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Kleine Stadt der großen Träume

Roman. Originaltitel: Björnstad 1.
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Produktdetails

Titel: Kleine Stadt der großen Träume
Autor/en: Fredrik Backman

ISBN: 3810530433
EAN: 9783810530431
Roman.
Originaltitel: Björnstad 1.
Übersetzt von Antje Rieck-Blankenburg
FISCHER Krüger

26. Oktober 2017 - gebunden - 508 Seiten

Der große neue Roman von Fredrik Backman, Autor des Welterfolgs 'Ein Mann namens Ove'.

In Björnstadt halten die Menschen zusammen. Ihre Devise ist: hart arbeiten, nicht beschweren und dem Rest der Welt zeigen, woher wir kommen. Das Leben hier war noch nie leicht, aber nun steht die Zukunft auf dem Spiel. Alle Hoffnungen liegen auf den Schultern ein paar junger Leute. Da geschieht in einer eiskalten Nacht etwas, was kaum jemand glauben mag. Etwas, was für Björnstadt alles verändert. Frauen und Männer, Mädchen und Jungen, Familien und Nachbarn - jeder muss für sich entscheiden, auf welcher Seite er steht.

Ein hoch spannendes und zutiefst berührendes Buch, das die wichtigen Fragen unserer Zeit stellt: Wie können wir Liebe und Familie bewahren? Was bedeutet Heimat? Was hält uns zusammen? Wem können wir glauben? Und für wen würden wir lügen?

"Backmans Meisterwerk: gefühlvoll und zutiefst menschlich." New York Journal of Books

Vom international gefeierten Bestseller-Autor aus Schweden, Fredrik Backman.
Fredrik Backman ist mit über 10 Millionen verkauften Büchern einer der erfolgreichsten Schriftsteller Schwedens. Sein erster Roman ›Ein Mann namens Ove‹ wurde zu einem internationalen Phänomen; die Verfilmung mit Rolf Lassgård war für zwei Oscars nominiert, ein Remake mit Tom Hanks ist in Planung. Auch Fredrik Backmans folgende Romane eroberten die obersten Ränge der Bestsellerlisten in Deutschland, Schweden, den USA und vielen anderen Ländern; sein Werk wird in 40 Sprachen übersetzt. Backmans Roman ›Britt-Marie war hier‹ wurde ebenfalls fürs Kino verfilmt. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Solna bei Stockholm.

Gleich der erste Satz von 'Kleine Stadt [...]', dem neuesten Wurf des schwedischen Bestsellerautors Fredrik Backman, zieht sogartig in eine - am Ende - rührende Story. Glamour 20171104
Kundenbewertungen zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Daniela Steinbach - 22.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Zuerst muss ich gestehen, dass ich von der Leseprobe her etwas anderes erwartet hatte. Die ersten Seiten des Buches muten nämlich wie ein Kriminalroman an, bei dem - so dachte ich - ein Mord geschieht. Man kennt weder Täter noch Opfer, doch fragt man sich während der Lektüre die ganze Zeit, wer die Person denn sein könnte, die da am Anfang einen anderen Menschen mit einer Schusswaffe niederstrecken will. Soviel sei schon jetzt verraten: Es endet ganz anders als man denkt und zumindest eine der zwei Personen hätte man sich vermutlich in dieser Szenerie nicht vorgestellt. Kevin, Bobo, Lyt, Benji und noch einige andere trainieren unter dem etwas unkonventionellen Trainer David Eishockey. Sie gehören zur Jugendmannschaft in Björnstadt und sind bei einer Meisterschaft weit gekommen. Um ihre Rivalen in Hed zu schlagen, brauchen sie noch Amat, ein junger Mann, dessen Mutter in der Eishockeyhalle zusammenräumt. Peter ist Sportdirektor bei den Björnstädter Bären, Ehemann von Mira, Vater von Maya und ihrem Bruder. Doch diese Familie ist vom Schicksal gebeutelt, als Mayas erster kleiner Bruder starb. Dann geschieht auch noch ein Unglück mit der fünfzehnjährigen Maya - und vorerst kann nicht mal ihre beste Freundin Ana helfen. In diesem Buch geht es nicht nur um viele Einzelschicksale und -geschichten, sondern auch um den Zusammenhalt einer Gesellschaft, einer Mannschaft und einer Familie. Oft wird vom Autor zusammenfassend wiederholt, was gerade erzählt wurde. Das ist in manchen Fällen etwas überflüssig und hindert das eigene Denken, andererseits finde ich das auch gut, denn manchmal kann die Geschichte ob der hohen Anzahl an Personen ganz schön verwirrend sein. Gegen Ende wird es aber leichter, da man mit den handelnden Menschen vertraut ist und sich nicht mehr bei jedem zweiten Namen fragen muss, wer das jetzt noch mal ist. Der Schreibstil ist gut. Nicht hervorragend, aber gut. Die Geschichte kann sehr schnell gelesen werden, es gibt kaum Stolpersteine. Sie ist logisch stringent aufgebaut, hat zwar Rück- und Vorausblicke, die aber so klar vom Rest abgegrenzt werden, dass man sich auch hier nicht schwer tut, wieder in die Gegenwart zurückzukehren. Ein großes, für mich sehr wichtiges, Thema ist die Übersetzung von Eigennamen, in diesem speziellen Fall die Translation von "Björnstad", einer kleinen schwedischen Stadt. Im Deutschen wird diese ¿stad` nämlich zu ¿stadt`. Wenn man bedenkt, dass der Originaltitel "Björnstad" heißt, und dies wiederum "Stadt der Bären/des Bären" bedeutet, ist es noch trauriger, dass der Name ins Deutsche mit einem zusätzlichen "t" transferiert wurde. Alles in allem ein sehr solider Roman, der in der kalten Jahreszeit für gemütliche und spannende Lesestunden sorgt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein toller Roman eines tollen Autors - von Laurie - 21.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
In Fredrik Backmans neuem Roman "Kleine Stadt der großen Träume" geht es um die Einwohner von Björnstadt, einer kleinen Stadt im Norden Schwedens, und deren Begeisterung für Eishockey und ihr Eishockeyteam. Der Sieg eines wichtigen Spiels könnte alles für immer verändern, könnte alles besser machen. Jedoch ist es ein anderes Ereignis das alles für immer verändern wird. Das war mein erstes (und bestimmt nicht letztes) Buch von Backman und ich bin überaus begeistert. Seine Sprache und sein Schreibstil sind wunderbar. Er findet die perfekten Worte für teils schlimme Ereignisse und er findet die perfekten Worte für überaus freudige Dinge. Sein Stil ist so warmherzig und gefühlvoll dass beim Lesen schon mal die ein oder andere Träne kullern kann. Er schafft es im Leser so viele Emotionen zu erzeugen wie kaum ein anderer. Und trotz seiner ruhigen Sprache konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, da die Geschichte teils so spannend war dass ich bis in die Nacht hinein gelesen habe. Die kleine Stadt sieht zu Beginn sehr idyllisch aus, am Rand des Waldes gelegen wo jeder jeden kennt. Doch der Schein trügt und es ist wie in jeder Stadt, mag sie noch so klein sein, es gibt die besseren und schlechteren Viertel, es gibt die besser und schlechter Verdienenden und es gibt die Helden und die Verlierer. Das New York Journal of Books schreibt "In dieser Stadt findet sich die ganze Welt" und das trifft es auf den Punkt! In dieser Stadt finden wir auch jede Menge verschiedene Charaktere: der ehemalige Eishockeyprofi Peter und jetziger Sportdirektor, die große Hoffnung des Teams Kevin, sein bester und absolut loyaler Freund Benji, der schüchterne aber blitzschnelle Amat, seine wunderbare Mutter Fatima und die besten Freundinnen Maya und Ana. Sie alle sind von Backman toll beschrieben und herausgearbeitet und machen das Buch zu dem was es ist: ein wundervoller Roman über Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt, Hoffnung und natürlich Eishockey.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Willkommen in Björnstadt - Wir wollen ein wenig mehr! - von Anna-Lena K. - 21.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Kleine Stadt der großen Träume ist ein Roman vom schwedischen Bestseller Autor Fredrik Backman der 2017 im Fischer Krüger-Verlag erschienen ist. Die Geschichte spielt in der Gegenwart in einer Kleinstadt in Schweden, namens Björnstadt. Björnstadt, die Stadt der Bären, liegt völlig abseits im Nirgendwo . Die Erzählung dreht sich, besonders in den ersten Kapiteln, um den Eishockeysport. Es werden die wichtigsten Figuren der Mannschaften, Beschäftigte des Eishockeyklubs, Sponsoren und deren Familien und Freunde vorgestellt. Im Mittelpunkt steht zu dieser Zeit das Halbfinale der Juniorenmannschaft, deren Gewinn erwartet wird. Und welche Möglichkeiten sich für Björnstadt eröffnen würden, wenn auch das darauf folgende Finale gewonnen werden könnte. Besonders in diesen ersten Kapiteln der Erzählung werden sehr viele Figuren vorgestellt und deren Geschichten erzählt. Und inwiefern sie mit dem Eishockey verknüpft sind. Diese Kapitel lesen sich in diesem Buch am schwierigsten. Es prasseln viele unterschiedliche Charaktere auf den Leser ein, durch die Schreibweise von Backman wird es nicht unbedingt einfacher, da die Sprünge zwischen den verschiedenen Geschichten sehr hart sind. Stilistisch bleibt der Autor seinem Stil treu, oft werden Phrasen wiederholt, was das lesen einfacher macht. Etwas später in der Geschichte verändert sich alles für die Bewohner in Björnstadt, praktisch über Nacht. Ein Mädchen wird vergewaltigt und ein Eishockeyspieler der Juniorenmannschaft steht unter Verdacht. Hier kommen nun menschliche Abgründe zum Vorschein. Es wird geschildert wie lebenslange Freundschaften zerbrechen, Aggression in Gewalt umschlägt und der Täter als Opfer dargestellt wird. Ab diesem Ereignis rückt auch der Eishockeysport etwas in den Hintergrund. Wenn man von der schwierigen Anfangsphase des Buches absieht, ist es ab den späteren Kapiteln ein Meisterwerk. Backman nimmt den Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit. Besonders bemerkenswert sind die Entwicklungen der einzelnen Figuren. In den späteren Kapiteln liest sich dieses Buch wie von allein, man kann es praktisch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte an sich lässt einem auch nachdem man das Buch beendet hat, nicht so einfach los. Und trotz des ernsten Themas und der Melancholie, die von Anfang an über diesem Dorf liegt, schafft es der Autor mit ein paar komischen Momenten Lockerheit in die Erzählung zu bringen. Ich kann eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen! Für alle Backman-Fans sowieso.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ich war total gefesselt! - von Miriam-Anna S - 19.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Der Titel Eigentlich jeder der Einwohner von Björnstadt hat - oder hatte - Träume. Für die einen ging er in Erfüllung, die anderen kämpfen noch hart dafür. Manche haben aber bereits aufgegeben. Einer der größten Träume vereint den ganzen Ort: Sie möchten, dass die Juniorenmannschaft dieses Jahr den Meistertitel holt. Ich wusste am Anfang nicht wirklich was mit dem Titel anzufangen, aber im Nachhinein betrachtet finde ich ihn sehr passend und wirklich schön. Das Cover Das Cover finde ich sehr schön! Hier haben wir mal ein bisschen Abwechslung, d.h. keine Person im Vordergrund, trotzdem ist es den anderen Büchern von Backman sehr ähnlich, was mir gut gefällt. Es zeigt - ganz simpel - um was es in dem Buch geht: Ein kleines Dorf irgendwo im Nirgendwo. Allerdings ist es doch zum Zeitpunkt der Geschichte Winter in Björnstadt. Für mich sieht das Cover eher nach Bayern oder der Schweiz aus als nach dem hohen Norden... Die Protagonisten Anders als in den anderen Werken von Fredrik Backman kann man sich hier nicht wirklich auf eine Hauptperson beschränken, denn viele Menschen spielen eine Rolle. Hier nur die - aus meiner Sicht - wichtigsten ganz kurz aufgeführt: Peter Andersson ist ein ehemaliger Eishockey-Profi und lebt mit seiner Frau Mira und den Kindern Maya und Leo in seiner Heimatstadt Björnstadt, wo er als Sportdirektor des örtlichen Eishockey-Vereins arbeitet. Maya interessiert sich nicht sonderlich für den Sport, schwärmt aber für den Star der Juniorenmannschaft Kevin. Er und sein bester Freund Benji spielen seit 10 Jahren im Team von Trainer David, der für sie beide wie ein Vater ist. Neu im Team ist der 15-jährige Amat, der sich - obwohl er ziemlich mies von seinen 17-jährigen Teamkollegen behandelt wird - ziemlich wohl in seiner neuen Position fühlt. In Maya verliebt ist er bereits seit der Grundschule und durch seinen Aufstieg hofft er, dass diese ihn endlich richtig wahrnimmt und aus anderen Augen sieht. Die Story Ich habe bereits Backmans letzten Roman Britt-Marie war hier gelesen und war schon damals begeistert von der Schreibweise des Autors. Hier hat er mich allerdings an manchen Stellen echt wahnsinnig gemacht: Ständig kamen irgendwelche Andeutungen, dass irgendetwas passieren würde. Ständig! Das war so nervenzehrend¿ ;) Aber hat natürlich dazu geführt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Die Charaktere sind, obwohl viele eine wichtige Rolle spielen, sehr schön ausgearbeitet und detailliert beschrieben. Ich hatte bei keinem das Gefühl, dass er irgendwie nicht zum Zug kam bzw. nicht oft genug erwähn wurde. Der Stil bzw. die Sprache ist ziemlich derb, was ich aber ehrlich gesagt sehr unterhaltsam fand. Wenn ich mir vorstelle, Britt-Marie wäre in diesem Dorf gelandet, muss ich lachen, denn sie würde sich hier noch unwohler fühlen als in Borg. Die Spannung war wirklich von Anfang an gegeben, denn schon die erste Szene beginnt mit einem Knaller bzw. einer Nachricht, die man so am Anfang eines Buches nicht erwarten würde. Mein Fazit Ich war von der ersten bis zur letzten Seite total gefesselt! Mit seinem Humor hat Fredrik Backman die Szenen wunderbar aufgelockert und auch die ernsten Episoden sind ihm sehr gut gelungen. Ich möchte unbedingt noch mehr von dem Autor lesen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Super Geschichte - von SLovesBooks - 19.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Meine Meinung: Ich kenne bereits alle Bücher von Fredrik Backman, die im Fischer Verlag erschienen sind. Jedes Jahr ist es wieder ein Grund zur Freude, wenn ein neues Buch erscheint. So habe ich mich auch dieses Jahr gefreut ein neues Abenteuer zu erleben. Dieses Jahr geht es nach Björnstadt, wo die meiste Zeit im Jahr Schnee liegt und Eishockey das Leben der Leute bestimmt. Ich finde diese kleine Stadt unglaublich interessant beschrieben. Der Autor verbirgt hier auf spielerische Art Gesellschaftskritik. Das gefiel mir gut. Es gibt diesmal sehr viele Charaktere. Die Übersicht habe ich aber nie verloren, weil Backman um jeden Charakter eine ganz eigene Geschichte aufgebaut hat, die einen emotional zum großen Teil sehr berührt hat. So konnte ich mir auch alles gut merken und die Figuren untereinander zuordnen, denn alle hängen miteinander zusammen. Sie leben in derselben Kleinstadt, weswegen das wohl auch unvermeidbar ist. Mir hat es gefallen die Geschichte aus immer wieder anderen Sichten zu lesen. Das macht einen großen Reiz beim Lesen aus. Es werden viele Werte wie Freundschaft, Familie und Pflichtgefühl und und und angesprochen. Mir hat die Mischung gut gefallen. Emotional hat mich das Buch sehr berührt. Der Schreibstil ist wieder schön eingängig und stets gut zu lesen. Ich mag den Schreibstil des Autors. Auch sein Humor ist wieder großartig. Es handelt sich bei diesem Buch um eine sehr schöne Geschichte, an die ich mich wohl noch lange erinnern werde. Sie ist eingängig und bleibt im Kopf.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Geschichte einer Stadt - von Cyrana - 19.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Björnstadt, ein kleiner Ort im Norden Schwedens, wo die Natur allbeherrschend ist. Hier liegt dreiviertel des Jahres Schnee. Ein Supermarkt hat die kleineren Geschäfte verdrängt. Die Reichen wohnen oben, die Armen klischeehaft in der Senke. Doch so ist es in Björnstadt. Die Fabrik muss immer mehr Beschäftigte entlassen und allgemein steht es nicht gut um die Stadt. Wenn da nicht das Juniorenteam der Eishockeymannschaft wäre. Zum ersten Mal seit Jahren, gar Jahrzehnten, stehen sie im Halbfinale und die Stadt ist im Eishockeyfieber. Denn Eishockey, das ist Björnstadt. Wenn die Jungs nicht gewinnen, wird der erhoffte wirtschaftliche Aufschwung ausbleiben. Eine große Bürde. Doch mit Kevin, dem Star des Teams, ist die Mannschaft gut aufgestellt. Doch es wird etwas Schlimmes passieren und Björnstadt wird danach nie wieder so sein wie vorher. Das weiß der Leser seit den ersten Zeilen, doch anfangs vergisst oder verdrängt man es gerne immer wieder. Aber Backman erinnert seine Leser permanent daran. Man lernt viele Menschen dieser Stadt mit ihren Wünschen, Träumen, Hoffnungen, Desillusionierungen, Verbindungen,¿ kennen. Aufgrund von ständigen Perspektivwechseln bekommt man einen guten Einblick in das Beziehungsgeflecht und sieht die Menschen von "außen" und von "innen". Ob es nun die Hockeyspieler sind, oder Amat, der alles tun würde, um bei den Junioren mitzuspielen und schon frühmorgens mit seiner von ihm sehr geschätzten Mutter, der Putzfrau, in die Halle fährt und dort vor allen anderen trainiert oder aber Maya, die Tochter des Sportdirektores Peter, einstiger Profi, der Karriere in Kanada machte und nun zurückkehrt an seinen Heimatort. Oder aber Ramona, die Kneipenbesitzerin, Ana, Mayas beste Freundin,¿ Ein toller Roman, der nur auf den ersten Blick eine Eishockeygeschichte ist, denn er geht viel tiefer, rüttelt auf und stimmt nachdenklich. Ein Erzählstil, der mich beeindruckt hat und eine Geschichte, die nachhallt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll In diesem Buch geht es um mehr als nur Eishockey - von Tarika - 19.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Björnstadt, eine kleine einsame Stadt tief im Norden. Hier ist nur eines wichtig: Eishockey. In Björnstadt lebt und liebt man diesen Sport. Die Menschen halten hier zusammen, denn sie haben alle die unendliche Leidenschaft für ihren Sport. Alle hoffen darauf, dass die junge Björnstädter Eishockey-Mannschaft gewinnt und ihre kleine Stadt berühmt macht. Doch ein Ereignis wird die Gemeinschaft mit einem Schlag entzweien. In "Kleine Stadt der großen Träume" beweist Fredrik Backman wieder sein Talent fürs Schreiben. Mit seinem angenehmen Schreibstil gewinnt er den Leser schnell. Was anfangs wie eine Geschichte über Eishockey aussieht, zeigt aber im Verlauf der Handlung, dass diese Geschichte deutlich mehr Tiefgang besitzt und viele andere Themen bedient. Dennoch dreht sich in Björnstadt alles um Eishockey. So kommt man als Leser um dieses Thema leider nicht ganz herum, was ich leider auch immer wieder ermüdend fand, wenn sich mal wieder alles um den Sport drehte. Nichts destotrotz hat Backman aber auch ernstere Themen angeschnitten und auch deren Darstellung sowie die Reaktionen des Umfeldes sind leider zu realitätsnah. Backman hat es geschafft diese düstere Atmosphäre wirklich gut darzustellen und die Reaktionen der Bewohner in seinem Buch hat mich wirklich erschreckt, gar wütend gemacht. Wütend, dass Menschen in der Realität auf solche Verbrechen ebenso reagieren und die Schuld lieber beim Opfer suchen als bei den Schuldigen. Solche Reaktionen beim Lesen hervorzulocken, ist schon eine außerordentliche Leistung. Zudem fand ich auch das Bild seiner Charaktere sehr stimmig. Die Figuren bewiesen oft eine Vielschichtigkeit, sodass es interessant war, an ihrer Geschichte teilzuhaben. Backman schafft es, einfühlsam sich in seine Charaktere hineinzuversetzen, egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, Junge oder Mädchen, was letztendlich die Figuren wie auch die Menschen authentisch wirken lässt. "Kleine Stadt der großen Träume" von Fredrik Backman kann ich wirklich empfehlen. Mir war allerdings der Eishockey-Anteil etwas zu hoch, dennoch kann das Buch durch die glaubwürdigen Charaktere und die weitreichenden Themen punkten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll spannend, bewegend, selten hat mich ein Buch so aufgewühlt - von mrs-lucky - 18.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Fredrik Backman ist vermutlich vielen Lesern bekannt als der Autor von Ein Mann namens Ove . Jetzt hat er einen neuen Roman geschrieben, der ebenfalls das Potential besitzt viele Herzen zu gewinnen; "Kleine Stadt der großen Träume ist der erste Teil einer geplanten Serie um die fiktive nordschwedische Stadt "Björnstad und ihre Bewohner.In dieser kleinen Stadt, die in einer unwirtlichen Gegend ums Überleben und gegen den wirtschaftlichen Abstieg kämpft, gibt es wenig Hoffnung auf Besserung der Lage, aber es gibt eine Eishockey-Juniorenmannschaft, die es bis ins Halbfinale der Landesmeisterschaften geschafft hat. Die 17-jährigen Eishockeyspieler sind der Stolz der Stadt, der Club ist das Zentrum und die Zukunft des Ortes, er stellt ein Synonym dar für Loyalität und Gemeinschaft. Nach einem Sieg der Mannschaft hat ihre kleine Stadt Aussicht, der neue Standort der Eishockeyschule zu werden, die neue Talente und Sponsoren anlockt, vielleicht gibt es dann sogar eine neue Eishalle und ein Einkaufszentrum, das Arbeitsplätze schafft und die Abwanderung der Bewohner stoppt. Doch in der Nacht nach dem Halbfinale geschieht etwas, dass nicht hätte passieren dürfen, und das in Björnstad alles verändert, die Gefüge verschiebt, einige Persönlichkeiten zerbricht und andere in sich wachsen lässt. Was bedeutet ein Team für eine Stadt? Was bedeutet ein Sport für eine Familie? Was bedeutet ein einziges Spiel für eine Gesellschaft, die um ihr Überleben kämpft? Einfach alles. Es bedeutet nur alles. Im Mittelpunkt des Buchs stehen die Hockeyspieler Kevin, Benji und Amat, der Trainer David, der Sportdirektor Peter und seine Tochter Maya, sowie Peters Frau Mira, die zwischen ihrem Beruf als Anwältin und dem ruhigen Leben im Wald als Ehefrau und Mutter zerrissen wird. Das Buch dreht sich nur bedingt um Hockey, der Sport bildet den Aufhänger um zu zeigen, was passieren kann, wenn Geld und Macht wichtiger sind als Gerechtigkeit. Es ist eine Geschichte über Familien, über Freundschaft und Loyalität, über weibliche Verletzlichkeit, männliches Rückgrat und Elternschaft. Es geht auch um Klasseunterschiede, um Ausgrenzung, darum, ein Kind zu sein, erwachsener zu werden, ein Erwachsener zu sein und alt zu werden. Über Trauer und Liebe und große Geheimnisse. In der Tat hat dieses Buch so viele verschiedene Facetten wie es Charaktere hat. Dieses Buch berührt, der Autor versteht sich großartig darauf, die Gefühle und Beweggründe der Personen so treffend zu vermitteln, dass man sich beim Lesen in sie hineinversetzen kann. Das Buch ist schonungslos, zeigt Stärken und Schwächen auf, die Geschichte ist ebenso glaubhaft wie unfassbar, vermutlich hat mich als Mutter dreier Kinder im Teenageralter die Geschichte umso mehr mitten ins Herz getroffen und mich darüber grübeln lassen, wie ich mich wohl in der einen oder anderen Situation verhalten hätte. Im Schwedischen wurde die Geschichte Björnstads bereits weitererzählt, ich werde auf jeden Fall verfolgen, was mit Benji, Amat, Maya und Ana in der Zukunft passiert.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Unerwartet schöne Geschichte und tolle Charaktere! - von Meli - 18.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Inhalt Björnstadt ist nur eine kleine Stadt, die nicht viel zu bieten hat. Aber Björnstadt ist eine Eishockey-Stadt und ihr Juniorenteam spielt bald das Halbfinale. Sie haben viele junge Talente und glauben fest daran, dass sie gewinnen können. Ein Sieg würde der ganzen Stadt helfen und vermutlich neue Arbeitsplätze schaffen. Die Hoffnungen der gesamten Stadt liegen auf den Schultern dieser Jugendlichen, sie sind die Stars der Stadt Keiner hätte erwarten können, wie viel eine Nacht verändern kann ... Cover und Titel Ich finde das Cover wirklich gut. Blau- sowie Grün-töne und alles dazwischen mag ich sehr gerne und den Farbverlauf mag ich ebenfalls. Da der Himmel den größten Platz beansprucht, wirkt das Land und somit auch Björnstadt kleiner und dadurch irgendwie trauriger. Aber so, als wäre es ein friedlicher Ort mit netten Menschen. Ich finde, der Titel passt auch perfekt, weil es eben eine kleine Stadt mit großen Träumen ist, das kann wohl niemand bestreiten. Die weiße Schrift passt auch gut zum Rest des Covers. Und ich finde es toll, dass der Verweis zu Ein Mann namens Ove nicht draufgedruckt ist, sondern mit der Folie weg war :D Charaktere Dieses Buch hat wirklich viele Charaktere und alle haben eine Geschichte. Sie alle haben miteinander zu tun und sie spielen auch alle eine Rolle. Ich konnte mir die ganzen Namen erstaunlich gut merken, denn jeder Charakter wird dem Leser gründlich vorgestellt und wenn man ihre meist berührenden Geschichten kennt, dann kann man sie gar nicht mehr vergessen. Das fand ich großartig, wie einem einfach jeder gute Charakter ans Herz wächst und wie man ihre Handlungen und ihre Entwicklungen betrachten kann. Ich möchte mal auf meine Lieblinge eingehen, die mir auch als besonders wichtig erscheinen. Protagonisten Peter war ein Star in Björnstadt und wurde Eishockey Profi in Kanada. Nach einer Verletzung und schrecklichen Schicksalschlägen kehrte er mit seiner Familie zurück und wurde Sportdirektor. Er ist ein schüchterner Typ, der seine Frau Mira und seine Kinder Maya und Leo sehr liebt und alles für sie tun würde. Eishockey ist nach wie vor seine Leidenschaft und der Klub ist ihm wichtig. Er setzt sich für die Spieler ein und ist ein loyaler Typ. Mira ist nicht auf den Mund gefallen und ist von den beiden die Auffälligere. Sie ist nicht so Eishockeybegeistert wie ihr Mann, aber sie liebt ihn und lebt für ihn in Björnstadt, auch wenn ihr Job sie unterfordert. Sie sorgt sich um ihre Kinder und schützt die, die sie liebt, wie eine Löwin. Peter und Mira gehören zu meinen Lieblingscharakteren und daher musste ich auch ihre Kinder mögen. Benji ist der beste Freund von dem talentierten Kevin. Außerhalb vom Eis sind sie beste Freunde und auf dem Eis hält Benji Kevin den Rücken frei. Sie sind die besten Spieler im Team und eine Menge Druck lastet auf ihnen. Benji wirkt wie ein harter Kerl, der in den Mädchen den Wunsch weckt, ihn zu zähmen, aber im Inneren hat er einen weichen Kern. Amat ist jünger als die Junioren, doch er ist schnell, darum kommt er kurz vorm Halbfinale noch in die Mannschaft. Seine Mutter putzt in der Eishalle die Büros und Umkleideräume, sie kämpft mit starken Rückenschmerzen, aber sie muss für sich und für ihren Sohn weiterarbeiten. Sie möchte unbedingt, dass er seine Träume verwirklichen kann. Sie ist auch stolz und braucht nicht die Unterstützung anderer. Amat liebt seine Mutter und er spielt Eishockey um der Leidenschaft willen. Er möchte nur einmal so viel verdienen, dass seine Mutter nie wieder arbeiten muss. Handlung und Schreibstil Ich habe mich eigentlich nur für dieses Buch beworben, weil ich auf LovelyBooks ein Abzeichen bekommen wollte. Als ich gewonnen hatte, habe ich mich sogar geärgert, dass ich es nun lesen musste. Ich hätte dieses Buch nie von mir aus gelesen, daher bin ich sehr froh, dass mein Glück es gut mit mir gemeint hat. Denn ich bin absolut begeistert von dem Buch! Der Schreibstil gefiel mir gut, es gab immer wieder Sätze, die eine große Bedeutung haben und an manchen Sätzen hat der Autor festgehalten, sie an den richtigen Stellen wiederholt und dadurch einen roten Faden geschaffen. Daran konnte man auch erkennen, was in dieser Stadt von Bedeutung ist. Die Gefühle konnte ich meist nachvollziehen und durch Mut, Entschlossenheit und Stolz konnten mir die Bewohner der Stadt immer wieder Tränen in die Augen treiben.Also, das Buch hat mich wirklich berührt und konnte vermutlich alle Emotionen auslösen, die ausgelöst werden sollten! Ich war stolz, wenn eine Mutter stolz auf ihren Sohn war, ich war erzürnt, wenn die Bewohner den Sieg über das Wohl der Jugendlichen stellten und ich war begeistert, wenn die Jungen in ihrer Leidenschaft zueinander hielten. Es gab wunderbare Freundschaften und Familien, die durch dick und dünn gingen und alle Probleme gemeinsam bewältigen wollten, und ich liebte sie alle. Vorhersagen und Andeutungen auf zukünftige Geschehnisse haben mir nicht so gefallen. Die hätten von mir aus auch wegbleiben können, denn nun kenne ich ein paar Dinge aus der Zukunft, die aktuelle Dinge irgendwie verderben und so etwas finde ich oft sehr schade. Aber diese Dinge gehören auch zur Handlung und sind wohl wichtig. Das ist jedenfalls das Einzige, was ich an diesem Buch nicht mochte. Die Handlung ist an sich abgeschlossen, aber ich möchte die Fortsetzungen trotzdem lesen, wenn sie erscheinen, denn Björnstadt und ihre Bewohner, die nicht vom Sieg besessen sind, sind mir ans Herz gewachsen und ich bin gespannt, wie es mit ihnen weitergeht! Fazit Kleine Stadt der großen Träume hat mir entgegen aller Erwartungen sehr gut gefallen! Die Charaktere waren alle sehr authentisch und die meisten auch sehr sympathisch. Es war eine Achterbahn der Gefühle und ich freue mich auf mehr aus Björnstadt!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eindringlich und düster - von 101Elena101 - 18.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Inhalt: Björnstadt ist eine Eishockeystadt- so war das und so wird es immer bleiben. In dem kleinen Ort hinter dem Wald, kann sich keiner diesem Spiel entziehen, egal ob er es hasst, liebt oder beides gleichermaßen tut. Ein ganzer Ort fiebert nun mit seiner Junioren-Mannschaft mit, die im Halbfinale gegen eine der besten Mannschaften Schwedens stehen. Ale erhoffen sich durch einen Sieg Aufschwung für Björnstadt und jeder feiert die Mitglieder der Mannschaft, die sich selbst am stärksten fühlen. Doch dass bald ihrer aller Leben vollkommen auf den Kopf gestellt und das Spiel hinterfragt wird, ahnt noch niemand. Björnstadt wird den Atem anhalten... Meine Meinung: Die erste Hälfte des Buches konnte mich leider gar nicht in Spannung halten. Alles dreht sich um Eishockey und jede einzelne der zahlreichen Personen lässt ihr Leben auf die ein oder andere Weise von Eishockey bestimmen. Da ich kein großer Sportfan bin, konnte mich dies nicht sonderlich begeistern, auch wenn der Schreibstil von Backman einen gewohnt gefangen nimmt. Der Autor schafft es, allein durch seine Worte so viel Atmosphäre und Stimmung in eine Geschichte zu legen, dass der Leser, egal bei welcher Thematik, nicht anders kann, als hineingesogen zu werden, selbst wenn es nicht spannend ist. Seine Art zu erzählen erinnert mich bei diesem Buch von ihm an einen großen Flickenteppich, denn jeder Charakter, der vorkommt, möge er Protagonist oder Nebencharakter sein, erhält seinen Platz im Buch und schildert einzelne Stellen und seine Stellung gegenüber dem Eishockey aus der eigenen Sicht (auch wenn Backman aus der Er-/Sie-Perspektive schildert). All diese Eindrücke ergeben einen großen Teppich, der die Geschichte unterlegt. Trotz diesem eindeutigen Talent von Backman, konnte mich der erste Teil wirklich nicht für sich einnehmen. Aus meiner Sicht hätte man Mehreres wegkürzen können, weil der Leser nach einiger Zeit sehr wohl begreift, wie wichtig dieser Sport ist und das sich alles nur darum dreht. Nach der ermüdenden ersten Hälfte ging jedoch die eindringliche Achterbahnfahrt der Gefühle los, der sich niemand entziehen kann. Erst hier hat mich das Buch gepackt und das Ende hat mich mit dem Rest des Buches so versöhnt, dass es einen Stern mehr bei der Bewertung ausmacht. Ich habe mitgefühlt und die düstere Stimmung der Geschichte hat nicht nur auf den Seiten, sondern auch in mir den Höhepunkt gefunden. Ich war wütend, angeekelt, traurig und enttäuscht und das in einem seltenen Ausmaß. Es gibt kein Happy End und doch hätte das Ende nicht passender sein können. Fazit: Einfühlsamer Autor, eine düstere Geschichte mit schwieriger Thematik und mit riesigem Sportanteil ergeben meinerseits gemischte Gefühle. Nichtsdestotrotz eine eindringliche Geschichte, die bestimmt großen Anklang findet.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Stark wie das Eis und stur wie der Wald - von Suska - 17.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Björnstadt ist eine kleine Stadt im Wald im Norden von Schweden. Die Winter hier sind lang und die Sommer kurz. Früher war hier mal mehr los, doch der Wohlstand und das soziale Leben schrumpfen immer weiter. Nur eines hält die Menschen hier zusammen und gibt ihnen Hoffnung: Das Eishockey. Und ganz besonders die Juniorenmannschaft rund um Mannschaftsstar Kevin, die bald im Halbfinale der Meisterschaften ihre große Chance hat und Björnstadt die Chance auf eine bessere Zukunft geben kann. Bis eines Nachts etwas passiert, das die Gemeinschaft zu zerstören droht. Ich habe bisher alle Bücher von Backman gelesen und liebe sie. Bei diesem Buch war ich anfangs etwas skeptisch, denn mit Eishockey kann ich wenig anfangen. Aber wenn es natürlich auch ums Eishockey geht, steht es trotzdem nicht im Mittelpunkt des Buches. Es könnte auch jede andere Mannschaftssportart sein. Es geht um ein ganzes Dorf, das schon bessere Zeiten gesehen hat, in denen Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, aber auch harte Arbeit und Wohlstand nah beieinander liegen. Es geht um eine Dorfgemeinschaft, die Hoffnung hat, Hoffnung auf eine bessere Zukunft, auf Arbeitsplätze und Anerkennung. Und die diese Hoffnung plötzlich in Gefahr sehen und alles dafür tun, weiter träumen zu können. Die dafür auch zu weit gehen, die Augen verschließen und es nicht wahrhaben wollen. Und bald muss sich jeder Björnstädter fragen, auf welcher Seite er steht. Backman versteht es in seiner für ihn so typischen Schreibweise eine Atmosphäre zu schaffen, die den Leser fesselt. Die einzelnen Charaktere sind ausführlich beschrieben und ausgearbeitet. Schnell kann man sich in die Personen hineinversetzen und entwickelt eine gewisse Bindung. Backman wiederholt häufig seine Schlüsselsätze, was absolut in seine Bücher passt und wodurch sich ein roter Faden durch den jeweiligen Abschnitt zieht. Das Buch ist keine leichte Kost, die Sätze möchten aufmerksam gelesen, die Charaktere verstanden werden. Das Buch hat mich berührt, an vielen Stellen auch empört, und es hat mich auch mitfiebern lassen, sogar bei den Eishockeyspielen. Für mich ein Buch, dass sich in die Reihe der "unbedingt lesen" Bücher einreiht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Nur Eishockey ? Oder doch mehr? - von lenicool11 - 17.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Inhalt Wer glaubt noch an Björnstadt? Es liegt viel zu weit hinter den dunklen Wäldern im Norden. Doch die Menschen hier halten zusammen. Und sie teilen eine Leidenschaft, die sie wieder mit Stolz erfüllen könnte. Die den Rest der Welt an Björnstadt erinnern könnte. Vielleicht sogar Arbeitsplätze bringen, eine Zukunft. Deshalb liegen alle Träume und Hoffnungen nun auf den Schultern ein paar junger Björnstädter. Noch ahnt keiner in der Stadt, dass sich ihre Gemeinschaft über Nacht für immer verändern wird. Meine Meinung Als ich das Buch zur Hand nahm war ich total gespannt was für eine Geschichte Backman diesmal mit viel Humor erzählt .... und er hat mich überrascht. Alleine das erste Kapitel ist mal etwas ganz anderes für ihn und trotzdem habe ich mich ab der ersten Seite wohl gefühlt. Björnstadt ist ein Ort im Nirgendwo mit vielen Problemen, der Autor stellt diese Gefühlswelt perfekt dar. Er hat eine emotionale und spannende, mit sehr viel Tiefe ausgestattete Geschichte entwickelt. Das Buch regt zum Nachdenken an und öffnet die Augen über die Kultur im Sport, aber auch über die Verletzlichkeit von Mädchen und Frauen. Die Protagonisten in diesem Buch sind wirklich einsame Spitze gewesen, man konnte ihre Handeln nachvollziehen, auch wenn man mit ihnen nicht immer einer Meinung war. Backman hat meinen größten Respekt, dass er sich an so ein Thema herantraut und trotz dieses Themas das Buch mit seinem tollen Humor spickt. Fazit Jeder der Backman mag wird begeistert sein, auch wenn es ein wenig anders ist als die vorherigen Bücher. Und jeder der einfühlsame Geschichten mit Humor mag, empfehle ich dieses Buch. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf den zweiten Band und den nächsten Backman überhaupt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fesselnder und emotionaler Roman - von vielleser18 - 17.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Björnstadt, eine kleine Stadt weit im Norden von Schweden. In ihr leben reiche und arme, junge und alte, verbissene, verträumte, engagierte, verbitterte, hoffende, suchende und trauernde Menschen. Doch sie werden geeint von dem Sport, der in Björnstadt gespielt wird und der sie alle verbindet, als Spieler oder Trainer, als Eltern, ehemalige Spieler oder Fans: vom Eishockey. Nachdem vor Jahrzehnten die Seniormanschaft beinahe mal schwedischer Meister geworden wäre, ist das erklärte Ziel aller, es einmal bis an die Spitze zu schaffen. Nun fehlt der Juniorenmannschaft nur noch zwei Siege um schwedischer Juniorenmeister zu werden. In diesem Umfeld von geballter Energie, Erwartungen, Druck und Euphorie passiert etwas, dass den ganzen Ort zu zerreissen droht...... Backman erzählt sehr beeindruckend und schafft es dabei vor allem, dass wir uns in die vielen Charakteren, die in Björnstadt leben, hinein versetzen können. Allen voran an die 16jährige Maya und ihre Freundin Ana, in die Spieler der Juniorenmannschaft, Kevin, Benji, Bobo, in Amat, den Nachwuchsspieler, aber auch in die Eltern von Maya, Mira und Peter, um nur einige aufzuzählen. Jeder kommt bei Backman zu Wort , der Autor erzählt aus vielen Perspektiven und verliert dabei nicht den roten Faden, der durchs Buch zieht und dem der Leser gespannt und gebannt folgt. Denn auch wenn es viele Protagonisten gibt, die Erzählperspektive oft wechselt, trägt dies hier zum Spannungsaufbau bei, und verwirrt nicht, nachdem man sich eingelesen hat. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie mich diese Geschichte, die sehr schnell sehr emotional wird, berührt hat. Backman hat mich beeindruckt mit diesem Buch, dass so viele menschliche Facetten wiedergibt, so vieles in Worte zu fassen vermag, was in einer menschlichen Gemeinschaft an Reaktionen, Aktionen, Handlungen, Hoffnungen, Enttäuschungen möglich ist. Man fühlt als Leser mit, man leidet mit, man ist wütend, man bangt und hofft. Die ganze Story ist zudem auch realistisch erzählt und zeigt, wie eine Gemeinschaft sich verändern kann, sich spalten kann, wie sie sich als Masse mitziehen lässt und falsche Urteile fällen kann. Backman hat mich schon mit seinen Vorgängerromanen überzeugen können, weil er Gefühle und die verschiedenen menschichen Beweggründe mit großer Tiefe in Worte verpacken kann. Dieser Roman ist jedoch - bisher - sein Meisterwerk. Fazit: Beeindruckende, fesselnde, emotionale Erzählung über viele menschliche Facetten, Gefühle und Aktionen
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fredrik Backman - Kleine Stadt der großen Träume - von Landbiene - 16.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
Eigene Inhaltsangabe: Björnstadt ist eine kleine Stadt in Schweden in der es nicht viel gibt. Die Bewohner jedoch halten zusammen und haben eine große Leideschaft: Eishockey! Auf den Schultern der Juniorenmannschaft liegt die ganze Hoffnung der Stadt. Denn wenn sie aufsteigen, könnte vielleicht eine neue Eissporthalle gebaut werden mit einem Trainingszentrum & Co. Dies würde Arbeitsplätze schaffen und einen wirtschaftlichen Aufschwung bedeuten. Doch noch ahnen die Bewohner nicht, dass sich ein dunkler Schatten anbahnt. Schreibstil: Der Schreibstil von Frederik Backman lässt sich angenehm und flüssig lesen. Allerdings bin ich auch bei diesem Buch kein Fan von ihm geworden. Die Geschichte wird von verschiedenen Perspektiven der Protagonisten beleuchtet und oft schreibt der Autor in der dritten Person, was mir persönlich nicht gefällt. Wie z.B. "In einer anderen Wohnung sitzt eine Tochter¿.". Das ist mir leider irgendwie distanziert. Weiterhin beschreibt der Autor gefühlt jedes winzige Detail und lässt viel Nebensächliches einfließen, was für mich nicht zwingend für die Geschichte notwendig war. Auch in diesem Buch wiederholt der Autor gern die Grundaussagen seiner Protagonisten. Zwar nicht so stark wie bei seinem vorigen Buch Britt-Marie, aber diese Parallele reizte gleich wieder mein Gemüt, da ich von Britt-Marie dermaßen genervt war das ich hätte platzen können. Allgemeine Meinung: Die Geschichte an sich fand ich nicht schlecht, hätte sie aber in diesem Ausmaß gar nicht erwartet. Von einer anfänglichen himmelhoch jauzenden und ausgelassen Stimmung vom Eishockey ausgelöst, wendet sich das Blatt in tiefe Dramatik. Mit solch einer Wendung/ Thematik hätte ich nicht gerechnet und bin immer noch unschlüssig ob mir das gefallen hat oder nicht. Wichtige Problematiken der Gesellschaft und des menschlichen Verhaltens werden hier gut in der Geschichte rüber gebracht und veranschaulicht. Leider konnte ich aber auch bei diesem Buch von Backman mit den Protagonisten "wenig anfangen". Der Funke ist bei mir trotz schlimmer Ereignisse nicht zu mir übergesprungen. Verständnis konnte der Autor bei mir bewirken, aber kein Mitgefühl. Die Protagonisten haben mich einfach nicht erreicht und so war ich lediglich eine teilnahmslose Zuschauerin ohne starke Emotionen. So etwas ist leider schade. Zudem plätscherte die Geschichte bis ca. Seite 200 nur so dahin. Die ersten 100 Seiten passierte rein gar nichts. Alles was bis dahin "geschehen" ist, kann ich in 5 Sätzen wieder geben und dem Autor hätten wahrscheinlich übertrieben gesagt 5 Seiten gereicht. Ich mag es leider nicht wenn alles bis ins Hundertstel beschrieben wird, aber das ist Geschmackssache. Lange Rede, kurzer Sinn: Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich es abgebrochen. Geärgert hätte ich mich jedenfalls nicht, auch wenn es mir zum Ende hin besser gefiel. Leider konnte mich Backman auch mit diesem Buch nicht richtig überzeugen. 3 von 5 Sternen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ernstes Buch, sehr lesenswert! - von JuLe_81 - 16.11.2017 zu Fredrik Backman „Kleine Stadt der großen Träume“
In der kleinen Stadt Björnstadt ist Eishockey das Größte ¿ es dreht sich alles um diesen Sport. Und für den Ort hängt auch eine ganze Menge am Erfolg der Mannschaften, denn damit verbunden ist auch der wirtschaftliche Erfolg. Die Björnstädter haben alle mehr oder weniger mit Eishockey zu tun und verschweigen alle viele Dinge. Viele haben schlimme Geschichten und Schicksalsschläge verkraften müssen, aber was sie zu verbinden scheint, ist der Sport. Bis plötzlich etwas Schreckliches passiert und der Top-Stürmer unter Anklage gestellt wird¿ Ich finde dieses Buch etwas anders als die anderen Backman-Titel, weil es doch deutlich ernster ist und die witzigen Momente fehlen. Das war für mich aber nicht schlimm, durch den Schreibstil und die vielen Perspektivenwechsel war das Buch spannend zu lesen. Am Anfang dauert es etwas, bis man bei den ganzen Charakteren durchblickt und auch zwischendrin hatte ich immer wieder Augenblicke, an denen ich mich gedanklich sortieren musste. Aber die Figuren waren alle so realistisch beschrieben, dass ich gut klar kam. Das Ganze war auch sehr emotional und zu jeder Person hatte ich eine klare Vorstellung und auch eindeutige Gefühle ¿ von Hass (auf nicht wenige) bis Bewunderung.  Mir hat am besten gefallen, dass die Hintergründe der Personen nach und nach aufgedeckt wurden, so hatte ich das Gefühl, immer ein Stück näher an die Wahrheit heran zu kommen. Wie immer bei Backman ist der Background wichtig, um das Handeln einer Person verstehen zu können.  Durch den tollen Erzäglstil konnte ich auch die schlimmen und brutalen Szenen ertragen, die mir sehr in Erinnerung geblieben sind.  Ich kann das Buch absolut empfehlen, die ernsten Themen und sehr authentischen Personen und Ereignisse haben mich echt nachdenklich gemacht. 
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