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Maestra

Roman. Originaltitel: Maestra. 'Maestra'.
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Produktdetails

Titel: Maestra
Autor/en: L. S. Hilton

ISBN: 349206051X
EAN: 9783492060516
Roman.
Originaltitel: Maestra.
'Maestra'.
Piper

2. Mai 2016 - kartoniert - 384 Seiten

Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus. Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes Meisterwerk zur Versteigerung steht. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er sie kurzerhand und raubt ihr jede Hoffnung auf eine Zukunft in der Kunstwelt. Doch gelingt es Judith, sich weiterhin in den elitären Kreisen zu bewegen und die Hintergründe des millionenschweren Kunstbetrugs aufzudecken, ohne dabei ihre wahre Identität preiszugeben. Ein riskantes Spiel, an dem die junge Britin aber immer mehr Gefallen findet - und zwar so sehr, dass sie den Spieß schließlich umdreht und sich das nimmt, was ihr zusteht. Selbst wenn sie dafür über Leichen gehen muss.
L.S. Hilton wuchs in Nordengland auf, studierte Englische Literatur in Oxford und anschließend Kunstgeschichte in Paris und Florenz. Danach zog es sie nach Key West, New York, Paris und Mailand, wo sie als Journalistin, Kunstkritikerin und Rundfunksprecherin arbeitete. Vor Kurzem ist sie nach England zurückgekehrt. Sie lebt mit ihrer Tochter in London.
"Intelligenter Erotikthriller", barrois.de, 08.05.2017
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sex, Kunst und Leichen - von Nightflower - 09.06.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Buchinfo: Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf ¿ Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus. Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes 28184816Meisterwerk zur Versteigerung steht. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er sie kurzerhand und raubt ihr jede Hoffnung auf eine Zukunft in der Kunstwelt. Doch gelingt es Judith, sich weiterhin in den elitären Kreisen zu bewegen und die Hintergründe des millionenschweren Kunstbetrugs aufzudecken, ohne dabei ihre wahre Identität preiszugeben. Ein riskantes Spiel, an dem die junge Britin aber immer mehr Gefallen findet - und zwar so sehr, dass sie den Spieß schließlich umdreht und sich das nimmt, was ihr zusteht. Selbst wenn sie dafür über Leichen gehen muss. Seiten: 384 Seiten Cover: Also ich finde das Cover toll, da es sehr geheimnisvoll wirkt. Auch ist rot natürlich eine Warnfarbe, was auch passen würde, da starke Frauen sicher gefährlich für die Männerwelt werden können und er passt auch zu ner starken Frau zB mit rotem Lippenstift (das war nur mal so ne Assoziation von mir). Der Riss sieht aus wie ein Riss in einem Gemälde, was zur Kunst und Galerie passen würde. Auch könnte der Riss für Spannung und evtl sogar Mord stehen. Meinung zum Inhalt: Mir hat dieses Buch insgesamt gut gefallen. Ich finde, dass die Entwicklung, die die Protagonistin durchmacht, gut beschrieben wird. Sie verwandelt sich von einer grauen Maus, die früher gemobbt wurde, zu einer sexgeilen, skrupellosen Killererin, die alles daran setzt ihren Plan zu verwirklichen. Dabei geht es ihr vor allem darum, dass sie viel Geld zur Verfügung hat und dieses für überteuerte Drinks, Essen und Designerklamotten, -schuhe, -taschen etc ausgeben kann. Sie will unbedingt zur High Society gehören, deren Mitglieder nicht mal wissen wollen wie viel irgendwas gekostet hat. Diese Welt wird hier sehr gut dargestellt. Auch wird schnell klar, dass man mit Geld und Schönheit Vieles bekommen kann. Interessant ist, dass Judith schon früh weiß, dass man auch durch Sex viel erreichen und auch Geld verdienen kann und da dieser ihr viel Spaß macht, setzt sie ihn ein um zu bekommen, was sie will. Manche Sexszenen sind sehr gewöhnungsbedürftig, da alles genau beschrieben wird und auch manche Szenen echt eklig sind. Für mich war das Buch die ganze Zeit spannend, obwohl es hier durchaus Höhen und Tiefen gibt und es besonders spannend nach dem ersten Todesfall wird. Ich fand es auch interessant, wie Kunst verwendet wird um Geld zu machen. Auch waren ein paar Überraschungen dabei. Leider sind manche Handlungen von Judith nicht so ganz nachvollziehbar, zB teilweise auch warum sie tötet. Oder wie sie mit dem und dem dann durch kommt und nicht erwischt wird. Fazit: Mörderische Unterhaltung in elitären Kreisen. Das Buch zeigt was Geld und Schönheit alles kann. Spannend, aber auch sich wiederholend.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Viel Potenzial verschenkt - von VroniMars - 09.06.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
In L.S. Hiltons Debüt "Maestra" geht es um die junge, engagierte Judith Rashleigh, die für ein renommiertes Londoner Auktionshaus arbeitet. Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes Meisterwerk zur Versteigerung steht. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er sie kurzerhand und raubt ihr jede Hoffnung auf eine Zukunft in der Kunstwelt. Doch gelingt es Judith, sich weiterhin in den elitären Kreisen zu bewegen und die Hintergründe des millionenschweren Kunstbetrugs aufzudecken, ohne dabei ihre wahre Identität preiszugeben. Ein riskantes Spiel, an dem die junge Britin aber immer mehr Gefallen findet - und zwar so sehr, dass sie den Spieß schließlich umdreht und sich das nimmt, was ihr zusteht. Selbst wenn sie dafür über Leichen gehen muss. Der Klappentext verspricht alles, was ein guter Thriller haben muss: Sex und Crime :) Tatsächlich hat die Handlung auch viel Potenzial. Judith stellt sich als eiskalte Strategin heraus. Zudem spielt die Geschichte an vielen interessanten, malerischen Orten. Teilweise erzeugte der Text auch Spannung, die zum Mitfiebern anregte. Letztlich konnte mich aber dieser Roman nicht überzeugen. Einige meiner Kritikpunkte möchte ich jetzt genauer ausführen: Als Erstes bestehen die Beschreibungen der Protagonistin hauptsächlich aus der Aufzählung zahlreicher Luxusprodukte. Natürlich unterstreichen diese nochmal, in welcher Gesellschaftsschicht sich die Figur bewegt. Es wird aber schon schnell ermüdend und oberflächlich. Als Nächstes sind die Sexszenen sehr direkt, vulgär und teilweise auch eklig. Den Sinn darin konnte ich nicht entdecken. Wenn man sich sowas schon durchlesen muss, dann sollte es wenigstens einen Zusammenhang zur Handlung geben. Judith meint dazu nur, dass sie Spaß daran habe. Mehr Informationen erhält man dazu nicht. Darüber hinaus verlaufen die Morde recht fehlerfrei und wie am Schnürchen. Das war für mich absolut unglaubwürdig, dass sie mit allem immer davon kommt. Was mich am meisten gestört hat, war die Protagonistin selbst. Sie ist unsympathisch, oberflächlich und hochnäsig. Ich habe mir nichts sehnlicher gewünscht, als dass sie endlich gestoppt wird. Dabei habe ich nichts gegen Antihelden als Protagonisten. Ich finde das sogar sehr erfrischend, wie z.B. in "Gone Girl" von Gillian Flynn oder "Das Buch ohne Namen" von Anonymus. Dazu muss man aber auch in die Psyche der Figur eintauchen können. In "Maestra" erfährt man aber leider nicht viel über die Protagonistin, obwohl die Geschichte in Ich-Perspektive erzählt wird. Es wird kaum auf die Motive eingegangen, die sie zu den ganzen Taten treibt. Rache als Motiv kommt nicht in Frage, da sie dem selbst widerspricht und es auch ansonsten nicht zum Ausdruck kommt. Sie scheint eine Soziopathin zu sein, die es vor allem auf Geld und Luxus abgesehen hat. Das sind aber nur Vermutungen, da man, wie schon gesagt, eigentlich nichts über sie erfährt. Sie blieb bis zum Schluss hin eine nicht greifbare Persönlichkeit für mich. Alles in allem ist "Maestra" ein Debüt mit sehr viel Potenzial, von dem aber zu viel verschenkt wurde.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der schöne Schein trügt - von FrauSchafski - 08.06.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Es klingt vielversprechend: Eine junge, emanzipierte Frau versucht im Kunsthandel Fuß zu fassen und ist dabei ganz auf ihre Karriere bedacht. Per Zufall entdeckt sie, dass es bei einem geplanten Handel scheinbar nicht mit richtigen Dingen zugeht und scheint einem Kunstbetrug auf der Spur zu sein. Da erwartet der Leser doch glatt einen spannenden Kriminalroman im Kunstmilieu mit einer gewitzten Protagonistin, die nach und nach ein Verbrechen aufdeckt - er bekommt allerdings etwas ganz anderes. Was als emanzipierte Aschenputtel-Geschichte beginnt, entpuppt sich schnell als eine schier endlose Aneinanderreihung von Markennamen sowie Beschreibungen des Lebens der High Society mit ein bisschen Krimi gewürzt. Dies wäre nicht verwerflich, wenn auf Dauer dieses Leben nicht als einzig erstrebenswertes Gut erscheinen würde. Alles läuft auf das Erlangen von Macht und Reichtum hinaus. Auch dies wäre vielleicht nicht verwerflich, wenn dieser Umstand zwischenzeitlich auch einmal infrage gestellt würde. Darüber hinaus hat die Autorin ihre Protagonistin Judith so unnahbar und undurchschaubar geschaffen, dass ihr jegliche Tiefe fehlt - fehlen muss. Der Leser bleibt dabei zu nahezu jeder Zeit außen vor, Judith erscheint bis zum Schluss als Charakter völlig verschlossen, weswegen ihre Beweggründe nicht nachvollziehbar sind und letztlich ein sehr oberflächlicher Eindruck bleibt, der sich vor allem auf ihre (Sehn-)Sucht nach Reichtum und Macht stützt. Wer noch auf ein fulminantes Finale mit überraschenden Wendungen hofft, der hofft vergebens. Es bleibt eine wenig überzeugende Mischung aus Sex and Crime, die mit allzu reißerischen Elementen schockieren will, beim Leser jedoch lediglich Abscheu und Unverständnis hinterlässt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Maestra - von Landbiene - 08.06.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Cover: Das Cover ist ein toller Hingucker trotz seiner Schlichtheit. Das rot harmoniert sehr schön mit dem mittigen Riss. Die Aufmachung versprach ein spannendes Buch... Eigene Inhaltsangabe: Judith ist Kunstexpertin und arbeitet in einem renommierten Londoner Auktionshaus. Eines Tages kommt ihr der Verdacht, dass eines der Kunstwerke eine Fälschung ist und recherchiert auf eigene Faust. Jedoch wird sie von ihrem Chef erwischt und der feuert sie kurzer Hand. Nebenbei arbeitete sie in einem zwielichten Club in den es sie nach der Kündigung noch mehr hinzieht. Ein Kunde meint es besonders gut mit ihr und Judith riecht das große Geld. Der Kunde lädt sie und ihre Freundin Leanne auf eine Reise ein, die aber anders verläuft wie gedacht. Hauptprotagonistin: Vorerst fand ich die Hauptprotagonistin Judith sympathisch, doch das änderte sich sehr schnell. Denn eigentlich ist sie nichts anderes als eine geldgierige Frau, die dafür über Leichen geht. Obwohl das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben ist, konnte ich keinen Zugang zu ihr finden. Schreibstil: Der Schreibstil von L.S. Hilton ist flüssig zu lesen, doch viel zu detailliert. Seitenweise wird darüber geschrieben wie die Umgebung aussieht und aus was oder von welcher Marke die einzelnen Dinge sind. Das machte das Ganze oft sehr langatmig. Genauso ging es mir bei allen Sachen die Judith macht! Was sie genau isst, was sie sich genau kauft inklusive der Nennung des Designers und welche Zeitung sie sich wo kauft. Das ganze Buch war leider davon überlagert und die eigentliche Handlung trat in den Hintergrund. Ansonsten hatten die Kapitel eine angenehme Länge und sind vorbildlich nummeriert. Allgemeine Meinung: Dem Klappentext zur Folge hätte ich einen ganz anderen Inhalt erwartet. Die Kunst spielt nur eine winzige Nebenrolle. Eigentlich geht es nur um Judiths Geld- & Sexgier für die sie alles tut um diese zu befriedigen. Die Sexszenen sind nicht sinnlich, sondern vulgär. Dies störte mich nicht, auch wenn mich teilweise der Ekel erfasste. Die Grundidee zu diesem Buch finde ich eigentlich gut, weil eine Frau nicht immer anständig, gesittet und brav sein braucht, aber zu Judith und ihrem Vorgehen habe ich einfach keinen Zugang gefunden. Zudem läuft für sie immer alles glatt. Kommt sie in Schwierigkeiten, windet sie sich raus, aber das wie ist teilweise zu unrealistisch. Genauso wie wenn sie sich einen neuen Mann angeln wollte. Anscheinend hat sie einen Trick das alle genau das machen was sie will nach nur einem Fingerschnipp. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, daher 2 von 5 Sternen
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine Protagonistin, die fremd bleibt - von buchina - 08.06.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Cover und Titel des Buches sind schon einmal vielversprechend. Das Cover strahlt im satten Rot mit einem erhabenen Riss in der Mitte. Auf alle Fälle auffällig und es verrät nicht zu viel vom Inhalt. Die Inhaltsangabe verspricht einen Thriller der in der Kunstwelt spielt mit einer zwiespältigen Protagonistin. Meine Neugier war geweckt. Das Buch entwickelte sich dann doch ganz anders als erwartet. Judith liebt Kunst und glaubt mit dem Job in einem der renommiertesten Auktionshäuser Londons einen Traum zu leben. Der Traum hat sich schnell ausgeträumt, ihr Job ist langweilig und sie fühlt sich nicht ernst genommen. Nebenbei arbeitet sie in einer Bar als Callgirl. Ihr Leben ändert sich dramatisch als sie einerseits einen Kunstbetrug im Auktionshaus entdeckt und daraufhin ihren Job verliert. Und Anderseits weil sie sich entschließt mit einem ihrer Kunden aus der Bar und einer Freundin nach Frankreich reist. In kürzester Zeit entwickelt sich Judith von der einfachen Angestellten zur Prostituierten und Mörderin. Ich mag persönlich sehr gerne starke Frauen, die nicht in die Opferrolle gedrängt werden, sehr gerne. Deshalb war ich von der Idee dieser Protagonistin sehr begeistert. Leider schaffte ich es während des gesamten Romans keinen wirklichen Zugang zu Judiths Charakter zu gelangen. Sie und ihre Entscheidungen blieben mir fremd. Warum sie so kaltblütig handelt, was eigentlich ihr Ziel ist, blieb für mich im Dunkeln. Ihre Vergangenheit wird nur am Rande gestreift und gibt keine wirkliche Erklärung für ihr Verhalten. Sie zeigte selten Emotionen. Leider wurde die Geschichte des Kunstbetruges auch immer nebensächlicher. Die vielen Verflechtungen der Mafia mit An- und Verkauf von Kunst wurde angesprochen, aber hätte meiner Meinung noch tiefgründiger behandelt werden können. Auch die Erotik spielt eine Rolle im Roman. Die Sexszenen waren für mich aber überhaupt sinnlich, denn wie alles bei Judith sind sie Mittel zum Zweck. Dabei störte mich nicht, dass es mal härter zur Sache ging, sondern die völlige Gefühllosigkeit dabei. Ich kann dieses Buch also weder als guten Erotikroman noch als guten Thriller empfehlen. Was mir aber gefallen hat, war der Schreibstil. Es wird aus Judiths Perspektive erzählt, was es für mich noch erstaunlicher gemacht hat, das ich keinen Zugang zu ihrer Persönlichkeit bekam. Ihr Umfeld wird kurz und knapp beschrieben. Es gibt wenig Längen, auch der Spannungsbogen wird gut gehalten. Das Buch las sich sehr gut. Deswegen hat das Buch auch Potential für mich, denn die Idee und der Schreibstil sind sehr gut. Für mich ist es dennoch kaum zu erklären, warum dies ein internationaler Bestseller ist. Die einzige Erklärung, die ich dafür habe, ist, dass es immer noch so etwas wie ein Tabubruch ist, wenn es eine weibliche Mörderin gibt, die Sex als Werkzeug nutzt. Wie gesagt, die Idee des Romans gefällt mir sehr gut. Ich hätte mehr starke Frauen, die auch mal richtig böse im Roman sein dürfen, aber ich möchte ihre Beweggründe verstehen. Sie sollten ihre Emotionalität behalten und auch noch sinnlichen Sex haben dürfen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Tolles Cover! verwirrender Plot, unsympathische und unglaubwürdige Protagonisti - von Anita Schröder - 07.06.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Maestra hat mich mit einem guten Cover und einem interessanten Klappentext auf eine falsche Fährte geführt. Eigentlich wurde sich ein spannender Plot überlegt der mit spritzigen Sexszenen aufgewertet werden sollte. Leider hat das nicht richtig geklappt. Die Protagonistin ist unsympathisch und teilweise unglaubwürdig in ihren Situationen und Taten. Die Handlung ist verwirrend erzählt und bringt einen durcheinander. Die Sexszenen sind nicht sexy oder ansprechend sondern teilweise abstoßend. Das sage ich obwohl ich schon in viele Richtungen Erotik gelesen habe von hart bis zart. Der Inhalt hat zwar alles was ein Thriller brauchen kann von Kunstraub über einige Tote aber es konnte nicht überzeugen. Natürlich hebt sich Maestra von anderen Büchern ab im Erzählstil und auch der Handlungsweise aber ich finde es nicht gelungen. Bildet euch gern selbst eine eigene Meinung über die Geschichte. Von mir nur 2 Sterne für die Idee und das tolle Cover.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mittelmäßige Unterhaltung - von Willia - 05.06.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Das knallrote Cover von Maestra verbindet die Erotik mit dem blutigen Thriller. Der Klappentext verspricht eine spannende Story, in der eine Kunstkennerin einen Betrugsfall in einer renommierten Galerie entdeckt und nach ihrer Entlassung selbst für die Aufklärung des Kunstbetrugs sorgt. Grob betrachtet geht der Klappentext in die richtige Richtung. Judith wird entlassen, weil sie den Verdacht auf einen Kunstbetrug durchschaut. Anschließend jedoch artet die Story darin aus, dass Judith ihr komplettes Leben umkrempelt und es schafft in der High Society zu landen. Dies geschieht alles durch ihren neuen Job als Eskortgirl. Neben ihren zum Teil extremen sexuellen Neigungen, erfahren wir, dass sie einen leichten Hang zum Morden hat. Dies kristallisiert sich aus ihrer Flucht durch Frankreich und Italien heraus. Judith entdeckt den Luxus für sich und schöpft ihn voll und ganz aus. Leider wird immer nur nebensächlich ihr Interesse für Kunst erwähnt. Die Autorin bringt immer wieder Kunstwerke in die Geschichte ein. Ich habe jetzt nicht immer die Kunststücke gegoogelt, aber ich schätze das hätte mir die Geschichte leichter vermittelt. Dadurch konnte ich den kunsthistorischen Wert des Buches eventuell nicht eingehender bewerten. Ich habe es lieber überlesen, weil mir der Lesefluss bei solchen Büchern wichtig ist. Ich mag es nicht gerne ins Stocken zu geraten, um Bilder im Internet zu suchen. Leider muss ich auch feststellen, dass die Autorin auf Übersetzungen keinen Wert legt. Oder wer auch immer die französischen oder italienischen Bedeutungen nicht übersetzt. Das macht es mir als Leser sehr schwer der Geschichte zu folgen. Das Hauptaugenmerk hierbei liegt definitiv auf dem Luxus. Es wird größtenteils von Schuhe, Klamotten und Designer geschrieben, die mir nur zeigen wie oberflächlich alles gehalten wird. Mich hat das Buch nicht weiter schockiert und der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, sodass ich es in ein paar Tagen durchgelesen hatte. Ich kann leider nicht sagen, dass mir die Geschichte positiv im Gedächtnis bleibt, weil die Charaktere zweifelhaft waren, die Story unglaubwürdig und die Schauplätze sprunghaft. Ich erwarte nach einem offenen Ende einen zweiten Teil des Buches, aber ich kann noch nicht sicher sagen, ob ich das wirklich lesen will. Der Klappentext hat in meinen Augen einen anderen Krimi versprochen und trifft so gar nicht auf das Buch zu. Ich kann mir durch den sehr eigensinnigen Schreibstil vorstellen, dass die Meinungen zu dem Buch auseinander gehen, aber für mich hat das Buch nur eine befriedigende Bewertung verdient. Es war eine interessante Kombination, aber für einen Erotikroman fehlte ein Fünkchen Kribbeln und für einen Krimi das richtige Maß an Spannung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Maestra - Konnte mich nicht überzeugen - von LadyIceTea - 05.06.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus für Kunst. Doch trotz ihres hervorragend abgeschlossenen Studiums und ihres geschichtlichen, sowie kunsttechnischen Wissens, reicht ihr Posten nicht höher als zur Sklavin ihres Chefs. Um ihr Konto etwas aufzubessern, nimmt sie einen Job als Hostess an und gewinnt schnell ihren Gönner James. Als ihr unter den Gemälden eine Fälschung auffällt, versucht sie sich zu profilieren und stellt Nachforschungen an. Ihr Chef reagiert wenig begeistert und wirft sie raus. Judith ist verzweifelt, sehnt sie sich doch schon immer nach einem Leben in Luxus. Sie nimmt die Chance wahr und verreist mit James. Dieser Urlaub endet anders als geplant. Auf ihrem weiteren Weg entdeckt sie mehrere Chancen, sich das erträumte Geld zu sichern und gerät dabei in immer tiefere Verstrickungen und geht sogar über Leichen um sich ihren Lebenstraum zu erfüllen. Judith Rashleigh ist eine Anti-Heldin. Sie ist vulgär, abgeklärt, steht auf außergewöhnlichen Sex, weiß ganz genau was sie will, ist intelligent und dabei ziemlich krass abgefuckt. Ja, krass abgefuckt. Das sind wirklich die einzigen Worte, die es in meinem Kopf schaffen, ihre Art irgendwie zusammenzufassen. Zu Beginn der Geschichte merkt man zwar, dass Judith weiß was sie will und etwas ungewöhnlich ist aber ihre ganze Stärke und ihre Abgeklärtheit, zeigt sich durch ihren Job noch nicht. Die Verwandlung hat mir gefallen. Auch, dass die Protagonistin hier weiblich und zugleich knall hart und irgendwie nicht so sympathisch ist aber trotzdem die "Heldin", hat man nicht so oft. Das hat mich fasziniert und wurde gut umgesetzt. Der ganze Storyverlauf war gut. Zum Teil unvorhersehbar und nach dem Klappentext, nicht so zu erwarten. Oft dachte ich mir "Krass, hätte ich jetzt nicht erwartet" oder "Übel, wie will sie da wieder raus kommen". Aber die Protagonistin, zieht sich irgendwie immer wieder aus der Klemme. Und das ist auch einer von zwei Punkten, der mir zum Schluss nicht wirklich gefallen hat. Es ging alles irgendwie viel zu leicht. Judith hatte zwar mit einigen Problemen zu kämpfen aber sie hatte immer ein Trumpf in der Hand und ist immer entkommen. Ich weiß nicht, ob mir das nicht gefällt, weil es unrealistisch wirkt oder weil dadurch irgendwie Spannung flöten geht. Klar habe ich mich immer noch gefragt, was sie als nächstes macht aber trotzdem hatte diese Leichtigkeit einen schalen Beigeschmack. Der zweite Punkt, ist die Langatmigkeit. Es wird alle paar Seiten lang und breit beschrieben, was sie anzieht, was sie sich kauft, welche Marken das sind, was sie ist, was sie trink, was andere tragen, essen und trinken. Die Stellen habe ich teilweise echt überflogen. Dadurch hat sich das Buch an vielen Stellen sehr hingezogen. Die wirklich interessanten und spannenden Stellen, wirkten dadurch viel zu kurz und ich habe sie regelrecht herbei gesehnt. Alles in allem ist "Maestra" jedoch ein recht interessantes und spannendes Buch. Wir erleben hier eine Protagonistin der anderen Art, die sich holt was sie will. Ein guter Schreibstil und die ungewöhnliche Story, retten das Buch durch seine Oberflächlichkeit und den zu einfachen Weg, den die Autorin gewählt hat, leider nicht auf die vier Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gefühlloser Erotik-Thriller - von Rosenmadl - 02.06.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Inhalt: Judith Rashleigh arbeitet in einem Londoner Auktionshaus. Um sich ihren hohen Anspruch leisten zu können nimmt sie zudem einen Job als Hostess in einer Bar an. Als Judith Tage später einen millionenschweren Betrug eines gefälschten Bildes näher kommt wird sie fristlos entlassen. In ihrer Verzweiflung nimmt sie das Angebot eines Kundes der Bar an, der sie an die Riviera mitnehmen möchte. Zusammen mit ihrer Freundin Leanne machen sich die 3 auf und davon. Doch die Nähe des Mannes wird Judith zuviel und als Leanne vorschlägt ihn doch mit Beruhigungsmitteln ruhig zu stellen, willigt sie ein. Doch dies endet in einer Katastrophe und verändert Judiths Leben von Grund auf. Meine Meinung: Die Autorin L.S. Hilton hat eine Welt der Reichen geschaffen, in der nur Luxus und Sex zählt, nichts anderes. Und so liest sich diese Geschichte auch für mich. Oberflächlich, emotionslos, nur nach Luxus haschend, egal welche Konsequenzen sich ergeben. Auf der einen Seite liest man ein Buch welches in Richtung Thriller tendiert, dann wieder in Richtung ordinären Porno. Auf der einen Seite wollte ich unbedingt weiterlesen, dann wurde ich wieder wachgerüttelt und konnte meinen Ekel kaum verbergen. Doch irgendwas muss diese Story ja an sich haben, sonst hätte ich schon längst nach den ersten Kapiteln aufgegeben. Der Schreibstil der Autorin hatte eine solide Basis, so dass das Lesen doch stellenweise Spaß machen konnte. Doch die vielen Morde, die vielen ordinären Spielchen und die Protagonistin, die sich zunehmends in ein Monster verwandelte, haben mich nicht überzeugen können und so komme ich zu dem Schluss, dass ich auf diese Geschichte hätte verzichten können. Fazit: Oberflächliche, emotionslose Geschichte und Protagonistin. Was sich vielversprechend anhört kommt zu keinem guten Ergebnis. Stellenweise ordinäre Aussagen und Sexszenen, anderseits wieder Passagen die an einen Thriller erinnern, der vielleicht sogar hätte klasse werden können. Da ich dennoch das Buch zu Ende lesen wollte, vergebe ich 2 Sterne !!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Dieses Buch spaltet meine Gefühlswelt - von Josetta - 01.06.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Der Inhalt = Der 27-jährigen Judith Rashleigh gelingt rechtzeitig der Ausstieg aus dem gewaltbereiten Umfeld ihrer Jugendtage, bei dem sie auch tatkräftig mitgewirkt hatte. Sie studiert Kunstgeschichte und beginnt ihre berufliche Karriere in einem renommierten Londoner Auktionshaus. Eines Tages entlarvt sie ein Gemälde des Malers George Stubbs als Fälschung. Trotzdem wird es zum Verkauf angeboten. Als Judith der Sache auf den Grund gehen will, wird sie kurzerhand von ihrem Chef auf die Straße gesetzt. Judith liebt Luxus. Kleidung, Wohnungseinrichtung, Bekanntenkreis, Reisen¿ Sie will das Beste vom Besten und sie ist durchaus bereit, ihre vorhandenen körperlichen Reize für diverse Vergünstigungen einzusetzen. Nun arbeitslos, muss sie eine neue Geldquelle für ihren teuren Lebensstil finden, was der guten Judith recht schnell gelingt. Und die Chance auf den großen Reichtum wittert sie, als oben erwähnter Stubbs zum zweiten Mal ihren Weg kreuzt. Mit diesem Ziel vor Augen schreckt Judith vor nichts mehr zurück, selbst wenn sie dabei über Leichen gehen muss¿ Maestra wird als erotischer Thriller, der in der Kunsthandel-Szene spielt, beworben. Ein Genremix, welcher durchaus meinen Lesegeschmack trifft. Voller Neugier lass ich im Vorfeld diverse Rezensionen zum Buch, die kontroverser kaum ausfallen konnten. Sind die Kritiken berechtigt? Ich wollte mir selbst ein Bild von diesem Roman machen. Vorab gebe ich zu, der Schreibstil ist nicht schuld daran, dass die Geschichte von mir eher schlecht bewertet wird. Das Buch liest sich flüssig, ist durchaus spannend, hat überraschende Wendungen und entführt den Leser in die High-Society - Welt mit all ihren Intrigen, Verschwörungen und der Oberflächlichkeit. Dass Judith im Laufe der Geschichte unzählige Male ihrem Shopping-Wahn frönt und eine Boutique nach der anderen abklappert, hat mich persönlich kaum gestört. Im Gegenteil, ich fand es spannend herauszufinden, welche Designermarken ich überhaupt nicht kannte. Übrigens, in diesem Buch bekommt das Wort Schleichwerbung eine ganz neue Dimension. Nein, ich hatte meine Schwierigkeiten mit der Hauptprotagonistin Judith. Für mich muss die Person, um welche die Geschichte aufgebaut wird, nicht unbedingt sympathisch sein. Das erwarte ich gar nicht. Aber Judith ist definitiv einen "touch too much" und zwar in folgenden Punkten = Ihre Mitmenschen (dieser Punkt bezieht sich nicht nur auf Judith) = Mit der Oberflächlichkeit der Personen untereinander komme ich überhaupt nicht klar. Sämtliche moralische Werte werden mit den Füßen getreten. Neid, Untreue, Habgier, Bosheit etc. sind die Worte, die die Menschen in diesem Thriller begleiten. Wenn dies der Preis für Reichtum ist, möchte ich persönlich nie in solchen Kreisen verkehren. Ihr Sexualleben = Judith prostituiert sich mit allen denkbaren Praktiken, die man sich vorstellen kann. Dabei schläft sie vermutlich mit 80% aller Männer aus dem Roman. Die zahlreich geschilderten Sexszenen sind weder sinnlich noch ansprechend geschildert. Für mich waren sie oft widerwertig und teilweise recht eklig. Manche Informationen, z.B. das Stuhlverhalten eines Freiers haben in einem Roman nichts verloren, wenn es für die Story so gut wie keinerlei Bedeutung hat. Ihre Verbrechen = L.S. Hilton macht aus Judith ein Verbrechergenie, die blitzschnell alle Zusammenhänge erkennt und innerhalb kürzester Zeit den perfekten Mord planen kann. Ihre Spur zieht sich durch sämtliche Metropolen Europas. Selbst im organisierten Verbrechen Italiens mischt sie mit. Hier fallen mir nur die Worte ein: Unrealistisch, Unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Judith als Person = Am Anfang des Buches suchte ich nach Gründen, warum Judith zu dieser Persönlichkeit wurde. Spielte z.B. ihre Jugend eine Rolle? Die ersten 100 Seiten bildete ich mir ein gewisses Verständnis für ihren Charakter ein. Mittlerweile, am Ende des Romans angelangt, ist Judith für mich nur noch ein abstoßendes, gefühlskaltes Monster, die sich durch halb Europa mordet. Ich kann ihre Beweggründe nicht mehr nachvollziehen. Fazit: Der Roman spaltet meine Gefühlswelt und ich stelle mein Buch etwas ratlos in mein Bücherregal zurück. Kann ich eine Leseempfehlung geben? Ich weiß es nicht. Ich bin trotz meiner vielen Kritik sogar bereit eine evtl. Fortsetzung zu lesen. Warum? Ich wünsche Judith eine gerechte Strafe und bin gespannt, ob diese eintreffen wird. Darum bleibe ich neutral und bewerte diesen Roman mit 3 von 5 Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Femme Fatale mit Kunstverstand - kontrovers diskutiert, aber nicht schlecht - von jutscha - 30.05.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Judith Rashleigh ist Expertin für Gemälde und arbeitet in einem renommierten Londoner Auktionshaus. Als sie ein Gemälde prüft, das für eine Auktion vorgesehen ist, entdeckt sie, dass es sich um eine Fälschung handelt. Dennoch will nimmt es ihr Chef für die Auktion auf. Als sie recherchiert und ihn darauf hinweist, dass es kein Original sein kann, feuert er sie. Doch Judith will wissen, was gespielt wird und kommt hinter ein Komplott, bei dem es um millionenschweren Kunstbetrug geht. Sie will es nicht hinnehmen, dass sie keine Zukunft in der Kunstszene mehr hat und dreht den Spieß kurzerhand um. Sie nimmt, was sie kriegen kann, ist dabei absolut skrupellos und geht über Leichen. Wird es Judith gelingen, den Kunstbetrug und die Hintergründe aufzuklären und beruflich neu zu starten oder wird ihr ihr skrupelloses Verhalten sogar selbst zum Verhängnis? Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und dort wurde es sehr kontrovers diskutiert. Viele kamen mit der Protagonistin und ihrem egoistischen Verhalten nicht klar. Doch muss ich eine Protagonistin wirklich mögen, um das Buch gut zu finden? Ich kann diese Frage für mich nur mit einem klaren nein beantworten. Judith Rashleigh kommt sehr egoistisch, unberechenbar und auch brutal rüber, und ich kann mich nicht mit ihr identifizieren. Aber das kann ich auch mit einem Massenmörder in einem Thriller nicht. Dennoch hat mich das Buch zumindest in Teilen fesseln können und ich hatte es relativ schnell durchgelesen. Den Schreibstil fand ich absolut klasse. Er ist schon etwas anspruchsvoll und deshalb ist es kein Buch, bei dem man zwischendurch schnell mal eine Seite liest und dann wieder weglegt. Aber gerade das hat mir gut gefallen. Ich habe auch immer mal wieder die Kunstwerke, die im Buch genannt und beschreiben wurden, gegoogelt, um mir ein Bild davon machen zu können. Es handelte sich durchweg um reale Kunstwerke, die einen entsprechend hohen Preis erzielt haben. Auch das fand ich sehr interessant. Der Klappentext suggeriert etwas anderes, als der Leser dann tatsächlich serviert bekommt. Die Protagonistin hat sich völlig konträr zu dem entwickelt, was ich eigentlich erwartet habe. Und so etwas mag ich. Zeitweise waren die Passagen zwar etwas langatmig und z.B. gefüllt mit der Beschreibung intensiver Kaufrauschphasen, die mich mit der Zeit etwas gelangweilt haben. Ansonsten fand ich die Geschichte jedoch durchaus lesenswert, auch wenn sie mir wahrscheinlich nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben wird. Als Bewertung gebe ich daher 3 von 5 Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Luxus, Geldgier, Rache - von JamieRose - 28.05.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Nach dem Klappentext und der Leseprobe, war ich sehr angetan von dem Buch. Ich hab einen echt spannenden Thriller erwartet, der in der Kunsthandel-Szene angesiedelt ist und sich um die Aufklärung eines Betrugs um ein Gemälde dreht. Gewürzt mit ein wenig Sex und Skandalen, habe ich ein unterhaltsames, fesselndes Vergnügen vor Augen gehabt. Doch jetzt, nachdem ich das ganze Buch gelesen habe muss ich sagen, dass "Maestra" ein sehr gutes Beispiel für ein Buch ist, dessen Klappentext wenig über das Buch aussagt bzw ein etwas falsches Bild vermittelt. Unberechenbar vs. Aalglatt Die Handlung ist wie oben beschrieben im ersten Drittel sehr unberechenbar und unvorhersehbar, doch später wird sie immer oberflächlicher. Obwohl das Setting, all die luxuriösen Modemarken, extravaganten Gerichte, Gemälde und ihre Geschichten und die Kunsthandelbranche sehr detailliert beschrieben wird, so dass man den Eindruck gewinnt, die Autorin kennt sich sehr gut aus, oder hat wirklich gut recherchiert, so ist die Handlung an sich doch später zu oberflächlich, viel zu aalglatt! Judith, die nach ihrer Kündigung verreist und von Luxushotel zu Luxusjacht, von Stadt zu Stadt reist, beginnt sich erst am Rande der Illegalität zu bewegen und schließlich über alle Grenzen von Moral und Recht hinwegzusetzen. Gerade war sie noch eine zwar ehrgeizige, doch auch unterwürfige Assistentin, und plötzlich mausert sie sich zur genialen Kriminellen? All ihre Verbrechen sind ausgeklügelt geplant und es scheint. als ob sie mit allem was sie macht davon kommt, als sei sie unantastbar. Das hat mich schon gestört, weil es wenig realistisch und etwas absurd ist. Fazit Trotz anderer Erwartungen, war Maestra für mich ein Lesevernügen der etwas anderen Art. Maestra entführt einen auf eine Reise in eine Luxuswelt zwischen Mode, Kunst, ausgefallenem Essen und ungewöhnlichen erotischen Momenten, quer durch Europa. Im Zentrum, Judith, ehrgeizig, berechnend, und dem Geld verfallen, ist sie unberechenbar. Neben erwas sehr detaillierten Sexszenen ist Maestra ein Buch, das mit vielen unerwarteten Wendungen aufwartet. Trotz einiger Schwächen war es interessant, amüsant, unterhaltsam und zuweilen schockierend.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eher enttäuschend... - von britta70 - 26.05.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Judith arbeitet für Rupert in einem renomierten Auktionshaus. Als bei einer Versteigerung ein Stubbs-Meisterwerk als Fälschung angeboten wird, hält Judith dies zunächst für ein Versehen. Doch als sie Rupert darauf hinweist, entlässt er die. Fortan muss Judith ihr Auskommen von ihren Einkünften im Club allein bestreiten. Doch ihr Luxusleben hat seinen Preis und zudem gerät Judith immer mehr in einen gefährlichen Sog aus Sex und Crime¿ Für mich war es eine Art Experiment dieses Buch zu lesen. Etwas Vergleichbares kenne ich bislang nicht. Leider hat die Lektüre mich nicht darin bestärkt, künftig in diese Richtung weiterzulesen. Der hohe Stellenwert von Sex und Erotik trifft nicht meinen Geschmack, im konkreten Fall fand ich die entsprechenden Szenen mitunter recht widerwärtig. Das Interessanteste am Buch war meines Erachtens Judiths Entwicklung als Protagonistin. Die ist nämlich sehr heftig, was aber nicht gerade Sympathiegewinne einbringt. Spannung kommt auf, ja. Aber im Endeffekt wirkt es doch recht hahnebüchend, wie das ganze (blutrünstige) Spiel am Ende für Judith ausgeht. Von mir daher leider keine Leseempfehlung.
Bewertungsstern, voll Markenklamotten und Mord, sehr enttäuschend - von Henny176 - 26.05.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Inhalt: Judith arbeitet in einem Londoner Auktionshaus. Als sie drauf und dran ist einen Kunstbetrug aufzudecken wird sie von ihrem Chef gefeuert. Sie fängt darauf hin an in einem Champagner-Club zu arbeiten wo sie den ersten reichen Mann aufgabelt von dem sie sich und ihre Sucht nach Luxusartikeln aushalten lässt. Um zu bekommen was sie will schreckt sie von da an vor nichts zurück. Meinung: Leider konnte ich diesem Buch nicht viel Positives abgewinnen und habe es nur in der Hoffnung zu Ende gelesen, dass irgendwann noch eine Wendung der Geschichte eintritt die für mich das Ganze begreiflicher und sinnvoller macht. Leider war dies nicht der Fall. Die ganze Geschichte ist sehr unglaubwürdig und macht auf mich den Eindruck als wäre sie nicht besonders gut durchdacht. Klappentext und Leseprobe haben mich auf einen spannenden Thriller hoffen lassen den ich hier aber leider nicht vorgefunden habe. Im Gegenteil, streckenweise war die Geschichte sogar ziemlich langweilig und die ständig wiederkehrenden Beschreibungen irgendwelcher Markenklamotten fand ich sehr ermüdend. Stattdessen wimmelt es in diesem Buch von schockierenden und abstoßenden Szenen. Auch die zur Genüge vorkommenden Sexszenen sind größtenteils sehr unappetitlich bis hin zu verstörend. Die Hauptprotagonistin Judith, die von Beginn an nicht gerade mit einem gewinnenden Charakter aufwartet, wurde mir im Verlauf des Buches immer unsympathischer, was dazu geführt hat, dass ich nicht mit ihr mitfiebern konnte und die Geschichte für mich noch unattraktiver gemacht hat. Leider gibt es bis zum Schluss auch keine Erklärung für ihr Handeln oder die Gründe die sie zu einer so gestörten Persönlichkeit gemacht haben. Der Schluss des Buches hat mich ziemlich unbefriedigt und etwas verstört zurückgelassen und auch wenn ich immer noch gerne wüsste was sich die Autorin bei Judiths Charakter gedacht hat werde ich einen Folgeband, sollte es überhaupt einen geben, definitiv nicht lesen. Fazit: Ich kann das Lesen dieses Buches leider niemandem mit gutem Gewissen empfehlen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf... - von Martina28 - 24.05.2016 zu L. S. Hilton „Maestra“
Inhalt: Judith Rashleigh arbeitet für Rupert, dem ein renomiertes Auktionshaus in London gehört. Nebenbei verdient sie sich noch etwas Geld in einem Club dazu. Judith benötigt das zusätzliche Geld um Schulden zu bezahlen sowie ihren Drang nach Geld und Luxus. Sie kam ihrem Chef auf die Schliche, dass dieser eine Fälschung als echtes Meisterstück anbieten wollte. Rupert feuerte Judith, weil sie ihn ausspionieren wollte und dabei erwischt wurde. Daraufhin ging sie in den Club und kippte ein Glas Champagner nach dem andern weg. An diesem Punkt fängt für Judith ein riskantes Spiel an, welches mit immer neuen Wendungen aufwartet. Cover: Mich hat das Cover schon als Abbildung angezogen. Aber wenn ich es in der Hand halte fasziniert es mich noch mehr. Es ist schlicht und einfach. Wenn man das Cover betrachtet, könnte man meinen, dass wirklich ein Riss drin wäre. Dieser zieht einen in den Bann. Was versteckt sich wohl dahinter? Schreibstil: Flüssiger Schreibstil ist vorhanden. Das Buch lässt sich leicht lesen. Teilweise ist er sehr vulgär und fast schon zu locker. Charaktere: Vielleicht hätten vereinzelte Charaktere noch etwas genauer beschrieben werden können. Ich fand es jedoch beim Lesen nicht störend, da ich es zwischen den Zeilen erahnen konnte. Erotik und Mord Die detailierten Beschreibungen der sexuellen Handlungen wird nicht jedermans Sache sein sowie die Mordhandlungen auch. Meiner Meinung nach brachten diese Beschreibungen wieder etwas mehr Schwung in die Geschichte. Fazit: Maestra nimmt den Leser mit in eine Welt voller Luxus. Dieser zeichnet sich durch Mode und Kunst ab. Judith ist diesem Luxus verfallen. Sie macht sich ihren eigenen Körper zu Nutze um in der Luxuswelt anzukommen. Die Geschichte weisst viele unerwartete Wendungen auf. Das Buch ist bestimmt nicht der Geschmack jedes Einzelenen. Um das heruaszufinden, kann ich das Buch nur weiterempfehlen.
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