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Nur einen Horizont entfernt

Roman.
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Produktdetails

Titel: Nur einen Horizont entfernt
Autor/en: Lori Nelson Spielman

ISBN: 381052395X
EAN: 9783810523952
Roman.
Originaltitel: Sweet Forgiveness.
6. Auflage.
Übersetzt von Andrea Fischer
FISCHER Krüger

21. Mai 2015 - kartoniert - 368 Seiten

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***Von der Autorin der berührendsten Geschichte des Jahres 2014 kommt nun ein Roman über das Verzeihen, der Hoffnung macht.***

Mit zittrigen Fingern öffnet die TV-Moderatorin Hannah Farr einen Brief. Der Absender ist eine ehemalige Schulfreundin, die sie jahrelang gemobbt hat. Die Frau bittet sie nun um Vergebung. Dem Brief beigelegt sind zwei kleine runde Steine und eine Anleitung. Einen Stein soll sie als Zeichen dafür zurücksenden, dass sie ihrer früheren Klassenkameradin vergibt. Den anderen soll sie an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte. Hannah weiß sofort, wer das sein könnte: ihre Mutter. Aber soll sie wirklich zurück zu den schmerzhaften Ereignissen von damals und die Auseinandersetzung mit dem Menschen suchen, der sie am besten kennt? Denn Hannah hat etwas getan, das das Leben ihrer Mutter für immer verändert hat ...

Manchmal ist es etwas winzig Kleines, das uns Großes tun lässt.
Lori Nelson SpielmanLori Nelson Spielman gehört zu den erfolgreichsten Romanautorinnen weltweit. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit ihrem ersten Roman, Morgen kommt ein neuer Himmel , der in über 30 Ländern erschienen ist und in Deutschland der Jahresbestseller Belletristik 2014 war. Auch ihre beiden folgenden Romane, Nur einen Horizont entfernt sowie Und nebenan warten die Sterne , wurden sofort zu Nummer-1-Bestsellern.Andrea FischerAndrea Fischer hat Literaturübersetzen studiert und überträgt seit über zwanzig Jahren Bücher aus dem britischen und amerikanischen Englisch ins Deutsche, unter anderem die von Lori Nelson Spielman, Michael Chabon und Mary Kay Andrews. Sie lebt und arbeitet im nördlichen Münsterland.
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Keine Romanze und doch mit viel Herz geschrieben. Thomas Rabus, hitradio rt1

[ ] ein guter Unterhaltungsroman und ideal für ein paar emotionale Lesestunden jetzt zur Sommerzeit und im Urlaub. Siegener Zeitung

Hochemotionale Geschichte um das Thema Vergebung Bunte

Wieder eine Geschichte, die sehr anrührend und voller großer und kleiner Gefühle ist. Alex Dengler, denglers-buchkritik.de

Ein Buch, das zu Herzen geht. Morgenpost am Sonntag

Auch mit ihrem zweiten Roman beschreibt Lori Nelson Spielman feinfühlig und liebevoll, was es heißt, wenn man für sein Glück kämpfen muss. Britta Spichinger, BuchZeichen im SRF

geht ans Herz, hat Tiefgang, schenkt Kraft und zeigt, dass es manchmal etwas winzig Kleines ist, das uns richtig Großes tun lässt. buch-ticker.de, Juni 2015

Wenn eine Tragisches herzzerreißend schön erzählen kann, dann ist das Lori Nelson Spielman. Jolie
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Können kleine Steine einem beim Vergeben helfen? - von janaka - 15.11.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
TV-Moderatorin Hannah Farr bangt gerade um ihre Fernseh-Show und auch im privaten Leben läuft es nicht rund. Die Tochter ihres Freundes zeigt sich von ihrer bösen Seite und versucht Hannah zu vergraulen. Eines Tages erreicht Hannah ein Brief mit zwei Steinen. Fiona Knowles, eine alte Schulkameradin bittet sie um Vergebung, denn Fiona hat Hannah während der Schulzeit extrem gemoppt. Wenn sie ihr verzeiht, möchte sie bitte den einen Stein an Fiona zurückschicken. Und den zweiten kann Hannah dann selbst jemanden schicken, den sie um Verzeihung bitten möchte. Natürlich weiß Hannah sofort, wem sie diesem Stein schicken könnte. Hannah ist bei ihrem Vater aufgewachsen und hatte keinen Kontakt zur Mutter. Insgeheim gibt sie ihr die Schuld, dass es ihrem Vater nach der Trennung ziemlich schlecht ging. Wird Hannah den zweiten Stein an ihre Mutter schicken und sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen? Und was ist mit dem ersten Stein, kann Hannah Fiona vergeben? Mit Nur einen Horizont entfernt hat die Autorin Lori Nelson Spielman erneut einen wunderbaren und einfühlsamen Roman geschrieben. Es geht um hauptsächlich um Vergebung aber auch um Freundschaft, Liebe, Familie und die eigenen Zufriedenheit. Mit ihrem einfühlsamen und trotzdem lockeren Schreibstil hat es die Autorin geschafft mich sofort in den Bann zu ziehen. Die Idee mit den Versöhnungssteinen finde ich gelungen und sie ist auch im realen Leben umsetzbar. Die Geschichte hat mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich mich meinen Mitmenschen gegenüber verhalte und ob mein Verhalten immer angemessen ist. Und ich habe wieder festgestellt, wie nachtragend ich doch bin. Verbaue ich mir da einige Freundschaften? Aber das muss jeder für sich selbst herausfinden und entscheiden, wie es dann weitergehen soll. Die Charaktere sind authentisch und gut beschrieben, Hannah ist mir zwar sympathisch aber gerade am Anfang ist sie ziemlich naiv und ich hätte sie gerne mal wachgerüttelt. Am liebsten sind mir Dorothy und Jade. Dorothy ist eine herzerwärmende Frau, die Hannah mit Lebenserfahrung gut unterstützt. Und auch Jade entpuppt sich als wahre Freundin. Fazit: Dieses wunderbar einfühlsame Buch kann ich nur jedem ans Herz legen, der Geschichten über Freundschaft, dem Vergeben und der inneren Zufriedenheit lesen mag. Es lädt zum Nachdenken ein.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Charme des Vorgängers fehlt - von marcello - 16.09.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Nur einen Horizont entfernt handelt von der erfolgreichen Fernsehmoderatorin Hannah Farr, die von einer alten Schulkameradin zwei Steine geschickt bekommt. Diese sind Teil eines neuen Hypes, das die ganze USA in Aufregung versetzt: der erste Stein soll als Zeichen der Vergebung an die Person zurückgeschickt werden, die einen um Vergebung gebeten hat und der zweite Stein soll an die Person gehen, die man selbst um Vergebung bittet. Hannah verdrängt diese Steine zunächst, doch dann bieten sich neue Karrieremöglichkeiten und warum den Hype nicht selbst nutzen? Hannah beginnt sich zu fragen, wen sie um Vergebung bitten soll und weckt damit die Geister der Vergangenheit, denn mit ihrer Mutter hatte sie keinen Kontakt mehr seit sie ein Teenager war. Die ganze Grundidee hat mich von Anfang an überzeugt. Zwei Steine, die eine wirklich positive und vor allem nachdenklich machende, selbstreflexierende Wirkung haben. Doch mir war gleich klar, dass zwei kleine Steine nicht eine ganze Geschichte tragen können. Die Geschichte tragen kann vor allem die Protaginistin nicht. Hannah ist zwar nett und sicherlich wächst auch sie an der Geschichte, aber sie bleibt mir zu untstet, zu wankelmütig und zu abhängig von allen anderen. Vor allem die Naivität, die sie manches Mal an den Tag legte, war wirklich zum Gruseln. Nur gut, dass es einige wirklich liebevolle, starke Nebenfiguren gibt. Dazu gehören definitiv Jade und Dorothy, ohne die hannah im Lebtag ihren A*** nicht hochgekriegt hätte. Mit der wankelmütigen Hannah dümpelt vor allem im Anfangsteil die Geschichte nur so vor sich hin. Die Steine setzen zwar schon das eigentliche Geschehen in Gang, aber Hannah ist noch zu sehr mit sich und vor allem ihren Erwartungen an ihre Beziehung zu einem angehenden Bürgermeister beschäftigt. Es passiert zunächst wirklich kaum etwas, an dem man Pack an nehmen kann, um endlich von der Geschichte angefixt zu werden. Zudem kommt hinzu, dass zwischendurch so viele Aspekte so vorhersehbar sind. Die Funktion von Claudia ist offensichtlich. Es ist direkt klar, dass Hannah als Jugendliche das Biest war, auch die Episoden auf dem Weingut sind ohne Innovation. Der große Wendepunkt ist dann, wo die Geschichte für Hannah bergab geht. Sie gerät an ihre Grenzen und wird dadurch wirklich stärker. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf, die Versöhnungssteine stehen nun endlich wirklich im Mittelpunkt und damit werden die letzten 100 Seiten tatsächlich zu einem Lesevergnügen. Man kann wirklich noch viel über Versöhnung und Vergebung lernen. Neben vielen wichtigen Botschaften schließen sich auch alle Handlungsbögen vollkommen logisch und natürlich mit Happy End. Da darf dann auch der Kitsch nicht fehlen, aber der ist wirklich wunderbar in die Geschichte eingefügt. Fazit: Nur einen Horizont entfernt bietet über weite Teile eine lahme Umsetzung einer tollen Idee. Kaum Highlights, eine zunächst schwache Protagonistin, die Geschichte will einfach nicht in Fahrt kommen. Doch Hannahs Tiefpunkt war mein Höhepunkt. Es geht plötzlich Schlag auf Schlag, die Geschichte bekommt noch eine überzeugende Botschaft und man sieht aufblitzen, warum Morgen kommt ein neuer Himmel so erfolgreich war!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine Geschichte über das befriedigend befreiende Gefühl des Verzeihens - von Janine2610 - 22.08.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Ich muss gestehen, dass ich, nach all dem Positiven, das ich von Lori Nelson Spielmans Vorgänger Morgen kommt ein neuer Himmel gehört/gelesen habe, (eher unbeabsichtigt) mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin. Von den ersten 50-70 Seiten war ich auch noch ein wenig enttäuscht, denn mit der Ich-Erzählerin und gleichzeitigen Hauptprotagonistin Hannah Farr bin ich leider nicht auf Anhieb warm geworden und ganz allgemein hat die Story bei mir auch erst irgendwie einen (nicht so wirklich in Fahrt kommen wollenden) Hollywoodfilm-Eindruck hinterlassen. Die Idee, ein Buch über Entschuldigungen und das Versöhnen durch die sogenannten Versöhnungssteine zu schreiben, fand ich wirklich interessant und um ehrlich zu bleiben dann in weiterer Folge auch sehr gut umgesetzt. Denn glücklicherweise war die Entwicklung der Geschichte ziemlich fesselnd zu lesen. Ab dem Zeitpunkt, wo Hannah Farr beschließt, sich von ihrer Vergangenheit durch Beichten und Entschuldigungen zu befreien, kommt die Story so richtig ins Rollen und wird immer spannender zu verfolgen. Hannah musste nämlich feststellen, dass im Hier und Jetzt eine Beichte einer Lüge von vor vielen Jahren, nicht immer und schon gar nicht sofort, Friede zwischen den betreffenden Personen herstellt. Ich habe mit Hannah mitgefiebert und ihr gewünscht, dass sie dranbleibt, sich nicht durch Enttäuschungen entmutigen lässt und weiterhin an die Kraft des Verzeihens glaubt, dass sie einfach die für sie richtigen Erkenntnisse erlangt. Klar, mir hat Hannahs Geschichte auch selbst geholfen ... Also nicht, dass ich ein Problem mit Entschuldigungen hätte^^, nein. Ich bin ein großer Fan vom Verzeihen. Aber dennoch konnte ich mir aus diesem Buch mindestens eine ganz wichtige Botschaft mitnehmen, und sei es nur, um mich (wieder) daran zu erinnern, dass es letzten Endes immer besser ist, etwas zu beichten, was vor längerer Zeit geschehen ist, aber bisher niemandem sagen konnte, um mich (und/oder andere Menschen) zu schützen. Auch wenn es im ersten Moment so aussieht, als würde diese Beichte mehr zerstören als wieder gutmachen. Am Ende merkt man, dass man sich befreit fühlt und muss nur mehr auf das erlösende Gefühl warten, das man erlangt, wenn einem verziehen wird. Nur einen Horizont entfernt hat sich für mich jedenfalls gelohnt zu lesen, nicht zuletzt wegen der vielen schönen Zitate, die ich darin nach und nach gefunden habe. Morgen kommt ein neuer Himmel ist, jetzt nach dieser Lektüre, auf meiner Wunschliste definitiv ein Stück weiter nach oben gewandert.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Hannah und die Versöhnungssteine - von bromer - 30.07.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Klappentext: Mit zittrigen Fingern öffnet die TV-Moderatorin Hannah Farr einen Brief. Der Absender ist eine ehemalige Schulfreundin, die sie jahrelang gemobbt hat. Die Frau bittet sie nun um Vergebung. Dem Brief beigelegt sind zwei kleine runde Steine und eine Anleitung. Einen Stein soll sie als Zeichen dafür zurücksenden, dass sie ihrer früheren Klassenkameradin vergibt. Den anderen soll sie an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte. Hannah weiß sofort, wer das sein könnte: ihre Mutter. Aber soll sie wirklich zurück zu den schmerzhaften Ereignissen von damals und die Auseinandersetzung mit dem Menschen suchen, der sie am besten kennt? Denn Hannah hat etwas getan, das das Leben ihrer Mutter für immer verändert hat... Hannah Farr ist Fernsehmoderatorin mit einer eigenen Sendung in New Orleans. Sie erhält die tolle Chance, für einen großen Sender in Chicago zu arbeiten. Das will sie aber eigentlich gar nicht, da sie in den Bürgermeister von New Orleans verliebt ist. Wäre da nicht auch noch seine Tochter... Und dann gibt es da noch den Brief mit den Versöhnungssteinen, den Hannah schon vor langer Zeit erhalten hat. Hannah weiß nicht so recht, was sie eigentlich möchte, sie bewirbt sich bei dem Fernsehsender in Chicago mit einem Expose über die Versöhnungssteine. Damit tritt sie eine gewaltige Lawine los... Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht, das Buch hat sich recht flüssig lesen lassen. Dagegen wurde ich mit Hannah nicht recht warm. Je weiter ich im Buch kam, umso mehr nervte mich die Hauptprotagonistin. War sie mir am Anfang noch sehr sympathisch, so verzettelte sie sich im Lauf des Buches immer mehr und wurde immer naiver. Manchmal habe ich nur noch den Kopf geschüttelt und mich gefragt, wie sie es wohl angestellt hat, überhaupt so erfolgreich zu werden. Andere Charaktere des Buches hingegen waren mir sehr sympathisch, so z.B. Jade, die Maskenbildnerin. Die erschien mir echt , nicht so aufgesetzt. Was mich aber am Meisten gestört hat: Genau DAS Thema, weswegen Hannah sich mit ihrer Mutter zerstritten hatte, blieb unaufgeklärt. Ich finde, dieser Punkt hätte unbedingt geklärt werden sollen, dann würde mich das Buch nicht so unbefriedigt zurücklassen. Fazit: Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss. Von mir gibts 3 Sterne dafür.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Pack dein Glück und halt es fest - von Jeannette - 08.07.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Hannah Farr, erfolgreiche Moderatorin einer Fernsehsendung in New Orleans, hat seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter. Da schickt ihr ihre ehemalige Mitschülerin Fiona Knowles zwei Versöhnungssteine, von denen sie einen an einen Menschen weitergeben soll, den sie um Vergebung bitten muss. Was nun folgt, wird Hannahs Leben verändern ... Mit "Nur einen Horizont entfernt" legt Lori Nelson Spielman wieder einen bewegenden Roman vor. Das Cover ist für mich eins der schönsten des Jahres. Die Geschichte wird aus Hannahs Perspektive erzählt und obwohl sie zum Teil recht vorhersehbar erscheint, überrascht sie gegen Ende noch einmal mit unvorhergesehenen Wendungen und hat mich so gefesselt, dass ich das Buch komplett in einem Rutsch durchgelesen habe. Wer sich mit dem Thema Versöhnung beschäftigt, wird im Buch viele Anregungen zum Nachdenken finden. Soll man verzeihen und vergessen? Sollten manche Geschehnisse aus der Vergangenheit lieber unerforscht bleiben? Und da wären wir auch schon bei dem Punkt angelangt, der mich im Buch nicht überzeugt hat. ACHTUNG - SPOILER! Gerade bei einem solchen Thema wie sexuelle Belästigung von Kindern gibt es in meinen Augen keinen Toleranzbereich. Dass Hannah am Ende darauf verzichtet, Bobs Geheimnis zu lüften, ist für mich nicht nachvollziehbar, gerade weil auch das Schicksal anderer Menschen davon betroffen ist. Auch RJs Reaktion war für mich nicht selbsterklärend. Weshalb war er so sauer? Hat Hannah in seinen Augen den Ruf seines Vaters ruiniert, oder war er bestürzt, weil Hannah das erleiden musste? Kann eine Beziehung überhaupt mit so einem altem Ballast funktionieren - die Vergangenheit als Tabu? Ziemlich unglaubwürdig habe ich auch Hannahs Naivität hinsichtlich ihrer beruflichen und privaten Situation empfunden. Man möchte meinen, dass jemand, der es im Haifischbecken Fernsehen so weit nach oben geschafft hat, eine bessere Menschenkenntnis haben sollte. Manchmal sieht man als Leser schon weit vor Hannah, was gleich passieren wird, und möchte sie schütteln, damit sie aus ihrer Traumblase aufwacht. Fazit: Ein durchaus lesenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt und mit schönen Gedanken zum Thema Versöhnung besticht. Handlung und Charaktere konnten mich jedoch nicht immer überzeugen, und aufgrund des in meinen Augen nicht zufriedenstellend gelösten Erzählstrangs mit Bob bleibt ein fahler Nachgeschmack zurück.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wunderbares Buch mit Humor und einer großen Portion Tragik - von Arachnophobia - 05.07.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Axi, ein eigentlich Braves Mädchen , überredet ihren Jugendfreund Robinson, sich mit ihr auf einen Roadtrip quer durch die USA zu begeben. Er organisiert eine Harley und es geht los ins Abenteuer... Ich bin nicht mit sonderlich hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und wurde letztendlich mehr als positiv überrascht. Axi und Robinson sind von Beginn an grundsympathische Charaktere, deren Vergangenheit und Anreize für den Roadtrip lange Zeit im Dunkeln bleiben. James Pattersons Schreibstil liest sich äußerst flüssig und ließ mich so gut in das Buch hineinkommen, dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte; die Seiten flogen nur so dahin! Hinzu kommt ein wirklich sehr schöner, leichter Humor seitens der Ich-Erzählerin Axi. Der Stil passt meiner Meinung nach perfekt zu diesem Jugendbuch und ist nicht so primitiv, dass man das Gefühl hat, ein dressiertes Äffchen hätte vor einer Tastatur gesessen, keineswegs! Auch die Illustrationen sind durchaus erwähnenswert! Im Vorsatz ist etwa eine Karte der USA mit Axis und Robinsons Tour abgebildet und der gesamte Text ist durchgehend mit Fotos illustriert. Diese sind im gleichen Stil gehalten wie schon auf dem Cover, aber leider nicht bunt... werten das Buch in meinen Augen aber dennoch auf. Die erste Buchhälfte besteht vorrangig aus dem Roadtrip, wobei man von der Road an sich eher wenig mitbekommt. Die zurückgelegten Wege spielen kaum eine Rolle, die Story ist großteils auf die bereits auf der Karte angezeigten Stationen reduziert. So fehlt zwar wirklich ein wenig das Gefühl, einen wirklichen Roadtrip zu begleiten, aber dafür rückt die Beziehung zwischen Axi und Robinson mehr in den Vordergrund, weshalb ich das nicht als negativ bewerten würde. Etwa in der Mitte des Buches kommt es zu der im Klappentext erwähnten tragischen Wendung - und mit dieser Art hätte ich absolut nicht gerechnet! Aus dem lustigen, kurzweiligen Roadtrip wird doch eine wirklich tragische und emotionale Geschichte mit mehr Tiefgang, als ich von dem Buch erwartet hätte. Auch das Ende ist sehr passend; etwas Anderes hätte letztendlich nicht mehr zur Geschichte gepasst (mehr kann man hier schlecht schreiben, ohne zu spoilern). Ich hätte letztendlich nur zwei Kritikpunkte: Nach der gestohlenen Harley kommt es zu weiteren ähnlich illegalen Aktivitäten, die den beiden bzw. vor allem Robinson doch etwas zu leicht und mit zuwenig Konsequenzen von der Hand gehen. Irgendwann wirkte das schon etwas übertrieben und weithergeholt. Zum anderen hätte das Buch wirklich gerne noch ein paar Seiten mehr ganz gut vertragen. Die einzelnen Stationen werden teilweise wirklich sehr kurz abgehandelt und vor allem auch durch die Bilder gehen insgesamt noch einige Seiten verloren. Trotz dieser Punkte kann ich es aber dennoch nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dem Buch einen Stern abzuziehen, da es mich dennoch begeistert hat durch den Stil und vor allem die Protagonisten. Ein wirklich empfehlenswertes Jugendbuch!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Buch über die Kraft des Vergebens - von Starlet - 14.06.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Das Cover ist mir allein schon wegen den Farben ins Auge gestochen. Beim zweiten Hinsehen fand ich den Titel in Verbindung mit der Pustblume sehr passend und es hat mich auch ein wenig an Morgen kommt ein neuer Himmel erinnert. Hannah ist eine etwas eingeschüchterte Protagonistin. Sie wurde in der Schule gemobbt, musste die Trennung ihrer Eltern verkraften. Sie hatte einfach einige Schicksalsschläge, die man ihr anmerkt. Deswegen habe ich sie auch anfangs sofort ins Herz geschlossen. Leider ist sie auch sehr naiv und am Liebsten hätte ich sie einige Male wachgerüttelt. Naivität kann einen Menschen auch liebenswert wirken lassen, aber bei einer Frau, die eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin ist, erwarte ich eine gewisse Stärke und Menschenkenntnis. Die Handlung ist mit vielen sympathischen Protagonisten gefüllt, die gut beschrieben werden, so dass man ein klares Bild vor Augen hat. Das hat mir besonders gut gefallen. Da ist beispielsweise Dorothy, mit der Hannah sich regelmäßig trifft. Sie ist die Mutter ihres Ex-Verlobten und hat immer gute Ratschläge für Hannah. Hannah hat keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter und Dorothy ist wie eine Ersatzmutter für Hannah. Den Grund, warum Hannah sich von ihrer Mutter bereits als Teenager gelöst hat, erfährt man im Laufe der Geschichte. Hier war ich wirklich überrascht, habe mitgefiebert und mitgelitten. Aber ich finde die Handlung bei diesem Buch muss man selbst erleben, hier möchte ich nicht allzu viel verraten. Ich war auch - abgesehen von Hannahs Naivität - wirklich von der Handlung begeistert. Nur leider wurde am Ende alles zu schnell abgehandelt und es wirkte etwas erzwungen. FAZIT: Ein Buch über die Kraft des Vergebens. Viele Stellen haben mich berührt, am Ende hat es leider etwas nachgelassen. Dennoch ist es insgesamt ein Buch, das voller Emotionen ist, mich überraschen konnte und wundervolle Momente hatte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Was ein Stein alles auslösen kann - von Ladylike0 - 14.06.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Klappentext: "Mit zittrigen Fingern öffnet die TV-Moderatorin Hannah Farr einen Brief. Der Absender ist eine ehemalige Schulfreundin, die sie jahrelang gemobbt hat. Die Frau bittet sie nun um Vergebung. Dem Brief beigelegt sind zwei kleine, runde Steine und eine Anleitung. Einen Stein soll sie als Zeichen dafür zurücksenden, dass sie ihrer früheren Klassenkameradin vergibt. Den anderen soll sie an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte. Hannah weiß sofort, wer das sein könnte: ihre Mutter. Aber soll sie wirklich zurück zu den schmerzhaften Ereignissen von damals und die Auseinandersetzung mit den Menschen suchen, der sie am besten kennt? Denn Hannah hat etwas getan, was das Leben ihrer Mutter für immer verändert hat..." Inhalt: Versöhnungssteine sind gerade voll im Trend, aber wie viel ist ein Mensch bereit zu vergeben und wie ehrlich kann er sein mit den Sachen, wegen denen er eigentlich um Verzeihung bitten sollte? Diese Frage stellt man sich hier zusammen mit Hannah. Gemobbt, geachtet und letztendlich komplett ignoriert wurde sie damals und der Drahtzieher will sich allen ernstes mit einem "Steinchen" entschuldigen? Dann ist da auch noch ihre Mutter... Soll sie ihr vergeben? Oder entwickelt sich alles vielleicht sogar ganz anders als gedacht? Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist wahnsinnig gut. Man ist schnell in der Geschichte drin und wird gleich mit Weisheiten überhäuft, ohne gleich auf einen typischen Klischee-Weisheitsspruch zu stoßen. So ziemlich am Anfang, macht man sich schon gleich Gedanken über Sätze, die manchmal hier und da fallen gelassen wurden und einfach im Gedächtnis bleiben wollen. Umso trauriger war ich über die Protagonistin. Während des Buches hat man das Gefühl, als hätte sie einen total verklärten Blick. Sie schien nie wirklich auseinander halten zu können, wer wirklich vertrauenswürdig ist und wer nicht. Während man selbst meistens schon, nach dem ersten Auftauchen von einem Charakter sagen konnte, von wem man sich besser fernhalten sollte und vor wem nicht. Das wurde aber auch nicht gerade versteckt. Trotzdem brauchte Hannah gefühlt eine Ewigkeit um es zu erkennen. Es gibt zig Nebencharaktere zu denen ich noch was sagen könnte, denn davon gab es ja auch reichlich viele, aber ich möchte keine Charaktereigenschaft vorweg nehmen. Nur so viel, Einige habe ich in den tiefsten Gulli mit Schloss oben drauf gewünscht und Andere wiederum, total ins Herz geschlossen. Die zweite Kategorie hat für mich noch so einiges am Buch gerettet und ich war jedes Mal total glücklich darüber, ein, zwei Sätze von ihnen zu lesen. Was mir letztendlich dieses Buch doch unsympathisch hat werden lassen ist, dass es einfach überladen wirkte. In diesem Buch wurden zu viele Geschichten hineingesteckt. Jede einzelne hätte Potenzial auf mehr gehabt und das wurde mir hier einfach zu wenig ausgenutzt und stattdessen gab es einfach die Nächste oben drauf. Fazit: Eine tolle Autorin, mit einem klasse Schreibstil und Köpfchen, das sich auch in ihren Texten wiederspiegelt. Doch dieses Buch war für mich persönlich in vielerlei Hinsicht "zu viel". Habe lange überlegt, wie viel Sterne ich diesem Buch geben soll und habe mich letzten Endes zu 3 durchgerungen, weil ich es am Ende doch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Außerdem bin ich der Meinung, dass Anderen dieses Buch doch sehr gefallen könnte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Vergnügen - von BooksAreGreat - 12.06.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Bewertung: Das Buch hat mir gut gefallen. Ich finde das Thema Versöhnung unter Erwachsenen in Form der Steine sehr interessant. Die Reaktionen auf so eine Idee sind sehr unterschiedlich. Die Geschichte ist tiefsinnig und kann den Leser durch die emotionale Breite auf verschiedensten Ebenen ansprechen. Die Gefühle sind realistisch dargestellt. Man nimmt den Charakteren ihre Handlungen ab. Die verschiedenen Figuren können durch ihre unterschiedlichen Charakterzüge überzeugen. Jeder geht eben anders mit dem Thema Versöhnung um. Das Buch ist schön geschrieben und kann an einigen Stellen mit wirklich schönen zitierwürdigen Stellen überzeugen. Es lässt sich flüssig lesen und hat keine langweiligen Stellen, wo man geneigt wäre es beiseite zu legen. Ich kann dieses Buch empfehlen an jeden der Spaß an diesem Genre hat. Das Thema ist universell und betrifft jeden.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Von der Kunst der Vergebung - von MissTalchen - 10.06.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Zum Inhalt: Hannah hat von einer alten Klassenkameradin Versöhnungssteine geschickt bekommen. Einen soll sie als Zeichen der Vergebung zurücksenden, den anderen als Entschuldigung weiterschicken. Doch Hannah denkt gar nicht daran! Erst als die Steine zum echten Trend werden und Hannah ein originelles Thema für eine Fernsehshow sucht, muss sie sich mit dem Thema Vergebung auseinander setzen. Doch in manchen Dingen reicht eine Entschuldigung nicht aus und manchmal bleiben vergangene Fehler besser verborgen. Meine Meinung: Ich muss erwähnen, wie unglaublich schön ich das Cover finde! Die Farben, die Pusteblume, der Scherenschnitt ... einfach wunderschön. Allein wegen dem Cover musste ich es haben. Der Einstieg in die Story fiel mir nicht ganz so leicht. Ich brauchte etwas länger, bis ich wirklich das Gefühl hatte in der Story und bei den Figuren angekommen zu sein. Danach konnte ich das Buch aber kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte wird ausschließlich aus Hannahs Sicht erzählt und ist auch dadurch sehr interessant. Wir erfahren erst nach und nach, was Hannah passiert ist und was sie weiß. Zwar ist das Buch dennoch etwas vorhersehbar, hat aber trotzdem einige überraschende Wendungen auf Lager, die mich teilweise kalt erwischt haben. Hannah als Protagonistin war mir dabei leider nicht ganz so nah, weil sie nicht die Person verkörperte, auf die ich gehofft hatte. Dennoch empfand ich die Entwicklung, die sie in dem Buch durchmacht, als bemerkenswert. Auch in den Schreibstil der Autorin musste ich mich erst hinein lesen, aber irgendwann empfand ich ihn dann als sehr leicht und angenehm ruhig. Er passt für mich perfekt zum Sommerwetter, konnte mich aber auch durch die Thematik zutiefst berühren und mich zum Nachdenken bringen. Trotzdem er zusammenfassend unrund wirkte, weil am Ende alles sehr schnell ging, mochte ich die Umsetzung der Thematik Vergebung und die Message am Ende. Das fand ich an dem Buch sehr besonders. Fazit: Eine tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt und mich trotz kleiner Schwächen sehr berührt hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Verzeihen ist eines der größten Probleme - von Yvonne Schwindhammer - 10.06.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Hannah Farr hat es eigentlich zu allerhand im Leben gebracht: Sie ist erfolgreiche TV-Moderatorin, ihr Freund ist Bürgermeisterkandidat und damit hat sie ein schönes Leben. Doch einiges passt nicht: Gerne möchte sie eine eigene Familie gründen, doch ihr Freund denkt gar nicht daran, ihr endlich einen Heiratsantrag zu machen und mit ihr Kinder zu bekommen. Es gibt zwar schon eine Tochter von Michael, ihrem Freund, doch diese ist in einem schwierigen Alter, was es für Hannah nicht leichter macht. Sie bekommt ein Jobangebot in einer anderen Stadt, das Hannah zu denken gibt. Aber der Brief einer ehemaligen Schulkameradin mit zwei kleinen Versöhnungssteinen wirft Hannah komplett aus der Bahn. Natürlich ist ihr klar, dass sie gern ihrer Mutter verzeihen möchte, doch ob sie das kann, ist fraglich. Und nun kommen nicht nur kleine Steine ins Rollen, sondern richtig große Brocken. Lori Nelson Spielman hat mit "Nur einen Horizont entfernt" einen Roman geschrieben, der natürlich immer mit dem Vorgängerbuch "Morgen kommt ein neuer Himmel" verglichen wird. Doch ich denke, jedes Buch muss für sich betrachtet werden. Der Einband ist sehr schön gestaltet. Sehr interessant ist der auf der ersten Innenseite abgedruckte Brief von Fiona an Hannah. So kann der Leser ihn leicht wieder finden und noch einmal nachlesen, um was es bei den Versöhnungssteinen geht und wie die Geschichte ins Rollen kam. Der Roman ist ansprechend leicht und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich heraus gearbeitet und rufen sehr schnell Sympathien oder auch manchmal das Gegenteil hervor. Die Grundidee der Geschichte, die Versöhnungssteine, ist sehr gut gewählt. Verzeihen ist eines der größten Probleme für viele Menschen, denn Verzeihen und Vergessen sind nicht das gleiche. Ich halte Verzeihen für eine der größten menschlichen Eigenschaften, denn es erfordert Güte und Menschlichkeit, dazu fähig zu sein. Die Protagonistin hat genau damit ein Problem, denn nie im Leben hat sie ihrer Mutter verziehen, dass sie sie einfach verlassen hat. Der Autorin gelingt es mit vielen wahren und schönen Worten, den Leser zum Nachdenken zu animieren. Doch irgendwie scheint sie das ihrer Protagonistin manchmal nicht nahegebracht zu haben. Sie verstolpert sich in ihren Gedanken und ihr Verhalten ist manchmal nicht einer erwachsenen Frau würdig. Wie kann sie nur immer wieder so von einem Fettnäpfchen ins nächste springen? Mir als Leser ist oft schon im Voraus klar, was nun passiert, was der Spannung absolut nicht gut tut, wenn die Geschichte dann auch noch genau diesen Verlauf nimmt. Gut, einiges wendet sich zum Guten, doch wie kann am Ende eine offensichtlich wichtige Frage nicht geklärt sein? Und genau diese hat so extrem mit dem Grundthema, dem Verzeihen, zu tun. Der Leser hat die Wahl, das selbst zu beurteilen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder folgt eine Fortsetzung des Romans oder das Ende haut dem Fass den Boden raus und gilt als durchgefallen. Ich bin hin und her gerissen, was dieses Buch angeht. Die Grundidee, dass ein kleiner Kieselstein so viel ins Rollen bringen kann, wie die Autorin selbst sagt, finde ich wunderschön. Auch ihr Schreibstil und wie mich das Thema selbst zum Nachdenken anregt ist genial. Doch wie voraussehbar die Protagonistin sich verhält und das böse "Loch" am Ende, was nach längerem Überlegen sicher kein Cliffhanger ist, lassen von meiner ursprünglichen Begeisterung allerhand auf der Strecke liegen. Hier kann ich nicht mehr als 3 von 5 Punkten vergeben, wovon allerdings schon ein ganz dicker Punkt, eher 1,5, für die schöne Einbandgestaltung ist und damit nur maximal 1,5 Punkte für die Geschichte an sich übrig bleiben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Entscheidungen für's Leben - von j_muhs - 10.06.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Entscheidungen für's Leben Klappentext: Mit zittrigen Fingern öffnet die TV-Moderatorin Hannah Farr einen Brief. Der Absender ist eine ehemalige Schulfreundin, die sie jahrelang gemobbt hat. Die Frau bittet sie nun um Vergebung. Dem Brief beigelegt sind zwei kleine runde Steine und eine Anleitung. Einen Stein soll sie als Zeichen dafür zurücksenden, dass sie ihrer früheren Klassenkameradin vergibt. Den anderen soll sie an jemanden schicken, den sie selbst um Verzeihung bitten möchte. Hannah weiß sofort, wer das sein könnte: ihre Mutter. Aber soll sie wirklich zurück zu den schmerzhaften Ereignissen von damals und die Auseinandersetzung mit dem Menschen suchen, der sie am besten kennt? Denn Hannah hat etwas getan, das das Leben ihrer Mutter für immer verändert hat ... Meine Meinung: Hannah Farr ist eine beliebte Fernsehmoderatorin. Verliebt in ihren Freund Michael, einem vielbeschäftigten Bürgermeister. Eigentlich läuft alles gut, doch irgendwie ist sie nicht zufrieden. Ihre Einschaltquoten stimmen nicht, Michael hat kaum Zeit für sie und sein Hochzeitsversprechen, scheint er vergessen zu haben. Ein neuer Job ist in Sicht und eine vage Idee, dient ihr als Bewerbung. Die Entschuldigungssteine ihrer ehemaligen Klassenkameradin Fiona. Diese hat durch ihre Verzeihungsmethode an Ruhm erlangt und könnte als Quotengarant, Gast in ihrer Sendung sein. Fiona hat sie damals gemobbt und hat sich nun entschuldigt. Hannah könnte dann noch das Zerwürfnis mit ihrer Mutter, die sie vor vielen Jahren im Stich lies, als Joker öffentlich machen. Doch als ihre Freundin Dorothy sich in ihrer Sendung für eine schlimme Sache entschuldigt und somit in einen Shitstorm gerät und auch Michael diese Art von Aufsehen, nicht gebrauchen kann, bekommt sie Zweifel. Außerdem muss sie um ihrer Job fürchten, da Claudia als Konkurrentin und Anwärterin als Co-Moderatorin ihrer Show, bereits in den Startlöchern sitzt. Im Großen und Ganzen, läuft es gerade gar nicht gut und das Bewerbungsgespräch, beim Sender in Michigan beunruhigt sie auch. Doch auf dem Weg dorthin, lernt sie den Weingutinhaber RJ kennen und empfindet gleich eine tiefe Verbundenheit. Doch sie liebt Michael und hält an dieser doch eher einseitigen Liebe fest! Und da sie ihrer Freundin Dorothy versprochen hat, das sie ihre Mutter aufsucht um sich mit ihr auszusprechen, sitzt ihr auch das noch im Nacken... Immer mehr muss sie nun hinterfragen, wer sich hier eigentlich bei wem, entschuldigen muss....
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der steinige Weg zur Versöhnung - von elafisch - 10.06.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
In Nur einen Horizont entfernt von Lori Nelson Spielman geht es um das Thema Versöhnung. Hannah, Moderatorin der Hannah Farr Show im Morgenprogramm eines Lokalsenders, erhält von einer alten Klassenkameradin Versöhnungssteine und einen Entschuldigungsbrief. Diese Klassenkameradin, Fiona Knowles, hat mit ihrem Buch über diese Versöhnungssteine einen richtigen Hype ausgelöst. Doch Hannah ist nicht bereit einfach so zu vergeben, erst als es ihr bei ihrer Karriere hilfreich sein könnte beginnt sie sich intensiver mit dem Thema Versöhnung zu beschäftigen. Und da gibt es einige dunkle Begebenheiten in ihrer Vergangenheit, die der Aussöhnung bedürfen... Die Grundidee dieses Buches, sich mit dem Thema Versöhnung zu beschäftigen gefällt mir, auch dass es nicht platt und einseitig behandelt wird finde ich gut. Es wurde durchaus darauf hingewiesen, dass manchmal ein Brief und zwei Steinchen nicht ausreichen um sich zu entschuldigen. Das ist ein wichtiger Aspekt wie ich finde! Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und fesselnd, so dass man das Buch in kürzester Zeit lesen kann. Doch war mir das Buch in vielen Punkten zu vorhersehbar, auch wenn es ein paar wenige Überraschungen gab, war der Verlauf des Buches nach wenigen Seiten klar. Und sehr klischeehaft war es noch dazu. Das in einem (für mich entscheidenden) Punkt offene Ende hat mich leider sehr unbefriedigt zurückgelassen und mir so auch die Gute-Laune-Stimmung am Ende des Buches genommen. Mein Fazit ist somit, wer einen leichten Roman für den Sommerurlaub sucht und ein wenig über das Thema Versöhnung nachdenken möchte, findet in diesem Buch eine leichte Lektüre, wer allerdings auch etwas Spannung oder zumindest Überraschung sucht liegt hier falsch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Steine die das Leben verändern... - von Der.schmetterling - 09.06.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Zwei Steine die das Leben verändern... Der Leser wird von Lori Nelson Spielman in ihrem neuen Buch Nur einen Horizont entfernt in die Welt der berühmte TV Moderatorin Hannah Farr entführt. Hannah ist als Trennungskind aufgewachsen und bringt daher eine sehr vorbelastete Geschichte mit, in der sie sich durch ihre Eltern in einem massiven Loyalitätskonflikt befand, sich in diesem jedoch auf die Seite ihres Vater positioniert. Später holt sie dies jedoch ein und sie bereut vieles aus der Vergangenheit. Eines Tages bekommt Hannah von einer ehemaligen Mitschülerin zwei Steine und einen Entschuldigungsbrief geschickt. Sie wird aufgefordert einen Stein an die Absenderin zur Vergebung zurück zu senden, dem zweiten Stein soll sie einen weiteren hinzufügen und diese wiederum an eine Person weiterschicken die sie um Vergebung bitten möchte. Hannah denkt sofort an ihre Mutter und ihre ganze Vergangenheit holt sie wieder ein. Sie macht sich auf den langen und beschwerlichen Weg, ihre Mutter um Vergebung zu bitten. Auch in Hannahs Alltag läuft derzeit nicht alles glatt. Sie ist in einer Beziehung mit dem Bürgermeister der Stadt, außerdem wird ihr eine neue Kollegin für Ihre Sendung präsentiert und auch eine Bewerbung bei einem anderen Fernsehsender nimmt einen ganz anderen Verlauf als erwartet. Lori Nelson Spielman schreibt sehr detailliert und mit einer besonderen Liebe für ihre Figuren. Sie beschreibt sie so lebendig, dass der Leser sie fast beidem Spaziergang auf der Straße wieder erkennen kann. Ein sehr bewegender Roman über die Macht zweier Steine und was sie im Leben bewegen können. Dieses Buch erhält meine absolute Leseempfehlung, da ich es von der ersten Seite an nicht aus der Hand legen konnte und regelrecht mit den Figuren mitgelitten habe, sowie mit Ihnen in verschiedenen Kurzurlauben war.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Guter Roman für angenehme Lesestunden - von Zwerghuhn - 09.06.2015 zu Lori Nelson Spielman „Nur einen Horizont entfernt“
Die erfolgreiche TV-Moderatorin Hannah Farr bekommt von ihrer ehemaligen Mitschülerin einen Entschuldigungsbrief. Darin enthalten sind zwei Versöhnungssteine. Einen davon soll sie an die Absenderin als Zeichen der Vergebung zurückschicken, den anderen an jemanden weitergeben, bei dem sich Hannah selbst entschuldigen möchte. Das bringt sie zum Nachdenken, denn Hannah hat seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter. Hin - und hergerissen von ihrem schlechten Gewissen begibt sie sich schließlich auf die Suche nach ihrer Mutter... Nur einen Horizont entfernt hat alles, was einen guter Unterhaltungsroman ausmacht. Da ist zunächst einmal eine gut durchdachte Story, gewürzt mit einer Portion Herz-Schmerz und als Sahnehäubchen noch eine Prise Liebe obendrauf. Kurzum ein absolut gelungenes Buch, das mir gut gefallen hat. Durch den flüssigen, modernen Schreibstil war ich von Beginn an von der Geschichte begeistert. Dazu tragen natürlich auch die wunderbar treffend skizzierten einzelnen Charaktere bei. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich in einem Buch schöne Zitate finde. Da kann ich nicht umhin, hier mein Lieblingszitat zu schreiben: Die Menschen, die man liebt, gibt man niemals auf. Das finde ich einfach klasse. Lediglich, die enorme Naivität von Hannah hat mich streckenweise doch etwas gestört. Kann ein Mensch im Showgeschäft wirklich so gutmütig sein? Ich weiß es nicht. Trotz diesem klitzekleinen Kritikpunkt kann ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Fazit: Ein guter Roman für angenehme Lesestunden!
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