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Uns gehört die Nacht

Roman. Originaltitel: White Fur.
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Produktdetails

Titel: Uns gehört die Nacht
Autor/en: Jardine Libaire

ISBN: 3257300727
EAN: 9783257300727
Roman.
Originaltitel: White Fur.
Übersetzt von Sophie Zeitz
Diogenes Verlag AG

25. Juli 2018 - kartoniert - 455 Seiten

Als Elise Perez an einem trostlosen Winternachmittag in New Haven den Yale-Studenten Jamey Hyde kennenlernt, ahnt keiner, dass hier und jetzt ihrer beider Schicksal besiegelt wird. Was als obsessive Affäre beginnt, wird zu einer alles verändernden Liebe. Doch Elise ist halb Puerto-Ricanerin, ohne Vater und Schulabschluss aufgewachsen, und Jamey der Erbe einer sagenhaft reichen Familie von Investmentbankern. Wie weit sind sie bereit zu gehen?
Jardine Libaire, geboren 1973 in New York, veröffentlichte Kurzgeschichten im >New York Magazine<, in der >Los Angeles Review of Books< und in >Elle< und wurde für ihre schriftstellerische Arbeit u.a. mit dem Hopwood Award, Dorothea Lange-Paul Taylor Prize und dem Glascock Poetry Prize ausgezeichnet. Sie ist Absolventin des Skidmore Colleges und hat einen MFA in Creative Writing der University of Michigan. Sie lebt in Austin, Texas, wo sie ehrenamtlich für Truth Be Told arbeitet, ein Hilfsprogramm für Frauen im Gefängnis.
Kundenbewertungen zu Jardine Libaire „Uns gehört die Nacht“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Nicht ganz mein Fall - von Glücksklee - 23.09.2018 zu Jardine Libaire „Uns gehört die Nacht“
Wenn ich die Liebesgeschichte zwischen Elise und Jamey beschreiben sollte, würde ich folgende Worte wählen: teils konfus, manisch, intensiv. Jardine Libaire erzählt auf etwas mehr als 460 Seiten eine Lovestory zwischen Elise (kein Schulabschluss, die Mutter eine (ehemalige?) Drogenabhängige) und Jamey (ehemaliger Privatschüler, der einer unfassbar reichen und einflussreichen Familie entstammt). Die beiden könnten auf den ersten Blick gegensätzlicher nicht sein. Und so gegensätzlich wie die beiden sind, habe ich den Schreibstil von Jardine Libaire empfunden. Manche Stellen schäumen geradezu über unter den für mich sehr bemüht wirkenden Anstrengungen, eine blumige Sprache zu verwenden. Andere Stellen sind so gnadenlos direkt und auf den Punkt dargebracht niedergeschrieben, dass man stutzt und fast schon schockiert ist. Manche Themen werden meiner Meinung nach zudem nicht abschließend betrachtet. Dazu gehört zum Beispiel Jameys psychische Verfassung. Man hat durch die Beschreibungen seiner Gedanken und Gefühle manchmal schon das Gefühl, dass das Innenleben dieses jungen Mannes in Aufruhr ist. Und meiner Meinung nach kann das nicht nur auf das Verliebtsein zurückgeführt werden. Obwohl ich eigentlich kein Fan kitschiger Liebesromane bin, hätte ich mir von Uns gehört die Nacht doch ein bisschen mehr Romantikflair erwartet. Daher vergebe ich drei von fünf Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ungewöhnliche Protagonistin - von Dreamer - 06.09.2018 zu Jardine Libaire „Uns gehört die Nacht“
Ein Buch, in dem eine Buchhändlerin aus Versehen ihren Freund/Exfreund um die Ecke bringt und plötzlich mit einem vor der Frage steht, wie sie nun aus dieser Situation wieder rauskommt, klang zuerst einmal spannend und nach etwas neuem. Zudem ist das Buch in einem Genre angesiedelt, mit dem ich bisher keine Berührungspunkte hatte. Da ich aber durchaus auch über schwarzen Humor lachen kann, wollte ich "Ed ist tot" auf jeden Fall lesen. Leider konnte mich der Krimi nicht gänzlich überzeugen. Jen rutscht ein bisschen zu leicht in die kriminelle Welt, findet sich zu schnell damit ab, gesuchte Verbrecherin zu sein und begeht dabei einen Mord nach dem anderen. Dafür, dass sie bisher ein ganz normales Leben als Buchhändlerin geführt hat, ist diese Entwicklung für mich ein wenig unglaubhaft. Hinzu kommt, dass Jen auch immer wieder unglaubliches Glück hat, wodurch sie selbst aus Situationen mit heiler Haut heraus kommt, die eigentlich aussichtslos erscheinen. Dem Genre würde ich generell dennoch gerne noch eine Chance geben, aber für "Ed ist tot" kann ich leider nur zwei von fünf Sternen verteilen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Hat die Erwartungen nicht erfüllt - von Dreamer - 02.09.2018 zu Jardine Libaire „Uns gehört die Nacht“
Mit "Uns gehört die Nacht" hat die Autorin, Jardine Libaire, ihren Lesern die Geschichte einer alles verändernden Liebe versprochen - und diese liefert sie auch. Wer allerdings den klassischen, romantischen Liebesroman erwartet, der wird von "Uns gehört die Nacht" sehr wahrscheinlich enttäuscht sein. Was mich angeht, so bin ich nach der Lektüre des Romans zwiegespalten, was die Bewertung angeht. Auf der einen Seite hat die Autorin in Teilen einen sehr klaren Stil, die Stärken und Schwächen von Elise und Jamey werden benannt, beleuchtet, man lernt die Familien hinter dem ungleichen Liebespaar kennen und beginnt zu verstehen, wieso sie vielleicht so sind, wie sie sind. Die Geschichte von Elise und Jamey ist keine rosarote Lovestory, sondern sie beginnt von Jameys Seite aus, tatsächlich als lockere Affäre. Elise dagegen ist mit dem Herzen dabei, wenn sie auch um einiges spröder und ungeschliffener ist und sich entsprechend verhält, im Vergleich zu Jamey. Dann gibt es in dem Roman immer wieder Abschnitte, die für mich unklar geblieben sind. Es sind wortgewaltige Beschreibungen von Gefühlen und Zusammenhängen, die für mich zum Teil konfus wirkten. Ob das auf die psychisch fragile Konstitution von Jamey hinweisen sollte, kann ich an dieser Stelle nur vermuten. Für mich haben diese immer wieder vorkommenden Abschnitte den Lesefluss leider gestört. Hinzu kommt, dass mir ab einem bestimmten Punkt einfach die Häufigkeit der Beschreibungen aus Ausschnitten des Liebeslebens des Paars auf die Nerven gegangen ist. Das Buch hat sich generell für mich ein bisschen gezogen. Und das Ende der Geschichte hat mich wiederum mit den Augen rollen lassen. Nach dem ständigen Kampf, den diese Liebesgeschichte darstellt, löst sich alles so auf? Aus diesen Gründen habe ich mich für eine Bewertung des Romans mit zwei von fünf Sternen entschieden.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Anspruchsvolle Liebesgeschichte - von Anonym - 29.08.2018 zu Jardine Libaire „Uns gehört die Nacht“
Elise ist eine halb Puerto-Rikanerin, die mit ihrer Mutter, ihren Geschwistern und deren gewalttätigem Freund in einem Armenviertel auf, bis sie sich endlich losreißen kann und ein neues Leben in New Haven beginnt. Dort trifft sie auf Jamey Hyde, den Enkel eines reichen Bankiers, der in Yale studiert und dessen Leben das komplette Gegenteil von Elises ist. Was mit ein paar Dates und unverbindlichem Sex beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer krankhaften Liebe und Abhängigkeit. Dazu kommt, dass Jameys Familie mit allen Mitteln versucht, ihre Beziehung zu torpedieren, da sie Elise für kriminell und nicht geschaffen für die Frau an Jameys Seite halten. Also muss er sich entscheiden, was ihm wichtiger ist: Elise oder seine Familie und das damit verbundene Geld. Das Buch ist nicht das, was man als leichte Kost bezeichnen würde, aber wenn man sich Zeit nimmt, um sich auf die Geschichte einzulassen, kann das Buch zu einem der Highlights des Jahres werden. Der Schreibstil ist ungewöhnlich und ohne großartige Emotionen, aber keineswegs unangenehm zu lesen und für mich erfrischend neu. Die Geschichte ist in Kapitel eingeteilt, die jeweils einen Monat umfassen und nochmals in kurze Unterkapitel unterteilt sind, die der allwissende Erzähler abwechselnd aus der Sicht von Jamey und Elise schildet. Jamey ist auf den ersten Blick der typische Sohn aus reichem Hause, ein verwöhnter Schönling, der sein gutes Aussehen und seine Herkunft nur zu gerne zu seinem Vorteil nutzt. Je näher man ihn kennen lernt, merkt man aber, dass hinter seiner Fassade ein verletzlicher junger Mann steckt, der mit der Leere in sich zu kämpfen hat und auf der Suche nach ehrlicher Liebe ist. Elise ist eine toughe junge Frau, die in der Vergangenheit schon vieles miterlebt hat und nicht wie Jamey auf der Sonnenseite des Lebens lebt. Ihre schlechten Manieren und ihre Sprache bringen Jamey anfangs in einige unangenehme Situationen, da sie mit ihrer unangepassten und frechen Art so gar nicht zur weißen Oberschicht Amerikas passt. Neben den beiden Protagonisten hat man es im laufe des Buches mit zahlreichen Nebencharakteren aus allen gesellschaftlichen Schichten zu tun, in deren Geschichte man mal mehr und mal weniger eintaucht. Alle sind authentisch dargestellt und es ist interessant, wie ihre Geschichten mit der von Jamey und Elise verknüpft sind. Das Ende des Buches hat mich - wie vieles in der Geschichte - erst mal verwirrt und ich musste zum ersten Kapitel zurückblättern und es noch mal lesen. Im Nachhinein betrachtet gefällt es mir sehr gut und ich empfinde es als einen absolut passenden Abschluss für dieses grandiose Buch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Liebe mit Hindernissen - von cosmea - 13.08.2018 zu Jardine Libaire „Uns gehört die Nacht“
Jardine Libaires Roman "Uns gehört die Nacht" ist die Geschichte einer großen Liebe. Dabei spielt der deutsche Titel auf die sexuelle Leidenschaft der ungleichen Partner an, während sich der Originaltitel "White Fur" auf einen sehr vorteilhaften Tausch der jungen Elise mit einem zugedröhnten Mädchen bezieht. Dieser weiße Kaninchenfellmantel ist fortan ihr ständiger Begleiter. Elise Perez ist durch ihre Mutter halb Puerto-Ricanerin. Sie stammt aus einem sehr benachteiligten Milieu, wo Drogen, Alkohol, Kriminalität und Gewalt verbreitet sind. Elise ist ohne Vater aufgewachsen und hat keinen Schulabschluss. Eines Tages hält sie es zu Hause nicht mehr aus und geht nach New Haven. Robbie, ein junger Schwuler, findet sie eines Tages in seinem Auto und nimmt sie bei sich auf. Er ist ihr einziger Freund, bis sie eines Tages ihre Nachbarn, die jungen Yale-Studenten Jamey und Matt kennenlernt. Elise verliebt sich in Jamey, und nach einiger Zeit wird ihr Interesse erwidert. Der schüchterne, unerfahrene Jamey und Elise mit der Ghetto-Vergangenheit beginnen eine leidenschaftliche Affaire. Allmählich entwickelt sich die obsessive Beziehung zu einer tiefen Liebe. Als Jamey nach dem ersten Studienjahr ein Praktikum bei Sotheby¿s in New York macht, lebt er mit Elise in einer geliehenen Wohnung. Es kommt zu immer neuen Konflikten mit der Familie, denn die unermesslich reichen Investmentbanker-Dynastie Hyde legt der Mesalliance zwischen ihrem Sprössling und der inakzeptablen Angehörigen der armen Unterschicht immer wieder Hindernisse in den Weg. So geht es in dem Roman nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern auch um gesellschaftliche Klassen, Geld und Macht. Jamey, dem immer alles zugefallen ist und dessen berufliche Zukunft auch jetzt schon gesichert ist, muss für sich entscheiden, was er zu opfern bereit ist und den Konflikt mit der Familie aushalten. Das ist ohne schwerwiegende persönliche Folgen nicht zu schaffen. Mir hat der Roman gefallen, auch wenn das zugrundeliegende Muster der folgenschweren Begegnung von Aschenputtel und dem Prinzen nicht neu ist. Das vorangestellte Zitat aus Shakespeares "Romeo und Julia" passt insofern nicht so gut, als diese Liebenden nicht verschiedenen Schichten, sondern verfeindeten Familien angehörten. Dennoch lohnt sich die Lektüre dieses ebenso zärtlich-poetischen wie brutal-realistischen Romans - nicht zuletzt, weil er die Atmosphäre im New York der 80er Jahre perfekt einfängt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Welchen Preis hat die Liebe? - von Klaraelisa - 13.08.2018 zu Jardine Libaire „Uns gehört die Nacht“
In Jardine Libaires Roman "Uns gehört die Nacht" begegnen sich in New Haven zwei sehr verschiedene junge Menschen Anfang 20. Der Yale-Student Jamie Hyde ist der Nachkomme einer reichen Banker-Dynastie, die Halb-Puerto-Ricanerin Elise Perez stammt aus der South Bronx, hat keinen Schulabschluss und hat ihre Mutter, den kriminellen und gewalttätigen Partner der Mutter und die jüngeren Geschwister verlassen, um diesem von Alkohol, Drogen und Gewalt beherrschten Leben zu entkommen. Die Beiden verlieben sich ineinander, aber die superreiche Familie setzt von Anfang an alles daran, die Beziehung zu stören und zu beenden - sogar Jameys Mutter Tory, die als Schauspielerin ebenfalls keine standesgemäße Partie für Alex Hyde war und nie gesellschaftlich akzeptiert wurde. Jedoch lässt sie es sich auch nach der hässlichen Scheidung von Jameys Vater nicht nehmen, von Reichtum und Privilegien der Hydes zu profitieren. Der Roman zeichnet die Entwicklung dieser zunächst nur obsessiven sexuellen Beziehung nach, die sich allmählich zu einer tiefen Liebe entwickelt. Die sexuell erfahrene Elise verführt den naiven, schüchternen Jamey, stellt aber fest, dass dieser sie nach dem Sex zu hassen scheint. Ihr Defizit an Bildung und ihre typischen Verhaltensweisen eines Mitglieds der unkultivierten Unterschicht stoßen ihn ab. "Uns gehört die Nacht" beschreibt die Entwicklung dieser problematischen Liebe über einen Zeitraum von 1 ¿ Jahren, von Januar 1986 bis Juni 1987. Es ist spannend zu lesen, wie Jamey versucht, sich aus dem Klammergriff seiner Familie zu befreien und schließlich mit Elises Hilfe um sein Überleben kämpft. Ist er willens und in der Lage, alle Brücken hinter sich abzubrechen und mit Elise einen Neuanfang zu wagen? Teilweise berührt diese Geschichte, sie ist aber streckenweise auch brutal und grausam, die Sprache mal poetisch, dann wieder überaus derb, zum Beispiel in der expliziten Beschreibung von Sexszenen. Das Buch ist nicht uninteressant, aber insgesamt bin ich doch ein bisschen enttäuscht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Liebe zwischen Elise und Jamey - von booklover2011 - 31.07.2018 zu Jardine Libaire „Uns gehört die Nacht“
Cover: Der Blick der Frau auf dem Cover nimmt einen gefangen und macht sehr neugierig auf das Buch. Inhalt (dem Klappentext entnommen): Als Elise Perez an einem trostlosen Winternachmittag in New Haven den Yale-Studenten Jamey Hyde kennenlernt, ahnt keiner, dass hier und jetzt ihrer beider Schicksal besiegelt wird. Was als obsessive Affäre beginnt, wird zu einer alles verändernden Liebe. Doch Elise ist halb Puerto-Ricanerin, ohne Vater und Schulabschluss aufgewachsen, und Jamey der Erbe einer sagenhaft reichen Familie von Investmentbankern. Wie weit sind sie bereit zu gehen? Meinung: Der ungewöhnlich intensive, bildhafte und poetische Schreibstil und die Geschichte nehmen einen sehr schnell gefangen, so dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Der Prolog im Jahr 1987 wirft einen gleich ins das Geschehen und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und was passiert ist, das zu dieser Situation geführt hat. Die Handlung geht zurück zum Januar 1986 bzw. setzt dann dort an, bis man wieder bei der Szene des Prologs ankommt. Elise und Jamey stammen aus unterschiedlichen Schichten. Als sie sich begegnen, beginnen sie kurz darauf miteinander zu schlafen und können nicht mehr ohneeinander. Aus ihrer Affäre wird Liebe, doch ihre Umgebung billigt ihre Beziehung nicht¿ Die authentischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen. Zudem entwickelt sich vor allem Jamey weiter, was mir sehr gefallen hat. Ich habe die Lesestunden über diese ungewöhnliche, intensive und ehrliche Liebesgeschichte sehr genossen und kann das Buch nur empfehlen. Fazit: Eine ungewöhnliche, intensive, ehrliche sowie realistische Geschichte über die Liebe und das Leben in den 1980ern.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Uns gehört die Nacht - von Miss.mesmerized - 25.07.2018 zu Jardine Libaire „Uns gehört die Nacht“
Elise richtet das Gewehr auf Jamey. Sie sind in einem Motelzimmer in Wyoming, es ist Juni 1987 und sie wird auf ihren Freund zielen. Wie konnte es dazu kommen? Rückblende, eineinhalb Jahre zuvor lernen sie sich kennen, sie sind Nachbarn in New Haven, könnten aber kaum verschiedener sein. Jamey Hyde ist der Spross einer Privatbanken Familie, der in Yale studiert und sein Leben lang nur in der Welt der Superreichen verkehrte. Elise Perez kennt ihren Vater nicht und wuchs mit der Mutter und den jüngeren Geschwistern in Bridgeport zwischen Drogenabhängigen und Kleinkriminellen auf, hat keinen Schulabschluss und auch keinerlei beruflichen Ambitionen. Der Student ist fasziniert und abgestoßen zugleich von diesem etwas asozialen Unterschichtenmädchen. Was als bedingungsloser Sex beginnt, wandelt sich zunehmend und wird zur regelrechten Obsession. Elise ist nicht die Frau an seiner Seite, kann sie nicht sein, sie ist nicht standesgemäß. Aber er kommt auch nicht mehr von ihr los. Er versteckt sie vor seiner Familie, doch es kommt der Tag, wo er sich entscheiden muss: Elise mit allem, was sie ausmacht, oder seine Familie mit all ihrem Geld und Ansehen. Jardine Libaires Roman beginnt mit einem Schreckmoment, wie können die Protagonisten kurz davor stehen, sich gegenseitig umzubringen? Doch nach nur wenigen Zeilen wird diese Frage durch jene, wie es so weit kommen konnte abgelöst. "Uns gehört die Nacht" ist der sechste Roman der texanischen Autorin, der im englischsprachigen Raum als einer der Highlights des Sommers 2017 gilt. "Uns gehört die Nacht" erzählt eine klassische amour fou zwischen zwei sehr verschiedenen Charakteren. Hierin liegt auch die größte Stärke des Romans, die Figurenzeichnung ist überzeugend und wirkt authentisch. Elise wie auch Jamey sind in ihrer Welt verhaftet und haben zunächst kaum Zugang zu der des anderen. Sie verstehen Werte und Verhaltensweisen des anderen nicht und wenn der Zufall sie nicht in benachbarte Häuser geführt hätte, wären sie sich auch nie begegnet. Beide haben sie Schwierigkeiten, sich in der Welt des anderen zurechtzufinden, weshalb sie auch keine reibungsfreie Beziehung führen. Jamey ist immer wieder verunsichert durch Elises Impulsivität und kämpft mit widersprüchlichen Empfindungen: er weiß, dass sie nicht die Partnerin ist, die seine Familie von ihm erwartet und die das gewünschte Bild der New England Upper Class aufrechterhalten kann. Und was werden die Freunde dazu sagen? Aber er liebt sie, doch reicht das aus, um sich gegen die Familie und alle Überzeugungen zu stellen? Elise wirkt nach außen stark in ihrer bisweilen aggressiven Art, doch diese überspielt nur ihre Unsicherheit. In ihrem Revier weiß sie sich zu bewegen, aber in New York und vor allem in Jameys Welt fühlt sie sich fremd und unbehaglich, sie kann sich nicht anpassen und wird nie dazugehören. Schnell ist ihr das bewusst und sie rechnet tagtäglich damit, dass Jamey die Lust an ihr verliert und sie rauswirft. Was er mit seinem Geld kaufen kann, kann sie durch ihren lebenserfahrenen Pragmatismus ergänzen und zusammen ergänzen sie sich und werden ein ungewöhnliches Paar. Man folgt den beiden Figuren auf ihren Weg und ist fasziniert von ihren Emotionen, die ganz wesentlich ihr Verhalten leiten. Dass diese Liebe nicht gutgehen kann, scheint von der ersten Begegnung an klar. Mit der Ausgangsszene im Hinterkopf wartet man auf den Bruch, den tragischen Moment, der alles verändert. Doch die Autorin hat einige Überraschungen in petto, so dass man seine Annahmen revidieren muss. Diese unerwarteten Wendungen sind nicht nur wohldosiert, sondern auch glaubwürdig motiviert und bieten immer wieder Raum für völlig neue Entwicklungen. Ein rundum fesselnder Roman, intensiv und mitreißend.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Uns gehört die Nacht - von Miss.mesmerized - 25.07.2018 zu Jardine Libaire „Uns gehört die Nacht“
Elise richtet das Gewehr auf Jamey. Sie sind in einem Motelzimmer in Wyoming, es ist Juni 1987 und sie wird auf ihren Freund zielen. Wie konnte es dazu kommen? Rückblende, eineinhalb Jahre zuvor lernen sie sich kennen, sie sind Nachbarn in New Haven, könnten aber kaum verschiedener sein. Jamey Hyde ist der Spross einer Privatbanken Familie, der in Yale studiert und sein Leben lang nur in der Welt der Superreichen verkehrte. Elise Perez kennt ihren Vater nicht und wuchs mit der Mutter und den jüngeren Geschwistern in Bridgeport zwischen Drogenabhängigen und Kleinkriminellen auf, hat keinen Schulabschluss und auch keinerlei beruflichen Ambitionen. Der Student ist fasziniert und abgestoßen zugleich von diesem etwas asozialen Unterschichtenmädchen. Was als bedingungsloser Sex beginnt, wandelt sich zunehmend und wird zur regelrechten Obsession. Elise ist nicht die Frau an seiner Seite, kann sie nicht sein, sie ist nicht standesgemäß. Aber er kommt auch nicht mehr von ihr los. Er versteckt sie vor seiner Familie, doch es kommt der Tag, wo er sich entscheiden muss: Elise mit allem, was sie ausmacht, oder seine Familie mit all ihrem Geld und Ansehen. Jardine Libaires Roman beginnt mit einem Schreckmoment, wie können die Protagonisten kurz davor stehen, sich gegenseitig umzubringen? Doch nach nur wenigen Zeilen wird diese Frage durch jene, wie es so weit kommen konnte abgelöst. "Uns gehört die Nacht" ist der sechste Roman der texanischen Autorin, der im englischsprachigen Raum als einer der Highlights des Sommers 2017 gilt. "Uns gehört die Nacht" erzählt eine klassische amour fou zwischen zwei sehr verschiedenen Charakteren. Hierin liegt auch die größte Stärke des Romans, die Figurenzeichnung ist überzeugend und wirkt authentisch. Elise wie auch Jamey sind in ihrer Welt verhaftet und haben zunächst kaum Zugang zu der des anderen. Sie verstehen Werte und Verhaltensweisen des anderen nicht und wenn der Zufall sie nicht in benachbarte Häuser geführt hätte, wären sie sich auch nie begegnet. Beide haben sie Schwierigkeiten, sich in der Welt des anderen zurechtzufinden, weshalb sie auch keine reibungsfreie Beziehung führen. Jamey ist immer wieder verunsichert durch Elises Impulsivität und kämpft mit widersprüchlichen Empfindungen: er weiß, dass sie nicht die Partnerin ist, die seine Familie von ihm erwartet und die das gewünschte Bild der New England Upper Class aufrechterhalten kann. Und was werden die Freunde dazu sagen? Aber er liebt sie, doch reicht das aus, um sich gegen die Familie und alle Überzeugungen zu stellen? Elise wirkt nach außen stark in ihrer bisweilen aggressiven Art, doch diese überspielt nur ihre Unsicherheit. In ihrem Revier weiß sie sich zu bewegen, aber in New York und vor allem in Jameys Welt fühlt sie sich fremd und unbehaglich, sie kann sich nicht anpassen und wird nie dazugehören. Schnell ist ihr das bewusst und sie rechnet tagtäglich damit, dass Jamey die Lust an ihr verliert und sie rauswirft. Was er mit seinem Geld kaufen kann, kann sie durch ihren lebenserfahrenen Pragmatismus ergänzen und zusammen ergänzen sie sich und werden ein ungewöhnliches Paar. Man folgt den beiden Figuren auf ihren Weg und ist fasziniert von ihren Emotionen, die ganz wesentlich ihr Verhalten leiten. Dass diese Liebe nicht gutgehen kann, scheint von der ersten Begegnung an klar. Mit der Ausgangsszene im Hinterkopf wartet man auf den Bruch, den tragischen Moment, der alles verändert. Doch die Autorin hat einige Überraschungen in petto, so dass man seine Annahmen revidieren muss. Diese unerwarteten Wendungen sind nicht nur wohldosiert, sondern auch glaubwürdig motiviert und bieten immer wieder Raum für völlig neue Entwicklungen. Ein rundum fesselnder Roman, intensiv und mitreißend.
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