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Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

Roman. Originaltitel: The Keeper of Lost Things. 2. Auf…
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Produktdetails

Titel: Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
Autor/en: Ruth Hogan

ISBN: 3471351477
EAN: 9783471351475
Roman.
Originaltitel: The Keeper of Lost Things.
2. Auflage.
Übersetzt von Marion Balkenhol
List Paul Verlag

19. Mai 2017 - gebunden - 320 Seiten

Wir warten alle darauf, gefunden zu werden ...

Auch Anthony Peardew, der auf seinen Streifzügen durch die Stadt Verlorenes aufsammelt. Jeden Gegenstand bewahrt er sorgfältig zu Hause auf. Er hofft, so ein vor langer Zeit gegebenes Versprechen einlösen zu können. Doch ihm läuft die Zeit davon. Laura übernimmt sein Erbe, ohne zu ahnen, auf welch große Aufgabe sie sich einlässt. Überrascht erkennt sie, welche Welt sich ihr in Anthonys Haus eröffnet.

Ein Roman über verlorene Dinge und zweite Chancen. Über einzelne Handschuhe, schönes Teegeschirr, begabte Nachbarinnen, unerwartete Freundschaften und zeitlose Liebe.

"Und so fing ich mit meiner Sammlung verlorener Dinge an. Vielleicht dachte ich, wenn ich jeden verlorenen Gegenstand rettete, den ich fand, würde jemand das Einzige auf der ganzen Welt retten, an dem mir wirklich etwas lag, und ich würde es eines Tages zurückbekommen, um mein gebrochenes Versprechen doch noch einzulösen." Anthony Peardew
Ruth Hogan ist selbst begeisterte Sammlerin von Fundstücken. Sie lebt mit Mann und drei Hunden in einem chaotischen viktorianischen Haus in Bedford, England. Ein schwerer Autounfall und eine Krebserkrankung brachten sie zum Schreiben. Die schlaflosen Nächte hat sie am Schreibtisch verbracht, das Ergebnis ist ihr erster Roman, Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge.
Spannend und liebevoll!, Elle, 22.05.2017
Kundenbewertungen zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein wundervolles Buch, voller Poesie - von cachingguys - 01.08.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Anthony Peardew verlor vor vielen Jahren nicht nur seine Verlobte, sondern auch seinen Talisman, den er von ihr bekommen hatte. Nun sammelt er alle möglichen gefundenen Gegenstände und verwahrt sie akribisch. Seine Hoffnung, wenigstens einen dieser Dinge jemandem zurückzugeben und ihn damit wieder glücklich zu machen, wird sein Erbe. Doch dies ist nicht nur seine Geschichte. Da sind seine Erbin Laura, der Gärtner und Sunshine, eine junge Frau aus der Nachbarschaft, sowie Eunice und ihre Lebensgeschichte. Diese verschiedenste Erzählstränge und Geschichten rund um die verlorenen Gegenstände verknüpfen sich im Laufe des Buches zu einem Gesamtwerk. Ein wundervoller Schreibstil in einer bildhaften, poetischen Sprache machen das Buch zu einem wahren Lesegenuss. Das schönste, was ich seit längerem gelesen habe.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine ausgefallene Geschichte, der der besondere Funke gefehlt - von coala - 31.07.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Die Geschichte an sich ist faszinierend: Ein Mann, der seine Liebe verliert und dazu noch das Medaillon, ein Geschenk eben jener großen Liebe. Daraufhin sammelt er Leidenschaftlich und fast fanatisch verloren gegangene und vergessene Gegenstände, denn man weiß nie, ob sie nicht doch vermisst werden eines Tages. Nach dem Tod erbt dessen Hausangestellte Laura das Haus und damit auch dieses Erbe. Sie versucht, für einige Gegenstände wieder ihren rechtmäßigen Besitzer zu finden und lernt dabei auch so einiges über sich selbst. Das Buch hat sich viel vorgenommen und behandelt vor allen die Themen Freundschaft und Liebe. Die Grundgeschichte ist faszinierend und besticht durch den nerdigen Faktor. Leider bleibt die Geschichte über die Strecke etwas flach. Gute Ansätze sind vorhanden, aber es wird zu wenig in die Tiefe gegangen und auch der Aspekt der verlorenen Gegenstände kommt etwas zu kurz. Zu gerne, wäre ich noch mehr auf die Spur der Gegenstände gegangen. Die Figuren sind allerdings liebenswert und man kann sich gut in sie reinversetzen, auch wenn hier manchmal auch etwas mehr Tiefe gut gewesen wäre. Das Buch liest sich trotz so mancher Schwäche jedoch recht flüssig und angenehm, nur leider ist der Funke nie so ganz übergesprungen und die Begeisterung blieb aus. "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" ist ein besonderes Buch, welches durch skurrile Charaktere und eine ausgefallene Geschichte überzeugt. Leider bleiben die Geschichte und die Figuren bisweilen etwas blass, sodass keine rechte Begeisterung aufkommen mag.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Hüter der verlorenen Dinge - von Ele - 30.06.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge. Debütroman von Ruth Hogan, 320 Seiten, erschienen im List-Verlag. Ein wunderschöner Roman über das Verlieren und Wiederfinden, über Krankheit und Tod , über Liebe und Trennung, Freud und Leid. Eine Geschichte einer Liebe über den Tod hinaus. Anthony Peardew hat etwas verloren, ein Liebespfand, ein Medaillon welches er von seiner Verlobten erhalten hat, er hat ihr versprochen es immer bei sich zu tragen. An diesem Tag ist sie verstorben. Er kommt nie über den Verlust hinweg, ihr Tod hat seine Seele zerstört. Seitdem sammelt, archiviert und katalogisiert der Schriftsteller Fundstücke um sie seinen Besitzern eines Tages wieder zuzuführen. Zu einigen Fundstücken schreibt er Geschichten, die in einem Buch erscheinen. Dabei hilft ihm seine Assistentin Laura, die in ihrem Leben auch schon so einiges erlebt hat, ohne Anthony und Padua, die viktorianische Villa wäre sie verloren. Mr. Peardew traut ihr so einiges zu, mehr als sie sich selbst und nach seinem Tod, soll sie sein Lebenswerk fortführen. Dabei helfen ihr, der Gärtner Freddy der ihr sehr gut gefällt und ihre "Freundin" mit Down-Syndrom, Sunshine. Wird sich auch für Laura alles zum Guten wenden, wird sie ihr Glück finden? Ruth Hogan schreibt in einer einfühlsamen, bildhaften und bezaubernden Sprache (das Haus war frei vom Tinnitus der Technologie). 51 Kapitel in genau richtiger Länge, viele schöne Sätze, erzählen hier eine ergreifende Geschichte in mehreren Zeitebenen und zwei Erzählsträngen, die am Ende zu einem versöhnlichen Ende führen. Dazwischen sind einige Gegenstände der Sammlung, mit den dazugehörigen Geschichten, kenntlich gemacht durch eine andere Schriftart, eingefügt. Ein optisches Highlight ist der Schutzumschlag aus mattem Papier mit glänzenden Titelbuchstaben und einer Taschenuhr zusätzlich das Vorsatzpapier mit den kleinen Uhren haben mich fasziniert. Einerseits wollte ich die Geschichte in einem Stück lesen, ohne das Buch aus der Hand zu legen. Andererseits wollte ich die Erzählung nicht enden lassen, die Charaktere noch nicht gehen lassen. Ich habe mit den Figuren gelacht und geweint. So traurig, lustig, wunderschön ein Buch voller Emotionen. Alle Figuren waren authentisch , die Charaktere glaubhaft, die Entwicklung von Laura und Eunice unbedingt nachvollziehbar. Die Autorin schafft es, sich ganz nah dabei zu fühlen. Nur Portia (eine Frau wie eine aufgebogene Büroklammer) konnte ich nicht leiden. Dafür war Sunshine, die junge Frau mit dem "Daunendrom" mein absoluter Liebling. So echt und unverfälscht, liebenswert und voller Lebensweisheit (Wie kann ein Getränk, dass nass ist, weil es ein Getränk ist, trocken sein). Im letzten Drittel des Buches bekommt der Plot eine esoterische Wendung, was ich eigentlich nicht mag, es passte aber unbedingt zu dieser Geschichte. Auch der Schluss ergibt sich äußerst harmonisch, die beiden Erzählstränge fügen sich hervorragend zusammen, selbst für den Inhalt der Keksdose gibt es ein Happy End. Dieses gefühlvolle Buch wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Ein Buch welches man einem lieben Menschen schenken sollte, oder sich selbst zum Geschenk machen darf. Dieses Buch muss man lesen. Absolute Leseempfehlung und hervorragende 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine Sammlung als Wegweiser zum Glück - von *Vivi* - 25.06.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Ein pfiffiges, verspieltes Cover lädt zu einer besonderen Geschichte ein: Ursprünglich suchen lediglich zwei "gebrannte Kinder", Mr. Peardews und seine Assistentin, Laura, nach Seelenfrieden. Doch der Kreis der Suchenden wird allmählich erweitert. Von Anfang an treten immer mehr Charaktere auf, deren Wege sich später kreuzen. Vor allem geht es in Ruth Hogans Buch um die Sehnsucht nach Glück. Die Autorin erzählt liebevoll und ausgeglichen. Ihr Einfallsreichtum fällt sofort auf, die Beschreibungen sind bildhaft, die Ereignisse wecken die Neugier. Obwohl die Umgebung in der Gegenwart sehr realistisch wirkt, fühlt man sich oft in eine Märchenwelt versetzt. Dazu tragen größtenteils die übersinnlichen Elemente und die schicksalhaften Begegnungen bei. Was sucht eine Keksdose in einem Zug von London Bridge nach Brighton? Mit vermutlich menschlichen Überresten darin? Wer verliert sie? Welche unglaublichen Zufälle schaffen eine derartige Situation herbei? Dieses Buch ist allemal reich an Spannung und überraschenden Wendungen. Gefühlvolle Episoden, bunte Formulierungen zum Thema Tod, Vergänglichkeit, Verlust und witzige Zwischenfälle machen Ruth Hogans Romandebüt zu einem kleinen zauberhaften Leseschatz.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Verlorene Dinge und ihre Geschichten - von dreamer - 14.06.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge ist ein Roman, an dessen Anfang die traurige Geschichte von Verlust von Anthony Peardew steht - und mit diesem Verlust kommt eigentlich erst der Stein ins Rollen, auf dem die gesamte restliche Handlung basiert. Denn Anthony Peardew hat sein Leben den verlorenen Dingen gewidmet: Er sammelt sie und hebt sie auf, um sie eines Tages an diejenigen zurückgeben zu können, die sie verloren haben. Laura ist dann diejenige, die seine Aufgabe übernimmt - und damit einher gehen allerhand Erfahrungen, schließt neue Bekanntschaften und irgendwie sind die verlorenen Dinge, die Anthony Peardew sein Leben lang gesammelt hat der Schlüssel für sie, um ihr eigenes Leben wieder in die Hand zu nehmen. Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge ist eine wundervolle Geschichte - voller berührender Momente (mal lustig, mal traurig, mal tragisch). Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Über verlorene Gegenstände und verlorene Seelen - von ReiShimura - 13.06.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Am schwärzesten Tag seines Lebens hat Anthony Peardew die wichtigsten zwei Sachen in seinem Leben verloren, seine große Liebe und Verlobte Therese und ein Medaillon, welches er von ihr bekommen hatte. Unter den beiden Verlusten leidet Anthony auch Jahre später noch schwer und er hofft noch immer zumindest das Medaillon irgendwann wieder zu finden. Auf seinen Spaziergängen hält er daher ständig die Augen und offen und findet so einiges, nur nicht das was er sucht. Doch jeden gefundenen Gegenstand nimmt Anthony mit, etikettiert ihn liebevoll und bewahrt ihn auf. In der Hoffnung die Dinge irgendwann an den Besitzer zurückgeben zu können. Doch er weiß, dass ihm nicht mehr gelingen wird diese Aufgabe zu vollenden. So verfügt er, dass seine Assistentin und Haushälterin Laura sein Erbe fortführen soll. Laura tritt dieser Mammutaufgabe völlig unvorbereitet entgegen und weiß nicht wirklich wie sie dies bewältigen soll. "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" setzt sich aus mehreren Handlungssträngen zusammen. Neben der Geschichte von Anthony und Laura und der einzigartigen Sammlung gibt es auch noch einen Erzählstrang über Eunice und Bomber. Außerdem werden immer wieder kleine Geschichten der verlorenen Gegenstände eingeflochten. Trotz dieser vielen und auf den ersten Blick unzusammenhängenden Erzählstränge ergibt dies von Anfang an ein rundes Bild. Ich persönlich habe beim Lesen gespürt, dass alles irgendwie zusammengehört, auch wenn die Verbindung nicht sofort greifbar war. Neben den vielen kleinen Episoden sind es vor allem die Charaktere die dieses Buch auszeichnen und zu etwas ganz besonderem machen. Autorin Ruth Hogan beschreibt ihre Charaktere mit einer unglaublichen Liebe und Hingabe und sehr detailreich, dass ich die Personen von Anfang an vor mir gesehen habe. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern trifft dies hier auch nicht nur auf die Hauptpersonen, sondern auch auf die, vielleicht eher unwichtigeren, Nebencharaktere zu. Mein persönlicher Favorit war und ist Sunshine, das Nachbarsmädchen mit Daunendron (Down-Syndrom) und einer unglaublichen Begabung. Sie strahlt eine unglaubliche Lebensfreude und Herzenswärme aus und ist für mich der heimliche Star des Buches. Das sie des Öfteren unter ihrer Andersartigkeit gelitten hat wird kurz und vor allem ohne erhobenen Zeigefinger thematisiert. Trotzdem sind diese Passagen sehr ergreifend und regen, jedenfalls mich, zum Nachdenken an. Aber nicht nur Sunshine, sondern auch Laura, Freddy, Eunice und Bomber habe ich sehr in mein Herz geschlossen und der Abschied ist mir schwer sehr gefallen. Die Stimmung des gesamten Buches ist eher eine ruhige und gediegene. Spannung und Action sucht man vergeblich, dies sollte aber von Anfang an klar sein, bei so einem "Feel good" Titel. Der fehlende Spannungsanteil wird durch eine Achterbahn der Gefühle und ansprechende Wortwahl ausgeglichen. Ruth Hogan erschafft mit ihren Worten eine unglaubliche Stimmungskulisse die die Geschichte perfekt untermalt. An manchen Stellen musste ich laut lachen, während ich an anderen ein wenig zum schniefen kam oder den Kopf geschüttelt habe über diesen Irrsinn. Nach Abschluss des Buches saß ich minutenlang da, habe das Buch in Händen gehalten und über das gelesene nachgedacht. Dies passiert mir eigentlich eher selten, denn fertig, ist Ende ist aus. "Mr. Peardew" hat bei mir aber deutlich nachgewirkt und tut es noch immer. Dies ist wieder mal eine dieser Geschichten die einem im Gedächtnis bleiben und nicht mehr loslassen. "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" ist meiner Meinung nach auf jeden Fall eines der Highlights des bisherigen Jahres. Liebenswerte Charaktere, eine herzerwärmende Botschaft und eine unglaubliche Stimmung machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Muss man gelesen haben! - von misspider - 13.06.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Ein wundervolles Buch, das gleich einem Episodenfilm mehrere Geschichten in einer enthält: von Mr. Peardew, seiner merkwürdigen Sammlung und seiner viel zu früh verstorbenen Frau, von seiner Haushälterin Laura, die in seinem Haus ein neues Leben beginnt; von Eunice, die mit ihrem neuen Job auch die Liebe ihres Lebens findet. Und natürlich die vielen kleinen Anekdoten, die mit den verlorenen Dingen verbunden sind. Bunt und facettenreich und von einer unglaublichen Dichte, die mir das Gefühl gab, bereits nach der Hälfte mehrere Bücher gelesen zu haben - eines faszinierender als das andere. Am Ende fügt sich alles perfekt und rund zusammen. Kaum zu glauben, dass dies der erste Roman der Autorin ist. Mit Leichtigkeit und Eleganz schafft sie es, den Leser zu verzaubern und für einige Stunden einfach glücklich zu machen. Ein fröhliches, trauriges, lustiges, nachdenkliches und überwältigendes Buch, das man einfach gelesen haben muss.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mein Lesetip - von Chattys Bücherblog - 09.06.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Charles Bramwell Brockley reiste allein und ohne Fahrkarte in dem Zug um 14.42 Uhr von London Bridge nach Brighton. Kommen wir zum Inhalt: Seufz.... ja, richtig gelesen. Das erste, das ich gemacht hatte, als ich das Buch beendet hatte, war ein lautes und tiefes Seufzen. Selten hat mich ein Buch so ergriffen, so sehr mit sich gezogen. Anfangs war ich über die vielen Protagonisten und auch Zeitebenen etwas verwirrt. Aber schon nach etwa 5 Kapiteln konnte, nein, wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Sehr gefühlvoll, mit scheinbar leisen Worten, ermuntert die Autorin (Ruth Hogan) den Leser zu mehr Sensibilität den Dingen und Menschen gegenüber. Anhand kleiner Geschichten um die verlorenen bzw. gefundenen Dinge, lässt sie uns in die Seele blicken. In die Seele von einem kleinen, roten Diamanten z.B. Aber auch in die Seele des ehemaligen Besitzers. Oder aber auch eines kleinen, eher unscheinbaren Knopfes, den seine Besitzerin wohl sehr gerne vermisst. Das Buch hatte mich von Anfang an verzaubert. Es macht an manchen Stellen melancholisch, dann aber wieder freudig aufgeregt. Emotional ist es auf jeden Fall. Fazit: Man kann nicht unbedingt von Spannung sprechen oder diese erwarten. Es ist vielmehr ein Buch, das tiefer geht. So tief, dass es längst von vergessene Emotionen wach rufen kann. Die Protagonisten sind sehr eingänglich gewählt und harmonieren perfekt zueinander und auch zur Sensibilität der Story. Für mich hatte dieses Buch einen großen Unterhaltungswert, so dass ich es auch uneingeschränkt weiter empfehlen werde.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Und jetzt gibt es die leckere Tasse Tee! - von Wortschätzchen - 06.06.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Wie wichtig oder unwichtig verlorene (und gefundene) Dinge sein können, hängt selten vom tatsächlichen Wert des Gegenstandes ab. Oft ist der ideelle Wert immens viel höher. Mr. Peardew ist dies bewusst und so verwahrt er all die Gegenstände, die andere verloren haben und er gefunden hat, sorgfältig katalogisiert auf, denn ihm ist klar, im Fundbüro würde sich keiner darum kümmern und diese Dinge wegwerfen. Aber Mr. Peardew hat selbst etwas verloren und nie wieder gefunden, das ihm sehr wichtig war. Noch immer hofft er, dass seine Sammlung hilft, jemandem wie ihm eine Freude zu machen und so vererbt er seiner Assistentin Laura, deren Leben bisher nicht wirklich glücklich verlief, seinen Besitz - unter der Auflage, sie möge dafür sorgen, dass seine Sammlung einen Sinn hat und ein paar Dinge wieder zu ihren Besitzern finden. Laura ist überwältigt - von der Sammlung, von der Aufgabe und von den Dingen, die plötzlich ins Rollen kommen ¿ Der Leser/Hörer erfährt viel über Lauras Vergangenheit (und Gegenwart), über Mr. Peardews große Liebe und damit den Auslöser für seine Sammlung und über den Verleger Bommer und seine Angestellte und Freundin Eunice. Diese Erzählstränge verweben sich nach und nach zu einem dichten, wunderbaren Bild. Die Charaktere sind dabei allesamt überzeugend gezeichnet - sowohl die Sympathieträger, als auch die Kotzbrocken (und davon gibt es dann doch auch ein paar). Eine besondere Stellung nimmt Sunshine ein, die Tochter der Nachbarn von Mr. Peardew. Sie stellt im Grunde die Verbindung zu allen Ereignissen dar, ist so viel wichtiger, als sie selbst glaubt. So geht es auch Laura, die langsam lernt, sich mehr zuzutrauen und mehr zuzugestehen, als sie es bisher tat. Die kleinen Geschichten-in-der-Geschichte zu den Fundstücken sind ebenfalls zauberhaft und ein besonderes Extra. Man stelle sich nur vor, wie ein einzelnes Puzzlestückchen wieder zu seinem Besitzer finden soll oder ein Haargummi von einem kleinen Mädchen. Ruth Hogan schafft es, aus solchen Dingen, die die meisten von uns übersehen würden, wahre Kostbarkeiten zu machen, denn jedes Ding hat seine eigene Geschichte. Das Buch ist ein leises, sanftes Buch, das aber gerade daraus eine enorme Kraft gewinnt. So oft ich zwischendurch schmunzeln musste, so sehr hat mich das Ende ergriffen und ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten. So bewegen kann mich kaum ein Buch und das allein ist schon mal ein Indiz, wie sehr es mich verzaubert hat. Rufus Beck hat es geschafft, in die deutsche Sprache einen britischen Klang zu bringen, der noch viel deutlicher macht, wie zauberhaft die Geschichte ist. Trotz allem britischem (schwarzem) Humor hat das Buch auch einen ernsten Kern. Doch dieser ist nicht so moralisierend, dass es die Freude am Buch schmälern könnte. Aber es lässt den Leser mit vielen Gedanken rund um die angesprochenen Themen und Problematiken zurück. Deshalb wirkt es auch noch länger nach - und genau das mag ich. Dieses (Hör-)Buch ist ein wahres Kleinod. Ich mochte kaum Pausen machen und hätte es am liebsten am Stück weggehört. Es ist ein Highlight meines Lese- und Hörjahres und bekommt von mir die vollen fünf Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Kaleidoskop voller kleiner Augenblicke - von Siderea - 30.05.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Anthony Peardew sammelt fast sein ganzes Leben lang verlorene Dinge ein, um den größten Verlust seines eigenen Lebens zu überwinden. Doch es gelingt ihm nicht, die rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen, und so beschränkt er sich darauf, seine Fundstücke zu katalogisieren und zu archivieren, und sich Geschichten über ihre Herkunft auszudenken, mit denen er seinen Lebensunterhalt verdient. Niemand weiß von seiner Sammelwut, nicht einmal Laura, die seit einigen Jahren seine Assistentin ist und ihm auch den Haushalt führt. Umso überraschter ist sie, als Anthony ihr sein unvollendetes Lebenswerk nach seinem Tod hinterlässt. Obwohl Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge ein eher ruhiges Buch ist, hat es mich dennoch vom ersten Satz an gefesselt. Die Geschichte ist ungewöhnlich aufgebaut, es gibt mehrere Erzählstränge: Zum einen geht es zu Beginn um Anthony und die Ursprünge seiner außergewöhnlichen Sammlung, später nimmt Laura seinen Platz ein, die die ihr gestellte Sisyphusaufgabe zu bewältigen hat. Der dritte Strang beinhaltet Rückblenden in das Leben von Eunice, die für einen Verleger arbeitet, und eigentlich nur vor langer Zeit einmal für einen Augenblick Anthonys Weg kreuzte. In diese Rahmenhandlung werden regelmäßig die Geschichten einzelner Fundstücke, und der Menschen, die sie verloren haben, eingestreut. Diese kurzen Einblicke sind völlig unterschiedlich: mal amüsant, mal traurig, mal düster oder einfach nur anrührend. Mir hat dieser Erzählstil überraschend gut gefallen, er machte das Buch sehr abwechslungsreich und lebendig. Die Protagonisten des Romans sind allesamt fein und detailliert gezeichnet, man lernt sie im Lauf der Handlung gut kennen und ich konnte mich mühelos in ihre Gefühlswelt versetzen. Selbst Nebenfiguren, die nur im Zusammenhang mit einem Fundstück einen kleinen Auftritt haben, hinterließen bei mir einen bleibenden Eindruck, und trotz der Kürze dieser Einschübe konnte ich mir ein Bild von ihrem Charakter machen. Dieser Roman ist das Erstlingswerk der Autorin, und ich finde, er ist ihr ausnehmend gut gelungen. Die Art, wie Ruth Hogan Mr. Peardews Geschichte erzählt, birgt die Gefahr, vom Leser als eine Art Flickenteppich wahrgenommen zu werden, weil einfach so viele kleine Geschichten eingeflochten werden, die nicht unbedingt immer in einem direkten Zusammenhang zur Rahmenhandlung stehen. Aber dennoch hinterlässt das Buch am Ende einen runden Eindruck und es wird mir sicher schon alleine (aber nicht nur!) aufgrund des ungewöhnlichen Aufbaus im Gedächtnis bleiben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schöner britischer Roman mit kleinen Schwächen - von forti - 29.05.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Ruth Hogan erzählt zwei Geschichten, die immer wieder Parallelen und Verbindungen zueinander aufweisen: erstens (und vor allem) die Geschichte des Schriftstellers¿ Anthony Peardew und seiner Assistentin Laura und zweitens die des Verlegers Bomber und seiner Assistentin Eunice. Anthony Peardew sammelt Gegenstände, die andere Menschen verloren haben. Die Aufgabe, diese Gegenstände ihren Besitzern zurück zu geben, übergibt er an Laura. Der Focus liegt auf dem weiblichen Blickwinkel und obwohl beide Frauen ihren Mann stehen, wird es mir hin und wieder etwas klischeehaft, wenn sich das Leben dann doch vorwiegend um die Männer dreht. Dennoch haben mich die kombinierten Geschichten und die sympathischen Hauptprotagonisten gefangen genommen und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Wenn die Geschichte dann doch mal droht, zu sehr ins Klischeehafte anzurutschen, wird auf einmal eine der winzigen Kurzgeschichten eingeflochten, die Anthony Peardew zu seinen gefundenen Gegenständen geschrieben hat. Diese kurzen Geschichten sind alle pointiert - manche witzig, manche traurig, manche sogar beides. Für mich sind diese¿ kleinen Geschichten eins der Highlights dieses Buches. Ein weiteres¿ Highlight(, das aber wohl Geschmackssache ist,) war für mich die Beschreibung der drei im Buch vorkommenden Hunde. Diese Hunde werden zwar vermenschlicht, aber in jedem Fall auch sehr liebevoll charakterisiert. Bei der Beurteilung der Sprache bin ich hin und her gerissen. Einerseits liest sich das Buch größtenteils sehr gut und flüssig. Dann gibt es aber wieder abgehackte, etwas holprige Sätze. Diese sind allerdings die Ausnahme, weswegen ich das Buch zwar nicht uneingeschränkt, aber doch überwiegend gut lesbar fand. Ein schönes Buch mit deutlich britischen Zügen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein modernes Märchen - von Anonym - 26.05.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Der Schriftsteller Anthony Peardew sammelt seit 40 Jahren auf der Straße gefundene Dinge und archiviert sie sorgfältig. Trauriger Anlass hierzu ist der Verlust eines Medaillons, das ihm seine geliebte, früh verstorbene Verlobte übergeben hatte. Getrieben wird Anthony von der Hoffnung, mit dem Zusammenbringen von Besitzern und Gegenständen seinen Fehler wiedergutzumachen und vielleicht das Liebespfand zurückzuerhalten. Zu einzelnen Gegenständen schreibt er kurze Erzählungen. Als Anthony stirbt, setzt seine Assistentin Laura seine Arbeit fort. Parallel zu ihrer beider Geschichte geht es um den Verleger Bomber und seine beste Freundin Eunice. Beide Geschichten sind geschickt miteinander verwoben, der eigentliche Verknüpfungspunkt ergibt sich am Ende des Buches. Dieser Debütroman der Autorin ist fast schon ein modernes Märchen. Die Geschichte ist so vielschichtig mit einer Bandbreite unterschiedlicher Themen. Sie ist eine Liebesgeschichte, hat etwas Magisches, es gibt Geister und mit Anthonys geschickt eingestreuten Kurzgeschichten sogar Geschichten in der Geschichte. Die Romanfiguren sind ebenfalls recht vielschichtig und allesamt liebenswert und besonders, sei es Lauras junge, am Downsyndrom erkrankte Nachbarin mit ihrer besonderen Sicht der Dinge, Anthony mit seiner berührenden Vergangenheit oder der Gärtner Freddy. Sogar Bombers unsympathische Schwester ist mit ihren Versuchen, Romane zu schreiben, einzigartig. Selbst Hunde mit markanten Namen spielen eine wichtige Rolle. Das Buch erhält von mir eine absolute Leseempfehlung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine wunderschöne Geschichte - von HeidiS. - 20.05.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Anthony Peardew ist ein älterer Herr, der auf seinen Spaziergängen immer wieder Sachen, die verloren wurden aufsammelt und zu Hause katalogisiert und aufbewahrt. Dazu schreibt er noch eine Geschichte wie es dazu kommen konnte, dass der besagte Gegenstand verloren wurde. Die Sammlung beinhaltet verschiedenste Sachen von einem Knopf oder einem Haargummi bis zur Asche eines Menschen in einer Keksdose. Für Anthony ist dieses Sammeln verlorener Dinge wie Wiedergutmachung zu leisten, da er vor Jahren selber etwas verlor, dass ihm sehr viel bedeutete, denn es war von seiner großen Liebe. Laura findet bei Anthony nicht nur einen Arbeitgeber, sondern auch ein zu Hause, denn nach seinem Tod hinterlässt er ihr alles mitsamt einer Aufgabe. Zum Cover: Es hat mich angesprochen auch wenn es nicht im klassischen Sinne auffällig ist. Die Taschenuhr am Cover sollte aber meiner Meinung nach ein Medaillon sein. Das Buch hat eine sehr gute Papierqualität und sogar ein Lesebändchen. Das begrüße ich immer sehr. Meine Meinung zum Buch: Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen. Es hat mehrere Handlungsstränge die am Ende hin Stück für Stück zusammen laufen. Schicksale die sich erfüllen, Freundschaften die entstehen, Liebe in mehreren Formen und ein wenig Mystik. Ich hatte das Gefühl, dass dieses Buch mit sehr viel Liebe geschrieben wurden. Es gibt dazwischen immer wieder kleine Geschichten zu einzelnen verlorenen Gegenständen die nicht immer fröhlich sind, sondern auch manchmal erschütternd und traurig. So wie das Leben selbst eben auch manchmal sein kann. Auch die Personen des Buches, die sehr unsympathisch erscheinen werden so verständlich dargestellt, dass man ihre Motive erkennen kann. Einzig über diese "Geisterhandlungen" im Buch bin ich mir selber unschlüssig, ob sie wirklich passend sind. Sie haben mein Lesevergnügen aber nicht geschmälert. Fazit: Ein wunderschönes Buch mit viel Herz verfasst, welches Freud und Leid teilt. Einfach lesenswert.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Buch, das das Herz berührt - von bücherbelle - 20.05.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
"Wir können nicht immer gewinnen, und wir können nicht immer glücklich sein. Aber wir können es immer probieren." (S. 78) Zusammenfassung. Ein ganzes Arbeitszimmer voller verlorener Dinge hinterlässt Mr. Peardew der überraschten Laura, und neue Freunde noch mit dazu; doch wie soll sie die Aufgabe erfüllen, bei der er sich völlig auf sie zu verlassen scheint? Wer oder was erschwert Laura ihr neues Leben? Und (wie) kommen die Geschichten von Eunice und Laura am Ende zusammen? Erster Satz. Charles Bramwell Brockley reiste allein und ohne Fahrkarte in dem Zug um 14.42 Uhr von London Bridge nach Brighton. Inhalt. Dieser Roman stellt mich bezüglich der Rezension vor eine gar nicht so einfache Aufgabe: Denn ich glaube, ich käme zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen, wenn ich ihn rational und kopfmäßig rezensierte, als wenn ich versuchte, meine Gefühle in Worte zu fassen. Um es mit Sunshines Worten zu sagen: "Ich denke das nicht in meinem Kopf, ich fühle es einfach." (S. 112). Ich werde mit Kritikpunkten beginnen. Mr Peardews Sammlung der verlorenen Dinge ist auch eine Sammlung zugehöriger Geschichten, die zwischen den zwei Hauptsträngen der Erzählung eingeflochten werden. Zudem springen wir innerhalb der Hauptstränge teils über recht große zeitliche Lücken hinweg, was (mir, beim Lesen) nicht immer klar war. Die Kombination aus beidem sorgt dafür, dass ich persönlich dem Buch ein paar mehr als "nur" die 313 Seiten, die es hat, gegönnt hätte: Ich hatte das Gefühl, dass so viel mehr darin, dahinter steckt, das wir entdecken könnten, wenn die Autorin nur darauf eingegangen wäre. Ein weiterer kleinerer Kritikpunkt ist der geisterhaft mysteriös angehauchte Teil der Geschichte, den ich etwas kritisch sehe: Ich könnte mir gut vorstellen, dass der ein oder andere darauf durchaus befremdet reagiert. Meine Assoziation mit der Tante-Dimity-Reihe von Nancy Atherton wurde durch diesen Umstand ebenfalls verstärkt. Was aber viel wichtiger ist: Ruth Hogan verpackt in diesem Roman eine berührende Geschichte, in der ich mich des Öfteren zwischen Lachen und Weinen wiederfand, zwischen einem Haufen verloren gegangener und gesammelter Alltagsgegenstände. Sie schenkt den Figuren neue Chancen und Menschen, die sie lieben, und sie schildert das alles in einer wirklich schönen Ausdrucksweise, die mich schon auf den ersten Seiten in das Buch verlieben ließ. Personen. Hogan gelingt es in diesem Buch, verschiedenste Charaktere aufeinandertreffen zu lassen, ohne dass einer von ihnen seine Glaubwürdigkeit oder Sympathiepunkte einbüßt. Man wünscht allen vorkommenden Figuren (naja; sagen wir, fast allen) nur das Beste und trauert mit ihnen um alles, was sie verloren haben. Der ein oder andere mag teils überspitzt erscheinen, im Großen und Ganzen habe ich jedoch jeden in mein Herz geschlossen und bin noch immer begeistert von der Komik und der Wahrheit in den Worten zwischen Freddy, Sunshine und Laura. Lieblingsstellen. "Wenn man nie traurig ist, woher soll man dann wissen, wie es ist, glücklich zu sein?" (S. 129) Fazit. Liest man diesen Roman mit bewusst kritischem Blick, so fällt es vermutlich nicht allzu schwer, eine Reihe unerfreulicher Kleinigkeiten zu finden. Aber wer will das schon? Denn so viel Liebe, wie Anthony Peardew sie den verlorenen Schätzen entgegenbringt, war für mich auch zwischen den Seiten fühlbar. Ich glaube Ruth Hogan, wenn sie schreibt "Dass ich das hier schreibe, bedeutet, mein Traum ist endlich in Erfüllung gegangen, und ich bin eine richtige Autorin." (S. 315) Alles in allem gehört "Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge" zu den Büchern, die mir in diesem Jahr bisher am besten gefallen haben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Highlight - von jiskett - 18.05.2017 zu Ruth Hogan „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“
Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge ist ein tolles, bewegendes Buch. Schon am Anfang ist mir der wunderschöne Schreibstil aufgefallen; er ist irgendwie leicht und zugleich sehr bildgewaltig. Die Vergleiche, die die Autorin benutzt, haben mir sehr gefallen. Die Themen der Geschichte - Tod, Verlust, Schmerz - waren ernst, aber trotzdem ist das Buch immer hoffnungsvoll und positiv und ich mochte, wie damit umgegangen wurde und dass der Humor und allgemein schöne Dinge immer präsent bleiben. Die Idee, verlorene Dinge zu sammeln und zu versuchen, die Besitzer zu finden, fand ich genial. Man geht so oft an irgendwelchen Gegenständen vorbei, ohne sie zu beachten, aber hinter jedem steckt eine eigene Geschichte, die man einfach nur nicht kennt. Die ganzen kleinen Erzählungen, die hinter Anthonys Funden stecken, waren wirklich interessant und dabei ganz unterschiedlich. Von fröhlich über bittersüß bis hin zu tragisch war alles dabei und man kommt dabei ins Grübeln, wie viele ähnliche Geschichten es wohl gibt und was Gegenstände erzählen könnten, könnten sie sprechen. Doch obwohl das ganz klar mein Lieblingsteil des Buches ist, mochte ich auch den Rest - oder zumindest fast alles. Die tragische Romanze um Anthony und seine tote Geliebte war sehr bewegend und die Erzählung hat mich mehrfach zu Tränen gerührt. Ich muss jedoch sagen, dass ich nicht weiß, wie ich den übernatürlichen Aspekt bewerten soll, der nach einer Weile aufkommt und bis zum Ende mehr Präsenz gewinnt. Er hat zur Geschichte gepasst und mich auch nicht wirklich gestört, allerdings hatte ich nicht damit gerechnet (die englische Inhaltsangabe erwähnt den Geist, die deutsche dagegen nicht) und war daher zunächst irritiert, obwohl ich mich schließlich damit anfreunden konnte. Die Charaktere selbst sind alle liebevoll ausgearbeitet und alle waren mir sehr sympathisch - bis auf eine Person und selbst hier hat die Autorin ihr Eigenschaften gegeben, die Mitgefühl oder Verständnis regen könnten. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die Überschneidungen haben und zusammen laufen, und keiner davon war überflüssig oder langweilig. Insgesamt ist das Buch einfach nur schön, weshalb es von mir 4,5/5 Sternen bekommt.
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