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Trümmerkind

Kriminalroman.
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Produktdetails

Titel: Trümmerkind
Autor/en: Mechtild Borrmann

ISBN: 3426281376
EAN: 9783426281376
Kriminalroman.
Droemer HC

1. Oktober 2016 - gebunden - 300 Seiten

Hamburg 1946/47 - Steineklopfen, Altmetallsuchen, Schwarzhandel.
Der 14jährige Hanno Dietz kämpft mit seiner Familie im zerstörten Hamburg der Nachkriegsjahre ums Überleben. Viele Monate ist es bitterkalt, Deutschland erlebt den Jahrhundertwinter 1946/47.
Eines Tages entdeckt Hanno in den Trümmern eine nackte Tote - und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen. Der Kleine wächst bei den Dietzens in Hamburg auf. Monatelang spricht der Junge kein Wort. Und auch Hanno erzählt niemandem von seiner grauenhaften Entdeckung. Doch das Bild der toten Frau inmitten der Trümmer verfolgt ihn in seinen Träumen.
Erst viele Jahre später wird das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur kommen, das auf fatale Weise mit der Geschichte seiner Familie verknüpft ist ...

In ihrem neuen Roman "Trümmerkind" beschreibt die mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnete Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann das Leben eines Findelkinds in der Nachkriegszeit und im vom Krieg zerstörten Hamburg von 1946 / 1947. Spannung und historisches Zeitgeschehen miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann, die auch für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis nominiert war, wie keine andere deutsche Autorin. Dies stellt sie mit ihren Bestsellern "Wer das Schweigen bricht", "Der Geiger", "Die andere Hälfte der Hoffnung" und ihrem neuen Roman "Trümmerkind" , mit dem sie monatelang unter den Top 20 der Spiegel-Bestsellerliste stand, eindrucksvoll unter Beweis.
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit "Wer das Schweigen bricht" schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Für den "Geiger" wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis "Grand Prix des Lectrices" der Zeitschrift Elle ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.
"Ein Buch, in dem man versinken kann." Stern, 29.12.2016
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fesselnde Geschichte aus der Nachkriegszeit - von Jashrin - 25.01.2017 zu Mechtild Borrmann „Trümmerkind“
Im eisigen Winter 1946/47 sucht Hanno Dietz in den Trümmern nach Holz und Altmetall. Zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester Wiebke kämpft er Tag für Tag ums Überleben. Als er und Wiebke eines Tages einen etwa dreijährigen Jungen finden, der ganz allein ist, nehmen sie ihn mit. Trotz aller Widrigkeiten wächst der Junge, den sie Joost nennen, bei ihnen auf. Lange Jahre weiß er nichts über seine Herkunft und nicht nur seine vermeintliche Mutter Agnes Dietz, sondern auch Hanno schweigt über die Umstände, wie Joost zu ihnen gekommen ist. Denn unweit von dem kleinen Jungen entdeckte er in den Trümmern auch die nackte Leiche einer Frau. Knapp zwei Jahre zuvor, im April 1945, muss Clara Anquist in der Uckermark miterleben, wie die Russen einmarschieren und ihr geliebtes Zuhause enteignen. Gemeinsam mit ihrer Schwester, deren Kindern und wenigen Bekannten sieht sie sich gezwungen zu überlegen, wie ihr Leben weitergehen kann, denn eine Zukunft auf dem Gut scheint es nicht mehr zu geben. Jahrzehnte später besucht die Lehrerin Anna Meerbaum eben dieses Gut Anquist, um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren. Ihre Mutter schweigt beharrlich, wenn die Sprache auf ihre Kindheit auf dem Gut kommt und auch die Kriegsjahre und ihre Flucht sind ein absolutes Tabuthema. Mechtild Borrmann schafft es mit diesen drei Handlungssträngen ein sehr persönliches und berührendes Bild aus der Nachkriegszeit zu zeichnen. Nach und nach stellt sich heraus wie die ganz unterschiedlichen Schicksale doch miteinander verwoben sind. In spannender Weise erzählt sie die Geschichte zweier Familien und nimmt ihre Leser mit in die damalige Zeit. Mit einer klaren Sprache versetzt sie uns zurück und schildert eindringlich, wie Schuld und Verantwortung, Verdrängung, Angst und Gewalt das Leben bestimmt haben und teils immer noch bestimmen. Leise und ruhig erzählt die Autorin und lässt ihren Figuren und der Geschichte genügend Raum sich langsam zu entwickeln. So ist ein atmosphärisch dichter Roman entstanden, der mich von Beginn an zu fesseln vermochte. Besonders die Stimmung und das Leben im zerstörten Hamburg wurden aus meiner Sicht sehr gut eingefangen. So sind es auch vor allem Joost und die Dietzens mit denen ich besonders mitgelitten und gehofft habe. Einzig Anna Meerbaum blieb für mich ein wenig blass. Das hat mich allerdings nicht davon abgehalten bei ihrer Suche nach den Wurzeln der Familie mitzufiebern und zu hoffen, dass ihre Mutter irgendwann ihr Schweigen bricht. Sehr gut gelungen ist die Einbindung der bis heute ungeklärten Trümmermorde aus Hamburg. Die nackte Frau, die im Roman von Hanno Dietz gefunden wird, ist eines der vier Opfer, deren Identität man tatsächlich schon 1947 in einer groß angelegten Aktion versuchte aufzuklären. Ebenso wie im Buch geschah dies unter anderem mittels tausender Plakate. Mein Fazit: Trümmerkind ist ein fesselndes Buch und erzählt trotz des fiktiven Inhalts anschaulich ein Stück Zeitgeschichte. Dabei kommt die Spannung bei weitem nicht nur von dem Verbrechen, dass die Autorin mit eingeflochten hat, sondern in erster Linie von den dramatischen Ereignissen im Leben der Dietzens und Anquists und der Frage, worin die genaue Verbindung zwischen ihnen liegt. Eine klare Leseempfehlung von mir.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein sehr gelungener Roman - von Winfried Stanzick - 17.11.2016 zu Mechtild Borrmann „Trümmerkind“
Mit dem Deutschen Krimipreis ist sie ausgezeichnet worden, die Autorin des hier vorliegenden Romans "Trümmerkind". Der ist zwar nicht als ausgesprochener Kriminalroman konzipiert, aber deswegen nicht weniger spannend. Sie nimmt die zwischen dem 20.1. und 12 Februar 1947 in Hamburg aufgefundenen Leichen, die damals einem nie entdeckten "Trümmermörder" zugeordnet wurden, und konstruiert daraus eine Geschichte, die sie bis zur Mitte des Buches in drei zunächst völlig voneinander unabhängigen Strängen, die sie dann, für den Leser bis zuletzt die Spannung aufrechterhaltend langsam zusammenführt. Der eine Strang spielt im Jahr 1947 und erzählt vom schwierigen Leben von Agnes Dietz, deren Mann in Russland vermisst ist, ihrem 14 -jährigen Sohn und dessen kleiner Schwester Wiebke. Im Januar 1947, die Familie ist nach der Bombardierung Hamburgs 1943 nach Pinneberg zum Onkel gezogen und nun wieder zurückgekehrt - entdecken die beiden Kinder auf ihrem Weg durch die Trümmerfelder, die erst langsam einem Weideraufbau weichen mitten in einer Zeit großer Not und Hungers, einen kleinen stummen Junge, den sie mit nach Hause nehmen. Dass Hanno auch eine nackte Leiche gesehen hat, wird er Jahrzehnte verschweigen. Agnes Dietz nennt den Jungen Joost, und macht ihn zu einem Mitglied der Familie. Als sehr überraschend Im Dezember 1947 ihr Mann Gustav aus der Gefangenschaft zurückkehrt, fällt es ihm erst schwer, seiner Frau zu glauben, dass der Junge nein Findelkind ist und ihn als Familienmitglied zu akzeptieren. Sohn und Vater finden Arbeit bei Blohm und Voss und Mutter eröffnet eine eigene Schneiderei. In einem zweiten Strang, der in der Uckermark 1945 spielt, wird die Geschichte und die Flucht der Familie Anquist erzählt, und die literarischen Grundlagen eines Geheimnisses werden gelegt, das sich für den Leser erst am Ende auflösen wird. Dazu ist allerdings ein dritter Strang die Voraussetzung, der in Gegenwartsebene des Romans im Köln des Jahres 1992 spielt. Dort lebt die etwa 40 Jahre alte Lehrerin Anna Meerbaum getrennt von ihrem ehemaligen Mann Thomas. Als der von einem Klienten erzählt, der auf Rückgabe seines Eigentums in der ehemaligen DDR klagt, schlägt er ihr vor, dass sie sich auch um den Gutshof ihres Großvaters in der Uckermark kümmern soll. Anna ist war nicht geldgierig, aber Thomas Idee legt die Lunte an eine Schnur, die zu ungewöhnlichen Eruptionen in ihrem Leben führen wird. Nachdem sie einmal dort hingefahren ist, findet sie Spuren ihrer eigenen Geschichte und die ihrer Mutter, mit der sie schon lange im Streit lebt. Und sie lernt Joost Dietz kennen, einen Architekten, der mit Restaurierungen von großen Gebäuden befasst ist ¿. Spannend geschrieben wie ein Krimi geht es in diesem Buch um deutsche Vergangenheit und um die schmerzliche Suche einer Frau nach der Wahrheit, eine Frau, die erkennen muss, dass ein Verbrechen auf schicksalhafte Weise mit der Geschichte ihrer Familie verbunden ist. Ein sehr gelungener Roman.
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