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Die Geschichte des Wassers

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Produktdetails

Titel: Die Geschichte des Wassers
Autor/en: Maja Lunde

ISBN: 3844528792
EAN: 9783844528794
MP3 Format, Lesung. Gekürzte Ausgabe.
Gekürzte Lesung.
Laufzeit ca. 490 Minuten.
Bearbeitet von Ulla Mothes
Übersetzt von Ursel Allenstein Vorgelesen von Christiane Pearce-Blumhoff, Shenja Lacher
Hoerverlag DHV Der

12. März 2018 - MP3

Nach dem Sensationserfolg "Die Geschichte der Bienen": der neue Bestseller von Maja Lunde

Was geschieht, wenn unser Wasser knapp wird - wie weit sind wir bereit zu gehen? Virtuos verknüpft Maja Lunde Gegenwart und nahe Zukunft zu einer ergreifenden Geschichte über die Grundlagen des Lebens.

Irgendwo in der Nordsee, im Jahr 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe will von Norwegen bis an die französische Küste segeln - um jenen Mann zur Rede zu stellen, der die Liebe ihres Lebens gewesen ist. Doch weit draußen auf dem Meer gerät ihr Schiff mitsamt seiner bedeutsamen Fracht in einen gewaltigen Sturm ...

Frankreich im Jahr 2041. Eine große Dürre und verheerende Brände zwingen die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden. Die Situation scheint für David und seine kleine Tochter Lou ausweglos - bis die beiden in einem vertrockneten Garten ein altes Segelboot entdecken, meilenweit von der Küste entfernt.

Gelesen von Christiane Blumhoff und Shenja Lacher.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 8h 10)

Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Ihr Roman "Die Geschichte der Bienen" wurde mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet und sorgte auch international für Furore. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in 30 Länder verkauft. "Die Geschichte des Wassers" ist der zweite Teil ihres literarischen Klima-Quartetts, das sich mit den Folgen menschlichen Handelns für die Natur beschäftigt.
Kundenbewertungen zu Maja Lunde „Die Geschichte des Wassers“
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Bewertungsstern, voll Enttäuschend - von mysticcat - 05.05.2018 zu Maja Lunde „Die Geschichte des Wassers“
Das Buch "Die Geschichte des Wassers" von Maja Lunde war für mich das erste Buch der Autorin. Ihren Debütroman "Die Geschichte der Bienen" habe ich nicht gelesen und möchte das nach dem aktuellen Buch auch nicht mehr nachholen. Bei beiden Büchern klingt die Thematik für mich sehr interessant, da ich mich für Umweltschutz und Nachhaltigkeit interessiere und auch viele Sachbücher zu dieser Thematik lese. Im Rahmen einer Hörrunde durfte ich das Buch hören und diskutieren und habe mich damit auch verpflichtet, eine Rezension zu schreiben. Ich erwähne das an dieser Stelle weil ich das Buch ansonsten nach spätestens einem Viertel abgebrochen hätte. Die Handlung beginnt noch interessant mit der 70- Jährigen Signe im Jahr 2017, die an den Ort der Jugend zurückkehrt und nach wie vor versucht, die Menschen von einer nachhaltigen Lebensweise zu überzeugen. Seit ihrer Kindheit ist sie, durch ihren Vater, zur Umweltaktivistin erzogen worden und bis heute geblieben. Sie macht sich viele Gedanken darüber, wie man Menschen zu einem nachhaltigeren Umgang mit der zur Verfügung stehenden Ressource Wasser machen kann und erlebt die Veränderungen durch den Klimawandel direkt vor ihrer Haustüre. Ansonsten ist sie eine verbitterter Charakter mit einem total verkorksten Leben. Davon hätte ich gerne weniger und dafür mehr von den Veränderungen, politischen Hintergründen und geplanten weiteren Aktionen als Umweltaktivistin gehört. Die ältere Stimme des Hörbuchs passt gut zu Signe, auch, wenn die Stimme in wütenden Passagen als "keifende Alte" noch unsympathischer rüber kommt, als mir der Charakter ohnehin schon ist. Ich glaube aber nicht, dass eine andere Sprecherin aus der für mich sehr langweiligen Geschichte mehr hätte herausholen können. In einem parallelen Handlungsstrang, der für mich nicht nötig gewesen wäre, da sich bis zum Ende nicht erschließt, warum die Handlungsstränge parallel verlaufen und auch nicht zusammengeführt werden, geht es um David um Lou - zwei Klimaflüchtlinge in Europa im Jahr 2041. Sie haben in ihrer Heimat kein Trinkwasser mehr und flüchten, wie viele andere auch, in Richtung Norden. Während ich anfangs die Schilderungen von Lebensbedingungen, die zur Flucht geführt haben, und dem Lagerleben mit den Wasserrestriktionen noch spannend gefunden habe, baut auch dieser Handlungsstang immer weiter ab. Die Politik bleibt im Hintergrund, was zum gebildeten David so überhaupt nicht passen will, dass er sich nur über sein persönliches Schicksal Gedanken macht, jedoch keine Erklärungen dazu liefert. Somit war für mich nach einem Viertel des Buches auch hier nichts Interessantes mehr dabei und ich war froh, als die Geschichte ein Ende gefunden hat. Das Ende der Geschichte liefert keine Erklärungen und lässt viele Fragen offen. Auf mich wirkt es, als wäre das Buch mitten in der Handlung plötzlich aus gewesen, ohne, dass sich für den Roman die Mühe gemacht wurde, ein Ende zu schreiben. Hierfür gibt es von mir auch nochmal Abzüge in der Wertung. Meine Erwartungen eines Sachinhalts, der in Romanform beleuchtet wird, haben sich überhaupt nicht erfüllt. Mir war der Sachteil zu wenig und der Romanteil zu langweilig. Ich mochte einzig die kleine Lou von allen handlungstragenden Personen, mit dem Rest bin ich nicht so richtig warm geworden. Ebenso wird die Geschichte nicht so erzählt, dass sie mich mitgerissen hätte. Dieses Buch hat beim Zuhören von mir volle Aufmerksamkeit gefordert. Ansonsten höre ich Bücher, die mich mitreißen, so dass ich trotz Haus- oder Handarbeit trotzdem gut der Handlung folgen kann, weil ich das Gefühl habe, mitten drin zu sein. Fazit: Wer ein Buch mit voller Aufmerksamkeit hören möchte und verkorkste Protagonisten mag, wird mit dieser Geschichte Freude haben. Wer sich jedoch eine reflektierte Auseinandersetzung auf Sachbuchniveau erwartet, wird enttäuscht sein.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ohne Wasser kein Leben - von leseratte1310 - 03.05.2018 zu Maja Lunde „Die Geschichte des Wassers“
Wie soll man leben ohne Wasser? Doch wir gehen alle zu sorglos damit um. Unser Trinkwasser muss aufwendig gereinigt werden und dennoch bleiben Rest von Medikamenten und Micro-Kunststoff im Wasser zurück. Konzerne wollen aus wirtschaftlichen Gründen dieses Ressourcen vereinnahmen. Der Klimawandel schafft weitere Probleme, denn in manchen Teilen unserer Erde herrscht Dürre, während andere ständig überflutet werden. Das Eis an den Polen schmilzt und die Gletscher gehen zurück. Obwohl wir Menschen um die Probleme wissen, machen wir weiter wie gehabt. Dieses Buch warnt vor dem, was uns bevor steht. Mir haben die Stimmen der beiden Sprecher Christiane Blumhoff und Shenja Lacher gut gefallen, sie passten zu dem jeweiligen Handlungsstrang. Die fast siebzigjährige Umweltaktivistin Signe macht sich 2017 von Norwegen mit einem Segelboot auf eine Reise. Sie will ihre wichtige Fracht an die französische Küste bringen. In Frankreich flieht 2041 ein Mann der junge Vater David und seiner Tochter Lou vor der Dürre. Sie hoffen in den Norden zu kommen, wo es noch Trinkwasser gibt. In einem Lager unterwegs entdecken sie in einem vertrockneten Garten Signes Boot. Alle Welt redet über "Die Geschichte der Bienen", ein Buch, das ich trotz des Hypes immer noch nicht gelesen habe. Da mich das Thema Wasser mehr beschäftigt, konnte ich bei diesem Buch natürlich nicht widerstehen. Es macht deutlich, wie unsere Zukunft aussehen wird, wenn wir nicht umschwenken. Zum Nachdenken soll die Geschichte anregen. Aber irgendwie konnte mich trotz des schönen Schreibstils das Buch nicht packen. Die Protagonisten nehmen mit ihrer persönlichen Geschichte einen großen Raum ein, aber sie waren mich nicht besonders sympathisch und kamen mir nicht nahe. Mir hat sich nicht erschlossen, wie Signes Fracht das Schicksal unserer Erde verändern kann. Was am Ende als Eindruck geblieben ist, ist die Not der Menschen, die verzweifelt hoffen, dass sie doch noch ein Fleckchen auf der Erde finden, wo es Wasser für sie gibt. Das Buch behandelt eine wichtige Thematik, um uns vor Augen zu führen, was uns blühen kann, wenn wir nicht aufpassen. Leider aber konnte mich die Umsetzung nicht so ganz überzeugen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ich habe deutlich mehr erwartet. - von Diana - 15.04.2018 zu Maja Lunde „Die Geschichte des Wassers“
Maja Lunde - Die Geschichte des Wassers David und seine Tochter Lou sind auf der Flucht. Im Jahr 2041 gibt es kaum noch genießbares Wasser, die Hitze hat eine todbringende Dürre heraufbeschworen und überall entflammen Brände. Auf der Flucht wurde David von seiner Frau und seinem Sohn getrennt und er hofft, sie im Auffanglanger wieder zu treffen. Doch auch dort herrscht Unruhe und er muss seine Tochter beschützen. Auf seinen Rundgängen entdeckt er ein kleines Boot... Jahrzehnte zuvor macht sich die Umweltaktivisten Signe auf den Weg zu Magnus, um gegen den Abbau der Gletscher zu protestieren. Sie war schon immer sehr aktiv in ihrer Jugend an der Seite ihres Vaters, um die Umwelt zu schützen, manchmal radikal, manchmal fanatisch, aber immer mit dem Herzen dabei. Als sie ihre große Liebe Magnus von der Wichtigkeit dieser Dinge überzeugen kann, wollen sie beide im Sinne der Umwelt handeln... bis das Schicksal andere Pläne hat. "Die Geschichte des Wassers" ist mein erstes Buch von Maja Lunde und da bereits "Die Geschichte der Bienen" einen wahren Hype und hochgelobt wurde, wollte ich mir dieses Buch anschauen, das ich in einer Leserunde als Hörbuchversion zur Verfügung gestellt bekommen habe. Dafür möchte ich mich¿herzlich bedanken. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven in der ich-Form erzählt (Signe und David), wodurch es innerhalb des Buches zu kleinen Cliffhangern kommt. Der Erzählstil ist recht modern auf der Seite von David und auf der von Signe ein wenig poetisch dargestellt, ingesamt wird eine leichte Grundspannung aufgebaut. Die Handlung selbst erzählt eine "was wäre wenn"-Geschichte, in der das Wasser ausgeht und die damit einhergehenden Probleme wie Massensterben, Dürre, Brände und die damit einhergehenden Durst- und Hungersnöte stärker beleuchtet und in einer dramtischen Geschichte verpackt werden. Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, aber sicherlich hab ich etwas mit mehr Spannung, mit mehr Tiefe, mit mehr Emotionen, mit einer größeren Fasziniation und vor allem mit viel mehr Eindringlichkeit gerechnet, als mir letztendlich geboten wurde. Vielleicht bin ich mit zu hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen, aber letztendlich blieb die Geschichte in meinen Augen viel zu blass. Die Geschichte um David und Lou war für mich einen Ticken interessanter, denn nun als alleinerziehender Vater versucht sich David durchzuschlagen, seiner Tochter Schutz zu bieten und seine Lage ist etwas emotionaler, aber auch hoffnungsloser dargestellt, als ich erwartet hatte. Wo bleibt die Wut, der Frust? Hier überwiegt die Resignation, der Kampfeswille fehlt mir hier. Die Geschichte von Signe hat mich ehrlich gesagt genervt, sie ist eine starke Frau, eine mit einem hohem Gerichtskeitssinn, jemand der sich hineinsteigert, ja schon fanatisch ist und ich hatte das Gefühl, es ging ihr weniger um die Umwelt, als darum, es ihrer ehemals großen Liebe zu zeigen und sich zu rächen, ihn zur Rede zur stellen. Die Geschichte plätschert dahin, gibt uns Rückblicke auf ihre Kindheit und Jugend, auf ihren Vater der gegen die Ideale seiner Frau kämpft und auf einen Schicksalsschlag, der auf Signes Verbohrtheit zurück zu führen ist. Ich konnte mich mit beiden Handlungssträngen nicht wirklich anfreunden, dennoch muss ich sagen, dass die beiden Synchronsprecher ihr Bestes gegeben haben, um die Geschichte zum Leben zu erwecken, sodass ich das Hörbuch bis zum Ende gehört habe. Ich will gerne zugeben, dass ich das PrintBuch/Ebook mit Sicherheit aufgrund der vielen Wiederholungen, der zähen, langatmigen Handlung und der wenig sympathischen Charaktere abgebrochen hätte. Christiane Blumhoff spricht Signe, ihre Stimme ist wortgewaltig, aufbrausend und den Emotionen angepasst, manchmal ist sie mir zu schrill und zu laut, wenn sie sich in Rage redet, aber all das passt zu der weiblichen Hauptfigur, die sich ungerecht vom Leben behandelt fühlt. Shenja Lacher spricht den Handlungsstrang um David, der eher mit leisen, distanzierten Tönen punktet, die wenigen Emotionen sind gut eingefangen, die Hoffnungslosigkeit, die Angst werden hier gut transportiert. Insgesamt ist ein interessantes Thema enttäuschend umgesetzt worden, natürlich regt es zum Nachdenken an, aber mir fehlt es hier an so vielem, dass ich das Buch nicht weiter empfehlen kann. Die mp-3 Cd ist in vielen kurzen Tracks aufgeteilt, sodass ein Wiedereinstieg in die Story jederzeit möglich ist. Das Cover ist dezent, passt zum Inhalt. Fazit: Ich habe deutlich mehr erwartet. 2 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Wasser ist der Ursprung allen Lebens - von claudi-1963 - 10.04.2018 zu Maja Lunde „Die Geschichte des Wassers“
Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück. (Thales von Milet) Norwegen im Jahr 2017: Signe eine 70-jährige Umweltaktivistin will mit ihrem Segelboot nach Frankreich, dort wohnt ihr ehemaliger Jugendfreund und ihr Geliebter Magnus. An Bord ihres Segelbootes hat sie eine Fracht, bei der sie denkt, dass es die Erde verändern wird. Sie möchte den Inhalt Magnus aus Wut, weil er vor Jahren nicht zu ihr gestanden hat, vor seinem Haus ausschütten. Signe erinnert sich aber auch an ihre Kindheit und Jugend, mit einem Vater, der sich schon immer für die Natur und die Erde eingesetzt hat. Doch sie erinnert sich auch an ihre Mutter, der das Hotel wichtiger war wie die Natur. Dadurch kam es zu einem Bruch zwischen ihr und ihrem Vater, bei dem Signe sich entscheiden musste zu wem sie stehen würde. Frankreich im Jahr 2041: Eine große Trockenheit überzieht den Süden Europas, so das immer mehr Menschen gezwungen sind, wegen Trinkwasser, immer weiter in den Norden zu ziehen. Doch auch in den Flüchtlingslagern gibt es nicht genug Wasser, so das es auch hier rationiert werden muss. David und seine Tochter Lou haben auf der Flucht seine Frau Anna und den Säugling Auguste verloren und wollen nun im Lager auf sie warten. Auf der Suche nach Wasser und Nahrung finden sie in einem verlassenen Haus ein altes Segelboot. In David keimt die Hoffnung auf das es Regen geben und sie mit diesem Boot auf dem Meer segeln könnten. --- Meine Meinung: Für mich ist es das erste Buch der Autorin, die nach ihrem ausgezeichneten ersten Buch Die Geschichte der Biene nun den zweiten Band eines Umweltquartetts herausbrachte. Maja Lunde beschreibt hier in diesem Roman an zwei Handlungssträngen, wie wichtig es ist, dass die Generationen von Menschen vorsichtiger mit den Ressourcen unserer Erde umgehen sollten. So bekommt man einen Einblick in unsere heutige Zeit, als man noch großzügig und gedankenlos mit dem Klimawandel umging und alles andere wichtiger war, wie Geld, Macht, ein schönes Leben .... und sie Welt bestimmten. Während man dagegen im zweiten Handlungsstrang einen Blick in die Zukunft werfen kann, eine Zukunft die mich erschreckt und emotional berührt hat. Natürlich wissen wir nicht was auf uns in 20 oder 30 Jahren zu kommt, aber man könnte sich gut vorstellen, das es zu so einer Dürre kommen und Wasser irgendwann das wichtigste im Leben werden könnte. Die Stimmen von Christine Blumhoff als Signe und Shenja Lacher als David, fand ich gut gewählt. Auch wen mir die Geschichte von David und Lou weitaus besser gefallen hat. Vielleicht lag es daran, das Signe ein wenig den Egoismus unserer heutigen Zeit widerspiegelte, hat mich Davids Geschichte sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Ein Buch, welches einem vor Augen spiegelt, das wir uns darüber langsam klar sein sollten, das es nur eine Erde gibt. Ein Hörbuch das ich empfehlen kann, lediglich das Ende hat mit nicht so gut gefallen, den es warf bei mir noch einige Fragen auf, von daher bekommt es 4 von 5 Sterne. Trotzdem reizt es mich auch das erste Buch der Autorin kennenzulernen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine emotional ergreifenden und ambitionierte Geschichte - von Silke Schroeder, hallo-buch.de - 03.04.2018 zu Maja Lunde „Die Geschichte des Wassers“
Zwei miteinander verbundene Storys erzählt Maja Lunde in ihrem wunderbaren Roman "Die Geschichte des Wassers". Wie beide zusammenhängen, erfahren wir erst am Ende. Vorher jedoch entwickelt sie zwei ergreifende Handlungsstränge, für die sie immer wieder zwischen den Jahren 2017 und 2041 hin und her switcht. Die eine wird aus Sicht der Ich-Erzählerin, der Norwegerin Signe erzählt, die andere aus der Perspektive von David, einem jungen Arbeiter aus einer Entsalzungsanlage im Südwesten Frankreichs, der mit seiner Tochter Lou in den Norden fliehen will. Eindringlich macht die Autorin auf Gefahren aufmerksam, die wir heute nur vage spüren, die aber in 50 Jahren für zahlreiche Menschen Europas existenziell werden könnten. So ist "Die Geschichte des Wassers" ein poetisch erzählter Roman, der einer emotional ergreifenden Geschichte folgt, sich für den Umweltschutz einsetzt und auf die Gefahren der Erderwärmung aufmerksam macht. Ganz hervorragend gelesen von Shenja Lacher und Christiane Blumhoff-Pearce.
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