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Tiefer denn die Hölle

Kriminalroman. 'Ullstein Taschenbuch'. 'Martin Bauer'. …
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Produktdetails

Titel: Tiefer denn die Hölle
Autor/en: Peter Gallert, Jörg Reiter

ISBN: 3548290353
EAN: 9783548290355
Kriminalroman.
'Ullstein Taschenbuch'. 'Martin Bauer'.
1. Auflage.
Ullstein Taschenbuchvlg.

6. April 2018 - kartoniert - 400 Seiten

Das beste deutsche Krimi-Duo!

Polizeiseelsorger Martin Bauer ist auf alles vorbereitet, als er zu dem Einsatz in einem stillgelegten Bergwerk eilt. Dort wurde eine Leiche gefunden, übergossen mit Honig. Bei Ihrem Anblick ist Bauers Amtskollege, Polizeidekan Rüdiger Vaals, der die Beamten vor Ort betreuen sollte, mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen. Darauf war Bauer nicht gefasst. Hat der Tote im Bergwerk etwas mit Vaals' Vergangenheit zu tun? Bauers Suche nach der Wahrheit führt ihn zu einem sterbenden Mann und tausend Meter unter die Erde...

Woran soll man glauben in einer Welt voller Verbrechen? Der zweite Fall für den Polizeiseelsorger Martin Bauer, der eigene Wege geht und alles riskiert.

"Ein spannender Krimi, der lange nachwirkt - von mir eine klare Empfehlung! Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Fall für Martin Bauer." Nele Neuhaus

Peter Gallert und Jörg Reiter schreiben seit den 90er Jahren gemeinsam TV-Serien von Krimi bis Krankenhaus, seit kurzem auch Kriminalromane. Beide Autoren leben in Köln. Nach dem großen Erfolg von »Glaube Liebe Tod« ist »Tiefer denn die Hölle« der zweite Krimi mit dem Polizeiseelsorger Martin Bauer.
"Das ist spannend, unterhaltsam und schlüssig aufgelöst.", Express Sonntag, Christof Ernst, 08.07.2018
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fesselnd und vielschichtig - von bellis-perennis - 25.07.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Der evangelische Polizeiseelsorger Martin Bauer steht wieder einmal vor großen Herausforderungen. Da ist einmal die bevorstehende Geburt seines zweiten Kindes und das wackelige Gefüge seiner Ehe. Andererseits der aktuelle Fall: Sein katholischer Kollege Rüdiger Vaals liegt mit einem schweren Herzinfarkt in der Klinik. Was ist passiert? Bei einem Kontrollgang in einem aufgelassenen Flöz tief unter der Oberfläche findet ein Bergmann eine nackte und mit Honig übergossene Leiche. Der hinzugezogene Polizist, ein gläubiger Katholik erleidet eine Panikattacke und weigert sich den Förderkorb zu betreten. Vaals ist in die Tiefe um den Polizisten zu beruhigen und hat beim Anblick der Leiche einen Herzstillstand. Kennt er den Toten? Erst Bauer, der für diesen Einsatz wieder einmal seine Frau versetzt, gelingt es die Eingeschlossenen ans Tageslicht zu befördern. Auf dem Weg ins Krankenhaus flüstert Vaal ein paar kryptische Worte, die Bauer zum unbefugten Ermitteln anstiften ¿ Meine Meinung: Nach "Glaube, Liebe, Tod" ein weiterer fesselnder Krimi rund um Martin Bauer und die KHK Dohr. Dohr hat nach wie vor einen schweren Stand bei Kollegen Guido Karman, der nur allzu gerne ihre Stelle haben möchte, und Direktor Lutz, der Frauen im Polizeidienst im Allgemeinen und die kompromisslose Dohr im Speziellen, nicht leiden kann. Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten. Sie wirken aus dem Leben gegriffen. Intrigante Kollegen und ignorante Chefs - wer kennt das nicht? Gut gefällt mir, wie die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet eingeflochten wird. Der Leser erhält einen Eindruck der Stimmung als eine Zeche nach der anderen geschlossen wird. Die privaten Schwierigkeiten von Martin Bauer sind glaubhaft dargestellt. Bauer ist mit Leib und Seele Seelsorger und "vergisst" daher häufig auf die eigene Familie. Schön, dass Teenagertochter Nina nun ihren eigenen Weg geht. Ob er dadurch eine Sorge weniger hat? Das Autorenduo versteht es gut, die Spannung hochzuhalten. Auch wenn sich der eine oder andere stellenweise heldenhaft verhält, so sind die Protagonisten Menschen mit ihren Stärken und Schwächen, mit ihren Wünschen, Träumen und dem Leben, das nicht immer fair ist. Fazit: Ein fesselnder Krimi bei dem nicht alles so ist, wie es scheint. Gerne gebe ich 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Martin Bauer sucht wieder nach der Wahrheit - von Glücksklee - 05.07.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Nachdem mir der erste Krimi aus der Feder der beiden Autoren ("Glaube, Liebe, Tod") gut gefallen hatte und mich insbesondere der zu Ermittlungen auf eigene Faust und zum Teil unkonventionellen Methoden neigende Polizeiseelsorger Martin Bauer fasziniert hatte, habe ich mich riesig auf "Tiefer denn die Hölle" gefreut. Martin Bauer wird auch in diesem Roman privat wie beruflich auf die Probe gestellt. Derzeit lebt er getrennt von seiner Frau, die von ihm gefordert hat, beruflich nicht mehr so große Risiken einzugehen. Beruflich erfordert Bauers kollegiale Freundschaft zu seinem katholischen Amtskollegen dieses Mal seinen vollen Einsatz. "Tiefer denn die Hölle" hat mir persönlich noch etwas besser gefallen als "Glaube, Liebe, Tod". Der Fall, in dem Bauer "ermittelt", wird von Abschnitt zu Abschnitt düsterer und immer mehr erschreckende Informationen kommen ans Tageslicht. Der Schreibstil hat mich, genau wie beim ersten Band der Reihe, vollkommen überzeugt und gefesselt. Der Spannungsbogen war sofort da, man stellt sich all die Fragen, denen auch Martin Bauer nachgeht. Und Stück für Stück setzt sich das gesamte grausame Bild zusammen, dass die Lösung des Rätsels darstellt. Ich konnte zwar noch keine Informationen dazu finden, ob es noch einen dritten Band geben wird, aber ich hoffe es wirklich. Fünf Sterne und eine definitive Leseempfehlung für alle, denen "Glaube, Liebe, Tod" schon gefallen hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gelungene Fortsetzung - von Dreamer - 03.07.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Nach "Glaube, Liebe, Tod" ist "Tiefer denn die Hölle" der zweite Band der Krimireihe rund um den Polizeiseelsorger Martin Bauer. Dieses Mal führt Bauer sein Hang zu Ermittlungsarbeiten, die ihn laut einigen seiner Kollegen bei der Polizei eigentlich nichts angehen, buchstäblich und im übertragenen Sinne in einen Abgrund. Die Geschichte des Ruhrgebiets (Bergwerke und Kohleabbau) spielen dabei eine zentrale Rolle. Peter Gallert und Jörg Reiter, die diesen Kriminalroman als Autorenduo verfasst haben, schaffen es, dass man richtig mitgerissen wird von den Ereignissen, die sich aufgrund von Bauers Recherchen entfalten. Nachdem Bauer im ersten Band aufgrund seiner waghalsigen Aktionen in eine Ehekrise mit seiner Frau geraten ist, kämpft er auch in diesem Band an privater Front um seine Frau und die beiden gemeinsamen Töchter, von denen eine noch nicht geboren ist. Neben der spannenden Handlung ist es eben der Charakter des Martin Bauer, der sich mit Leib und Seele für seine Arbeit einsetzt und dabei die Grenzen seiner Befugnisse ein ums andere Mal übertritt, der mich fasziniert hat. Ich nehme der Figur ab, dass sie einfach nicht anders handeln kann. Man fiebert mit Bauer und Verena Dohr mit und gerade im letzten Viertel überschlagen sich die Ereignisse noch einmal. Von mir erhält "Tiefer denn die Hölle" daher auch volle fünf Sterne und ich hoffe, dass das nicht die letzte Begegnung mit Martin Bauer gewesen sein wird, die die Autoren da auf Papier gebracht haben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Polizeipfarrer ermittelt zum zweiten Mal - von büchernarr - 24.06.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Das sympathische Autorenduo Peter Gallert und Jörg Reiter schreiben mit Tiefer denn die Hölle ihren zweiten Kriminalroman um den Polizeiseelsorger Martin Bauer, der wieder auf eigene Faust und mit der sehr sympathischen Verena Dohr ermittelt. Bauers katholischer Kollege Monsignore Rüdiger VaalI erleidet bei einem Leichenfund vor Ort einen Herzinfakt und muss ins Krankenhaus. Somit versucht Bauer ein weiteres Mal die Fälle auf seine unkonventionelle Art und Weise zu lösen und begibt sich selbst dabei in Lebensgefahr. In seiner Ehe läuft es ebenfalls nicht perfekt und er erwartet darüber hinaus noch sein zweites Kind. Der Lokalkolorit ist sehr present in diesem Buch und die Umgebung bildhaft und lebendig beschrieben. Die Stimmung der Ereignisse kommt gut rüber und die Spannung, vor allem am Ende ist garantiert. Ein etwas anderer Krimi, der den Konventionellen zu nichts unterliegt
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Anfangs gut, dann lang langatmig, später wurde es nochmal ein wenig besser¿ - von Sandra8811 - 14.06.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich wurde durch das Cover auf das Buch aufmerksam. Der Klappentext hat mich dann überzeugt. Ich kannte bisher noch kein Buch von Gallert und/oder Reiter. Cover: Das Cover wirkt sehr trostlos und doch geheimnisvoll. Irgendwie scheint die Sonne zu scheinen, aber irgendwie auch wieder nicht¿ Ich fand es gleich beim ersten Blick sehr interessant und musste wissen, um was es geht. Inhalt: Martin Bauer ist Polizeiseelsorger und wird zu einem Einsatz zu einer Zeche gerufen. Dort wurde eine mit Honig überzogene Leiche gefunden. Sein Kollege Rüdiger Vaals, Polizeidekan, brach beim Anblick der Leiche zusammen und erlitt einen Herzinfarkt. Kannte er den Toten? Wer ist der Mörder? Handlung und Thematik: Da ich gerne Krimis lese und gerne mitrate wer der Mörder ist, fand ich die Grundidee der Handlung super. Leider fehlten mir zu viele Hintergrundinfos, z.B. warum der Mörder was tut¿ Auch die Charaktere wurden für mich nicht lebendig genug beschrieben. Zum Ende hin fand ich die Ereignisse mitreißender, aber vor allem beim Mittelteil fand ich nicht wirklich viel was mich begeistern konnte. Die einzige Thematik die ich raus las war, dass es Menschen gibt, die an Himmel und Hölle glauben. Mehr leider nicht¿ Charaktere: Leider konnte ich nicht wirklich Sympathien zu den Charakteren aufbauen. Die einzige die mich etwas mehr begeistert hat war Verena Dohr. Bauers Handlungen kann ich nicht nachvollziehen und auch die Handlungen der anderen wirkten eher willkürlich. Die einzige die mitdachte und mit der ich ein wenig mitfühlen konnte war Dohr. Schreibstil: Das Buch begann vielversprechend. Zu Beginn lernt man viele Akteure kennen und der Leichenfund wurde super beschrieben. Es gibt immer wieder Perspektivenwechsel, die aber manchmal verwirrend waren. Die Wochentagsangaben waren nett, aber nicht notwendig. Leider wurde die ganze Story dann sehr langatmig. Das Ruhrpott-Flair hätte überzeugender sein können, ich habe mich nicht wirklich so gefühlt als wäre ich dort. Die religiösen Zitate fand ich anfangs etwas anstrengend. Auch der Dialekt in einem Kapitel war anstrengend. Bei den Beschreibungen der Bergwerke kam es mir so vor als wäre einfach die erste Passage beim Leichenfund kopiert und dann leicht abgeändert worden. Persönliche Gesamtbewertung: Leider konnte mich dieses Buch nicht begeistern. Ich fand es langatmig und die Polizei zu wenig denkend. Von den Beschreibungen der Gegend und der Bergwerke hätte ich mir mehr erwartet. Es war mir nicht möglich, eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen. Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll sympathischer Seelsorger - von bblubber - 12.06.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Martin Bauer und Verena Dohr, ein Ermittlerteam, welches ich zum ersten Mal für mich entdeckt habe. Dank der guten Rezis hier im Forum habe ich mir das Buch zugelegt und wurde nicht enttäuscht. Es ist ein Lokalkrimi, der deshalb auch jede Menge Ruhrpott bietet - eine Gegend, die ich so gar nicht kenne und auch deshalb lese ich solche Bücher wahnsinnig gerne. Der Fall hat fast ein bisschen etwas von den amerikanischen Serienkiller-Dimensionen. Eine Leiche voller Honig, schwer misshandelt. Aber ganz so blutig geht es erst mal nicht los. Bis auf den Toten und den Pfarrer, der ihn entdeckt und darüber einen Herzinfarkt erleidet. So kommt Martin Bauer ins Spiel, denn er erfährt ein paar Brocken und möchte dann unbedingt herauskriegen, was sie zu bedeuten haben. Mir hat gefallen, dass dem Seelsorger wirklich Raum gegeben wurde. Also, er darf wirklich versuchen, für Seelen zu sorgen und man nimmt ihm diesen Wunsch auch ab. Der Mann hat ein Privatleben und er ist ein guter Kerl. Das finde ich sympathisch. Mal kein gebrochener Kerl mit Alkoholproblemen oder Beziehungssorgen. Sondern ein werdender Vater. Der Fall selber wird am Ende richtig dramatisch und für Martin auch gefährlich. Also Spannung gibt es auch. Der Krimi hat mir gut gefallen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend - von Küchenqueen - 02.06.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Der Polizeiseelsorger Martin Bauer wird in Duisburg zuei em sillgelegten Bergwerk gerufen. Dort wurde eine mit Stuchwunden übersäte und mit Honig übergossen Leiche aufgefunden. Vaals, sein katholischer Kollege und eigentlich Dienst habend Seelsorger, erlitt am Tatort einen Herzinfarkt und bittet Bauer im Krankenhaus, einen alten Freund zu suchen. Warum nur?  Endlich ist der zweite Fall für Martin Bauer da! Da dieser direkt an den ersten Teil anschließt, lohnt es sich diesen zuvor zu lesen. Denn auch wenn die Fälle selbst in sich abgeschlossen sind, ist das Privatleben rund um Martin Bauer und seine Familie sehr interessant und dafür benötigt man besser doch Vorkenntnisse. Der Fall ist wieder einmal sehr spannend und gut unterhaltend. Man fiebert von Beginn bis Ende mit, was durch den tollen Schreibstil noch erleichtert wird!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Hochspannung bis zur letzten Seite - von books4ever - 24.05.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Es ist der zweite Fall für Polizeiseelsorger Martin Bauer und diesmal trifft es einen seiner langjährigen Kollegen. Der Polizeidekan Rüdiger Vaals wurde zu einem Tatort in ein stillgelegtes Bergwerk gerufen. Beim Anblick der mit Honig übergossenen Leiche erleidet der Monsignore einen Herzinfarkt. Während Vaals auf der Intensivstation liegt, versucht Bauer fieberhaft herauszufinden, was Vaals so derart verstören konnte. Weiß Vaals etwas über den Mord oder kennt er gar den Mörder? Leider hatte ich bisher keine Gelegenheit, den ersten Fall von Polizeiseelsorger Martin Bauer zu lesen, doch dies stellte für das Verständnis des zweiten Bands kein Problem dar. Mit Martin Bauer haben die beiden Autoren einen wirklich interessanten und ungewöhnlichen Protagonisten geschaffen. Bauer, ein evangelischer Pfarrer, ist Seelsorger bei der Kriminalpolizei und unterrichtet zudem an der Polizeischule. Hierdurch hat er eine interessante Position, erfährt er doch einiges über die Ermittlungen der Polizei unter der Leitung von Verena Dohr und darf selbst doch nur indirekt aktiv werden. Dies hält in jedoch nicht davon ab, selbst Nachforschungen zu Vaals und dessen Vergangenheit anzustellen, wobei er auch die eine oder andere Grenze überschreitet. Ich konnte Bauers Neugier und Ermittlungseifer gut nachvollziehen, liegt ihm der Monsignore doch sehr am Herzen. Auch die Spannung lässt keinesfalls zu wünschen übrig. Die Geschichte beginnt direkt mit einem düsteren Vorausblick, in dem Bauer schließlich dem Mörder in einem stillgelegten Bergwerksstollen tief unter der Erde gegenübersteht. Ein wirklich starker Beginn, der mich direkt gefesselt hat. Die Spannung bleibt dann auch die gesamte Handlung über hoch, bis alles letztlich in einem packenden Showdown endet. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe mitgefiebert, wie Bauer dem Mörder Stück für Stück näher gekommen ist. Mein Fazit: "Tiefer denn die Hölle" ist ein packender Kriminalroman, der unter die Haut geht. Besonders die klaustrophobischen Szenen im Bergwerk haben es in sich und sind nichts für schwache Nerven. Ein absolutes Krimi-Highlight, das auf einen dritten Teil hoffen lässt! Von mir gibt es die volle Anzahl an Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sehr spannend - von Daddy Cool - 18.05.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Martin Bauer, von Beruf Polizeiseelsorger, wird zu einem stillgelegten Bergwerk gerufen. Dort wurde eine mit Honig übergossene und mit Stichwunden übersät Leiche entdeckt. Sein katholischer Kollege Vaals, der an diesem Tag normalerweise Dienst hatte, bekam am Tatort einen Herzanfall. Er bittet Bauer, einen alten Freund zu suchen. Die große Frage ist: warum?  Dies ist nun der zweite Fall rund um Martin Bauer. Und er ist genauso gut wie der erste! Da er jedoch an das Vorgängerbuch anschließt, würde ich empfehlen, die Bücher in Reihenfolge zu lesen. Denn gerade im.Privatleben von Martin Bauer tut sich einiges. Da er absolut sympathisch ist, verfolgt man auch die privaten Geschehnisse mit Begeisterung und bangt mit ihm. Der Spannungsbogen wird auch bei diesem Buch von Beginn an sehr hoch gehalten und man inhaliert das Buch förmlich!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll sehr unterhaltsam - von monster - 14.05.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Da mir schon der erste Roman dieses Autorenduos gut gefallen hat, habe ich mir freilich auch den zweiten Band besorgt und wurde nicht enttäuscht. Ich finde die Idee eines Polizeiseelsorgers in laufenden Ermittlungen sehr unterhaltsam. Endlich mal ein ungewöhnlicher Protagonist, der noch nicht abgebrüht und emotional geschädigt ist. Auch wenn Martin Bauer natürlich schon einiges gesehen und gehört hat und weiß, wie das Leben so spielt. Er ist abgeklärt aber empathisch und sehr daran interessiert, den Menschen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und auch die Täter zu verstehen. Das gibt den Ermittlungen immer noch eine psychologische Tiefe, die ich sonst nur so von Profilern kenne. Der Fall ist etwas schräg - eine mit Honig beschmierte Leiche - aber im Laufe des Romans erfährt man Näheres und kann den Fall durchaus als realistisch einstufen. Das ist mir immer wichtig. Ich mag keine zu abgedrehten Krimis, bei denen man nur kopfschüttelnd dabei sitzt. Für mich war auch der zweite Band dieser Krimireihe sehr unterhaltsam und ich werde auch beim dritten Teil sicher dabei sein.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Hochspannung bis zur letzten Seite - von books4ever - 10.05.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Es ist der zweite Fall für Polizeiseelsorger Martin Bauer und diesmal trifft es einen seiner langjährigen Kollegen. Der Polizeidekan Rüdiger Vaals wurde zu einem Tatort in ein stillgelegtes Bergwerk gerufen. Beim Anblick der mit Honig übergossenen Leiche erleidet der Monsignore einen Herzinfarkt. Während Vaals auf der Intensivstation liegt, versucht Bauer fieberhaft herauszufinden, was Vaals so derart verstören konnte. Weiß Vaals etwas über den Mord oder kennt er gar den Mörder? Leider hatte ich bisher keine Gelegenheit, den ersten Fall von Polizeiseelsorger Martin Bauer zu lesen, doch dies stellte für das Verständnis des zweiten Bands kein Problem dar. Mit Martin Bauer haben die beiden Autoren einen wirklich interessanten und ungewöhnlichen Protagonisten geschaffen. Bauer, ein evangelischer Pfarrer, ist Seelsorger bei der Kriminalpolizei und unterrichtet zudem an der Polizeischule. Hierdurch hat er eine interessante Position, erfährt er doch einiges über die Ermittlungen der Polizei unter der Leitung von Verena Dohr und darf selbst doch nur indirekt aktiv werden. Dies hält in jedoch nicht davon ab, selbst Nachforschungen zu Vaals und dessen Vergangenheit anzustellen, wobei er auch die eine oder andere Grenze überschreitet. Ich konnte Bauers Neugier und Ermittlungseifer gut nachvollziehen, liegt ihm der Monsignore doch sehr am Herzen. Auch die Spannung lässt keinesfalls zu wünschen übrig. Die Geschichte beginnt direkt mit einem düsteren Vorausblick, in dem Bauer schließlich dem Mörder in einem stillgelegten Bergwerksstollen tief unter der Erde gegenübersteht. Ein wirklich starker Beginn, der mich direkt gefesselt hat. Die Spannung bleibt dann auch die gesamte Handlung über hoch, bis alles letztlich in einem packenden Showdown endet. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe mitgefiebert, wie Bauer dem Mörder Stück für Stück näher gekommen ist. Mein Fazit: "Tiefer denn die Hölle" ist ein packender Kriminalroman, der unter die Haut geht. Besonders die klaustrophobischen Szenen im Bergwerk haben es in sich und sind nichts für schwache Nerven. Ein absolutes Krimi-Highlight, das auf einen dritten Teil hoffen lässt! Von mir gibt es die volle Anzahl an Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Vergangenheit ist nie vorbei - von claudi-1963 - 06.05.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Das Übelste an jemandes Vergangenheit ist, dass die anderen Leute sie nicht so schnell vergessen. (Giovanni Battista Vico) Eigentlich sollte es ein entspanntes Wochenende mit seiner Frau und Geburtsvorbereitungen für den Polizeiseelsorger Martin Bauer werden. Doch dann erhält er die Nachricht, das der Polizeidekan Rüdiger Vaals in einem stillgelegten Bergwerk mit Herzinfarkt zusammengebrochen ist, bei dem man eine Leiche gefunden hatte. Sofort lässt Bauer alles stehen und liegen und eilt zum Bergwerk um seinem Kollegen behilflich zu sein. Als Vaals ihm im Krankenwagen einen Namen nennt, weiß Bauer nichts mit diesem anzufangen und beginnt daraufhin in Vaals Leben nachzuforschen. Währenddessen ermittelt KHK Verena Dohr im Fall der Bergwerksleiche, die nach wie vor rätselhaft ist. Den es nicht klar, ob es sich um Mord oder um Leichenschändung bei dem Toten handelt. Eigenartig sind auch die post mortem zugefügten Messerstiche und der Honig mit dem der Tote übergossen wurde. Dies alles weist eher auf einen Ritualmord hin, den Honig diente früher zur Einbalsamierung oder als Grabbeigabe. Doch als dann ein mehrfach durchbohrtes religiöses Reliquie entdecken, dass den Heiligen Sebastian darstellt, wird das ganze immer mysteriöser. Martin Bauers Nachforschungen bringen dann abscheuliches aus der Vergangenheit zutage, die er nicht zu glauben wagt und die ihn bis in den Abgrund zur Hölle blicken lässt. --- Meine Meinung: Nach dem mir schon der erste Band dieses eigenartigen Ermittlerteams gefallen hat, war ich gespannt auf dieses Buch. Vor allem der Titel und die Kurzinfo haben mich neugierig gemacht was den beiden Autoren diesmal für eine Geschichte eingefallen ist. Der Schreibstil war wieder einmal sehr gut, so das ich von Anfang bis zum Ende eingetaucht bin. So blieb ich bis kurz vor Ende im Ungewissen, wer der eigentliche Täter ist. Anhand mehrerer Handlungsstränge erfuhr ich von Monsignore Vaals Vergangenheit, den Problemen von Martin Bauer und Verena Dohr und den oft eigenwilligen Ermittlungen die, die Autoren sehr gut im Plot miteinander verflochtet hatten. Fasziniert hat mich wieder einmal das große Wissen um die einzelnen Religionen und die Bibelkenntnisse, die heute nicht mehr selbstverständlich sind. Auch die Problematik des Beichtgeheimnisses wurde mir hier wieder einmal so richtig klar. Außerdem spürte ich sehr gut die Not und das Hadern von Martin Bauer, mit sich und seinem Beruf, bei dem er in allem 100 Prozent geben möchte. Er wäre so ein Seelsorger, dem ich bedingungslos mein Leben vertrauen würde. Auch das hin- und hergerissen sein zwischen Beruf und Privatleben von Martin Bauer und Verena Dohr haben die Autoren wieder sehr gut hinbekommen. Gefallen haben mir auch die Lokation mit den stillgelegten Bergwerken, die sofort den Plot noch unheimlicher wirken ließen. Da ich selbst schon solche Bergwerke besucht habe, konnte ich mir die Szenerie sehr gut vorstellen. Vielleicht waren ein paar Szenen der Geschichte nicht ganz nachvollziehbar und etwas übertrieben, aber da sehe ich im Anbetracht des guten Krimis gerne hinweg. Ich hoffe auf weitere Fälle von Bauer/Dohr und den beiden Autoren, gebe eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gut, doch nicht überragend... - von Igela - 28.04.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Der Polizeiseelsorger Martin Bauer ist bei seinem neusten Fall persönlich involviert. Sein Kollege und Freund, Monsignore Rüdiger Vaals erleidet einen schweren Herzinfarkt. Vaals wurde zu einem Bergwerkstollen gerufen, in dem eine Leiche aufgefunden wurde. Als Vaals die Leiche sieht, erleidet er den Infarkt. Der Verdacht liegt nahe, dass er und das Opfer sich kannten. Noch bevor Vaals befragt werden kann, wird er aus dem Krankenhaus entführt. Dies ist der zweite Fall rund um den unkonventionellen Ermittler Bauer. Ich denke, man braucht nicht unbedingt Vorwissen um hier in die Geschichte hinein zu finden. Der Ermittler ist unkonventionell, weil für einmal kein normaler Polizeibeamter im Mittelpunkt steht, sondern ein Seelsorger. Bauer versteht sein Metier und überzeugt vor allem in Verhören oder bei der Befragung von Zeugen. Dass, die Religion eine Rolle spielt, kann man sich ja denken. Ich möchte hier jedoch anfügen, dass dies sehr dezent und nicht aufdringlich der Fall ist. Der Prolog startet bedrohlich, auch wenn ich mich etwas ins kalte Wasser geworfen fühlte. Denn ich konnte die Handlung weder nachvollziehen, noch blickte ich durch, wie dieser mit der Geschichte, die danach kam zusammenhängt. Etwas holpernd empfand ich ab und zu den Schreibstil. Immer wieder verliert sich das Autorenduo in langen Fakten, die das Ganze emotionslos wirken lässt. Es ist zwar interessant über Bergwerke zu lesen, doch hätte dies für meinen Geschmack etwas weniger trocken und ausschweifend sein können. Bauer hat ein kompliziertes Familienleben, getrennt von seiner Frau, die schwanger ist und der 16 jährigen Tochter. Neben Bauer arbeitet Kommissarin Verena Dohr an dem Fall. Auch sie hat ein brisantes Privatleben, denn ihr Freund ist drogensüchtig, momentan auf Entzug und Dohr hat grosse Angst, dass dies an der Arbeitsstelle publik wird. All dieses Private ist stimmig in die Handlung eingebunden und nimmt auch nicht zu viel Raum ein. Anders die Quereleien im Team. Da hatte ich den Eindruck, dass Motto heisst : Jeder gegen jeden und es wird intrigiert, hinter dem Rücken geredet und auch mal offen gedroht. Hauptsache den eigenen Vorteil herausschinden. Dass, die Figuren da nicht unbedingt sympathisch wirken, ist eine Tatsache. Einzig Bauer mit seiner ruhigen Art sticht heraus. Die ganzen Sticheleien haben mich zeitweise etwas ermüdet. Ein Thema, das leider hochaktuell ist, ist in diesem Buch das Verschleiern von Straftaten der Kirche. Mich hat gerade dieser Punkt emotional mitgenommen, wie es er auch im realen Leben tut. Irgendwann habe ich geahnt, wer denn hinter der Entführung und dem Mord stecken könnte. Zu 50 % hat sich meine Vermutung bestätigt....dies weil, Gallert und Reiter doch noch einige Ueberraschungen eingebaut haben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll kurzweiliger, temporeicher aber auch beklemmender Krimi. - von Diana - 26.04.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Gallert/Reiter - Tiefer denn die Hölle Die Polizistin Verena Dohr steht bei ihrem Chef auf der Abschlussliste, der Kollege Karman sägt an ihrem Stuhl und ihr Lebensgefährte befindet sich im Drogenentzug. Als dann auch noch in einem Bergwerk eine Leiche gefunden wird, skuril zur Schau gestellt, und der Polizeiseelsorger Vaals einen Herzinfarkt direkt neben der Leiche bekommt, scheint das Chaos perfekt. Während Verena sich der Morde annimmt hat der Polizeiseelsorger Martin Bauer aus Duisburg ein anderes Ziel: der totkranke Vaals bittet ihn um Hilfe. Eine Begebenheit vor 15 Jahren macht dem katholischen Geistlichen zu schaffen. Seine Ermittlungen führen ihn zu einem sterbenden Handelsvertreter, der in einem Hospitz seine letzten Tage verbringt. Obwohl Bauer eigentlich mehr Zeit mit seiner schwangeren Frau und seiner Tochter verbringen sollte, kann er die Ermittlungen nicht aufgeben, schließlich geht es um den Seelenfrieden seines Freundes, doch je weiter er ermittelt, desto gefährlicher wird es für ihn. Das Autoren-Duo Jörg Reiter und Peter Gallert haben mich schon mit ihrem ersten Krimi absolut begeistern können und ich finde "Tiefer denn die Hölle" sogar noch einen Touch besser. Der Schreibstil ist modern, locker und flüssig, die Story wird schnell zu einem Pageturner, weil sie spannend und mitreißend ist. Einmal angefangen, wollte ich das Buch gar nicht zur Seite legen. Besonders gut gefällt mir, dass der religiöse Anteil der Geschichte gut mit der Crime und Action harmonieren, sodass die Handlung kurzweilig und temporeich bleibt. Der Krimi spielt hauptsächlich in Duisburg und Umgebung, also direkt um mich herum, und ich kann nur betonen, wie toll die Autoren das Flair der verschiedenen Städte eingefangen haben. Schade finde ich, dass das Cover eher typisch landschaftlich für einen Krimi ist, hier hätte ich gut gefunden, vielleicht ein Bergwerk abzulichten, so wie es im ersten Band die Rheinbrücke gewesen ist. Die Stimmung des Buches ist ebenfalls gut eingefangen. In der Tiefe der Zechen bekommt man schon beim lesen Beklemmungen und generell sind die Schauplätze detailliert und bildhaft beschrieben. Die bekannten Charaktere werden weiter ausgearbeitet und auch die neuen Figuren wirken lebendig und facettenreich, sodass man sich gut auf die Geschichte einlassen kann. Verena Dohr war in diesem Band nicht ganz so sympathisch, was aber vor allem an den Problemen liegt, mit denen sie sich rumärgern muß. Dennoch ist sie eine toughe Ermittlerin, ausgefuchst und intelligent. Auch Martin Bauer wirkt in diesem Band deutlich distanzierter, denn obwohl es ihm verboten ist, zu ermitteln, setzt er sich immer wieder über die Regeln hinweg. Und nicht nur das, seine schwangere Frau und seine Tochter versetzt er ebenfalls desöfteren. Die Grundstimmung des Buches ist eher beklemmend und erdrückend, aber so fesselnd, dass man unbedingt wissen will wie es weiter geht. Ich bin auf jeden Fall wieder begeistert! Fazit: kurzweiliger, temporeicher aber auch beklemmender Krimi. 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Martin Bauers zweiter Fall - düster und spannend - von Büchermaulwurf - 25.04.2018 zu Peter Gallert, Jörg Reiter „Tiefer denn die Hölle“
Vor Kurzem erst habe ich den ersten Band "Glaube Liebe Tod" des Autorenduos Gallert und Reiter begeistert gelesen und war wegen der spannenden Leseprobe schon sehr gespannt auf den neuen Fall. Diesmal wird der Polizeiseelsorger Martin Bauer in einen wirklich düsteren und grausamen Fall verstrickt. Er wird zu einem Einsatz in ein stillgelegtes Bergwerk gerufen. In der Tiefe wurde eine mit unzähligen Schnitten verstümmelte und mit Honig übergossene Leiche gefunden. Bauers katholischer Amtskollege Polizeidekan Rüdiger Vaals war als erster zur Stelle und erlitt beim Anblick der Leiche einen Herzinfarkt. Auf dem Weg in die Klinik wiederholt Vaals unter Schock stehend immer wieder den Namen eines Mannes auf den er nicht genug aufgepasst hätte und nun verdammt sei. Bauer möchte seinem Kollegen unbedingt helfen und versucht für ihn den Mann zu finden. Dabei taucht er immer tiefer in Monsignore Vaals Vergangenheit ein. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf unglaubliche Verbrechen. Hauptkommissarin Verena Dohr ermittelt inzwischen im Fall der Honigleiche. Beide ermitteln in unterschiedliche Richtungen und müssen am Ende feststellen, dass beide Fälle zusammenhängen. Dem Autorenduo ist hier eine sehr spannende und düstere Fortsetzung gelungen. Das Ruhrgebiet als Kulisse mit seinen Fördertürmen, Zechen, stillgelegten Bergwerken und Schächten bieten ein düsteres, passendes Szenario für einen Serienkiller. Die Szenen unter Tage erzeugten bei mir eine Gänsehaut. Als Drehbuchautoren verstehen die beiden es geschickt Spannung entstehen zu lassen und diese bis zum dramatischen Ende zu steigern. Den Autoren ist es auch diesmal sofort wieder gelungen mein Kopfkino in Gang zu setzen. Mit dem Polizeiseelsorger Martin Bauer haben die beiden einen sympathischen und ungewöhnliche Charakter geschaffen. Er ermöglicht einen ganz anderen Blick auf die Ermittlungen. Er mischt sich oft in die Polizeiarbeit ein und überschreitet dabei meistens seine Kompetenzen, um anderen zu helfen. Er nimmt seinen Beruf, der für ihn Berufung ist, sehr ernst und stellt sich selbst und leider oft auch seine Familie hinten an. Deswegen hat ihn seine schwangere Frau vorübergehend verlassen. Verena Dohr mag ich ebenso. Sie ist eine starke Frau, hat jedoch auch ihr Päckchen zu tragen. Ihr Partner ist kokainabhängig und hat gerade eine Entziehungskur abgebrochen. Beruflich muss sie sich als Dienststellenleiterin gegen einen intriganten Kollegen zur Wehr setzen, der ständig an ihrem Stuhl sägt. Auch ihr Vorgesetzter ist selten auf ihrer Seite. Die Hauptcharaktere wirken beide sehr authentisch und ihre Handlungen nachvollziehbar und menschlich. Ich mag beide sehr und freue mich auf schon auf weitere Fälle und die Weiterentwicklung ihres Privatlebens. Mein Fazit: "Tiefer denn die Hölle" ist ein sehr spannender Krimi vor der düsteren Kulisse stillgelegter Bergwerke und dunkler Schächte, die ein grausames Verbrechen bergen. Der Titel (ein Bibelzitat) passt hervorragend zum Inhalt. Mir hat dieser zweite Fall noch besser gefallen, als der erste! Deshalb gibt es von mir auch 5 verdiente Sterne.
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