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Der Horror der frühen Medizin

Joseph Listers Kampf gegen Kurpfuscher, Quacksalber & Knoch…
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Produktdetails

Titel: Der Horror der frühen Medizin
Autor/en: Lindsey Fitzharris

ISBN: 3518468863
EAN: 9783518468869
Joseph Listers Kampf gegen Kurpfuscher, Quacksalber & Knochenklempner.
Originaltitel: The Butchering Art. Jospeh Lister's Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine.
'suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe'.
Deutsche Erstausgabe.
Übersetzt von Volker Oldenburg
Suhrkamp Verlag AG

9. Juli 2018 - kartoniert - 276 Seiten

Grausig sind die Anfänge der Medizin: Leichenraub, blutige Operationen wie Kirmesspektakel, Arsen, Quecksilber, Heroin als verschriebene Heilmittel. Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Unwissen der Ärzte sagenhaft, wie sie praktizieren, ein einziger Albtraum. Bis ein junger Student aus London mit seinen Entdeckungen alles verändert ... Lindsey Fitzharris erzählt vom Leben dieses Mannes und vom Horror, den ein einfacher Arztbesuch damals bedeutete - schaurig, unterhaltsam, erhellend.

Als Joseph Lister 1844 sein Studium in London beginnt, ist die medizinische Versorgung der Bevölkerung desaströs: Die Krankenhäuser sind überfüllt und verseucht. Um aufgenommen zu werden, müssen Patienten genug Geld für die eigene Beerdigung mitbringen. In den Operationssälen arbeiten Chirurgen in Straßenklamotten vor schaulustigem Publikum. Warum fast alle Patienten sterben, wie sich Krankheiten ausbreiten, darüber herrscht nicht die geringste Einigkeit, nur hanebüchene Theorien. Joseph Lister wird dann Chirurg, er will ganz praktisch helfen. Und von Neugier und hellem Verstand geleitet, entwickelt er eine Methode, die das Sterben vielleicht beenden kann ...
Lindsey Fitzharris promovierte in Oxford in Medizingeschichte. Ihre YouTube-Serie Under the Knife über Wissenswertes und Gruseliges aus der Welt der Chirurgie verhalf Fitzharris zu größerer Bekanntheit. Sie schreibt regelmäßig für The Guardian, The Huffington Post, The Lancet und New Scientist.

"Ein faszinierendes, ein schockierendes Buch!"
Kirkus Reviews
Kundenbewertungen zu Lindsey Fitzharris „Der Horror der frühen Medizin“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll faszinierend, schonungslos, wunderbar geschrieben - von Rebecca1120 - 21.08.2018 zu Lindsey Fitzharris „Der Horror der frühen Medizin“
Erzählt wird in diesem Buch die Entwicklung der Medizin, insbesondere der Chirurgie anhand des Lebens- und Forschungsweges von Joseph Lister, der sein Medizinstudium 1844 in London begann. Ich habe das Buch geschenkt bekommen, weil der Käufer bereits nach wenigen Seiten von den Beschreibungen der damaligen medizinischen Verhältnisse abgeschreckt war. Ja, als Leser muss man schon etwas hartgesotten sein, da bei den Beschreibungen der damaligen Behandlungsmethoden (anfangs noch ohne Narkose) sofort das Kopfkino anspringt. Dabei geht die Autorin in ihren Darstellungen völlig wertfrei vor. Das gefällt mir gut, denn die damalige Medizin stand ja noch ganz am Anfang und die Ärzte wussten es nicht besser. Hygiene war ein Fremdwort. Gerade dazu beschreibt Lindsey Fitzharris im Buch die Zustände sehr treffend: "Der Operationssaal war ein Tor zum Tod." - wegen der fehlenden Hygiene. So wurde OP-Besteck zwischen mehreren OPs nicht gesäubert, die Ärzte wuschen sich nicht die Hände, vom Wechsel blutverschmierter Kleidung ganz zu schweigen. Überlebten Patienten noch die OP, so erlagen sie meist nach wenigen Tagen den Wundinfektionen. Ich fand das Buch äußerst interessant, erhält man doch neben den medizinischen Einblicken auch noch Einblicke in die sozialen Hintergründe des 19. Jahrhunderts. Die große Bevölkerungsdichte, die fehlende Kanalisation und damit verbunden auch die öffentlichen Keimherde auf den Straßen, auf den Friedhöfen und in den Krankenhäusern werden hier mit aufgezeigt. Völlig überrascht las ich auch, dass in England Ehemänner bei Überdruss die Ehefrau straffrei weiterverkaufen konnten. Für mich war dieses Buch, wenn es manchmal auch mit seiner offenen Darstellung, schockierend wirkt, ein rundum gelungenes Werk. Es gibt dem Leser einen einzigartigen, anschaulichen Einblick in die Anfänge der Chirurgie. Von mir gibt¿s daher 5 Lese-Sterne
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Rezension zu Der Horror der frühen Medizin - von Zsadista - 13.08.2018 zu Lindsey Fitzharris „Der Horror der frühen Medizin“
"Der Horror der frühen Medizin" ist ein Medizingeschichtsbuch aus der Feder der Autorin Lindsey Fitzharris. Der Titel sagt eigentlich schon alles aus. Die Anfänge der Medizin waren der pure Horror, vor allem aus Schmerzen, Blut und Sterben. Und wieder bin ich froh, dass ich in der Vergangenheit nicht gelebt habe. Das Cover ist einfach, passt jedoch perfekt. Die glänzende blutrote Schrift auf schwarzem Grund sticht direkt ins Auge. Die Knochensäge besagt dann auch schon alles weitere. Um das Buch zu lesen muss man schon gute Nerven haben. Die Kapitel gehen ganz schön unter die Haut. Ich musste selbst ab und zu Pausen beim Lesen einlegen und zu einem anderen Buch greifen. Es ist schon fruchtbar sich vorzustellen, wie früher operiert und behandelt wurde. Und das an allem möglichen und unmöglichen Stellen ohne Narkose oder saubere Gerätschaften. Kein Wunder, dass die Menschen, wenn sie denn die OP überlebt haben, danach an Infektionen gestorben sind. Dazu kam dann noch, dass OP`s oftmals eine Sensation für die Massen war. Oft quollen die Operationssäle vor Schaulustigen über. OK, würde heute vielleicht auch noch so sein, wenn OP¿s öffentlich wären. Die Sensationslust der Menschen hat sich ja nicht verringert. Allerdings läuft es heute doch eher gesitteter und sauberer ab, als vor rund 150 Jahren, hoffentlich. Das Buch selbst ist sehr informativ und auch gut geschrieben. Ich fand alles verständlich und konnte mir, leider, alles sehr gut vorstellen. Zum Glück gab es früher Menschen, die auf sehr gute Dinge gekommen sind. Wie Hygiene, Medikamente, Narkose und noch vieles mehr. Kaum auszudenken, wenn diese Zustände heute noch gelten würden. Für Interessenten des Themas ist das Buch auf jeden Fall eine Empfehlung von mir. Für Leser mit leichtem Magen und dem Hang zur Ohnmacht würde ich vorsichtig empfehlen, die Finger von der Lektüre zu lassen. Denn das Buch ist keine Fiction, es war die reine Realität.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schockierende Medizin im 19. Jahrhundert - von Bambisusuu - 06.08.2018 zu Lindsey Fitzharris „Der Horror der frühen Medizin“
Die Autorin Lindsey Fitzharris hat Medizingeschichte in Oxford studiert und mit dem Buch Der Horror der frühen Medizin eine tolle Mischung aus Biografie des Chirurgen Lister und Informationen über die Vorgehensweise der Medizin im 19. Jahrhundert geschrieben. Die Anfänge der Medizin sind schockierend und gewaltsam. Man könnte meinen, es handele sich um einen Thriller. Doch die brutalen Behandlungen sind reine Realität. Ohne jegliche Vorahnung und Wissen haben Ärzte praktiziert. Die Chirurgie gehört damals zu den handwerklichen Berufen und gewann kaum an Beliebtheit. Die Krankenhäuser sind überfüllt und auch Krankheiten brechen in nur kurzer Zeit aus. Umso revolutionärer sind die Entdeckungen des jungen Studenten Lister... Der Titel bringt es auf den Punkt. Das Buch gibt schmerzfrei die Informationen über den Medizinstand und dessen Entwicklung im 19. Jahrhundert wieder. Das Buch eignet sich somit nicht unbedingt für schwache Nerven, auch wenn mal die ein oder andere Szene unterhaltsam geschildert wird. Der Schreibstil lässt sich trotzdem angenehm lesen. Obwohl das Buch einen hohen Sachanteil beinhaltet, kann man auch als unerfahrene Person dem Geschehen einfach und gespannt folgen. Lindsey Fitzharris ist vom Fach und bringt die Medizin mit Fachwörtern und guten Erläuterungen dem Leser näher. Mit einem Anhang von über 20 Seiten merkt man wie tiefgründig sich die Autorin mit diesem Thema befasst hat. Der Schwerpunkt liegt jedoch bei dem Chirurg Jospeh Lister und seinem Werk. In den übersichtlichen Kapitel werden über die verschiedenen Methoden seiner Entdeckungen eingegangen und so anschaulich erzählt, dass man die Szenarien genau vor Augen hat. Die Praxis in den Operationssälen wird schaurig und erschreckend beschrieben. Neben zahlreichen Besuchern war Hygiene und Narkosen ein Fremdwort. Auch wenn manche Situationen ekelhaft und brutal waren, konnte ich das Buch kaum aus der Hand halten. Erst durch Listers Neugier und Lust nach Neuem werden die grausamen Methoden von anderen Perspektiven beleuchtet. Doch bis zu seinem Erfolg und seiner Anerkennung ist es ein steiniger Weg, den man als Leser gespannt und aufgewühlt verfolgt. Die Vorstellung, dass dies weniger als 200 Jahre zurückliegt, ist nur schwer zu glauben und macht das Buch noch interessanter. Neben einem tollen Leseerlebnis erhält man mit diesem Buch zusätzlich ein spannendes Allgemeinwissen und die Erklärung zu bis heute benutzten Anwendungen. Der Horror hat sich gelohnt!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Anschaulich und fachkundig geschriebene Biographie eines recht unbekannten Mediz - von Jeanette - 04.08.2018 zu Lindsey Fitzharris „Der Horror der frühen Medizin“
Chirurgie im frühen 19. Jahrhundert war grausig. Die Operateure waren eher Handwerker als Ärzte und verwendeten von vorherigen Eingriffen verschmutzte Instrumente. Die Ursachen von Infektionen waren unbekannt, sodass die meisten Patienten starben. Krankenhäuser galten als Häuser des Todes . In Der Horror der frühen Medizin erzählt die promovierte Medizinhistorikerin Lindsey Fitzharris die Biographie Joseph Listers. Lister gehörte zur ersten Generation von Chirurgen, die Medizin studiert hatten. Im Laufe seines langen Lebens forschte er über die Ursache der Infektionen, die vielen Patienten den Tod brachten. Schließlich entwickelte er eine funktionierende Methode der Wundreinigung, die die Sterblichkeit nach Operationen erheblich senkte. Danach musste er seine Entdeckung gegen die Anfeindungen und die Skepsis seiner Kollegen durchsetzen, was ihm Ende des 19. Jahrhunderts glücklicherweise gelang. Lindsey Fitzharris erzählt Listers Leben und Wirken so anschaulich, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, dem Pionier der Wundreinigung selbst über die Schulter zu schauen. Ich hatte nie zuvor von Joseph Lister gehört, was mich angesichts seiner großen Verdienste im Nachhinein sehr erstaunt. Die grausigen Zustände in der Operationssälen beschreibt Fitzharris so detailreich, dass man an manchen Stellen darauf verzichten sollen, beim Lesen zu essen. Glücklicherweise verzichtet das Cover auf allzu blutige Zeichnungen, was ich sehr angenehm finde. Neben Listers Wirken geht das Buch auch kurz auf die Arbeit anderer Chirurgen und Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts ein, zum Beispiel Ignaz Semmelweis und Louis Pasteur. Es kommen einige medizinische Fachbegriffe vor, doch entsprechende Vorkenntnisse sind meiner Meinung nach nicht notwendig, um das Buch lesen zu können. Teilweise werden die Begriffe erklärt, in den anderen Fällen sind sie für das grundlegende Verständnis nicht unbedingt notwendig. Fazit: Anschaulich und fachkundig geschriebene Biographie eines recht unbekannten Pioniers der Wundreinigung - Hochinteressant und sehr lesenswert - 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die ersten Helden der Chirurgie - Medizin-Geschichte spannend und interessant - von Marakkaram - 30.07.2018 zu Lindsey Fitzharris „Der Horror der frühen Medizin“
Alles war infrage gestellt, alles war unerklärt, alles war zweifelhaft, nur die große Anzahl der Toten war eine unzweifelhafte Wirklichkeit. (Ignaz Semmelweis) Nicht nur grausig sondern auch grausam und zumeist tödlich sind die Anfänge der Chirurgie. Amputationen bei vollem Bewusstsein, Behandlungen mit Quecksilber und Arsen... Die Unwissenheit der praktizierenden Ärzte ist größer als man sich heute vorzustellen vermag, aufgenommen wird zumeist nur der, der das Geld für seine Beerdigung gleich mitbringt. Als Joseph Lister 1844 sein Studium beginnt, sterben fast alle Patienten an Infektionen. Warum und wie diese entstehen, darüber herrscht noch riesige Uneinigkeit. Doch Lister ist ein heller Kopf und mit seinem, oftmals so belächelten, Mikroskop beginnt er zu forschen.... ~ * ~ * ~ * ~ Der Horror der frühen Medizin hält, was das großartig morbid-schaurige Cover verspricht; eine spannende und vor allem interessante Lektüre. In dieser lebendigen Biographie geht es nicht nur um trockene Zahlen-Daten-Fakten und Lebensstationen, sondern Lindsey Fitzharris weiß so manch eine Anekdoten mitzuerzählen und lockert auch mit Geschichten rund um das 19. Jahrhundert auf (Weltausstellung etc. ) So beginnt Listers erste eigene OP einer Darmperforation mit dem Ehestreit der Sullivans und endet mit der Gerichtsverhandlung. Mich hat anfangs leicht irritiert, dass es keine Fussnoten gibt, aber die finden sich säuberlich aufgelistet im Anhang. Das ist schon eine gelungene Mischung, die die Autorin und Medizinhistorikerin da auf die Seiten gebannt hat. Und das macht das Buch für mich aus. Es gibt (für mich) zumindest im ersten Drittel, keinen roten Faden (manch anderer mag ihn vielleicht finden). Erzählt wird in erster Linie vom Arbeiten und Forschen Joseph Listers, dem Handwerk der ersten Chirurgen (in aller Detailtiefe und Grausamkeit) und den hygienischen damaligen Zuständen, verbunden mit dem Kampf der Patienten ums postoperative Überleben (Beobachtet wurde z.B., dass in der Großstadt von 11 Amputationen 10 Patienten während der Wundheilung verstarben). Aber auch andere Zeitgenossen kommen nicht zu kurz, so wird der ein oder andere Arzt und Kurpfuscher aus Listers Umfeld sowie deren jeweiligen Ansichten mal etwas genauer unter die Lupe genommen, nicht nur seine Lehrer, Mentoren und Vorbilder, wie der spätere Schwiegervater James Syme. Was mir sehr gefällt, ist der Schreibstil, der auch für einen vollkommenen Laien einfach, klar und verständlich ist. Hier wird nicht mit fachchinesisch um sich geworfen und medizinische Begriffe, wie Sepsis etc. ganz nebenbei schlicht erklärt. Somit liest es sich flüssig weg. Ein besonderes Highlight sind die Zitate, mit denen die Autorin die Kapitel einleitet. Die musste ich oftmals erstmal sacken lassen. Nur schade, dass es so gar kein Bildmaterial oder Skizzen gibt. Das habe ich extrem vermisst. Fazit: Wer eine klassische Biographie Joseph Listers erwartet, der wird das ein oder andere Mal vielleicht ein klein wenig enttäuscht sein, aber wer einfach nur etwas über die Anfänge der Medizin und Chirurgie erfahren und dabei Lister begleitet mag, schöpft hier aus dem Vollen. Einen süffigeren und spannenderen Überblick kann man kaum erhalten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bemerkenswert und heilsam gut - von Netti - 27.07.2018 zu Lindsey Fitzharris „Der Horror der frühen Medizin“
Bei dem Buch Horror der frühen Medizin der guten Autorin Lindsay Harris handelt es sich um die sehr frühen Anfänge im Medizinbereich.....Das Buchcover ist schonmal sehr ansprechend gestaltet und das intensive Rot fällt dabei sehr ins Auge......Die Anfänge der Medizin sind grausig gewesen, da es zuerst u.a. noch keine guten Betäubungsmittel gab-die folgten nämlich erst später. Der schaurigste Moment war für mich, als 2 hypnotiserte Schwestern über den Betten der Patienten kurz vor dem Ableben den Engel des Sterbens sahen. Mir fiel ein wahrer Schauer über den Rücken, als ich das las. Denn, wer sieht schon gerne so einen Engel???.....Am meisten überrascht hat mich, das die Medizin sich durchaus wandeln kann. Hinsichtlich der heutzutage besseren Möglichkeiten. Als ich dies las, war ich sehr erfreut darüber....Den Video-Clip zum Buch habe ich mir mehrmals mutig angesehen. Ich finde ihn auch sehr lehrreich, gut und anschaulich, so wie es früher im 19.ten Jahrhundert gewesen ist. ...Den Schreibstil der Autorin empfinde ich als klar lesbar und auch verständlich. In keiner Zeile ist es langweilig-es wurde sehr angenehm geschrieben. Das Haupthema kommt dabei sehr gut rüber und ist auch schriftlich anschaulich gut sichtbar. FAZIT: Im Grossen und Ganzen bin ich sehr von diesem Buch überzeugt. Stimme allen drei genannten Sachen am Buchende zu 100% bei. Und ich kann dieses Buch daher sehr allen Medizin - Interressierten weiterempfehlen. Ich vergebe dafür auch sehr gerne die vollen 5 Sterne. Plus ein grosses Lob an die gute Autorin. Zu lesen ist dieses Buch an ca. 2 bis 3 Tagen, da wirklich viel Potenzial drin steckt....und das weitere solltet ihr entdecken....mehr dazu in der sehr guten Leseprobe....
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Archer - 26.07.2018 zu Lindsey Fitzharris „Der Horror der frühen Medizin“
Wenn man im 19. Jahrhundert gezwungen war, sich bei einem Chirurgen unters Messer zu legen, konnte man davon ausgehen, dass das letzte Stündlein geschlagen hatte. Chirurgen waren kaum mehr als Metzgermeister, die knietief in Blut wateten und sich mehr auf die Schnelligkeit ihrer Skalpelle verließen als auf die Hoffnung, den Patienten durchzubringen. Hygiene war ein Fremdwort, die Kleidung der Chirurgen starrten von Dreck, Blut, Eingeweide, Eiter und was sich sonst noch Leckeres in einem Schlachthaus ansammelte. Bis Mitte des Jahrhunderts mussten die Patienten die Operationen noch bei vollem Bewusstsein über sich ergehen lassen, bis zur Erfindung des Äthers. Dabei waren es weniger die Schmerzen und schrecklichen Verletzungen, welche die Todesopfer forderten - es waren die scheußlichen Verhältnisse, in welcher operiert und die Kranken dann gelagert wurden. Zu dieser Zeit trat ein junger Chirurg die medizinische Laufbahn an, der sich nicht mit all den Toten abfinden wollte. Joseph Lister, aus einem wissenschaftlich interessierten Quäkerhaushalt stammend und mit einem scharfen Geist und viel Empathie ausgestattet. Obwohl aus London kommend startete seine Karriere in Edinburgh, wo er unter dem bekannten Chirurgen Syme lernte. Lister begriff schnell, dass die hygienischen Verhältnisse für viele Tode verantwortlich war und er setzte alles daran, das zu verbessern. Dabei machte er sich nicht nur Freunde, viele namhafte Chirurgen der damaligen Zeit versuchten auf alle möglichen Weisen, ihm Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Doch unter anderem mit der Hilfe von Louis Pasteur schaffte er es schließlich, Keimen den Kampf anzusagen und die Medizin wahrhaftig in ein neues Zeitalter zu führen. Für mich las sich das Buch beinahe spannender als mancher Krimi, weil man nicht nur einen tiefen Einblick in die Medizin des 19. Jahrhunderts bekommt, sondern auch in die damalige Zeit, die gleichzeitig so erschreckend und modern war.
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