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Das Haus der schönen Dinge

Roman. Originalausgabe.
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Taschenbuch
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Produktdetails

Titel: Das Haus der schönen Dinge
Autor/en: Heidi Rehn

ISBN: 3426519372
EAN: 9783426519370
Roman. Originalausgabe.
'Knaur Taschenbücher'.
5. Auflage.
Knaur Taschenbuch

2. Mai 2017 - kartoniert - 656 Seiten

Der neue große Roman von Erfolgs-Autorin Heidi Rehn über Aufstieg und Fall einer jüdischen Münchner Warenhaus-Dynastie über 100 Jahre - opulent, dramatisch, emotional!
Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Zwar begegnet seine Frau Thea Jacobs Enthusiasmus mit einer gewissen Skepsis, doch der Erfolg des Kaufhauses belehrt sie eines Besseren.
Tochter Lily übernimmt das Kaufhaus am Münchner Rindermarkt in den goldenen 20ern und wähnt sich am Ziel aller Wünsche. Eine glückliche Zukunft scheint auf die Familie zu warten, doch als die Nazis die Macht ergreifen, müssen die Hirschvogls erleben, wie sich Bayern und München, das für sie stets Heimat war, plötzlich gegen sie wendet ...
Heidi Rehn, Jahrgang 1966, wuchs im Mittelrheintal auf und kam zum Studium der Germanistik und Geschichte nach München. Seit vielen Jahren widmet sie sich hauptberuflich dem Schreiben. 2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman. Als "Kopfkino live" bietet sie sehr erfolgreich Romanspaziergänge durch die Münchner Innenstadt an, bei denen das fiktive Geschehen eindrucksvoll mit der realen Historie verbunden wird. Aktuelle Infos dazu auf www.heidi-rehn.de
Jetzt reinlesen: Leseprobe(pdf)
"Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen mag. Unterhaltsam, spannend, lesenswert." Ruhr Nachrichten 20170712
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wunderschöne Zeitgeschichte mit einem Kaufhaus als Hintergrundsthema - von eleisou - 26.06.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
Die letzte Zeit interessiere ich mich sehr für die Geschichte um die Zeit des Nationalsozialismus und besonders für die jüdische Geschichte, deshalb fand ich den Roman ganz passend. Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl im Jahre 1897 sein großes Kaufhaus Hirschvogl eröffnet, sieht er seinen Traum Wirklichkeit werden. Vor allem, als er auch noch zum Hoflieferanten gennant wird. Seine Frau und er blühen in ihrem Geschäft richtig auf, doch die Söhne sind da weniger enthousiastisch. Eher Tochter Lily sieht sich als die Nachfolgerin des Familiengeschäfts. Aber es kommt in den nächsten Jahren ganz anders und als der Nationalsozialismus in den Vordergrund der Geschichte gerät, hat die Familie mit ihrer Existenz zu kämpfen. In verschiedenen Epochen erfahren wir über den Werdegang der Familie und über den Zerfall des Imperiums. Solange ich mich auch mit diesem schwarzen Kapitel in der Geschichte Deutschlands befasse, ich bin immer wieder schockiert, was diese Menschen damals mitmachen mussten. Auch hier habe ich natürlich mit der Familie Hirschvogl mitgefühlt und habe am Ende das Buch mit gemischten Gefühlen weggelegt. Traurigkeit, Sympathie für die Protagonisten aber auch Zorn und Wut, wie da nur alles geschehen konnte. Ein Lob an die Autorin fpr ihr feinfühlig gewähltes Thema und für die wunderbare Umsetzung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll jüdische Kaufhausgeschichte - von spozal89 - 02.06.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
Eine Familie, 3 Gernerationen und ein ganzes Jahrhundert: Von 1897-1952 wird die Geschichte der jüdischen Familie Hirschvogel und deren Kaufhaus Hirschvogel in München erzählt. Dabei erlebt die Familie Höhen und Tiefen. Jacobs erster Erfolg, als Hoflieferant des bayrischen Hofes lässt in in der Münchner Gesellschaft ganz oben ankommen. Dabei ist er mächzig stolz auf sich, denn diesen Erfolg hat er sich hart erarbeitet. Seine Frau Thea ist dabei immer an seiner Seite und hat mit ihren grandiosen Ideen das Hirschvogel ebenfalls großartig unterstützt. Obwohl Jacobs Kaufhaus an erster Stelle bei den Münchner Bürgern steht, stößt er immer wieder auf Judenhasser, die ihm versuchen das Leben zu erschweren. Doch Jacob arbeitet hart um das Hirschvogel noch interessanter zu machen. Dabei hilft ihm auch seine Tochter Lily, die das Kaufhaus später übernimmt. Über 100 Jahre erlebt das Kaufhaus Höhen und Tiefen und auch die Hirschvogels selbst müssen einiges durchleben. Das Haus der schönen Dinge war das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Ich bin mehr als begeistert. Der Schreibstil der Autorin ist gigantisch gut und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich komme selbst aus Oberbayern und habe nicht weit bis nach München, daher habe ich das Buch über die Münchner Vergangenheit ins Auge gefasst. Historische Romane mag ich sowieso gerne, vorallem die des letzten Jahrhunderts. Obwohl die Story über die Hirschvogels und deren Kaufhaus fiktiv ist, hat die Autorin gut die geschichtlichen Geschehnisse in die Story mit eingebaut. Ich war richtig gefesselt von der Geschichte des Kaufhauses, denn die Charaktere und deren Werdegang haben mir sehr gut gefallen. Allen voran Thea und Lily, die in Zeiten, als Frauen noch an zweiter Stelle standen, dennoch ihren eigenen Kopf durchgesetzt haben und großartiges geleistet haben. Die Verknüpfung mit dem jüdischen Hintergrund und dessen großer Problematik früher war gut umgesetzt und ich stelle es mir jedesmal schrecklich vor, wie es den Menschen früher ergangen ist. Für mich eines der Highlights in diesem Jahr. Auf Grund der guten Geschichte und des tollen Schreibstils, werde ich mir defintiv die Autorin absofort genauer ansehen. Daher volle Sternezahl.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fiktives Zeitzeugnis - von Anonym - 28.05.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
Obwohl die jüngere deutsche Geschichte meiner Meinung nach schon oft genug Gegenstand von Filmen und Büchern war, sollte man dieses Buch unbedingt gelesen haben, um sich damit auseinander zu setzen. Das (fiktive) Kaufhaus Hirschvogl eröffnet zum Ende des 20. Jahrhunderts am Rindermarkt in München und bildet den erzählerischen Rahmen um die Geschichte der jüdischen Familie Hirschvogl und ihr Schicksal im kriegsgebeutelten Deutschland. Die Geschichte beginnt etwas schleppend, da der Erzählstil sehr detailreich ausfällt und mit vielen Namen und Figuren spielt. Auch ist der Handlungsstrang zeitlich nicht fließend, sondern springt immer wieder episodenhaft von Monat zu Jahr. Das erschwert das Lesen anfangs etwas, bis man sich daran gewöhnt hat. Die Geschichte selbst hat mir sehr gut gefallen. Allein zu erleben, welche Stricke im Hintergund eines großen Kaufhauses gezogen und welche Entscheidungen getroffen werden müssen, um eine solch große Maschinerie am Laufen zu halten, ist faszinierend. Aber auch die zwischenmenschlichen Bindungen, die im Laufe der Geschichte geknüpft und auch wieder zerbrochen werden, schaffen es, den Leser zu fesseln. Ein Buch, das definitiv an die Substanz geht, wenn man sich denn darauf einlässt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine Familiengeschichte rund um das Kaufhaus Hirschvogl - von Rebecca Kiwitz - 14.05.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
Der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl nutzt seine Chance als er 1897 zum Königlich Bayrischen Hoflieferanten ernannt wird und eröffnet das Kaufhaus Hirschvogl am Rindermarkt. Dies war der größte Traum von ihm und seiner Frau Thea. Die Tochter Lily hat sich von Anfang an sehr für das Haus interessiert und folgt in den "Goldenen Zwanzigern" ihren Eltern in der Leitung des Hauses. Leider kann Lily dies nicht lange genießen und das Haus weiterhin mit Erfolg führen wie sie es mochte, denn Anfang der 30er Jahre wendet sich das Blatt für die jüdischen Kaufhausbesitzer. Auf diesen Roman von Heidi Rehn war ich schon längere Zeit gespannt und konnte es gar nicht erwarten mit dem Lesen zu beginnen. Dadurch dass der Roman gut 55 Jahre der Familiengeschichte umfasst, ist er mit knapp 650 Seiten auch recht umfangreich. Der Einstieg in den Roman ist mir relativ leicht gefallen und wenn man die dicke des Buches bedenkt bin ich auch recht gut vorangekommen. Etwas verwirrend empfand ich zu Beginn nur die vielen Erzählstränge, aber im Verlauf des Romans hatte ich damit immer weniger Probleme. Das Buch an sich war in drei Teile aufgeteilt, der erste Teil ist der dickste und der dritte eindeutig der dünnste. Da es sich um eine fiktive Familie handelt und somit natürlich auch das Kaufhaus fiktiv ist, konnte die Autorin hier einiges von der Zeitgeschichte mit hineinpacken und ja ab und zu empfand ich persönlich es doch als etwas zu viel. Der Handlung an sich konnte man sehr gut folgen, auch wenn es ab und zu Zeitsprünge gab hatte man nie Probleme wieder in die Handlung einzutauchen. Frau Rehn hat auch die Geschichte rund um die Kaufhäuser sehr gut recherchiert, jedenfalls empfinde ich es als Leser so, auch wenn ihr bei Karstadt ein etwas größerer Fehler unterlaufen ist welcher mich doch einige Zeit beschäftigt hat und ich erst das Internet bemühen musste um dem genau auf den Grund zu gehen. Ich bin mir allerdings sicher, dass es den wenigsten Lesern auffallen wird. Sehr gut hat mir auch der Epilog gefallen, denn so wurden noch einige Fragen geklärt die ich noch im Kopf hatte und so konnte ich das Buch mit einem guten Gefühl beenden. Die verschiedenen Figuren des Romans fand ich alle mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Zum besseren Verständnis gab es aber auch im vorderen Einband des Buches den Stammbaum der Familie Hirschvogl. Aber auch die Handlungsorte konnte man sich dank der liebevollen Beschreibungen sehr gut vorstellen. Damit man sich die Lage des Kaufhauses besser vorstellen kann gab es im hinteren Einband einen Stadtplan der Münchner Innenstadt. Mir hat dieser Roman wirklich gut gefallen und ich habe schöne Lesestunden mit ihm verbracht. Wenn ich den Roman aber mit dem Roman von Justus Pfaue vergleiche der den Titel trägt " Ein Paradies für alle" hat mir dieser mit der teilweise fiktiven Geschichte um das Kaufhaus Wertheim doch einen Tick besser gefallen und deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen für diesen Roman hier.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll "Das Haus der schönen Dinge" von Heidi Rehn - von Blubb0butterfly - 10.05.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
Eckdaten Roman ISBN: 978-3-426-51937-0 9,99 € 2017 Taschenbuch Droemer Knaur-Verlag 638 Seiten + 13 Seiten Glossar + 1 Seite Von der Autorin + 1 Seite Bildnachweis Cover Auf dem Cover ist ein altes Kaufhaus in Schwarzweiß zu sehen. Im Vordergrund sitzt eine junge Frau mit kurzem, braun gelocktem Bob im blauen Kleid und einer Mütze. Sie hat uns ihren Rücken zugewandt. Ich finde das Cover ziemlich passend. Inhalt (Klappentext) Glanz und Elend einer Kaufhausdynastie Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Das von ihm begründete Kaufhaus Hirschvogl am Rindermarkt bedeutet für ihn die Verwirklichung eines Lebenstraums. In den "Goldenen Zwanzigern" folgt ihm Tochter Lily mit ebenso großer Begeisterung in der Leitung des Hauses nach - zunächst mit Erfolg, doch dann muss sie erleben, wie sich ihre Heimat Anfang der 30er Jahre plötzlich gegen sie wendet Beinahe 100 Jahre und drei Generationen umfasst die Geschichte einer jüdischen Kaufmannsfamilie, die Bestsellerautorin Heidi Rehn packend und voller Emotionen erzählt - vom glanzvollen Aufstieg über ruhmreiche Zeiten bis hin zum tiefen Fall. Autorin (Klappentext) Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München. 2014 erhielt die den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman. Nach ihren erfolgreichen historischen Romanen betrat sie mit ihren letzten Romanen Tanz des Vergessens und Spiel der Hoffnung inhaltliches Neuland. Die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland ist ihr ein besonderes Anliegen. Meinung Ich habe vorher noch nie etwas von der Autorin gelesen und wenn man liest, dass sie eine Bestsellerautorin ist, hat man dementsprechend hohe Erwartungen, die für mich leider nicht erfüllt wurden. Ich hatte zwar im Blick, dass es um das Kaufhaus der jüdischen Familie geht, aber das der Roman sich fast hauptsächlich darum dreht, hatte ich nicht erwartet und war deshalb enttäuscht und habe das Buch auch abgebrochen. Die Thematik von Juden fand ich sehr interessant und das war auch mein Hauptgrund, dieses Buch lesen zu wollen. Ich lese generell nicht viele historische Romane, weil die mich meist enttäuschen. Toll fand ich den Stammbaum der Familie. Nur habe ich mir den gleich zu Beginn angesehen und wusste daher im Hinterkopf immer, dass zum Beispiel der kleine Bruder früh sterben wird. Das Thema Homosexualität klang auch kurz an. Das hätte ruhig noch weiter vertieft werden können. Schade!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Haus der schönen Dinge - von Gelinde - 08.05.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
Das Haus der schönen Dinge, Heidi Rehn Cover: Wunderschön und genau passend zum Buch. Auch der Titel wird im Buch erwähnt und ich finde es immer klasse wenn der Titel auch einen Bezug zum Inhalt hat. Inhalt: Eine packende Geschichte, über drei Generationen. Sie beginnt 1897 als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogel zum Königlich Bayerischen Hoflieferant ernannt wird und zusammen mit seiner Frau den Traum eines großen Luxuskaufhauses "Das Haus der schönen Dinge", träumt und in Angriff nimmt. Mit viel Fleiß, kaufmännischem Geschick und einem untrüglichen Gespür für die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen schaffen sie ihren Traum Stück für Stück zu verwirklichen. Immer wieder gibt es wirtschaftliche und gesellschaftliche Rückschläge, doch da ihre Tochter Lily genauso für das Kaufhaus "brennt", schaffen sie es immer wieder einen Schritt nach oben zu tun. Bis sich Anfang der 30er Jahre ihre Heimat plötzlich wandelt und sich gegen sie wendet. Das aufkeimen der Nazizeit bringt der Familie Hirschvogel einen dramatischen Umbruch. Die Bestsellerautorin Heidi Rehn erzählt überaus spannend und voller Emotionen, eine Geschichte vom glanzvollen Aufstieg über eine ruhmrieche Zeit bis hin zum tiefen Fall. Meine Meinung: Mit dem Beginn des Buches bin ich sofort mitten drin in der tiefbewegenden Geschichte. Wir erleben die Familie Hirschvogel mit ihrem Traum vom Luxuskaufhaus und wie sie ihn sich Schritt für Schritt erfüllen. Sehr glaubhaft und real erleben wir die Entwicklung und auch die Rückschläge. Vor allem politisch und gesellschaftlich erleben wir ganz deutlich wie sich die Zeiten ändern und wie die Familie mit dem Auf und Ab umgeht. Die Spannung wird nach und nach aufgebaut, es wird immer eindringlicher und gegen Ende liest man atemlos wie alles zerstört wird und es ums reine Überlegen geht. Freundschaft, Loyalität, Familie, politische und gesellschaftliche Entwicklungen sind zentrale Themen. Das Buch ist wie ein Fenster in die damalige Zeit. Die Autorin versteht es ausgezeichnet uns in diese Zeit zurückzuversetzen, so dass ich mich beim Lesen in einer anderen Zeit wiederfinde. Der Stammbaum vorne im Buch und hinten die Karte von München mit der Kennzeichnung wichtiger Orte, schafft eine gute Orientierung; kleine Details die ich sehr gerne mag. Autorin: Heidi Rehn, geb. 19656 in Koblenz/Rhein, studierte in München Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften. Zunächst arbeitete sie als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Mein Fazit: Ein unglaublich faszinierender und fesselnder Roman, ich konnte ihn kaum aus der Hand legen, ich bin regelrecht an den Seiten geklebt. Eine Familiensaga, ein kometenhafter Aufstieg und ein dramatischer Fall, so authentisch, ergreifend und spannend erzählt, dass ich alles um mich ausgeblendet habe. Von mir eine klare Kauf- und Leseempfehlung und volle 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Top - von küchenqueen - 08.05.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
Für Jacob und Thea Hirschvogel erfüllt sich im Jahr 1897 ein Lebenstraum: Sie eröffnen in München ein aufsehenerregendes Warenhaus. Zusammen mit ihren Kindern Benno, Lily und Sepp glauben sie an eine glänzende Zukunft. Sie ahnen nicht, daß sie harten Zeiten entgegensehen. Schon früh flackert immer wieder der Haß (oder ist es eher Neid?) gegen Juden auf. Als Tochter Lily die Führung des Warenhauses übernommen hat, überschlagen sich in den 1930er Jahren die Ereignisse. Lily muß schmerzhaft erkennen, daß dieses Deutschland nicht mehr ihre Heimat bleiben kann. Dieses Buch erzeugt Gänsehaut. Die Geschichte der Familie Hirschvogel berührt den Leser im Innersten. Da arbeiten Menschen über Jahrzehnte wirklich hart und auf einmal stehen sie vor dem Nichts. Ich sehe die Hirschvogels deshalb stellvertretend für alle Leute, die durch den Krieg ihr Hab und Gut verloren haben. Ich kann mir vorstellen, daß dieses Buch schon in der Vorbereitung eine enorme Arbeit verursacht hat. Dieses genaue Fachwissen über die Waren des Kaufhauses muß schließlich erst einmal zusammengetragen werden. Ich könnte eine Wette abschließen, daß sogar die Angaben zum Wetter ganz genau recherchiert wurden. Da kommt unwillkürlich die Frage auf: Wie lange schrieb die Autorin an diesem wirklich guten Buch? Auf jeden Fall hat sich die Arbeit gelohnt. In jeder Zeile steckt die Liebe der Autorin zu ihrer Arbeit.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Auf-und Abstieg eier Unternehmersfamilie - von flieder - 03.05.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
München im Jahr 1897. Das Leben könnte für den jüdischen Kaufmann Jacob Hirschvogl , seiner Frau Thea und den 3 Kindern Benno, Lily und Joseph im Moment nicht schöner sein. Die Eröffnung ihres Kaufhauses Hirschvogl am Rindermarkt war ein großer Erfolg und sie sind endlich am Ziel ihrer Träume angelangt. Die angesehene Münchner Gesellschaft gibt sich die Klinke in die Hand und schon bald ist das Kaufhaus die erste Adresse wenn es um Luxusgüter aller Art geht, aber auch der normale Bürger soll hier fündig werden und wird bedient wie ein König. Allerdings wächst die Konkurrenz und so müssen immer wieder neue Ideen her, damit das Haus weiterhin an der Spitze bleibt. Als einige Jahre später Benno keinerlei Interesse an der Weiterführung des Hirschvogls hat, übernimmt kurzerhand Lily diese Aufgabe. Auch sie versucht alles, um das Haus der schönen Dinge am Leben zu erhalten. Doch die Hassreden gegen Juden werden immer lauter und so sieht sich die Familie bald der fast unlösbaren Aufgabe gegenüber das Haus zu retten. Heidi Rehn hat mit Das Haus der schönen Dinge wieder einen wunderbaren Roman rund um eine fiktive Familiendynastie geschrieben. Ihr flüssiger Schreibstil und die anschaulichen Beschreibungen lassen das Kaufhaus vor dem inneren Auge entstehen und man bekommt sehr gute Einblicke in das damalige Leben. Auch wenn ich gelegentlich so meine Probleme mit den vielen unterschiedlichen Personen hatte ( da half mir sehr gut die Familienchronik gleich ganz vorne im Buch ), so war es doch ein Genuss den Aufstieg und leider auch den Fall der Familie mitzuerleben. Leider habe ich das Glossar erst nach dem Lesen entdeckt, da mir doch einige Dinge unbekannt waren. Für alle, die sich über die Zeit rund um die Jahrhundertwende und das traurige Kapitel danach interessieren, kann ich diesen Roman wärmstens empfehlen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Kaufhaus Hirschvogl - von ele - 03.05.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
Das Haus der schönen Dinge, Historischer Roman von Heidi Rehn, 656 Seiten, erschienen im Droemer-Knaur Verlag. Aufstieg und Fall der Münchner Kaufhausdynastie Hirschvogl. Thea und Jacob Hirschvogl, begehen 1897 mit Pomp und Prunk die Eröffnung ihres Warenhauses in München am Rindermarkt. Alles was in München Rang und Namen hat, ist zur Eröffnung eingeladen. Besonders stolz sind die Besitzer auf die Anwesenheit seiner königlichen Hoheit Prinzregent Luitpold von Bayern, darf sich der jüdische Kaufmann doch königlicher Hoflieferant titulieren, dass ein Jude Hoflieferant wird bedeutet für die Juden mehr als für die anderen Münchner. Durch spektakuläre Aktionen und geschickte Investitionen vor allem durch Thea, die wie alle ihr nachfolgenden, weiblichen Mitglieder der Familie, ein Händchen fürs Geschäft hat, ist der Aufstieg des Hauses geradezu vorprogrammiert. Nicht nur die Reichen und Schönen kaufen bei Hirschvogls sondern auch die ganz normalen Münchner. Das Kaufhaus wird eine Institution in der bayrischen Landeshauptstadt. In den goldenen 20er Jahren übernimmt Tochter Lily das Geschäft, durch spektakuläre Innovationen und grandiosen Geschäftssinn gelingt es der Familie, das Kaufhaus durch gute und schlechte Zeiten nach dem ersten Weltkrieg zu manövrieren, dass sich das nach 1933 unaufhaltsam ändert zeigt uns die Geschichte. Welche Charaktere überleben den Naziterror und was geschieht mit dem schillernden Luxuskaufhaus nach dem 2. Weltkrieg? Besonders gut gefällt mir der bildhafte malerische Erzählstil der Autorin Heidi Rehn, die schillernden, verführerischen Waren im Kaufhaus sind wunderbar geschildert. Am liebsten würde man sofort dort einkaufen gehen. Die Orte der Handlung und auch der geschichtliche Hintergrund sind von der Autorin bestens recherchiert worden. Die Erzählung über die Dynastie der Hirschvogls hätte genauso stattfinden können, die Charaktere sind durchgehend authentisch gezeichnet und mir im Laufe des Romans sehr sympathisch gewesen. Alleine die Figuren von Lilys Freundin Cäcilie und ihrer Mutter Laetitia konnte ich überhaupt nicht leiden, wie Fähnlein im Wind haben sich die Beiden, je nach der momentanen Stimmung als beste Freundinnen oder auch Feindinnen erwiesen. Das letzte Drittel des Plots zeigte sich als das spannendste des gesamten Romans, Bis über die Hälfte hatte die Erzählung leider unnötige Längen und plätscherte so dahin, emotionslos wird über den Werdegang der Kinder und Enkel von Jacob und Thea und deren Schicksal berichtet. Die Story beginnt 1897 und endet 1952. Über drei Generationen wird die Familiengeschichte erzählt. Aufgelockert durch lebendige Dialoge und kurze übersichtliche Kapitel mit häufigen Szenenwechseln, lässt sich vorliegende Geschichte flüssig lesen. Spannung kommt erst am Ende der Geschichte auf, habe ich auch in einer derartigen Erzählung nicht durchgehend erwartet. Besondere Eigennamen sind kursiv gedruckt und werden dadurch besonders hervorgehoben Sehr gut gefallen haben mir der Stammbaum ganz am Anfang des Buches und der Stadtplan von München mit den Kaufhäusern die im Buch genannt werden, sowie dem Glossar am Ende. Des Öfteren habe ich in diesen "Extras" etwas nachgesehen, bzw. gesucht. Ich empfehle vorliegenden Roman, allen Lesern die historische Romane vom Anfang des 20. Jahrhunderts mögen und sich für die Geschichte der Kaufhauskultur interessieren. Informatives entspanntes Lesevergnügen, wofür ich gerne 4 Lesesterne vergebe.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Glanz und Elend, Liebe und Neid, Verrat und Versöhnung - von Inge Weis - 02.05.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
Vom Tuchhändler in München zum erfolgreichsten Unternehmer seiner Zeit. Eine packende Geschichte um Glanz und Elend einer Kaufhausdynastie. Einzigartiger Schauplatz dieses verführerischen Romans ist die elegante und schillernde Welt eines Münchner Kaufhauses aus dem 19. Jahrhundert. 1897 scheint die ganze Welt von einem Taumel ergriffen. Zwischen Berlin und München, Monte Carlo und Paris herrscht ausgelassene Aufbruchstimmung. Niemand ahnt, wie nah am Abgrund man sich in Wahrheit befindet. Jacob Hirschvogl hat nur einen Traum: Er, Sohn eines Tuchhändlers, will in seiner Stadt ein Kaufhaus errichten, das es an Glanz und Opulenz mit den großen Warenhäusern in London und Paris aufnehmen kann. Doch wird es ihm gelingen, einen Förderer für dieses kühne Projekt zu finden? Und was wird Nathan dazu sagen, in dessen schöne Tochter Thea er schon lange verliebt ist? Seinen eigenen Vater jedenfalls muss er erst einmal vom Erfolg der "neumodischen Idee" überzeugen Als er zum Königlich Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Das von ihm begründete Kaufhaus Hirschvogl am Rindermarkt bedeutet für ihn die Verwirklichung eines Lebenstraums. In den Goldenen Zwanzigern folgt ihm Tochter Lily mit ebenso großer Begeisterung in der Leitung des Hauses nach - zunächst mit Erfolg, doch dann muss sie erleben, wie sich ihre Heimat ­Anfang der 30er Jahre plötzlich gegen sie wendet... In der Zeit des Nationalsozialismus wurden diese Geschäfte in den Innenstädten ausgelöscht, wie alles, was jüdischen Ursprungs war oder sich in jüdischem Besitz befand oder auch nur im Entferntesten in einen jüdischen Zusammenhang gebracht werden konnte. Damit wurde weitaus mehr verloren als nur Kauf - und Warenhäuser. Letztlich ist es ein Teil Kultur, der für immer fehlt. Auch davon erzählt der Roman. Die schleichende Bedrohung ihres Lebens wird für die jüdische Familie Hirschvogl zur schrecklichen Normalität. Mit feinem Empfinden für geschichtliche Details schildert Heidi Rehn dieses Jahrzehnt und es gelingt ihr eine berührende Synthese zwischen Literatur und Geschichte. Sie beschreibt ein Familienschicksal, ohne Bitterkeit und mit einer tiefen Menschlichkeit, die zu Herzen geht. Beinahe 100 Jahre und drei Generationen umfasst die Geschichte einer jüdischen Kaufmannsfamilie, die die Autorin Heidi Rehn packend und voller Emotionen auf 638 Seiten erzählt, vom glanzvollen Aufstieg über ruhmreiche Zeiten bis hin zum tiefen Fall. Und auch der Ironie als dem charakteristischen Merkmal Rehnscher Erzählkunst bedient sich die Autorin meisterhaft. Der Erzählton und die dargestellte Realität - eine Geschichte von Verfall und Untergang - stehen im Kontrast zueinander, doch gerade der Distanz der Autorin zu den Personen verdankt der Roman seine Leichtigkeit. Mit viel Liebe zum Detail geschrieben und historisch hervorragend recherchiert. Es startet wie ein typischer Familienroman. Doch dann zerstört der erste Weltkrieg alles Bekannte und jeder muss seine Rolle in der Welt neu finden. Dieser Roman macht Lust auf Spurensuche zu gehen. Wer gerne mit Romanfiguren in diese Zeit eintauchen mag, für den sind die Romane von Heidi Rehn gerade richtig. Spannend und einfach wunderbar geschrieben, voller Dramatik bleibt man bis zur letzten Seite dabei. Heidi Rehn ist es wieder gelungen eine packende Geschichte zu schreiben über starke Frauen, in einer Zeit, in der dies nicht selbstverständlich war. Illusionen, Hoffnungen, ein starkes begeisterndes sehr atmosphärisches Buch..
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Geschichte einer jüdischen Kaufmannsdynastie - von Anonym - 01.05.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
Dieser historische Roman sei vor allem den an der deutschen Geschichte der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts interessierten Lesern wärmstens ans Herz gelegt. Wir begleiten die fiktive jüdische Kaufmannsfamilie Hirschvogl aus München durch die Jahre 1897 bis 1952. Vater Jacob und Mutter Thea erfüllen sich mit dem von ihnen gegründeten Kaufhaus Hirschvogl am Rindermarkt (eben das im Buchtitel benannte "Haus der schönen Dinge") einen Lebenstraum. Jacob, dessen Familie seit vier Generationen in München ansässig ist und der sich in erster Linie als Münchner, dann als Bayer und erst danach als Jude sieht, glaubt sich und seine Familie als anerkannte Mitglieder der Münchner Gesellschaft. Doch was das für eine Fehlinterpretation ist, zeigen die folgenden Jahrzehnte, in denen das Warenhaus und die Familie verschiedenen wirtschaftlichen Krisen (Großer Krieg, Weltwirtschaftskrise) trotzen muss und vor allem immer wieder antisemitischen Anfeindungen, die ihren Höhepunkt im Nationalsozialismus finden und das Erbe der Hirschvogls bedrohen. So viel lehrreiches geschichtliches Wissen wird in diese Familiengeschichte gepackt, sowohl politischer als auch wirtschaftlicher Art (Stichwort: Anfänge der Warenhäuser). Dabei geht die Autorin recht geschickt vor, indem sie nur kurze, fokussierte Episoden aus dem Leben der Familie erzählt, die manchmal einige Jahre auseinanderliegen. Auf diese Weise wird alles in einem noch akzeptablen Rahmen von 638 Seiten gehalten, und trotzdem erhält man ein umfassendes Portrait der Familie und ihres Schicksals. Was die Spannung beträchtlich fördert, ist der Umstand, dass oft von bedeutsamen Gegebenheiten die Rede ist, die dann aber nicht sogleich, sondern erst Seiten später umfassend aufgelöst werden. Dass der Autorin als Wahlmünchnerin die Sprache der Städter am Herzen liegt, zeigt sich darin, dass sie den Protagonisten Jacob münchnerisch reden lässt, was ihn als seiner Stadt treu Ergebenen auszeichnet und authentisch wirkt. Abgerundet wird die Geschichte durch einen vorangestellten Familienstammbaum, ein ausführliches Glossar und einen Stadtplan von München mit allen konkurrierenden Warenhäusern.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Geschichte einer jüdischen Kaufmannsfamilie - von leseratte1310 - 01.05.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
Jacob Hirschvogl erfüllt sich einen Lebenstraum, als das Kaufhaus "Hirschvogl" am Münchner Rindermarkt öffnet. Sein Kaufhaus bietet etwas, das München so vorher noch nicht hatte. Das Angebot unter einem Dach umfasst exquisite Damenbekleidung aus Paris, maßgeschneiderte Herrenbekleidung, feinste Unterwäsche, beste Stoffe, Parfum, Kaffee, Tee und Pralinen. Die Mitbewerber versuchen mitzuhalten, aber es gelingt nicht, denn Jacobs Frau Thea hat sehr kreative Ideen. Jacob wird im Jahre 1897 Königlich-Bayerischer Hoflieferant. In den "Goldenen Zwanzigern" übernimmt Tochter Lily die Geschäftsführung, da ihre Bruder Benno kein Interesse zeigt und auch Sepp, ihr jüngerer Bruder, nicht in Frage kommt. Aber bald schon macht sich der Einfluss der Nazis bemerkbar. Die Familie dachte immer, wie wäre ein vollwertiges Mitglied der Münchener Gesellschaft, aber nun zeigt sich, dass die Menschen sich mehr und mehr gegen die jüdische Familie stellen. Die Kunden bleiben weg und die Hirschvogls müssen um ihre Existenz bangen. Das Buch erzählt die Familiengeschichte über drei Generationen. Das Kaufhauses Hirschvogl ist fiktiv, steht aber stellvertretend für die vielen Geschäfte in jüdischem Besitz. Ich mag die Bücher von Heidi Rehn, die unterhaltsam sind und dennoch immer nachdenklich stimmen. Der historische Hintergrund ist sehr gut recherchiert und so erhält man einen Überblick über die Lebensumstände jener Zeit, das gesellschaftliche Leben und auch über die politischen Verhältnisse. Alle Charaktere sind sehr vielschichtig und interessant dargestellt. Besonders Lily hat es mir angetan. Sie muss sich in einer schwierigen Zeit um das Kaufhaus kümmern. Ich kann diese unterhaltsame, spannende und sogar zeitweise dramatische Familiengeschichte nur empfehlen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Aufstieg und Fall einer Kaufhausdynastie - von nati - 01.05.2017 zu Heidi Rehn „Das Haus der schönen Dinge“
In ihrem historischen Roman erzählt Heidi Rehn die abwechslungsreiche Geschichte des Kaufhauses Hirschvogl am Rindermarkt in München in der Zeit von 1897 bis 1952 über drei Generationen. Jakob Hirschvogl wird im Jahr 1897 zum königlich bayrischen Hoflieferant ernannt. Gleichzeitig erfolgt die Eröffnung neuer Geschäftsräume am Rindermarkt. Jakob und seine Frau Thea wollen sich abheben von anderen Kaufhäusern durch ein erlesenes Warensortiment und gediegener Ausstattung. In den neuen Räumen erfüllen sie sich ihren Lebenstraum. Zum Leidwesen von Jakob zeigen seine Söhne Benno und Joseph kein Interesse an dem Kaufhaus, aber seine Tochter Lily hat die Begeisterung ihrer Eltern geerbt. Sie übernimmt in den goldenen zwanziger Jahren die Geschäftsführung, doch in den 30er Jahren stehen ihr schwere Zeiten bevor. Die Geschichte des Kaufhauses Hirschvogl ist eine fiktive, als Vorbilder dienten aber existierende Warenhäuser, die unter jüdischer Leitung standen oder in deren Besitz waren. Sehr detailliert beschreibt die Autorin wie sich das Kaufhaus im Laufe der Zeit wandelt. Welche Anstrengungen Jakob und Thea unternehmen, um das hohe Niveau des Sortiments zu erweitern. Sehr bildhaft werden die neuen Modetrends beschrieben, so dass man sich diese genau vorstellen. Sie entwickelten Ideen um den Kunden immer etwas Besonderes zu bieten, so dass sie gern ihre Zeit im Warenhaus verbrachten, um dort einzukaufen. Doch dann ändert sich die Stimmung im Land und schwelender Neid schlägt in Hass gegenüber Juden um. Das Buch war angenehm zu lesen, so dass man sich in die damalige Zeit versetzt fühlte. Dank guter Recherche hat Heidi Rehn sehr geschickt historische Ereignisse und Persönlichkeiten mit in das Geschehen verwoben. Wobei mir die erste Hälfte des historischen Romans etwas zu ausführlich vorkam, dies änderte sich jedoch als die Zeiten unruhiger wurden. Mich hat das Buch am Ende gefesselt und ich habe angenehme Lesestunden verbracht.
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