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Musikphilosophische Schriften

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Produktdetails

Titel: Musikphilosophische Schriften
Autor/en: Günther Anders

ISBN: 3406706614
EAN: 9783406706615
Texte und Dokumente.
mit 1 Abbildung.
Herausgegeben von Reinhard Ellensohn
Beck C. H.

16. März 2017 - gebunden - 417 Seiten

Dieser Band versammelt sämtliche Schriften zur Musik von Günther Anders aus den Zwanziger- und Dreißigerjahren. Biographie und Werk des Philosophen erscheinen durch diese Texte in einem neuen Licht. Darüber hinaus liefert der Band einen wichtigen Beitrag zur musikphilosophischen Ideengeschichte.

Der umfangreichste und wichtigste Text ist die 1930/31 im Umfeld der Frankfurter Schule fertiggestellte Studie "Philosophische Untersuchungen über musikalische Situationen", die als Habilitationsschrift geplant war, von Anders aber nicht eingereicht wurde und unveröffentlicht blieb - nicht zuletzt, weil sie noch stark vom Einfluss seines ehemaligen Lehrers Martin Heidegger geprägt war. Ergänzt wird sie durch einige Aufsätze zur Musiksoziologie vom Anfang der Dreißigerjahre, als Anders mit Hanns Eisler in Kontakt stand, sowie einige bereits von ihm publizierte Beiträge - darunter eine Studie zum Hören impressionistischer Musik, ein Artikel über Musik und Radio, dem etwa Theodor W. Adorno einige Aufmerksamkeit gewidmet hat, sowie die "Pariser Musikbriefe" aus der zweiten Hälfte der Zwanzigerjahre. Die nach textkritischen Standards erstellte Edition macht einige wichtige Texte von Anders erstmals zugänglich. Ein Nachwort liefert dem Leser die nötigen Hintergrundinformationen.
Vorwort Einleitung.
1: Motiv und Gang der Untersuchung I . Negative Bestimmung der musikalischen Situationen 2: Ungeschichtlichkeit der musikalischen Existenz und der musikalischen Situation; echte Repräsentation der Existenz durch die Situation 3: Historischer Exkurs (Hegel, Kierkegaard) zum vorangehenden Paragraphen 4: Enklaven im Kontinuum menschlichen Lebens und die musikalische Situation als Enklave 5: Die musikalischen Zeitakte als unhistorische; Ausfall der Erinnerung; Retention und [Etagenevidenz] 6: Verhältnis von Abbild und Erinnerung; Unabbildbarkeit der Musik; statt Erinnerung Wiederholung; zyklische Zeit 7: Die musikalische Situation als Mitvollzugs situation; Einheit von Akt und Stimmung 8: Der Mitvollzug und die Kantische "Produktive Einbildungskraft" II . Positive Bestimmung der musikalischen Situationen 9: Die (metaphorischen) Charakterisierungen des musikalischen Bewegungssinnes; Umstimmung und Verwandlung der Existenz durch den faktischen Mitvollzug der Bewegungen 10: Exkurs über Umstimmung und Verwandlung 11: Der Begriff der Dimension; Verwandlung des Menschen in eine seiner Dimensionen 12: Erstes Verwandlungsbeispiel ("Tristan"). Verwandlung der Dimension des Grundes zum Medium, in dem die musikalische Existenz lebt; Aufschlusshaftigkeit bzw. kognitive Funktion der Musik; Verhältnis von produktiver und kognitiver Funktion des Mitvollzugs 13: Zweites Verwandlungsbeispiel (Mozart). Die "Gelöstheit" und ihr Spielraum; die zweite Dimension des melodischen Bogens (außerhalb der eindimensionalen Tonreihe) 14: Raumtheoretischer Exkurs III . Rückfrage nach dem Element des Tones; weshalb sich die Verwandlungssituation im Element des Tones verwirklicht 15: Zwei historische Exkurse über die Koordinierung von Ton und Subjekt: die Hegelsche Zuordnung von Empfindung und Klang (resp. Ton); die griechische Zuordnung von Ethos und Musik 16: Phänomenologie von Ton und tonmeinendem Akt; das Er-tönen; Tonvorstellung als virtuelles Singen; die Stimme als Gelöstheit; Indifferenz von Verlautbaren und Hören; das Verhältnis dieser Indifferenz zur "produktiven Einbildungskraft"; virtuelles und vergebliches Singen; Divergenz des Bewegungscharakters von Stimme und Musik; Spielraumunterschied von Hörbarem und Anstimmbarem 17: Das Lauschen als repräsentative und spezifische akustische Möglichkeit; es geht auf Ertönen, nicht auf Töne; das Nirgendwohin des Lauschens und die Stille; Lauschen und Ahnung IV . Der Begriff der "objektiven" Musik, des musikalischen Gegenstandes und die Situation des Mit-gegenständlich-seins 18: Dialektik der Objektivierung: Objektivierung ist nicht eo ipso ein Sich-objektivieren der Subjektivität; Machen und Sich-ausdrücken; das Sich-einholen der Subjektivität im gemachten Objekt 19: Der theologisch-metaphysische Hintergrund für die Konzeption einer Mensch-unabhängigen Musik bei Augustin; der Verlust der menschlichen "Proportion" 20: Die Explikation des Proportionsverlustes in Kants "Analytik des Erhabenen"; Beispiele für Zeitparalysierungen und für Überschreitungen der dem Menschen verständlichen Zeiteinheiten: Josquin, Bach Dokumente zu "Philosophische Untersuchungen über musikalische Situationen" [1936/37] MUSIKSOZIOLOGIE Problemformulierungen zur Diskussion über Musiksoziologie [1931] Ästhetische Wertmaßstäbe entsprechen ausschließlich Klassen- Interessen und dienen diesen [Eröffnungsreferat, Berlin 1931] Musiksoziologie / Opposition [Notizen 1931] PUBLIZIERTE TEXTE ZUR MUSIK Busoni [1924] Der Atonale [1924] Zur Phänomenologie des Zuhörens. (Erläutert am Hören impressionistischer Musik) [1927] Polemische Gefolgschaft [1927] Unsere Musik - wie ein Inder sie hört [1927] Pariser Musikbriefe [1927/28] Spuk und Radio [1930] Aussprache [zu Wolfgang Stechow "Raum und Zeit in der graphischen und musikalischen Illustration"] [1930] Dilthey als Musikphilosoph [1933] The Acou
Günther Anders (1902 - 1992) zählt zu den bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Im deutschen Sprachraum ist seine geistige wie politische Radikalität ohne Beispiel. Sein Hauptwerk ist "Die Antiquiertheit des Menschen".
Reinhard Ellensohn ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an Forschungsprojekten zum Nachlass von Günther Anders am Institut für Philosophie der Universität Wien und Sekretär der Internationalen Günther Anders-Gesellschaft.

"Ellensohns ausführliches Nachwort liefert eine ausgezeichnete und notwendige Kontextualisierung äußerer und innerer Hinter- und Beweggründe."
Gesellschaft für Musikforschung, Wolfgang Rathert

"Ein bemerkenswerter und faszinierender Band."
Laurenz Lütteken, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. September 2017

"Eine vorbildliche Edition."
Helmut Mauró, Süddeutsche Zeitung, 28. März 2017

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