eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096

Der Frauenchor von Chilbury

Sofort lieferbar
Buch (gebunden)
Buch (gebunden) € 19,99* inkl. MwSt.
Portofrei*

Produktdetails

Titel: Der Frauenchor von Chilbury
Autor/en: Jennifer Ryan

ISBN: 3462048848
EAN: 9783462048841
Originaltitel: The Chilbury Ladies' Choir.
1. Auflage.
Übersetzt von Andrea O'Brien
Kiepenheuer & Witsch GmbH

7. September 2017 - gebunden - 480 Seiten

Wie Frauen in schweren Zeiten durch Singen ihre eigene Stimme fanden

Inspiriert von der Geschichte ihrer Großmutter erzählt die britische Autorin Jennifer Ryan in ihrem Debüt »Der Frauenchor von Chilbury« von einer Gruppe starker Frauen zu Beginn des Zweiten Weltkriegs in einem kleinen Ort in England.

1940: Als immer mehr Männer nach London gehen oder eingezogen werden, beschließt der Pfarrer von Chilbury in der Grafschaft Kent, den Chor der Gemeinde aufzulösen. Die Frauen sind zutiefst enttäuscht. Was bleibt ihnen im schwierigen Kriegsalltag noch? Doch dann kommt die Musikprofessorin Primrose Trent aus London im Ort unter. Sie ist der Überzeugung, dass Musik gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist und schlägt die Gründung eines reinen Frauenchors vor. Die Idee stößt auf Skepsis. Ein Chor ganz ohne Bässe und Tenöre? Aber Primrose gibt nicht auf: Mit Energie und Leidenschaft treibt sie ihr Projekt voran - ihr Enthusiasmus und die wundervolle Musik, die entsteht und die sie sich selbst nie zugetraut hätten, überzeugen die Frauen und richten sie auf. Der Chor hilft ihnen, ihre eigene Stimme zu finden. Fünf grundverschiedene Frauen und Mädchen erzählen von ihrem Leben im Dorf und davon, wie der Krieg ihr Leben verändert - wie er Verlust, Trauer und Angst erzeugt, aber doch nicht verhindern kann, dass auch Freundschaft und Liebe entstehen.
Jennifer Ryan wurde in England geboren, arbeitete als Lektorin in London und lebt heute mit ihrer Familie in Washington, D.C.

»Wie eine jede mit ihren Problemen umgeht und wie sich das Dorf in Zeiten des Krieges entwickelt, erzählen Tagebucheinträge, Briefe und Zeitungsmeldungen. Diese Perspektivwechsel machen die Lektüre sehr unterhaltsam.«
Kundenbewertungen zu Jennifer Ryan „Der Frauenchor von Chilbury“
Durchschnittliche Kundenbewertung
review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.2 7 Kundenbewertungen
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Stärke von Englands Frauen im 2. Weltkrieg - von orfe1975 - 05.02.2018 zu Jennifer Ryan „Der Frauenchor von Chilbury“
Cover und Gestaltung ---------------------------- Den Titel ziert das Foto eines typisch englischen Dorfes. Anhand des Oldtimers kann man sehen, dass es schon älter sein muss. Optisch erinnerte es mich an die Reihe Der Doktor und das liebe Vieh . Es passt zum Titel, dennoch hätte ich das englische Cover, auf dem die 5 Protagonistinnen abgebildet sind, passender gefunden. Als Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen ist das Buch einfach ein tolles Schmuckstück im Regal. Inhalt: ---------------------------- Chilbury, ein englisches Dorf in Zeiten des 2. Weltkrieges. Die meisten Männer sind im Krieg und wegen Sängermangel will der Dorfpfarrer den Chor auflösen. Doch dann kommt Musikprofessorin Primrose Trent aus London in den Ort. Sie beschließt, den Chor ausschließlich mit Sängerinnen wieder zu eröffnen. Mit dieser Entscheidung verändert sie entscheidend das Leben der Frauen und letztendlich des ganzen Dorfes. Mein Eindruck: ---------------------------- Als erstes fiel mir der Sprachstil positiv auf: Man spürt sofort den gewissen, britischen Flair und obwohl die Geschichte in Kriegszeiten spielt, ist immer wieder der typisch britische Humor, manchmal auch Sarkasmus zu spüren. Die Handlung hat mich angenehm überrascht: ich hatte eine Geschichte erwartet, die sich ausschließlich um den Chor und die Musik dreht. Aber es wird viel über den Alltag der Frauen und ihre Gefühle berichtet. Die 5 weiblichen Hauptfiguren kommen mittels ihrer Briefe und Tagebücher abwechselnd zu Wort: Die dreizehnjährige Kitty Winthrop und ihre achtzehnjährige Schwester Venetia, das zehnjährige tschechische Flüchtlingsmädchen Silvie, sowie die verwitwete Mrs. Tilling und die leicht verbitterte Hebamme Mrs. Paltry. Diese persönlich formulierten Passagen wurden von der Autorin so geschickt eingeflochten, dass sich im Ganzen eine höchst spannende Handlung ergibt. Man erlebt tragische, komische, rätselhafte und aufregende Momente mit den 5 Frauen: Jeder im Dorf hat etwas zu verbergen, jeder tratscht über jeden und der Chor ist letztendlich der Dreh- und Angelpunkt des gesamten Geschehens, der alle Frauen auf gewisse Art zusammen schweißt. Dinge, die man sich merken sollte, bevor die Menschen in den Krieg ziehen - Die Form ihres Körpers - so sieht die Lücke aus, die Menschen reißen, wenn sie uns verlassen - Die Art, wie sie sich bewegen, wie sie gehen, wie schnell sie sich umwenden - Alle Gerüche und der persönliche Duft, der langsam vergeht - Ihre Farbe, die alles überstrahlt, sogar ihren Tod. (Auszug aus Kittys Tagebuch, S.30) Besonders Kittys Gedanken fand ich sehr beeindruckend, erscheinen sie für eine 13-Jährige sehr reif und sind gut und treffend formuliert. Aber auch insgesamt ist es interessant, die Entwicklung der Frauen zu beobachten. Viele entdecken durch den Chor, welche Stärken in ihnen schlummern und dass sie durch die Abwesenheit der Männer Talente entfalten können, die sich vorher unterdrückt hatten. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit: Die Autorin hat es auf Erzählungen ihrer Großmutter und deren Bekannten begründet, aber einen Teil auch dazu gedichtet. Ich war erstaunt, wie lebensnah diese Geschichte auf mich wirkte. Ich hatte den Eindruck, live dabei zu sein. Mir ging das Buch sehr nahe und ich hab bis zum Schluss mitgefiebert - ein echter Page­tur­ner! In den Tagebucheinträgen und Briefen finden sich viele schöne Gedanken, weswegen ich das Buch noch öfter zur Hand nehmen und darin blättern werde. Fazit: ---------------------------- Komisch, traurig, philosophisch und spannend bis zur letzten Seite: Ein phantastisches Beispiel für Stärke und Zusammenhalt von Frauen
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Leben zur Kriegszeit - von Bambisusuu - 27.09.2017 zu Jennifer Ryan „Der Frauenchor von Chilbury“
Der Roman Der Frauenchor von Chilbury von der englischen Autorin Jennifer Ryan spielt zu einer bewegenden und schwierigen Zeit, bei der es um Mut und Zusammenhalt ging. England 1940, der Beginn des Zweiten Weltkrieges macht den Alltag schwer. Immer mehr Männer müssen nach London gehen und für das Land kämpfen. Der Pfarrer von Chilbury beschließt dadurch den Chor zu schließen. Die einzige Hoffnung, die geblieben ist, wird der Gemeinschaft entrissen. Was soll aus dem Kriegsalltag werden? Wie ein Wunder, gelingt es der Gemeinschaft von Chilbury das Gegenteil zu beweisen. Musik ist auch in schwierigen Zeiten wichtig. Die Bekanntgabe eines Frauenchors versetzt die Leute erstmal in Skepsis, doch überzeugt einige Frauen. Der Chor hilft ihnen, ihre eigene Stimme zu finden. Der Debütroman der Autorin versetzt den Leser in die Zeit des Zweiten Weltkrieges und regt zum Nachdenken an. Fünf grundverschiedene Frauen bzw. Mädchen begleiten einen durch die Handlung. Die Handlung verläuft ähnlich wie ein Briefroman. Birefe und Tagebucheinträge zeigen, wie sich das Leben durch den Krieg verändert hat. Aber vor allem auch, was die Musik hervorbringen kann. Den Zweiten Weltkrieg versetzen die Gemeinschaft in Angst und Schrecken. Frauen, die ihre Männer verloren haben oder sie vermissen, sind erschüttert. Die Gefühle und Emotionen, die dabei entstehen, gehen einem ans Herz. Den Verlust eines Menschen wurde realistisch und tiefgründig beschrieben. Aber auch die Gegenseite, die Ablenkung aus dem Kriegsalltag. Fünf Frauen, die durch ihre Freundschaft und ihre Liebe Stärke und Zusammenhalt finden. Geschickt erfährt man die Position einer Frau zur damaligen Zeit. Sich ohne einen Mann durch zuschlagen, war kaum möglich. Auf eigenen Beinen stehen für viele damaligen Frauen unmöglich. Mut und Selbstbewusst schaffen es die fünf Frauen ihre Situation zu meistern. Anerkennung ist wonach sie sich sehnen und die Musik verhilft ihnen ihre Sorgen zu bewältigen. Die Spannung gelingt durch viele Momente. Themen, wie Verrat, Enttäuschung, aber auch lustige Szenen, geben dem Roman die gewisse Unterhaltung und Freude am Lesen. Das Buch ist nicht ein Drama, sondern beweist, wie die Leute auch in schwierigen Zeiten, ihre Freude finden. Die Entwicklung der Frau und ihre Rolle ist hierbei ein großer Punkt. Im Vordergrund: das Leben vieler Frauen zur Kriegszeit. Ein selbstbewusster Roman mit Emotionen und Spannung!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Was ein Chor bewirken kann - von Lesequeen - 05.09.2017 zu Jennifer Ryan „Der Frauenchor von Chilbury“
1940, England, Chilbury. Die Männer und Söhne mussten fast alle in den Krieg ziehen. Der Gemeindechor soll aufgelöst werden. Gegen den Widerstand der bisherigen Dorfsprecherin trauen sich die Damen, einen Frauenchor zu gründen. Schon bald finden sie Trost und Freude am Singen. Im Verborgenen finden Dramen, Liebesgeschichten und Konkurrenzkämpfe statt. Der reiche Gutsbesitzer braucht einen Sohn als Erben, eine Hebamme plant Betrug, die Dorfschönheit bricht Männerherzen, ein Mädchen träumt von einer Karriere als Sängerin, eine besorgte Mutter bekommt unerwünschte Einquartierung. In Form von Tagebucheinträgen und Briefen bekommt man Einblick in Gedanken und Geschehnisse in Chilbury. Und der Krieg kommt näher.... Man fühlt sich ein wenig voyeuristisch, durchlebt aber gern mit den Dorfbewohnerinnen freudige und berührende Momente, verachtet gewissenlose Verhaltensweisen und erhofft für alle ein gutes Ende. Durch kurze Abschnitte gut zu lesen. Die einzelnen Einträge, aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben, zeigen, wie wichtig der Chor nicht nur für seine Mitglieder, sondern auch für die Dorfgemeinschaft und darüber hinaus sind. Ein Buch, das Mut macht und anders als die üblichen Berichte aus dieser Zeit daher kommt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Über die Rolle der Frauen im Krieg und die Bedeutung gemeinsamen Singens - von Anonym - 02.09.2017 zu Jennifer Ryan „Der Frauenchor von Chilbury“
Der mit 477 Seiten recht eindrucksvolle Debütroman der Autorin widmet sich rund sechs Monaten (März bis September) in der Anfangszeit des Zweiten Weltkriegs in England. Schauplatz ist ein kleines Dorf in der Grafschaft Kent, das zu dieser Zeit nur noch von Frauen, Kindern und wehrdienstuntauglichen Männern bewohnt wird. Einige der Dorfbewohnerinnen schildern abwechselnd in Tagebucheinträgen und Briefen, wie sich ihr Leben unter den sich ausbreitenden Kriegsgeschehnissen abspielt und verändert, ergänzt durch sporadische Anschläge am Gemeindesaal und Notizen anderer Romanfiguren. Die Frauen sind grundverschieden - als da wären die ängstliche und zurückhaltende verwitwete Krankenschwester Mrs. Tilling, die dreizehnjährige unglücklich verliebte Kitty mit dem Berufswunsch Sängerin, ihre ältere, ausschweifend lebende Schwester Venetia, die geldgierige Hebamme Mrs. Paltry. Alle finden sich zusammen in dem neu gegründeten Frauenchor des Dorfes, der - weil männerlos - zunächst misstrauisch beäugt wird. Das gemeinsame Singen gibt ihnen in den schweren Kriegstagen ein wenig Glück und Zuversicht und bewirkt bei jeder einzelnen Veränderungen, vor allem einen Gewinn an Selbstbewusstsein. Das Buch besticht vor allem dadurch, dass es sich um keine epische Erzählung handelt, sondern um eine Aneinanderreihung von Tagebuchnotizen und Briefen, ohne dass ich es damit als Brief-/Tagebuchroman bezeichnen würde. Die jeweiligen Verfasser haben so unterschiedliche Schreibstile und Sichtweisen, dass es richtig Spaß macht, Eintrag um Eintrag zu lesen. Alle zusammen genommen ergeben ein recht ausführliches Bild von den ersten Kriegsmonaten und den Nöten der Zivilbevölkerung. Mrs. Tillings Ausführungen sind entsprechend ihrem Naturell eher ernst und bedächtig, die von Kitty romantisch und humorvoll. Recht lustig sind die Pannen der Hebamme und ihre Verballhornungen von Redewendungen (z.B. trampelnde statt trapsende Nachtigall). Eine besondere Bedeutung kommt einigen Liedern zu, die vom Frauenchor gesungen werden und nach Titel und Text benannt sind (z.B. All Creatures of Our God and King). Sie regen geradezu zum Mitsummen an. Trotz des ernsten Kriegshintergrunds ein Buch, das sich angenehm lesen lässt und das ich wirklich empfehlen kann.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Den Frauen eine Stimme geben - von nati - 02.09.2017 zu Jennifer Ryan „Der Frauenchor von Chilbury“
1940 - zu Beginn des Weltkriegs werden immer mehr Männer eingezogen. Aufgrund der fehlenden männlichen Stimmen gibt der Vikar des kleinen Dorfes Chilbury durch einen Anschlag bekannt, dass der Kirchenchor aufgelöst wird. Die Frauen sind enttäuscht. Als die charismatische Musiklehrerin Primrose Trent in den Ort kommt, will sie den Chor wieder aufleben lassen. Die Skepsis ist zu Beginn groß, denn wie soll ein Chor ohne Bässe und Tenöre funktionieren. Doch Primrose will den Frauen eine Stimme geben und ihre Leidenschaft überträgt sich auf die anderen Mitglieder, denn wo steht geschrieben, dass das Singen ohne Männer verboten ist. Im Krieg sind die Regeln außer Kraft gesetzt und mit ihrem Chor wollen die Frauen den Menschen Zuversicht schenken. Jennifer Ryan lässt diese wunderbare Geschichte anhand von Tagebucheinträgen, Journalen und Briefen von fünf unterschiedlichen Frauen erzählen. Margaret Tilling, die ihren Mann verloren hat und nun ihren Sohn David in den Krieg ziehen lassen muss. Die fast vierzehnjährige Kitty Winthrop, die wunderschön singen kann und für einen Verehrer ihrer Schwester Venetia schwärmt. Venetia, die Verehrer sammelt und entschlossen ist, den Künstler Alaistair Slater einzufangen, ob wohl er sich nicht für sie interessiert. Silvie, ein zehnjähriges jüdisches Flüchtlingskind, die bei der Familie Winthrop wohnt. Die Hebamme Edwina Paltry, die ihr Glück wenden möchte und ein unmoralisches Angebot annimmt. Alle von ihnen werden Veränderungen in ihrem Leben erfahren, gemeinsam wachsen und stärker werden. Durch die besondere Art der Erzählung erhält man einen interessanten Blick auf den Alltag im Dorf während der Kriegszeit und erfährt einige Begebenheiten aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Charaktere wirken sehr lebendig, wobei mir Mrs. Tilling und Kitty besonders ans Herz gewachsen sind. Die Autorin hat auch darauf geachtet, dass der Sprachstil der schreibenden Personen, dem Alter und dem Charakter entspricht. Für mich war dieses fabelhafte Buch ein regelrechter Pageturner und zeigt den Zusammenhalt von Frauen auch in schwierigen Zeiten, die trotz der Umstände ihre Zuversicht behalten haben. Für mich ein wirklich empfehlenswertes Lesehighlight 2017.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Musik macht stark - Frauen sind es - von Gelis - 25.08.2017 zu Jennifer Ryan „Der Frauenchor von Chilbury“
Bewertet mit 4.5 Sternen 1940 im englischen Dorf Chilbury: Die Männer sind im Krieg und der Vikar löst den Kirchenchor auf. Hiermit sind die Frauen nicht einverstanden, aber es braucht eine Weile, bis sie ihre eigene Stimme finden und mit Unterstützung der neuen Musiklehrerin einen Frauenchor gründen. Neben dem Frauenchor ist die Familie Winthrop von Chilbury Manor ein weiterer Dreh- und Angelpunkt der Erzählung. Mit der Trauerfeier für deren Stammhalter und dem Problem, dass nun ein neuer Erbe her muss, fängt alles an. Erzählt wird die Geschichte in Tagebuch- und Briefform. Es kommen mehrere Personen zu Wort. Hauptsächlich sind dies: Die Witwe Mrs. Tillings, die durch den Krieg als Krankenschwester arbeitet und deren 18jähriger Sohn nun in den Krieg zieht. Sie hat durch einen Aufruf im Radio angefangen, ein Tagebuch zu schreiben, um mit diesen schwierigen Zeiten besser umgehen zu können. Vom Schreibstil her könnten ihre Tagebucheinträge auch Briefe sein. Die Hebamme Edwina Paltry, die Briefe an ihre Schwester schreibt. Ihre Verwicklung in das Projekt "neuer Erbe für die Familie Winthrop" ist äußerst kurios. Auch die 13jährige Kitty Winthrop hat durch den Aufruf im Radio ein Tagebuch begonnen. Sie schreibt sehr strukturiert und nach Themen sortiert, dabei aber sehr lebendig. Sie gibt einen guten Einblick in das Familien- und Dorfleben. Der von ihr geschriebene Teil hat mir von allen am besten gefallen. Kittys 18jährige Schwester Venetia Winthrop schreibt Briefe an ihre Freundin. Zu Beginn erscheint sie als die typische verwöhnte und verzogene Tochter aus reichem Hause, aber auch in ihr steckt mehr. Verbunden werden die Frauen durch den neuen Frauenchor. So verschieden sie auch alle sind, hier kommen sie zusammen, geben einander Halt und Unterstützung in diesen schweren Zeiten. Es war sehr schön, diese Frauen auf ihrem Weg ein Stück zu begleiten und mitzuerleben wie sie durch die äußeren Umstände über sich hinauswachsen. Vor allem Mrs. Tillings hat sich von einer verschüchterten Witwe zu einer richtig starken und mutigen Persönlichkeit entwickelt. Das Buch war viel zu schnell zu Ende. Ich hätte gerne gewusst, wie es im Leben der Schreiberinnen weitergeht, was auch das Einzige ist, das ich in diesem Buch vermisse.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Großartig erzählt - von lesebiene - 12.08.2017 zu Jennifer Ryan „Der Frauenchor von Chilbury“
Dises Buch einer englischen Autorin, erzählt die Geschichte eines englischen Dorfes und deren Frauen zu Zeiten des zweiten Weltkrieges 1940.  Doch dieser Roman erzähl eigentlich soviel mehr, es erzählt wie viel Kraft man aus kleinen Dingen ziehen kann, wie stark man sein kann, oder besser gesagt, wieviel Stärke man aufbringen kann, wenn man in schweren Zeiten in denen man eigentlich auf sich allein gestellt ist, zusammen steht,  Und genau dies repräsentieren die Frauen des kleinen Dörfchens in Perfektion.  Die Autorin schafft wundervolle Momente, die berühren, die humorvoll sind und gleichzeitig tragisch und doch gibt diese Geschichte dem Leser auch unfassbar viel Mut.  Ein großartiges kleines Buch, das vom Leben und allen Höhen und Tiefen erzählt, ein großer Lesetipp
Zur Rangliste der Rezensenten
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
2 Diese Artikel unterliegen nicht der Preisbindung, die Preisbindung dieser Artikel wurde aufgehoben oder der Preis wurde vom Verlag gesenkt. Die jeweils zutreffende Alternative wird Ihnen auf der Artikelseite dargestellt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

4 Der gebundene Preis dieses Artikels wird nach Ablauf des auf der Artikelseite dargestellten Datums vom Verlag angehoben.

5 Der Preisvergleich bezieht sich auf die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers.

6 Der gebundene Preis dieses Artikels wurde vom Verlag gesenkt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

7 Die Preisbindung dieses Artikels wurde aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.

eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: