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Zerrissen

Originaltitel: >El Paciente<.
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Produktdetails

Titel: Zerrissen
Autor/en: Juan Gómez-Jurado

ISBN: 3423215879
EAN: 9783423215879
Originaltitel: >El Paciente<.
Übersetzt von Carsten Regling
dtv Verlagsgesellschaft

1. Mai 2015 - kartoniert - 478 Seiten

Muss ich töten, um zu retten, was ich liebe?
»Auf einmal fühlte ich mich wie am höchsten Punkt der Achterbahn, wenn man weiß, dass man jeden Moment in die Tiefe stürzt.«
Vielleicht wäre alles anders gelaufen, wenn Dave Evans seine Schicht rechtzeitig beendet hätte. Doch als der renommierte Neurochirurg um Mitternacht nach Hause kommt, ist seine Haushälterin tot - und seine Tochter Julia verschwunden, entführt von einem hochintelligenten Psychopathen. Dieser will aber kein Lösegeld. Die 7-Jährige kommt nur dann frei, wenn Evans' nächster Patient die anstehende OP nicht überlebt. Evans bleiben 55 Stunden, um eine Lösung für das fatale Dilemma zu finden. Auf dem Spiel stehen das Leben seiner kleinen Tochter und das seines berühmten Patienten, des mächtigsten Mannes von Amerika.

Juan Gómez-Jurado, geboren 1977 in Madrid, ist derzeit einer der erfolgreichsten spanischen Autoren. Bereits der erste Thriller des mehrfach ausgezeichneten Journalisten wurde zu einem internationalen Bestseller und in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Seither ziehen seine Romane Millionen Leser weltweit in den Bann. Mit ›Zerrissen‹ legt der sympathische Erfolgsautor und Vater zweier kleiner Kinder seinen neuesten nervenzerreißenden Thriller vor, der mit seinem hoch emotionalen, filmisch erzählten Plot gewiss niemanden kalt lässt.

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"Ich habe lange nicht mehr so mitgefiebert bei einem Krimi und das bis zum wirklich letzten Buchstaben." Ulrike Bieritz, RBB Inforadio 01.06.2015
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Horrorszenario - von goat - 26.11.2015 zu Juan Gómez-Jurado „Zerrissen“
Dr. David Evans ist ein angesehener Neurochirurg einer Washingtoner Privatklinik. Seit dem Selbstmord seiner Frau muss er seine siebenjährige Tochter Julia immer häufiger in der Obhut seiner Haushaltshilfe Svetlana lassen - sehr zum Missfallen seines Schweigervaters. Auch an dem tragischen Tag, der sein Leben für immer verändern wird, kommt David nach einer durchgeführten Not-OP erst gegen Mitternacht nach Hause und findet das Haus verlassen vor. Sowohl seiner Tochter als auch Svetlana sind spurlos verschwunden. Sein erster Gedanke, sein Schwiegervater könne Julia zu sich geholt haben, stellt sich als falsch heraus. Die SMS eines ominösen Mr. White offenbart dann die schreckliche Wahrheit ... Svetlana wurde ermordet und Julia entführt. An ein Lösegeld ist der Kidnapper allerdings nicht interessiert. Davids nächster Patient auf dem OP-Tisch ist niemand geringerer als der Präsident der Vereinigten Staaten und dieser soll die Operation nicht lebend überstehen. Wie wird sich Dr. Evans, der den Hippokratischen Eid geleistet hat, im Tausch des Lebens seiner Tochter gegen das des Präsidenten entscheiden? Es bleiben ihm nur 55 Stunden ... Zerrissen - passender hätte der Titel des Thrillers von Juan Gómez-Jurado nicht sein können. Wie entscheidet man als Elternteil und wie als Arzt in so einer Situation? Gibt es überhaupt einen Ausweg? Egal wie die Entscheidung ausfällt, Evans macht sich im Moment der Entscheidung so oder so zum Mörder. Würde er sein Kind opfern, müsste er dafür allerdings nicht ins Gefängnis. Beim Lesen habe ich mich permanent gefragt, wie man einen sauberen Ausweg aus so einer Lage finden kann, und bin zu keinem Ergebnis gekommen. Der Autor konfrontiert den Leser gleich in der Einleitung in Form eines Tagebucheintrages mit der Tatsache, dass Dr. David Evans im Todestrakt des Gefängnisses sitzt. Der Protagonist als Ich-Erzähler lässt die ganze Situation noch realer wirken und die Perspektivwechsel - allem voran die Passagen über den Kidnapper, sorgen für Spannung bis zum Schluss. Der Gewissenskonflikt, in dem David steckt, ließ mich als Leser mitleiden. Es kochen Emotionen hoch und viele Reaktionen von ihm, über die ich sonst den Kopf schütteln würde, sind vor diesem Hintergrund nur allzu verständlich und machen ihn noch sympathischer, noch menschlicher. Ein absolutes Horrorszenario ist dem Autor mit diesem Buch gelungen. Volle Punktzahl gibt es von mir.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sehr spannend - von Bücherwurm78 - 11.06.2015 zu Juan Gómez-Jurado „Zerrissen“
Dieses Buch hat mir richtig gut gefallen. Schon der Prolog "Dr. Evans Tagebuch" ist ein gelungener Einstieg, welcher den Leser sogleich neugierig auf mehr macht. Auf den ersten Seiten des Buches lernt man den Arzt David Evans kennen. Dieser ist vor allem auch ein Arzt mit Herz und kümmert sich nicht darum, ob Patienten, die kein Geld haben, in dem Krankenhaus nicht behandelt werden dürfen, wenn trotz allem aber eine sofortige OP nötig wäre. Juan Gómes-Jurado schafft es bereits in den ersten Seiten, dass Dr. Evans beim Leser sehr sympathisch ankommt. Sowohl als Arzt, wie als auch Privatmensch. Man erfährt bereits kurz, dass wohl seine Frau Rachel tot ist und er nun alleinerziehender Vater seiner siebenjährigen Tochter Julia ist. Die Spannung lies dann auch nicht lange auf sich warten, als nämlich Dr. Evans heimkommt und merkt, dass sein Kindermädchen tot ist und seine Tochter verschwunden ist. Er muss feststellen, dass sein ganzes Haus verwanzt ist und er wohl seit längerer Zeit überwacht wird. Es meldet sich ein "Mr. White" bei ihm, der ihn vor die Wahl stellt: Entweder lässt er seinen nächsten Patienten (es handelt sich um keinen geringeren als den Präsidenten der USA) sterben oder er wird seine Tochter Julia nie wiedersehen. Der Schreibstil dieses Thrillers hat mir sehr gut gefallen, nicht zu ausschweifend, sehr flüssig, so dass ich dieses auch sehr schnell durchgelesen hatte. Die Inhaltsbeschreibung des Buches klang für mich sehr interessant und das Buch hat dies auch gehalten, es war von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Man wird als Leser an das Buch gefesselt, da man wissen möchte, wie sich Dr. Evans entscheidet, obwohl der Prolog des Buches eine gewisse Richtung vorgegeben hat. Das Ende ist dann aber dennoch etwas anders als erwartet ausgefallen. Fazit: Ein richtig guter Thriller, ich kann dieses Buch nur empfehlen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wie weit würdest DU gehen, um deine Tochter zu retten? - von Janine2610 - 18.05.2015 zu Juan Gómez-Jurado „Zerrissen“
War der Spannungsbogen/die Erzählung überzeugend? Und wie der Spannungsbogen überzeugend war! - In rasanter, aber nicht zu schneller Geschwindigkeit, wird hier von Julias Entführung und Rettungsaktion erzählt, die man einfach gebannt verfolgen muss, denn der Schreibstil ist unheimlich flüssig und leicht verständlich, die Geschehnisse waren richtige Pulsbeschleuniger und am Ende eines jeden Kapitels haben sich oft diese sogenannten Cliffhanger gefunden, wo man am liebsten gar nie aufgehört hätte zu lesen. Was hat überrascht, was war zu erwarten? Hm, zu erwarten war eigentlich fast gar nichts, außer vielleicht, dass es gut endet, aber das verhält sich doch in den meisten Büchern so. ;) Nein, also die Handlung war schon unvorhersehbar, das war auch mit ein Grund, warum ich es so spannend verfolgt habe und an den Seiten geklebt bin, ohne zu merken, dass ich ja schon wieder 20 Seiten weiter bin. Vom Schluss war ich ein wenig überrascht, denn ich bin erst fest davon ausgegangen, dass David Evans im entscheidenden Moment anders reagieren würde. Dennoch: das war fantastisch umgesetzt! Konnte man sich in die Charaktere hineinversetzen? Ja, konnte ich. David Evans als liebender Vater war auf jeden Fall authentisch und obwohl ich keine Kinder habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich ebenso reagieren würde, wenn meine Tochter entführt worden wäre. Kate, Davids Schwägerin und Julias Tante, ist Agentin beim Secret Service und legt sich vor lauter Sorge in diesem Buch auch ganz schön ins Zeug, um ihre Nichte aus den Fängen ihrer Entführer zu befreien. Ganz so sympathisch wie der Neurochirurg war sie mir allerdings nicht, weil mir bei ihr irgendwie das Menschliche gefehlt hat, weshalb mir die Kapitel, in denen aus Daves Sicht erzählt wurde, eine Spur besser gefallen haben. Ein Satz, der das Buch treffend umschreibt? Die Entführung der kleinen Julia hat nicht nur verheerende Folgen für den mächtigsten Mann der Vereinigten Staaten und raubt den Protagonisten all ihre Nerven, sondern hat mich auch als Leser mitgerissen, wie schon lange nichts mehr!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Atemraubender Medical Thriller - ein Meisterwerk der Schreibkunst - von AngiF - 06.05.2015 zu Juan Gómez-Jurado „Zerrissen“
Seit knapp fünf Jahren in der Todeszelle sitzend, erzählt Dr. David Evans, ein Oberarzt und Neurochirurg der St. Claire Privatklinik in Washington, seinem Tagebuch und somit uns Lesern seine Geschichte. Er beginnt seine Erzählung 63 Stunden vor der OP, die sein Leben auf so drastische Weise bereits verändert hat und noch mehr verändern wird. Denn seine Haushaltshilfe Svetlana wurde getötet und seine siebenjährige Tochter Julia entführt, ausgeführt von einem Psychopathen, der sich selbst Mr. White nennt. Doch der Kidnapper verlangt kein Lösegeld für die Freilassung des Mädchens, nein, er fordert, dass David seinen nächsten Patienten auf dem OP-Tisch verlieren soll und dabei handelt es sich um niemand geringeren als den mächtigsten Mann der Welt, den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Eine virtuos komponierte Geschichte, die den Leser fesselt und bis zum Ende des Buches nicht mehr loslässt. Der Autor versteht es meisterhaft, den Plot nicht klar ersichtlich werden zu lassen, wer sind die Hintermänner und Auftraggeber, die Frage bleibt lange unbeantwortet und ist in keinster Weise zu erahnen. Mit diesem Buch bekommen wir Leser einen atemraubenden und Kälteschauer verursachenden Medizin-Thriller serviert, in dem ein eiskalter und skrupelloser, alles kontrollierender Psychopath, der absolut keinerlei Empathie für seine Opfer empfindet, Menschen manipuliert als würde er gerade Schach spielen - nur mit lebendigen Menschen und mit echten Opfern. Die Passagen Dr. Evans betreffend sind in Ich-Form erzählt, doch die Erzählperspektive schwenkt in einzelnen Kapiteln in die Dritte-Person zu anderen wichtigen Hauptfiguren wie u.a. zu dem Psychopathen, um Hintergründe für uns Leser klar zu machen. Dies sind interessante und aufschlussreiche Einblicke, die jedoch nicht zu viel preisgeben. Juan Gómez-Jurado schafft immer wieder unvorhersehbare Wendungen, die mir als Leserin jedes Mal aufs Neue den Atem stocken lassen und der Story einmal mehr Hochspannung verleihen. David führt einen erbitterten Kampf, um das Leben seiner Tochter zu retten, dies ist ein wahrlicher Wettlauf gegen die Zeit, wird er es schaffen? Ob der Arzt seinen berühmten Patienten wirklich sterben lässt, oder ob dieser in letzter Sekunde gerettet werden kann, und natürlich, ob Dr. Evans die Todeszelle lebendig verlassen kann und ob seine Tochter Julia unbeschadet freigelassen wird - dies alles verrät uns Gómez-Jurado erst ganz zum Schluss seines Thrillers, den er in einem rasanten, bewegenden Schreibstil verfasst hat. Diesem Thriller vergebe ich die volle Punktzahl - fünf von fünf Sternen. Ein Buch, das ich jedem Liebhaber der absoluten Spannung und Verehrer der Bücher von Sebastian Fitzek, John Katzenbach oder Tess Gerritsen nur wärmsten ans Herz legen möchte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Vaterliebe vs. Berufsethos - von Hope - 03.05.2015 zu Juan Gómez-Jurado „Zerrissen“
»Auf einmal fühlte ich mich wie am höchsten Punkt der Achterbahn, wenn man weiß, dass man jeden Moment in die Tiefe stürzt.« Vielleicht wäre alles anders gelaufen, wenn Dave Evans seine Schicht rechtzeitig beendet hätte. Doch als der renommierte Neurochirurg um Mitternacht nach Hause kommt, ist seine Haushälterin tot - und seine Tochter Julia verschwunden, entführt von einem hochintelligenten Psychopathen. Dieser will aber kein Lösegeld. Die 7-Jährige kommt nur dann frei, wenn Evans¿ nächster Patient die anstehende OP nicht überlebt. Evans bleiben 55 Stunden, um eine Lösung für das fatale Dilemma zu finden. Auf dem Spiel stehen das Leben seiner kleinen Tochter und das seines berühmten Patienten, des mächtigsten Mannes von Amerika. Eigentlich ist mit diesem Klappentext schon alles umrissen, um was es sich in der Story handelt. Doch "wie" die Story verpackt wurde, ist sensationell! Dave schreibt die schlimmsten Stunden seines Lebens für die Öffentlichkeit auf, um bis ins kleinste Detail aufzuzeigen, was sich in diesen 55 Stunden zugetragen hat. Dabei spricht er zum Teil die Leser direkt an, was ich eine tolle Idee fand, teilweise erzählt er in Rückblenden sein Leben um ihn als Ganzes zu sehen und zu verstehen wie er zu dem berühmten Neurochirurg geworden ist, der er heute ist. Seine Verzweiflung, Ängste, Skrupel hat der Autor so spannend und lebhaft verpackt, das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und jede einzelne Situation fast schon körperlich mitfühlen konnte. Die leisen Zwischentöne wurden ebenfalls nicht ausgelassen. Genauso hat er den hochintelligenten aber gefühlskalten Psychopathen in der Story lebendig werden lassen, dass ich ihn bildlich vor mir sah. Juan Gómez-Jurado ist ein toller Thriller gelungen, der zeigt zu was ein Mensch aus Liebe fähig ist und bei einem "guten" Menschen das Schlechte an die Oberfläche bringen kann. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende gefesselt und ich werde diesen Autor auf jeden Fall nicht mehr aus den Augen verlieren.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von leseratte1310 - 01.05.2015 zu Juan Gómez-Jurado „Zerrissen“
Neurochirurg David Evans steht mit seiner Tochter alleine da nachdem seine Frau Selbstmord beging. Er hat immer ein schlechtes Gewissen Julia gegenüber, da er wenig Zeit für sie hat. Als man ihm mitteilt, dass seine Tochter entführt wurde und er sie nur zurückerhält, wenn er den Präsidenten der USA bei der Operation sterben lässt, gerät er in einen Gewissenskonflikt. Dabei hat er keine Chance, die Entscheidung zu vermeiden und den Täter auszuschalten, denn er wird überwacht. Der Schreibstil ist flüssig und direkt. Wir lernen die Geschichte aus Davids Sicht kennen, der aus dem Todestrakt eines Gefängnisses berichtet. Dazwischen gibt es Einschübe, die uns von Mr. White dargebracht werden. Rückblicke in die Vergangenheit erlauben einen Einblick in Davids Ehe und wie es zum Selbstmord seiner Frau kam. David Evans ist ein sympathischer und verständnisvoller Mann, der seine Frau und Tochter liebt. Ihn quält, warum er nicht bemerkt hat, was seine Frau plante. Seine Schwägerin Kate liebt ihn heimlich. Aber sie wolle ihrer Schwester nicht in die Quere kommen und ist ihren eigenen Weg gegangen. Da sie beim Secret Service gelandet ist, hat sie gute Möglichkeiten nun zu helfen. Dabei gerät sie selbst in Gefahr. Mr. White hat die Tat geplant und ausgeführt, aber der Drahtzieher ist jemand anderes. Während David kaum eine Chance hat, scheinen die Möglichkeiten von White unendlich. Wer soll sterben - seine Tochter oder sein Patient? Genau diese Frage macht die Geschichte so spannend. Der Gewissenskonflikt, in dem David steckt, ist immer greifbar. Er versucht natürlich mit allen Mitteln, den Moment der Entscheidung zu verhindern. Man möchte nicht in seiner Haut stecken und stellt sich doch immer wieder die Frage: Wie würde ich in der Situation entscheiden? Erst am Ende klärt sich die Frage, warum David im Todestrakt sitzt und was mit Julia geschehen ist. Dadurch ist die Geschichte von Anfang an bis zum Showdown spannend und lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen. Ein sehr spannender Thriller!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Genial mit einer entscheidenden Schwäche - von marcello - 25.04.2015 zu Juan Gómez-Jurado „Zerrissen“
Zerrissen handelt von dem erfolgreichen Neurochirurgen Dave Evans, der kurz vor Ende seiner Schicht einen Notfallpatienten zugeteilt bekommt. Als er schließlich nach Hause kommt, findet er seine Haushälterin tot auf und seine 7-jährige Tochter Julia wurde entführt. Dave merkt schnell, dass er nicht mit einer Lösegeldforderung zu rechnen hat, denn sein Gegner ist ein Psychopath, der eine ganz besondere Herausforderung für ihn bereit hat. Dave Evans soll den mächtigsten Mann der Welt sterben lassen, wenn er diesem einen Gehirntumor entfernt. Für den Neurochirurgen beginnen die schlimmsten Tage seines Lebens, denn wie entscheidet man sich zwischen dem Präsidenten und seiner Tochter, wenn der Entführer permanent pyschologische Tricks auspackt? Zerrissen hatte mich mit dem genialen Klappentext und dem schlichten und doch so aussagekräftigen Cover sofort. Nun musste mich nur noch der Inhalt überzeugen. Und das ist durchaus gelungen, umso mehr blutet mir nun das Herz, dass ich nur vier Sterne vergeben werde. Betrachte ich mein Leseerlebnis im Rückblick muss ich feststellen, dass mich ein entscheidendes Erzählelement doch gestört hat und im Vergleich zu früher gelesenen Thriller muss ich einfach die Konsequenzen ziehen. Dennoch erhält Zerrissen von mir eine absolute Leseempfehlung und hier kommen die Gründe: Die Figuren sind allesamt psychologisch hervorragend ausgearbeitet. Man hat Dave, den Waisen, der sein Leben lang nach Anerkennung strebt und auf Grund seiner Kindheit ohne Elten seinem eigenen Kind der liebevollste Vater ist. Man hat Kate, die für ihren Vater ein Junge hätte werden sollen und deswegen zeitlebens versucht diesem männlichen, mutigen Ideal gerecht zu werden. Und natürlich White, der geniale Psychopath. Die Kapitel, die aus seiner Sicht erzählt werden, sind zwar nur wenige, dafür umso faszinierender, denn wer so bewandert ist auf dem Gebiet der Psychologie, bei dem ist es umso interessanter in die eigene Psyche einzusteigen. Mir gefällt auch, wie nach und nach kleinere Geheimnisse aufgedeckt werden. Zerrissen ist kein Krimi und dennoch gibt es Kleinigkeiten, die der Erzähler nach und nach preisgibt und damit hat man gelegentliche Twists. Das Highlight ist aber defiinitiv, wie der Plot verläuft und wie dieser ganze Psychokrieg durch eine unheimliche Spannung auf die Spitze getrieben wird. Auch wenn sich am Ende die Ereignisse überschlagen, zu keinem Zeitpunkt wird die Geschichte unglaubwürdig. Stattdessen ist alles bis in die letzte Seite durchdacht und dieses meisterhafte Erzählen muss man einfach würdigen. Mein kleines (vielleicht doch großes) Problem ist aber, dass diese unerträgliche Spannung immer wieder durch kleinere Abschnitte durchbrochen wird, die in die Vergangenheit von Kate und Dave blicken. In der Regel erinnern sie sich an Erlebnisse mit Julia, die sie nur erneut noch mal bestärken, dass sie alles darauf anlegen müssen, Julia zu retten. Natürlich hilft das auch nochmal beide Figuren näher kennen zu lernen, aber da man als Leser nur wissen will, wie die ganze Sache nun endet, halten diese Abschnitte auf. Die Spannung wird nicht zerstört und dennoch merkt man, dass man anfängt über diese Zeilen hinwegzulesen, um zu der eigentlichen Action zu kommen. Dieser Aspekt ist wirklich schade, das hätte man vermutlich anders lösen müssen. Mein Fazit ist abgesehen von diesem Aspekt klar Daumen hoch. Es ist eine kleinere erzählerische Schwäche, die aber vielleicht nicht jeden stört. Und der rest ist wie gesagt teil eines genialen Thrillers, von denen es mehr auf dem Buchmarkt geben sollte.
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