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Der Pfau

Roman. Nominiert für die Shortlist zum 'Lieblingsbuch des u…
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Produktdetails

Titel: Der Pfau
Autor/en: Isabel Bogdan

ISBN: 3462048007
EAN: 9783462048001
Roman. Nominiert für die Shortlist zum 'Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels' 2016.
Kiepenheuer & Witsch GmbH

18. Februar 2016 - gebunden - 247 Seiten

Eine subtile Komödie in den schottischen Highlands - very british!

Ein charmant heruntergekommener Landsitz, auf dem ein Pfau verrücktspielt, eine Gruppe Banker beim Teambuilding, eine ambitionierte Psychologin, eine schwungvolle Haushälterin mit gebrochenem Arm, eine patente Köchin, Lord und Lady McIntosh, die alles unter einen Hut bringen müssen, dazu jede Menge Tiere - da weiß bald niemand mehr, was eigentlich passiert ist.

Isabel Bogdan, preisgekrönte Übersetzerin englischer Literatur, erzählt in ihrem ersten Roman mit britischem Understatement, pointenreich und überraschend von einem Wochenende, das ganz anders verläuft als geplant. Chefbankerin Liz und ihre vierköpfige Abteilung wollen in der ländlichen Abgeschiedenheit ihre Zusammenarbeit verbessern, werden aber durch das spartanische Ambiente und einen verrückt gewordenen Pfau aus dem Konzept gebracht. Die pragmatische Problemlösung durch Lord McIntosh setzt ein urkomisches Geschehen in Gang, das die Beteiligten an ihre Grenzen führt und sie einander näherbringt. Ein überraschender Wintereinbruch, eine Grippe und ein Kurzschluss tun ihr Übriges. Isabel Bogdan verbindet diese turbulente Handlung auf grandiose Weise mit liebevoller Figurenzeichnung.

So britisch-unterhaltsam ist in deutscher Sprache noch nicht erzählt worden!
Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Sie verfasste zahlreiche Übersetzungen, u.a. von Jane Gardam, Nick Hornby und Jonathan Safran Foer. 2011 erschien ihr erstes eigenes Buch, »Sachen machen«, bei Rowohlt, außerdem schrieb sie Kurzgeschichten in Anthologien. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung und 2011 den für Literatur. 2016 erschien ihr Roman »Der Pfau«, der ein Bestseller wurde.

"Ein kolossales Vergnügen, wenn man auf feine Ironie steht." Brigitte 20160302
Kundenbewertungen zu Isabel Bogdan „Der Pfau“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine subtile Komödie in den schottischen Highlands - very british! - von Inge Weis - 28.06.2016 zu Isabel Bogdan „Der Pfau“
Der verrückt gewordene Pfau, das rustikale Ambiente und ein spontaner Wintereinbruch sorgen dafür, dass das Wochenende ganz anders verläuft als geplant. So viel Natur sind die Banker nicht gewohnt. Auf dem Gelände der McIntoshs treffen ganz unterschiedliche Charaktere aufeinander, vor allem die Teambuilding-Gruppe um Bankerin Liz wird plötzlich mit Dingen konfrontiert, an die keiner je gedacht hätte. Als dann auch noch das Tal einschneit, wird es richtig turbulent. Dazu noch ein verrückter Pfau. Am amüsantesten fand ich die Zwiegespräche, die die Personen mit sich selbst führen und bei denen immer schon klar wird, dass die nächste Handlung und der nächste Gedanke das Ganze mir noch turbulenter machen. Der Leser fühlt sich wie Sherlock Holmes, mittendrin. Der Pfau ist ein Buch mit skurrilem britishem Humor vom Feinsten. Wir fiebern mit, wenn die Geschichte immer verzwickter wird. Dieses Buch hat mich begeistert, die Szenerie des abgeschnittenen Tals in den schottischen Highlands und die liebevoll angelegten Charaktere sowie der Spannungsbogen, der bis zum Schluss hält. Ein Roman in bester Arsen und Spitzenhäubchen Manier und für Leser die schmunzeln wollen und ein MUSS für jeden der Spaß hat an schwarzem, britischen Humor hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Exzelente Face - von merli - 29.04.2016 zu Isabel Bogdan „Der Pfau“
Eine überaus gelungene Face mit Schauplatz in den schottischen Highlands. Eine Bankergruppe hält in einem entlegenen Cottage ein Teambildingseminar ab. Doch die Veranstaltung wird durch einen Pfau gestört. Starke menschliche Charaktere treffen auf die staunenden Tiere des Cottages, die scheinbar die einzigen Nichtverrückten sind.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der Pfau - von Gelinde - 08.04.2016 zu Isabel Bogdan „Der Pfau“
Der Pfau, von Isabel Bogdan Cover: Der glänzende Schutzumschlag ist echt wunderschön. (Nachdem ich es nun gelesen habe, finde ich nicht für alle Details einen Bezug). Inhalt: Eine Gruppe von Bankern und ihre Chefin (inklusive extra Köchin und Psychologin), mieten sich im Winter, fern ab von jeglicher Zivilisation, in einem alten Gutshaus, in der Abgeschiedenheit der schottischen Highlands, für ein Teambuilding Wochenende ein. Die Chefin reist mit einem blauen Auto an, das Problem dabei: einer der Pfauen auf dem Gut sieht bei dieser Farbe "rot" und beginnt das Auto zu attackieren. Um weitere unliebsame Zwischenfälle zu vermeiden erschießt der Lord kurz entschlossen den Pfau. Da er ihn aber nicht gleich "entsorgt" und das ganze zum Geheimnis macht, kommt nun ein Geheimnis zum anderen und es entwickelt sich wie bei einer Lawine ein immer größeres Knäuel als Lügen und Mutmaßungen. Am Schluss ist das Chaos perfekt, obwohl der Auslöser so nichtig war. Meine Meinung: Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. So unaufgeregt spannend und doch sehr detailliert, mein Kopfkino hat sofort losgelegt. Humor der feinen und leisen Art, sehr amüsant. Ich finde das tolle an dem Buch ist, dass wir als Leser genau wissen was Sache ist, die Protagonisten aber nicht. Wir können ihren Gedankengängen folgen, die jeder für sich ja recht gut sind, aber eben weil sie nicht die ganze Wahrheit kennen, reagieren sie eben "falsch". Wirklich zu komisch, wie jeder irgendwie etwas entdeckt und draus wieder neue Geheimnisse entstehen und Mutmaßungen angestellt werden. Eigentlich ist gar nichts Schlimmes passiert, nur jeder meint er muss irgendwie schweigen und das zieht sich dann wie ein Dominoeffekt dahin und es wird immer skurriler. Dabei ist das ganze so grandios geschrieben, das es total glaubhaft und real wirkt. Die vielen Wiederholungen in der Mitte und vor allem im letzen Teil gefallen mir nicht so gut. Doch auf der letzten Seite schließt sich der Kreis dann nochmals mit einem letzen Schmunzeln. Autorin: Isabel Bogdan, geb. 1968 hat in Heidelberg und Tokyo Anglistik und Japanologie studiert. Sie lebt in Hamburg und arbeitet als Übersetzerin, sowie Autorin und Herausgeberin. Mein Fazit: Man/Frau sollte von diesem Buch keine Wunder erwarten. Aber wer einfach mal abtauchen will den feinen Humor ohne große Paukenschläge liebt, das Groteske einer Situationskomik auch im Gedanken erkennt, liegt mit diesem Buch richtig. Von mir 4 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von tigerbea - 28.03.2016 zu Isabel Bogdan „Der Pfau“
Auf dem schottischen Anwesen der McIntoshs leben viele Tiere. Unter anderem jede Menge Pfauen. Und einer von ihnen ist durchgedreht, er geht auf alles los, was blau ist. Als ein Teil des Anwesens an eine Gruppe Banker zum Teambuiling vermietet wird und der Pfau das blaue Auto der Chefin angeht, wird die Sache ernst. Lord McIntosh sieht nur noch eine Lösung für das Problem. Und damit fangen die Schwierigkeiten erst an.... Dieses Buch ist ein absolutes Highlight. Die Handlung lebt von verschiedenen Verkettungen, ausgelöst dadurch, daß die Leute einfach nicht miteinander sprechen und so jeder sein kleines Geheimnis bewahrt. Durch diese Verkettungen steuert die Geschichte auf ein furioses Ende zu, bei dem dem Leser so manche Lachträne aus dem Auge kullert. Durch dieses Hinsteuern auf das Ende wird der Spannungsbogen permanent hoch gehalten und trotz des Humors bleibt die Spannung niemals auf der Strecke. Die Charaktere sind wunderbar dargestellt, jeder einzelne hat seine Ecken und Kanten und wird dadurch einfach liebenswert. Und dies betrifft nicht nur die menschlichen Charaktere, nein, auch die tierischen sind genauso liebevoll gezeichnet. Der Humor ist typisch britisch. Trocken aber herzlich und macht Spaß zu lesen. Ich kann dieses kleine, feine und besondere Buch einfach jedem ans Herz legen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Verrückt oder blind - das ist hier die Frage - von Conny S. - 07.03.2016 zu Isabel Bogdan „Der Pfau“
"Einer der Pfauen war verrückt geworden. Oder sah schlecht." -So beginnt "Der Pfau" von Isabel Bogdan. Einer der Pfauen war verrückt geworden. Oder sah schlecht. Auf jeden Fall greift er alles an, was blau ist. Egal ob es sich dabei um ein Auto oder Papier handelt... Die Investmentbänkerin Liz und ihre Abteilung sind zusammen mit einer Köchin und einer Psychologin zur Teambildung mitten in den schottischen Highlands, bei den McIntoshs. So recht scheint keiner von ihnen Lust auf nur tröpfelndes Wasser oder Schiffe zeichnen zu haben. Auch nervt es die Bänker, dass sie keinen WLAN-Empfang haben. Nachdem der verrückte (oder blinde) Pfau das blaue Auto von Liz attackiert hatte, musste Lord Hamish McIntosh (der Besitzer des Pfaus) handeln. Kurzerhand erschoss er den Pfau und ließ ihn im Unterholz des Waldes zurück. Dort fand ihn Mervyn, der Hund der Investmentbänkerin. Natürlich glaubt diese, ihr Hund hätte den Pfau erlegt. Also verstecken sie und ihre Kollegen das tote Tier (wieder) im Unterholz des Waldes, jedoch nur vorübergehend. Denn die bei den Bänkern mitgereiste Köchin hatte einen anderen Plan für den toten Vogel... Das Buch ist recht witzig geschrieben, wenn man dem britischen Humor nicht ganz abgeneigt ist. Ab und zu stolpert man über das ein oder andere Fremdwort. Ansonsten liest sich die Geschichte sehr flüssig. Schade nur um den schönen Pfau.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Pfau-Problematik - von Janine2610 - 06.03.2016 zu Isabel Bogdan „Der Pfau“
Der Einstieg in die Geschichte ist mir ganz gut gelungen. Erst war ich mit den vielen Namen noch etwas überfordert - es hat ein wenig gedauert, bis ich alle auseinanderhalten konnte, aber dann gings. Schnell habe ich gemerkt, dass mir der dezente Humor (in anderen Rezensionen zu diesem Buch wurde er oft auch als typisch britisch beschrieben) sehr zusagt - hat auf jeden Fall meinen Geschmack getroffen. Einer gewissen Situationskomik entkommt man hier auch nicht. Schließlich geht es um ein wahnsinnig gewordenes Pfauenmännchen, das alles niederhackt, was die Farbe Blau hat: Trampolinabdeckungen, Kleidungsstücke, bis hin zu Autos. Man kann sich vorstellen, dass man als Leser hier einiges zu Lachen hat. Vor allem die fünf Banker, die nur das Stadtleben gewohnt sind und die vielen Tiere der McIntoshs (Pfauen, eine Gans, Hunde) war eine äußerst vielversprechende Kombination. ~ Und was war denn hier oben mit den Biestern los? Erst die Sache mit der Gans und ihren Ausscheidungen bei ihrer Ankunft, dann permanent weitere Attacken der aggressiven Gans, wann immer man vor die Tür trat, und dann dauernd diese Pfauen - erst fiel ihr einer auf den Kopf, dann riss Mervyn einen, jetzt klebte einer an ihrem Fenster, das war doch alles nicht normal, da konnte man doch wirklich paranoid werden. Mistviecher. ~ (S. 147) Ich fand die Beschreibung der schottischen Highlands sehr schön: romantisch-malerisch, aber ebenso lausig kalt und die Cottages laut Banker auch nicht besonders luxuriös. Ich finde, dass die Autorin es sehr gut mit Humor beschreiben konnte, was alles im Detail mangelhaft an den Cottages gewesen ist. Auch hierbei konnte ich mir das Grinsen nicht verkneifen. Ebenso zum Schmunzeln fand ich die Tatsache, dass der verrückte Pfau, obwohl er schon gar nicht mehr unter ihnen weilte, noch immer Grund für eine gewisse Aufregung war. - Schuld daran waren dann allerdings nur mehr die anderen Charaktere. Und warum? - Weil sie aus (Selbst)schutz viel zu sehr darauf bedacht waren, lieber Dinge zu verschweigen oder zu lügen, anstatt sie geradeheraus und aufrichtig anzusprechen. Obwohl genau diese vertrackte Situation, wo ich mir dann gedacht habe: Meine Güte, ihr habt vielleicht Probleme ... , lustig zu lesen war, wird einem als Leser dabei aber auch schnell bewusst, wie schwer man sich das Leben mit so einem zurückhaltenden Verhalten eigentlich gleichzeitig auch machen kann. ~ Und dann saßen Lord und Lady McIntosh am Küchentisch, rührten in ihren Teetassen und fragten sich, wie die Leute eigentlich manchmal auf die Idee kamen, in so einem abgeschiedenen Tal wäre nichts los. ~ (S. 244) Ein witziges Stück Literatur für die kurzweilige Unterhaltung ist Der Pfau also in jedem Fall. Ich hatte meinen Spaß an der Geschichte (Sowie mit dem Ende! - Ein richtiger Schenkelklopfer!) und die kleine Botschaft, die sie vermitteln wollte, habe ich auch erkannt. Daumen hoch für diese verrückte Pfauenstory!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schottische Turbulenzen - von POR - 03.03.2016 zu Isabel Bogdan „Der Pfau“
Ein kleines Herrenhaus in den schottischen Highlands wird Schauplatz einiger skurrilen Aktivitäten ausgelöst durch die Aversion eines Pfaus gegen die Farbe Blau. Lord Hamish McIntosh und seine Frau Fiona vermieten ihre, im Tal verstreuten, Wirtschaftsgebäude um ihr Einkommen etwas aufzubessern. Die alten Häuser werden den Mietern als typisch englisch, sprich zugig, kalt und einsam, angepriesen. Eine Gruppe Banker mietet sich ein um ein Teambildungsseminar abzuhalten. Einer der am Hof lebenden Pfaue hat aus unbegreiflichen Gründen eine Aversion gegen die Farbe Blau und attackiert Gegenstände dieser Farbe bis zur völligen Zerstörung. Als er den Wagen der Abteilungsleiterin Liz beschädigt muss Hamish den Pfau "in Notwehr" erschießen. Er beschließt den Schaden nicht zu melden und versteckt den Kadaver im Wald. Bei einem ersten Ausflug apportiert der Hund der Chefin den Pfau. Liz denkt der Hund hätte den Pfau gerissen und beschließt den Vorfall nicht zu melden. Bald hat jeder im Tal etwas nicht gemeldet. Bei Isabel Bogdan entsteht im kleinen Herrenhaus in Schottland ein Mikrokosmos an Lebenswelten, der unbedingt erforscht werden muss. Die Beschreibung der Figuren, die außergewöhnliche Skurrilität der aufeinanderfolgenden Aktionen zur Verschleierung fügen sich zu einem Lesespaß ohnegleichen zusammen. Ich habe dieses kleine Buch mit großer Freude und viel Lachen gelesen. Das Buch wird mit geprägtem Umschlag und Lesebändchen geliefert. Somit entsteht schon optisch und haptisch ein gutes Gefühl beim Auspacken. Ein schönes und lustiges Buch für alle die skurrilen Humor mögen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wenn alle nur denken und keiner spricht - von Wortschätzchen - 01.03.2016 zu Isabel Bogdan „Der Pfau“
Ein kleines Tal am Fuße der Highlands. Lord und Lady MacIntosh vermieten die ehemaligen Wirtschaftsgebäude, Scheunen und alles andere Bewohnbare auf ihrem Landsitz, um die laufenden Kosten, die so ein Anwesen mit sich bringt, halbwegs wieder decken zu können. Zu ihrem Anwesen gehört auch Wald - und jede Menge Tiere. Darunter einige Pfauen. Und einer davon ist plötzlich verrückt geworden: er fällt alles an, das blau ist und glänzt! Jetzt ist nicht viel in dieser Gegend blau und glänzend, aber dummerweise kommen manche Feriengäste doch mit blauen Autos angefahren. Und so kommt es, dass der Lord und die Lady und ihr Personal sich immer neue Tricks einfallen lassen, diesen Pfau abzulenken. Doch als eine Bankergruppe zum Teambuilding-Wochenende kommt, spitzt sich die Situation zu Isabel Bogdan hat in schwarzem, englischem Humor ein wunderbares Büchlein geschrieben, das vielleicht keine gehobene Literatur ist, aber bezaubernde Lesestunden bereitet. Sie hält dem Leser den Spiegel vor, auch wenn sich auf Garantie niemand auch nur mit einer einzigen Figur aus der Story identifizieren mag. Doch die Aussage ist eindeutig: wir reden zu wenig miteinander und fassen zu schnell Vorurteile. Und wenn alles seinen Weg läuft, überrollt uns das von hinten! Für mich ist dieses Buch "der längste Witz der Welt" mit einem fulminanten Ende, das eine geniale Pointe bildet. Ich habe mich köstlich amüsiert und muss noch immer breit grinsen, wenn ich an die eine oder andere Stelle denke. Die Protagonisten sind alles Unikate und doch recht klischeehaft. Aber genau das passt zum Buch und macht es so gut. Anders würde ich es gar nicht wollen. Alle spielen ihre Rolle perfekt. Genau das spiegelt überspitzt die Fehler, in die wir gerne alle tappen. Der Stil der Autorin ist zunächst gewöhnungsbedürftig, denn sie schreibt so, dass man das recht steife britische Gehabe erkennen kann. Noch dazu ist das komplette Buch in der indirekten Rede gehalten. Beides zusammen kennt man nicht und es verstärkt die Wirkung der Story und des Endes. Es ist köstlich, dass man als Leser alles weiß, aber kein einziger Protagonist wirklich etwas weiß, obwohl jeder glaubt, alles Wichtige zu wissen. Die daraus entstehenden Verwicklungen, die sich alle um den verrückt gewordenen Pfau drehen, sind total irre und trotzdem einfach nur logisch und stimmig. Das Buch ist schnell gelesen und heitert enorm auf. Mir ist es die vollen fünf Sterne wert und ich bin sehr froh, dass es mich gefunden hat!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von LinaLiestHalt - 19.02.2016 zu Isabel Bogdan „Der Pfau“
Einer der Pfauen der Eheleute McIntosh spielt verrückt und stürzt sich wutentbrannt auf alles, was blau ist. Dumm nur, dass ausgerechnet jetzt Bankerin Liz mit ihren Mitarbeitern zu einem Teambilding-Wochenende anreist, Psychologin Rachel und Köchin Helen im Gepäck. Dass die ganze Truppe dann auch noch einschneit und von der Außenwelt abgeschnitten wird, konnte keiner ahnen. Und ohne die Möglichkeit, einander aus dem Weg zu gehen, läuft das Teambilding etwas aus dem Ruder. Neben der irrwitzigen Geschichte sind es vor allem die leisen, zwischenmenschliche Töne, die mich das Buch haben begeistert verschlingen lassen. Das Anwesen der McIntoshs ist idyllisch beschrieben, die schrulligen, liebenswerten Mitarbeiter liebevoll ausgestaltet. Mit viel britischem Humor und Detailfreude begleitet man das Team während ihres Teambildings und hat dabei nicht nur Mitleid mit Rachel, die sie betreuen muss, weil sich ihr Chef in letzter Minute drücken wollte. Lieb gewinnt man sie mit der Zeit alle, ihre Eigenarten, Bedürfnisse und Ängste sind etwas, das jeder von uns kennt und wo er sich wiederfinden kann. Das schlichte Design des Buches unterstützt die Originalität und Raffinesse dieses Kleinods. Ich bin gespannt, was uns Isabel Bogdan in ihrer weiteren Autorenlaufbahn noch zu bieten hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine wunderbar erzählte, skurril komische und kurzweilige Geschichte. - von katze102 - 16.02.2016 zu Isabel Bogdan „Der Pfau“
Lady und Lord McIntosh besitzen in den schottischen Highlands Ländereien, Cottages und ihr Anwesen. Um den teuren Unterhalt und die schon seit Jahrzehnten notwendigen Restaurierungen und auch zeitgemäße Installationen durchführen zu lassen, vermiten sie die Cottages sowie den Westflügel ihres Wohntraktes an Urlaubsgäste. Eines Tages im September spielt einer der auf dem Anwesenden lebenden Pfauen verrückt, greift den blauen Wagen der Gäste eines Cottages an und beschädigt ihn. Offensichtlich leidet das Jungtier unter einer pubertären Hormonverwirrung und sieht in allem, was blaugefärbt ist, einen Konkurrenten, den es zu besiegen gilt. Als nun eine köpfige Bankergruppe mit Köchin, Psychologin und Hund zu einem Teambuilding über das Wochenende in den Westflügel einzieht, gibt es mehrere blaue Gegenstände, die der verwirrte Pfau attakiert. Lord McIntosh weiß sich, um diese Attacken zu unterbinden, keinen anderen Rat, als den Pfau in den Wald zu locken und ihn dort zu erschießen. Und eben dieser tote Pfau löst eine Menge Mißverständnisse, skurrile Situationen aus. Die turbulente Geschichte lebt besonders davon, dass alle Beteiligten so grundverschieden in ihrer Art dargestellt werden und auch das ganze Geschehen ebenso unterschiedlich wahrnehmen. Jeder hat andere Einzelheiten beobachtet, weiß andere Details und kombiniert für sich alleine, denn niemand hält seine Beobachtung für wirklich wichtig oder möchte damit niemandem zu treten.... Eine wunderbar erzählte, skurril komische und kurzweilige Geschichte.
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