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Alligatoren

Roman.
von Deb Spera
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Produktdetails

Titel: Alligatoren
Autor/en: Deb Spera

EAN: 9783959677882
Format:  EPUB
Roman.
HarperCollins

3. September 2018 - epub eBook - 432 Seiten

Seit Stunden belauern sie sich gegenseitig: das Alligatorweibchen, das seine Jungen beschützen muss, und Gertrude, deren vier Töchter seit Tagen nichts gegessen haben. Ein Schuss fällt, doch er trifft nicht das Reptil - es gibt Schlimmeres als den Hunger.
Auch Annie, die Plantagenbesitzerin, hat einen größeren Feind, als sie wahrhaben möchte. Ihren jüngsten Sohn kostete das bereits das Leben.
Doch als Oretta, Annies schwarze Haushälterin und in erster Generation von der Sklaverei befreit, Gertrudes kranke neunjährige Tochter bei sich aufnimmt, finden diese drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, zusammen. Denn sie alle haben eins gemeinsam: die unstillbare Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung.

"Ein beeindruckender Text, der seinesgleichen sucht." Fuldaer Zeitung

"Gerade durch Deb Speras unsentimentalen Ton ist mir die Geschichte richtig unter die Haut gekrochen. Zugegeben: keine Feel-Good-Geschichte, aber dafür umso stärker eine Feel-Strong-Geschichte!" Annalena Lüder / emotionDE

"In stimmungsvollen Tableaus werden große Themen wie Sklaverei, Feminismus, Wirtschaftskrise abgearbeitet, garniert mit Gewalt, Gefühl und Perversion." Die Presse

"Spera kreiert mit Worten Bilder, klar, farbig und mit einer Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann." buchzeiten

"Atmosphärisch dicht mit vielen Details lässt Deb Spera das damalige Leben lebendig werden." Belletristik-couch.de

"Mit diesem Roman ist Spera ein interessanter und spannender Einblick in die Lebenswelt dreier unterschiedlicher Frauen in den Südstaaten der 1920er gelungen." Buchprofile/medienprofile
Deb Spera wuchs in Louisville, Kentucky, auf, als Tochter von selbst noch sehr jungen Eltern. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei ihrer drei Kinder in Los Angeles. Ihr gehört das TV-Produktionsunternehmen One-Two Punch Productions, das u.a. Serien wie Criminal Minds, Army Wives, Reaper - Ein teuflischer Jo, Finding Carter und Aim High - Hohe Ziele stecken produziert. Deb Spera war Finalistin des Montana Literaturpreises und zweimalige Finalistin des Kirkwood Literaturpreises. Ihre Arbeiten wurden in der Online-Zeitschrift Sixfold für Kurzgeschichten und Lyrik, in Garden & Gun, in der Wascana Review und im L.A.Yoga Journal veröffentlicht. Sie ist Co-Autorin des Theaterstücks "On the Road to Kitty Hawk", das vom Actors Theater Of Louisville aufgeführt wurde. Alligatoren ist ihr erster Roman.

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Drei beeindruckende Frauenschicksale in harten Zeiten - von claudi-1963 - 03.01.2019 zu Deb Spera „Alligatoren“
Eine Frau ist das Mächtigste auf Erden und in ihrer Hand liegt es, den Mann dahin zu leiten, wo Gott ihn haben will. (Henrik Ibsen) Für Gertrude sind ihre vier Kinder das wichtigste, schon seit Tagen haben sie nichts zu essen gehabt. Nun belauern sie das Alligatorenweibchen, den es gibt, einen bestimmten Grund dafür. Plantagenbesitzerin Annie hat einen großen Feind in ihrer Familie, nur leider erkennt sie es viel zu spät, einem ihrer Söhne hat dies sogar das Leben gekostet. Oretta ist Annies schwarze Haushälterin und Köchin, trotzdem sie keine Sklavin mehr ist, hat sie nicht den Stellenwert einer weißen Frau. Doch als Gertrude verzweifelt bei Oretta auftaucht, um ihre 9-jährige Tochter Mary bei ihr zu lassen, nimmt sie diese sofort bei sich auf. Den Mary ist unterernährt, krank und schwach, Oretta ist sich nicht mal sicher, ob sie überhaupt überleben wird. Drei Frauen die unterschiedlicher nicht sein können, finden hier zueinander und eines haben sie alle gemeinsam den Traum von Freiheit und Selbstbestimmung. Das sie dabei hart kämpfen müssen ist zu der Zeit noch selbstverständlich. --- Meine Meinung: Der Titel des Buches mag etwas irritierend sein, den in Wahrheit ging es in diesem Buch um drei starke Frauen und nicht um Alligatoren wie das Cover schon zeigt. Obwohl diese Frauen ein wenig ähnlich sind wie diese den, wenn Alligatoren zuschlagen hat ihre Beute wenig Chancen doch sie können auch zärtlich sein. Auch bei diesen drei Frauen traf dies zu, den auch sie schlugen im richtigen Augenblick zurück und dadurch hatte ihr Opfer wenig Chancen zu entkommen. Der Schreibstil ist flüssig, sehr gut und abwechselnd in Kapitel von Gertrude, Oretta und Annie eingeteilt. Dadurch lernte ich von Kapitel zu Kapitel diese drei Frauen immer besser kennen. Da ist zum einen Annie und ihr Mann sind Plantagenbesitzer, eines Tages zerstört der Baumwollkäfer ihre ganze Ernte. Von sieben Kindern sind ihnen nur vier geblieben, einer ihrer Söhne hat es sogar das Leben gekostet. Ihre beiden Töchter hat sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Gertrude hatte schon eine schwere Kindheit durch ihren brutalen Vater. Nun will sie nicht länger ihren Ehemann ertragen, der sie ständig schlägt und das Geld versäuft, während sie und die Kinder hungern. Doch danach muss sie sehen, wie sie als Frau in diesen Zeiten eine Arbeit bekommt. Zum Glück findet sie bei Annie als Näherin eine Anstellung. Den zu der Zeit kam nach Käferplage, Hungersnot auch noch ein schwerer Orkan der vieles zerstörte. Und da ist Oretta sie ist glücklich mit Odell verheiratet, der jedoch nach einem Unfall körperlich beeinträchtigt ist. Auch für sie ist es nicht einfach durchzukommen, doch haben die beiden ihren starken Glauben, der ihnen weiterhilft. Ein Buch voller Tragik, Drama, Sehnsüchten, Träumen und der krassen Wahrheit die alles irgendwann ans Licht bringt. Für mich hätte die Geschichte noch weitergehen können, damit man erfährt was aus Gertrude und Annie weiter wurde. Eindrucksvoll war auch der geschichtliche Hintergrund am Ende des Buches, den ich sehr interessant fand. Ich kann das Buch nur empfehlen und geben 5 von 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schicksalsjahre dreier Frauen - von Nadine Brunstein - 22.10.2018 zu Deb Spera „Alligatoren“
Von drei Frauen in drei unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten in Amerika des 20. Jahrhunderts, als Afroamerikaner noch Bedienstete in den bürgerlichen Familien waren, handelt dieser Roman. Gertrude Pardee lebt mit ihrem Mann Alvin in einer kinderreichen Familie auf dem Land. Sie haben nicht viel Geld, nur harte Arbeit mit Hilfe der Kinder halten sie über Wasser. Annie Coles ist eine bürgerliche Ehefrau eines amerikanischen Industriellen, die für die Bewohner im Umfeld Arbeit bieten. Die beiden haben zwei Söhne, wobei ein Sohn in den Augen des Vaters ein Versager ist. Mutter und Sohn verbünden sich, als sie eine neue Existenz aufbauen wollen. In dieser neuen Aufgabe geht der Sohn regelrecht auf. Oretta Bootles ist eine verheiratete Afroamerikanerin, die seit vielen Jahren bei der Familie Coles arbeitet. Schon ihre Mutter arbeitete bei den Coles. Alle drei Frauen stehen in Verbindung mit einander, vor allem durch Arbeit, aber auch Schicksalsmomente bringen die Frauen zusammen. Gertrude sorgt von einem Augenblick auf den anderen für eine Wendung in ihrem Leben, die sich auf die ganze Familie auswirken wird. Deb Spera beschreibt in ihrem Roman drei unterschiedliche Frauencharaktere, die in Reichtum und minderwertige Armut leben. Oretta stellt eine Figur dar, die die Vermittlerin zwischen Reichtum und Armut ist. Sie kennt beide Seiten als Angestellte in einer Industriellenfamilie, aber auch die Kehrseite der Sklaverei, die ihre Familie erleben musste in der Vergangenheit. Gertrude will nicht länger unter ihrem brutalen Mann leiden, und sorgt dafür, dass er eben nicht mehr der brutale cholerische Ehemann ist. Nicht nur finanziell, sondern auch emotional bricht für Gertrude eine Welt zusammen. Annie plagen Gewissensbisse, wenn sie an die Erziehung ihrer Söhne denkt, aber auch sie ist nicht befreit von Problemen. Trotz konventioneller Unterschiede der drei Frauen, gelingt es der Autorin, eine solidarische Zugehörigkeit zu schaffen, indem die Schicksale die Frauen zusammengebracht haben. Sie helfen sich gegenseitig, weil ihre Männer, bis auf den Ehemann von Oretta, ein dominantes Leben führen, in dem die Frauen zurück stecken müssen. Man erlebt die Frauen beim Lesen sehr nah, weil aus deren jeweiligen Perspektiven erzählt wird. So wirken sie authentischer und lebendiger. Diese Geschichte erzählt einen ernsten Hintergrund aus einer Zeit, die man vor Jahrzehnten in den Südstaaten Amerikas stattgefunden haben könnte. Frauenunterdrückung in reichen und armen Familien, die eine klare Rollenverteilung darstellen. Eine berührende Geschichte über Frauen, die sich durch ihr Leben kämpfen. Mein persönliches Lesehighlight im Herbst 2018.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Perfekt - von lesebiene - 23.09.2018 zu Deb Spera „Alligatoren“
Meine Meinung : Erst einmal möchte ich wirklich das wunderschön gestaltete Cover hervorheben, welches wirklich ein absolutes Schmuckstück im Bücherregal darstellt und ganz nebenbei passt die Geschichte perfekt zum Cover, denn diese ist ebenfalls ein wahres Schmuckstück und wundervoll erzählt. Was mich besonders überrascht hat, ist der ganz feine, sehr gefühlvolle und dennoch sehr präzise Schreibstil der Autorin und deren Gabe für besondere Charaktere und deren Ausarbeitung. Aber auch der historische Aspekt war stets ansprechen und durchaus spannend, wodurch ich nur wo durch das Buch hinweg flog. Für mich ein Buch ohne Fehler, welches mich einfach nur zu 100 Prozent von sich überzeugen konnte !
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Starker Südstaatenroman - von Marakkaram - 03.09.2018 zu Deb Spera „Alligatoren“
Ich schließe Mary heute nicht in unserem Zimmer ein. Ich erinnere sie daran, dass sie still sein muss, was albern ist, weil die Stille ja schon in ihr wohnt, aber ich sag`s trotzdem noch mal, weil wir das mit Kindern nun mal so machen. South Carolina 1924 Gertrude, Annie und Oretta, drei starke Frauen mit völlig unterschiedlichem Background, deren Schicksal jedoch eng miteinander verwoben ist. Gertrude ist eine junge Frau mit 4 Kindern und einem gewaltätigen, saufenden Ehemann. Nach der Baumwollkäferplage steht sie vor dem Nichts und weiß nicht, wie sie ihre Mädchen durchbringen soll. Annie führt ein wohlbehütetes Leben als Frau des reichsten und damit auch einflussreichsten Farmer der Gegend. Zusammen mit ihrem Sohn betreibt sie eine kleine Näherei in der Frauen der Umgebung Arbeit finden. Doch dann deckt sie ein Geheimnis auf, das ihre Welt vollständig aus den Angeln hebt. Das Bindeglied bildet Oretta, die farbige Haushälterin mit ihrem unerschütterlichen Glauben, ihrer Bodenständigkeit und Lebenserfahrung. Deb Spera legt mit ihrem Debut Alligatoren einen starken und atmosphärisch unheimlich dichten Südstaatenroman hin, dessen Sog man sich einfach nicht entziehen kann. Sprachlich absolut ausgefeilt und trotzdem der Thematik angepasst, recht schlicht, fühlte ich mich an Die Farbe Lila und Grüne Tomaten erinnert. So ein Südstaatenniveau habe ich schon lange nicht mehr gelesen und ich habe jede Zeile genossen. Auch der Erzählstil hat mir von Anfang an gefallen. Abwechselnd lässt sie die Frauen zu Wort kommen, dabei hat jede ihre unverwechselbare Art zu reden und zu denken. Deb Speras Schreibstil; ausdrucksstark und eindringlich, beschwört nicht nur lebendige Bilder herauf, er transportiert auch schonungslos Geräusche (wie die tausender Baumwollkäfer), Gerüche und starke Emotionen. Die Autorin fängt diese alte Südstaatenatmosphäre grandios ein. Man wird unwillkürlich hineingesogen in die Zeit der Baumwollplantagen, der Wirtschaftskrise und des Rassismus, man spürt den zehrenden Hunger, die Maden im Körper und hört die Baumwollkäfer zu Tausenden fressen. Die Charaktere wirken sehr authentisch und menschlich, mit Schwächen aber auch großer innerer Stärke. Meist ist es ja so, dass einen ein Charakter und seine Geschichte mehr anspricht - hier waren für mich alle gleich stark. Fazit: Ein großartiger Roman, den man so schnell nicht wieder vergisst. Alligatoren ist ein absolutes Lesehighlight und eine ganz klare Empfehlung von mir. Lesen! Lesen! Lesen! Es lohnt sich.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll unterhaltsam, lesenswert - von Rebecca1120 - 03.09.2018 zu Deb Spera „Alligatoren“
Gertrude Pardee, verheiratet mit einem brutalen Alkoholiker, wohnt mit ihrer Familie völlig abgeschieden inmitten eines Sumpfgebietes und ist nur noch verzweifelt. Verzweifelt, weil sie nicht mehr weiß wie sie ihre 4 Kinder ausreichend ernähren soll und wie sie ihrem Elend entrinnen kann. Ihr Mann vertrinkt seinen Lohn und wird dann gewalttätig - nur sogar gegenüber den Kindern. Einzig ihr Bruder und dessen Ehefrau versuchen sie zu unterstützten, Trost und Beistand zu geben. Gleich am Anfang des Buchs kommt Gertrude (genannt Gert) von einem heimlichen Besuch bei ihrem Bruder nach Hause. Wie immer muss sie die verschlungenen Wege wegen der Schlangen Spinnen und Alligatoren vorsichtig gehen und beobachtet dabei eine Alligatoren-Mutter, die aus der Deckung heraus ihr Gelege kampfbereit bewacht. Vielleicht nimmt Gert diese Beobachtung zum Anlass auch sich und ihre Töchter vor dem vor dem versoffenen, sie schlagenden Ehemann zu schützen. Wie? Das müsst ihr selbst nachlesen... Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten mich auf das Buch einzulassen. Aber dann konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen. Die Autorin beschreibt die Brutalität des Ehemannes in meinen Augen sehr bildhaft indem sie Gert berichten lässt: Mein Körper ist das Schlachtfeld, auf dem sich die Krankheit (Alkoholsucht) meines Mannes austobt. Wunderbare Worte für so eine furchtbare Handlung. Bei ihrem Neuanfang als Näherin für die Familie Coles lernt sie auch Retta, die ehemalige Sklavin, jetzt Haushälterin bei den Coles sowie ihre Chefin Annie Coles näher kennen. Obgleich alle drei unterschiedlichen Gesellschaftsschichten angehören, haben alle drei eines gemeinsam, genau wie die Alligatorin müssen sie für ihre Kinder kämpfen und sie beschützen. Dieser Kampf ist in diesem Buch sehr einfühlsam, unterhaltsam und an manchen Stellen auch recht traurig beschrieben. Man merkt beim Lesen, dass die Autorin die Menschen allgemein, ihre Figuren im Besonderen und auch diesen Landstrich liebt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und vergebe 4 Lese-Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Starke Frauen - von misspider - 03.09.2018 zu Deb Spera „Alligatoren“
Der historische Hintergrund hat mich besonders gereizt, und die Beschreibung von Land und Leuten zu dieser Zeit hat mir auch gut gefallen. Allerdings habe ich nie echte Nähe zu den Charakteren verspürt, wie das bei den meisten anderen Romanen der Fall ist. Zwar habe ich auch mitgefiebert, Personen taten mir leid oder ich konnte sie absolut nicht ausstehen - aber alles doch immer aus einer gewissen Distanz heraus. Der Plot war komplex, meiner Meinung nach fast schon ein bisschen zu viel hinein gepackt, so dass ich das ein oder andere Mal dem Ende entgegen gefiebert habe, dann aber leider nicht aus Erwartung einer Auflösung, sondern weil es mir zwischendurch zu lang wurde. Insgesamt ein faszinierendes und spannendes Zeitporträt, das mir letztendlich aber nicht im Gedächtnis bleiben wird.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fiktion und doch realistisch - von Anonym - 22.08.2018 zu Deb Spera „Alligatoren“
Deb Spera erzählt die Geschichte von drei Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten und deren Geschichten dennoch unausweichlich miteinander verwoben sind. Es sind die drei Frauen Oretta, Gertrude und Annie - eine schwarze Haushälterin, eine weiße Frau die sich aus dem Sumpf herausarbeitet und eine weiße Frau der Oberschicht, der es scheinbar an nichts mangelt. Die Autorin schafft es in ihrem Roman die Schicksale dieser Frauen so eindrücklich zu beschreiben, dass ich mich in alle drei hineinversetzen und ihre Beweggründe und Emotionen nachvollziehen konnte. Rein vom Schreibstil her ist es kein super spannendes und aufregendes Buch, aber allein die ehrlichen Geschichten der Frauen mit ihren Irrungen und Wirrungen reichen um dabei zu bleiben und weiterzulesen. Dabei sind diese nicht verklärt oder gar extrem dargestellt, vielmehr handelt es sich um eine recht realistische Darstellung des damaligen Lebens, was an der einen oder anderen Stelle erschreckend und Haare sträubend genug ist. In Summe auf jeden Fall empfehlenswert für alle diejenigen, die gern ein wenig nachdenklich werden und nicht unbedingt eine leichte Lektüre für nebenbei suchen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ruhig und gut - von Netti - 11.08.2018 zu Deb Spera „Alligatoren“
Das Buch handelt von einem Erlebnis in einem sumpftropischen Gebiet. Und gehört mit zu den friedlichen Romanen........Gertrude lebt mit ihrer kranken, neunjährigen Tochter im feuchten Gebiet, wo es nicht immer einfach ist wegen dem Überleben....Eines Tages wird ihre Tochter krank und Annie nimmt das abgemagerte Mädchen bei sich auf. Wird es überleben? Und eine gute, gemeinsame Zukunft mit ihrer Familie haben???.......Ich fand dieses Buch sehr in Ordnung. Die meisten Personen sind mir sympathisch gewesen. Den Schreibstil finde ich sehr leicht, locker und angenehm. Beim Lesen kommt keine Langeweile auf - da man von der Autorin mitgenommen wird auf die Reise ins Ungewisse........FAZIT: Dieses Buch wurde freundlich geschrieben und verfasst. Daher bekommt es von mir auch die vollen 5 Sterne und ein grosses Lob an die Autorin. Ich kann es allen daher sehr weiterempfehlen. Für ruhige und angenehme Lesestunden sehr geeignet.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sprachmächtig! - von yellowdog - 07.08.2018 zu Deb Spera „Alligatoren“
Schon der Anfang beschwört ein mächtiges Bild hervor, der Zweikampf einer Frau und einem Alligator ist sinnbildlich für den Kampf ums überleben. Auch die nachfolgenden Kapitel verfügen über große Bildsprache. Im Mittelpunkt stehen Frauen und ihre notleidenden Familien. Ab und zu wechseln die Erzähler, man muss als Leser auf die Kapitelangaben dazu achten. Es ist die zweifelhafte Atmosphäre des amerikanischen Südens Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Beim Lesen spürt man die Hitze und Schwüle, die Armut und Not wird drastisch vermittelt, z.B. durch den schlechten körperlichen Zustand der ausgehungerten Kinder. Das ist bedrückend und hier muss ich eine Warnung aussprechen: Der Roman kann den Leser schon etwas herunterziehen. Aber in diesem Buch ist es ein Kampf der Frauen in einer wirtschaftlich schweren Zeit und es sind starke Persönlichkeiten. Ein Buch, dass mir als Leser nahe geht!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein anderes Lebensgefühl - von Sonjalein1985 - 05.08.2018 zu Deb Spera „Alligatoren“
Inhalt: Was haben eine arme Witwe, eine reiche Plantagenbesitzerin und eine schwarze Haushälterin gemeinsam? Sie alle wollen frei und glücklich leben und jeder von ihnen steht etwas im Weg, das genau dies verhindert. Und das in einer Zeit, die für Frauen ohnehin schwieriger war, als heute. Meinung: "Alligatoren" ist ein spannendes Buch, das den Leser in eine vergangene Zeit und zu einer ganz anderen Lebenseinstellung führt. Trotzdem erscheinen manche Themen, wie häusliche Gewalt oder Pädophilie heute immer noch zeitgemäß. Im Mittelpunkt stehen drei sehr unterschiedliche Frauen, die abwechselnd zu Wort kommen. Da wäre einmal Gertrude, die gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Töchtern am Existenzminimum lebt, die reiche Plantagenbesitzerin Annie, die ein Kind verloren hat und zu ihren Töchtern schon lange keinen Kontakt mehr hat. Und die schwarze Haushälterin Oretta, die in der ersten Generation keine Sklavin mehr ist und die sich um Gertrudes krankes Kind kümmert. Von diesen dreien hat mir Oretta, mit ihrer mitfühlenden und warmherzigen Art, am besten gefallen. Ebenso wie die liebevolle Ehe, die sie bereits seit vielen Jahren führt. Über alle drei Frauen erfährt man im Laufe des Buches sehr viel und jede muss sich ihren eigenen Dämonen stellen. Gerade das und der ruhige Erzählstil der Autorin machen "Alligatoren" zu etwas besonderem. Man kann sich gut in die Zeit und deren Probleme hineinversetzen und fiebert am Schluss richtig mit den Figuren mit. Mir hat das Buch gut gefallen, weil es einfach mal was anderes ist und mich berühren konnte. Fazit: Gutes Buch über ein ganz anderes Lebensgefühl. Mit einer interessanten Geschichte und unterschiedlichen Charakteren.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Drei Frauen - drei Schicksale ... - von Herbstrose - 04.08.2018 zu Deb Spera „Alligatoren“
In den Sümpfen von South Carolina, 1924: Eine armselige Hütte, vier Kinder, nichts zu essen und einen gewalttätigen, ständig besoffenen Mann - das ist Gertrudes Leben. In ihrer Verzweiflung bringt sie die drei ältesten Mädchen ins nahe Dorf zu ihrem Bruder Berns, wo sie ihm auf den Baumwollfeldern helfen sollen. Berns schickt Gertrude zu Annie Coles, in deren Fabrik sie die Stelle einer verstorbenen Näherin erhält und die ihr gleichzeitig ein kleines Häuschen zur Miete überlässt. Die 6jährige kranke Mary gibt Gertrude bei Oretta ab, einer Schwarzen, die bei Annie Haushälterin ist und die für ihre Heilkünste bekannt ist. Nun kann sie sich, mit einer Flinte bewaffnet, zurück auf den gefährlichen Weg durch den Sumpf machen, um ihre paar Habseligkeiten in dem alten Zuhause zu holen. Plötzlich bleibt sie wie angewurzelt stehen, ein riesiger Alligator versperrt ihr den Weg - sie legt an, ein Geräusch, ihr Mann torkelt heran, die Bestie bewegt sich, ein Schuss fällt So aufregend beginnt "Alligatoren", der erste Roman von Deb Spera, der Leiterin eines amerikanischen TV-Produktions-Unternehmens. Sie wuchs in Louisville, Kentucky, auf. Deb Spera veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten in namhaften Journalen und war Finalistin des Montana Literaturpreises und zweimalige Finalistin des Kirkwood Literaturpreises. Heute lebt sie mit Mann und zwei ihrer drei Kinder in Los Angeles. Gertrude, Annie und Oretta, drei starke Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, deren Schicksal jedoch eng miteinander verwoben ist. Eins haben sie gemeinsam, sie wollen ihr Leben selbst bestimmen, frei und unabhängig sein: Annie scheint alles erreicht zu haben. Sie ist mit einem reichen Plantagenbesitzer verheiratet und hat ihre eigene kleine Fabrik. Doch sie hat einen Feind, da wo sie es nicht vermutet und auch lange nicht wahrhaben will, was ihrem jüngsten Sohn bereits das Leben kostete, ihre Mädchen vertrieben hat und auch sie in Todesgefahr bringt. - Oretta, Annies schwarze Haushälterin, besitzt viel Lebensweisheit und wird von metaphysischen Wahrnehmungen heimgesucht. Die Sklaverei ist zwar abgeschafft, dennoch hat sie unter ihrer Hautfarbe zu leiden. Von allen Seiten erfahren sie und ihr ebenfalls schwarzer Mann Demütigungen, Vorurteile von Weißen sind alltäglich. - Gertrude hat nichts als Sorgen, täglich muss sie ums Überleben für sich und ihre vier Mädchen kämpfen. Außerdem führt sie einen schier aussichtslosen Kampf gegen die Natur, gegen ihr Umfeld und gegen ihr Gewissen Ein großes Lob gebührt der Autorin für dieses Erstlingswerk. Es gelingt ihr großartig, die Atmosphäre der Südstaaten Mitte der 20er Jahre wiederzugeben und den Figuren Leben einzuhauchen. Kapitelweise abwechselnd lässt sie die Frauen selbst zu Wort kommen, was dem Buch eine authentische Lebendigkeit verleiht. Der Schreibstil ist sehr ausdrucksstark und angenehm flüssig, Aktionen und Landschaften sind anschaulich erfasst und treffend in Szene gesetzt. Die Handlung ist solide konstruiert mit etlichen dramatischen Wendungen, schonungslos offen und erschreckend, die dem Geschehen eine völlig neue, tragische Richtung verleihen und zu einem unerwarteten Ende führen. Fazit: Eine ergreifende Geschichte, spannend und mitreißend - ein wundervolles Buch!
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