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Mercy Seat

Roman.
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Produktdetails

Titel: Mercy Seat
Autor/en: Elizabeth H. Winthrop

ISBN: 340671904X
EAN: 9783406719042
Roman.
Originaltitel: The Mercy Seat.
gebunden.
Übersetzt von Hansjörg Schertenleib
Beck C. H.

26. Januar 2018 - gebunden - 251 Seiten

Louisiana, die 1940er-Jahre, ein elektrischer Stuhl wird in die kleine Stadt St. Martinsville gebracht für die geplante Hinrichtung eines jungen Schwarzen namens Will, der ein weißes Mädchen vergewaltigt haben soll. In Wirklichkeit ist sie seine Geliebte gewesen, die sich aus Verzweiflung umgebracht hat und ihm nun nicht mehr helfen kann. Alle wissen, dass das Todesurteil ein Skandal ist, aber sogar Will selbst hat aus Trauer und Schuldgefühlen innerlich eingewilligt, und weiße Wutbürger drohen dem zweifelnden Staatsanwalt mit der Entführung seines Sohnes.
Nach einer wahren Begebenheit, psychologisch fein und in einer an William Faulkner erinnernden multiperspektivischen Intensität erzählt Elizabeth Winthrop die tragischen Ereignisse bis zum überraschenden Ende. Ein meisterhaftes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt und das niemanden kaltlassen wird.
Einführung: Der betende Mensch 
Schriftlose Völker
Gebete der Yamana (Feuerland) 
An den Schutzgeist (Fan, Westafrika) 
Morgengebet der Barolong (Südafrika) 
Fürbitte für das Volk (Quiché, Guatemala) 
An die Wiesenmaus (Dakota, Nordamerika) 
Anrufung der sechs Götter (Omaha, Nordamerika) 
Bitte um Annahme eines Kindes (Omaha, Nordamerika) 
Gebet vor der Mahlzeit (Arapaho, Nordamerika) 
Frühe Hochkulturen - Antike
Echnaton, Hymnen an den Sonnengott 
Assyrisches Sündenbekenntnis 
Homerische Hymne an Hephaistos 
Platon, Gebet des Sokrates 
Kleanthes, Hymne an Zeus 
Cato, Gebet des Großbauern 
Marc Aurel, Gebet der Athener 
Hymne an Isis 
Hymne an Artemis als Geburtshelferin 
Griechisches Gotteslob aus Ägypten 
Griechisches Lob des Weltenlenkers 
Israels Psalmen
«Behüte mich, Gott, denn ich flüchte zu dir» 
«Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir» 
«Sei mir gnädig, o Gott, nach deiner Güte»
«Mit lauter Stimme schrei ich zum Herrn»
«Ich erhebe meine Augen zu dir» 
«Wie herrlich ist dein Name»
«Lobe den Herrn, meine Seele» 
«Herr, du erforschst und du kennst mich» 
«Herr, deine Liebe reicht bis zum Himmel» 
«Der Herr ist mein Hirte» 
Judentum
Gebet der Asenet: «Zu dir nehme ich Zuflucht» 
König Salomo, Gebet zur Tempelweihe 
Raba bar Josef, Bitte um Vergebung der Sünden 
Salomo Ibn Gabirol, «Ich such dich in der Frühe» 
Jehuda Halevi, «Zu dir steht all mein Sehnen» 
Tischgebete 
Gebet am Beginn des Sabbats 
Sabbatlied: «Seid mir gegrüßt, Engel des Dienstes» 
Abendgebet 
Lob des Schöpfers: «Herr der Welt» 
Kaddisch 
Mar bar Rabina, «Bewahre meine Zunge vor Bösem» 
Marcus Herz, Morgengebet des Arztes
Else Lasker-Schüler, «Ein Lied an Gott» und «Zebaoth» 
Christentum
Das Vaterunser 
Mariengebet 
Augustinus, «Nur dich allein liebe ich» 
Abendgebet: «Bevor des Tages Licht vergeht» 
Hrabanus Maurus, «Komm, Heil'ger Geist» 
«Sei gegrüßt, o Königin» (Salve Regina)
Franziskus von Assisi, Sonnengesang 
Thomas von Aquin, «Deinem Heiland, deinem Lehrer» (Lauda, Sion) 
Mechthild von Magdeburg, «Heiliger Engel Gabriel»
Bitte um Befreiung von Angst 
Nikolaus von Flüe, «Nimm alles von mir» 
Thomas Morus, «Nimm von mir allen eitlen Sinn»
Martin Luther, Kurze Gebete 
Teresa von Avila, «Dein bin ich, dir geboren» 
Franz von Sales, Einführung in das fromme Leben 
Heinrich Albert, «Führe mich, o Herr, und leite»
Blaise Pascal, Gebet in der Krankheit 
Fénelon, «Ich weiß nicht, worum ich bitten soll»
Tischgebete
Matthias Claudius, «Der Mond ist aufgegangen»
John Wesley, Erneuerung des Bundes mit Gott
Novalis, «Wer einmal, Mutter, dich erblickt» 
Luise Hensel, «Müde bin ich, geh zur Ruh'» 
Annette von Droste-Hülshoff, «Und sieh, ich habe dich gesucht» 
Eduard Mörike, Gebet 
Fjodor M. Dostojewski, «Herr, nimm mich auf» 
Friedrich Nietzsche, «Noch einmal, eh ich weiterziehe» 
Abbé Esther Auguste Bouquerel, Friedensgebet
Thomas H.B.Webb, Gebet um Humor 
Walter Rauschenbusch, «Bewahre uns vor eitler Zerstreuung» 
Edith Stein, «Du senkst voll Liebe deinen Blick» Dietrich Bonhoeffer, «Von guten Mächten» 
Reinhold Niebuhr, Gebet um Weisheit
Dag Hammarskjöld, «Geheiligt werde dein Name»
Fritz Pawelzik, «Ich werfe meine Freude» 
Islam
«Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn der Menschen» 
Kurze Gebete des Propheten Mohammed 
Wallfahrtsgebet: «Ich suche Zuflucht bei dir vor dem Unglauben» 
«Unser Herr, vergib uns unsere Sünden» 
Wallfahrtsgebet: «O Gott, du hörst meine Worte» 
Koran, Sure 1 («Die Eröffnende») {Alî ibn Abî T· âlib, «O Sonne von herrlicher Gestalt» 
Nizâmi, Gebet der Schîrîn 
Wallfahrtsgebet: «O Gott, setze in mein Herz Licht»
«O Gott, Herrscher über alles» 
Dhû}n-Nûn, «Gott, nie lausche ich» 
Dschalâladîn Rûmî, «Mit deiner Seele hat sich meine gemischt»
Indien und Ostasien
Hymne an die Göttin der Morgenröte (vedische Religion) 
An alle Götter (vedische Religion) 
Lied an den Gott Indra (vedische Religion) 
Kamalâkânta Bhatâtscharja, Hymne an die Göttin Durga (Hinduismus)
Swami Rama Tirtha, «Nimm mein Leben» (Hinduismus)
Guru Nânak, Das ganze Weltall preist den einen Gott (Sikhismus) 
Die dreifache Zuflucht (Buddhismus) 
Buddhistische Mantras 
An Amida Buddha 
Bitten an die Sonnengöttin Amaterasu (Schintoismus) 
Anhang
Erläuterungen 
Quellenverzeichnis 

Elizabeth Hartley Winthrop, 1979 geboren, lebt mit ihrer Familie in Massachusetts. Sie studierte englische und amerikanische Literatur an der Harvard University und erwarb ihren Master of Fine Arts in Fiction an der University of California in Irvine. Sie hat Erzählungen und bislang drei Romane veröffentlicht.

"Die multiplen Erzählperspektiven machen den Roman vom realistischen Abbild eines Justizskandals zum suprarealistischen Zeit- und Sittenbild, das von Elizabeth H. Winthrop umso eindringlicher und beklemmender in Szene gesetzt ist."
Wiener Zeitung, Bruno Jashke

"Winthrop ist ein Meisterwerk gelungen, ein Roman, der zu Tränen rührt. Tiefgründig, wunderbar geschrieben, mit einem überraschenden Ende. Absolute Empfehlung."
Weiber Diwan

"Unglaublich intensiv, klug konstruiert und bis zum Ende überraschend."
Susanne Walsleben, Für Sie, 7. Mai 2018

"In Elizabeth Winthrops Roman hat die Vergangenheit keine Patina angesetzt; die Anmaßung, die den elektrischen Stuhl einsetzt, und darüber den 'Mercy Seat' vergisst, geht weiter."
Renate Wiggershaus, Neue Zürcher Zeitung, 15. Mai 2018

"Spannend und herzzerreißend erzählt - nach einer wahren Begebenheit."
Annabelle, 18. April 2018

"Winthrops Chronik eines angekündigten Todes legt die Nerven eines ganzen Südstaatenortes frei, man klebt an jeder Seite, an jedem Schicksal, bis die Autorin ihre Leser in ein furioses Ende katapultiert."
Meike Schnitzler, Brigitte, 28. Februar 2018

"Eine kraftvoll verdichtete Prosa, (...) nimmt dem Leser schier den Atem."
Kieler Nachrichten, 21. Februar 2018
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Buch lebt von seiner Multiperspektive - von Winfried Stanzick - 21.03.2018 zu Elizabeth H. Winthrop „Mercy Seat“
Dem Lektorat des literarischen Teils des C.H. Becks Verlags ist wieder einmal eine wunderbare Entdeckung gelungen. Die 1979 geborene und mit ihrer Familie in Massachusetts lebende Schriftstellerin Elizabeth H. Winthrop ist hierzulande noch unbekannt. Nun hat C.H. Beck ihren dritten Roman "Mercy Seat", der zeitgleich in den USA erscheint, von dem Schriftsteller Hansjörg Schertenleib, dessen letzten Romane bei Aufbau in Berlin erschienen sind, ins Deutsche übersetzen lassen, was ihm hervorragend gelungen ist. Inspiriert von dem Song "Mercy Seat" von Nick Cave & The Bad Seeds und einer wahren Begebenheit hat Elizabeth H. Winthrop eine Geschichte erzählt, die einen, hat man den Roman erst einmal begonnen, nicht mehr los lässt. Eine Geschichte von Rassismus und Unterdrückung, die dem Leser unter die Haut geht und ihn lange weiter beschäftigen wird. Die Handlung spielt im Jahr 1943 in Louisiana. Ein junger Schwarzer namens Will ist in dem kleinen Ort St. Martinsville zum Tode verurteilt worden, weil er angeblich ein weißes Mädchen, die Tochter eines ortsansässigen Ladenbesitzers, vergewaltigt haben soll. Tatsächlich aber haben sich die beiden geliebt und das Mädchen hat sich aus Verzweiflung über die Verhaftung und Verurteilung von Will umgebracht. Alle im Ort wissen ganz genau, dass das Todesurteil ein Skandal ist, doch Kritik gibt es nur hinter vorgehaltener Hand. Selbst der neu ernannte Staatsanwalt, der sich doch so viel vorgenommen hatte, um in einer von Rassismus und "white supremecy" geprägten Gesellschaft für mehr Gerechtigkeit zu sorgen, hat , obwohl er von Wills Unschuld überzeugt ist, das Urteil verlangt, weil eine Gruppe von Klan-Anhängern gedroht hat, seinen Sohn erneut zu entführen und dieses Mal zu töten. Will selbst hat im Gefängnis sich mit seinem Schicksal abgefunden und aus großer Trauer und Schuldgefühlen seiner Freundin gegenüber in seinen bevorstehenden Tod eingewilligt. Der ist in Gestalt eines mobilen elektrischen Stuhls schon nach St. Martinsville unterwegs. Es sind die letzten Stunden, bevor um Mitternacht der elektrische Stuhl zum Einsatz kommen soll und Elizabeth H. Winthrop begleitet verschiedene Personen, die abwechselnd zu Wort kommen. Da ist neben Will und seinem Vater Frank, der auf dem Weg ins Gefängnis ist, um nach der Hinrichtung seinen Sohn mit einem richtigen Sarg, den er auf Kredit gekauft hat, zu beerdigen. Da ist der verzweifelte und in seiner Berufsehre zerstörte Staatsanwalt, sein Sohn Gabe und seine Frau Polly, die ihm schwere Vorwürfe macht. Der an seinem Glauben zweifelnde Priester Hannigan, der Will über lange Zeit im Gefängnis seelsorgerlich betreut hat, und an seiner Aufgabe fast zerbricht. Der Tankwart Dale, und seine Frau Nell, die für Will eine letzte Mahlzeit kochen wird. Feinfühlig erzählt die Autorin, wie die einzelnen Personen mit dem Urteil und ihrem jeweils eigenen Gewissen umgehen. Spannend entwickelt sie eine Handlung, bei der alles auf die entscheidende nächtliche Stunde der Hinrichtung zuläuft, die auf jeden von ihnen eine ganz besondere persönliche Anziehung ausübt. Natürlich versammelt sich vor dem Gefängnis auch der rechte rassistische Mob, doch die Menschen, die Winthrop zu Wort kommen lässt, sind Menschen, aus deren mutiger Haltung sich zwanzig Jahre später die schwarze Bürgerrechtsbewegung entwickeln wird. Die Ereignisse überschlagen sich bis zu einem überraschenden Ende, das aber nur einen Aufschub gewährt. Das Buch lebt von seiner Multiperspektive, die Winthrop geschickt zu einem Gesamtbild zusammenfügt, das den Leser gefangen nimmt und ihn gleichermaßen empört. Und zu der Erkenntnis bringt, dass sich im Wesentlichen in den USA nicht viel verändert hat, was den Rassismus betrifft. Es ist zu wünschen dass C.H. Beck weitere Romane dieser beeindruckenden Schriftstellerin verlegen wird.
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