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The Woman in Cabin 10

Thriller. Originaltitel: The Woman in Cabin 10. 'dtv Ta…
von Ruth Ware
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Produktdetails

Titel: The Woman in Cabin 10
Autor/en: Ruth Ware

ISBN: 3423261781
EAN: 9783423261784
Thriller.
Originaltitel: The Woman in Cabin 10.
'dtv Taschenbücher'. 'dtv premium'.
Übersetzt von Stefanie Ochel
dtv Verlagsgesellschaft

19. Dezember 2017 - kartoniert - 384 Seiten

Wie kann eine Frau verschwinden, die es nie gegeben hat?
Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teil. Ein wahr gewordener Traum. Doch in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres - wie ein menschlicher Körper. Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben.

Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in Nordlondon.
Jetzt reinlesen: Leseprobe(pdf)
"Kurzweiliger, atmosphärisch reizvoller Kreuzfahrtkrimi." Büchermagazin Februar - März 2018
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine Seefahrt, die ist lustig... - von Siderea - 25.03.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
...heißt es in einem alten Volkslied. Leider stimmt das nicht immer, wie Lo Blacklock erfahren muss. Sie ist Reisejournalistin und darf mit anderen Pressekollegen an der Jungfernfahrt der Aurora Borealis teilnehmen, einem kleinen, aber feinen Luxusschiff für superreiche Gäste. An Bord gibt es nur zehn Kabinen, und am ersten Abend lernt Lo die Bewohnerin der benachbarten Nummer 10 kennen. Während der ersten Nacht wird sie Zeugin, wie ihre Nachbarin über Bord geworfen wird, woraufhin Lo sofort den Sicherheitschef des Schiffs informiert. Doch angeblich stand die Nachbarkabine leer, und tatsächlich weist nichts auf die junge Frau hin, die Lo mit eigenen Augen wenige Stunden zuvor noch dort gesehen hat... Hat Lo sich tatsächlich alles nur eingebildet? Woman in Cabin 10 war für mich das erste Buch der Autorin Ruth Ware, das mich aber auf Anhieb völlig überzeugt hat - umso mehr freue ich mich jetzt auf ihren Debütroman Im dunklen, dunklen Wald , der schon seit einiger Zeit in meinem Regal darauf wartet, endlich gelesen zu werden. Es hätte mir gut gefallen, wenn auf dem Cover Psychothriller statt einfach nur Thriller gestanden hätte, denn genau das bekommt man. Die Spannung baut sich eher langsam und unterschwellig auf, denn Lo ist eine Ich-Erzählerin, der man als Leser nicht uneingeschränkt über den Weg traut. Sie hat einen etwas schwierigen Charakter, wirkt manchmal regelrecht neurotisch, und auch ihr Alkoholkonsum ist des Öfteren auf einem bedenklich hohen Niveau - was sie natürlich auch zu einer etwas anstrengenden Protagonistin macht. Obwohl ich sie manchmal packen und schütteln wollte, mochte ich Lo und habe extrem mit ihr mitgefiebert. Ruth Ware überrascht mit einigen Wendungen, die man unmöglich voraussehen kann, und der Aufbau sorgt dafür, dass der Spannungsbogen konstant hoch bleibt. Das Buch ist in acht Teile, die jeweils mehrere Kapitel umfassen, unterteilt. Die einzelnen Teile schließen mit einem Ausblick, der wenige Tage in die Zukunft reicht, ab. Das sind zum Beispiel Facebook-Chats, E-Mails, Zeitungsartikel und so weiter, die sich jeweils um Lo drehen, und die mich förmlich durch das Buch hetzen ließen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es für sie weitergeht. Zwei der auf dem Buch abgedruckten Pressestimmen ziehen Parallelen zu Agatha Christie, und bereits bevor ich sie gelesen hatte, fühlte mich an Und dann gabs keines mehr und an Tod auf dem Nil erinnert - nicht weil der Verlauf der Handlung sich ähneln würde, sondern weil das Setting ähnlich furchteinflößend und ausweglos erscheint. Wer gerne Thriller liest, die ohne großes Blutvergießen auskommen, aber Spannung und Suchtfaktor mitbringen, für den ist Woman in Cabin 10 sicher kein Fehlgriff - schlüssige, glaubhafte Auflösung inklusive.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Albtraumhafte Schiffsreise - von Dreamer - 16.03.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
Handlung Stell dir vor, du erhältst die Chance an der Jungfernfahrt eines exklusiven Kreuzfahrtschiffes teilzunehmen. Neben ein paar schönen Tagen mit der Aussicht, das Nordlicht zu bestaunen, bietet dir diese Reise die Karrierechance, auf die du so lange gewartet hast. Klingt traumhaft? Für Laura Blacklock entwickelt sich diese Ausgangssituation allerdings zu einer wahren Schreckensodyssee, als sie während er ersten Nacht auf See eine furchtbare Beobachtung macht. In der Nachbarkabine wurde ein schreckliches Verbrechen begangen. Aber was tust du, wenn dir niemand glaubt und es keinerlei sichtbare Anzeichen für ein Verbrechen zu geben scheint? Wem an Bord kannst du trauen? Und bist du dir sicher, dass du auch gesehen hast, was du glaubst gesehen zu haben? Meine Meinung Die Ausgangslage der Handlung war nach meinem Geschmack sehr vielversprechend und wurde meiner Meinung nach auch fesselnd und unterhaltsam umgesetzt. Bei der bloßen Vorstellung, dass ich in eine solche Situation geraten könnte, stellen sich mir alle Nackenhaare auf. Selbst wenn man zunächst gemeinsam mit dem Sicherheitschef des Kreuzfahrtschiffes an der Verlässlichkeit von Lo¿s Aussage zweifeln möchte, folgt ein seltsames und beunruhigendes Ereignis auf das nächste. Nach und nach steigert sich die Spannung, während Lo mehr oder weniger auf sich alleine gestellt versucht herauszufinden, was auf dem Kreuzfahrtschiff vor sich geht und wer eventuell als Täter in Frage kommt. Dabei muss sie sich zunächst einmal mit der Frage auseinandersetzen, wer denn eigentlich das potenzielle Opfer sein könnte. Denn niemand außer ihr scheint die Frau gesehen zu haben, die Lo an ihrem ersten Abend auf dem Schiff in der Kabine neben ihrer eigenen angetroffen hat. Mir jedenfalls ging es genau wie Lo, ich wollte wissen, was da vor sich geht und konnte nachvollziehen, dass sie mit ihren Bemühungen die Wahrheit herauszufinden nicht lockerlassen wollte. Die junge Journalistin, die erst kurz vor der Kreuzfahrt einen Einbruch in ihre Wohnung zu verkraften hatte, war mir relativ schnell sympathisch, sodass ich wirklich hoffte, dass die ganze Geschichte einigermaßen gut für sie ausgehen wird. Durch die Erzählung der Geschichte aus Lo¿s Perspektive wird man auch relativ schnell mit hineingezogen in den Horror, zu der sich die Kreuzfahrt entwickelt. Man ärgert sich gemeinsam mit Lo darüber, dass ihr niemand zu glauben scheint, dass sie als labile Persönlichkeit abgetan wird und zweifelt mir ihr gemeinsam zeitweise daran, ob sie nicht doch überreagiert. "Woman in Cabin 10" ist eine spannende Lektüre, die bis zur letzten Seite noch mit Überraschungen aufwarten kann und die ich mit einem Votum von fünf Sternen wärmstens weiterempfehle.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schrecken einer Kreuzfahrt - von Glücksklee - 22.02.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
"Woman in Cabin 10" ist bereits der zweite Thriller der Autorin Ruth Ware, den ich gelesen habe. Bereits "Im dunklen, dunklen Wald" fand ich sehr gut, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an "Woman in Cabin 10". Und eines muss man Ruth Ware definitiv lassen - sie schafft es durch eine geschickte Erzählweise und einen eindringlichen Schreibstil von Anfang an einen Spannungsbogen aufzubauen. Was genau hat Laura, genannt Lo, in ihrer Nachbarkabine gehört und gesehen? Der Klappentext des Buches verrät schon einmal, dass diese Frage einen zentralen Bestandteil der Handlung ausmacht. Weitere Informationen zur Handlung und zu Laura selbst, ihrer Glaubwürdigkeit als Erzählerin der Handlung, die aus der Ich-Perspektive wiedergegeben wird, werden nach und nach enthüllt, sodass man als Leser lange Zeit über gemeinsam mit Laura über das grübelt, was in der Nachbarkabine auf dem Kreuzfahrtschiff geschehen ist. Und Ruth Ware ist es dabei gelungen, dass ich Lo¿s steigende Verzweiflung und Angst geradezu fühlen konnte, während ich ihrer Geschichte folgte. Die Stimmung der Handlung wird von Abschnitt zu Abschnitt düsterer und düsterer - Lo, die sich von dieser Jungfernfahrt der Aurora Borealis, einem neuen Luxuskreuzfahrtschiff, eigentlich etwas ganz anderes erwartet hat, findet sich in einem wahrgewordenen Alptraum wieder, der psychologisch geschickt erzählt wird. Die Erwartungen, die der Klappentext und meine Leseerfahrung von "Im dunklen, dunklen Wald" beim mir geweckt hatten, wurden jedenfalls voll und ganz erfüllt. Gerade das letzte Drittel gewinnt noch einmal richtig an Fahrt, sodass es mir sehr schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Das Gesamtpaket aus einem packenden Schreibstil, einer spannenden Handlung und einer Protagonistin, mit der ich mitfiebern konnte, hat mich voll und ganz überzeugt - daher vergebe ich auch fünf von fünf Sternen für diesen neuen Thriller von Ruth Ware und freue mich auf weitere Werke aus der Feder der Autorin.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Habe mir mehr erwartet - von KerstinT - 21.02.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
Laura "Lo" Blacklock ist Reisejournalistin und soll während der Jungfernfahrt des Luxuskreuzers Aurora Borealis ihre Chefin vertreten. Doch ein paar Tage bevor es auf große Fahrt geht, wird bei Lo eingebrochen. Noch vom Schock gezeichnet geht Lo auf das Schiff und erlebt dort gleich den nächsten Schock. Nachts hört sie wie etwas ins Meer geworfen wird. Als sie über die Reling schaut, sieht sie eine Frau untergehen. Ist es die junge Frau, die sie wenige Stunden vorher noch in der Kabine neben ihr war? Doch scheinbar kennt diese niemand. Und die Kabine war angeblich die ganze Zeit unbelegt. Jo begibt sich auf die Suche, denn auf einem Schiff kann man nicht entkommen! Nach dem großen Hype und viel positiver Kritik wurde ich letztendlich doch neugierig und wollte diesen Thriller unbedingt lesen. Doch leider wurde ich enttäuscht. Es fing schleppend an. Mit dem Einbruch bei Lo wurde es etwas spannend. Aber danach wurde es sehr zäh und langweilig. Auf dem Schiff angekommen gibt es gefühlt eine Ewigkeit Small Talk, bis es dann endlich zu diesem nächtlichen Zwischenfall kommt, bei dem scheinbar etwas über Bord geht. Danach wird es auch wieder eher langweilig. Auf den letzten 80 bis 100 Seiten wurde es endlich spannender. Und die Auflösung des Ganzen war recht vorhersehbar. Irgendwie wirkte auch alles sehr konstruiert und nicht richtig ausgearbeitet. Lo als Charakter hat mir nicht sonderlich gefallen. Irgendwie erschien sie mir unreif und sehr labil. Zwischenzeitlich dachte ich auch, vielleicht hat sie Wahnvorstellungen. Der Schreibstil war in Ordnung und flüssig zu lesen. Die Szenerien und Personen wurden gut beschrieben, so dass man diese vor sich sah und auch ein wenig das Gefühl hatte mit an Bord der Aurora zu sein. Doch schien es mir eine sehr langweilige und oberflächliche Gesellschaft zu sein. Was ich etwas "besonders" fand, waren die E-Mails und Pressemitteilungen, die immer wieder zwischen die einzelnen Kapitel geschoben wurden. Diese gaben Einblicke in die Zukunft. Einerseits fand ich das schlecht, da sie etwas spoilern. Andererseits waren sie auch gut um "aufzuwecken", da man nun wusste, es kommt bald was und die Langeweile muss ein Ende haben. Alles in allem hatte ich einen spannenden Thriller erwartet, den ich nicht mehr aus der Hand legen kann. Leider bekam ich einen mittelmäßigen Thriller mit unsympathischer Protagonistin. Somit vergebe ich nur drei von fünf Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein superspannender und unheimlicher Thriller - von janaka - 06.02.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
*Inhalt* Das könnte die Chance ihres Lebens sein, die Journalistin Lo Blacklock kann anstelle ihrer Chefin an einer Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs durch die norwegischen Fjorde teilnehmen und Kontakte knüpfen. Doch schon in der ersten Nacht beobachtet sie etwas Ungewöhnliches. Etwas oder jemand ist in der Nachbarkabine über Bord gegangen. Doch keiner glaubt ihr, denn diese Kabine ist nicht belegt und es fehlt auch niemand an Bord. Lo macht sich auf die Suche nach der jungen Frau, mit der sie am Nachmittag zuvor noch geplaudert hat¿ Hat se das alles nur geträumt? Oder wer spielt ein falsches Spiel an Bord? *Meine Meinung* Woman in Cabin 10 von Ruth Ware ist ein spannender und fesselnder Thriller. Gleich mit dem Einbruch bei der Journalistin Jo zeigt sie mir, wie gut sie mit Worten umgehen kann. Die Spannung, die sie dort erzeugt, konnte ich förmlich spüren und auch die Angst, die Lo währenddessen hat, ist für mich nachvollziehbar. Bevor ich danach zu Bett ging, musste ich erstmal in alle Ecken schauen. Durch die detaillierten Beschreibungen kann ich mir alles gut vorstellen, dieses Schiff muss wirklich superluxuriös sein. Zu Anfang kann ich mich gut in den Hauptcharakter Lo hineinversetzen, doch als sie ihre Schlafprobleme mit Alkohol bekämpft, wird sie mir immer unsympathischer. Zum Glück ändert es sich wieder und ich kann mich auf die Geschichte einlassen. Es ist erschreckend, was so ein Einbruch alles mit einem Menschen machen kann. Lo ist danach ängstlich und kann kaum Vertrauen zu neuen Menschen aufbauen. Zwischendurch habe ich schon überlegt, ob sie sich vielleicht alles eingebildet hat. Dieses Spiel mit meiner Wahrnehmung ist der Autorin echt gut gelungen, sie hat Zweifel in mir gesät. Die große Wendung habe ich nicht kommen sehen und bin mit dem Ende absolut zufrieden. *Fazit* Wer Nervenkitzel und das Mysteriöse liebt, der ist bei diesem spannenden Thriller genau richtig. Dieser Pagetuner bekommt von mir 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll gute Reise - von Ecinev - 04.02.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
Endlich sollte für die Reisejournalistin Laura Blacklock, genannt Lo, ein Traum wahr werden. Anstelle ihrer schwangeren Chefin sollte sie an einer Kreuzfahrt an Bord eines Luxus Schiffes entlang der norwegischen Küste teilnehmen. Die Jungfernfahrt der Aurora Borealis für geladene Presseleute. Auf dem kleinen Schiff mit gerade einmal 10 Kabinen treffen die auserwählten Presseleute und Investoren beim ersten Dinner aufeinander. Laura, die sich bereits in ihrer Kabine Mut angetrunken hat, trifft auf ihren Ex-Freund. In der Nacht erwacht sie von einem Geräusch als wäre ein schwerer Körper ins Wasser gefallen. Erschrocken geht sie auf den Balkon und meint in der Ferne eine Hand im Wasser zu sehen. Auf der Balkonbrüstung der Nachbarkabine sieht sie Blut. Der sofort verständigte Sicherheitschef glaubt ihr nicht. Schließlich hat sie sehr viel getrunken und nimmt seit Jahren Antidepressiva. Noch dazu ist die Nachbarkabine, Nr. 10 leer obwohl sie sich am Abend vorher dort von einer jungen Frau Schminke geliehene hat. Das Schiff ist auf dem Weg von Hull nach Trondheim, eine lange Fahrt ohne Kontakt zur Küste. Die klassischen Zutaten für einen Who-donnit sind somit komplett. Lo ist verunsichert. Sie ist sich sicher was sie gehört hat doch keiner glaubt ihr. Ist sie selbst noch sicher auf dem Schiff ? Der Spannungsbogen ist sehr hoch in diesem Buch. Der Schreibstil in Ich-Form aus Sicht von Lo ist lebendig und verzweifelt. Unterbrochen werden die Kapitel mit Ausschnitten aus Zeitungen und sozialen Netzwerken um eine verschwundene Passagierin auf einem Kreuzfahrtschiff. Die anderen Passagiere werde nur kurz beschrieben und bleiben farblos. Das Ende war für mich eine Überraschung. Doch leider ist die Spannung an ihrem Höhepunkt abgebrochen und das Ende wirkte sehr konstruiert und unglaubwürdig.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wahn oder Wirklichkeit? - von leseratte1310 - 26.01.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
Nachdem es in ihrem Privatleben einige Probleme gibt, gibt es beruflich wenigstens etwas Erfreuliches für die Journalistin Laura "Lo" Blacklock. Sie darf ihre Kollegin Rowan vertreten bei der Jungfernfahrt der Aurora Borealis. An Bord begegnet sie der Frau aus der Nachbarkabine. Als sie in der der darauffolgenden Nacht von einem Schrei wach wird und dann hört, wie etwas Schweres ins Wasser fällt, nimmt sie an, dass etwas Schlimmes passiert ist und informiert den Sicherheitsoffizier. Doch dann erfährt sie, dass die Kabine gar nicht belegt war. Was ist mit der Frau geschehen, mit der Lo am Abend gesprochen hat? Das Cover des Buches hat mich so angesprochen, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Doch es hat eine Weile gedauert, bis ich mich in die Geschichte eingefunden habe. Das Schiff ist luxuriös und mit 10 Kabinen nicht allzu groß, daher hält sich die Anzahl der Beteiligten in Grenzen. Zunächst einmal lernt man Lo mit ihren Nöten kennen. Sie ist eine Frau, wie von Selbstzweifeln geplagt wird. Gegen ihre Panikattacken benötigt sie Tabletten und dem Alkohol spricht sie auch gut zu, um ihre Problemchen zu vergessen. Vielleicht ist das der Grund, dass ich ihre Handlungen nicht immer so recht nachvollziehen kann. Kein Wunder auch, dass die anderen sie für eigenartig halten. Auch mir war sie nicht sonderlich sympathisch. Aber auch ihre Mitreisenden und die Crewmitglieder sind , na ja, nennen wir es einmal gewöhnungsbedürftig. Alle wirken so, als hätten sie etwas zu verbergen, daher schienen alle auch irgendwie verdächtig. Es war niemand da, der meine Sympathien gewinnen konnte. Ich wusste die ganze Zeit nicht so recht, was ich von Lo halten sollte. Was es Realität oder war es Einbildung, was sie da mitbekommen haben will? Aber sie will herausfinden, was passiert ist und da sie nicht aufgibt, bringt sie sich selbst in Gefahr. Zwischendurch gibt es immer wieder auch Einschübe von Mails, Forenbeiträge und ähnlichem, die einen Ausblick auf die Zukunft geben. Doch auch die sorgten nicht dafür, dass ich Klarheit darüber bekam, was auf dem Schiff läuft. Die Auflösung konnte mich dann doch überraschen. Die Geschichte war interessant und spannend, hatte aber auch einige Längen. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Psychothriller mit klaustrophobischen und paranoiden Grundtönen - von smartie11 - 26.01.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
Meine Meinung: Es hätte so schön sein können¿ Die Journalistin Laura "Lo" Blacklock darf an der Jungfernfahrt der Luxusyacht Aurora Borealis teilnehmen. Doch schon vor dem Start der Kreuzfahrt bringt sie ein Einbruch bei ihr zu Hause vollkommen durcheinander. Und dann ist da auch noch die junge Frau in der Nachbarkabine, die auf einmal verschwunden ist und die niemand gesehen haben will¿ Der Start in die Geschichte gelingt sehr leicht, da zu Beginn der Kreis der Charaktere noch sehr übersichtlich ist. Nach dem ersten Schock des Einbruches lernt man als Leser erst mal die Protagonistin Laura, ihre Sorgen, Nöte und Ängste kennen, die durch den Einbruch nochmal ordentlich befeuert worden sind. Mit dem Start der Kreuzfahrt treten wir dann ein in einen sehr kleinen und elitären Mikrokosmos, denn neben der Crew gibt es nur ein gutes Dutzend Passagiere. In diesem latent klaustrophobischen Szenario entspinnt sich ein Fall, der mich insgesamt sehr an die Krimi-Klassiker von Agatha Christie (z.B. "Das Böse unter der Sonne") oder auch den Stil von Edgar Wallace erinnert hat. Sehr geschickt verschafft Ruth Ware ihrer Protagonistin eine Außenseiterposition - denn alle anderen Personen auf dem Schiff halten ihre Sorge um die mysteriöse verschwundene Frau aus Kabine 10 mehr oder weniger für eingebildet. Besonders gut gefallen hat mir dabei, dass auch bei mir als Leser der Zweifel immer weiter aufgekeimt ist, ob Lauras Einbildung ihr tatsächlich nicht Streiche spielen könnte¿ Sehr gut gefallen hat mir auch das schriftstellerische Stilmittel der Autorin gefallen, zwischendurch kurze Einschübe zu bringen, die die diffuse Bedrohung immer ernster werden lassen, ohne dass dem Leser hierdurch die Hintergründe oder der weitere Verlauf der Geschichte verraten werden würde. Weniger gefallen hat mir hingegen die manchmal schon etwas übertriebene unbeholfene Art Lauras. FAZIT: Eine spannende Story mit paranoider und klaustrophobischer Grundstimmung in einem faszinierenden Mikrokosmos auf See.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Horrortrip mit Nervenkitzel! - von Marens Bücherwelt - Miss Letter - 09.01.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
Ich vergebe Woman in Cabin 10 volle 5 von 5 Herzen in allen Kategorien. Die Autorin Ruth Ware hat in ihrem Thriller ein beängstigendes Szenario aufgebaut und aus einer sonst harmlosen Erholungsreise auf dem offenen Meer, einen Horrortrip mit seltsamen Passagieren und einer ausweglosen Situation geschaffen. Ich habe mitgefiebert und meine Nerven waren ständig zum Zerreißen gespannt! Ein Leseerlebnis für düstere Tage. Für jeden Leser, der Nervenkitzel liebt! Story 5/5 Charaktere 5/5 Gefühle 5/5 Spannung 5/5 Schreibstil 5/5 Ende 5/5 Der Spannungsboden ist schon auf den ersten Seiten extrem hoch. Woman in Cabin 10 startet dramatisch und völlig unerwartet. Bei der Protagonistin Lo wird eingebrochen und wir befinden uns mittendrin in dieser schutzlosen Ausnahmesituation. Ohne Lo erst zu kennen, erleben wir mit ihr zusammen die Schrecksekunden. Der Einstieg war für mich schon nervenzerreißend und aufwühlend genug. Nach dem Einbruch ist alles anders. Der Einbrecher ist in ihre Privatsphäre eingedrungen und für Lo ist es schwierig, damit umzugehen und vor allem: Sie fühlt sich nirgends mehr sicher, kann keinem mehr trauen. Und oft ist die einzige Lösung, die Nerven mit Alkohol zu beruhigen. Als Leser ist es spannend zu erfahren, was dieser brutale Einbruch mit einem Menschen, besonders noch mit einer zierlichen jungen Frau wie Lo alles anrichten kann und wie die Unsicherheit nach und nach immer die Oberhand gewinnt. Doch Lo hat nicht viel Zeit ihren Schock zu verarbeiten, denn sie erhält von ihrer Arbeit die Chance, eine exklusive Luxuskreuzfahrt auf der Aurora nach Norwegen zu genießen und anschließend darüber einen Artikel für ihre Redaktion zu schreiben. Obwohl sie psychisch überhaupt nicht in der Lage ist, die Kreuzfahrt anzutreten, will die sie auf jeden Fall diese Chance nutzen und sich beweisen. Außerdem sollte man doch auf dem offenen Meer am sichersten sein, oder? Die Kreuzfahrt entpuppt sich schnell als Horrortrip, denn gleich in der ersten Nacht wird Lo Zeuge eines Mordes. Die Frau aus der Nachbarkabine, die Lo vor wenigen Stunden noch ihren Mascara geliehen hat, ist auf dem Schiff nicht mehr aufzufinden. Anhand der Personenbeschreibung, kennt kein Passagier des Schiffes diese Frau und der Sicherheitsmann krümmt keinen einzigen Finger, um die Tat aufzudecken und das Beweisstück - die Mascara - zu untersuchen. Im Gegenteil: Er stempelt Lo sogar aufgrund des Alkoholkonsums als unzurechnungsfähig ab. Lo reicht es jetzt endgültig und will kein weiteres Opfer des Verbrechens werden. Kurzerhand übernimmt sie die Überwachung auf dem Kreuzfahrtschiff und will endlich Klarheit und vor allem, so schnell es geht das Kreuzfahrtschiff verlassen. Die anderen neun eingeladenen Gäste auf dem Schiff verhalten sich allesamt merkwürdig und undurchsichtig. Eine große Hilfe ist keiner von ihnen, sondern verstärken mit ihren unsympathischen Charakter die drückende und beklemmende Atmosphäre auf dem offenen Meer! Woman in Cabin 10 lässt sich sehr flüssig und schnell weglesen. Vor allem der Schreibstil hat es mir angetan. Ruth Ware kann die Grauen erregende Atmosphäre und die ständige Gefahr auf dem Schiff genau auf den Punkt bringen. Ich weiß nicht, wie die Autorin es geschafft hat, aber ich habe oft selbst an den Aussagen von Lo gezweifelt. Das Urteilsvermögen der Hauptprotagonistin wird von Kapitel zu Kapitel schwammiger, sie gerät immer mehr in Panik, wird regelrecht hysterisch. Obwohl wir jeden Moment mit Lo verbringen und Verdacht schöpfen, können wir beide nicht auf ihre Sinne oder ihrem Bauchgefühl vertrauen, denn diese spielen völlig verrückt. Bildet sich Lo alles sein? Sind das alles nur vermeintliche Beobachtungen? Vielleicht spielt ihre Phantasie einen Streich mit ihr? All diese Fragen schwirren ständig in meinem Kopf. Erschreckend, wie beim Leser mit der Verwirrung gespielt wird. Und es ist unheimlich, wie stark ich mich in die verletzliche Lo hineinversetzen konnte. Vor allem das erschreckende Ende ist einfach der Wahnsinn! - Psychoschocker.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Luxuskreuzfahrt in den Tod - von Büchermaulwurf - 08.01.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
Die Journalistin Jo Blacklock darf für ihr Reisemagazin an der Jungfernfahrt des exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs "Aurora Borealis" zu den norwegischen Fjorden teilnehmen. Doch in ihrer ersten Nacht auf See erwacht sie von einem plötzlichen Geräusch aus der Nachbarkabine. Sie hört wie etwas Schweres über Bord geworfen wird und glaubt von ihrem Balkon einen menschlichen Körper im Wasser versinken zu sehen. Auf dem Nachbarbalkon entdeckt sie eine Blutspur. Am Vortag hatte sie sich noch von einer Frau in dieser Kabine Wimperntusche geliehen. Sie alarmiert sofort die Crew, muss aber feststellen, dass die Nachbarkabine unbewohnt und leer ist. Alle Hinweise auf eine Bewohnerin sowie das Blut sind verschwunden. Die Kabine war nie belegt und weder ein Crewmitglied, noch ein Passagier fehlen. Die Frau, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nicht zu existieren. Da niemand ihr Glauben schenkt, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Da das Buch sehr stark beworben wurde, hatte ich hohe Erwartungen und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht! Die Handlung fesselte mich von der ersten Seite an und der Spannungsbogen stieg stetig, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch das Ende wartete nochmal mit einer Überraschung auf und für mich gab es keine offenen Fragen. Das Buch ist nach Angabe der Autorin eine Hommage an Agatha Christie und das stimmt auch. Das luxuriöse Setting, die wenigen Figuren/Charaktere und die Tatsache, dass auf einem Schiff keinen Flucht möglich ist, lassen wirklich an die berühmten Romane von Christie denken. Der Leser erfährt alles über die Ich-Erzählerin Lo, und hat so direkt an ihren Gedanken und Gefühlen Anteil. So konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre zunehmende Angst und Verzweiflung nachempfinden. Ich ging zusammen mit ihr auf dem Schiff auf Spurensuche und konnte so die bedrohliche und klaustrophobische Atmosphäre hautnah nachempfinden. Wie in einem klassischen Krimi konnte ich mitraten, wer als Verdächtiger in Frage kommt. Die Auflösung des ganzen war eine große Überraschung, die ich so nicht vorhergesehen hatte. Mit "Woman in Cain 10" ist Ruth Ware ein perfekter Psychothriller gelungen, der ein echter Pageturner ist. Er besticht durch das luxuriöse Setting, die stetig steigende Spannung und die unvorhersehbaren Wendungen. Ich gebe daher eine unbedingte Leseempfehlung und vergebe verdiente 5 Sterne!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zerfrisst das Selbstvertrauen - von Julia Lindner - 08.01.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
Es ist ein Mörder auf dem Schiff. Und niemand glaubt ihr. Lo fährt als Ersatz für ihre Chefin als Reiseberichterstatterin auf der Jungfernfahrt eines Luxuskreuzfahrtschiffes mit. Die durch einen Einbruch und eine psychische Erkrankung bereits labile junge Fraumeint, in der Nacht einen Mord in der Nachbarkabine mitzubekommen. Nun muss sie nur noch ihre Mitreisenden überzeugen. Aber irgendjemand an Bord scheint dafür sorgen zu wollen, dass nicht nur alle anderen an ihr zweifeln... Das Buch hält einen definitiv in Atem und ist streckenweise so gut geschrieben, dass man selbst zu zweifeln beginnt. Allerdings ist es wiederum nicht SO spannend, dass ich es nicht nicht aus der Hand legen kann. Teilweise hat das Buch Längen. Und auch die Figuren sind keine wirklichen Sympathieträger: Selbst die Hauptfigur, mit der man ja eigentlich mitfiebern soll, erscheint mir stellenweise blass bis fast schon unsympathisch. Außerdem hatte ich irgendwie Probleme, die einzelnen Figuren auseinander zu halten, da die Namen sich teilweise einfach zu ähnlich klingen. Was wiederum aber auch nicht so schlimm ist, da man eh keine engere Bindung zu ihnen aufbaut. Alles in allem ist es ein grundsätzlich spannendes Buch, dass mich ganz zufrieden zurückgelassen hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lädt zum wilden Spekulieren ein - von marcello - 08.01.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
"Im dunklen, dunklen Welt" war vor einem Jahr bei mir eine Option dieses Buch zu kaufen. Das ist dem Umstand geschuldet, dass es zu viele gute Bücher gibt, nicht passiert, dafür habe ich jetzt bei "Woman in Cabin 10" ja gesagt und einfach nur gehofft, dass das euphorische Marketing zu diesem Thriller meine Erwartungen nicht zu hoch schraubt, so dass ich schwer enttäuscht werde. Der Einstieg in den Thriller gelingt gut, da ein knackiger, spannender Prolog geboten wird, der Lust auf mehr macht. Auch der eigentliche Einstieg in die Geschichte wird sehr spannend und atemraubend angelegt, so dass die Lust auf dieses Buch im Allgemeinen sehr stark war. Danach kommt so ein kleiner Bruch, weil die Autorin sich mit der Protagonistin Lo Blacklock zu sehr im Kreis drehte und sie durch Alkohol- und Schmerzmittelkonsum als unzuverlässig inszeniert wurde. Dazu entwickelt sie eine sehr schüchterne, für eine Journalistin also vollkommen untypische Charaktereigenschaft, nachdenkliche Art, so dass sie sich häufig selbst im Weg steht und dadurch sehr anstrengend wirkt. Die Handlung auf dem Schiff selbst ist von unterschiedlichen Erzähltempora begleitet. Mal geht es Schlag auf Schlag, mal geht es ruhiger zu, wo dann ein Blick auf die potenziellen Verdächtigen geworfen wird. Diese Abwechslung im Tempo hat mir gut gefallen, da ich sehr rasch mit dem Lesen vorwärts kam und vor allem immer wild am Spekulieren war. Mir war es wichtig, dass die einzelnen Geschehnisse nicht zu stark auf einen Täter hinwiesen, sondern dass sich meine Überlegungen immer wieder wandeln konnten. Die tatsächliche Auflösung passiert für mich einen Ticken zu früh, da auf den letzten 75 Seiten dann zu sehr auf Überlebenskampf gesetzt wird. Das habe ich so nicht erwartet. Dafür war die Auflösung aber unerwartet und nachvollziehbar. Auch der Überlebenskampf am Ende war noch sehr spannend gestaltet und hat das Lesetempo noch einmal erhöht. Nach Beendigung des Thrillers bleiben dennoch einige kleinere Aspekte offen, die das Gesamtbild minimal trüben. Ich bin einfach ein Fan davon, dass alles beantwortet wird, daher kann ich mich leider des Eindrucks nicht erwehren, dass es in "Woman in Cabin 10" nicht konsequent der Fall war. Fazit: "Woman in Cabin 10" ist zum Glück keine Enttäuschung, sondern ein überzeugender Thriller, der sich vor allem in den Thrill-Elementen bewährt. Dass nicht alle offenen Fragen beantwortet werden und dass die Protagonistin etwas anstrengend ist, zähle ich zu den Randaspekten, die man nicht ignorieren kann, aber auch nicht zu stark in die Wertung miteinfließen lassen muss. Daher gebe ich zufriedene vier Sterne!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Woman in Cabin 10 - von Gelinde - 07.01.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
Woman in Cabin 10, von Ruth Ware Cover: Absolut gelungen zur Geschichte. Inhalt: Die Journalistin Lo hat das Glück, mit 10 anderen illustren Gästen, bei der Jungfernfahrt des exklusiven Kreuzfahrtschiffs Aurora dabei sein zu dürfen. Gleich in der ersten Nacht wacht sie von seltsamen Geräuschen auf und glaubt zu beobachten wie aus der Nachbarkabine, etwas Schweres (ein Frauenkörper?), ins Meer geworfen wird. Doch, obwohl Lo am Abend vorher, sich von der Frau in dieser Cabin 10, eine Wimperntusche ausgeliehen hat, ist diese Kabine nun picobello sauber und laut Passagierliste niemals belegt gewesen. Es fehlt auch niemand an Bord, weder von den Passagieren noch von der Crew. Und niemand glaubt Lo! Die anderen und sogar Lo selber beginnt allmählich an ihrem Verstand zu zweifeln, bis es zu spät ist und sie in eine tödliche Falle tappt? Meine Meinung: Ein gelungener Einstig, es geht direkt rein in die Geschichte. Die Journalistin ist eine Person mit nicht sehr großem Selbstbewusstsein, sie hat Angst-und Panikattacken, nimmt dagegen Medikamente und auch mit dem Alkohol ist sie nicht sehr zurückhaltend. Diese Kombination macht sie bei einigen nicht sehr glaubwürdig. Ihr Charakter ist auch schwer zu beschreiben, sie ist in meinen Augen recht chaotisch, sehr spontan und sprunghaft, nicht gerade der Typ taffe Journalistin. (Aber sie wächst in dem Buch noch über sich hinaus - finde ich). Die weiteren Gäste auf dem Schiff hätte ich mir lieber einzeln und besser vorgestellt gewünscht. Es waren mir zu viel auf einmal, ich habe schwer den Überblick behalten, wer Wer ist und wie ihre Verflechtungen und oder ihre Aufgaben sind, obwohl es nur 10 waren). Der Schreibstil gefällt mir: Tolle bildliche Vergleiche: z.B. ...sah er aus wie ein wütender Falke, der den Abschuss durch einen Wildhüter überlebt hatte und nun auf Rache aus war. Der Spannungsbogen wurde auch kontinuierlich gesteigert, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Wenn wir die ganze Zeit gerätselt haben ob ein Verbrechen stattgefunden hat und wenn ja, wer Täter (irgendwann war jeder mal verdächtig) und wer Opfer ist, so wussten wir gegen Ende zu die Antwort aber somit kam gleich weitere Hochspannung auf: wer ist die weitere Leiche? Ist es Lo? Und dann kamen die Wendungen Schlag auf Schlag. Mit unglaublichem Staunen hat mich der letzte Abschnitt durch ein Wechselbad der Gefühle geführt. Auch wenn das Buch, wenn man es im Rückblick auseinander nimmt und zerpflückt, einige Ungereimtheiten hat und sich einige Fragen auftun, war es für mich absolut fesselnd und ich kann es mir sehr gut als Film vorstellen. Autorin: Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte eine Zeit lang in Paris. Heute wohnt sie mit ihrer Familie in Nordlondon. Gleich mit ihrem ersten Thriller "Im dunklen, dunklen Wald" wurde sie zur Bestsellerautorin. Beide Bücher werden in Hollywood verfilmt. Mein Fazit: Ein echt gelungener Thriller: Mysteriös, Nervenkitzel, gewaltige Spannung und sogar bis zum Schluss überraschende Wendungen. Für mich ein Pageturner par excellence. 5 Sterne
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wie kann eine Frau verschwinden, die es nie gegeben hat? - von Inge Weis - 07.01.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
Mysteriöse Vorgänge auf hoher See. Die Jungfernfahrt eines luxuriösen Kreuzfahrtschiffes könnte eine herrliche Zeit sein. Aber für die junge Journalistin im Mittelpunkt von Ruth Wares Thriller Woman in the Cabin 10 wird die Reise zum Horrortrip. Eine Reise auf einem exklusiven Kreuzfahrtschiff, ganz umsonst und noch dazu mit der Aussicht auf wichtige Kontakte. Die Londoner Reisejournalistin Laura Blacklog, genannt Lo, scheint das große Los gezogen zu haben, als die Zeitschrift, für die sie arbeitet, sie zur Jungfernfahrt der Aurora Borealis schickt. Doch von Anfang an steht die Reise, die Lo als Hauptfigur und Erzählerin in dem Thriller schildert, unter keinem guten Stern. Kurz vor der Abreise bricht ein Mann in Los Wohnung ein. Sie kann ihn zwar vertreiben, bevor er mehr als ihre Handtasche stehlen kann, aber die junge Frau ist zutiefst verunsichert. Als dann noch ein Streit mit ihrem Freund hinzukommt, ist aus dem journalistischen Auftrag Los Hoffnung auf Distanz zu ihrem alltäglichen Leben geworden. Anfangs scheint auch alles zu passen. Das Schiff ist klein, es hat lediglich zehn Suiten und Kabinen, und ist ganz auf das Wohlbefinden der Gäste ausgerichtet. Lo würde sich wohler fühlen, wäre die Kabine nur nicht so eng wie ihre Wohnung. Aber dennoch lässt sich die Reise gut an. Die Mitreisenden sind freundlich, die Mahlzeiten hervorragend, die Getränke kostenlos. Aber schon in der ersten Nacht wird Lo von einem verdächtigen Geräusch aufgeschreckt. Sie hört eine Frau schreien und dann, wie etwas Großes so wie ein menschlicher Körper, ins Wasser fällt. Lo ist überzeugt, dass die junge Frau aus Kabine 10, die ihr noch etwas Make-up geliehen hatte, ermordet wurde. Lo alarmiert den Sicherheitschef des Schiffes, aber der zeigt sich eher wenig beeindruckt von ihrer Geschichte. Hier beginnt Woman in the Cabin 10 sich von anderen Krimis zu unterscheiden, die auf Kreuzfahrtschiffen spielen. Der Sicherheitschef glaubt ihr nicht. Kabine 10 ist zwar leer, aber sie wirkt auch nicht so, als sei sie je bewohnt gewesen. Weder von den Gästen noch vom Personal fehlt jemand. Also bleibt Lo nichts anderes übrig, als auf sich allein gestellt herauszufinden, wer der Mörder ist. Und das, wo sie doch eigentlich mit einem ganz anderen Auftrag an Board gekommen war. Nähmlich, sie war hier als Gast und sollte diese Leute mit ihrer Kompetenz beeindrucken und mit ihrem Charme verzaubern. Stattdessen war sie kurz davor, Mitarbeiter und Gäste mit der schlimmsten aller Anschuldigungen zu konfrontieren. Die Autorin spielt in ihrem Thriller gekonnt mit Realitäten. Ähnlich wie in einem klassischen Agatha-Christie-Krimi hat jeder auf dem Kreuzfahrtschiff isolierten Gesellschaft eine verborgene Seite, die durchaus den Verdacht erlaubt, sie könnten für einen Mord infrage kommen. Ruth Ware hat dem Roman sehr geschickt dadurch zusätzlich Spannung verliehen, dass sie ihre Hauptfigur Lo auch zur einzigen Informationsquelle gemacht hat. Die Leser müssen völlig auf Los Aussagen und Einschätzungen vertrauen, aber je weiter der Roman fortschreitet, umso größer werden die Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Journalistin. Sie sagt selbst über ihren Zustand: Wenn sie nicht tot war, blieb nur eine Erklärung: Dass ich dabei war, den Verstand zu verlieren. Woman in the Cabin 10 ist ein geschickt konstruiertes Puzzle aus Fakten, Vermutungen und Zweifeln. In dem Roman wird viel Spannung aus der Spekulation geschaffen, ob überhaupt jemand umgebracht wurde, wenn ja, ob es ein weiteres Mordopfer geben könnte. Dieser Thriller ist ein psychologisches Kammerspiel der Spitzenklasse, ein perfekter Psychothriller! Erzählt wird der raffinierte und ausgeklügelte Thriller aus der Ich-Perspektive. Der Spannungungsbogen wird stetig erhöht, die bedrohliche Atmosphäre ist deutlich spürbar. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen! Spannend bis zum Schluss. Ruth Ware überzeugt mal wieder auf ganzer Linie. Dieser Thriller ist die passende Lektüre für einen grauen Nachmittag, (oder vielleicht für eine Kreuzfahrt).
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Aufbauende Spannung - von Bambisusuu - 03.01.2018 zu Ruth Ware „The Woman in Cabin 10“
Der Thriller Woman in Cabin 10 wurde von der englischen Autorin Ruth Ware geschrieben und ist im dtv-Verlag 2017 erschienen. Nach ihrem Weltbestseller und erstem Thriller Im dunklen, dunklen Wald wagt Ruth Ware den nächsten Thriller. Lo ist Journalistin und hat die Möglichkeit ihre schwangere Chefin auf einem Luxusschiff zu vertreten. Kurz zuvor wird bei ihr Zuhause eingebrochen und sie wird Opfer eines Angriffes. Die Kreuzfahrt ist daher ungünstig, doch die Chance will sie sich nicht entgehen lassen. Lo wird eines Nachts hautnah zur Zeugin eines Mordes. Doch Glauben schenkt ihr keiner. Die Kabine ist nie belegt gewesen. Lo verzweifelt an ihrem Verstand. Hat es den Mord wirklich gegeben? Und wenn doch, befindet sich der Mörder noch unter ihnen. Das Buch wurde in vielen Zeitschriften und Werbungen bereits präsentiert, wodurch ich ebenfalls aufmerksam geworden bin. Die Autorin ist mir vom Hören bekannt, ihren Schreibstil kannte ich jedoch nicht. Der Thriller wirkt stilvoll, durchdacht und ähnelt stark der Mentalität von Agatha Christie. Für einen Thriller verhält sich das Buch mit 384 Seiten in einem akzeptablen Bereich und lässt sich ohne Langatmigkeit lesen. Zu Anfang wirkt der Thriller ruhig. Auch der Einbruch weckt in mir zuerst keine großartige Spannung. Was zu Anfang unnötig erscheint, zeigt später wichtige Hintergründe. Die Autorin schafft es die Hauptprotagonistin Lo in einen bestimmten Blickwinkel zu setzen. Die Journalistin Lo Blacklock ist mir nicht unbedingt ans Herz gewachsen, trotzdem schafft es die Autorin ihre Gedanken und Gefühle mir näher zubringen. Ich hatte das Empfinden, ich wäre vor Ort. Lo kämpft mit starken Angstzuständen. Antidepressiva gehören seitdem zu ihrem Alltag. Auch der Einbruch macht ihr auf dem Schiff weiterhin zu schaffen. Ihr distanzierte Art kann ich nach den Informationen eher nachvollziehen. Trotz Ängste, Erpressungen und keinem Rückhalt wagt Lo die Suche nach dem Täter. Beim Leser wird dabei mit großer Verwirrung gespielt. Die Verdächtigen halten sich in Grenzen, jedoch könnte jeder auf der Kreuzfahrt in Frage kommen. Lo Blacklocks ist unschlüssig und weiß selbst nicht, was die Wahrheit ist. Psychologische Spannung wird dabei aufgebauscht. Bildet sich Lo alles ein? Ihre Antidepressiva versetzen sie in Schwankungen und bringen Lo in große Gefahr. Vertrauen kann sie niemandem. Der Nervenkitzel steigt dabei bis zur letzten Seite. Ein guter Thriller, der den Leser fesselt und mitreißt. Der schlichte Schreibstil setzt den Fokus auf die Handlung und lässt trotzdem die Spannung erhalten!
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