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Slow Horses

Ein Fall für Jackson Lamb. Originaltitel: Slow Horses. …
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Produktdetails

Titel: Slow Horses
Autor/en: Mick Herron

ISBN: 3257070187
EAN: 9783257070187
Ein Fall für Jackson Lamb.
Originaltitel: Slow Horses.
'Jackson Lamb'.
Übersetzt von Stefanie Schäfer
Diogenes Verlag AG

29. August 2018 - gebunden - 472 Seiten

River Cartwright ist ein ausgemusterter MI5-Agent, und er ist es leid, nur noch Müllsäcke zu durchsuchen und abgehörte Telefonate zu transkribieren. Er wittert seine Chance, als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird und live im Netz enthauptet werden soll. Doch ist das Opfer der, der er zu sein vorgibt? Und wer steckt hinter den Entführern? Die Uhr tickt, und jeder der Beteiligten hat seine eigene Agenda. Auch Rivers Chef.
Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seine in London spielende >Jackson-Lamb<-Serie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem >CWA Gold Dagger for Best Crime Novel<, dem >Steel Dagger for Best Thriller< und dem >Ellery Queen Readers Award<.
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Man wartet schon jetzt gespannt auf den zweiten Band aus der Reihe - von Winfried Stanzick - 22.11.2018 zu Mick Herron „Slow Horses“
Wieder haben die Mitarbeiter des Diogenes Verlags einen Autor und eine Reihe ausgegraben, die in ihrem Herkunftsland seit 2010 große Erfolge feiert und nun auch in lockerer Folge dem deutschsprachigen Publikum präsentiert werden soll. Die Rede ist von dem englischen Schriftsteller Mick Herron, der mit seiner Jackson Lamb Serie seit 2010 erfolgreich ist. Nun ist in der Übersetzung von Stefanie Schäfer der erste Band erschienen. In ihm wird eine ungewöhnliche Truppe von Geheimagenten vorgestellt. Sie residieren im sogenannten "Slough House" und werden innerhalb des MI 5 die "Slow Horses" genannt. Unter der Führung von Jackson Lamb, der selbst dorthin strafversetzt worden ist, beschäftigen sich ehemalige Topagenten, die bei irgendeiner Sache versagt haben oder unverzeihliche Fehler begangen haben, mit relativ nutzlosen Schreibtischarbeiten. Die Führung des MI 5 hofft sie dadurch loszuwerden, dass die slow horses vor lauter Langeweile und Frust ihren Job kündigen. Unter ihnen ist auch River Cartwright aus einer im MI 5 wohlbekannten Agentenfamilie (sein Großvater war ein hohes Tier und hat immer noch großen Einfluss). Nach einem Übungseinsatz in einer Londoner U-Bahn-Station, bei dem Rivers einen mit einem Sprengstoffgürtel bewaffneten Terroristen stoppen soll und kläglich versagt, weil er die Farben der Oberbekleidung des Attentäters verwechselt hat, entgeht er nur durch die Fürsprache seines Großvaters der Entlassung und wird ein lahmer Gaul. Er ist davon überzeugt, dass ihm ein nicht wohlgesonnener Kollege hier absichtlich falsche Angaben übermittelt hat, um ihn kaltzustellen. Misstrauen dieser Art ist der Kitt, der diese Gurkentruppe zusammenhält. Keiner traut dem anderen so recht über den Weg und jeder trägt zunächst sein Geheimnis, warum er in Slough House gelandet ist, alleine mit sich herum. Als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird, wittert River Cartwright seine Chance und beginnt zusammen mit anderen lahmen Gäulen auf eigene Faust zunächst hinter dem Rücken seines Chefs Jackson Lamb zu ermitteln. Der wiederum hat mit der Vizechefin des MI 5, Diana Taverner, genannt Lady Di, einige alte Hühnchen zu rupfen. Ein großer Misthaufen aus Misstrauen und Korruption wird sich im Laufe der Handlung auftun Die slow horses, die sich im Laufe einer spannenden und auch sehr verwickelten Handlung immer näher kommen, werden zunächst von Mick Herron ausführlich und nacheinander vorgestellt. Auch die Gründe, warum sie strafversetzt wurden kommen zur Sprache. Das dauert, aber im ersten Band einer Serie ist dies sicher sinnvoll, auch wenn in den nächsten Bänden mit Sicherheit wieder neue Leute dazukommen werden, denn im Laufe der Handlung werden zwei Mitarbeiter von Jackson Lamb ihr Leben verlieren. Es wird sich herausstellen, dass der Fall des entführten pakistanischen Jungen alles andere ist als das, wonach er zunächst ausgesehen hat. Die angebliche Gurkentruppe schlägt sich recht gut und auch Jackson Lamb bringt so manches Schäfchen bei Lady Di ins Trockene. Eine verwickelte Handlung mit vielen Personen und Figuren und mit vielen Detailinformationen aus dem Inneren des MI 5 fordert die große Aufmerksamkeit des Lesers, der sich aber dennoch kaum von diesem Thriller losreißen kann und atemlos dem Ende entgegenliest. Man wartet schon jetzt gespannt auf den zweiten Band aus der Reihe, der in England 2013 unter dem Titel "Dead Lions" erschienen ist. Ich erwarte ihn im Herbstprogramm 2019 bei Diogenes.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Agenten auf dem Abstellgleis - von Anonym - 19.11.2018 zu Mick Herron „Slow Horses“
Die Slow Horses sind eine Gruppe des MI5, deren Mitglieder alle etwas getan haben, das ihre Karriere im Service endgültig beendet. Anstatt gekündigt zu werden, werden sie im Slough House abgestellt, in der Hoffnung, dass sie die eintönige Arbeit sie so sehr langweilt, dass sie von selbst kündigen. In vielen Fällen kündigen die Leute innerhalb der ersten sechs Monate, aber einige verbleiben auch dort - in der Hoffnung, ihren Ruf wieder herstellen zu können und vielleicht doch noch wieder beim Service aufgenommen zu werden. Mitten in ihrem öden Alltag erreicht die Slow Horses die Meldung, dass ein junger Mann vermutlich von einer rechtsextremen Gruppierung gekidnappt wurde. Sie drohen damit, ihn nach 48 Stunden vor laufender Kamera zu enthaupten. Der Service ermittelt mit allen verfügbaren Kräften, aber auch die Mitarbeiter des Slough House können es nicht lassen und ermitteln auf eigene Faust. Etwa 100 Seiten lang werden erst mal die verschiedenen Slow Horses dem Leser vorgestellt. Man erfährt von den Meisten, wie sie in Slough House gelandet sind und wie sie die bisherige Zeit dort erlebt haben. Manchmal wird auch etwas über die Vorgeschichte der Charaktere und ihre Beziehungen untereinander gesagt. Spannend wird es erst danach, aber da alle Charaktere wichtig sind und es ja erst der erste Band einer Reihe ist, finde ich es wichtig, die Personen von Anfang an zu kennen. Demtentsprechend oft wechselt auch die Perspektive und es ist manchmal schwierig, auf Anhieb herauszufinden, aus welcher Sicht der jeweilige Abschnitt geschrieben ist. Man muss meiner Meinung nach sehr konzentriert lesen und darf sich nicht ablenken lassen, sonst könnte man wichtige Details verpassen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen, es lohnt sich auf jeden Fall dranzubleiben, auch wenn sich die Spannung nicht ab der ersten Seite aufbaut. Ich bin schon sehr gespannt auf Teil 2!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der Titel ist Programm - von Julia Lindner - 06.11.2018 zu Mick Herron „Slow Horses“
River Cartwright ist das Paradebeispiel eines Slow Horse: Als Mitglied beim MI5 muss man funktionieren. Jeder Fehler, der nicht vor der Öffentlichkeit verborgen werden kann, jedes falsche Wort kann einen auf das Abstellgleis und somit auf den direkten Weg ins Slough House bringen. Jackson Lamb regiert hier mit harter Hand die Riege der ausrangierten Agenten, die durch unwichtige Sysiphus-Aufgaben zur Kündigung bewegt werden sollen. Die Slow Horses sind Einzelgänger, jeder versucht, den Tag auf seine Weise zu überstehen, die Kollegen sind sich untereinander egal oder unsympatisch. Bis ein Fall den MI5 in Aufruhr versetzt und die Slow Horses ungewollt zusammenschweißt... Slow Horses ist ein typisch britischer 70er Jahre-Agentenkrimi, der das Setting und die Atmosphäre so perfekt eingefangen hat, dass man sich oft fragt, in welcher Zeit er denn nun eigentlich spielt- 1970 oder heute? Dabei überrascht er immer wieder durch seine selbstironischen Sprüche und Situationskomik der eher schwarzhumorigen Art. Allerdings macht das Buch seinem Titel auch alle Ehre: Es beginnt ebenso langsam und langatmig, wie seine Agenten dargestellt werden. Wer die ersten 100 Seiten liest, kann das Buch aber auch ebenso schnell unterschätzen, wie alle Mitarbeiter des Regents Park die Slow Horses unterschätzen und müde belächeln. Denn erst als es ernst wird zeigen sie, was in ihnen steckt und strafen ihren Titel Lügen. Gleichzeitig nimmt die Handlung rasant Fahrt auf und fesselt einen förmlich an die Seiten. Fazit: Wer durchhält wird belohnt- das trifft sowohl auf den Leser als auch die Protagonisten des Buches zu!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll schnelle Umschnitte - von Anonym - 26.10.2018 zu Mick Herron „Slow Horses“
Die Slow Horses, die lahmen Gäule, sind beim MI 5, dem britischen Geheimdienst, aus verschiedenen Gründen in Ungnade gefallen. Jetzt dürfen sie die ungeliebten Aufgaben wie Filmauswertungen der Straßen oder Handygespräche ausführen. Keinem macht dieses Spaß und der Secret Service hofft auf eine freiwillige Kündigung dieser geschassten Mitarbeiter. Als ein junger Mann mit pakistanischen Wurzeln entführt wird und die Stimme Albions , eine erst vor kurzem gegründete rechtsradikale Organisation, seine Enthauptung mit Liveübertragung ankündigt, geraten die Slow Horses mitten in die Ermittlungen. Intrigen innerhalb des Secret Service, Machtgerangel und Inkompetenz gehen Hand in Hand. Die Persönlichkeiten und das Vergehen der Slow Horses werden sehr anschaulich und spannend beschrieben, die Büroarbeit des Geheimdienstes erklärt. In schnellen Umschnitten erleben wir das Geschehen aus vielerlei Perspektiven was diesen Thriller sprachlich interessant macht. Dieser erste Fall des Chefs der Slow Horses, Jackson Lamb, macht Lust auf Weitere.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lahme Gäule - von Anonym - 08.10.2018 zu Mick Herron „Slow Horses“
Das Buch fängt rasant an. Ein mutmaßlicher Terrorist soll festgesetzt werden. Nur geht das gründlich schief. Obwohl es nur eine Übung war, wird River als Verantwortlicher ins Slough House abgeschoben. Hier sind sie nur noch mit scheinbar sinnlosen Aufgaben betraut. Die nächsten 100 Seiten passiert absolut nichts. Es werden die Mitarbeiter im Slough House ausführlich vorgestellt. Gut es ist der Beginn einer Reihe, aber hier ist Durchhaltevermögen gefragt, zumal kein roter Faden zu erkennen war. Erst mit Auftauchen des Videos kommt etwas Bewegung in die Handlung bis sich dann die Ereignisse überschlagen. Nach ca. 100 Seiten hätte ich das Buch am liebsten weggelegt. Es hat mich aufgrund der Figurenvielfalt nur verwirrt, zumal keine Handlung ersichtlich war. Da die Handlung aus Sicht von verschiedenen Personen erzählt wird, muss man am Buch dranbleiben um nicht den Überblick zu verlieren. Ab Mitte des Buches entsteht eine spannende Handlung, die sich bis zum Schluss steigert. Nur das letzte Kapitel hätte man sich sparen können. Fazit Das Buch beginnt zäh, steigert sich aber. Da es der Startband einer Reihe ist, ist die ausführliche Vorstellung der Protagonisten verzeihlich. Ich werde auf alle Fälle den nächsten Band, wenn er auf deutsch erscheint, lesen bevor ich mir ein abschließendes Urteil über die Reihe bilde.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Kein Sprintrennen, sondern ein Marathon - von melange - 03.10.2018 zu Mick Herron „Slow Horses“
Zum Inhalt: In Sloagh House finden die gescheiterten Agenten des britischen Geheimdienstes MI5 ihr Gnadenbrot unter Führung von Jackson Lamb. Die "Slow Horses", die lahmen Gäule, werden dort mit Aufgaben abgespeist, die sie zur Kündigung nötigen sollen. Doch dann wird ein pakistanischer Jugendlicher entführt, seine öffentliche Hinrichtung angedroht und die Pferde traben los, - ungeachtet dessen, dass die Buchmacher im Hauptquartier nicht auf ihren Sieg hoffen. Mein Eindruck: Der Versuch, einen Geheimdienstmitarbeiter zu zeichnen, der so weit weg von James Bond ist, wie der Veganer vom Verzehr eines Hamburgers, gelingt Mick Herron nur bedingt. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass "Slow Horses" der erste Fall für Jackson Lamb und seine Truppe von Versagern ist und die Charaktere erst einmal eingeführt werden müssen. Und da es viele Charaktere sind, dauert die Einführung lang, sehr lang, fast zu lang. Denn auch die Gegenspieler müssen gezeigt werden, hier welche (auch) aus den eigenen Reihen. Der zweite Minuspunkt ist, dass Herron in dem Ansinnen übertreibt, ein möglichst konträres Bild zu dem eloquenten Typen zu bieten, welcher der Leserschaft sonst bei dem Charakter "Geheimdienstler" durch den Kopf spukt: Nicht wirklich sympathisch (okay), älter (geht auch noch), von sich überzeugt (geschenkt), aber dazu auch noch in großen Teilen unappetitlich (Lamb schnauft, isst ohne Manieren, läuft in ungewaschenen Klamotten herum und schwelgt in sehr oft beschriebenen Flatulenzen) - das ist des Guten doch zu viel. Glücklicherweise bekommt die Geschichte im zweiten Teil die Kurve. Es wird spannend, das Personal wird nicht nur beschrieben sondern beginnt zu agieren, der Humor wird britisch - schwarz und tiefgründig. Die Pferde sind nicht mehr Einzelkämpfer, sondern werden eine Herde mit Leithengst und spielen ihre jeweiligen Fähigkeiten gekonnt aus. Perspektivwechsel und Gedankenspiele bringen zusätzlich Schwung in die Erzählung. Eine Erzählung, die Nachfolger finden sollte, da der zweite Teil direkt in die Vollen gehen kann. Mein Fazit: Wer sich durch den zähen Beginn quält, hat einigen Spaß an einem intelligenten Duell
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein erstklassiger Pageturner. Schnell, ironisch, zutiefst bewegend. - von Inge Weis - 29.09.2018 zu Mick Herron „Slow Horses“
Ausrangierte MI5-Agenten landen im Slough House, so auch River Cartwright. Dass er fortan nur noch Hilfsarbeiten für den britischen Geheimdienst erledigen soll, deprimiert ihn wie alle anderen ironisch Slow Horses genannten Mitarbeiter. Jackson Lamb hat einen Ruf. Einen nicht besonders guten - schon wegen seines unflätigen Benehmens, seiner nachlässigen Kleidung, seiner vulgären Ausdrucksweise. Doch wer von ihm spricht, kanneinen unterschwelligen Respekt kaum verbergen. Der beleibte Mann hat ein geheimnisvolles Vorleben und eine nicht minder undurchsichtige Gegenwart. Sicher ist nur, dass er das Slough House leitet - eine Sammelstelle für in Ungnade gefallene Agenten des britischen Geheimdienstes MI5. Es liegt nahe, dass die bedauernswerten Mitarbeiter dieses voller Spott als Drecksloch betitelte Establissement von ihren einstigen Kollegen mit einiger Schadenfreude Slow Horses genannt werden - ein zusammengewürfelter Haufen von Individualisten, die alle einmal einen schweren Fehler begangen haben und nun kaum mehr als Handlangerdienste für dem MI5 verrichten dürfen. Natürlich haben sie mehr drauf, doch kaum eine Chance, es jemals wieder zu beweisen, denn ein Zurück in den Regents Park, die Zentrale des Geheimdienstes, scheint ausgeschlossen. Jedenfalls hat es das noch nie gegeben. Immerhin sind die Slow Horses, titelgebend für diesen Roman, scharfe Munition, denn es geht gleich äußerst explosive los - mit dem Fehlstart des jungen River Cartwright in seiner Agentenlaufbahn. Nachdem er eine Aufgabe gründlich vermasselt hat, landet er also im Slough House - zu seinem Verdruss, denn er muss auf Geheiss Jackson Lambs Müllsäcke eines Journalisten durchsuchen, was ihm ordentlich stinkt. Seinen Unwillen bekommt auch Sid zu spüren, die mit ihm ein Büro teilt. Die Zukunftsaussichten sind für ihn und die anderen lahmen Gäule unter Lambs Fuchtel alles andere als rosig. Und sie wären es vermutlich immer noch, wenn nicht eines Tages im Netz ein Video auftauchen würde: Darauf ist ein junger gefesselter Pakistaner zu sehen, der vor laufender Kamera enthauptet werden soll. Die Mutmaßungen, wer dahinter steckt, schießen ins Kraut. Eine der möglichen Varianten: Es handelt sich bei den Entführern um rechtsnationalistische Briten, die dem IS und anderen islamistischen Gruppierungen zeigen wollen, dass sie deren Terror mit deren Mitteln bekämpfen. Obwohl River ebenso wie die anderen Slow Horses weiß, dass sie keinerlei Befugnisse haben, in dieser Angelegenheit aktiv zu werden, geht er einer Spur nach. So nach und nach wird klar, dass die überhebliche Gesellschaft von Regents Park auf die Unterstützung ihrer ausgemusterten Kollegen nicht verzichten kann - obwohl sie alles unternimmt, um das zu verhindern. Es ist nicht nur eine Chance für die Slow Horses zu beweisen, dass man sie zu Unrecht verbannt hat, sondern auch, um sich untereinander und ihren Chef Jackson Lamb besser zu verstehen. Wie die überaus spannende Geschichte endet, wer hinter dem schrecklichen Video steckt, wer welche geheimen Strippen zieht und wie die Gesellschaft im Allgemeinen und Besonderen tickt, hat Mick Herron mit großer Spannung, wunderbarem Wortwitz und einem außergewöhnlichen Sujet geschildert, dass zudem das altehrwürdige London von einer für die meisten unbekannten Seite zeigt. Spaß macht das Lesen dieses neuen Agententhriller, der sowohl knallhart als auch unterhaltsam ist, bis man atemlos staunend die letzte Seite gelesen hat. Wir begleiten River Cartwright, ein ausgemusterter MI5-Agent, der plötzlich zu einem ganz besonderen Einsatz gerufen wird. Scheinbar unzusammenhängende Ereignisse ergeben für ihn auf dem ersten Blick keinen Sinn, doch dann offenbart sich ihm ein Bild, das in einem nervenaufreibenden Wettlauf gegen die Zeit mündet. Wird die Katastrophe noch zu verhindern sein...? Spannend, authentisch und die bange Frage aufwerfend Könnte es wirklich so gewesen sein? Ein hochbrisanter, packender Roman vor einem erschreckend aktuellem Hintergrund...
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Slow Horses kommen in Fahrt - von Mr. Max - 23.09.2018 zu Mick Herron „Slow Horses“
In Slough House, einer Unterabteilung des britischen Geheimdienstes MI5, werden die ausgemusterten Agenten untergebracht. Diejenigen, die einen schwerwiegenden Fehler gemacht haben. Keiner ist freiweilig in Slough House. Dort werden sie mit langweiligen Tätigkeiten beschäftig, in denen sie kaum einen Sinn sehen. Alle sehnen sich danach zurückzukehren in den richtigen Geheimdienst, wo ihre Arbeit von Nutzen ist und wo sie im besten Falle in den Außendienst zurückkehren können. Aber das ist vorbei. Sind sie erstmal in Slough House angekommen, ist das die Endstation für die Slow Horses. Von ihnen wird nur noch erwartet, daß sie von selber kündigen. Auch River Cartwright ist einer der Slow Horses, nachdem eine Übung, die er geleitet hat, den schlimmstmöglichen Ausgang genommen hat. Mit den anderen Agenten des Slough House kommt er kaum in Kontakt, es besteht allgemein kein Interesse daran, sich näher kennenzulernen, geschweige denn zusammen an etwas zu arbeiten. Jeder sitzt mehr oder weniger seine Zeit ab. Bis sich der MI5 eine Agentin ausleiht, um einen kleinen Auftrag auszuführen. Das setzt sozusagen eine Kettenreaktion in Gang. Der Anfang des Buches beginnt mit der Übung, die River Cartwright aufs Abstellgleis führt. Ein spannender Beginn, der einen direkt in die Geschichte reinzieht. Allerdings kommt sie dann doch nicht so schnell in Gang wie der Anfang vermuten läßt. Mick Herron läßt sich Zeit, alle Personen im Buch ausführlich einzuführen. Das kann schon mal zu Längen führen, paßt sich meines Erachtens aber wunderbar in die Geschichte ein. So erfaßt einen direkt das richtige Gespür für die jeweilige Person. Einzig Jackson Lamb bleibt ein Rätsel. Das Buch lebt von den Eifersüchteleien der Geheimabteilungen und der Agenten untereinander. Überall Hass, Gier, Neid. Das Buch nimmt erst nach gut einem Drittel an Fahrt auf, aber ab da ist es durchgehend spannend. Der Fall entwickelt sich zu einem Albtraum für alle Beteiligten. Und durchaus jeder hat auch so seine Gedanken zu dem Fall beigetragen. Durch die ausführliche Einführung der einzelnen Personen gelingt es so ein Verwirrspiel aus der Geschichte zu machen. Bis zum Schluß, als alle wieder ihre gewohnte Arbeit verrichten, ist es ein spannendes Buch. Ich freue mich schon auf weitere Abenteuer der Slow Horses.
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