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Die Morde von Morcone

Toskana-Krimi.
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Produktdetails

Titel: Die Morde von Morcone
Autor/en: Stefan Ulrich

EAN: 9783843715225
Format:  EPUB
Toskana-Krimi.
Ullstein Taschenbuchvlg.

12. Mai 2017 - epub eBook - 288 Seiten

Robert Lichtenwald, Anwalt aus München, flieht vor einer Lebenskrise in sein Rustico in der Maremma im stillen Süden der Toskana. Hier, in den Hügeln um den Ort Morcone, möchte er zur Ruhe kommen und sein Leben überdenken. Doch bald nach seiner Ankunft entdeckt er an einer Schwefelquelle die Leiche eines Afrikaners. Auf der Brust des Toten ist ein Schriftzeichen eingeritzt. Als kurz darauf zwei weitere Menschen qualvoll sterben, wird Lichtenwald gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam mit der eigensinnigen Lokalreporterin Giada Bianchi versucht er, den Mörder zu entlarven, die Verbrechen zu stoppen - und so auch sein eigenes Leben zu retten.

Stefan Ulrich, geboren 1963, verbrachte als Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung" je vier Jahre in Rom und Paris. Heute lebt er mit Frau, Tochter und Sohn wieder an der Isar. Er arbeitet im Ressort Außenpolitik der "Süddeutchen Zeitung" - und schreibt weiterhin am liebsten über Italien. Seine Bücher "Quattro Stagioni" (2008), "Arrivederci Roma" (2010) und "Bonjour la France" (2013) erschienen im Ullstein-Verlag, Berlin, und wurden allesamt zu Spiegel-Bestsellern. "Quattro Stagioni" wurde außerdem fürs Fernsehen (ARD/Arte; Thomas Heinze und Esther Schweins in den Hauptrollen) verfilmt.

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein bizarrer Serienmörder terrorisiert die Bürger eines Städtchens in der Südtos - von Inge Weis - 02.06.2017 zu Stefan Ulrich „Die Morde von Morcone“
Das Leben könnte so schön sein. In diesem ungewöhnlichen Italien-Thriller sieht Robert Lichtenwald ein Rechtsanwalt aus München sein Leben in Scherben. Seine Frau Stefanie hat ihn, scheinbar grundlos, verlassen. Er nimmt sich ein Jahr Auszeit, um in den Hügeln der Südtoscana, wo er ein Bauernhaus besitzt, Ruhe zu finden und sein Leben zu ordnen. Aber ein Sabbatical sieht anders aus. Denn kurz nach seiner Ankunft in der Maremma stürzt eine Reihe bestialischer Morde das mittelalterliche Städtchen Morcone in einen Alptraum. Die Gerüchte überschlagen sich: Ist hier ein Frauenhasser am Werk? Eine satanische Sekte? Sind es Islamisten? Oder gar der Friseur des Ortes der Mörder, der keinen guten Ruf genießt? Die Carabinieri stochern im Nebel. Daher folgt Lichtenwald, mit der Lokalreporterin Giada Bianchi, der Spur des Täters. Die Suche führt sie zu einer Abteiruine, in ein Elite-gymnasium in Florenz und immer tiefer hinein in die gewalttätige Geschichte der Toskana. Man kommt sich näher, die Rollen verschwimmen. Und dann kommt alles ganz anders. Es gibt tragische und komische Momente...man beobachted Menschen die verzweifelt versuchen, ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen, und in ihrem Kampf auch sehr komisch wirken. Die Charaktere sind teilweise unberechenbar und damit die Geschichte, das mochte ich an dieser Story. Mit viel Lokalkolorit entführt dieser packende Toskana-Krimi auf einen wunderschönen Kurztrip nach Bella Italia. Ein amüsanter Krimi, der das Leben in kleinen eingeschworenen Dorfgemeinschaften ironisch, aber trotzdem liebevoll vorführt. Am Ende ist man fast ein bisschen traurig, dass man dieses Dorf voller Exzentriker wieder verlassen muss. Chapeau! Ein Krimi-Debüt der Extraklasse von Bestseller-Autor Stefan Ulrich: bis zur letzten Seite Spannung pur, unterhaltsam, witzig, intelligent und molto italiano ! Herrlich! Sherlock in der Toskana. Auch wenn man diesen Sommer in Deutschland bleiben muss - mit diesem charmanten Krimi fühlt man sich wie in Italien - genau das richtige Tempo für einen trägen Sommertag. Man fühlt sich aus dem Lesesessel heraus ins heisse Italien versetzt und möchte sofort einen Espresso. Ein Muss für alle, die wissen wollen, wie Italiens Seele wirklich tickt. Ein wunderbarer Krimi in einer ebenso wunderbaren Sprache.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Archer - 31.05.2017 zu Stefan Ulrich „Die Morde von Morcone“
In der Nähe von Morcone, im Süden der Toskana, hat sich der Anwalt Robert Lichtenwald ein Rustico gekauft und hierher verkriecht er sich, als er in der Midlifecrisis steckt. Frau weg, Tochter flügge, er will zu sich selbst finden . Dann findet er zusammen mit dem Conte, dem das Land ringsherum gehört, eine Leiche, in die ein Buchstabe geritzt ist. Sie wird nicht die einzige bleiben, denn jemand hat beschlossen, dass es der Sünden in Morcone genug ist. Für jede Todsünde wird ein Mensch sterben und die anderen aufrütteln, wieder ein gottesfürchtiges Leben zu führen. Lichtenwald und eine einheimische Journalistin beginnen, Ermittlungen anzustellen und stellen dabei fest, dass auch sie eine der Todsünden verkörpern. Stefan Ulrich liebt Italien, und er will unbedingt jeden dazu bringen, diese Liebe ebenso zu empfinden. Kein Klischee ist dafür zu viel, nicht die sanft rollenden Hügel oder das glitzernde Meer oder der betäubende Duft irgendwelcher Pflanzen, Pasta, Pasta, Pasta, jedes zehnte Wort ist italienisch, die Bullen sind träge, dumm und inkompetent, die Mamas dick und leidenschaftliche Köchinnen, die jungen Frauen explodieren in Wutausbrüchen ... Dabei bleibt der Fall jedenfalls auf der Strecke. Interessant ausgedacht, aber viel zu offensichtlich. Dazu kommt, dass die Helden natürlich in Fallen tappen müssen, die so offensichtlich sind, dass selbst Hühner sie vermieden hätten, und Hühner sind jetzt nicht die schlauesten Geschöpfe unter der Sonne. Komischerweise erkennt auch niemand die Stimme des Täters oder irgendwas an ihm - man sieht dann nur noch ein Wesen . Was die Polizei die ganze Zeit macht, weiß man nicht, die sind halt präsent, ohne dass es den Täter stört. Der war übrigens schon sehr zeitig klar und somit behielt dieser Krimi keinerlei Überraschungen mehr im Ärmel. Kann man lesen, klar. Kann man aber auch lassen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die sieben Todsünden von Morcone - von claudi-1963 - 19.05.2017 zu Stefan Ulrich „Die Morde von Morcone“
Ecce gladius Domini super terram, cito et velociter! (Seht, rasch und bald kommt das Schwert des Herrn über die Erde!) Der Münchner Anwalt Robert Lichtenwald zieht es in sein Rustico nach Morcone in der Toskana, nach dem seine Frau ihn nach einem Streit verlassen hat. Hier will er über sein Leben und seine Ehe nachdenken und seinen Garten bepflanzen. Doch bei einem Spaziergang an einem Montag mit dem Conte, entdecken sie eine Tote ein Hermaphrodit (Zwitter) mit afrikanischer Herkunft. Auffällig ist das auf der Brust eingeritzte L. Als kurz danach erneut an einem Montag die nächste Tote gefunden wird, mit einem eingeritzten Buchstaben, ist es vorbei mit der Ruhe in Morcone. Waren die Morde als Strafe Gottes über den Ort gekommen? Auch Robert und die Reporterin Giada Bianchi, die Robert beim besser italienisch lernen behilflich ist, lassen die Morde keine Ruhe. Nachdem der dritte Mord geschieht und ihr Freund der Friseur Antonio Giustis verhaftet wird, bietet sie Robert um Hilfe. Erst wird von Satanisten ausgegangen, doch dann verdichtet sich immer mehr das der Mörder die sieben Todsünden sühne. --- Meine Meinung: Danke dem Verlag das ich dieses Buch vorablesen durfte. Ich kannte den Autor Stefan Ulrich schon von seinen Büchern Quattro Stagioni und Arrivederci Roma , die mir beide sehr gut gefallen haben. Nun begibt sich der Autor in das neue Genre Krimi, was auch als Debüt ganz gut geklappt hat. Vereinzelt hatte ich jedoch das Gefühl, das es zu viele Details der Region und zu wenig um die Morde und die Opfer ging. Der Plot war ansonsten sehr interessant und auch die Recherchen zu Saligia den sieben Todsünden und zu Girolamo Savonarola haben mich sehr beeindruckt. Was mich am meisten störte, waren die vielen verschiedenen Namen und ital. und auch lat. Begriffe die der Autor verwendete. Es wäre vielleicht schön gewesen, diese in einem Anhang zu übersetzen bzw. zu beschreiben. Auch hat mir ein wenig das Ermittler-Täter Konzept gefehlt, da die Polizisten sich eher etwas zurück gehalten haben. Den für einen Hobbyermittler war mir Robert Lichtenberg dann doch etwas zu träge. Trotzdem könnte ich mir vorstellen das diese Gespann Lichtenberg/Bianchi bei einem neuen Fall aufeinander treffen. Das Cover mit einem Einblick der Toskana hingegen, fand ich sehr passend. Deshalb von mit 3 1/2 Sterne von 5 für diesen Toskana Krimi.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Verschenktes Potential - von bücherbelle - 14.05.2017 zu Stefan Ulrich „Die Morde von Morcone“
Zusammenfassung. Im toskanischen Morcone treibt ein unbekannter Mörder sein Unwesen und verbreitet Schrecken in der Bevölkerung, der mit dem Tod einer afrikanischen Prostituierten beginnt und scheinbar unaufhaltsam weitergeht. Was haben die seltsamen Zeichen auf den Leichen der Opfer zu bedeuten? Was ist das für ein Spiel, das die einzelnen Bewohner des Orts spielen? Und wie hängt all das mit dem anscheinend christlich fundamentalistisch angehauchten Mörder? Eigentlich hatte Robert Lichtenwald den Plan gehabt, ein Jahr lang in der Toskana irgendwo in sich den Mann wiederzufinden, der er eigentlich war und sein wollte. Als aber seine neue Heimat auf Zeit durch eine Mordserie erschüttert wird, kann er sich nicht lang von den Ermittlungen fernhalten. Erster Satz. Es konnte kein Zufall sein. Inhalt. Dieser Krimi versprach eigentlich so viel: Lust auf Urlaub hatte ich schon nach wenigen Seiten, Appetit auf italienisches Essen ließ auch nicht lange auf sich warten und die aus der Perspektive des Mörders erzählten kurzen Episoden bauten schon zu Beginn Spannung auf. Warum also sprang der Funke trotz all dem nicht so richtig über? Vielleicht wegen der Erzählstränge, die angeschnitten, aber nie so richtig bis zum Ende erzählt wurden. Vielleicht lag es daran, dass ich schon recht früh einen Verdacht hatte und bis zum Ende hin nicht mehr so richtig überrascht wurde. Vielleicht fehlten mir auch an zu vielen Stellen irgendwie die Erklärungen. Damit möchte ich keinesfalls sagen, dass der Krimi nicht spannend gewesen wäre. Gerade auf den letzten Seiten war ich meilenweit davon entfernt, es auch nur aus der Hand zu legen. Doch auch dort offenbarte sich der in meinen Augen größte Schwachpunkt: So vieles wurde angeschnitten, der Krimi wollte mehr sein als er im Endeffekt leisten konnte, und so bleiben die wirklich spannenden, mitreißenden Stellen leider in der Minderheit. Personen. Auch in der Wahl und Ausgestaltung der Charaktere setzt sich fort, was mich an "Die Morde von Morcone" stört. Das beginnt schon mit der schieren Anzahl handlungsrelevanter Figuren, deren Namen ich fast bis zum Ende durcheinander geworfen habe. Da ist zu viel Hintergrund, zu schnelle Sprünge zwischen den Perspektiven. In ganz engem Zusammenhang dazu steht auch die in meinen Augen ziemlich kurz kommende Trauer um die Opfer des Mörders: Obwohl versucht wird, eine gewisse Nähe aufzubauen, scheitert der Krimi daran, mich wirklich mitfühlen zu lassen - und auch die Morconesi gehen für meinen Geschmack eine Spur zu gefasst mit all den Verlusten um. Fazit. Stefan Ulrichs "Die Morde von Morcone" ist sicherlich kein schlechtes Buch, aber weiterempfehlen kann ich es nur Liebhabern italienischer Krimis. Denn die Umgebung hat mir durchaus gut gefallen, doch abgesehen davon konnte mich weder Handlung noch Protagonisten packen. Ziemlich schade!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend! - von Jeanette - 14.05.2017 zu Stefan Ulrich „Die Morde von Morcone“
Der Münchner Anwalt Robert Lichtenwald zieht in die Toskana, um sich eine Auszeit zu nehmen. Doch kurz nach seiner Ankunft erschüttert eine Mordserie das beschauliche Örtchen Morcone. Der Fall nimmt viele überraschende Wendungen. Das Ende hält einen spannenden Showdown und einen Mörder mit einem interessanten Motiv bereit. Gut gefallen haben mir auch die charakteristischen Figuren. Allen voran die kratzbürstige Journalistin Giada Bianchi, die den eher widerwilligen Lichtenwald zur Mörderjagd anstiftet. Auch der Friseur mit seinen rechtsextremistischen Parolen und der alles überstrahlende Conte sind interessante Figuren. Einzig die Carabinieri werden, besonders zu Beginn des Buches, übertrieben dümmlich und unfähig dargestellt. Fazit: Ein spannender Toskana-Krimi mit überraschenden Wendungen und interessanten Figuren - Ich vergebe zufriedene fünf Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Solider Toskana-Krimi mit ungewöhnlichem Ermittler-Duo - von MarionHH - 03.05.2017 zu Stefan Ulrich „Die Morde von Morcone“
Der Anwalt Dr. Robert Lichtenwald wird von seiner Frau verlassen und flüchtet sich in sein Bauernhaus in das kleine toskanische Städtchen Morcone, um Abstand zu gewinnen und sein Leben zu überdenken. Er neigt dazu, sich zu verkriechen, doch sein Vermieter, der Conte di Montecivetta, reißt ihn aus seinen Grübeleien. Bei einem ihrer Streifzüge stoßen die beiden auf eine Leiche, die sich bei genauem Hinschauen als Hermaphrodit entpuppt und der der Buchstabe "L" eingeritzt wurde. Die örtliche Polizei und die hinzugerufene Carabinieri-Offizierin Donatella Laganà stehen vor einem Rätsel. Da geschieht am darauf folgenden Montag erneut ein Mord - diesmal wird ein "A" eingeritzt. Handelt es sich um einen Serientäter? Was haben die Buchstaben zu bedeuten? Die Bewohner Morcones bekommen es zunehmend mit der Angst zu tun, und die Teilzeit-Reporterin Giada Bianci schürt mit ihren reißerischen Artikeln Ängste und befeuert Spekulationen, die Moralapostel wittern gar die Rache Gottes. Als ihr bester Freund Antonio verhaftet wird, bittet Giada Robert um Hilfe. Widerwillig lässt er sich darauf ein, und beide finden bald einiges Interessantes heraus. Bei ihren Recherchen kommen sie dem Mörder gefährlich nahe, und alles erreicht seinen Höhepunkt, als Giadas Sohn Leo entführt wird Sehr solider und spannender Krimi, der seine Spannung recht langsam aufbaut. Es wird zunächst viel Zeit darauf verwendet, Protagonisten vorzustellen, Landschaften und die Morde zu beschreiben, die Schlag auf Schlag folgen. Besonders Roberts seelischer Zustand, sein Innenleben, seine Angst seine Familie zu verlieren und sein Versuch sich abzulenken nimmt großen Raum ein. Er ist der typische Antiheld und will eigentlich lieber seine Ruhe. Die Morde stehen denn auch erst einmal so im Raum, es wird wild spekuliert, Biancha schreibt ihre Artikel, doch über die Ermittlungsarbeit wird fast gar nicht berichtet. Dementsprechend ist dies auch kein Krimi mit der klassischen Reihenfolge Mord-Befragungen-analytische Ermittlungen-Auflösung, sondern es wird sehr viel intuitiv erforscht und Emotionen spielen überhaupt eine sehr große Rolle. Der Autor hat einen sehr flüssigen und bildhaften Schreibstil und versteht es durchaus, Spannung zu erzeugen. Besonders gelingt dies durch die Perspektivwechsel und die Beschreibungen seiner Charaktere und Landschaften. Seine Personen sind liebevoll und teilweise skurril gezeichnet, mit zunehmender Lektüre wachsen sie einem ans Herz, so dass man gerne mehr über sie erfahren würde. Die beiden Hauptperspektiven bilden Robert und Biancha, der Leser erhält wertvolle Informationen über das Innenleben und die Vergangenheit der beiden, und von diesen beiden lebt die Geschichte auch so ziemlich. Anfangs war mir Robert zu statisch und alles zu sehr auf seine Vergangenheit und Selbstfindung fokussiert, Biancha wiederum zu flippig und sehr betont unkonventionell, beide wurden aber immer sympathischer, je aktiver sie ins Geschehen eingriffen. Die erotische Spannung zwischen den beiden hätte man sich meines Erachtens sparen können, sie störte aber auch nicht. Ab dem Zeitpunkt, als Biancha Robert mit einbezieht, nimmt die Geschichte Fahrt auf, die Spannung steigt vor allem deshalb, weil sich Biancha und Robert in große Gefahr begeben und man als Leser inzwischen eine Beziehung zu den beiden aufgebaut hat. Bei den Opfern passiert dies nicht zwingend, da hier die Beschreibung meist oberflächlich bleibt. Die Spannung wird weiterhin dadurch gesteigert, dass immer wieder aus der Sicht des Mörders oder der des Opfers erzählt wird. Ich persönlich fand beispielsweise Kommissarin (bei den italienischen Carabinieri hat sie den Rang einer Offizierin) Laganà faszinierend und hätte gerne mehr über sie erfahren, auch einige andere "Nebenfiguren" hätten meines Erachtens mehr Aufmerksamkeit verdient. Es wird zwar auch aus ihrer Sicht erzählt, doch nur kurz und nur im Hinblick auf ihre Emotionen. Auf der anderen Seite gibt dies dem Leser viel Raum selbst zu ermitteln, man ist recht vorurteilsfrei, hat durch die wechselnden Erzählperspektiven einen leichten Wissensvorsprung und folgt gespannt den laienhaften, mehr auf Glück beruhenden Recherchen der beiden Hobbydetektive Robert und Biancha, die einen sehr persönliches Grund hat sich einzumischen, nämlich die Hilfe für ihren Freund. Daher kann man sich auch gut mit den beiden identifizieren und will ihnen helfen. Der Kriminalfall selber ist nicht gänzlich überraschend oder neu. Trotz dass der Autor einen auf falsche Fährten lockt, war mir ab etwa der Mitte der Geschichte zumindest die Buchstabenbedeutung - und damit das Grundmotiv - klar und ich hatte einen sehr eingeschränkten (nämlich auf zwei Personen) Kreis der Verdächtigen. Trotzdem war das Finale durchaus spannend, einfach aufgrund der Wendungen und Irrungen, auf die sich Biancha und Robert begeben und man denen man wirklich nicht weiß, wie sich da jemals wieder herauswinden wollen. Fazit: Guter, mit Einschränkungen spannender Krimi mit viel Lokalkolorit. Eingängig und schlüssig erzählt mit befriedigendem Ende. Dass Stefan Ulrich schreiben kann und sich bestens mit der Gegend auskennt, hat er ja bereits in seinen Sachbüchern über das Leben seiner Familie bewiesen. Dies ist sein erster Roman und er ist meines Erachtens als Debüt gelungen. Ich bin gespannt, ob es weitere Krimis geben wird, der vorliegende Schluss deutet nicht unbedingt auf eine Serie hin. Trotz brutaler Morde auch für Einsteiger geeignet, die sonst die sehr blutigen oder sehr auf psychopatische Mörder fixierten Krimis und Thriller nicht mögen. Ansonsten für alle Fans des Regionalkrimis wie z.B. Remy Eyssen, Andrea Camilleri oder ähnliche.
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