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Hochdeutschland

Roman. 8. Druckaufl. Dezember 2018. GB.
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Produktdetails

Titel: Hochdeutschland
Autor/en: Alexander Schimmelbusch

ISBN: 3608503803
EAN: 9783608503807
Roman.
8. Druckaufl. Dezember 2018.
GB.
Tropen

10. März 2018 - gebunden - 214 Seiten

Victor kann sein albernes Siegerdasein als erfolgreicher Investmentbanker schon lange nicht mehr ernst nehmen. Alle Versuche, sich zu verlieben, scheinen ebenso zum Scheitern verdammt zu sein, wie es seine Ehe war. Er ist ein Produkt der marktorientierten deutschen Gesellschaft und dieselben Fähigkeiten, auf denen sein Erfolg in diesem System basiert, weisen ihm jetzt den Ausweg - eine Revolution.

Er bewohnt eine gläserne Villa im Taunus, hat bei Bedarf Sex im Spa-Bereich des Hotel Adlon und schafft es, die Work-Life-Balance der Mitarbeiter seiner Bank in einem rentablen Ungleichgewicht zu halten. Doch all das führt zu nichts. Zum Glück lernt er den italophilen Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland kennen, dessen Lebenstraum es ist, nach seiner politischen Laufbahn als steinreicher Investmentbanker mit dem Ferrari durch Mailand zu gleiten. Dafür braucht er Victors Hilfe und unterstützt ihn im Gegenzug dabei, eine populistische Bewegung zu gründen, deren rohe Lebendigkeit Victor erlösen wird. In seinem Roman wirft Alexander Schimmelbusch ein grelles Licht auf die deutsche Volksseele und stellt die zentralen Fragen unserer Zeit: Ist unser System kaputt? Was ist Elite? Können wir überhaupt noch kommunizieren? Haben wir Prinzipien? Welchen Preis zahlt man dafür, nach seinen eigenen Regeln zu leben? Ist es Zeit für einen radikalen Neuanfang? Für eine Stunde null, wie nach einem Krieg?
Alexander Schimmelbusch, geboren 1975 in Frankfurt am Main, wuchs in New York auf, studierte an der Georgetown University in Washington und arbeitete dann fünf Jahre lang als Investmentbanker in London. Sein Debüt »Blut im Wasser« gewann den Preis der Hotlist der unabhängigen Verlage. »Hochdeutschland« ist sein vierter Roman.
"Die kälteste und eleganteste Sprache der deutschen Gegenwartsliteratur"
Jan Küveler, Die Welt, 01.12.2018

"Ein rasanter Trip durch rebellierende Männerseelen, die Bankerwelt - und zu Quellen heutiger Kriege."
Inge Waldinger, Wiener Zeitung, 21./22.07.2018

"Mit "Hochdeutschland" [...] hat [Schimmelbusch] eine bitterböse, aber bedrückende Analyse einer visionslosen Gesellschaft geschaffen, einen bösen und klugen Schelmenroman."
OÖ Nachrichten, 05.2018

""Hochdeutschland" von Alexander Schimmelbusch ist kluge und wie die Faust aufs Auge unserer gegenwärtigen Realität passende Unterhaltung."
Erik Lim, Südwestpresse, 05.2018

"Dieser Roman ist nicht wirklich eine Satire, er ist bitterböse, er ist sarkastisch. Er besticht durch seinen Humor und durch sein fundiertes Wissen über das Investmentbankermilieu. Er schafft es aber auch, die politische Gefühlslage in Deutschland abzubilden. Manche nennen es das Buch der Stunde, weil vor allem unsere Wirtschaftswelt selten so treffend und entlarvend dargestellt wurde."
Jörg Petzold, Flux FM, 05.05.2018

"Es ist nicht nötig, sich die Antworten auf Fragen der Gegenwart von der Meta-Ebene zu kratzen. Der Schriftsteller bleibt so real, dass es Angst macht - vor allem aber Spaß.[...] Es gibt ihn: den deutschen Gegenwartsroman, der kein literarischer Selfie ist, sondern ein Spiegel. Bis zum "extremistischen Rauschen", das allem ein Ende setzt. Über das man noch mal kichern kann. Noch."
Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung, 19.04.2018

"Schimmelbusch führt uns mephistophelisch unsere inneren kulturpessimistischen, gesellschaftskritischen, politischen Schweinehunde vor. Der Wahlomat jedenfalls würde beim Programm der Deutschen AG zweifellos verrückt spielen. Ein schamlos hellsichtiges, anmaßendes, unsere Gegenwart kenntlich machendes Buch."
Markus Clauer, Rheinpfalz, 20.04.2018

"Schimmelbusch ist ein meisterhafter Fabulierer, der die aktuelle politische Stimmung gekonnt zuspitzt. Mit "Hochdeutschland" hat er einen furiosen Roman über die Abgehobenheit der Eliten und die Chancen der Korrektur verfasst."
Günter Keil, Landshuter Zeitung, 14.04.2018

"Die deutsche Literatur hat auf eine so hintersinnig böse Satire ein Weilchen warten müssen. Und wie die dickeren Bücher des Franzosen Houllebecq dürfte auch dieser eher schmale Roman nebst aller Unkenrufe mühelos missverstanden werden. Schimmelbusch hat es darauf angelegt."
Jens-Uwe Sommerschuh, Sächsische Zeitung, 16.04.2018

"...entscheidend ist, mit welcher Souveränität Schimmelbusch die Welt hinter den hohen Türmen der Banken nicht nur ins Leben, sondern vor allem in den Bereich der Kultur zurückholt....Es ist ein raues, schnelles, irres Buch von kristalliner Eleganz. ...
Darum wünschte man sich für jedes Regal aus Kiefernholz und jede Studenten-WG in Marburg und Bielefeld, dass dort, wie in der Bibliothek des ehemaligen VW-Chefs Müller, bald Alexander Schimmelbuschs Hochdeutschland stünde: Denn das wäre genau das richtige Buch, um zu zeigen, dass die schärfste kulturelle Kritik des Kapitalismus natürlich nur aus dem Kapitalismus selbst kommen kann, basierend auf einer genauen Detailkenntnis, auf einem Verständnis für die Sucht nach Aufstieg und Fall, inklusive gnädigen Blicks auf die Verkrustungen und Vernarbungen der Bankerseelen. Ein Roman, der zeigt, dass auch hierbei Humor erlaubt ist."
Florian Illies, Die Zeit, 19.04.2018

""Hochdeutschland" ist ein brillanter Roman, der von einer tatsächlich bedenkenswerten Fragestellung ausgeht: Warum die Finanzkrise nicht dazu geführt hat, dass die Einkommensverteilung weithin in Frage gestellt wurde. Zugleich aber denkt er die Wirkung sich daraus ergebender Ideen durchaus zu Ende. Es ist Literatur, die zur Gegenwart etwas sagen will, aber diese Gegenwart nicht einfach nachstellt."
Felix Bayer, Spiegel Online, 24.03.2018

"Nicht nur der Roman der Stunde. Wenn man zu End gelacht hat, kann man dann auch endlich anfangen, über
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von bücherbelle - 28.03.2018 zu Alexander Schimmelbusch „Hochdeutschland“
Aus der Perspektive des Investmentbankers Victor erleben wir in "Hochdeutschland" einen zynischen Blick auf das Deutschland unserer Zeit. Seine Ehe ist gescheitert, sein Job scheint ihn nicht auszufüllen und überhaupt scheint ein Leben, das kaum bis keine Herausforderungen mehr bietet, bei genauerer Betrachtung gar nicht so erstrebenswert zu sein. Tja, aber was genau passiert dabei nun? Irgendwie nicht so richtig viel, aber das, was passiert, verbirgt sich hinter (teils gewollt wirkenden) komplizierten Phrasen und Fachbegriffen. Victor schreibt Pitches, er steigt ziemlich detailreich in die Funktionsweise eines Wasserkraftwerks ein, dessen Eigentumsverhältnisse anscheinend politisch betrachtet Signalwirkung entfalten, aber es passiert einfach nichts. Dabei ist die Atmosphäre, die geschaffen wird, durchaus reizvoll. Der Blick hinter die Kulissen eines Lebens, in dem rein gar nichts fehlt - jedenfalls finanziell gesehen nicht -, ließ mich mit der Frage zurück, wie nah an der Realität das wohl schon heute sein mag. Ist das noch Dystopie oder ist es schon Lebenswirklichkeit? Das ist ein Spannungsfeld, das mir persönlich sehr zugesagt hat. Und trotzdem: Mein Problem mit "Hochdeutschland" war, dass ich das Buch einfach nicht verstanden habe. Ganz besonders trifft das aufs Ende zu: Was um alles in der Welt passiert da? Und warum bitte? Für mich hat dieses Ende ein Buch, das durch seine Atmosphäre vielleicht eigentlich ganz okay war, erheblich nach unten gezogen.
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