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Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie

Roman. Originaltitel: The Music Shop.
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Produktdetails

Titel: Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie
Autor/en: Rachel Joyce

ISBN: 3810510823
EAN: 9783810510822
Roman.
Originaltitel: The Music Shop.
Übersetzt von Maria Andreas
FISCHER Krüger

1. Januar 2018 - gebunden - 384 Seiten

Der gefeierte neue Roman der Autorin des Weltbestsellers 'Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry'.

"Wenn Sie Worte lieben, wenn Sie Musik lieben, wenn Sie irgendetwas lieben, dann müssen Sie diesen Roman lesen!" Book Page

"Rachel Joyce trifft jeden Ton: ein Tribut an Freundschaft, Liebe und die Kraft von großartigen Songs." Washington Post

"Dieser Roman ist so wunderbar und tiefgründig wie die Musik, die jede Seite davon durchdringt." The Boston Globe

Mister Frank hat eine besondere Gabe: Er spürt, welche Musik die Menschen brauchen, um glücklich zu werden. In Franks Plattenladen in einer vergessenen Ecke der Stadt treffen sich Nachbarn, Kunden und die anderen Ladenbesitzer der Straße und hören Klassik und Jazz, Pop und Punk. Keiner weiß, wie lange sie hier noch überleben können. Da taucht eines Tages die Frau in Grün vor Franks Schaufenster auf. Sosehr er sich auch bemüht, Frank kann einfach nicht hören, welche Musik in ihr klingt ...
Menschen mit Worten so zu berühren wie mit Musik, das gelang Rachel Joyce schon in ihrem ersten Beruf als Bühnenschauspielerin und später als Autorin zahlreicher Hörspiele für die BBC. Mit ihren feinfühligen Romanen bewegt sie inzwischen Millionen Leserinnen und Leser weltweit. Ihr Bestseller »Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry« wurde mehrfach ausgezeichnet und u.a. für den Booker-Preis nominiert. Rachel Joyce lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern auf dem Land in Gloucestershire. Und wenn sie zu Hause Musik hört, legt sie sich dabei am liebsten ganz allein mit ihren Kopfhörern auf den Boden.
Ein Roman wie ein Frühlingsgedicht, das die Seele wie ein duftender Windhauch streichelt: Zart, poetisch und magisch mitreißend. Udo Pfeiffer General-Anzeiger Magdeburg 20180314
Kundenbewertungen zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Roman über Freundschaft, Liebe und die Lebenskraft von großen Songs - von Winfried Stanzick - 06.09.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
Mister Frank ist einer der vielen Einzelhändler in der Londoner Unity-Street. Obwohl die Häuser alt sind, der Putz von den Fassaden bröckelt, ihre Gewinne in Sinkflug sind und ein Immobilienhai sie mit viel Geld lockt, halten die Händler zusammen. Mister Frank ist ein wichtiger und beliebter Teil dieser wie eine Familie anmutenden Gemeinschaft. Er ist Schallplattenhändler, aber er verkauft sie nicht nur, sondern mit der Musik, die er den Menschen, die gerne in seinen Laden kommen, zeigt, verschenkt er so etwas wie Glück. Vielen Menschen, die in seinen Laden kommen, und die in der offenen und warmherzigen Atmosphäre dort ihr Herz geöffnet haben, hat er schon mit Musik aus einer Krise geholfen. Seine ansonsten ziemlich unfähige Mutter Peg hat Frank diese Liebe zur Musik vermittelt. Wir schreiben das Jahr 1988, als eine Frau in einem grünen Mantel zum ersten Mal den Laden betritt. Ilse ist eine geheimnisvolle Frau, die in der Folge in zahllosen Gesprächen und nach vielen gemeinsam angehörten und analysierten Musikstücken zu Frank eine immer engere Beziehung aufbaut. Die Musik öffnet ihre Seelen und lässt die beiden geradezu verschmelzen. Auch die anderen Besucher von Franks Laden kommen ihr näher. Aber es kommt in dieser Annäherung auch vieles ans Licht, das neuen Schmerz verursacht. Die Gemeinschaft der Ladenbesitzer spaltet sich, doch Jahrzehnte später finden sich wieder. Rachel Joyce hat nach ihren beiden wunderbaren Romanen über Harold Fry erneut ein zauberhaftes Buch geschrieben, ein Roman über Freundschaft, Liebe und die strahlende Lebenskraft von großen Songs und großer Musik.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Unterhaltsame, ziemlich abgedrehte Familiengeschichte - von bookloving - 03.03.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
MEINE MEINUNG "Die erstaunliche Familie Telemachus" des amerikanischen Autors Daryl Gregory ist ein komplex angelegter, etwas skurriler und unglaublich unterhaltsamer Roman. Mit seinen paranormalen Elementen, irrwitzigen Verwicklungen und skurrilen Figuren wird er allerdings nicht jedermanns Geschmack treffen. In dieser wundervoll witzig geschriebenen, teilweise ziemlich abgedrehten Familiensaga geht es um die sehr außergewöhnliche Familie Telemachus, die alles andere als eine Vorzeigefamilie ist, sondern eher eine Ansammlung von sehr exzentrischen Charakteren und gescheiterten Existenzen. Geschickt beginnt der Autor seine recht komplizierte, detailreiche Geschichte mit Einblicken in das eher tragische und bizarre Leben der Familie. Der Einstieg in die Geschichte ist jedoch nicht einfach, denn Gregorys Erzählweise wirkt trotz der Untergliederung in Kapitel zunächst chaotisch und scheint eher eine Auflistung von unzusammenhängenden Geschehnissen zu sein. Erzählt wird die im Jahr 1995 angesiedelte Haupthandlung abwechselnd aus der Sichtweise der verschiedenen Familienmitglieder. Zudem erfolgen immer wieder Zeitsprünge mit Rückblenden auf wichtige Ereignisse aus der Vergangenheit. Die ständigen Perspektivwechsel, in denen immer neue Aspekte kurz beleuchtet werden, Fragen aufwerfen und aber dann längere Zeit nicht mehr aufgegriffen werden, unterbrechen zunächst immer wieder den Lesefluss. Die eingestreuten Andeutungen auf zukünftige dramatische und sehr unheilvolle Verwicklungen machen sehr neugierig auf den Fortgang der mysteriösen Geschichte. Das Auftauchen eines Agenten einer geheimen Regierungsorganisation und anderer vermeintlicher Widersacher sowie alte Kontakte zum Chicagoer Mob steigern ungemein die Spannung. Erst allmählich beginnt man die Zusammenhänge zwischen den vielen kleinen Puzzlestücken zu erkennen und lässt die geniale Konzeption dahinter erkennen. Zum Höhepunkt hin ergibt sich aus den vielen Details ein äußerst facettenreiches, aber stimmiges Gesamtbild. Gregory ist es gelungen, auf den verschiedenen Erzählebenen eine unglaublich abwechslungsreiche und grandios geplottete Gesamtstory zu schaffen. Sehr kunstvoll hat er ein feines Netz um seine Charaktere gesponnen und sie in die vielschichtige, wendungsreiche Handlung eingewoben. Sehr gelungen sind dem Autor auch seine sehr unterschiedlichen Charaktere, die er äußerst facettenreich und lebendig ausgearbeitet hat. Im Laufe der Geschichte lernen wir die Familienmitglieder des Telemachus-Clans stückchenweise besser kennen. Die verschrobenen, teilweise wenig sympathischen aber mit all ihren Ecken und Kanten doch irgendwie interessanten Charaktere der Familie ziehen einen unweigerlich in ihren Bann. Teddy ist der etwas großspurige Patriarch der Familiensippe, ein genialer Trickbetrüger und früher sehr talentierter Falschspieler ohne jegliche übernatürliche Gabe. Seine viel zu früh verstorbene, über alles geliebte Frau Maureen, mit ihrem Talent zu Astralreisen, hat ihre paranormalen Fähigkeiten an ihre Kinder vererbt. Für sie stellen ihre paranormalen Fähigkeiten mehr Fluch als Segen dar und haben gelernt, auf ganz unterschiedliche Weise mit ihrem Schicksal fertig zu werden. Irene, die Tochter, ist ein menschlicher Lügendetektor; Frankie, der älteste Sohn, hat große Probleme seine telekinetischen Fähigkeiten zu steuern und der jüngste, in sich gekehrte Sohn Buddy ist hellseherisch begabt. Sehr schön ist es mitzuerleben, wie der fast schon verloren gegangene Familienzusammenhalt angesichts ungeahnter Bedrohungen wiederbelebt wird, und die Telemachos sich zusammenraufen und ihre unsichtbaren Kräfte reaktivieren. Zum Ende hin nimmt der Roman nochmals enorm an Fahrt auf und gipfelt in einem fesselnden, geradezu filmreifen Showdown. Als gelungenen Ausklang präsentiert uns Gregory noch einige äußerst überraschende Wendungen. Das sehr stimmige und in sich abgeschlossene Ende seiner Familien-Geschichte lässt dennoch Raum für einige Spekulationen. Sehr gelungen ist auch der angenehm zu lesende Schreibstil, der mit vielen humorvollen, recht schrägen aber äußerst amüsanten Momenten angereichert ist, so dass man immer wieder einfach schmunzeln muss und sich bestens unterhalten fühlt. FAZIT "Die erstaunliche Familie Telemachus" ist eine äußerst unterhaltsame, ziemlich abgedrehte Familiensaga voll irrwitziger Verwicklungen und skurriler Figuren! Ein ungewöhnliches, aber unglaublich fesselndes und amüsantes Leseerlebnis, das sich zu lesen lohnt!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Leben ist scheiße, aber es passt in eine Sonate! - von meggie - 08.02.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
Frank hat einen Plattenladen. Und jede Menge gute Ratschläge für seine Kunden. Außerdem hat er das Talent, zu erkennen, wer welche Musik braucht. Es ist seine Leidenschaft, sich mit Musik auseinanderzusetzen. Und natürlich mit Schallplatten. Doch nun bleiben seine Kunden aus, denn die CD ist auf dem Vormarsch und ersetzt langsam aber sicher die gute, solide Schallplatte. Als eines Tages eine fremde Frau im grünen Mantel im Laden auftaucht, ist es um Frank geschehen. Er weiß genau: sie ist die Frau fürs Leben. Doch kurz darauf erfährt er, dass sie verlobt ist. Trotzdem sehen sich die beiden immer wieder durch Zufall. Bis Frank sich fragt, ob es wirklich Zufall ist, der sie zusammenführt. Als die Firma Fort Development langsam alle umliegenden Häuser und Geschäfte aufkauft, um aus der Straße eine schicke Wohngegend zu machen, ignoriert Frank die drohende Gefahr. Bis das Schicksal unbarmherzig zuschlägt. Wir lernen Frank kennen. Er ist 40, wohnt alleine in seinem Häuschen mit Plattenladen und ist eigentlich ein komischer Kauz. Für ihn scheint es nur die Musik zu geben. Musik löst jedes Problem, Musik ist zeitlos, Musik ist das, was man braucht, um wieder glücklich zu werden. Aber gerade weil Frank nicht normal ist, ist er es jedoch für andere. Er ist ein guter Freund, ein guter Zuhörer, er weiß immer, wer welche Musik braucht und ist auch sonst ein gute Seele. Er hilft, wo er kann, sei es, um die Mikrowelle zu reparieren oder jemandem die richtige Platte zu verkaufen. Dies ist sein Leben, welches aber jäh auf den Kopf gestellt wird, als er Ilse Brauchmann kennenlernt. Die deutsche Putzfrau dringt mit dem ersten Blick in sein Herz vor und löst sich nicht mehr von ihm. Dabei ist sie verlobt und damit tabu. Trotzdem genießt Frank jeden Augenblick mit ihr und als ein Zufall es will, dass er ihr Musikstunden geben kann, ist er der glücklichste Mensch der Welt. Frank nimm seine Aufgabe als Musiklehrer sehr ernst, will er doch herausfinden, welche Musik für Ilse die Beste ist. Dabei entwickelt sich zwischen Frank und Ilse eine tiefe Freundschaft und damit auch einige Probleme. Die Geschichte ist eine einzige Liebeserklärung an die Musik. Der Anfang beginnt leise, mit der Vorstellung der ganzen Charaktere und deren Eigenarten. Dazwischen kommt es zu einem lauten Trommelwirbel, als sich die Ereignisse überschlagen, dann wird es wieder ruhig, alle müssen sich finden und am Ende kommt das große Becken, dass mit KRAWUMM zusammengeschlagen wird, um den Abschluss zu markieren. Die Autorin hat ein wahnsinnig gutes Talent dafür, Geschichten zu schreiben, in denen schrullige Charaktere die Hauptrolle spielen. Dabei kommen alle zwar etwas naiv rüber, aber darunter befindet sich im Kern die wahre Größe. Frank zum Beispiel hatte keine schöne Kindheit. Zwar wuchs er mit Musik auf, weil seine Mutter Peg absolut musikverliebt war, doch ansonsten war sie keine gute Mutter. Sie kochte nicht richtig, unternahm nichts mit Frank, hatte wechselnde Liebhaber und führte auch sonst eher ein ich-bezogenes Leben. Nur die Liebe zur Musik gab sie an Frank weiter. Aber auch Franks Umfeld ist einzigartig. Sei es sein Verkaufsassisten Kit, der alles in seiner Umgebung kaputt macht, Maud, die heimlich in Frank verliebt ist, Pater Anthony, der nach einem Absturz durch Frank wieder an Gott glauben konnte oder die Brüder Williams, die als Bestattungsunternehmer eh schon einen unheimlichen Job haben. Oder die Bedienung in dem kleinen Café, die schon früh wusste, was genau so abgeht. Und Ilse, die sich mit etwas Geheimnisvollen umgibt und so alle zum Rätseln bringt. Ich liebe jeden einzelnen Charakter. Und jeder einzelne hat es verdient, in dem Buch eine Rolle zu spielen. Außerdem ist es ein Plädoyer für Schallplatten, die ja heute wieder absolut in sind. Das Leben ist scheiße, aber es passt in eine Sonate! - So bringt es Franks Mutter Peg auf den Punkt. Dieser Satz hat sich in mein Gehirn gebrannt, denn er passt wie die Faust aufs Auge. Wie schon in Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry oder Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry habe ich mich fallen lassen und die Geschichte auf jeder einzelnen Seite genossen. Fazit: Die unvergleichliche Art der Autorin hat auch dieses Buch wieder zu einer unvergesslichen Geschichte gemacht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Liebe durch Musik - von Hortensia13 - 06.02.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
Frank ist Besitzer eines selbst gezimmerten Schallplattenladens in einer maroden Seitengasse und hat ein besonderes Talent. Er spürt bei jedem Menschen, welche Musik dieser gerade für seine Lebenslage braucht. Doch als eine Frau in Grün vor seinem Laden ohnmächtig wird, kann Frank machen, was er will. Er kann einfach nicht hören, welche Musik in ihr klingt. Was hat es mit ihr auf sich? Die Autorin von dem Weltbestseller 'Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry' Rachel Joyce taucht in diesem Roman in die Bedeutung der Musik für die Seele ab. Vom Schreibstil erinnerte es mich stellenweise an Die zauberhafte Welt der Amélie . So bilden einzigartige Charaktere eine ungewöhnliche Gemeinschaft und kleine Alltagssituationen werden mit einer Prise sarkastischen Humor geschrieben. Toll, ist auch am Ende die Playlist des Buches, die zur Erforschung der unterschiedlichen Musikstile animiert. Generell eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll eine schöne Geschichte mit Musik, verpackt in tolle Worte - von Kaffeetasse - 04.02.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
Frank liebt seinen Plattenladen und die Musik und so ist es kein Wunder, dass viele Leute aus der Union Street bei ihm ein und aus gehen. Doch das wird nicht immer so bleiben.... Rachel Joyce lässt den Leser Franks Musikliebe durch ihre Worte spüren. Immer wieder tauchen Musiktitel auf, die ich dann bei youtube erstmal gesucht habe. Das machte das Buch für mich noch greifbarer. Musik schwingt immer mit. Das Buch selbst hat sich sehr flüssig lesen lassen und so war ich schnell durch die Seiten gerauscht. Dabei fand ich die Geschichte gut und auch spannend, wobei ich beim Ende sagen muss, dass es mir etwas zu schnell ging durch einen großen Zeitsprung und ich persönlich manche Entwicklung anders erwartet hätte. Dennoch fand ich die Charaktere sympathisch und authentisch, wenngleich Ilse nicht mein Lieblingscharakter war. Ein schönes Buch mit einer tollen Geschichte und wie immer bei Rachel Joyce mit wundervollen Worten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Musikalisch ein Leckerbissen, die Liebesgeschichte hinkt aber. - von Plush - 04.02.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
Inhalt: Plattenladenbesitzer Frank spürt, welche Musik die Menschen brauchen, um glücklich zu werden. Bei ihm treffen sich Nachbarn, Kunden und die anderen Ladenbesitzer der Straße. Eines Tages taucht eine Frau in Grün vor Franks Schaufenster auf. Und sosehr er sich auch bemüht, Frank kann einfach nicht hören, welche Musik in ihr klingt¿ Meine Meinung: Sprachlich hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen und konnte immer wieder verzaubern mit besonders schönen und bildhaften Passagen. Genauso gefielen mir von Anfang an die verschiedenen Charaktere, die alle etwas kauzig aber durchweg sehr liebenswert wirken. Eben ein Haufen ganz normal verrückter Menschen. Musik ist das Hauptthema des Buches, das merkt man schon auf den ersten Seiten. Hier kann die Autorin wirklich glänzen mit ihrem umfangreichen Wissen, das man immer wieder herauslesen kann. Wenn Frank - oder in Rückblenden seine Mutter - anfängt, Lieder zu beschreiben und worauf man beim Hören achten kann, dann fühlt man sich sofort dazu angehalten, die Lieder selbst anzuhören. Und das habe ich dann - Alexa sei Dank ;) - auch regelmäßig während des Lesens gemacht. Das verlieh dem ganzen nochmal einen ganz eigenen Charme und erweiterte definitiv meinen musikalischen Horizont! Was dann aber später mit der Geschichte passierte, gefiel mir leider nicht mehr so sehr. Die Liebesgeschichte rückte immer weiter in den Vordergrund. Und diese Liebesgeschichte, die zuerst sooo langsam verläuft und eigentlich gar keine Fortschritte macht, wird dann erstmal abrupt beendet und plötzlich gibt es in der Geschichte einen Zeitsprung über 20 Jahre. Ab da war das Buch nicht mehr das gleiche für mich. Der Erzählstil und die Erzählsicht änderten sich, es wurde mit einem Mal alles zügig - wo die Geschichte doch vorher mit seiner Gemächlichkeit Wohlfühl-Feeling verbreitete. Und dann kommt das riesige Happy-End, das nach 20 Jahren für mich einfach zu wenig realistisch und zu viel Kitsch war. Es war trotzdem irgendwie schön, das Happy End. Aber ich hätte inhaltlich doch mehr von der Geschichte erwartet. Fazit: Musikalisch wirklich ein Leckerbissen, der verzaubern kann und den Horizont erweitert. Wer inhaltlich mehr erwartet, der wird aber wohl etwas enttäuscht zurückbleiben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Über die Liebe zur Musik - von Akantha - 01.02.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
"Es war einmal ein Plattenladen" - so beginnt nicht nur der neue Roman von Rachel Joyce "Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie", sondern dieser Plattenladen steht auch im Zentrum der 1988 beginnenden Geschichte. Protagonist ist Frank, in den Vierzigern und eingefleischter Vinyl-Liebhaber. CDs, die immer weiter auf dem Vormarsch sind, kommen ihm keinesfalls über die Schwelle. Sein Laden, ebenso wie die anderen Geschäfte in der Unity Street, floriert zwar nicht, aber anstatt des Geldes wegen, führt er seinen Laden vor allem, um den Menschen mit Musik zu helfen. Dabei ist ihm sein ganz besonderes Talent von Nutzen: Er kann in jedem Menschen hören, welches Lied dieser am dringlichsten braucht, um wieder glücklich zu werden. In jedem Menschen? Nein, denn eines Tages steht eine Frau in grünem Mantel vor seinem Schaufenster und in dieser hört Frank nur Stille. Fortan versucht er herauszufinden, was es mit dieser mysteriösen Frau auf sich hat und gleichzeitig die Unity Street vor Vandalismus und dem Aufkauf durch eine Immobiliengesellschaft zu beschützen. Die verschiedenen Kapitel des Buches (zumeist benannt nach Musikstücken) sind unregelmäßig aus der Gegenwart in 1988 und aus Franks Kindheit und Jugend beschrieben. Während der Leser in der Vergangenheit miterlebt, wie Franks Liebe zur Musik entstand und wie er alles darüber von seiner Mutter Peg gelernt hat, lernen wir diese und die schwierige Beziehung zu ihrem Sohn kennen. In der Gegenwart liegt der Fokus sehr klar auf der Frau in grün und welche Geheimnisse sie umgeben. Gleichzeitig bangt man um die Ladenbesitzer und Anwohner der Unity Street, die füreinander eine kleine Familie sind. Wann immer Rachel Joyce in den Szenen ein Musikstück einfließen lässt, hat man die Melodie sofort im Ohr. Kennt man es hingegen nicht, gibt es im Anhang eine komplette Playlist zum Nachhören, was ich für einen tollen Einfall halte. Die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Genres macht den besonderen Reiz der Zusammenstellung aus. Im Gegensatz zu einigen anderen Lesern, konnte ich die Stücke allerdings nicht während des Lesens hören: ich habe immer versucht, Franks Interpretation darin zu erkennen und konnte mich nicht mehr auf das Lesen konzentrieren. Das ist natürlich nicht dem Buch geschuldet und soll hier nur als Hinweis Erwähnung finden. Ein weiterer, entscheidender Aspekt in der Qualität dieses Romans sind die Charaktere. Frank, beschrieben als Bär von einem Mann, ist so voller Freundlichkeit und Gutmütigkeit, aber auch Prinzipientreue, dass man ihn sich direkt als Nachbar wünscht. Die anderen Ladenbesitzer sind jeder für sich so vielschichtig, dass sie sehr authentisch wirken. Hier gibt es Sympathieträger, aber auch Charaktere, die ich nicht mochte, doch gerade das macht das Bild einer echten, lebendigen Straße aus. Ganz im Gegensatz dazu: die Frau in grün. Während der Leser nach und nach mehr über sie erfährt, ihre Geheimnisse gelüftet werden und selbst nach einem großen Zeitsprung Erlebnisse aus ihrer Sicht geschildert werden, blieb sie für mich stets kalt und wenig lebendig. Sie zeigt kaum Emotionen und wenn, dann wirken diese auf mich wie von einem schlechteren Schauspieler - auswendig gelernt und unecht. Das ist wirklich schade, weil sie so eine zentrale Rolle in der Geschichte und in Franks Leben spielt. Den Verlauf der Geschichte kann man nicht als spannend bezeichnen. Natürlich ist es interessant, die Geheimnisse um die Frau in grün zu ergründen und Kapitel für Kapitel neu zu spekulieren. Auch die Abschnitte aus Franks Kindheit werfen zunächst viele Fragen auf und enden zum Teil mit einem Cliffhanger. Am Ende klärt sich jedoch alles auf, mal mehr, mal weniger zufriedenstellend. Der Verlauf ist sehr klassisch vorgezeichnet, einzig Außergewöhnliches: ein großer Zeitsprung zum Ende des Buches. Allerdings denke ich, dass Spannung auch gar nicht das ist, was der Roman vermitteln will. Das zentrale Thema ist und bleibt die Musik und wie diese uns ein Leben lang begleitet. Rachel Joyce versteht es ausgezeichnet die Magie, die der Musik innewohnt, durch geschriebenes Wort zu vermitteln - ganz sicher eine Kunst, die nur wenige Autoren beherrschen. Für das etwas eilige Ende und vor allem den Charakter der Frau in grün ziehe ich aber einen Punkt ab, sodass ich zu 4 von 5 Sternen komme.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Musik, Harmonie, aber auch Kitsch - von DaniB83 - 31.01.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
Harmonie hat unterschiedliche Bedeutungen und Auslegungen, bei Mister Franks Talent handelt es sich bei dem Begriff aber um Musik. Quasi alles in seinem Leben dreht sich um Schallplatten und die Musik, bis dann doch irgendwann eine Frau in sein Leben tritt, die auf den ersten Blick überhaupt kein Gespür für Musik zu haben scheint und deshalb Unterrichtsstunden bei Frank nimmt. Zu Beginn erfährt der/die LeserIn, wie Frank zu seinem Plattenladen gekommen ist und worin sein Talent genau besteht. Er schafft es nämlich, aufgrund von seiner Einschätzung und ein paar gezielter Fragen, Personen einen Musiktitel vorzuschlagen, den diese in genau diesem Moment oder Lebensabschnitt brauchen. Dabei muss es nicht immer Altbewährtes sein und machen Kunden sträuben sich vorerst, doch auf wundersame Weise trifft Frank deren Geschmack ständig. Eines Tages bricht vor Franks Plattenladen eine ihm unbekannte Frau einfach zusammen. Er eilt mit seiner Verkaufshilfe Kit und seinem Freund, dem Ex-Priester, nach draußen, um erste Hilfe zu leisten. Die Frau wird wach und verschwindet einfach, kommt aber ein paar Tage später in den Laden und bringt einen Kaktus als Dankeschön vorbei. Sie heißt Inge Brauchmann und kommt aus Deutschland, hat einen Verlobten und hat sich noch nie für Musik interessiert. Gut, dass sie an Frank geraten ist, denn der empfiehlt ihr die "Vier Jahreszeiten" und sie scheint zufrieden damit zu sein. Später bittet Ilse den sehr von ihr faszinierten Frank um Nachhilfestunden in Musik. Er soll ihr seine Gefühle bei bestimmten Musikstücken beschreiben und sie hört sich die Platten dann zu Hause an. Die beiden finden ein Café, in dem sie ungestört plaudern können - wäre da nur nicht Ilses Verlobter Robert ¿ Dieser Roman geht durch Höhen und Tiefen mehrerer Personen, verbindet Schicksale miteinander und wechselt die Erzählperspektive. Die Sprache ist zwar nicht sehr komplex, dafür umso geschmeidiger und die Zeilen sind harmonisch miteinander verbunden, sodass das Lesevergnügen viel zu schnell vorbei ist. Zwischendurch werden sehr viele bekannte, wie auch mir unbekannte, Musiktitel eingearbeitet, die man sich auch während der Lektüre anhören kann. Ein wunderschön leichtes Buch über Musik, Menschen, Vertrauen und Hoffnung. Und Liebe. Manchen vielleicht ein wenig zu kitschig ¿¿
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Buch über die Liebe zur Musik, das einem zum zuhören bringt. - von AG13 - 31.01.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
In dem neuen Buch von Rachel Joyce geht es um Frank, seinen kleinen Plattenladen in einer kleinen Seitenstraße, seine Gabe die Musik zu verstehen, einen Haufen höchst unterschiedlicher Nachbarn und Freunde und schließlich um die Liebe. Frank kann keine Noten lesen noch hatte er in seinem ganzen Leben eine Stunde traditionellen Musikunterricht und doch versteht er die Musik wie kaum ein anderer. Er begreift sie in ihren Bildern und ihren feinsten Raffinessen und versteht es vor allem sie anderen näher zu bringen. Eine sehr bemerkenswerte und schöne Sache im Buch ist, dass nie über Musikstile oder Musiker geurteilt wird oder ein Stil besser als der andere dargestellt wird, vielmehr vermittelt Frank, dass jede Art von Musik ihre Magie hat, weil es immer Menschen gibt, die genau sie berührt. Musik ist und bleibt das Hauptthema was sie konsequent durch das ganze Buch zieht. Das Buch und seine Geschichte über Musik berühren einen. Und auch die schrulligen Charaktere sind sehr liebenswert, wenn auch für mich leider nicht bis ins letzte Detail ausgefeilt. Der erste Teil des Buches spielt im Jahr 1988. Man erfährt ein wenig über Franks Kindheit, auch wenn ich den Teil als sehr unvollständig empfinde, so versteht man doch ein wenig besser warum er so ist, wie er ist. Parallel dazu geht es im Jahr 1988 um Franks Kampf "gegen" die CDs, wie er probiert seinen eher maroden Laden wieder in Stand zu setzten, das Leben der Gemeinschaft in der Unity Street und natürlich um die Frau im grünen Mantel. Er beginnt ihr Musikstunden zu geben und die Passagen in denen Frank ihr die Musik und ihre Bilder erklärt sind mit die schönsten. Am Ende dieses Teil des Buches kommt es zu einem gewaltigen Einschnitt, der mir etwas überzogen vorkam und mich auch ehrlich sehr bedrückte. Zum Ende springt das Buch 21 Jahre weiter und wir begegnen unseren Charakteren wieder. Mir persönlich war der Zeitsprung zu groß. Das Ende - wer hätte es anders erwartet - hat mit Musik zu tun und bildet einen für mich versöhnlichen Abschluss. Ich persönlich hätte mir ein nicht ganz so gehetztes Ende gewünscht. Aber die Idee von Rachel Joyce den Epilog als Hidden Track zu bezeichnen, fand ich wieder zauberhaft. Generell muss noch gesagt werden, dass Rachel Joyce einen wirklich fantastischen Schreibstil hat, der über die kleinen Sachen die mir als störend aufgefallen sind, wunderbar hinweg trägt. Das Buch liest sich toll weg. Immer wieder auffällig sind ihre häufigen gerade zu poetisch anmutenden Beschreibungen verschiedener Dinge - einfach nur zauberhaft. Insgesamt ist das Buch "Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie" ein wirklich schönes Buch, welches ich gerne weiterempfehlen kann! Ein Tipp noch, am Ende des Buches gibt es eine Playlist mit allen Songs - hört sie beim Lesen, das macht daraus nochmal ein schöneres Erlebnis. Und eine liebe Userin hat die Lieder bei Spotify schon alle zusammengetragen, es macht also wirklich nicht viel Mühe :)
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie von Rachel Joyce - von corbie - 31.01.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
Ich höre unglaublich gerne Musik und auch wenn ich da überwiegend im Rock Genre zuhause bin, höre ich doch recht vielschichtig Musik. Da es in diesem Buch um die liebe zur Musik geht, wollte ich es natürlich auch schnell lesen. Klappentext: Von außen sieht Frans Plattenladen aus wie jeder andre Laden in einer kleinen Seitenstraße. Doch sein Besitzer, ein sanfter Bär von einem Mann, kann Menschen glücklich machen. Er hört in die Menschen hinein und findet Musik für sie. Nicht unbedingt die, die sie möchten, sondern die, die sie wirklich brauchen. Auch die anderen Ladebesitzer in der Straße treffen sich bei Frank: Maud aus dem Tattoo- Studio, die Williams- Brüder vom Bestattungsinstitut und Father Anthony aus seinem christlichen Andenkenshop. Doch die Gemeinschaft ist bedroht: In der Straße muss ein Laden nach dem anderen Schließen. Da taucht eine junge Frau vor Franks Schaufenster auf, im grünen Mantel, mit grüner Handtasche. Sosehr Frank sich auch bemüht, er kann einfach nicht hören, welche Musik in ihr klingt. Er muss eine Entscheidung treffen- und das nicht nur für sich selbst. Zu beginn hat mich das Buch wirklich verzaubert. Es ist eine tolle Idee, wie Frank für jeden der in seinen Plattenladen kommt die richtige Musik findet und was die Menschen dabei empfinden, wenn sie den Ausgewählten Song zum ersten mal hören. Dieser Zauber konnte für mich jedoch leider nicht bestehen bleiben. Die Charaktere in der Unity Street haben mir gut gefalle, sie wirkten allesamt etwas schrullig, waren aber liebenswert und Sympathisch. Selbst die etwas Griesgrämige Maud wächst einem schnell ans Herz. Frank scheint der gute Kern in der Unity Street zu sein, er sorgt für Harmonie und Zusammenhalt unter den Anwohnern und Ladenbesitzern. Die Momente in denen Frank über Musik spricht haben mir gut gefallen, man hat gemerkt, wie viel ihm Vinyl und die Songs darauf bedeuten, man wurde richtig mit eingesogen und ich habe verschiedene Songs im Internet nachgehört von denen in dem Buch die rede war, was das Leseerlebnis noch verstärkt hat. Als Ilse Brauchmann vor dem Plattenladen auftritt, verwandelt sich das Buch nach und nach in eine Liebesgeschichte, die mich nicht ganz überzeugen konnte und die ich auch nicht erwartet oder gebraucht hätte. Vieles zwischen den beiden wirkte Konstruiert und nicht immer ganz nachvollziehbar. Zum Ende hin ging dann alles jedoch ganz schön schnell und viele fragen die sich während des Lesens stellten, wurden schnell abgespeist. Alles in allem hat mir das Buch schon gefallen. Wegen einiger schwächen gerade zum Ende hin, bekommt das Buch von mir 3,5 Sterne
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mrs. Joyce fabelhaftes Talent für eine gute Geschichte - von Josetta - 29.01.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
Die Einzelhändler in Londons Unity-Street halten zusammen. Obwohl die Fassaden bröckeln, das Geld knapp wird und ein Immobilienhai mit rosigen Angeboten lockt. Hier ist man noch füreinander da, eine einzige große Familie. Der robuste und liebenswerte Mister Frank ist ein Teil dieser Gemeinschaft. Er verkauft Schallplatten und verschenkt Glück - seine individuellen Musikempfehlungen haben schon vielen Kunden aus der Krise geholfen. Die Liebe zu Vinyl bekam er in die Wiege gelegt. Musik in Vollendung, das Einzige, was ihm seine durchgeknallte Mutter Peg so richtig vermitteln konnte. 1988 betritt die geheimnisvolle Ilse zum ersten Mal den Plattenladen von Frank und fast alle schließen die Frau mit dem grünen Mantel sofort in ihr Herz. Auch Frank. Die beiden nähern sich behutsam an. Aber mit jedem Musikstück, welches sie infolge eines Arrangements gemeinsam besprechen, öffnen sie auch ihre Seelen. Vieles kommt zutage, vieles dass nicht losgelassen werden kann und neuen Schmerz verursacht. Die Gemeinschaft spaltet sich, um sich Jahrzehnte später zum finalen Showdown wiederzufinden. Mein Fazit: Lassen Sie es mich mit Worten von Franks Mutter beschrieben: Dieses Buch ist eine Sinfonie, die beim ersten Ton das Herz erreicht und sich darin einnistet. Jeder einzelne Hauptdarsteller ist wie eine Note, die unentbehrlich ist, ganz gleich, ob die Tonfolge lieblich in Dur oder schwermütig in Moll erklingt. Man wird von den Worten mitgerissen, erlebt den Klang, spürt den Rhythmus¿ Ein Buch mit viel Musikgeschichte, mit vielen liebenswerten Charakteren, wenig Spannung, vielleicht etwas realitätsfern. Aber ein Stück, welches auf keinem Plattenteller / sprich Bücherschrank fehlen sollte. Musikgeschichte: Ein großer und wichtiger Aspekt im Roman. Rachel Joyce führt uns durch viele Genres, erklärt die Entstehungsgeschichte großer Klassiker. Zeigt uns Musikhören als Therapie. Erklärt Nuancen in Liedern, die man kaum wahrnimmt und später unbedingt selbst entdecken möchte. Aretha Franklin vs Chopin. Einfach großartig. Spannung: Ich habe sie zu keinem Zeitpunkt vermisst. Dieses Buch hat andere Charakterstärken. Liebenswerte Charakter: Frank, Ilse, Kit, Maut¿ Die Autorin griff bei jedem einzelnen tief in die Klischee-Kiste. Wissen sie was? Das macht gar nichts aus. Das ist der Charme von "Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie" Resümee: Rachel Joyce hat ein fabelhaftes Talent für eine gute Geschichte! Absolute Leseempfehlung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der Zauber der Musik gegen die Macht der Liebe - von Michele S. - 29.01.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie war das erste Buch von der Autorin Rachel Joyce, welches ich gelesen habe. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und fließt wie ein ruhiger Bach einfach dahin. Teilweise habe ich nicht mal gemerkt, wie weit ich schon gelesen hatte. Allerdings muss ich sagen, dass die Handlung auch einige Längen hatte. Dies liegt wohl vor allem daran, dass Frank kein ganz unkomplizierter Mann ist. Er ist emotional sehr festgefahren und jeder Wandel in seinem beschaulichen Leben wirft ihn heftig aus der Bahn. Daher versucht er immer wieder stur Änderungen zu ignorieren oder zu umgehen. Das die Handlung zum Großteil im England des Jahres 1988 spielt (später dann im Jahr 2009) bedarf es eigentlich keiner großen Erklärungen zum Setting. Handlungsorte werden vor allem dann detailliert beschrieben, wenn es die Stimmung zulässt. Ansonsten ist die Geschichte sehr auf die Charaktere fixiert und behandelt vor allem deren emotionalen Zustand. Allerdings bleiben die Charaktere eher Schablonen mit netten und lustigen Schrullen aber nur wenig Tiefe. Einzig Frank bekommt eine ausführliche Kindheit. Über die Hintergründe der anderen Figuren erfährt man nur sehr wenig bis garnichts. Um im Buch zu "versinken" brauchte persönlich ich das auch nicht wirklich. Zwar steht für Frank die Musik immer im Vordergrund, aber trotzdem hätte ich mir mehr von seiner Magie gewünscht. Je näher er die Frau in Grün kennen lernt, desto mehr wird deutlich, dass das Buch eine Liebesgeschichte sein möchte. Da das nicht wirklich mein Genre ist, hat mir dann irgendwann der Musikladen und Franks besondere Fähigkeit gefehlt. Insgesamt war Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie ein entspanntes und teilweise sehr ergreifendes Lesevergnügen für ruhige Winterabende auf der Couch. Es hat mich nicht umgehauen, aber es war sehr nett.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Welches Lied passt zu dir? - von i-heart-books - 29.01.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
Eine durchwegs melodische Story - Aber ganz von vorne .. Ich hatte bereits HARROLD FRY von Rachel Joyce gelesen und als ich sah, dass dieses Buch nun heraus kommt, musste ich einfach, nach dem Lesen der Leseprobe, wissen, wie es mit Frank weitergeht. Der Einstieg mit Es war einmal ein Plattenladen klang so vielversprechend. Und die Story ging auch gleich flüssig weiter - eine mysteriöse Frau in Grün die vor dem Laden in Ohnmacht fällt, ein dubioses Baugeschäft, welches die ganze Strasse aufkaufen will und vor nichts zurückschreckt... Nach und nach erfährt man mehr über die einzelnen Charakteren und deren Geschichte. Und durchwegs wird der Leservon Musik begleitet - Franks persönliche Playlist als roter Faden. Am besten gefielen mir die einzelnen Charakteren und deren Entwicklung. Am meisten ans Herz gewachsen sind mir nicht einmal die Protagonisten, sondern die vermeintlichen Nebenrollen: der unterschätzte Kit und die Bedienung im Singing Teapot (selbst hier ein musikalisches Wortspiel!). Wunderschön gezeichnete Personen, welche eine wichtige Rolle spielen, so unscheinbar es scheint. Richtig tolle Arbeit der Autorin! Die Geschichte liest sich flüssig, die Sprache ist melodisch, da kann ich nichts kritisieren. Und die Idee, dass Frank genau hört welche Musik eine Person braucht ? Einfach super!! Wieso also nicht die volle Punktzahl? Die Zeitsprünge... Durch den Sprung, 21 Jahre später, wurden plötzlich so viele Ereignisse auf einmal reingequetscht , dass es mir einfach zu viel war... Zu gehetzt... Auch kurz vor dem Ende des Buches, ein weiterer Zeitsprung (wenn auch kürzer dieses Mal)... Hat mich echt gestört und darum der Abzug. Alles in Allem eine schöne Geschichte über die Liebe, Freundschaft, Gemeinschaftssinn und natürlich Musik - Playlist am Ende des Buches inklusive.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ruiniert durch Liebe auf den ersten Blick - von Meli - 28.01.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
1988: Frank liebt Vinyl. In seinem Plattenladen verkauft er Musik auf ganz spezielle Weise, denn er gibt den Kunden nicht nur das, was sie wollen, nein, er fühlt auch, was sie brauchen. Seine Platten berühren die Menschen auf eine ungekannte Weise. Ansonsten ist in der Unity Street nicht viel los. Es kommen nicht zu viele Kunden und die CDs machen den Vinylplatten Konkurrenz. Und dann taucht eines Tages eine Frau in Grün auf, die vor Franks Laden ohnmächtig wird und sehr geheimnisvoll auf die Leute aus der Unity Street wirkt. Und das Seltsamste ist, dass Frank nicht hören kann, welche Musik in ihr klingt ... Cover und Titel Ich finde, Musik hätte auf dem Cover eine noch größere Rolle spielen können als die blassen Noten im Hintergrund und den englischen Titel finde ich passender. Protagonisten Frank (der eigentlich nie Mister Frank genannt wird) hatte eine seltsame Kindheit, denn seine Mutter war nicht gerade eine Bilderbuchmutter, aber immerhin hat sie ihm die Musik geschenkt, da sie selbst leidenschaftlich gern Musik hörte und die Geschichten vieler Komponisten kannte. Er ist ein ewiger Single und will eigentlich auch niemanden lieben. Seine Liebe gilt Vinyl und der Musik. Aber er wirkt auch oft einsam, weil er jeden ein wenig auf Abstand hält und auch sonst eher schüchtern und verschlossen ist - es sei denn, er redet gerade leidenschaftlich über Musik. Ilse ist ja so geheimnisvoll und mysteriös und alles - zumindest die Bewohner der Unity Street sehen das so. Vielleicht, weil bei ihnen sonst nichts los war, denn ich fand Ilse nicht so faszinierend. Sie wirkt wie eine ganz normale Frau mit guten Absichten, die gern Zeit mit den Leuten aus dem Plattenladen verbringt und ihnen hilft. Handlung und Schreibstil Die Musik spielt eine wichtige Rolle. Ganze Seiten des Buches verfliegen, wenn Frank (oder in Rückblenden seine Mutter) von Gefühlen beim Musik hören redet oder von den Erlebnissen der Komponisten und Musiker, die sie verfassten. Oft hat es mir sehr gut gefallen, aber manchmal fand ich es fast übertrieben. Bei Ilse und Frank war es Liebe auf den ersten Blick und alle sehen diese großen Gefühle zwischen ihnen. Ich aber nicht. Die Zuneigung war einfach von Anfang an gegeben und es hat sich auch im Laufe des Buches nicht weiterentwickelt, sondern blieb eigentlich auch bei dieser Faszination vom Anfang. Es spielt so eine große Rolle, aber trotzdem blieben die Gefühle der beiden für mich unbegreiflich. Und da es eigentlich genau um diese Geschichte zwischen ihnen geht, wurde auch das ganze Buch weniger interessant. Den Schreibstil fand ich manchmal gut, und manchmal hat er mich gestört. Oft werden Gespräche in indirekter Rede geführt, die sich mit wörtlicher Rede abwechselt, was an sich nicht schlimm ist, aber ich mag es nicht, wenn so willkürlich zwischen den Arten gewechselt wird. Ansonsten waren manche Aktionen von Charakteren zu deutlich, obwohl meinem Geschmack nach etwas subtilere Hinweise besser gewesen wären. Dann gab es immer wieder Details aus der Umgebung, die absolut unwichtig waren, dem Buch aber vermutlich Authentizität verleihen sollten. Da hätte ich mir ein bisschen weniger von gewünscht. Fazit Insgesamt fand ich Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie eher durchschnittlich, denn obwohl mir die Gefühle und Informationen zur Musik gut gefallen haben, fand ich die Liebesgeschichte und die restliche Handlung eher langweilig.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Weltensucher - 28.01.2018 zu Rachel Joyce „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“
Ein Tattoo-Studio, ein Bestattungsinstitut, ein christlicher Kramladen, eine Bäckerei säumen die Unity-Street im Jahre 1988. Und außerdem: ein Plattenladen. Dessen Inhaber Frank, ein Bär von Mann mit genauso großem Herzen hat ein Talent: Er kann in die Menschen hineinhören und für jeden stets genau die Musik finden, die er gerade braucht. Bis eines Tages eine geheimnisvolle deutsche Frau auftaucht, aus deren Inneren nur Stille zu ihm hinaus dringt. Und die von ersten Moment an seine Welt auf den Kopf stellt... Neugierig gemacht hat mich das Buch in den Moment, als ich erfuhr, das Musik die Thematik darstellt. Und diese schwang auch von Anfang an zwischen den Seiten mit: Franks Plattenladen wird sehr schön und atmosphärisch eingeführt, dass man sich als Leser gleich wohlfühlt. Wir lernen Frank kennen, ein herzensguter Mann mit einer brennenden Leidenschaft für Musik, und zwar aus allen Genres, aber auch sein Umfeld: Maud, die Inhaberin des Tattoo-Studios, Father Anthony, einen in die Jahre gekommenen Priester, oder Kit, Franks ungeschickten und doch liebenswerten Assistenten. Die Unity-Street birgt also eine Menge unterschiedlicher und schrulliger Persönlichkeiten, die es jedoch auf wundersame Weise schaffen, in einer sehr engen und hilfsbereiten Gemeinschaft zu leben. Der Anfang der Geschichte, die Konstruktion des Handlungsraumes, hat mir sehr gut gefallen. Doch im weiteren Verlauf schlug sie einen Weg ein, der mir gar nicht gefallen hat und lies mich am Ende doch sehr enttäuscht zurück. Rachel Joyce hat in meinen Augen das Potential der Geschichte nicht wirklich ausgeschöpft... Das hat mehrere Gründe, vor allem aber die Haupthandlung selber: die Beziehung zwischen Frank und Ilse, der mysteriösen Frau, die eines Tages in seinem Laden vorbeischaut. Diese Beziehung erschien mir von Anfang an merkwürdig, war Frank doch vom ersten Moment an in sie verschossen (also Liebe auf den ersten Blick). Als die zwei sich dann mit zunehmender Zeit öfter treffen, ist Frank stets aufgeregt, nervös wie ein junger Teenager und bringt sich immer wieder in verlegene Situationen. Mein Problem an der ganzen Sache war: Ilse und Frank schienen dieses Stadium der Beziehung nicht zu verlassen und konnten mich deshalb als Paar überhaupt nicht überzeugen. Ilse als Charakter bleibt sowieso sehr blass, denn sie hütet Geheimnisse, die aus Spannungsgründen erst gegen Ende der Geschichte gelüftet werden - Frank scheinen sie hingegen nicht zu stören. Die zwei sind also nicht wirklich ehrlich bzw. offen zueinander. Deshalb blieb Ilse in meinen Augen bis zuletzt eher eine Fremde, für den Leser, aber auch zwangsweise für Frank. Auf dieser Grundlage konnte ich keine Liebe zwischen den beiden sehen... Da der Hauptfokus des Buches aber auf dieser mich überhaupt nicht ansprechendes Liebesgeschichte lag, die sich meiner Meinung nach auch sehr in die Länge zog, kamen zum Beispiel die Nebencharaktere ein wenig zu kurz, über die ich doch sehr gerne noch mehr erfahren hätte. Positiv erwähnt bleiben sollte aber, das Rachel Joyce das Thema Musik schön in der Handlung verarbeitet hat; mit sehr interessanten Infos und Geschichten, konkreten Empfehlungen und einer Playlist im Anhang, sodass ich während des Lesens öfter zum Musikhören inspiriert wurde. Aber auch hier ging meiner Meinung nach noch mehr - ich hätte mir mehr in Richtung Liebe und Leidenschaft zur Musik gewünscht, und nicht nur die interessanten Fakten und Geschichten dazu. Das Ende schließlich hat mich sehr frustriert. Ab einem gewissen Punkt wurde mir die Handlung leider viel zu absurd und realitätsfern - selbst für Fiktion. Rachel Joyce bediente sich dabei so einiger Klischees und konstruierte ein Finale á la Hollywood, dass in meinen Augen so gar nicht zu dem Anfang des Buches passte und auch generell nicht sehr originell war. Aus eigentlich wirklich tollen Voraussetzungen für eine ungewöhnliche Geschichte, wie ich sie mir erhofft hatte, wurde also schließlich eine Liebesgeschichte, die mich in keinster Weise packen konnte. Ich vergebe 2,5 Sterne.
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