eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00
Zur Kasse

Und Marx stand still in Darwins Garten

Roman. 7. Auflage.
Sofort lieferbar
Buch (gebunden)
Buch € 20,00* inkl. MwSt.
Portofrei*

Produktdetails

Titel: Und Marx stand still in Darwins Garten
Autor/en: Ilona Jerger

ISBN: 3550081898
EAN: 9783550081897
Roman.
7. Auflage.
Ullstein Verlag GmbH

11. August 2017 - gebunden - 288 Seiten

England, 1881. Zwei bedeutende Männer leben nur wenige Meilen voneinander entfernt: Charles Darwin in einem Pfarrhaus in Kent und Karl Marx mitten in London. Beide haben mit ihren Werken, der eine zur Evolution, der andere zur Revolution, die Welt für immer verändert. Beide wissen es und sind stolz darauf. Und doch sind sie schlaflos und melancholisch. Darwin hat den Schöpfer abgeschafft, fühlt sich missverstanden und forscht inzwischen still am Regenwurm. Marx grollt der Welt, wartet ungeduldig auf ein mutiges Proletariat, das den Kapitalismus hinwegfegt, verzettelt sich beim Schreiben und kommt über Band 1 des 'Kapitals' nicht hinaus. Eines Abends begegnen sich die beiden bei einem Dinner zum ersten Mal. Schnell kreist ihre Diskussion um Gott und Gerechtigkeit - doch unausweichlich kommt es zum Streit, und der Abend endet in einem Eklat. Dennoch haben der großbürgerliche Naturforscher und der ewig klamme Revolutionär mehr gemeinsam, als sie sich eingestehen wollen.

In ihrem wunderbaren Roman verbindet Ilona Jerger Fabulierlust mit wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Erkenntnissen, die den Weltenlauf maßgeblich beeinflusst haben. Ein warmherziges und humorvolles Porträt zweier großer Männer, deren Disput zeitgemäßer nicht sein könnte.

Ilona Jerger ist am Bodensee aufgewachsen und studierte Germanistik und Politologie in Freiburg. Von 2001 bis 2011 war sie Chefredakteurin der Zeitschrift "natur" in München. Seither arbeitet sie als freie Journalistin. Als Sachbuchautorin hat sie bei C.H. Beck und Rowohlt veröffentlicht. Und Marx stand still in Darwins Garten ist ihr erster Roman.
Der liebenswerteste Beitrag zum Jubiläum ist mit diesem fiktiven Gipfeltreffen bereits geschrieben worden., Brigitte, Meike Schnitzler, 08.11.2017
Kundenbewertungen zu Ilona Jerger „Und Marx stand still in Darwins Garten“
Durchschnittliche Kundenbewertung
review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.1 8 Kundenbewertungen
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von bblubber - 17.08.2017 zu Ilona Jerger „Und Marx stand still in Darwins Garten“
Ich hatte die Vermessung der Welt im Hinterkopf, als ich mich auf auf "Und Marx stand still in Darwins Garten" beworben habe. Und meine Vorstellung wurde in weiten Teilen bestätigt. Auch hier handelt es sich um zwei Forscher und Entdecker, zwei Welteneroberer, zwei Weltenveränderer. Und wie all diese Männer sind sie leicht schrullig und verschroben, wie Humbold und Gauß wie Cook und Bell. Um die beiden Männer einzufangen, erzählt die Autorin Ilona Jerger in Episoden abwechselnd von den beiden Akteuren. Darwin war mir der sympathischere, seine Weltanschauung ist der meinen näher als die des sperrigen Marx. Beide Männer sind schon im letzten Drittel ihres Lebens, krank und jeder auf seine Weise abgeklärt vom eigenen Erfolg oder auch vom Misserfolg. Natürlich haben sie sich nie getroffen. Und es dauert auch, bis sie im Buch ein richtiges Gespräch führen. Es geht - nach ihren Forschungsgebieten nicht anders zu erwarten - um Gott und wie die beiden das menschliche Leben gesehen oder gesehen haben könnten. Im Vordergrund stehen haben nicht diese Fragen sondern für mich trotz allem die Persönlichkeiten, denen man sich in diesem Buch auf menschlicher Ebene nähert. Ein ruhiges und gemächliches Buch, welches ohne Spannung und Hektik auskommt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll interessante fiktive Begegnung - von irismaria - 12.08.2017 zu Ilona Jerger „Und Marx stand still in Darwins Garten“
Ich habe über Marx und Darwin schon Biografien gelesen und sie sind neben ihren Theorien auch menschlich interessante Persönlichkeiten. Daher finde ich eine fiktive Begegnung zwischen ihnen ein interessantes Gedankenexperiment. Am Anfang geht es ja um Darwin und ich habe gespannt verfolgt, wie die religiösen Eiferer seine Forschungsergebnisse zerstören - doch das war nur ein Traum. Es zeigt aber die innere Anspannung Darwins. Auf Karl Marx war ich gespannt, denn er kommt ja eigentlich aus Deutschland und lebt also in England in der Fremde. Der gute Eindruck der ersten Seiten hat sich bis zum Ende gehalten und am Schluss war ich sogar zu Tränen gerührt. Der Autorin Ilona Jenger ist es nämlich meisterhaft gelungen, die Charaktere von Darwin und Marx in ihren letzten Lebensjahren und dem fiktiven gemeinsamen Arzt Dr. Beckett als verbindendem Element lebendig werden zu lassen. So erleben wir Marx in seinem Exil, der um die kranke Frau bangt und Geldsorgen hat und Darwin, der sich trotz einiger Leiden immer noch der Forschung widmet. In den Gesprächen geht es immer wieder auch um die großen Themen Evolution, Kommunismus, Gott und denn Sinn des Menschenlebens. So ist dieser Roman neben spannend und berührend erzählter Historie und Biografie auch ein Anstoß, mal wieder über diese Themen nachzudenken.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Treffen sich zwei alte Männer... - von bücherbelle - 11.08.2017 zu Ilona Jerger „Und Marx stand still in Darwins Garten“
"Jeder Gedanke musste stets von neuem bearbeitet und poliert, ausgestrichen und wieder eingefügt werden." (S. 41) Zusammenfassung. In "Und Marx stand still in Darwins Garten" werden wir Zeuge der letzten Jahre zweier großer, umstrittener Denker, die sich im echten Leben nie begegnet sind - von deren ausgemalter Begegnung wir hier aber lesen dürfen. Erster Satz. Charles hatte, als ihm die drei Gestalten am Zaun auffielen, gerade darüber nachgedacht, was eine Heckenbraunelle empfindet, wenn sie mehr als hundert Mal am Tag für eine Zehntelsekunde kopuliert. Cover. Das Cover ist von der Idee her gelungen, gefällt mir in der Umsetzung jedoch optisch einfach nicht so gut. Der Titel hingegen hatte mich schon von diesem Buch überzeugt, ehe ich überhaupt den ersten Satz gelesen hatte. Inhalt. Ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass ich in diesem Buch so viel über Darwins Arbeitsweise, seiner Erkenntnisse und seine Forschungsreisen erfahren würde, das hat mir jedoch gut gefallen. Etwas weniger gut gefallen hingegen hat der Stil: Irgendwie hatte ich zwischendurch den Eindruck, dass die Geschichte etwas planlos erzählt wird. Da ist ein Rückblick, der mich im Gesamtkontext eher verwirrt hat; da sind ständige Perspektivwechsel, die nicht unbedingt schlecht, aber zumindest bisweilen irritierend waren. Abgesehen davon überzeugt das Buch hauptsächlich durch seine Personen. Einiges war anders als ich es erwartet hatte. Das Treffen der beiden Hauptfiguren wurde stark herausgezögert und geschieht erst deutlich nach der Hälfte, das hat mich überrascht; außerdem lag der Fokus deutlich mehr auf Darwin und seinem Leben als auf Marx (durchaus keine schlechte Entscheidung, scheint doch Darwin der deutlich sympathischere Zeitgenosse gewesen zu sein). Zweiteres hinterließ bei mir nur leider das Gefühl, dass der Marx im Titel hauptsächlich Leser anlocken soll, denn bei aller historischer Genauigkeit (soweit das eben möglich ist) hätte ich mir bei einem Roman mit dem Titel "Und Marx stand still in Darwins Garten" doch etwas mehr Marx-und-Darwin-Action gewünscht. Gut war jedoch, dass bei mir der Eindruck entstand, dass die von den historischen Persönlichkeiten gezeichneten Bilder nah an der Realität gelegen haben könnten. Eine völlig andere Situation bei dem Bindeglied zwischen Marx und Darwin, Doktor Beckett, der der Phantasie der Autorin entspringt und so vielleicht einfacher mit Leben zu füllen war; auch das ist gut gelungen und hat einen Protagonisten geschaffen, der sympathisch und spannend war. Lieblingsstellen. "Gesetzt den Fall, es gibt einen Gott, welche Rolle spielt er dann bei der Evolution? Könnte es nicht sein, dass sich Gott statt in Wundern in Naturgesetzen äußert?" (S. 223) Fazit. Zu meinem Bedauern konnte mich der Roman selbst nicht in dem Maße begeistern wie es dem Titel gelungen ist. Zu sehr am Rand blieb Marx, zu inkonsistent schien mir der Stil. Doch Spaß gemacht und gefesselt hat er dennoch, die an ihn gestellten Erwartungen waren bloß einfach zu hoch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Unterhaltsamer und informativer Roman - von Sassenach123 - 08.08.2017 zu Ilona Jerger „Und Marx stand still in Darwins Garten“
Marx stand still in Darwins Garten .....allein schon der Titel machte mich neugierig auf dieses Buch. Mein erster Gedanke war, kannten Karl Marx und Charles Darwin sich überhaupt? Die Antwort überraschte mich, dies direkt vorweg. Die beiden wohnten nämlich gar nicht weit auseinander, sind sich aber trotzdem nie persönlich begegnet. Trotzdem bewundernswert, was die Autorin Ilona Jerger erschaffen hat, nur durch die Tatsache, dass sie Ihrer Phantasie diesbezüglich freien Lauf ließ. Zumal die Idee, dass die beiden denselben Arzt aufgesucht haben könnten, ja nicht mal total abwegig ist..... Und genau dieser ist der Dreh und - Angelpunkt dieser bezaubernden Geschichte, denn Dr. Beckett macht den Austausch der beiden in die Jahre gekommenen Persönlichkeiten erst möglich. Dr Beckett tauscht sie unabhängig voneinander regelmäßig mit beiden aus. Dabei reden sie, Gott sei Dank, nicht nur über die Gebrechen und Krankheiten der alten Herren, sondern auch über deren Ideale. Das Thema Religion spielte hierbei auch eine Rolle, was mich ehrlich sehr erstaunte. Insgesamt muss man ganz klar sagen, dass das Hauptaugenmerk auf Darwin liegt. Der wohnt mit seiner Frau Emma im Down House und setzt sich mit Naturwissenschaften auseinander, besonders der Regenwurm hat es ihm angetan. Das ersehnte Treffen findet dann eher zufällig statt, und war dann leider nicht so spektakulär wie erhofft. Besonders gefiel mir die Mischung dieses Roman. Er vermittelt zum einen reale historische Fakten, bringt aber durch die fiktiven Elementen einen gewissen Charme hinein. Die Idee, dass die beiden Ikonen sich treffen und austauschen finde ich sehr toll. Wobei ich eher daran gedacht habe, dass die zwei sich gar nicht grün sind, so war deren Schaffen und Wirken damals ja teilweise eher gegensätzlicher Natur. Aber Ilona Jerger hat sich dann doch für eine ruhige Geschichte entschieden, die mir aber trotz meiner Erwartungen gut gefallen hat. Vielleicht ist mir auch einiges entgangen, denn geschichtlich bin ich nicht besonders auf der Höhe, aber auch für Leser die über den Geschichtsunterricht in der Schule nicht hinausgekommen sind, ist der Roman eine Bereicherung, und man nimmt die ein oder andere Neuigkeit mit. Auf jeden Fall ist es viel unterhaltsamer als damals...... Mir hat der Roman sehr gut gefallen und bekommt daher 4 von 5 Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein sehr ruhiges Buch, das vom Sprachstil und der Liebe zur Wissenschaft lebt - von anushka - 04.08.2017 zu Ilona Jerger „Und Marx stand still in Darwins Garten“
England, 1881: Charles Darwin ist bereits im hohen Alter von 72 Jahren und er treibt seine Forschungen weiter voran. Die Fahrt mit der Beagle und die Evolutionstheorie sind lange her, doch Darwin interessiert sich weiterhin dafür, wie die Natur funktioniert. Allerdings ist seine Gesundheit stark angegriffen. Seine Frau macht sich Sorgen, dass er nicht rechtzeitig den Weg zu Gott zurückfindet, während Darwin mit seinem Arzt seine Theorien und sein Leben erörtert. Es stellt sich heraus, dass der Arzt auch den schwer kranken Exilanten Karl Marx behandelt. Er kommt mit ihnen über die Theorien des jeweils anderen ins Gespräch und es wird deutlich, dass beide alte Männer viel Ballast mit sich herumtragen. Darwin wollte sich niemals gegen die Kirche stellen und auch nicht zu ihrer Abschaffung beitragen. Er fühlt sich missverstanden. Trotzdem genießt er Respekt und veröffentlicht weiterhin Bücher. Marx dagegen leidet sehr unter seinem Exil, das ihn in die Armut stürzt, obwohl er gern die Vorteile des Geldes genießt und er verzweifelt schier an den Manuskripten zu den Folgebänden des Kapitals . Beide Männer haben vieles gemeinsam, doch ihr einziges Treffen endet im Streit. Ilona Jerger hat in ihrem Debütroman ein Szenario entwickelt, was passiert wäre, hätten sich Darwin und Marx im wahren Leben getroffen. Tatsächlich haben sie das nie, obwohl sie gar nicht weit voneinander lebten und bekannte Persönlichkeiten ihrer Zeit waren. Und Marx stand still in Darwins Garten ist ein sehr ruhiges Buch, das von der Begeisterung für die Wissenschaft und den wissenschaftlichen Diskurs lebt. Darwins Experimente und Theorien werden ausführlich, aber gut verständlich, dargelegt. Darwin als Mensch wird plastisch und man kann ihn sich in den verschiedenen Szenen förmlich vorstellen wie er auf den vielen Bildern gezeigt wird; ein gutmütiger alter Mann mit weißem Rauschebart. Hinzu kommt eine Prise Humor und eine interessante Analyse von Marx Gesellschaftstheorien. Marx hingegen ist nicht unbedingt ein Sympathieträger. Seine Theorien muten deutlich revolutionärer und der ganze Mann gröber an. Aber auch seinen Ausführungen kann man gut folgen und man kann diesen Schlagabtausch mit dem Doktor als Verbindungsmann richtiggehend genießen in einem Wettstreit der Ideen und Denker. Auch wenn es dem Buch vielleicht etwas an Spannung mangelt und ein Großteil der Handlung einfach aus Gesprächen, vor allem zwischen dem jeweiligen Patienten und dem Arzt besteht, hat mich das Buch doch in seinen Bann gezogen. Ich hatte das Gefühl, zwei der ganz Großen persönlich kennenzulernen. Sie waren sehr lebensecht dargestellt und die Erläuterungen ihrer Theorien und Studien brachten für mich noch einen Erkenntnisgewinn. Viel Spaß hat mir auch die Sprache bereitet, die die Liebe zur Wissenschaft stark vermitteln konnte. Auch wenn es kleine Abstriche gibt, bspw. dass Darwin und Marx sich nur ein einziges Mal persönlich treffen, haben mir die vielen kleinen historischen Details (Marx hat Darwin tatsächlich ein signiertes Exemplar des Kapitals geschickt) und die Fabulierkunst der Autorin gut gefallen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fiktiv und faszinierend gut - von heinoko - 03.08.2017 zu Ilona Jerger „Und Marx stand still in Darwins Garten“
Zwei geniale Geister, Charles Darwin und Karl Marx, exzentrisch, krank, enttäuscht, sind sich im wirklichen Leben nie begegnet, wenngleich sie voneinander wussten. Die Autorin erzählt in ihrem Buch, wie sich in einem fiktiven Geschehen zwei Weltveränderer gegen Ende ihres Lebens einander annähern, durch den gemeinsamen Hausarzt Dr. Beckett assistiert. In diesen zwei Sätzen lässt sich der Buchinhalt wiedergeben, und dennoch findet sich in Wirklichkeit eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckeln. In einer überaus geglückten Mischung aus Roman und Sachbuch erlebe ich unglaublich intensiv und nah zwei Geistesgrößen in ihrer jeweils doch sehr besonderen, geradezu verschrobenen Art und Weise. Das Buch hätte auch ganz anders werden können. Dröge. Langatmig, in Wörter zwangsgepresstes Wissen. Aber ganz im Gegenteil: es fasziniert vom ersten Satz an. Bereits nach ca. 20 Seiten hatte ich so viel über Regenwürmer erfahren, wie ich es mir nie hätte vorstellen können. Und, was am Wichtigsten ist: Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Ich sehe nicht nur die Welt der Regenwürmer lebendig vor mir, sondern auch den Menschen Darwin, den gleichermaßen gequälten und genialen Geist. Weniger lebendig wurde mir die Person Karl Marx. Vielleicht spürt man als Leser, dass die Autorin, wie sie selbst angibt, eher ein intellektuelles Vergnügen beim Schreiben über Marx erlebte, bei Darwin jedoch eine große menschliche Nähe verspürte. Es gelingt der Autorin, die ganz großen Fragen der Menschheit in ganz kleine Details, farbig erzählt, zu verpacken und sie so zu Herzen gehen zu lassen. Ein Meisterwerk!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sachlich gut , menschlich kalt - von Anonym - 29.07.2017 zu Ilona Jerger „Und Marx stand still in Darwins Garten“
Charles Darwin und Karl Marx haben in London sehr nah von sich gewohnt, aber die zwei große Denker haben sich nicht gekannt, in diesen Buch ist anders, durch ein Arzt, Dr. Becket die beide treffen sich. Die Geschichte beschreibt das Leben von den zwei wenn die schon alt sind und mit vielen Krankheiten geplagt , die sind manchmal müde und ausgelaugt aber immer noch neugierig, durch der Arzt Darwin erfährt viel über Marx und Marx über Darwin , Dr. Becket ist wie eine lebendige Telefon, was der eine sagt widerholt er bei den anderen. Aus der Text kommt mir vor, Max und Darwin haben viel gemeinsames, aber der Gespräch zwischen den beiden zeigt deutlich die Meinungsunterschieden . Die Geschichte ist flüssig geschrieben, in kurzen, aber klaren Sätzen mit viel Dialog beschreibt die Autorin viel sachliches wie zum Beispiel die Szenen wenn Darwin mit den Regenwürmer experimentiert , aber auch sie geht in ganz andere Richtung - philosophisches - die lange Gespräche über Gott geben diesen Buch ein tiefgründiges Hintergrund und geben mir auch viel zum nachdenken. Die Stimmung ist nicht hell, aber auch nicht dunkel, hier ist gewisse Traurigkeit spürbar und das ganze ist mit die leiden von die beiden sehr betrübt , die Lektüre dadurch war für mich schwer und bedrückend. Ilona Jerger hat gutes sachliches  Buch geschrieben aber als Roman werde ich das nicht bezeichnen, mir fehlen  die Wärme, die Emotionen und die Gefühle, ich werde das Buch weiterempfehlen für Leser welche Interesse am Sachbücher haben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Durchwachsen - von Kunde - 28.07.2017 zu Ilona Jerger „Und Marx stand still in Darwins Garten“
Mit Begeisterung habe ich angefangen zu lesen - das Thema des Buches fand ich total interessant, deshalb möchte ich kurz den Inhalt schildern: Darwin und Marx waren große Denker des 19. Jahrhunderts. Beide sind gesundheitlich geschwächt und werden von der Welt, trotz ihrer großen Werke, nicht ernst genommen. An einem Abend treffen die beiden, die die Erkenntnisse des jeweils anderen schätzen, bei einem Abendessen aufeinander. Und hier kommt ein kleiner Kritikpunkt. Mir persönlich ging es so, dass ich die ganze Zeit auf dieses Aufeinandertreffen gewartet habe. Doch als es soweit war, war ich ein wenig enttäuscht. Ein wirklichen, spannenden Disput konnte ich zwischen Marx und Darwin nicht erkennen (da passt natürlich tatsächlich der Titel: Und Marx stand still in Darwins Garten). Mein Eindruck war, dass es hauptsächlich um die Erkrankungen der beiden und um ihrem Arzt ging. Das ändert aber nichts an dem schreiberischem Können der Autorin. Ihre Sprache ist dem Roman angepasst und als Leserin fühlte ich mich fast augenblicklich in die damalige Zeit versetzt. Sie nutzt viele rhetorische Figuren, die das Lesen angengehm machen. Auch die Charaktere konnte ich mir bildhaft vorstellen und auf diese Weise für knapp 270 Seiten Mäuschen bei Darwin und Marx zu spielen, war sehr unterhaltsam. Mein Fazit: Wenn man von dem angekündigten Disput einmal absieht, ist es ein gutes, unterhaltsames Buch, das auf seine sehr gute Art und Weise geschrieben ist und einem ein Gefühl für Darwins und Marx Leben und ihr Schaffen gibt.
Zur Rangliste der Rezensenten
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: