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Gefährlicher Lavendel

Leon Ritters dritter Fall.
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Taschenbuch
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Produktdetails

Titel: Gefährlicher Lavendel
Autor/en: Remy Eyssen

ISBN: 3548289061
EAN: 9783548289069
Leon Ritters dritter Fall.
5. Auflage.
Ullstein Taschenbuchvlg.

7. April 2017 - kartoniert - 496 Seiten

Der Frühling in Le Lavandou ist warm und verheißt einen herrlichen Sommer. Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter fühlt sich längst als echter Südfranzose und verbringt gemeinsam mit Isabelle viel Zeit auf seinem Weinberg. Doch die Idylle wird getrübt, als Leon zwei brutal zugerichtete Leichen obduzieren muss. Staatsanwaltschaft und Kommissarin haben schnell einen Verdächtigen zur Hand, doch Leon ist skeptisch und beginnt selbst zu ermitteln. Er kommt einer jahrzehntealten Geschichte auf die Spur und steht plötzlich vor der Frage, ob es gerechte Rache gibt. Da braut sich über der ausgetrockneten Erde der Provence ein apokalyptisches Gewitter zusammen, und Leon darf keine Zeit verlieren...
Remy Eyssen, geboren 1955 in Frankfurt am Main, arbeitete viele Jahre als Redakteur und freier Autor für Tageszeitungen und Magazine. Anfang der 90er entstand die erste Zusammenarbeit mit dem ZDF. Seitdem schreibt Eyssen erfolgreich Drehbücher für TV-Serien und Filme für alle großen deutschen Fernsehsender im Genre Krimi und Thriller.
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Foltermorde - von BuchEcke - 22.05.2017 zu Remy Eyssen „Gefährlicher Lavendel“
Dr. Leon Ritter, ein deutscher Rechtsmediziner in Hyère, bekommt wieder Arbeit. Diesmal landet eine Leiche zur Begutachtung bei ihm, bei der er auf Folter schließt. Er zieht Rückschlüsse, dass das Opfer wohl möglichst lange gequält werden sollte. Auch bei Opfer 2 und 3 sind Folterspuren nicht von der Hand zu weisen. Alle Opfer sind Personen des öffentlichen Lebens. Welches Geheimnis verbindet sie? Sollen sie daran gehindert werden alte Geheimnisse auszuplaudern? Dr. Leon Ritter macht sich auf die Suche nach den fehlenden Zusammenhängen. Er bleibt dabei nicht in seinem Arbeitsgebiet, übergeht interne Hierarchien und macht sich dadurch nicht nur Freunde. Seine Lebensgefährtin, Capitaine Isabelle Morell, steht trotzdem hinter ihm, bis eine angebliche Geliebte auftaucht. Der Rechtsmediziner steht auf einmal ziemlich alleine da, wodurch es schnell gefährlich für ihn wird... Wieder ein spannender Krimi, den man schnell zu Ende lesen möchte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Brutale Morde in der Provence - von janaka - 10.05.2017 zu Remy Eyssen „Gefährlicher Lavendel“
*Inhalt* Während sich die einen um die Planung des Blumenkorsos im schönen Le Lavandou kümmern, sieht der Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter sich mit den Schattenseiten des Lebens konfrontiert. Auf seinem Tisch liegen zwei brutal ermordete Männer Anfang 50. Auch wenn Polizei und Staatsanwaltschaft schnell einen Verdächtigen zur Hand haben, glaubt Leon nicht an dessen Schuld. Er recherchiert weiter und kommt einem schrecklichen Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur. *Meine Meinung* Gefährlicher Lavendel von Remy Eyssen ist bereits der 3. Fall mit dem charismatischen Leon Ritter. Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne, bin ich gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist flüssig und locker, die Spannung ist von Anfang an präsent und steigert sich langsam im Laufe der Geschichte. Der Autor baut einige Wendungen in den Krimi mit ein, so dass man sich als Leser manchmal nicht sicher sein konnte, was als nächstes passiert. Das hat mir hier ganz gut gefallen. Das Verhältnis Fall und Privatleben ist für mich ausgewogen. Ich mag die kleinen Nebenhandlungen gerade die mit Leons Tochter Lilou. Nur die Episode mit Leons Stalker war mir in diesem Buch etwas zu viel. Auch wenn ich Lokalkolorit in einem Krimi echt toll finde, habe ich hier etwas den Überblick verloren. Das mag auch vielleicht daran liegen, dass ich der französischen Sprache nicht mächtig bin. Hier wäre vielleicht eine Karte ganz hilfreich. Die Charaktere sind lebendig und authentisch, Leon ist mir von Anfang an sympathisch, genau wie seine Freundin Isabelle. Leon ist zielstrebig und neugierig, wenn ihn ein Fall interessiert, will er ihn auch lösen. Und trotzdem vergisst er nicht, sein Leben zu genießen. Er ruht in sich. Wie er mit seiner Stieftochter Lilou umgeht, gefällt mir sehr gut. Er ist der perfekte Puffer zwischen Mutter und Tochter. Aber auch unsympathische Charaktere sind gut getroffen, wie zum Beispiel Zerna, Isabelles Chef. Er ist arrogant und überheblich besonders Isabelle gegenüber. Ich konnte ihn mir so richtig vorstellen. *Fazit* Diesen spannenden Krimi kann ich nur empfehlen und er bekommt von mir gut 4 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend mit Lokalkolorit - von Bücherwurm44 - 08.05.2017 zu Remy Eyssen „Gefährlicher Lavendel“
Das Cover mit dem Lavendelfeld passt sehr gut zum Titel. Das Buch fügt sich damit optisch als auch vom Titel in die Reihe um Dr. Leon Ritter ein. Der deutsche Rechtsmediziner ist wieder mittendrin in einem Mordfall in den auch seine Lebensgefährtin die stellvertretende Polizeichefin involviert ist. Die Schreibweise ist angenehm. Das Buch lässt sich gut lesen, ohne die vorherigen Bücher zu kennen, da es sich jeweils um angeschlossenen Fälle handelt. Auch die brutale Folter der Opfer ist nicht so blutrünstig dargestellt, so dass auch etwas zartbesaitetere Leser hier keine Pause machen müssen. Die Spannung wird ganz subtil von der ersten Seite an aufgebaut und auch gehalten. Viele Verdächtige, falsche Spuren machen Spaß der Handlung zu folgen. Für den Nicht-Frankreich-Kenner sind die vielen französischen Einstreuungen am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich schnell daran. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass der Überblick erhalten bleibt. Ein sehr schöner Krimi. Sehr empfehlenswert.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mord in der Provence! - von Igela - 29.04.2017 zu Remy Eyssen „Gefährlicher Lavendel“
Im kleinen Küstenort Le Lavandou verschwindet der angesehene Richter, Nicolas Lambert ,spurlos. Als man ihn findet ,ist sofort klar, dass er einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.Kurz danach werden erneut zwei Tote, ein gescheiterter Theologiestundent und der Apotheker des Ortes , tot aufgefunden. Der Pathologe des Ortes, Dr. Leon Ritter, ist nach den Autopsie überzeugt, dass ein Serientäter am Werk ist. Doch die Ermittler, unter ihnen Ritters Freundin Isabelle Morell, die die stellertretende Polizeichefin ist, glauben nicht so recht an Ritters Theorie. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, denn schliesslich steht der jährliche und weitaus bekannte Festumzug "Blumenkorso" vor der Türe. Der Start in das Buch fiel mir etwas schwer. Denn der Autor hat in schneller Folge immer wieder neue Personen, jede mit der passenden Erklärung , eingeführt. Mir hat regelrecht der Kopf geschwirrt und eine Liste musste her! Ich weiss nicht , ob es daran liegt, dass dies mein erster Band rund um Le Lavandou war? Denn "Gefährlicher Lavendel " ist nach "Tödlicher Lavendel" und "Schwarzer Lavendel " der dritte Band . Sehr gefallen haben mir die medizinischen und gerichtsmedizinischen Details. Diese sind sehr authentisch beschrieben und man spürt, dass hervorragend recherchiert wurde.Einige dieser Details , vor allem die eine Autopsie, sind sehr gruselig und beklemmend. Doch dies ist ja schliesslich auch ein Krimi, da darf sich ruhig Gänsehaut einstellen. Der Schreibstil ist toll. Der Autor hat immer wieder französische Ausrufe, eingeflochten. Und dies zum Glück ohne jeden Einzelnen zu übersetzen. Denn dies ist für mich ein Gräuel, wenn immer wieder Ausdrücke oder Ausrufe ins Deutsche und manchmal auch noch mehr schlecht als recht, übersetzt werden. Ebenfalls toll und sehr stimmungsvoll , kommt das französische "Savoir vivre" rüber. In dieser Geschichte wird auf dem Dorfplatz Petaneque gespielt und die Fauna und Flora der Provence habe ich bildlich vor mir gesehen! Der morgendliche Café im Bistro ...und ich wähnte mich im Urlaub in der Provence. Die Mischung aus Lokalkolorit, Spannung und Familienleben des Pathologen hat mir ausserordentlich gut gefallen. In den Ermittlungen spielt die Gerichtsmedizin die grössere Rolle als die klassischen und sonst üblichen Ermittlungen. Und genau das macht das Spezielle von diesem Krimi aus. Einige Kapitel sind aus der Sicht des Mörders geschrieben. Diese waren meiner Meinung nach etwas zu lahm und brav. Hier hätte ruhig mehr Gänsehaut sein dürfen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend - von küchenqueen - 19.04.2017 zu Remy Eyssen „Gefährlicher Lavendel“
Der Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter genießt das entspannte Leben in seiner neuen Heimat, der Provence. Doch seine gute Laune ist schnell dahin als kurz nacheinander zwei bestialisch gefoltert Leichen gefunden werden. Sehr schnell einigen die zuständigen Stellen sich auf einen Verdächtigen, doch Leon ist damit nicht einverstanden und stellt eigene Ermittlungen an. Dabei stößt er auf eine alte Geschichte, die für die jetzige "bessere Gesellschaft" sehr unangenehm werden kann. Als er kurz vor der Lösung des Falles steht, bricht über Lavandou ein Unwetter los und Leon muß plötzlich schnell handeln. Das ist einmal wieder eine sehr spannende Geschichte. Was mir aber in den Büchern mit Leon Ritter besonders gut gefällt ist, daß die Ermittler ganz "normale" Menschen sind. Sie plagen sich mit ihren Alltagssorgen herum, haben Streß mit den Kindern und streiten sich auch hin und wieder. Besonders herrlich finde ich Lilou. Sie sagt, was sie denkt und oft hat sie sogar Recht. Auch alle anderen Personen sind richtig urige Typen. Beim Lesen hat man sofort ein Bild vor Augen und deshalb macht das Buch richtig Spaß.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mysteriöse Morde in der Provence - von Inge Weis - 18.04.2017 zu Remy Eyssen „Gefährlicher Lavendel“
Großartig!! Statt laissez-faire ein verzwickter Fall. Wieder ein harter Brocken für den Frankfurter Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter! Sie würden ihn töten, so wie sie jetzt alle Christen auf diesem Boot töten und über Bord werfen würden. Der Mann flehte zu Gott, dass sie nur seine Frau nicht entdeckten. Dann stand der Schleuser vor ihm, sah ihm in die Augen und richtete den Lauf der Maschinenpistole auf seinen Kopf. Der Mann sah zum Himmel, wo jetzt die Sterne zu sehen waren, so endlos viele Sterne. Dann schloss er die Augen. 21 Jahre später. Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter fühlt sich längst als echter Südfranzose, genießt das südfranzösische Leben und verbringt gemeinsam mit Isabelle viel Zeit auf seinem Weinberg. Statt eines ruhigen Jobs erwartet den Rechtsmediziner gleich ein ausgeklügelter Fall. Leon wird zu einer Obduktion gerufen. Der Tote wurde auf brutale Weise gefoltert, doch dank einer DNA-Spur gibt es schon bald einen Verdächtigen. Als jedoch eine weitere derart zugerichtete Leiche auftaucht, ist Leon nicht mehr derselben Meinung wie die Staatsanwaltschaft und begibt sich auf Spurensuche. Und er wird fündig: Als er ein 20 Jahre altes Grab öffnen lassen will, führt das fast zum Bruch mit Isabelle, doch er kann sich durchsetzen. Wenig später steht er vor einer schwierigen Entscheidung: Ist er wirklich auf der richtigen Fährte, oder verrennt er sich in eine Verschwörungstheorie über alte Machenschaften? Er kommt einer jahrzehntealten Geschichte auf die Spur und steht plötzlich vor der Frage, ob es gerechte Rache gibt. Wenn es jemand schaffen kann, Mörder Jahre nach der Tat zu überführen, dann ist er es. Doch da braut sich über der ausgetrockneten Erde der Provence ein apokalyptisches Gewitter zusammen, und Leon darf keine Zeit verlieren ...Es gibt mehrere Verdächtige und einiges an Spannung. Er selbst wird in die Irre gelockt und der Leser rät angespannt bis zur Auflösung des Falles mit. Ein flüssiger Schreibstil trifft auf eine sympathische Hauptfigur. Deutsche Gründlichkeit trifft auf französische Gelassenheit. Auch dieser Band der neuen Krimireihe aus der Feder von Remy Eyssen weiß mit einer Atmosphäre aus der französischen Provinz zu überzeugen. Verdächtige gibt es jede Menge, so dass der Leser immer wieder auf eine falsche Spur gelockt wird und das Mitraten große Freude macht. Dieser solide Krimi nimmt gleich zu Beginn Fahrt auf und daran ändert sich bis zum überrraschenden Ende nichts. Sehr schön sind die Beschreibungen der provencalischen Landschaft. Die Gemütlichkeit der Franzosen und ihre laissez-faire Mentalität sind wunderbar stimmungsvoll herausgearbeitet. Gern wäre man vor Ort. Im Fazit: Frankreich-Krimis gibt es ja mittlerweile so einige auf dem Buchmarkt. Hier herauszustechen ist nicht mehr einfach, doch Remy Eyssen ist das gelungen. Ein bisschen wie Urlaub in der Provence mit Spannung. Wunderbare Schauplätze, sympathische Charaktere, ein ideenreicher verzwickter Fall, spannend und überraschend ... alles was ein guter Krimi braucht. Aber Vorsicht, denn einige Szenen sind nichts für zarte Gemüter. Krimi mit glaubwürdigen Charakteren, aber auch einigen detaillierten, gruseligen Szenen, wirkt jedoch vor der Kulisse, Provence, weniger grausam. Perfekte Urlaubslektüre, nicht nur für den Frankreich-Urlaub!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannung mit französischem Flair - von HeidiS. - 15.04.2017 zu Remy Eyssen „Gefährlicher Lavendel“
Dr. Ritter ist Gerichtsmediziner aus Deutschland, der sich in Frankreich in Lavandou ein neues zu Hause geschaffen hat. Sein Leben scheint nun endlich in geregelten Bahnen zu laufen. Er führt eine Beziehung, spielt leidenschaftlich Boule und trinkt seinen Kaffee. Doch dann erschüttert ein grausamer Mord an einem Richter die frühlingshafte Gegend und zieht Dr. Ritter in seinen Bann. Nach dem 2. grausamen Mord kann er nicht mehr an sich halten zu ermitteln. Zudem macht ihm auch noch eine Stalkerin zu schaffen und gefährdet seine Beziehung. ... und mehr verrate ich nicht. Zum Cover: Wunderschönes Cover mit Lavendelfeld. Passt zur Serie. Meine Meinung zum Buch: Dies ist bereits der 3. Band um den Gerichtsmediziner Ritter. Für mich ist es das erste Leseerlebnis des Autors. Das Buch kann auch locker außerhalb der Reihe gelesen werden, doch finde ich den Spannungsaufbau sehr gut gestaltet und der Hauptakteur hat Sympathie bei mir erlangen können so dass ich geneigt bin, auch die ersten beiden Teile mal zu lesen. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven denn die Morde sind sehr grausam und werden auch zum teil beschrieben. Was aber auch beschrieben wird, ist der Flair der Gegend, das französische Landleben mit der Neugier der Menschen, aber auch der Geselligkeit und den Gewohnheiten. Fazit: Ein spannender und grausamer Krimi mit einem sympathischen Gerichtsmediziner. Kann ich gerne empfehlen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Späte Rache - von Fredhel - 10.04.2017 zu Remy Eyssen „Gefährlicher Lavendel“
Der Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter ist gebürtiger Deutscher, doch in seiner südfranzösischen Wahlheimat lebt er mittlerweile wie ein Einheimischer. Eine Serie von brutalen Foltermorden nimmt ihn sehr in Beschlag. Er engagiert sich weit über seine Befugnisse heraus. Leider blamiert er sich dabei bis auf die Knochen, ehe er einer echten Spur folgen kann. Der Autor Remy Eyssen fängt die wunderbare Stimmung der Provence ein, ebenso die sehr eigenwilligen Charaktere, mit denen sich der Pathologe zum Boule-Spiel trifft. Durch die Szenen aus seinem Familienleben erhält der Leser einen besseren Eindruck vom Wesen Dr. Ritters und lernt so einen zwar engagierten Mediziner kennen, der aber in sich ruht und das gewisse französische Laissez-faire verinnerlicht hat. Auch die Handlung ist gut erdacht und mitreissend erzählt, doch ich hätte mir noch ein Fünkchen mehr Spannung vorstellen können. Jedenfalls konnte mich Gefährlicher Lavendel so fesseln, dass ich mir die anderen Krimis von Eyssen, die auch alle mit Lavendel zu tun haben, anschauen werde.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend bis zum Schluss - von leseratte1310 - 10.04.2017 zu Remy Eyssen „Gefährlicher Lavendel“
Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter hat sich inzwischen gut in Le Lavandou eingelebt und genießt das Leben in der südfranzösischen Provinz. Aber auch in der Idylle gibt es das Verbrechen. Er bekommt einen Toten auf den Seziertisch, der brutal gefoltert wurde. Es handelt sich um Richter Nicolas Lambert, der verschwunden war. Er setzte sich engagiert für Flüchtlinge ein. Hat das jemandem nicht gefallen? Doch es bleibt nicht bei dem einen Toten, bald gibt es weiteren Tote mit sehr ähnlichen Verletzungen. Bei der Gendarmerie hat man schnell einen Verdächtigen ausgemacht, aber Ritter hat seine Zweifel und macht sich an eigene Ermittlungen. Dies ist bereits der dritte Band, in dem Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter ermittelt. Das Cover passt sehr gut zu den anderen Covern der Reihe. Der Schreibstil lässt sich leicht und angenehm lesen. Die besondere Atmosphäre der Provence kommt sehr schön rüber. Ich hätte gerne mit Leon ein Partie Boule gespielt und wäre durch die Weinberge gewandert. Ich mag Dr. Ritter schon seit dem Vorgängerband und finde, dass ihm der Aufenthalt in der Frankreich sehr gut tut. Inzwischen wohnt er bei Isabelle Morell, die stellvertretende Polizeichefin ist, und ihren Tochter Lilou. Leon ist ein intelligenter Ermittler, der auch seinem Bauchgefühl vertraut, dadurch lässt der die Polizei manchmal alt aussehen. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr gut und individuell dargestellt. Nicht verstanden habe ich allerdings, dass Isabelle so schnell das Vertrauen in Ritter verliert, als böse Behauptungen aufgestellt werden. Polizeichef Zerna ist ein Mensch, den man gerne zum Mond schießen würde; manchmal sollte er alles etwas nüchterner betrachten und mal überdenken. Leons Ermittlungen reichen in die Vergangenheit, aber da hat wohl jemand etwas dagegen, dass diese Geheimnisse aufgedeckt werden. Die Geschichte ist spannend bis zum außergewöhnlichen Ende. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Archer - 08.04.2017 zu Remy Eyssen „Gefährlicher Lavendel“
Es ist März in Le Levandou, und er ist schon jetzt zu heiß und zu trocken. Der Blumenumzug steht kurz bevor und wird heiß diskutiert, genauso wie das Verschwinden des bekannten Richters Lambert. Man vermutet, er sie mit seiner Geliebten durchgebrannt. Wahrscheinlich wünschte der Richter, er hätte das tatsächlich getan, denn wenig später wird er fast komatös auf einem Parkplatz gefunden. Jemand hat ihn fürchterlich gefoltert und dann wie ein Stück Dreck liegenlassen. Nur kurze Zeit später ist der Richter dann tot, doch er bleibt nicht der Einzige. Weitere angesehene Mitglieder der Gemeinschaft verschwinden, um nur wenig später gefoltert auf Leon Ritters Leichentisch aufzutauchen. Die Spur führt Ritter zwanzig Jahre zurück zu einer genauso schändlichen Tat. Was die französischen Gepflogenheiten betrifft, gefällt mir das Buch sehr. Eyssen hat es wirklich drauf, Kopfkino zu erzeugen, man konnte sowohl die einzelnen Personen als auch die Gegend direkt vor sich sehen. Der Fall selbst war interessant, aber auch zu hauptpersonenlastig. War mir der deutsche Docteur anfangs noch sympathisch, ging er mir mit Fortlauf der Geschichte immer mehr auf die Nerven. Er war der schlaueste, ruhigste, coolste, der, der immer die richtigen Ideen hatte, gutaussehend, kompetent, sogar in der Kindererziehung war er besser als die Mutter des Mädchens. Ich kam mir vor wie in einem Karl-May-Buch, nur dass der Held hier Ritter hieß und nicht Old Shatterhand. Nicht erwähnenswert ist an der Stelle, dass die Polizei meistens ziemlich inkompetent ist. Wenn er denn mal wirklich ein Problem bekam (siehe Stalking oder Graböffnung), so war das wenig später schnell gelöst. Und der Schluss war etwas sehr übertrieben. Auf einer überschwemmten Brücke treibt es einen Kleintransporter fort, aber Ritter mit seinen Old-Shatterhand-Fähigkeiten kann sich bis zu dem Auto herankämpfen? Stark, wirklich stark. Dem Leser gegenüber wird der Täter als der Teufel bezeichnet, was bestenfalls irreführend ist, warum sollten die Gefolterten so was denken? Jedenfalls ein netter Krimi, wenn man nicht zu genau darüber nachdenkt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Guter Krimi - von jiskett - 07.04.2017 zu Remy Eyssen „Gefährlicher Lavendel“
Gefährlicher Lavendel ist, wie seine beiden Vorgänger, ein eher ruhiger, aber guter und packender Krimi. Der Schreibstil lässt sich problemlos lesen, der Fall ist gut aufgebaut und es gibt einige Wendungen, mit denen man nicht rechnet und die die Spannung aufrecht erhalten. Die Arbeit des Rechtsmediziners war wieder interessant beschrieben, kam mir dieses Mal allerdings fast ein wenig zu kurz, da Leon Ritter in diesem Band viel Zeit damit verbringt, Zusammenhänge zwischen den Opfern zu finden und eigenmächtige Ermittlungen zu führen. Sehr gut fand ich, dass ihm das nicht leicht gefallen ist und es auch Rückschläge und Fehler gab, da die Handlung so realistischer wurde. Gerade am Ende gab es zudem einiges an Dramatik und bis zuletzt bleibt die Geschichte spannend. Wie in den anderen Büchern gibt es auch in Gefährlicher Lavendel Kapitel aus der Sicht der Opfer, wodurch man als Leser einige Einblicke in das Grauen bekommt, das sie durchleiden müssen; diese Szenen haben definitiv dazu beigetragen, der Arbeit der Polizei eine gewisse Dringlichkeit zu verleihen. Es war unklar, was der Täter von seinen Opfern wollte und was ihn antrieb, dafür wusste man nur zu gut, was sie durchleiden mussten. Ein wenig gestört hat mich die private Ebene des Buches. Das Leben in Südfrankreich wurde wieder schön dargestellt und ich mochte, dass auch reale Ereignisse eingearbeitet wurden. Ritter ist nach wie vor sympathisch, sein Charakter wird hier weiter ausgearbeitet und ich mochte die Darstellungen seines Familienlebens, aber ich hätte mir gewünscht, dass der Polizeichef Zerna endlich einmal besonnen auftreten und seinen Groll gegen den Protagonisten abhaken würde - langsam stört es, dass er dauernd versucht, Leons Arbeit schlecht zu reden und ihm zu widersprechen. Auch das Beziehungsdrama war für mich ein bisschen zu konstruiert, doch davon abgesehen mochte ich die Geschichte sehr und ich hoffe, dass es noch einen vierten Band geben wird.
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