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Die Lieferantin

Thriller. 'suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe'. Or…
von Zoë Beck
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Produktdetails

Titel: Die Lieferantin
Autor/en: Zoë Beck

ISBN: 3518467751
EAN: 9783518467756
Thriller.
'suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe'.
Originalausgabe.
Herausgegeben von Thomas Wörtche
Suhrkamp Verlag AG

10. Juli 2017 - kartoniert - 324 Seiten

London, in einer nicht wirklich fernen Zukunft: Ein Drogenhändler treibt tot in der Themse, ein Schutzgelderpresser verschwindet spurlos. Ellie Johnson weiß, dass auch sie in Gefahr ist - sie leitet das heißeste Start-up Londons und zugleich das illegalste: Über ihre App bestellt man Drogen in höchster Qualität, und sie werden von Drohnen geliefert. Anonym, sicher, perfekt organisiert.
Die Sache hat nur einen Haken - die gesamte Londoner Unterwelt fühlt sich von ihrem Geschäftsmodell bedroht und will 'Die Lieferantin' tot sehen. Ein Kopfgeld wird auf sie ausgesetzt. Ellie beschließt zu kämpfen - ihre Gegner sind mächtig, und sie lauern an jeder Straßenecke.
Zoë Beck, geboren 1975. Schule und Studium in Deutschland und England. Schriftstellerin, Übersetzerin (u. a. Amanda Lee Koe und James Grady), Verlegerin, Synchronregisseurin für Film und Fernsehen. Lebt und arbeitet in Berlin. Zoë Beck zählt zu den wichtigsten deutschen Krimiautoren und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

"Zoë Beck - Multitalent des Kriminalromans."
DIE ZEIT 12.12.2016
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Drogenkrieg in England - von Klaraelisa - 07.09.2017 zu Zoë Beck „Die Lieferantin“
Zoë Beck hat ihren neuen Kriminalroman Die Lieferantin in London angesiedelt, und ihr Ausblick in die Zukunft ist düster. Nach dem Brexit haben sich die Fronten verhärtet. Beim nächsten Referendum will die konservative Regierung durch Volksentscheid über eine Verschärfung der Drogengesetze abstimmen lassen. Danach würden Drogenabhängige jegliche staatliche Unterstützung verlieren, sie wären nicht mehr versichert und würden obdachlos werden. Die schärfste Druxit-Gegnerin ist Catherine Wiltshire, eine Freundin von Ellie Johnson. Ellie unterstützt Catherines Kampagne mit dem Geld, das sie durch den Verkauf von erstklassigem Heroin übers Internet verdient. Ihr Geschäftsmodell ist gut. Über ihre App bestellt man die Drogen, geliefert wird mit Hightech-Drohnen, die eine enorme Reichweite haben. Das ist effizient, anonym und hervorragend organisiert, bis Ellies Lieferant stirbt, der für den Tod des Schutzgelderpressers Gonzo verantwortlich gemacht wird. Dass der Restaurantbesitzer Leigh Sorsby, der durch die Schutzgelderpressungen kurz vor dem Ruin steht, im wahrsten Sinne des Worte eine Leiche im Keller hat, erfährt der Leser gleich zu Beginn des Romans. Gefährliche Verwicklungen zeichnen sich ab, und auch Ellie muss um ihr Leben fürchten. Zoë Beck hat einen interessanten politischen Kriminalroman geschrieben, den ich gerne gelesen habe.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Lieferantin liefert nicht mehr - von cosmea - 13.08.2017 zu Zoë Beck „Die Lieferantin“
In Zoë Becks neuem Roman Die Lieferantin geht es um Drogengeschäfte in England. Die Handlung ist leicht in die Zukunft nach dem Brexit verlegt, Drohnen sind allerdings auch jetzt schon in vielfältiger Weise im Einsatz. Ellie Johnson war eine sehr erfolgreiche Drogendealerin, bei der man über ihre App Drogen in hervorragender Qualität bestellen konnte, die dann mit Hilfe von Drohnen ausgeliefert wurden, ohne dass irgendjemand die Spur zu ihr zurückverfolgen konnte. Doch dann wird ihr Kontaktmann von drei Drogenbossen umgebracht, weil man ihn für das Verschwinden eines Schutzgelderpressers namens Gonzo alias Gerald Miller verantwortlich macht. Der Leser weiß fast von Anfang an, wer hinter dem Verschwinden von Gonzo steckt. Dieser hat über Jahre in die eigene Tasche gewirtschaftet und Restaurantbesitzer Leigh Sorsby an den Rand des Ruins gebracht. Es folgt eine Geschichte mit Wendungen und Komplikationen, in der es weitere Tote gibt, und Ellie versucht, ihr Leben zu retten. Besonders spannend ist dieser Thriller nicht, aber mir gefällt die Einbettung in einen denkbaren zeitgenössischen Kontext: eine gefährliche Zunahme von Rassismus durch das Erstarken der extrem nationalistischen Rotweissblauen und das geplante Referendum Druxit, durch das eine Legalisierung von Drogen unmöglich gemacht und alle Leistungen des National Health Service für Drogenkonsumenten entfallen würden. Becks für eine deutsche Autorin thematisch und vom Setting her ungewöhnlicher Roman liest sich nicht schlecht, aber meiner Meinung nach ist es nicht ihr bester.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Im Rausch den Überblick verloren - von melange - 07.08.2017 zu Zoë Beck „Die Lieferantin“
Zum Inhalt: Das Verschwinden eines Schutzgeld-Eintreibers führt dazu, dass sich die einflussreichsten Drogenbosse verbünden, um eine neue Organisation zur Strecke zu bringen. Diese nutzt High-Tech dazu, sehr gute Drogen unter das Volk zu bringen und wird bald nicht nur von den Bossen, sondern auch von der Polizei und der Politik gejagt, - einer Politik, die selber im Sumpf steckt und vor nichts zurückschreckt, auch nicht vor einem Mord. Mein Eindruck: Bis zum Schluss des Buches wusste ich nicht, was eigentlich die Kerngeschichte sein sollte. So viele Personen, so viele Beweggründe für ihr Handeln, so viele Ambivalenzen, so viele politische Baustellen, so viel Technik, so viel Verrat, so viel Mobbing (Geschlecht, sexuelle Ausrichtung, Hautfarbe) und letztendlich so wenig Tiefe. Die Autorin verzettelt sich in einer Melange aus politischen Unruhen (einerseits Rassenunruhen, andererseits für/wider Freigabe von Drogen), Bandenkriminalität, familiären Problemen, Liebesqualen, Erpressung und dem Prinzip des kölschen Klüngels (eine Hand wäscht die andere, - man kennt sich, man hilft sich). Dazu gibt es noch jede Menge Plattitüden serviert: Politiker sind igitt, auch Drogenbosse können sich ihre Familie nicht aussuchen und alles ist irgendwie dann doch mit einer dicken Pfeife zu ertragen. Positives gibt es jedoch auch zu vermerken - deshalb ist die Sternewertung im mittleren Bereich: Die Autorin weiß eine nahe Zukunft zu erschaffen, ihre Vorausschau zeigt Möglichkeiten, die durchaus mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit behaftet sind: Den Rückfall in der Evolution, die vielfältigen Qualitäten von Drohnen (positiv und negativ nutzbar) und die Manipulation der Menschen durch Politik und Medien. Außerdem schreibt sie sehr intensiv, wenn auch mengenmäßig nicht genug. So lassen sich Beweggründe ihrer Figuren erahnen, da sie aber diese Beweggründe nicht weiter ausführt und ihren Charakteren nur wenig textlichen Raum bietet, läuft das aufkommende Gefühl und Verständnis der Leserschaft zu oft ins Leere. Mein Fazit: Weniger wäre mehr gewesen, die Konzentration auf ein Kernthema hätte den schönen Stil und den Einfallsreichtum der Autorin besser in Szene gesetzt
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit guten Absichten - von Mr. Max - 31.07.2017 zu Zoë Beck „Die Lieferantin“
Zoe Beck zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft. Großbritannien nach dem Brexit. Die Regierung bereitet den Druxit vor, der völligen Abkehr von Drogen, mit schlimmsten Folgen gegen Zuwiderhandlung, die auch den Ausschluß aus der Krankenversicherung und ähnliches vorsieht. Die Druxit-Gegner stehen denen gegenüber. Die Motive der Druxit-Gegner sind vielfältig. Die eine Gruppe vertritt das Recht des Menschen auf Kontrolle über den eigenen Körper, die anderen wollen die Drogen legalisieren und somit entkriminalisieren. Dann stehen noch die Drogenhändler auf dem Spielbrett. Die sind natürlich daran interessiert, daß ihre Ware weiter konsumiert wird. Und sie haben zur Zeit schon genug damit zu tun, die neuen Mitspieler ausfindig zu machen, die ihnen die Geschäfte wegnehmen. Daß sie Die Lieferantin suchen, die sich übers Darknet mit einem ausgefeilten Plan ins Geschäft gebracht hat, wird schnell klar. Es wird auch klar, daß viele kleine, für sich genommen unbedeutende Gegebenheiten, das große Ganze ergeben. Eins führt zum anderen. Der einzelne kann sich gar nicht vorstellen, daß sein Handeln die Kette der Ereignisse in Gang setzt bzw. beeinflußt. Nach und nach kommen die Einzelteile ans Licht. Man versteht die Absichten der Lieferantin und möchte doch fast den Methoden widersprechen, die sie sich ausgesucht hat. Bei Zoe Beck führt eins zum anderen. Das düstere Bild, das sie zeichnet, wird hoffentlich nicht wahr werden. In der heutigen Zeit diese Inakzeptanz gegenüber Fremden, dieser Hass auf die Anderen, der in Gewalt ausbricht, das ist für mich schwer vorstell- und akzeptierbar. Allerdings ist die heutige Technik wahrscheinlich schon so weit oder auf dem besten Weg, um das Geschäftsmodell der Lieferantin vorstellbar zu machen. Alles in allem ist Zoe Beck ein guter Krimi gelungen. Wobei mir nicht die Drogengangs oder die Geschehnisse rund um das Drogenmillieu beängstigend vorkommen, sondern die Geschehnisse der Politik, der Hass und die Gewalt der einzelnen Parteien und die Machtlosigkeit des normalen Volkes.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lesenswert - von Ann-Katrin - 26.07.2017 zu Zoë Beck „Die Lieferantin“
Ellie Johnson ist die Gründerin eines Start-up-Unternehmens in London. Man kann über eine App Drogen höchster Qualität bestellen. Die Auslieferung erfolgt mit einer Drohne. So ist eine schnelle, sichere und anonyme Abwicklung garantiert. Das Geschäft ist perfekt organisiert. Die Londoner Unterwelt fühlt sich von "der Neuen" bedroht. Damit sie ihnen ihre Geschäfte nicht kaputt macht, wollen sie Ellie tot sehen. Es wird ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt. Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Der Brexit ist vollzogen. Die Handlung wird in verschiedenen Erzählsträngen erzählt. Zunächst treten viele Personen auf, deren Zuordnung teilweise noch nicht ganz klar ist. Dies sorgte anfangs ein wenig für Verwirrung. Später trägt die Verwendung der verschiedenen Perspektiven die Geschichte sehr zum Spannungsaufbau und-erhalt bei. Außerdem bekommt man als Leser so einen umfassenden Überblick über die Geschehnisse. Zoë Becks Schreib- und Erzählstil kannte ich schon aus anderen Büchern der Autorin. Beides hat mir wieder gut gefallen. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht und flott lesen. Die Handlung ist logisch aufgebaut und gut durchdacht. Außerdem hat die Autorin gute Recherchearbeit geleistet. Die Informationen über die Drohnen und deren Einsatzmöglichkeiten, sowie über das Darknet waren sehr informativ. Die Behandlung des aktuellen Themas Brexit gab dem Buch einen gewissen Realitätsbezug. Der Thriller "Die Lieferantin" von Zoë Beck konnte mich überzeugen. Es handelt sich um eine spannende Geschichte, in der ein sehr interessantes Thema behandelt wird. Die Handlung zog mich schnell in ihren Bann. Leider war die letzte Zeit sehr stressig, sonst hätte ich das Buch vermutlich in kürzester Zeit durchgelesen. Ich habe mich über den gesamten Handlungsverlauf sehr gut unterhalten gefühlt. Fazit: Ein wirklich lesenswertes Buch!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Drogenhandel - von leseratte1310 - 23.07.2017 zu Zoë Beck „Die Lieferantin“
Großbritannien in näherer Zukunft: Der Besitzer eines Restaurants will kein Schutzgeld bezahlen und lässt den Schutzgelderpresser verschwinden. Ein Drogenhändler schwimmt tot in der Themse. Ellie Johnson hat ein erfolgreiches Start-up, nur leider ist es illegal. Sie liefert Drogen von bester Qualität, die übers Darknet bestellt werden. Ihr Geschäft läuft anonym und sicher, die Auslieferung erfolgt per Drohne. Noch läuft alles perfekt, aber sie hat mächtige Gegner, die etwas gegen ihren Erfolg haben und ein Kopfgeld auf sie aussetzen. Aber nicht nur die Mafia macht Jagd auf sie. Auch die Regierung hat verschärfte Gesetze erlassen, um gegen den Drogenhandel vorzugehen. Wieder einmal ist Zoë Beck ein superspannender Thriller mit aktuellem Bezug gelungen. Ellie Johnson hat ihren Bruder durch Drogen verloren. Sie gibt den schlechten Drogen die Schuld und liefert nun sehr sauberes Heroin. Aber sie will keinen Profit machen, die Erlöse fließen in eine Drogenklinik und in eine die Anti-Druxit-Kampagne. Sie wird von der IT-Spezialistin Mo unterstützt, einer Schwarzen, die selbst hin und wieder Drogen nimmt und die sich rassistischer Verfolgung durch die sogenannten Rotweißblauen ausgesetzt sieht. Der Thriller greift neben dem Thema Drogen auch weitere Themen auf, wie Gentrifizierung, Rassismus und Schutzgelderpressung. Dass der Drogenhandel Basis für eine ganze Reihe von kriminellen Aktivitäten ist, bringt immer wieder Diskussionen auf, Drogenkonsum zu legalisieren. Ganz gleich welche Meinung man vertritt, so wird man durch diesen Thriller doch zum Nachdenken angeregt. Es ist ein komplexer und fesselnder Thriller, der mir gut gefallen hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll London des Post-Brexit-Zeitalter - von Silke Schröder, hallo-buch.de - 19.07.2017 zu Zoë Beck „Die Lieferantin“
Szenario, in dem Zoe Becks neuer Thriller "Die Lieferantin" spielt, ist das London des Post-Brexit-Zeitalters. In kurzen Kapiteln entwickelt sie parallel verschiedene Erzählstränge, in denen ihre Figuren alle etwas miteinander zu tun haben. Im Mittelpunkt des rasanten Thrillers steht die Geo-Informatikerin Ellie Johnson, die mit einem ausgeklügelten illegalen Geschäftssystem viel Geld verdient und sich dabei mächtig Ärger einhandelt. Die dabei von Beck aufgeworfene Frage der Legalisierung oder aber Kriminalisierung des Drogenkonsums ist nur eines der brisanten Themen ihrer rafiniert eingefädelten Story. Mit scharfem Blick entwirft sie die düstere Vision einer tief gespaltenen Gesellschaft, in der das neoliberale Credo des "survival of the fittest" seine Renaissance feiert und eine autoritäre Regierung versucht, der um sich greifenden Armut, Kriminalität und Drogensucht mit einer ebenso strikten wie hilflosen law-and-order-Politik Herr zu werden. Wieder einmal versteht es Zoe Beck, einen rasanten politisch-aktuellen Thriller zu liefern, der uns nach einem überraschen Ende nachdenklich zurücklässt. Wie die Autorin in einem Interview sagt, wäre es ihr lieber gewesen, den Brexit nicht korrekt vorausgesagt zu haben. Wo er hinführen könnte, zeigt sie uns in düster-grellen Farben. Sehr lesenswert.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Rezension zu Die Lieferantin - von Zsadista - 16.07.2017 zu Zoë Beck „Die Lieferantin“
London nach dem Brexit. Das Land ist wieder gespalten zwischen Drogenbefürwortern und Drogengegnern. Denn nun soll über den Druxit entschieden werden. Die Lieferantin ist die Chefin eines Drogenringes, der seine Ware über Drohnen liefert. Da das Geschäft sehr gut läuft, ist sie natürlich ein Dorn im Auge der Unterweltbosse. Diese wollen die Lieferantin so schnell wie möglich zur Strecke bringen. Das perfide Katz und Mausspiel beginnt. "Die Lieferantin" ist ein Thriller aus der Feder der Autorin Zoe Beck. Das Cover ist ein totaler Hingucker. Es ist mir direkt ins Auge gefallen. Ich finde die Farben und Formen einfach fantastisch. Die Story fängt auch sehr spannend an. Die ersten Kapitel haben mich direkt mitgerissen. VORSICHT AB HIER SPOILER!! Jetzt muss ich leider etwas aus dem Buch spoilern, sonst kann ich meine Misere mit dem Rest des Buches nicht richtig schildern. So spannend und rasant wie die Story anfing, so ist sie für mich auch direkt abgefallen und kam bis zum Ende des Buches auch nicht mehr in Fahrt. In den ersten Kapiteln wird erzählt, wie ein Restaurantbesitzer, der nicht gerade ein Schrank von einem Menschen und auch nicht sehr mutig und stark ist, einen schweren aggressiven Schutzgelderpresser in seinem Boden einmauert. Boah, dachte ich da noch, was für eine Story, da bin ich gespannt, wie er das bewerkstelligt hat. Hm, das Buch ist zu Ende und ich frage mich immer noch, wie er das hin bekommen hat. Dies ist auch nicht die einzige Stelle, die so ist. Es gibt hier mehrere Leichen und keine Erklärungen dazu. Da ist eine Frau X, dazu ein paar Superschurken, die in die Wohnung kommen und im nächsten Kapitel geht durch die Medien, es war Selbstmord. Bitte? Am Anfang ist ein Typ, der lässt sich der Einfachheit halber selbst in die Themse fallen. Wieso? Und das Ende ist genauso lieblos wie der Rest der Story. Zack abgehakt und weiter geht es. SPOILER ENDE! Zum einen frage ich mich wirklich, warum das Buch unter "Thriller" läuft. Für meinen Geschmack ist es nicht einmal ein Krimi. Man könnte es locker einfach unter Roman laufen lassen. Der Hintergrund der Geschichte war richtig gut. Die Probleme nach dem Brexit, die ausstehenden Wahlen zum Drogenausstieg, die Wut und Aggressionen, die Drogenbosse, denen alles nicht gefällt, Drogenlieferungen per Drohnen. Das hat mir wirklich gut gefallen, ich empfand das als neue Idee und sehr ausbaufähig. Jedoch der komplette Bau um diesen Hintergrund war einfach nur langweilig. Die Autorin versuchte ultraböse Drogenbosse zu kreieren und brachte es nicht einmal zu Stande, eine Szene fertig zu schreiben. Es werden x Dinge angesprochen aber nichts beendet, bzw. schon beendet, aber nicht erklärt. Ich habe im kompletten Buch darauf gewartet, das etliche Vorfälle aufgeklärt oder erklärt werden, Fehlanzeige. Ich glaube, die Autorin selbst wusste nicht, wie sie ihre Szenen beenden sollte. Für mich sieht es aus, als hätte man sich hier an einem Thriller versucht, aber noch nie darüber recherchiert, wie man jemanden nach ihren Vorgaben ermorden kann um dies auch im Roman zu beschreiben. Es bestand nur die Idee, aber man hatte keinen Plan über die Art und Weise wie es funktionieren sollte. Laut Klappentext wird die Autorin als eine der wichtigsten deutschen Krimiautoren und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet beschrieben. Ich kenne die anderen Werke der Autorin nicht und kann darüber nicht urteilen. Mit "Die Lieferantin" hat sie bei mir auf jeden Fall dieses Lob nicht verdient. Ich persönlich kann das Werk als Thriller nicht gerade weiter empfehlen. Wer sich für einen neuen Stoff in Sachen "Was wäre wenn" interessiert, ist die Hintergrundstory mit Sicherheit interessant. Und wenn ich mir die ganzen 5 Sterne Rezensionen der anderen Leser ansehe, sind mit Sicherheit auch viele Leser mit dem Buch mehr als zufrieden. Ich war es leider nicht und deswegen gibt es von mir nicht mehr als 2 Sterne. Und die sind für den Hintergrund und die Atmosphäre, die dort aufgezeigt wird, nicht für die Story an sich.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll empfehlenswerter Thriller - von brauchnix - 15.07.2017 zu Zoë Beck „Die Lieferantin“
Ein Thriller der mehr als up to date daherkommt, denn er spielt in der nahen Zukunft in London nach dem Ausstieg aus der EU. Die Drogenhändlerin Elliot vertreibt ihre Ware vor allem über das Darknet, was ja tatsächlich inzwischen der moderne Umschlagsplatz ist, wie ich erst letzthin in einem Fernsehbericht gelernt habe. Die Methoden und die Struktur der Drogendealer ist sehr realistisch geschildert. Immer wieder musste ich an die alten Methoden denken, die mir in Büchern, wie das Kartell erklärt wurden und dass das heute alles noch viel effektiver und beängstigend einfach klappt. Aber es gibt natürlich auch Dinge, die sich nicht geändert haben. Der Konkurrenzkampf unter den Verbrechern, Mord und Erpressung, die in der Szene gang und gäbe sind. Und die Entdeckung durch die Polizei ist noch die kleinste Sorge, die Elliot hat. Schon das Cover besticht durch Raffinesse und bekommt von mir die volle Punktzahl für seine Einmaligkeit im großen Krimibücherwald. Der Erzählstil hat mir ausnehmend gut gefallen. Zoe Beck hat einen ironischen Unterton gewählt und lässt die Probleme der Protagonisten so normal erscheinen, wie andernorts das Leben eines einfachen Bäckers oder Blumenverkäufers. Dabei versteht sie es, die Spannung stetig aufzubauen und bis zum Schluss zu halten. Ein sehr vergnüglicher Thriller und von mir eine Empfehlung für diese interessante Autorin.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Drogenhandel per App - von Nijura - 15.07.2017 zu Zoë Beck „Die Lieferantin“
Die Zukunft ist da. Drogen werden nun per Drohnen geliefert. Ellie Johnson hat den Markt mit ihrer App und ihren Drohnen revolutioniert. Dies sehen alteingesessene Drogenbosse natürlich nicht so gerne und setzen ein Kopfgeld auf Ellie aus. Doch Ellie gibt sich nicht kampflos geschlagen. Normalerweise interessieren mich Thriller über Drogen nicht, doch die Leseprobe hat mich überzeugt, dass dieses Buch durchaus lesenswert ist und ich habe es kein bisschen bereut. Der Schreibstil ist angenehm und leicht verständlich. Trotz der vielen verschiedenen Personen fiel es mir leicht, den Überblick zu behalten. Die Handlung ist perfekt in Szene gesetzt. Alles beginnt mit dem Verschwinden eines Schutzgelderpressers, das setzt Ereignisse in Gang, die nicht mehr aufzuhalten sind. Die Personen wirken allesamt realistisch, ich konnte sogar ein wenig Ellies Argumentation, warum sie mit Drogen dealt, nachvollziehen. Die Autorin hat gründlich recherchiert, das finde ich richtig klasse. Die Details über die Drohnen, was solche Geräte alles können und wie leicht sie missbraucht werden können. Die Beschreibung des Darknet war auch sehr interessant und informativ. Wie perfekt inzwischen schon die Überwachung in Großstädten ist, hat mich in Erstaunen versetzt und natürlich auch wie kriminelle Elemente diese Überwachung austricksen können. Auch die eingestreuten geschichtlichen Details fand ich sehr interessant. Mit der Zeit kommen einige schmutzige Einzelheiten an die Öffentlichkeit, hier fand ich die Reaktionen fiktiver höherrangiger Personen und Politiker, die versuchen Wahrheiten zu vertuschen oder mit anderen Ereignissen zu übertünchen, auch sehr wirklichkeitsgetreu. Fazit: Vielschichtiger, gut durchdachter und spannender Thriller. Klare Leseempfehlung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Lieferantin - von Miss.mesmerized - 14.07.2017 zu Zoë Beck „Die Lieferantin“
Der Verlust ihres Bruders durch illegale Drogen bringt Ellie Johnson auf eine neue Geschäftsidee: sie wird ebenfalls ins Drogengeschäft einsteigen, aber mit sauberer Ware, die über eine App geordert und durch Drohnen ausgeliefert wird. Niemand soll sich mit den kriminellen Banden Londons mehr abgeben müssen, sondern ungefährlich seine Substanzen erwerben können. Gleichzeitig nutzt sie die Gewinne, um Drogenabhängigen kostenlose Hilfsangebote zu unterbreiten. Das Geschäft läuft gut, doch der Regierung sind Drogen und ihre Folgen ein Dorn im Auge und eine drastische Verschärfung der Gesetzeslage ist geplant. Auch den Unterweltbossen gefällt Ellies Geschäft nicht, stört es doch ihre eigenen massiv. Eine Verknüpfung unglücklicher Umstände lässt die angespannte Lage explodieren und auf Ellie wird ein Kopfgeld ausgesetzt. Zoe Beck hat seit einigen Jahren einen festen Platz in der deutschen Krimilandschaft. "Die Lieferantin" spielt einmal mehr in London und greift aktuelle politische Themen mit auf. Der Brexit hat das Land zum Zeitpunkt der Handlung bereits verändert, die wirtschaftlichen Spannungen wirken sich unmittelbar aus und nach der Zeit der Aufputschmittel, die den Menschen die Illusion grenzenloser Leistungsfähigkeit bescherte, ist nun das Verlangen nach Betäubungsmitteln, die einem die Flucht aus der Realität ermöglichen groß. Diesen Markt über neue Technologien zu bedienen und so auch neue Zielgruppen zu erschließen, passt ebenfalls. Allerdings wird dieser überzeugende Handlungsrahmen für meinen Geschmack nicht ganz überzeugend mit Leben gefüllt. Die Figuren bleiben mir insgesamt zu blass und wenig überzeugend. Ellie ist recht eindimensional und nur bezogen auf ihr Geschäft skizziert, dass sie den Tod ihres Bruders nicht verkraftet hat oder andere Gefühlsregungen sind kaum zu erkennen. Auch Mo, ihre Programmiererin, wird nur schemenhaft umrissen, ihre Situation als dunkelhäutiges Adoptivkind, ihre gescheiterte Beziehung - die Figur tritt völlig hinter die rassistischen Übergriffe zurück und kann sich nie entfalten. Ein zweiter Erzählstrang um den Restaurantbesitzer Leigh, der unter Schutzgelderpressern leidet, wirkt insgesamt sehr konstruiert und wenig glaubwürdig. Ein braver Gastronom, der locker einen Erpresser ermordet und kaltblütig einbetoniert? Zu wenig glaubwürdig. Auch der Zufall, dass sich genau diejenigen Personen begegnen, die ins Fadenkreuz einer Verbrecherbande geraten, ist in einer Großstadt wie London nicht ganz plausibel. Dass Zoe Beck überzeugend formuliert und man den Roman so gerne liest und es ihr durch kleine Cliffhanger am Ende der Kapitel immer wieder gelingt, auch die notwendige Spannung aufzubauen, lässt das Gesamtbild etwas positiver wirken. Inhaltlich jedoch war das für mich ihr bislang schwächster Roman.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Kopfgeld auf die Dealerin - von Inge Weis - 12.07.2017 zu Zoë Beck „Die Lieferantin“
Darknet Chatroom Falle. Elliot Johnson. Sie leitet das heißeste Start-up Londons und zugleich das illegalste: Über ihre App bestellt man Drogen in höchster Qualität, und sie werden von Drohnen geliefert. Anonym, sicher, perfekt organisiert. Die Sache hat nur einen Haken - die gesamte Londoner Unterwelt fühlt sich von ihrem Geschäftsmodell bedroht und will Elliot tot sehen. Ein Kopfgeld wird auf sie ausgesetzt. Elliot beschließt zu kämpfen - ihre Gegner sind mächtig, und sie sitzen überall. Bei Scotland Yard, in den Gerichtssälen, im Parlament, in der Zentrale des Geheimdienstes. Und sie lauern an jeder Straßenecke. Jemand spielt ein falsches Spiel. Und macht Jagd auf Elliot Dieser Thriller ist sowas von brisant! Zoe Beck hat einen ausgesprochen fesselnden Thriller geschrieben, der hochaktuell und höchst brisant ist. In London bzw. Großbritannien ist die Situation mit den Drogendealer noch weitaus problematischer als in Deutschland, weshalb sie sich für London als Schauplatz entschieden hat. Sie beleuchtet in diesem Buch, was junge Menschen dazu bewegt, sich dem Drogenkonsum anzuschließen. Aber es kommen auch noch ganz andere Komponenten mit ins Spiel, die ich Ihnen hier nicht verraten will. Nur so viel - das Ende hat mich überrascht und total geschockt! Und ich befürchte, dass es leider weitaus mehr als eine reine Fiktion ist. Ein hochaktueller Thriller, den ich nur jedem empfehlen kann, der sich mit der Problematik des Drogenmilieus, dealen und konsumieren, beschäftigt. Die Thematik dieses Thrillers macht es schwer ihn zu loben oder weiter zu empfehlen. Jedoch schafft es die Autorin, dass der Leser das ganze Ausmaß dieses Leides erfassen kann, da sie die Geschichte aus drei Perspektiven erzählt. Einerseits wird aus der Perspektive eines Opfers erzählt, andererseits wird der Leser, Teilnehmer der Ermittlungen. Auch die Perspektive der Lieferantin wird schonungslos beleuchtet, was mir den ein oder anderen Schauer über den Rücken jagte. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch ein starker Thriller für alle, die sich als hartgesotten betrachten oder die mal etwas anderes lesen möchten als blutige Krimis. Diese Lektüre wird nicht jedem gefallen, aber das Buch regt eindeutig zu Diskussionen an. Eine erschreckend realitätsnahe Geschichte, die jeder Nutzer eines Sozialen Netzwerks gelesen haben sollte. Zoe Beck greift eine Thematik auf, vor der wir leider oftmals die Augen verschließen. Dieser Thriller ist der richtige Lesestoff für Fans von Matt Beyon Rees Krimis. Das ist Kriminalliteratur at its best: Radikal, zupackend, aktuell - unentbehrlich. Die völlig realistische Gefahr aus dem Chatroom wird hier in einem Thriller gut auf den Punkt gebracht! Es kommt schlimmer und härter als man sich am Anfang vorstellen kann. Dieser Krimi raubt einem den Atem und die Zeit, an etwas anderes zu denken. Ein echtes Highlight, spannend bis zur letzten Seite! Und selbst der geübte Krimileser errät nicht sofort, was Sache ist - im Gegenteil. Fies, fies, fies. Und seien Sie gewarnt: Sie werden das Buch nicht wieder aus der Hand legen, bevor Sie das Ende lesen! Von der ersten bis zur letzten Seite durchgehend so spannend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen will! Für Freunde der Spannung ein MUSS!!!
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