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Böses Kind

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.
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Produktdetails
Titel: Böses Kind
Autor/en: Martin Krist

EAN: 9783739399850
Format:  EPUB ohne DRM
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.
via tolino media

20. November 2017 - epub eBook - 320 Seiten

JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN.

Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.
Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. Der neue Thriller von Bestsellerautor Martin Krist.

DIE PRESSE:
»Schreibstil, Charaktere, Spannung, Story - bei Martin Krist stimmt einfach alles! Ein Autor, auf den man sich verlassen kann und für mich ein neuer Held in meinem persönlichen Thriller-Olymp.« (Eileen Bolloff, Buchhaim)

»Grandios!« (Kristin Braun, Bücherherzrausch)

»Schnelle Schnitte, Szenenwechsel, heftige Wortwechsel, beklemmend düstere Räume, nassen Asphalt, Kälte - großes Kino. Sogar die Musik fehlt nicht.« (Erika Mager, Litblogkoeb, Bücherei Oedekoven)

»Eine ganz klare Leseempfehlung für Thrillerfans.« (Alexandra Stiller, Bücherkaffee)

»"Böses Kind" ist schmutzig, hart und schonungslos. Der Autor denkt sich tief in die Psyche von Menschen und fabriziert daraus ein buntes Potpourri unterschiedlichster sozialer Schichten. Dabei wird die spannende Handlung schon fast zur Nebensache. Aber nur fast.« (Susanne Kasper, Literaturschock)

»Danke, Martin Krist, für diesen wieder einmal genial konstruierten Thriller.« (Silke Tellers, World of Books & Dreams)

»Man fegt als Leser durch die Seiten. Richtig thrillig, rasant, voll böser Erwartungen, die sich böse erfüllen.« (Iris Tscharf, Die Leserin)
Martin Krist, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig. Nach mehr als 30 Sachbüchern, darunter Biografien über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido, die Grunge-Ikone Kurt Cobain und den gewaltlosen Rebell Mahatma Gandhi, schreibt er seit 2005 Krimis und Thriller.

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Kundenbewertungen zu Martin Krist „Böses Kind“

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll spannend und realistisch - von maleur - 11.12.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Suse meldet ihre 14-jährige Tochter als Vermisst und wird anfangs nicht ernst genommen. Doch dann kommt es zu weiteren Delikten die durchaus im Zusammenhang stehen könnten. Der Schreibstil ist einfach, bildhaft und schnörkellos. Die Protagonisten sind differenziert und interessant charakterisiert. Die Milieu- und Situationsbeschreibungen sind bildhaft beschrieben. Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, die immer aus der Sicht unterschiedlicher Protagonisten betrachtet werden. Die Dialoge sind lebhaft und realistisch aber sicherlich auch etwas "sauber", den bei einigen Typen des Romans werden ja wohl durchaus Kraftausdrücke dabei sein, die nur in Zeitschriften nicht druckreif sind, aber durchaus in einem Roman Platz finden. Besonders gut hat mir die Parallelität der Fälle gefallen. Denn die Ermittler wurden nicht aus dem Nichts an den Tatort gerufen, sondern waren noch mit einem anderen Fall befasst. Einen gewissen Raum nahm auch das Privatleben der Ermittler ein, das in diesem Fall vom Üblichen abweicht. Es geht auch um soziale Verhältnisse, die sehr realistisch beschrieben sind. Das Ende des Krimis gefällt mir nicht so gut. Es wird zwar alles schlüssig aufgeklärt aber dennoch hat mich das Tätermotiv zwar überzeugt war in seiner Ausführung aber etwas überzogen. Mein Fazit: dieser Krimi ist ein guter Einstig in eine neue Serie, von der man noch einige erwarten darf. Das schon allein aus dem Hintergrundtitel Alanna, der auch hinter dem 2 Band im Jahr 2018 steht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sehr spannend - von leseratte1310 - 09.12.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Als die 14-jährige Jacqueline von ihrer Mutter Susanne als vermisst gemeldet wird, nimmt bei der Polizei niemand die Mutter wirklich ernst. Als man dann eine grausam zugerichtete Leiche findet und Jacquelines Rucksack daneben, sorgt sich die Polizei dann doch um die mit ihrem Hund verschwundene Jacqueline. Die Zeit rennt¿ Und was hat die verschwundene Jacqueline damit zu tun? Dies ist der erste Fall für Kommissar Henry Frei. Ich habe bereits einige Bücher des Autors gelesen und bin auch dieses Mal wieder begeistert, denn der Fall ist komplex und sehr spannend. Suse ist alleinerziehend und mit ihren drei Kindern meist überfordert. Die Wohnung der Familie liegt in einer Gegend, die ziemlich heruntergekommen ist. Sie ist berufstätig und ausgelaugt. Deshalb hat sie auch nicht bemerkt, dass ihre Tochter nicht nach Hause gekommen ist. Ich konnte ihre Sorgen gut nachvollziehen. Hauptkommissar Henri Frei und seine Kollegin Louisa Albers hatte schon mit dem Fall der ermordeten Frau eines Fernsehpredigers zu tun und nun kommt noch diese Geschichte dazu. Wir lernen die Ermittler mit ihren privaten Problemen gut kennen, denn während Luisa wegen ihres Babys unter Schlafmangel leidet, ist auch Henri durch seinen Sohn mit Asperger-Syndrom stark gefordert. Schön fand ich es auch, dass Reporter Hardy Sackowitz, den ich aus anderen Krist-Büchern kenne, wieder dabei ist. Zwischen den Handlungssträngen erfahren wir auch immer wieder von den Qualen einer eingesperrten Frau. Die Spannung ist von Anfang an da und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss sehr hoch. Wieder einmal werden wir durch die verschiedenen Zeitstränge verwirrt. So kommt es, dass die Wendungen für totale Verwirrung sorgen, aber am Ende klärt es sich schlüssig. Ein superspannender, aber brutaler Thriller.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Neue Thrillerreihe - grandioser Einstieg - von Pharo72 - 03.12.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Der pedantische Kriminalkommissar Henry Frei bekommt es erst mit einem erschlagenen Hund, dann mit einem brutal ermordeten Teenager zu tun. Bei diesem der Rucksack der vermissten Jacqueline Pirnatt. Deren alleinstehende Mutter ist völlig überfordert mit ihren beiden anderen Kindern und keine große Hilfe bei der Ermittlung. Hat ihr Ex-Mann etwas damit zu tun, bildet sie sich ihren Stalker nur ein und lebt Jacquie überhaupt noch? Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Meine Meinung: Ich habe bisher fast alle Romane von Martin Krist gelesen. Mit dem Start der neuen Reihe um Kommissar Henry Frei hat er bei mir definitiv einen Volltreffer gelandet. Diese Figur entspricht nicht dem typischen Klischee des verlassenen Polizeibeamten, dennoch hat er einige Macken und Ticks, die ihn absolut sympathisch wirken lassen. Auch seine Partnerin Albers hat ihr Päckchen zu tragen, kommt dabei aber nicht minder authentisch rüber. Wie gewohnt gibt es mehrere Erzählebenen, jedoch nicht so viele wie sonst manches Mal, was mir sehr entgegengekommen ist, hilft es doch, den Überblick zu behalten. Auch einige Schwenks - im Buch Intermezzo genannt - zu einem gefangenen weiblichen Opfer sorgen für richtiggehendes Gruseln und atemlose Momente und schlussendlich für eine dicke Überraschung. Die ständigen Zeitangaben lassen den Leser glauben, immer up to date zu sein, wobei sich letzten Endes herausstellt, dass Zeit eben doch relativ ist. Der Autor lässt den Leser wunderbar miträtseln, ohne dass ihm auf die Schliche zu kommen ist. Das Ende erfolgt wiederum sehr abrupt und man fragt sich unmittelbar, ob man irgendwas verpasst hat. Umso mehr, da es hier auch einen übergeordneten Fall gibt, der nur angekratzt und sicher in den Folgebänden seine Fortsetzung finden wird. Damit schürt Martin Krist natürlich die Erwartungen ganz enorm auf die Fortsetzung, die im Mai 2018 erscheinen soll. Für mich ein absolut gelungener Einstieg in eine neue Serie, die durchaus das Potenzial hat, zu meiner Lieblingsreihe des Autors zu werden.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Böses Kind - von saika84 - 02.12.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Suse ist alleinerziehende Mutter von 3 Kindern und damit völlig überfordert. Ihre Teenager Tochter Jacqueline verschwindet spurlos. Als sie die Polizei informiert, geht diese davon aus, dass Jacqueline nur abgehauen ist. Hauptkommissar Henry Frei und sein Team werden an einen Tatort gerufen, an dem ein männliches Opfer erschlagen und gekreuzigt wurde. Neben der Leiche liegt Jacquelines Rucksack, doch von ihr selbst fehlt jede Spur. Werden die Ermittler Jacqueline rechtzeitig finden? Der Thriller Böses Kind stammt von Martin Krist. Der Schreibstil liest sich flüssig. Die Spannung wird gut aufgebaut und im Verlauf des Buchs immer weiter gesteigert. Die Kapitel sind angenehm kurz. Die Erzählsicht wechselt zwischen dem Ermittler Henry Frei und der alleinerziehenden Mutter Suse. Da es oftmals am Ende des Kapitels Cliffhanger gibt, fällt es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere sind gut beschrieben, wenn auch teilweise zu gut. Zum Beispiel die dauernde Beschreibung des Ordnungswahns von Henry nervt. Immer wieder zu lesen, wie er alles aufräumt und geraderückt trägt zum Verlauf der Story nicht allzu viel bei, sondern verlängert nur künstlich. Dafür werde ich leider einen Stern abziehen. Ansonsten ein spannender und undurchsichtiger Thriller, der von mir 4 Sterne bekommt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll spannender Krimi - von wusl - 01.12.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
"Böses Kind" ist ein Titel, der vielleicht schon etwas viel vom Inhalt verrät. Es war mein erstes Buch von Martin Kirst und ich gebe zu, dass ich mir das Buch nicht gekauft hätte, da ich das Cover total hässlich finde. Aber der Autor interessiert mich schon lange und da es eine neue Reihe ist, die hier ihren Anfang nimmt, war das ein guter Grund es lesen zu wollen. Der Schreibstil ist von Anfang an auf Spannung ausgerichtet. Kurze Sätze, prägnante Akteure, wechselnde Perspektiven in relativ kurzen Kapiteln. Dem entsprechend ist es gut lesbar und man hat keine Zeit für Langeweile, fragt sich statt dessen ziemlich schnell, was mit dem verschwundenen Mädchen passiert ist und was sie mit dem Toten zu tun haben könnte. Alles in allem ein guter Krimi. Beide Ermittler haben so ihre Eigenarten. Das fand ich sehr amüsant. Das Ende ist ungewöhnlich offen. Aber für mich okay. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Habe mir mehr erhofft - von flieder - 30.11.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Eigentlich sollte es ein Tag wie jeder andere werden. Der ganz normale Wahnsinn also. Doch als die alleinerziehende und mit den Kindern völlig überforderte Suse an diesem Morgen die Augen aufschlägt, spürt sie schon das etwas nicht stimmt. Das Baby Theo brüllt seinen Unmut in die Luft und Dennis, der schon im Kindergartenalter ist, läuft durch die Wohnung und sucht seine Schwester Jacqueline und den Familienhund Tapsy. Mehrere Versuche Jacqueline auf dem Handy zu erreichen sind vergebens. Die Polizei winkt erst einmal ab, da es schon öfters vorgekommen ist, dass Jacqueline nicht nach Hause kommt. Einige Stunden später wird Kommisar Henry Frei zu einem mysteriösen Fall gerufen, hinter einer Mauer versteckt kommt eine Leiche zum Vorschein, erschlagen und gekreuzigt. Noch ahnt niemand, dass die verschwundene Jacqueline eine entscheidende Rolle bei dem Mord spielt. Ich habe jetzt schon einige Bücher von Martin Krist gelesen und bisher haben sie mir immer ziemlich gut gefallen. Mit Böses Kind hatte ich aber so meine Probleme. Ich wurde mit den Protagonisten nicht wirklich warm. Zwar gab es einen guten Spannungsaufbau, aber irgendwie hat mir der Schreibstil so gar nicht zugesagt. Mich nervte die ständige und völlig unnötige Zeitangabe, dazu kamen die Marotten des Kommissars immer und überall aufräumen zu müssen und als letztes I-Tüpfelchen kam dann noch eine karottenkauende Frau Albers dazu, die die Dinger scheinbar kiloweise verspeiste. Leider konnte mich das Buch dieses Mal nicht überzeugen. Aber macht ja nichts, Herr Krist schreibt bestimmt noch weitere Bücher. Von mir deshalb leider nur 3 von 5 möglichen Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Weitgehend überzeugend - von SBS - 28.11.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Suse ist alleinerziehend, arbeitet in Teilzeit und kommt sowohl finanziell, als auch mit ihren Kindern nur schlecht klar. Dann verschwindet auch noch ihre 14-jährige Tochter. Kommissar Frei hat mit seiner Kollegin Albers gerade scheinbar einen Fall gelöst, als eine Leiche gekreuzigt aufgefunden wird. Am Vortag war bereits ein Hund an gleicher Stelle bestialisch getötet und inszeniert worden. Was ist hier los? Ich bin nur so durch das Buch gerauscht, obwohl es manche stilistische Holprigkeit gab und mich vor allem das extrem häufig vorkommende "verflixt" irgendwann nur noch nervte, es gäbe auch zahlreiche andere Worte und Umschreibungen. Über die Kleinigkeiten sah ich jedoch hinweg, denn die Frage, was mit Jaqueline passiert ist, wer hinter allem steckt und ob vielleicht alles ganz anders ist, als es zunächst scheint, ließen mich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Längen gab es quasi keine, denn die kurzen Kapitel enden fast alle mit einem kleinen Cliffhanger, der zum (hektischen) Weiterlesen animiert und die verschiedenen Perspektiven machen das vielschichtig und immer wieder tauchen falsche Fährten auf, der Autor hat manche Wendung in petto. Ebenfalls im Repertoire sind recht brutale Schilderungen der Morde bzw. der aufgefundenen Leichen, sodass es sicher nicht für jedermann das richtige Buch ist. Der Kommissar hat seine Marotten, die ihn authentisch erscheinen lassen, die überforderte Mutter ist zwar nervig, aber in sich stimmig dargestellt. Achtung: Das Buch endet mit einem ganz bösen Cliffhanger, was ich eigentlich so gar nicht mag, da man regelrecht gezwungen ist die Reihe fortzusetzen. Und der Plan des Autors wird bei mir wohl auch aufgehen, da mich der Auftakt doch weitgehend zufriedengestellt hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wo ist Tapsi? - von Nijura - 28.11.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Wo ist Tapsi fragt der kleine Sohn von Suse andauernd seine Mutter. Diese ist genervt und total überfordert, muss sie doch alleine den Lebensunterhalt für sich und ihre drei Kinder bestreiten, da ihr Mann sie verlassen hat. Suse macht sich mehr Sorgen um Jaqueline, diese ist genauso wie Tapsi, der Hund der Familie, verschwunden. Als in der Nähe ein junger Mann erschlagen und gekreuzigt aufgefunden wird, scheint sich ein Zusammenhang mit Jaquelines Verschwinden zu ergeben, da ihr Rucksack neben der Leiche gefunden wird. Kriminalkommissar Henry Frei und seine Kollegin Kriminaloberkommissarin Louisa Albers übernehmen diesen komplizierten Fall. Meine Meinung: Ich habe das Hörbuch gehört. Anfangs fand ich die Stimme von Matthias Lühn etwas gewöhnungsbedürftig, sie klang ziemlich arrogant. Doch mit der Zeit änderte sich meine Meinung, da er die einzelnen Personen doch sehr gut nuanciert wiedergab. Kriminalkommissar Henry Frei hasst Unpünktlichkeit und hat einen Hang zum Perfektionismus. Sein Sohn hat das Asperger Syndrom. Henry ist einerseits sehr stolz auf seinen Sohn, andererseits ist er traurig darüber, dass dieser aufgrund seiner Krankheit keine Nähe zulassen kann. Natürlich würde Henry seinen Sohn gerne einmal in die Arme nehmen. Seine Kollegin Louisa ist ständig übermüdet und unkonzentriert, da sie die Mutter eines ständig schreienden Kleinkindes ist. Sie bekommt nie genügend Schlaf, dadurch gefährdet sie teilweise die Ermittlungen und zieht sich die Missbilligung von Henry zu. Die Beschreibung von Suse fand ich äußerst gelungen, man fühlt förmlich die Überforderung und Hilflosigkeit der jungen Mutter. Als diese dann auch noch abgehackte Hände auf dem Bett ihrer Tochter findet, ist Suse in heller Panik. Zwischendrin gibt es immer wieder kurze Kapitel, die das Martyrium einer Frau beschreiben, die in einem Keller gefangen gehalten wird. Und eine weitere Mordserie wird in diesem Fall auch noch erwähnt, aber nicht gelöst. Dieser Fall wird wohl im zweiten Teil der Serie weitergeführt. Fazit: Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Buch ist durchgängig spannend und die Protagonisten sympathisch. Das Buch endet mit einem Cliffhanger und ich freue mich schon deshalb auf den zweiten Teil der Krimiserie.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Verwirrung stiftende Spannung - von Mona - 27.11.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Jede Lüge hat ihren Preis. Diese Wird dich töten Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschalgen und gekreuzigt. Kriminalkomiisar Henry Frei und sein Team ermitteln. Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort. Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Der erse Fall für Kommissar Henry Frei. Zuerst einmal zu den äußerlichen Formalia: Das Buch hat mit seinen 316 Seiten eine angenehme Länge. Trotz der Kürze hat man nicht das Gefühl das Buch sei schnelllebig bzw. man könnte was verpassen. Es ist zeitlich stimmig und wie man so schön sagt: kurz und knackig! Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und weckt sofort das Interesse. Krist schafft es eine ganz besondere Stimmung herzustellen. Distanziert, nüchtern aber spannend. Sowie auch einer der Hauptcharaktere Komissar Henry Frei. Meiner Meinung nach ist er kein Sympathieträger, im Gegensatz zu seiner Kollegin Albers, was aber nicht unbedingt negativ zu bewerten ist. Durch ihn erhält man als Leser eine Art Filmperspektive bzw. Draufischt auf die Geschehnisse. Ich habe mich während des Lesens nicht mit ihm identifiziert bzw. mich in ihn hineinversetzt. Die Charaktere sind trotz eher minimalistischen Beschreibungen sehr authentisch und klar strukturiert. Es ging hierbei nicht in erster Linie um äußerliche Merkmale, sondern eher um Charakter, Prinzipien, Gewohnheiten, Ansichten und dergleichen mehr. !!!Achtung Spoiler zum Ende!!! Meine Meinung zu dem Ende ist zwiegespalten. Zum einen fand ich die Befreiungsszene von Suse zu kurz, schnell und abrupt. Ich hatte mich auf eine wilde Verfolgungsjahgd und Spannung eingestellt, bekam jedoch nur eine dreiseitige Darstellung der Geschehnisse. Das war ein bisschen enttäuschend und nahm zum Ende hin die Spannung leider etwas weg. Zum anderen jedoch muss ich sagen, dass das Ende mit er Wiederkehr von Jacqueline und den zuvor gelesenen Kapiteln über das Mädchen, welches im Keller/Verlies gefngen gehalten wurde die Spannung und Neugier auf den zweiten Teil höher schlagen ließ. Ich habe sofort Theoien aufgestellt in denen ich den Namen Alanna auf dem Cover des Buches, der kurzen Erwähnung von ihrer Entführung vor 13 Jahren und dem Ende, wo sich herausstellt, dass es gar nicht Jacqueline war, die in dem Verschlag gefangen gehalten wird, miteinander verknüpft. Da ich den zweiten Teil natürlich noch nicht gelesen habe (kommt erst nächstes Jahr raus) kann ich noch nichts zu den von mir aufgestellten Theorien sagen, jedoch bin ichs ehr gespannt, ob sie sich bewahrheiten! Ich bin froh Böses Kind von Martin Krist gelesen zu haben!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein sehr ordentlicher Kommissar ermittelt - von Fredhel - 26.11.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Kriminalkommissar Henry Frei ist schon ein extrem gewöhnungsbedürftiger Ermittler. Zwanghaft ordnet er die Gegenstände in seiner direkten Umgebung, selbst wenn es die Messiewohnung einer wichtigen Zeugin ist. Seine Kollegin Albers ist konträr leger, ständig übermüdet und Äpfelkauend. Die Kombination der beiden war mir etwas zu schrullig, aber dennoch konnte mich ihre Vorgehensweise bei den entsetzlichen Mordfällen fesseln. Die Morde scheinen eine Verbindung zu einem verschwundenen Teenager zu haben. Obwohl die Mutter, Suse, sehr besorgt wirkt, und man ihre chronische Überforderung nachvollziehen kann, bleibt sie von Anfang bis Ende neben dem Mörder die unsympathischste Person des Krimis. Viele Faktoren bauen hier die Spannung auf: einmal natürlich die grausamen Morde, aber auch die Einschübe, die von einer gefesselten Frau in einem unsäglichen Verliess handeln. Gerade wenn es spannend wird, schwenkt der Autor wieder auf Suses chaotisches Leben. Man bekommt schnell eine Ahnung, wie unerfreulich das Familienleben für ihre vermisste Tochter Jacquie gewesen sein muss. Nein, den Mörder konnte ich nicht schnell erraten, aber nicht nur deswegen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Viel haben auch der angenehme Sprachstil und die gekonnten Cliffhanger ausgemacht. Gerne werde ich nach weiteren Büchern des Autors suchen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Jede Lüge hat ihren Preis - von Ele - 26.11.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Böses Kind, Thriller von Martin Krist, 320 Seiten, erschienen im R&K Verlag. Der erste Fall für Kommissar Frei. "Es gibt Fehler die sind zu ungeheuerlich für Reue". Vorliegender Thriller beginnt mit zwei Zitaten, dieses von Roger Smith ist eines davon. Aufgeteilt in 63 Kapitel dazwischengeschoben mit besonderen Kapitel- Zeichen versehene "Intermezzi". Gedanken oder laute Ausrufe, sowie betonte Aussagen, auch Sätze in anderen Sprachen sind kursiv gedruckt um sie deutlich hervorzuheben. Im auktorialen Erzählstil mit lebendigen Dialogen versehen, gelingt es hier dem Autor, den Leser zu fesseln. Besonders gut gefallen hat mir das Cover mit den unheimlichen Augen, die einen anzustarren scheinen. Zwischen dem Autorennamen und dem Titel ist in einer anderen Schrift und Farbe der Name Alanna zu erkennen, was es damit auf sich hat, wird im Verlauf der Geschichte erklärt. Auf einer Baustelle wird ein erschlagenes und gekreuzigtes Opfer entdeckt. Jacqueline, 14jährige Tochter von Suse, einer heillos überforderten, allein erziehenden Mutter, wird vermisst. Bei dem Mordopfer wird der Rucksack von Jaquie und ihr toter Hund gefunden. Was ist mit dem Mädchen passiert? Kriminalhauptkommissar Frei und sein Team ermitteln. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der Spannungsbogen, der schon auf den ersten Seiten beginnt, bleibt bis zur Aufklärung des Falls auf den letzten Seiten unerträglich hoch. Oft endet ein Kapitel mit einem heftigen Cliffhanger. Bei der Lektüre hatte ich des Öfteren ein beklemmendes Gefühl. Schwebt Jacqueline in Lebensgefahr und kann die Polizei sie noch rechtzeitig aufspüren? Diese Fragen ließen mich durch die Seiten geradezu fliegen. Die Hauptpersonen wurden gut beschrieben und haben Charaktertiefe. Suse, der überforderten Mutter konnte ich ihre Verzweiflung unbedingt nachfühlen. Interessant fand ich auch die Figur Henry Frei, ein Kommissar mit einem Ordnungszwang, einer Teenie-Tochter und einem Sohn mit Asperger-Syndrom. Seine Kollegen, die dauernd Möhren kauende Albers, und Phan Cha Lee genannt Charlie, blieben leider etwas blass, was sich in den fortsetzenden Bänden hoffentlich noch ändert. Martin Krist hat es geschafft, dass ich den Folgeband unbedingt lesen muss, zum Einen um Oskar Marek näher kennen zu lernen. Henrys früheren Vorgesetzten und Freund, der seine eigenen Probleme hat, in die Frei womöglich involviert ist. Zum Anderen scheint der Mord an Sina Weinstein auch noch nicht geklärt zu sein. Besonders spannend erzählt fand ich, als der kleine Dennis "etwas Ekliges" auf dem Bett seiner Schwester fand. Durch mehrere Kapitel habe ich gefiebert um was es sich dabei handeln könnte, noch aufregender hätte Krist dies nicht inszenieren können. Leider war die Aufklärung in den letzten Kapiteln durch eine Wendung, zu schnell, zu hektisch und nicht ausführlich genug erklärt. Ich finde, hier ist noch Platz nach oben. Trotzdem kann ich diesen Thriller empfehlen, und vergebe knappe 4 von 5 möglichen Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Leseempfehlung! - von Igela - 23.11.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Hauptkommissar Henri Frei und seine Kollegin Louisa Albers haben es mit einem schwierigen und emotionalen Fall zu tun. Die 14jährige Jacqueline ist spurlos verschwunden. Sie hat eine Freundin besucht und sich danach auf den Weg nach Hause gemacht. Die alleinerziehende Mutter dreier Kinder entdeckt ihr Verschwinden erst am nächsten Morgen. Das Verschwinden von der 14jährigen Jacqueline ist der erste Fall von Frei und Albers. Ich hoffe weitere werden folgen, denn die Story hat mir ausserordentlich gut gefallen. Sie hat alles was einen guten Thriller ausmacht. Spannung, toll gezeichnete Figuren und ein paar Leichen und Opfer. In wechselnden Perspektiven entführt uns Martin Krist in eine komplexe und abwechslungsreiche Story. Er zeigt den Alltag der Ermittler, die auch private Sorgen haben, und dadurch sehr menschlich und authentisch sind. Luisa Albers, die unter Schlafmangel leidet, weil sie zu Hause ein Baby hat, das nicht durchschläft. Und Henri Frei, dessen Sohn unter dem Asperger Syndrom leidet. Da ich aus beruflichen Gründen mit Menschen ,die unter einem einem Asperger Syndrom leiden, zu tun habe, kann ich bestätigen, wie gut und realitätsnah Freis Sohn Benni charakterisiert ist. Sehr gut gezeichnet ist ebenfalls Jacquelines Mutter, die verzweifelt ,weil ihre minderjährige Tochter verschwunden ist. Man nimmt ihr die Rolle der überforderten, alleinerziehenden Mutter ab. Lange laufen zwei Erzählstränge nebeneinander. Einerseits Kapitel über die Arbeit der Ermittler: das Ermittlen in einem Mordfall, der zwar in die Arbeitsweise der Ermittler einführt, jedoch gegen Schluss nicht mehr erwähnt wird. Anderseits die Szenen nach dem Verschwinden von Jacqueline. Immer wieder wurden kurze Intermezzo eingeschoben, in denen ein Opfer im Mittelpunkt steht. Da ich schon mehrere Bücher von Martin Krist gelesen habe, wusste ich, dass mir sein Schreibstil zusagt. Böses Kind ist wie gewohnt mitreissend und flüssig zu lesen. Der Spannungsbogen ist von Beginn bis ganz am Schluss unverändert hoch und ich habe das Buch dadurch regelrecht verschlungen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung ab !
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll -- - von Archer - 22.11.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Es beginnt mit einem Mord in einem nicht sehr hochpreisigen Hotel, als die Frau eines Fernsehpredigers tot aufgefunden wird. Allerdings wird der Erzählstrang nicht wirklich wieder aufgegriffen bis zum Schluss, weil Frey und sein Team mit einem weiteren Mord konfrontiert werden. In einem sanierungsbedürftigen Gebäude findet man einen gefolterten und verstümmelten Toten. Dass dann einer alleinerziehenden und gestressten Mutter die vierzehnjährige Tochter abhaut, interessiert daher niemanden von der chronisch unterbezahlten Polizei. Doch jemand Irres ist unterwegs und jemand anders endet als Gefangener dieses Irren. Okay. Ich sag mal aus dem Bauch raus: Wer Fitzek gut findet, wird dieses Buch verschlingen. Ist dasselbe System: viele sehr kurze, sehr hektische Kapitel, die jeweils mit einer Art Cliffhanger enden. Für die einen mag das Spannung aufbauen, ganz besonders, weil der Irre äußerst brutal und abartig vorgeht und auch nicht an Details wie Blutlachen mit Gehirnmasse und Knochensplitter gespart wird, aber jemand, der es vielleicht ein bisschen logischer aufgebaut hätte, wird sich durch diese Art des Erzählens einfach nur gestresst fühlen. Ich zum Beispiel. Auch den Kniff des Autors mit seinen Intermezzi kann man gut oder genial finden oder einfach als Irreführung des Lesers. Ich konnte mit dem Buch nicht viel anfangen und werde wohl Freys weiteren Karrieweg nicht weiter verfolgen. 2,5/5 Punkten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Krimi mit Elemente des Psychothrillers - von yellowdog - 20.11.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Zitate von Paul Auster und Roger Smith sind dem Buch vorgestellt und verraten schon die Absicht, gut erzählte Literatur und Thriller zu verbinden. Der Untertitel "Der erste Fall für Kommissar Henry Frei" deutet auf den Beginn einer neuen Serie an. Das Cover sieht scheußlich aus, aber das hat ja keinen Einfluß auf die Geschichte, die es schafft, zu überzeugen. Die dreifache Mutter Susanne (Suse) Piernat ist alleinerziehend und überfordert. Ihre älteste Tochter Jacqi ist vermisst. Die Handlung teilt sich auf in Abschnitte mit Suse und den Ermittlern. Kriminalhauptkommissar Henry Frei und seine Kollegin Louisa Albers sind ein gutes Team. Dazu kommt noch Charlie, ein neuer Ermittler, asiatischer Herkunft. Der Krimi um einen Mörder und ein entführtes Mädchen ist nicht gerade außergewöhnlich, aber man kann dem Buch über einem langen Zeitraum gut zuhören. Mir gefallen auch die privaten Szenen, z.B. Henry und sein Sohn Benedikt, der Asberger hat, Louisa ist gerade Mutter geworden und deswegen während des Dienstes oft müde. Susanne kommt im Alltag kaum zurecht, da ihr exmann keinen Unterhalt bezahlt. Deswegen muss sie einen anstrengenden, schlechtbezahlten Halbtagsjob bewältigen und gleichzeitig ihre Kinder versorgen. Zum Fall wird zusätzliche Spannung aufgebaut. Die Polizei findet einen toten Hund und später sogar eine Leiche. Höchste Dringlichkeit entsteht. Mehr will ich nicht von der Handlung verraten, nur dass sie sich immer mehr verdichtet. Der Krimi überzeugt durch die glaubhaften Figuren und die geschickte Plotgestaltung!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wo ist Jacqueline? - von Lesemone - 19.11.2017 zu Martin Krist „Böses Kind“
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei und seine Kollegin Louisa fängt harmlos an und entpuppt sich dann aber als ein sehr mysteriöser Vermisstenfall. Ist Jacqueline nur weggelaufen oder hat sie was mit dem Mordfall zu tun? Geschickt verbindet Martin Krist anscheinend harmlose Geschehnisse und macht daraus einen sehr spannenden Thriller. In kurzen und knappen Kapiteln fesselt der Autor den Leser an die Geschichte. In Zwischenkapiteln kommt das Opfer zu Wort. Lange dachte ich, ich weiß wer das Opfer ist. Doch dann kommt eine irre Wendung und meine Vermutung war dahin. Durch wechselnde Zeitperspektiven, falsche Fährten und nicht greifbare Verfolger wird das Tempo immer schneller und das, obwohl dazwischen sogar noch Zeit ist, das Privatleben der Ermittler unter die Lupe zu nehmen. Ganz böse ist der Cliffhanger am Schluss, da man doch so gerne gleich weiterlesen würde und nun bis nächstes Jahr warten muss! Fazit: Ein sehr spannender, temporeicher Thriller, der bis zum Ende undurchsichtig bleibt und auf eine tolle Fortsetzung hoffen lässt.
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