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Staat und Strafrechtspflege

Braucht die Verfassungstheorie einen Begriff von Strafe?. …
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Produktdetails

Titel: Staat und Strafrechtspflege
Autor/en: Klaus Ferdinand Gärditz

ISBN: 3506784110
EAN: 9783506784117
Braucht die Verfassungstheorie einen Begriff von Strafe?.
'Schönburger Gespräche zu Recht und Staat'.
1. Auflage.
Schoeningh Ferdinand GmbH

28. Oktober 2015 - gebunden - 132 Seiten

Moderne Verfassungen setzen zwar durchweg die Existenz des Strafrechts als legitimes staatliches Reaktionsinstrument voraus und hegen es rechtsstaatlich ein. Jedoch fehlt es bislang an einem eigenständigen Begriff vom Strafrecht mit einem hintergründigen Freiheitskonzept von verfassungstheoretischem Beschreibungswert. Ist es für eine Staatsrechtslehre, die ihren Verfassungstheoriebedarf befriedigen will, indes überhaupt lohnenswert, sich mit dem Strafrecht zu befassen? Strafbegründungstheorien sind konzentrierte Herrschaftsbegründungen, wie sie Verfassungen ganz allgemein als legitimierenden Unterbau fundieren. Die Rechtfertigung von Strafe erweist sich daher als ein sozialphilosophisches sowie politisch-theoretisches Laboratorium. Der verfassungstheoretische Charme des Strafrechts liegt hierbei in seiner Rolle als vorkonstitutionelle Zeitkapsel, die beharrlich urtümliche Reaktionsmuster sozialer Kontrolle in den demokratischen Rechtsstaat gerettet hat und das kühle Rationalisierungsparadigma moderner Staatsbegründung irritiert. Die vorrationale Undeutlichkeit des Sinns von Strafe macht den Umgang mit diesem freiheitsinvasiven Instrument ambivalent: Eine Idealisierung von Strafe einerseits stößt sich an der selbstbestimmungsimmanenten Kontingenz pluralistischer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Eine sicherheitspolitische Instrumentalisierung andererseits gefährdet die freiheitliche Basisstruktur des Strafrechts, auf dem seine abstrakt-normativen Kommunikationsleistungen beruhen. Der demokratische Rechtsstaat wird daher immer ein zwiespältiges Verhältnis zum Strafrecht behalten müssen. Strafrecht ist Staatsräson.
Klaus Ferdinand Gärditz, geb. 1975 in Trostberg (Oberbayern). 1994/95 Studium der Pharmazie in Greifswald, 1995-1998 der Rechtswissenschaft in Bonn. Promotion 2001 in Bonn mit einer Dissertation zum Thema »Strafprozess und Prävention«. Habilitation 2009 in Bayreuth mit einer Arbeit zum Thema »Hochschulorganisation und verwaltungsrechtliche Systembildung «. Seit 2009 Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bonn. Seit 2014 stellv. Richter am VerfGH Nordrhein- Westfalen; seit 3/2015 im Nebenamt Richter am OVG Nordrhein-Westfalen.
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