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Krebszellen mögen keine Sonne. Vitamin D - der Schutzschild gegen Krebs, Diabetes und Herzerkran…

Ärztlicher Rat für Betroffene. Mit Vitamin-D-Barometer und …
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Produktdetails

Titel: Krebszellen mögen keine Sonne. Vitamin D - der Schutzschild gegen Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen
Autor/en: Jörg Spitz, William B. Grant

ISBN: 3863743946
EAN: 9783863743949
Ärztlicher Rat für Betroffene. Mit Vitamin-D-Barometer und Lebensstil-Risiko-Fragebogen.
3. , vollständig überarbeitete, ergänzte und aktualisierte Auflage.
6 farbige Fotos, 13 farbige Zeichnungen, 11 Tabellen, 31 grafische Darstellungen.
Mankau Verlag

17. Januar 2017 - kartoniert - 158 Seiten

Ohne Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde. Bis vor einigen Jahren nutzte die Medizin ihre heilende Kraft. Doch für uns moderne Menschen ist sie zum bösen Dämon mutiert, der unsere Gesundheit bedroht. Antibiotika und die Angst vor Hautkrebs haben die positiven Eigenschaften der Sonnenstrahlen vergessen lassen.

Dieser Ratgeber zeigt, wie wichtig das Sonnenlicht für unsere Gesundheit ist. Denn ohne Sonne kommt es zu einem Defizit an Vitamin D, das für die Regulation zahlreicher Prozesse in nahezu allen Körperzellen benötigt wird. 70 bis 90 Prozent aller Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz leiden an Vitamin-D-Mangel und wissen nicht, dass dieser in vielen Fällen zu Krebs führen kann.

Das "Sonnenhormon" kann nicht nur bei Betroffenen die Lebensqualität verbessern und die Lebenszeit verlängern, sondern ist vor allem maßgeblicher Schlüssel zur Prävention: Vitamin D senkt das Krebsrisiko und unterdrückt das Wachstum bösartiger Tumore. Außerdem schützt es vor Rachitis und Diabetes, verlangsamt Knochenschwund, kräftigt die Muskulatur, fördert das Immunsystem, produziert körpereigene Antibiotika, schützt die Nervenzellen (auch vor Multipler Sklerose) und senkt den Blutdruck.

Präventionsmediziner Prof. Dr. Jörg Spitz und Vitamin-D-Experte Prof. Dr. William B. Grant schildern die neuesten Forschungsergebnisse zum UV-Licht und zum Sonnenhormon, erläutern, wie der eigene Vitamin-D-Spiegel ermittelt und reguliert werden kann und geben wertvollen und konkreten Rat, wie mithilfe der Heilkraft der Sonne Krankheiten wie Krebs oder Multiple Sklerose vermieden oder gelindert werden können.

Ein Plädoyer für einen gesundheitsbewussten Umgang mit dem Sonnenlicht!

- Vollständig überarbeitete, ergänzte und aktualisierte Neuauflage -
INHALT

Vorwort

Einleitung: Moderner Lebensstil und krank? Oder: Artgerechter Lebensstil und gesund!

TEIL I: WISSENSWERTES

Die Sonne - Gott oder Dämon?

Unser Körper - ein gigantischer Chemie-Konzern mit besonderen Qualitäten

Wie viel Vitamin D braucht der Mensch?

TEIL II: KREBS - UND DIE BEDEUTUNG DES SONNENHORMONS

Das weltweite Vorkommen von Krebs-Erkrankungen in Abhängigkeit vom Wohnort der Menschen

Warum Krebszellen keinen Sonnenschein mögen

Bösartige Tumore des Dickdarms

Bösartige Tumore der weiblichen Brust

Bösartige Tumore der Prostata

Bösartige Tumore der Haut

Die Bedeutung des Sonnenhormons bei anderen bösartigen Tumoren

Auch Metastasen mögen keinen Sonnenschein!

TEIL III: VITAMIN D - SCHLÜSSEL ZUR PRÄVENTION

Das Sonnenhormon - wichtig für den gesamten Körper

Und woher bekomme ich nun genügend Vitamin D?

Das Defizitsyndrom - oder: Was Krebszellen sonst noch alles nicht mögen!

Allgemeine Präventionsregeln

Individuelle Risikoanalyse und persönliche Konsequenzen

Rück- und Ausblick: Wie wir dem Körper helfen können, den Krebs zu besiegen!

Zu den Autoren

Zur Deutschen Stiftung für Gesundheitsinformation & Prävention

Anhang I: Beispiele für effektive Präventionskonzepte

Anhang II: Gene, Epigenetik und Umwelt

Anhang III: Informationen zu Vitamin-D-Präparaten

Anhang IV: Empfehlenswerte Literatur

Anhang V: Interessante Kontaktdaten und Internetadressen

Anhang VI: Glossar

Stichwortverzeichnis
Professor Dr. med. Jörg Spitz (geb. 1943) aus Schlangenbad bei Wiesbaden ist Facharzt für Nuklearmedizin, Ernährungsmedizin und Präventionsmedizin. Er arbeitete langjährig als Chefarzt für Nuklearmedizin am Städtischen Klinikum Wiesbaden. Seit 2004 widmet sich Spitz der Erarbeitung seiner "Spitzen-Prävention". Er ist Gründer der gemeinnützigen "Deutschen Stiftung für Gesundheitsinformation & Prävention" (dsgip) sowie der "Akademie für menschliche Medizin und evolutionäre Gesundheit" (AMM), hält bundesweit Vorträge über eine ganzheitliche Gesundheitsvorsorge und organisiert fachübergreifende Konferenzen über das Sonnenhormon "Vitamin D". Seit 2014 veranstaltet er die jährlichen "Kongresse für menschliche Medizin" an der Universität Frankfurt und entwickelt Konzepte zum "Betrieblichen und Regionalen Gesundheitsmanagement" (Velio 5.0 BGM und RGM). Im Mankau Verlag ist von Prof. Spitz auch der Kompakt-Ratgeber "Vitamin D - Das Sonnenhormon" erschienen. William B. Grant, Ph. D. (geb. 1942) gilt weltweit als einer der führenden Vitamin-D-Experten. Nach seiner Promotion in Berkeley an der University of California widmete sich der Physiker insbesondere der Erforschung der Epidemiologie chronischer Erkrankungen in Abhängigkeit von der Sonnenexposition. In mehr als 200 Publikationen untersuchte er die Zusammenhänge zwischen Sonnenlicht, Vitamin D und Krebs und konnte für zahlreiche Tumore nachweisen, dass deren Entstehung bzw. Wachstum durch Vitamin D beeinflusst werden kann. Ferner beschäftigt er sich mit der Bedeutung der Ernährung bei chronischen Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz und Krebs. Dr. Grant leitet das Sunlight, Nutrition and Health Research Center (SUNARC) in San Francisco (USA). Er erhielt 2015 eine "Auszeichnung für Forschung und Lehre" von der "Europäischen Vitamin-D-Gesellschaft".
((Auszug aus dem Kapitel "Einleitung")

MODERNER LEBENSSTIL UND KRANK? ODER: "ARTGERECHTER" LEBENSSTIL UND GESUND!

Der vielfach bewunderte technische Fortschritt unserer modernen Zivilisation hat einen hohen Preis! Damit meinen wir nicht den von vielen immer noch skeptisch betrachteten "Teuro", sondern unsere Gesundheit! Selbst wenn die Menschen sich über diesen Preis im Klaren wären, wäre er noch zu hoch. Leider kennen viele Menschen jedoch den Gegenwert nicht, mit dem sie für den großzügigen Konsum der neuesten technischen Errungenschaften zahlen: ihre Gesundheit!

Denn die Nutzung der vielfältigen neuen Technologien führt dazu, dass wir unseren althergebrachten Lebensstil so verändert haben, dass er nicht mehr artgerecht ist - meist ohne uns dessen bewusst zu sein. So fordern viele Menschen heute zwar recht lautstark und sicherlich auch zu Recht ein "artgerechtes" Leben für jeden Affen im Zoo, vergessen dabei jedoch, an den "eigenen Affen in sich selbst" zu denken, der längst nicht mehr "artgerecht" lebt.

In Bezug auf das Thema des Buches - Vitamin D - leben wir heute eher wie Grottenolme in Höhlen (Gebäuden) oder wie U-Boot-Fahrer: nahezu ohne jegliches Sonnenlicht und nicht - wie einst als Jäger und Sammler - den ganzen Tag im Freien unter der Sonne, und zwar ohne Schutzkleidung und ohne Sonnenschutzcreme!

Der Schlüssel zum Verständnis der Bedeutung eines "artgerechten Lebens" ergibt sich ganz konkret aus dem Vergleich unserer heutigen Lebensweise mit dem Leben unserer Vorfahren. Damit sind aber nicht unsere Großeltern und Urgroßeltern gemeint, denn die waren ebenfalls bereits von den "Segnungen" der Zivilisation betroffen, wenn auch noch nicht in einem solchen Ausmaß wie die Menschen heute. Wir meinen hier die Ur- und Steinzeitmenschen.

Die chronologische Aufzählung in Tabelle 1 verdeutlicht, dass selbst ein Zeitraum von 10.000 Jahren, seit dem wir Ackerbau und Viehzucht betreiben, nur 0,5 Prozent der menschlichen Geschichte darstellt. Und das letzte knappe halbe Jahrhundert der Computertechnologie lässt sich in Prozentzahlen nicht mehr sinnvoll ausdrücken. Doch gerade in diesen letzten Jahrzehnten haben wir unseren Lebensstil radikal verändert.

Entwicklungsgeschichte der Menschheit
(Tab. 1: Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Unser Körper hatte noch keine Zeit, sich an die veränderten Bedingungen des Computerzeitalters anzupassen.)

120.000 Generationen als Jäger und Sammler: 99,5 Prozent
500 Generationen Ackerbau und Viehzucht: 0,5 Prozent
10 Generationen in der industriellen Revolution: 0,01 Prozent
1 Generation in der Computerwelt: 0,001 Prozent

Dazu zwei eindrucksvolle Beispiele: Unsere Vorfahren sind täglich bis zu 20 Kilometern gelaufen, um etwas zu essen zu finden. Im Durchschnitt bewegen wir uns aktuell noch 600 bis 800 Meter. Und unsere Nahrung besteht heute nur noch zu 30 Prozent aus dem, was unsere Vorfahren einmal gegessen haben! Trotz seiner ungeheuren Kompensationsfähigkeit kann der Körper die sich daraus ergebenden Diskrepanzen und Defizite in vielen Fällen nicht mehr ausgleichen und wird krank. (...)
"Die Autoren berichten in diesem Buch die neuesten Forschungsergebnisse und erläutern, wie der eigene Vitamin-D-Spiegel reguliert werden kann. Außerdem geben sie wertvolle Tipps, wie die Heilkraft der Sonne präventiv sowie bei bereits bestehender Erkrankung lindernd eingesetzt werden kann."

Bewusst Sein, Nov. 2010

"Der Ratgeber liest sich ausgesprochen spannend und ist leichtverständlich auch für den interessierten Laien. Und es tut auch einfach gut, zu erfahren, auf welch einfache Weise man sich selbst und seiner Gesundheit ohne jegliche Risiken und Nebenwirkungen so viel Gutes tun kann!"
pnp.de, Buchtipp, 23.11.2010

"Der etwas reißerische Titel weist darauf hin, dass sich die Verfasser an ein größeres Publikum wenden, was aber dem Inhalt keinen Abbruch tut. (...) Dass Vitamin D auf einfachste Weise durch Sonnenlicht selbst vom Körper gebildet wird, ist bekannt. Doch durch die Warnung vor übermäßiger Sonneneinstrahlung wird leicht übersehen, dass der normale Nordeuropäer zumindest in den Wintermonaten eher zu wenig Licht erhält. (...) Zahlreiche Hinweise zum Thema Sonneneinwirkung, Einsatzmöglichkeiten von Vitamin D, sowie Mangeldiagnostik, Dosierung und Art der Präparate garantieren eine einfache Umsetzung der Empfehlungen."
Arzt, Zahnarzt und Naturheilverfahren 1/2011
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