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Glaube Liebe Tod

Kriminalroman. 'Ullstein Taschenbuch'. 'Martin Bauer'. 'K…
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Produktdetails

Titel: Glaube Liebe Tod
Autor/en: Peter Gallert, Jörg Reiter

ISBN: 354828891X
EAN: 9783548288918
Kriminalroman.
'Ullstein Taschenbuch'. 'Martin Bauer'. 'Kopf-Kino Edition'.
2. Auflage.
Ullstein Taschenbuchvlg.

12. Mai 2017 - kartoniert - 405 Seiten

Woran kann man glauben in einer Welt voller Verbrechen?

Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der Seelsorger Martin Bauer soll ihn daran hindern. Er klettert einfach über das Geländer und springt selbst. Überrumpelt springt der Beamte hinterher, um Bauer zu retten. Gemeinsam können sie sich aus dem Wasser ziehen. Bauer hat hoch gepokert, aber gewonnen. Doch wenige Stunden später ist der Polizist tot, nach einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Ein klarer Fall von Selbstmord, gegen den Beamten wurde wegen Korruption ermittelt. Bauer weiß nicht, was er glauben soll. Und er sieht die Verzweiflung in der Familie des Toten. Auf der Suche nach der Wahrheit setzt er alles aufs Spiel ...
Peter Gallert wurde 1962 in Bonn geboren. Seit den 90er Jahren Drehbuchautor für TV-Serien von Krimi bis Krankenhaus (in Zusammenarbeit mit Jörg Reiter). Er ist Karate-Kindertrainer, hat drei Töchter und lebt mit seiner Familie in Köln.



Jörg Reiter wurde 1952 in Düsseldorf geboren. Seit 1992 freier Autor: Sachbuch, Rateshow, Dokumentarfilm. Dann Drehbücher für TV-Serien von Krimi bis Krankenhaus (mit Peter Gallert). Der Autor lebt in Köln.
"Dieser Krimi ist das perfekte Debüt eines herrlich unperfekten Ermittlers. Eine fesselnde Geschichte, die man nicht aus der Hand legen mag.", Ruhr Nachrichten, Beate Rottgardt, 17.05.2017
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Glaube, Liebe, Tod und ein Polizeiseelsorger mittendrin - von claudi-1963 - 23.04.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Wenn es heißt, ein Mensch sei unbestechlich, frage ich mich unwillkürlich, ob man ihm genug geboten hat. (Joseph Fouché) Polizeibeamter Walter Keunert steht an der Brüstung der Duisburger Rheinbrücke und will sich aus Verzweiflung in die Tiefe stürzen. Gerade noch rechtzeitig kann der Polizeiseelsorger Martin Bauer dies verhindern, in dem er selbst springt und Keunert ihn retten muss. Doch wenige Stunden später findet man Walter Keunert tot vor einem Parkhaus auf. Für seine Kollegen ist es eindeutig ein weiterer Suizidversuch gewesen, der nun tödlich geendet hat. Als Bauer mit Hauptkommissarin Verena Dohr der Familie die Todesnachricht überbringt, sieht er die Verzweiflung bei Sohn Thilo. Dabei begeht er einen Fehler, in dem er seine Zweifel am Suizid von Keunert bekundet. Verzweifelt rennt Thilo von zu Hause weg, auf der Suche nach der Wahrheit und mit dabei die Waffe seines Vaters. Nun muss Bauer seinen Fehler wieder gutmachen und geht selbst auf die Suche nach der Wahrheit und diese führt ihn in Keunerts Vergangenheit und zu Bordellbesitzer Sascha Zabel. War Keunert wirklich korrupt und hat sich deshalb aus Verzweiflung das Leben genommen? Die Suche nach der Wahrheit wird nicht nur für Thilo gefährlich, auch Martin Bauer begibt sich in große Gefahr. --- Meine Meinung: Die beiden Autoren bekannt durch zahlreiche Fernseh-Drehbücher haben hier ihre erste gemeinsame Krimireihe geschrieben. Der Schreibstil ist sehr gut, flüssig und durch die Idee des Polizeiseelsorgers mal etwas ganz anderes, was ich so bisher noch nicht kannte. Die Idee Glaube, Liebe und Tod in einer Kriminalreihe zu vereinigen hat mich neugierig gemacht und ich muss sagen das ist den Autoren auch bestens gelungen. Die Charaktere waren stimmig, sympathisch und wurden realistisch dargestellt. Man merkte auch sehr gut in, was für Bedrängnisse so ein Polizeiseelsorger bei seiner Arbeit kommen kann. Nicht nur das er aufgrund seines Eides zur Verschwiegenheit verpflichtet ist, nein auch selbst kommt er an seinen Grenzen und in Glaubensnöte. Mir hat es sehr gut gefallen einmal ein ganz anderes Ermittlerpaar zu sehen, das nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in der Familie ihre Probleme bekommt. Dass es dabei auch noch um Korruption, Prostitution und die Vergangenheit geht, machte das Ganze noch interessanter. Auch die Mischung zwischen Kriminalfall und Bibelversen waren für mich absolut stimmig. Als ersten Teil einer Reihe konnte mich der Plot und die Protagonisten, vor allem Martin Bauer total überzeugen und ich freue mich schon auf den neuen Fall. Dem Autorenduo ist der Einstieg wirklich bestens gelungen, man sieht aber auch das sie schon einiges an Erfahrung haben. Deshalb von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Extrem spannend - von küchenqueen - 04.08.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Polizeipfarrer Martin Bauer rettet dem Polizisten Keunert das Leben. Keunert will von der Rheinbrücke springen, stattdessen springt Bauer, so daß Keunert ihn retten muß. Doch Keunert gibt nicht auf, ein paar Stunden später springt er vom Dach eines Parkhauses. Bauer erkennt in Keunert den Polizisten, dem er bei einer Razzia in einem Bordell begegnet ist. Damals sprang eine Prostituierte aus dem Fenster und starb. Bauer beginnt zusammen mit Kommissarin Verena Dohr zu ermitteln. Diese Serie hat absolut viel Potential. Die Handlung ist extrem spannend, die Charaktere sehr sympathisch und durch die Mitwirkung eines Polizeipfarrers außergewöhnlich. Dies ist einmal eine geniale Abwechslung im Einheitsbrei der Kommissare. Bei diesem Buch ist man wirklich von Beginn an in der Geschichte, man kann es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist gekonnt, man merkt gar nicht, daß hier zwei Autoren am Werk waren. Unterschiede im Stil sind überhaupt nicht bemerkbar. Ich bin von diesem Buch sehr überzeugt und wünsche mir noch viele Fortsetzungen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannende Polizeiseelsorge an Ruhrpottflair - von bücherbelle - 30.07.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Zusammenfassung. Ein versuchter, vereitelter, dann doch durchgeführter Selbstmord - und der Polizeiseelsorger Bauer, der Sorge hat, sich nicht mehr auf seine Intuition verlassen zu können; der das Gefühl hat, dass mehr dahintersteckt, und der mit erheblichem Gegenwind Ermittlungen anstößt. Erster Satz. Er schwitzte. Cover. Ich mag sowohl das Foto, das das Cover ziert, sehr gern als auch das Farbspektrum. Etwas ungewöhnlich vielleicht für einen Krimi, weshalb auch immer ich das denke - vielleicht, weil es deutlich weniger düster als viele seiner Kollegen wirkt? Inhalt. Die Idee dieses Krimis hatte mich schon angefixt, ehe ich überhaupt reingelesen hatte: Ein Polizeiseelsorger, das ist doch mal etwas ganz anderes als alles, was ich bisher gelesen habe. Die Kombination aus Ermittlungsarbeit im schmutzigen, wenig ansprechenden Duisburg im Kontrast zur Arbeit eines Pfarrers, das stellte ich mir reizvoll vor; und das war es auch. Für mich war das sogar das beste überhaupt an diesem Krimi: Die Herangehensweise des Pfarrers an Menschen, diese scheinbar völlige Vorurteilsfreiheit (auch wenn niemand vorurteilsfrei ist, davon bin ich fest überzeugt), die hat mir wirklich imponiert und mich beeindruckt. Auch die anderen Charaktere hatten ihre Macken, waren meist glaubwürdig und haben mir gut gefallen. Ohne darüber ein Urteil sprechen zu wollen, drängt sich mir aber das Gefühl auf, dass da mehr angerissen wurde, als es am Ende gebraucht hätte; das Ende kam etwas abrupt, öffnet aber die Tür für weitere Krimis mit Martin Bauer. So ganz mag ich sowas immer nicht, aber es hat mich auch nicht zu sehr gestört, also war es wohl nicht zu extrem. Deutlich störender waren da einige Kleinigkeiten, die irgendwie unrund wirkten. Der Polizist will sich umbringen, indem er von der Brücke springt, und dann überleben Bauer und er es doch, ins Wasser zu springen - wo war dann das Problem? Wieso wird nur für einen "witzigen" Spruch widerspruchslos behauptet, dass evangelische Pfarrer keine Beichte abnehmen (und später dann das Gegenteil)? Das sind so Dinge, die mir wichtig sind und die mich ein wenig unzufrieden gemacht haben. Um jedoch mit etwas Gutem zu enden: Die Schilderung Duisburgs hat mir gut gefallen und wurde der Stadt, die ich kennengelernt habe, gerecht; außerdem war die Story wirklich spannend und umfassend. Fazit. Alles in allem ein spannender Krimi mit einer tollen Kombination aus Ruhrpott-Flair und Seelsorgearbeit, bei der leider einige Details für meinen Geschmack zu kurz kamen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Polizeipfarrer Martin Bauer - von Ele - 24.07.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Glaube Liebe Tod, Krimi von Jörg Reiter und Peter Gallert, 384 Seiten erschienen im Ullstein-Verlag. Auftaktband einer Krimireihe um den Polizeiseelsorger Martin Bauer, geschrieben vom Autorenduo Reiter & Gallert, die bekannt durch ihre erfolgreichen Drehbücher sind. Martin Bauer, evangelischer Pfarrer, Seelsorger bei der Duisburger Polizei, verheiratet, eine Tochter Nina, bewahrt seinen Kollegen Walter Keunert , durch einen Sprung von der Duisburger Rheinbrücke von einem Selbstmordversuch. Wenige Stunden später wird Keunert tot aufgefunden. Er ist anscheinend von einem Parkhaus in den Tod gesprungen. Bauer macht sich schwere Vorwürfe - hätte er Keunert vom Suizid bewahren können? Er glaubt eigentlich nicht, dass der Kollege seinen suizidalen Plan wahrgemacht hat. Angeblich wurde gegen ihn wegen Bestechlichkeit ermittelt. Der Tod seines Vaters und einige andere familiäre Verstrickungen, bringt Tilo Keunert zum Verzweifeln, er fühlt sich von seinem Vater, der für ihn immer der Held war, verraten. Bauer will dem Jungen helfen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Mit Hilfe der Hauptkommissarin, Verena Dohr macht er sich auf, um die Hintergründe von Keunerts Tod zu ergründen. Beide geraten in den Sumpf von Prostitution, Drogenhandel und knallharter Bandenkriminalität. Dohr gerät in einen Loyalitätskonflikt gegenüber ihren Vorgesetzten. Kann Bauer den Fall lösen? 62 Kapitel voller Spannung, beginnend. Schon auf den ersten Seiten, steigt der Spannungsbogen immer weiter an, die letzten 150 Seiten habe ich ohne Unterbrechung gelesen. Bei der endgültigen Aufklärung des Falls kann der Leser bis zur Lösung auf den letzten Seiten mit ermitteln. Der Handlung konnte ich zu jeder Zeit, an jeder Stelle des Buches folgen, der Plot war stimmig und nachvollziehbar. Da es sich beim vorliegenden Krimi um eine Erzählung mit zwei verschiedenen Erzählsträngen handelt , war ich neugierig, wie die Autoren, die Enden zusammenfügen und zu einem befriedigenden Ende bringen, dies ist ihnen mit Bravour gelungen. Die im Buch zitierten Bibelstellen werden im Anhang mit Kapitel und Verszahlen noch einmal genannt. Das Buch wird vom Verlag mit einem Aufkleber "Kopfkino Edition" beworben und ich finde, dass hier absolut nicht übertrieben wird. Die Beschreibung des Settings und der Personen ist hervorragend gelungen. Auch hat mich die Erzählung zu weiteren Recherchen im Internet angeregt. Das Tauchglockenschiff und die Thronoi -Skulptur haben mich neugierig gemacht. Bei Bauer handelt es sich um einen tiefgründigen, tiefgläubigen, aufrechten und doch an seinem Glauben zweifelnden Menschen. Seine Deals mit Gott, seine Gebete und Gespräche mit "ihm" haben mich aufrichtig berührt. Dies wurde in hervorragender Weise und einfühlsam geschildert. Am wenigsten sympathisch war mir der Charakter Annette Keunert, die sich weder um ihren Sohn, geschweige denn um ihren Mann wirkliche Sorgen machte. Der 2. Erzählstrang um die beiden jungen Rumäninnen die zur Prostitution gezwungen wurden, hätte gerne ein bisschen ausführlicher erzählt werden dürfen. Gerne hätte ich am Ende auch gewusst, was mit Tilo und Mariana weiter geschieht. Da das Buch mit einem Cliffhanger endet, freu ich mich auf jeden Fall über eine Fortsetzung mit dem charismatischen Polizeiseelsorger Martin Bauer. Von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung , dieses Buch ist es wert gelesen zu werden, deshalb auch von mir 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Packende Story mit Stolpersteinen - von rainbowly - 24.07.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Fakten Autor: Gallert Reiter Verlag: ullstein Erscheinungsdatum: 12.05.2017 Genre: Kriminalroman Seiten: 406 Inhalt Martin Bauer ist Polizeiseelsorger - ein sehr spezieller Polizeiseelsorger. Er hält einen Polizisten davon ab sich von einer Brücke in den Tod zu stürzen, indem er einfach selbst in die Tiefe springt und sich von ihm retten lässt. Trotzdem ist der Polizist wenige Stunden später Tod - vom Parkhausdach gestürzt. Es wird als Selbstmord deklariert, doch Bauer lässt der Fall keine Ruhe und er ermittelt auf eigene Faust weiter. Gestaltung Ich finde das Cover sehr gut gemacht - der Mann ganz allein auf der Brücke, die Lichtreflexe die ihn umgeben. Der groß gedruckte Titel scheint wie eine Last auf dem Mann zu liegen und das passt ja auch ganz gut zur Geschichte. Überhaupt konnte ich mit dem Titel erst nicht viel anfangen, doch im Nachhinein gesehen fasst er das Buch sehr gut zusammen. Sprache Es gibt in diesem Buch einige Erzählstränge. Die wechseln sich unregelmäßig ab, mal kommt ein neuer Erzählstrang hinzu, der dann aber vielleicht auch nur kurz verfolgt wird, aus manchen entwickeln sich aber auch ganz eigenen Nebenhandlungen. Deshalb musste ich schon manches Mal erst reinkommen und herausfinden, wer jetzt gerade erzählt und wo man sich befindet. Überhaupt gab es Szenen die mir einfach unlogisch erschienen, oder Fehler enthielten - also z.B. setzen sich die Personen am Anfang einer Szene hin und später lässt sich einer erschöpft auf einen Stuhl sinken. Das sind Kleinigkeiten, aber sie ließen mich immer wieder stolpern. Charaktere Der Polizeiseelsorger Martin Bauer ist in dieser Geschichte natürlich der heimliche Held. Er macht sich sehr viele Gedanken, wie er den Betroffenen helfen kann, verlässt sich dabei auf seine Intuition und seinen Glauben. Dadurch ist er aber auch oft leichtsinnig und riskiert viel. Dann gibt es noch Verena Dohr, die Polizeihauptkommissarin und direkte Ansprechpartnerin für Bauer. Sie muss oft ihren Kopf für Bauers Eskapaden hinhalten, vertraut ihm aber trotzdem und ist eigentlich froh, dass er so hartnäckig und nervtötend sein kann. Außerdem begleitet man auch Tilo, den Sohn des verstorbenen Polizisten und begleitet in bei der Frustbewältigung, die der Tod des Vaters mit sich bringt. Und man gerät auch in die Geschichte von zwei rumänischen Mädchen, die im Rotlichtmilieu feststecken. Fazit Die Story hat mich total mitgenommen. Sie war spannend und fesselnd, man konnte mit ermitteln und in die Abgründe der Rotlichtszene blicken. Aber der Schreibstil gefiel mir leider nicht. Es ist packend geschrieben, enthält für mich aber zu viele Stolpersteine. Man erkennt oftmals erst nach einiger Zeit wer spricht und in welcher Situation er ist. Viele Szenen stürzen einen in eine Situation, dann kommen plötzlich Rückblenden, wie der Charakter in diese Situation geraten ist (dass da eine Rückblende anfängt, habe ich oftmals erst gemerkt, wenn ich wieder gestolpert bin, weil etwas nicht in den zeitlichen Ablauf passte) und dann ging es nahtlos wieder in die Gegenwart über. Solche Kleinigkeiten milderten leider meine Lesefreue etwas. Trotzdem eine gute Story.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll ganz nett leider nicht mehr - von simi159 - 19.07.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Martin Bauer, Kölner Polizeiseelsorger, hat einen neuen Einsatz. Der Polizist, Walter Keunert, will sich von einer Bücke in den Rhein stürzen. Bauer rettet ihn, unkonventionell, dadurch dass er selbst springt, um sich dann von Keunert retten zu lassen. Am nächsten Tag ist Keunert dennoch tot, von einem Parkhausdach in den Tod gesprungen. Doch Bauer packen schnell Zweifel. Das war kein Selbstmord und er beginnt zu ermitteln. Dabei bekommt er Unterstützung von der Hauptkommissarin Verena Dorn. Schnell finden sie ein Spur ins Rotlichtmilieu. Ein paar Wochen zuvor stürzte sich eine junge Frau aus einem Bordell in den Tod. Doch was hat Walter Keunert damit zu tun? Fazit: Der Anfang und das Ermittlerteam von "Glaube Liebe Tod" machen Spass. Denn Bauer und Dorn haben werde abgedrehte Spleens oder Macken, eher sind sie sehr normal und wirken authentisch. Gerade Martin Bauer mit seinem unkonventionellen Handeln mag man sofort. Leider gibt es sehr viele Handlungsstränge, dass nimmt dem Krimi das Tempo und auch ein wenig die Spannung. Vieles ist zu dem vorher sehbar und wenig überraschend. Da war wenig neues , der Plot gut aber irgendwie altbacken, das hat man so oder sehr ähnlich schon öfter gesehen und gelesen. Einzig die Charaktere, das ermittelnde Team sind ein Lichtblick. Von mit gibt es 3 STERNE.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannender Duisburger Krimi - von adel69 - 04.07.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Die Handlung: Martin Bauer ist Polizeiseelsorger und bei der Polizei in Duisburg tätig. Eines Tages verhindert er auf geschickte Art und Weise, dass der Polizist Walter Keunert Selbstmord begeht. Martin Bauer kann sich aber nur kurz als Held sehen - denn einige Stunden später ist Walter Keunert doch tot. Offensichtlich sprang er von einem Parkhausdach aus in die Tiefe. Allerdings ergeben sich hier Zweifel, dass es sich um Selbstmord handelt. Gegen Keunert wurde wegen Korruption ermittelt. Martin Bauer versucht, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch immer wieder stößt er an seine Grenzen. Er ist ja "nur" Seelsorger und kein Polizist. Er kann Leute befragen - aber so ermitteln wie die Polizei darf er nicht. Könnte das Bordell "Natascha" irgendetwas mit Keunerts Tod zu tun haben? Der Inhaber Sascha Zabel ist verdächtig, aber auch gefährlich. Seine Schläger und Hintermänner lauern überall¿ Darüber hinaus versucht Bauer, mit Tilo zu reden - dem Sohn Keunerts, der nach dem Tod seines Vaters zu vielen Kurzschlusshandlungen fähig zu sein scheint. Weiterhin begibt sich Bauers Tochter Nina in Gefahr, als sie nach Frankreich reist, um gegen Atomkraftwerke zu demonstrieren. Viel stürmt auf Bauer ein - und er kennt doch seine Grenzen. Immer wieder steht ihm die Polizeikollegin Verena Dohr zur Seite¿ Meine Meinung: Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Es ist aus der auktorialen Erzählperspektive (kein Ich-Erzähler) geschrieben. Durchgängig spannend fand ich das Buch, die Handlung ist immer wieder actionreich, es wird nie langweilig. Der Hauptcharakter Martin Bauer ist interessant und sympathisch. Man fiebert mit ihm mit und man ist genauso ratlos wie er auf der Suche nach der Wahrheit über Walter Keunerts Tod. Ich fand es sehr interessant, einen Seelsorger als Hauptperson in einem Kriminalroman zu bringen. Etwas Derartiges hatte ich vorher noch nicht gelesen - deswegen war ich gespannt auf die Lektüre. Bauer ist mutig und zielstrebig - aber immer wieder weisen ihm nicht nur seine Kompetenzen, sondern auch sein Glauben gewisse Grenzen auf. Genau das fand ich so gut und glaubwürdig - und menschlich dargestellt. Wichtig ist es an dieser Stelle zu erwähnen, dass es sich nicht um ein Buch handelt, in dem der Glauben im Vordergrund steht. Es ist also kein religiöses Buch und kann von jedem Liebhaber deutscher Krimis gelesen werden. Allerdings ist es mir oft zu viel, was auf Martin Bauer einstürmt. Er versucht, in Walter Keunerts Vergangenheit zu recherchieren, wird noch mit merkwürdigen Ereignissen im Bordell "Natascha" konfrontiert, sucht nach Tilo, um mit ihm zu reden - und muss sich noch um seine Tochter Nina kümmern. Das alles ist ziemlich viel - und mir zu viel. Einige Ekelszenen gibt es in dem Buch - aber wesentlich weniger als in vielen anderen Krimis. Weiterhin hat mich gestört, dass nach der Präposition wegen oft der Dativ verwendet wurde, obwohl doch der Genitiv richtig ist. Ein Beispiel: Im Buch steht auf Seite 126 "wegen dem sechsten Gebot". Richtig heißen muss es: "Wegen des sechsten Gebots". Die Sprache des Krimis ist flott und modern. Ab und zu taucht das "Sch-Wort" auf, aber nie wird der Schreibstil zu ordinär. Es gibt viele Dialoge, die ebenfalls dazu dienen, dass der Krimi unterhaltsam ist. Der Schluss ist nicht vorhersehbar - und das gefällt mir ebenfalls. Mein Fazit: Der deutsche Kriminalroman "Gaube Liebe Tod" hat mich gut unterhalten. Es ist ein spannendes und actionreiches Buch mit einem Polizeiseelsorger als Hauptperson. Ich vergebe diesem Buch vier Sterne und empfehle es weiter.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Priester bei der Polizei - von BR - 23.06.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Klappentext: Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der Seelsorger Martin Bauer soll ihn daran hindern. Er klettert einfach über das Geländer und springt selbst. Überrumpelt springt der Beamte hinterher, um Bauer zu retten. Gemeinsam können sie sich aus dem Wasser ziehen. Bauer hat hoch gepokert, aber gewonnen. Doch wenige Stunden später ist der Polizist tot, nach einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Obwohl die Anfangsszene durch den Klappentext bekannt war, fand ich sie echt stark. Martin Bauer bringt den Polizisten vollkommen aus dem Konzept. Dieser ist sauer über die Annäherung des Priesters und möchte sich gar nicht auf einen Dialog mit ihm einlassen. Als er begreift, dass Bauer tatsächlich springt, ist es vorbei mit dem Selbstmordplan. Umso überraschter ist der Polizeiseelsorger, als er hört, dass Keunert doch wenige Stunden später tot ist. Neben seiner Aufgabe, die Todesnachricht der Familie zu überbringen, bleibt Bauer an den Umständen von Keunerts Tod dran. Mit ein Grund dafür ist sicher, dass Keunert einen Sohn zurücklässt, der im selben Alter ist wie Bauers Tochter Nina. Beide sind 15 Jahre alt und parallel zur Krimihandlung hat Bauer auch einige Auseinandersetzungen um Nina mit seiner Frau Sarah. Außer dem Seelsorger interessiert sich bei der Polizei fast keiner für den Fall Keunert. Da als Selbstmord abgestempelt, ist die Polizeiführung sogar verärgert über Bauers Ermittlungen. Bauer wird lediglich von Hauptkommissarin Verena Dohr unterstützt, die selbst gegen viele Anfeindungen ihrer Kollegen zu kämpfen hat. Mir persönlich hat gut gefallen, dass die Besonderheit deutlich wird, einen Priester als Hauptfigur zu haben. So lesen wir Texte aus der Bibel oder auch Gebete, die er in den Situationen spricht. Auch der Titel ist direkt an eine sehr bekannte Bibelstelle angelehnt. Das fand ich sehr authentisch und hebt das Buch gegenüber anderen Krimis ab. Ich weiß, dass dieses Buch zwei Autoren hat, habe diese Tatsache aber nicht wirklich bemerkt. Ich denke, die beiden haben mit diesem Buch einen gelungenen Auftakt für weitere Fälle mit dem Polizeiseelsorger Martin Bauer geschaffen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein ungewöhnlicher Ermittler - von dreamer - 14.06.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Glaube Liebe Tod beginnt schon einmal mit einem Paukenschlag - ein Polizist, der Selbstmord begehen möchte, steht auf der Duisburger Rheinbrücke. In einem solchen Fall wird der Polizeiseelsorger, Martin Bauer, gerufen - der dem Polizisten zwar von einem Selbstmord abhält, sich dabei aber einer eher unkonventionellen Methode bedient. Der Haken an der Sache: Wenige Stunden später ist eben jener Polizist, dessen Selbstmord Bauer verhindert hat, tot. Natürlich ermittelt die Polizei in diesem Fall, aber alles deutet auf Selbstmord hin. Bauer lässt der Tod des Polizisten nicht los - er ermittelt, auf eigene Faust. Jörg Reiter und Peter Gallert haben diesen Roman gemeinsam geschrieben - und er ist meiner Meinung nach unglaublich gut gelungen. Glaube Liebe Tod ist der erste Band der Krimireihe dieser beiden Autoren, die es geschafft haben, eine packende Story zu schreiben. Die Figur Martin Bauer wird in dem Roman ausführlich eingeführt - seine Familie, was ihn bewegt, wie zerrissen er manchmal zwischen seinen verschiedenen Verpflichtungen ist. Spannung, Emotionen, Abgründe - die Autoren verbinden all das zu einem spannenden Plot. Bleibt zu hoffen, dass wir nicht allzu lange auf den nächsten Band warten müssen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gelungener, spannender Krimialroman - von Ann-Katrin - 12.06.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Von der Duisburger Rheinbrücke will sich ein Polizist in den Tod stürzen. Martin Bauer, Pfarrer und Seelsorger bei der Polizei, schafft es gerade noch rechtzeitig, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten. Doch wenige Stunden später stirbt der Beamte bei einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Der Polizist war der Korruption verdächtig. Gegen ihn wurde ermittelt. Es scheint sich also um einen klaren Fall von Selbstmord zu handeln. Bauer ist sich da nicht so sicher. Er begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Es ist ein außergewöhnlicher, aber interessanter Ansatz einen Polizeipfarrer mehr oder weniger indirekt die Ermittlungsarbeit durchführen zu lassen. Mir hat dies sehr gut gefallen. Martin Bauer ist ein sympathischer Protagonist, dessen Liebe zu seinem Beruf als Seelsorger man als Leser spüren kann. Er nimmt seine Aufgabe sehr ernst und ist sich seiner Verantwortung bewusst. Seine Selbstzweifel und die Sorge um den Sohn des verstorbenen Polizisten sind glaubhaft dargestellt. Der Schreibstil, den die Autoren Peter Gallert und Jörg Reiter gewählt haben, hat mir gut gefallen. Der Text ist flüssig geschrieben, im Großen und Ganzen gut verständlich und lässt sich flott lesen. Leichte Verständnisprobleme hatte ich allerdings, als es um die Arbeit eines Tauchglockenschiffs ging. Wie dies genau funktioniert ist mir nach wie vor nicht ganz klar. Dies ist aber für die Handlung nicht weiter wichtig. Der Plot ist logisch aufgebaut und das Ende schlüssig. Es handelt sich um einen sehr gelungenen, spannenden Kriminalroman, dessen Geschichte mich überzeugt hat und besonders im letzten Teil, zu fesseln vermochte. Die Handlung hielt einige Überraschungen und interessante Wendungen bereit. Der ermittelnde Polizeiseelsorger Martin Bauer hat mir als Protagonist gut gefallen. Ich bin schon sehr gespannt auf den für Mai 2018 angekündigten zweiten Band, "Tiefer denn die Hölle". Die Leseprobe am Ende des Buches war zwar sehr kurz, aber dennoch vielversprechend.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gelungener Auftakt - von linus63 - 25.05.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Dem evangelischen Polizeiseelsorger Martin Bauer gelingt es in letzter Minute, einen Polizisten davon abzuhalten, Selbstmord zu begehen. Doch einige Stunden später wird der Polizist nach einem Sturz von einem Parkhausdeck tot aufgefunden. War es wirklich Selbstmord? Während es für alle anderen klar ist, hat Martin Bauer seine Zweifel - und beginnt, Nachforschungen anzustellen ¿. Der Einstieg in "Glaube Liebe Tod" gelingt leicht und bietet Kopfkino vom Feinsten: Die anschauliche Schilderung einer spektakulären Situation sowie ihres unerwarteten Verlaufes lassen ab der ersten Seite Bilder im Kopf aufsteigen, die durch schlagfertige Dialoge und ein wenig Situationskomik eine Atmosphäre mit einem unterhaltsamen und amüsanten Beigeschmack schaffen, die mich sofort für dieses Buch einnehmen. Doch schon nach wenigen weiteren Seiten zeigt sich eine tiefergehende und ernste Thematik mit zum Teil recht brutalem Vorgehen, die einen interessanten Kontrast zur bisherigen "Leichtigkeit" bildet, was aber lediglich einen Vorgeschmack auf die kommenden gewalttätigen Machenschaften und organisierte Kriminalität gibt. Das Tempo ist flott, die Handlung ereignisreich, fesselnd und spannend, und ein Höhepunkt jagt den nächsten, wobei zwar einige momentan beliebte Klischees bedient werden, die Geschichte jedoch insgesamt recht abwechslungsreich und wenig vorhersehbar verläuft. Die plastische Erzählweise bietet Raum für eigene Bilder, die durch eine spürbare Atmosphäre, detaillierte Schilderungen und nachvollziehbare Emotionen greifbar werden. Herausragende Figuren sind natürlich der Seelsorger Martin Bauer, aber auch der Sohn des toten Polizisten, der fünfzehnjährige Tilo, der nicht nur von seinem Umfeld im Stich gelassen wurde und emotional wegzubrechen droht, sondern ungewollt in die aktuellen, kriminellen Machenschaften hineingezogen und tiefer darin verstrickt wird, als ihm lieb ist. Sein Frust, seine Verzweiflung, sein Misstrauen gegenüber anderen, aber auch sein "guter Kern", seine Hilfsbereitschaft gegenüber Menschen in Not und sein Unrechtsbewusstsein sind trotz, bzw. gerade in seiner Misere gut dargestellt und durchgängig spürbar. Martin Bauer hingegen ist ein Seelsorger, wie man ihn sich wünscht - sein Beruf ist Berufung, er steht mit beiden Füßen fest im Leben, hat ein intuitives Gespür für heikle Situationen und fast immer eine Lösung parat - zielorientiert, häufig ungewöhnlich, manchmal spektakulär, doch meistens effektiv. Seine Handlungen und sein Gespür werden gestützt durch seinen Glauben, was im Buch durch viele Bibelzitate immer wieder untermauert wird, wobei ihn sein zeitweiliges Hadern mit Gott und sein vereinzeltes Zweifeln an seinem Instinkt ihn menschlich und authentisch machen. Mir persönlich hat diese Figur sehr imponiert, die für einen Kriminalroman eine ganz andere Seite der Polizeiarbeit präsentiert, gleichzeitig aber auch sehr gut die Zerrissenheit seines Berufsstandes bezüglich Pflichtbewusstseins und Loyalität gegenüber seinen Kollegen auf der einen Seite, bzw. seiner Familie auf der anderen Seite darstellt. Das Buch endet schlüssig und so wie es begonnen hat - mit einem Paukenschlag, ein für meine Begriffe etwas überzogenes Showdown, das sicherlich ein wenig der bisherigen Laufbahn der beiden Schriftsteller als Drehbuchautoren geschuldet ist, aber dem Kopfkino ein letztes Highlight beschert. Fazit: "Glaube Liebe Tod" ist der gelungene Auftakt der neuen Krimireihe um den engagierten Polizeiseelsorger Martin Bauer, der mich durchgehend fesseln konnte, und den ich innerhalb von 24 Stunden zu Ende gelesen habe. Insbesondere die Figur des Seelsorgers und die anschauliche Darstellungsweise haben mir sehr gut gefallen - ich freue mich auf den nächsten Band, der im Mai 2018 erscheinen soll ¿.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Vorhersehbar! - von Igela - 24.05.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Auf der Rheinbrücke in Duisburg steht ein Polizist und will sich in die Tiefe stürzen. Polizeiseelsorger Martin Bauer ,der dazu kommt ,kann ihn davon abhalten. Doch Stunden später ist Werner Kühnert trotzdem tot. Er hat sich beim Altstadtparkhaus in die Tiefe gestürzt. Bauer will nicht so recht an den Selbstmord glauben und beginnt zu ermitteln. Eine Spur führt in in ein Lokal, in dem vor allem rumänische Prostituierte arbeiten. Als eine von ihnen tot aufgefunden wird, glaubt Bauer definitiv nicht mehr an Zufälle. Nach einem Start ins Buch, der aufregender nicht sein könnte, musste ich immer wieder zwischen den theologischen Fragen und Grundsatzdiskussionen und den privaten Ereignissen in Bauers Leben die Ermittlungen suchen. Ermittelt wird nämlich sehr dezent und unaufgeregt, eines führt zum anderen und die Ergebnisse sind erzielt. Einige Ermittlungsergebnisse sind zudem an den Haaren herbei gezogen. Die junge Kommissarin Verena Dohl hört zum Beispiel "Mehl", stellt Assoziationen her und weiss wo eine Klappe ist, und wo sie dementsprechend ermitteln muss. Mir reicht das leider nicht um Spannung zu fühlen, um mitzufiebern und so kann ein Buch mich nicht packen!Die Handlung plätschert sehr und ich musste mich durchkämpfen bis zum Schluss des Buches . Ich weiss auch nicht woran das liegt, denn die Story hat einen Plot, der eine spannende Geschichte ergeben würde. Mir haben vor allem bis zur Mitte des Buches spannende Szenen gefehlt. Nach einem Drittel wird klar, dass der Tod von Kuhnert in der Vergangenheit seinen Ursprung hat.Da waren die Hinweise zu offensichtlich .Dazu kommt, dass eine Figur von Beginn weg sehr unsympathisch dar gestellt wird, auch hier keine Überraschung, dass sie ein falsches Spiel gespielt hat. Durch zahlreiche und zu offensichtliche Andeutungen war ,was wohl als Überraschungsbombe geplant war, keine Überraschung mehr.Genau in der Mitte konnte ich den Zusammenhang ahnen und die Story hat sich dann auch genau so entwickelt.Sehr vorhersehbar! Einzig der Strang rund um die Postituierte Mariana hat mich gefesselt und bei der Stange gehalten.Ich wollte unbedingt wissen, ob und wie sie sich retten kann. Die Figur Bauer ist Theologe , sehr spröde und gefühlsarm .So wirkte die Figur flach und konturenlos und ich habe mich etwas gelangweilt. Schade hat er nicht mehr Ecken und Kanten, das hätte der Figur gut getan. Der Schreibstil ist einfach gehalten, Unnötiges hat keinen Platz. Die Szenen, die eigentlich Gänsehaut auslösen sollten, haben bei mir praktisch gar keine Emotionen ausgelöst. Ob das nun dem Schreibstil, der flachen Hauptfigur oder der plätschernden Handlung geschuldet ist, habe ich auch nach dem Ende nicht heraus gefunden.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Rasanter Krimi - von yellowdog - 17.05.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Die Brücke und der Sprung! Was für ein rasanter Start ins Buch. Dieser Anfang bewirkt, dass man das Buch nicht so schnell vergisst. Glaube Liebe Tod ist ein gediegener Titel, aber immerhin ungewöhnlich, also originell. Eigentlich versammelt dieser Krimi viel schon oft behandelte Themen. Nicht gerade neu und doch überzeugt eines an diesem Buch außerordentlich: der Protagonist Martin Bauer. Ein Polizeipfarrer, der sich immer voll reinhängt. Jemand von dem man sich wünscht, dass man bei Problemen an ihn gerät. Gelungen ist auch der verbale Schlagabtausch zwischen Bauer undVerena Dohr. Ermittlerteams gibt es viele. Diese beiden finde ich aber in ihrem Verhalten und ihrem Arbeitsverhältnis zueinander überzeugend. Wenn es drauf ankommt, halten sie fest zusammen. Das gefällt mir an dem Team. Das eine Liebesgeschichte zwischen den beiden ausgeschlossen wurde, finde ich gut. Beide haben andere Partner bzw. Bauer ist verheiratet und hat eine Tochter. Auch die jugendlichen Protagonisten Tilo, der anfangs wie ein Angeber wirkte und die aus Rumänien stammende Mariana werden mit der Zeit immer sympathischer und als Leser wünsche ich den beiden, dass sie schließlich ihren Weg finden. Das tempo des Romans ist hoch. Es gibt zwar ein paar Wendungen, sogar Dramatik in einigen Szenen, aber allzu überraschend finde ich den Handlungsablauf nicht. Mir macht das nichts aus, da mich weniger der Fall als die Figuren und ihr Schicksal interessierte. Echte Krimi-Cracks hingegen könnten sich unterfordert fühlen. Ich hingegen bin gespannt auf den Martin-Bauer-Krimi, Band 2.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Polizeiseelsorger ermittelt - von leseratte1310 - 12.05.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Der Polizist Walter Keunert will sich von einer Rheinbrücke in Duisburg in die Tiefe stürzen. Seelsorger Martin Bauer wird dazu gerufen. Doch statt dem Mann gut zuzureden, klettert er über das Geländer und springt selbst in der Hoffnung, dass der Polizist ihn retten wird. So geschieht es dann auch, aber einige Stunden später ist dieser Mann tot, vom Deck eines Parkhauses gestürzt. Das Motiv scheint klar, denn gegen ihn wurde wegen Korruption ermittelt. Bauer kann es nicht glauben, dass Keunert wirklich Selbstmord begangen hat. Nachdem ich eine Leseprobe gelesen hatte, wusste ich sofort: Das ist ein Buch, welches ich unbedingt lesen muss. Die Geschichte hat mich gleich gepackt. Martin Bauer ist Polizeiseelsorger. Er hängt sich voll rein in seinen Job und vergisst darüber manchmal seine eigene Familie. Auch der Fall von Walter Keunert lässt ihn nicht los. Die Verzweiflung von Tilo, Keunerts Sohn, bringt ihn dazu weiter nachzuforschen. Bauer ist ein sehr menschlicher Typ, der auch seine Schwächen hat. Ich mochte ihn von Anfang an, auch wenn er sich bei seinen Ermittlungen nicht immer ganz regelkonform verhält Er harmoniert auch gut mit der sympathischen Kommissarin Verena Dohn. Tilo Keunert ist nicht nur verzweifelt, er ist auch wütend auf seinen Vater, denn der hat seinen Heldenstatus bei ihm schon lange verspielt, weil Tilo überzeugt ist, dass sich sein Vater hat schmieren lassen. Bauer will ihm helfen und ahnt nicht, wie gefährlich das für ihn und seine Familie ist, denn die Spuren führen ins Drogen- und Rotlichtmilieu. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil die Handlung superspannend ist und ich wissen wollte, wie es weitergeht. Ein spannender und absolut lesenswerter Krimi mit einem besonderen Ermittler.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Glaube Liebe Tod - von Gelinde - 09.05.2017 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Glaube Liebe Tod“
Glaube Liebe Tod, von Peter Gallert und Jörg Reiter Cover: Eine Szene aus dem Buch - total passend. Inhalt: Ein Polizist steht auf einer Brücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der evangelische Polizei-Seelsorger Martin Bauer kann ihn mit einer gewagten Aktion retten. Doch wenige Stunden später ist der Polizist doch tot, ein Sturz vom Deck eine Parkhauses. Alle glauben an einen Suizid, besonders als herauskommt, dass gegen den Beamten wegen Korruption ermittelt wurde. Nur Bauer ist skeptisch. Auf der Suche nach der Wahrheit geht er seine eigenen, nicht immer legitimen und geraden Wege. Was er findet, stellt ihn selber auf eine harte Probe¿¿¿¿ Meine Meinung: Eine unglaubliche, von Anfang an spannende und rasante Handlung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Geschichte wird Stück für Stück aufgebaut, wir kommen Puzzleteil für Puzzleteil der Wahrheit näher und lesen atemlos, wie eine Erkenntnis schockierender ist als die andere. Es geht ins Drogen- und Rotlichtmilieu und dass es dort nicht zimperlich zugeht ist wohl klar, doch wird dies nicht episch breit getreten sondern in seiner vollen Wucht unserem Kopfkino überlassen. Und doch schafft es das Buch, durch die besondere Person von Martin Bauer (ein sympathischer, menschlicher Charakter, mit Sorgen, Ängsten und Fehlern), nicht in einen Rambo-Aktion-Krimi abzudriften, sondern es werden existentielle Fragen des Lebens eingewoben. Zweifel, Freundschaft, Ehre, Lügen, Liebe, was ist wichtiger: persönliche Sorgen oder fremdes Leid? Sehr gelungen und ausgewogen finde ich die Balance zwischen Privatleben und Krimifall. Ein Krimi wie man ihn sich nur wünschen kann und bei dem ich mich schon auf den Nachfolger "Tiefer denn die Hölle", freue. Autoren: Peter Gallert, geb. 1962, ist (in Zusammenarbeit mit Jörg Reiter) Drehbuchautor, hat drei Töchter und lebt mit seiner Familie in Köln. Jörg Reiter, geb 1952 ist freier Autor und schreibt Drehbücher (mit Peter Gallert) und lebt auch in Köln. Mein Fazit: Ein wahnsinns Krimi, absolutes Kopfkino. Spannend, dramatisch, aufrüttelnd. Ein Show Down wie im besten Hollywood Film, total realistisch und echt krass! Von mir eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 5 Sterne mit **
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