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Die verlorene Schwester

Roman. 'Aufbau Taschenbücher'. 2. Auflage.
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Produktdetails

Titel: Die verlorene Schwester
Autor/en: Linda Winterberg

ISBN: 3746634520
EAN: 9783746634524
Roman.
'Aufbau Taschenbücher'.
2. Auflage.
Aufbau Taschenbuch Verlag

9. November 2018 - kartoniert - 447 Seiten

Das Leben, von dem wir träumten.

Bern, 1968: Nach dem Tod des Vaters werden die Schwestern Marie und Lena der kranken Mutter von der Fürsorge entrissen. Die Mädchen werden getrennt und an Pflegefamilien "verdingt", bei denen sie schwer arbeiten müssen. Als eine der beiden schwanger wird, soll ihr das Baby weggenommen zu werden. Doch sie will die Hoffnung nicht aufgeben, mit ihrem Kind in Freiheit zu leben - und auch ihre Schwester wiederzufinden. Jahre später zeigt sich eine Spur, die nach Deutschland führt.

"Die Verdingkinder in der Schweiz sind ein Thema, das betroffen macht und nicht vergessen werden darf." Ulrike Renk, Autorin von "Die Zeit der Kraniche"
Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder", „Solange die Hoffnung uns gehört" und "Unsere Tage am Ende des Sees" vor.

"Wenn die Autorin Linda Winterberg sich ein Thema vornimmt, dann schaut sie hinter die Kulissen. Harte Fakten werden in eine phantasievolle und zu Herzen gehende Geschichte transformiert, an deren Ende der Leser betroffen das Buch sinken lässt" Wiesbadener Kurier 20181128
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Traurige Geschichte - von Küchenqueen - 30.01.2019 zu Linda Winterberg „Die verlorene Schwester“
Dieses Buch thematisiert die Verdingkinder der Schweiz anhand von zwei Schwestern, die früh von ihrer Mutter getrennt wurden und auseinandergerissen wurden. Beide kamen in unterschiedlichen Familien unter. Dieses Thema hat mich sehr bewegt, habe ich doch noch nie von Verdingkindern gehört. Ums so erstaunlicher ist dies, da das Schicksal dieser Kinder noch gar nicht so lange her ist. Hier hat Linda Winterberg ein gutes Werk getan, dieses Thema bekannt zu machen. Sie beschreibt die Situation der Kinder eindringlich und gefühlvoll, so daß man innerlich sehr bewegt ist. Man bekommt automatisch Mitleid mit diesen Kindern. Dadurch, daß die Charaktere der beiden Schwestern gut getroffen werden, wird ihr Schicksal noch erschütternder.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Verdingkinder in der Schweiz - von büchernarr - 23.01.2019 zu Linda Winterberg „Die verlorene Schwester“
Nach dem Tod ihres Vaters bleiben die Schwestern Lena und Marie nicht lange bei der kranken Mutter, denn das Jugendamt nimmt die beiden gegen ihren Willen in ein Heim, wo sie getrennt in zwei verschiedenen Familie zur Pflege gegeben werden. Marie kommt zur einer Familie, die eine Gärtnerei besitzt und wächst eingermassen normal auf. Sie kann die Schule besuchen. hilft beim Unternehmen der Familie mit und bekommt später eine Ausbildung zur Floristin. Als sie aber schwanger wird, will man ihr das Kind entreissen. Sie will dafür kämpfen und sich mit ihrer Schwester wiedervereinen. Lena hingegen trifft es schwer. Sie wächst bei einer Familie auf, die einen Bauernhof besitzt, darf die Schule nicht besuchen, muss schuften und wird geschlagen und später noch vom Sohn des Besitzers vergewaltigt. Ich wusste bisher nir recht wenig über die Verdingkinder in der Schweiz und das Buch ermöglicht dem Leser einen Einblick in diese tragischen Verhältnisse, in denen diese Kinder aufwachsen mussten und das erst vor ein paar Jehrzehnten. Deshalb denke ich, dass dieses Buch wichtig ist, denn es lehrt uns nicht zu vergessen, was manche Menschen mitmachten mussten. Das Happy End am ende war lang ersehnt, denn man leidet wirklich mit den Schicksalen der Mädchen mit, umso grösser ist das die Freude, auch wenn sie fiktiv ist.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Verdingkinder - von Anonym - 22.01.2019 zu Linda Winterberg „Die verlorene Schwester“
Die erfolgreiche Bankerin Anna Volkmann erfährt zufällig, dass sie adoptiert wurde. Das bringt ihr Leben durcheinander und sie macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Parallel werden wir in das Jahr 1969 zurückversetzt. Nachdem ihr Vater gestorben und ihre Mutter krank geworden ist werden die Geschwister Lena und Marie in ein Heim gesteckt und dann zu Familien gegeben, wo sie wie Sklaven gehalten werden. Beide Stränge werden abwechselnd erzählt. Die Kapitel sind mit Zeitangaben überschrieben, so dass man nicht durcheinander kommt. Vor allen die Geschichte der beiden Mädchen haben mich schockiert. Ich hätte nicht geglaubt, dass es das noch in den siebziger Jahren in Europa geben hat. Ohne die Zeitangaben hätte ich es hundert Jahre früher verortet. Über die Verdingkinder habe ich erst durch dieses Buch erfahren. Die Autorin hat die Personen gut beschrieben, so dass man mitfiebern und mitleiden konnte. Sie hat eine gute Balance gefunden, so dass das Buch nicht in das Schnulzige abgleitet. Mir hat das Buch gut gefallen und ich vergebe 4 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Unfassbar - von Daddy Cool - 15.12.2018 zu Linda Winterberg „Die verlorene Schwester“
Lena und Marie werden nach dem Tod des Vaters von ihrer kranken Mutter durch die Fürsorge getrennt. Sie werden getrennt. Lena wird als Verdingkind auf einen Bauernhof geschickt, muß hart arbeiten und wird geschlagen. Marie wächst in einer Familie als Pflegekind auf.  Linda Winterberg behsndelt hier ein Thema, von dem man hier wohl bisher nicht allzuviel wußte. Erschreckend ist, daß es noch gar nicht so lange her ist. Die Autorin schildert hier Tatsachen, die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen. Das Schicksal der Kinder wird auf eindringliche und anschauliche Art und Weise beschrieben. Man kann sich gut in die Geschichte einfinden und sich die Personen vorstellen. Hier liegt ein Buch vor, daß es in sich hat! 
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schockierende, berührend erzählte Schicksalsgeschichte - von Gartenfee - 25.11.2018 zu Linda Winterberg „Die verlorene Schwester“
Linda Winterbergs Roman" Die verlorene Schwester" hat mich sofort neugierig gemacht, nachdem ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte, denn über die "Verdingkinder" in der Schweiz hatte ich noch nie gehört. Die Geschichte handelt von Marie und Lena die als Geschwister bis zum plötzlichen Tod des Vaters, die sie über alles liebt, glücklich und behütet aufgewachsen. Die Mutter ist mit dem Tod des Vaters überfordert, wird depressiv, kann sich nicht mehr ausreichend um die Kinder kümmern und die staatlichen Stellen entziehen der Mutter die Kinder, sie kommen in ein Heim, werden getrennt und erleben völlig unterschiedliche Schicksale¿.die prägen und berühren¿. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, in der Gegenwart, wo Anna durch einen Zufall erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihrem Ursprung nachgehen möchte sowie in der Zeit der 70iger Jahre, die die unterschiedlichen Schicksale der beiden Geschwister erzählt. Die Autorin beschreibt sehr authentisch, aber auch sehr einfühlsam das Schicksal von Marie und Lena, ihre Odyssee durch verschiedene Heime, Zuweisungen an Familien teils als billige rechtlose Arbeitskräfte, ihre Entbehrungen, das Trauma bis in die Gegenwart. Der Roman hat mich berührt und auch traurig gemacht und als ich im Nachwort las, dass die legalisierte Praxis der "Verdingkinder" bis hin die die 80iger Jahre dauerte, hat mich schockiert. Der Roman ist spannend und fesselnd geschrieben, macht aber auch traurig und berührt. Von mir eine klare Leseempfehlung für einen Roman, der auf das Thema der "Verdingkinder" aufmerksam macht und aufklärt über ein dunkles Thema der Geschichte der Schweiz und dadurch den Kindern eine Stimme auf Anhörung und Widergutmachung verleiht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lange Anlaufphase, dann überzeugend! - von Lia48 - 24.11.2018 zu Linda Winterberg „Die verlorene Schwester“
INHALT: Bern, 1968: Seit ihr Vater vor einem Jahr gestorben ist, hat sich das Leben für die 13-jährige Marie und die 11-jährige Lena, sehr verändert. In ihrer Trauer gefangen, vernachlässigt die Mutter ihre Töchter, welche nun auf sich allein gestellt sind. Als die Fürsorge die Kinder schließlich in Obhut nimmt, werden die Geschwister getrennt und an zwei unterschiedliche Pflegefamilien verdingt . Doch während Marie auf eine recht freundliche Familie trifft und auch zur Schule gehen darf, muss Lena auf dem Bauernhof hart arbeiten. Verdingkinder haben keinen guten Ruf und das Mädchen ist von nun an regelmäßig Gewalt und Misshandlungen ausgesetzt. Werden die Schwestern sich jemals wiedersehen und in Freiheit leben können? Zürich, 2008: Die 35-jährige Investmentbankerin Anna, findet zufällig heraus, dass sie adoptiert wurde und macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln, wobei sie bei der Rechrche auf die Verdingkinder stößt... Die Verdingkinder in der Schweiz sind ein Thema, das betroffen macht und nicht vergessen werden darf. Ulrike Renk, Autorin von Die Zeit der Kraniche MEINUNG: Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der drei Mädchen/ Frauen geschildert. Trotzdem hatte ich den Eindruck, mir von jeder Person ein gutes Bild machen zu können, so dass ich die Erzählweise als gelungen empfand. Auf mich wirkte die Lektüre insgesamt rund und durchdacht. Die sprachliche Gestaltung empfand ich als sehr einfach, die Beschreibungen konnte ich mir dabei bildlich vor Augen führen. Ab ca. der Mitte des Buches hatte ich das Gefühl, mittendrin zu sein. Ich hab mit den unterschiedlichen und interessanten Charakteren mitgefiebert und ihre Wege gerne verfolgt. Ich fand es toll, dass die Autorin dieses wichtige Thema der Verdingkinder in ihrem Buch bearbeitet und somit darauf aufmerksam macht. Am Beispiel der Protagonisten bekommt man einen guten Eindruck, wie das damals abgelaufen sein könnte. Leider habe ich fast 200 Seiten gebraucht, bis ich richtig in das Buch gefunden habe. Bei Lena und Marie kamen trotz der dramatischen Vorkommnisse, anfangs kaum Gefühle bei mir an! Und Anna war mir zu Beginn richtig unsympathisch! Bei knapp der Hälfte hat mich dann aber die Geschichte und jeder der drei Handlungsstränge mit den jeweiligen Personen gepackt und auch überzeugt! FAZIT: Nach einer sehr langen Anlaufphase, konnte mich die Geschichte überzeugen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Schicksal der Verdingkinder - von leseratte1310 - 22.11.2018 zu Linda Winterberg „Die verlorene Schwester“
Durch Zufall erfährt die erfolgreiche Investmentbankerin Anna, dass sie adoptiert wurde. Sie ist sehr enttäuscht, dass ihre Adoptiveltern nicht ehrlich zu ihr waren und muss nun ihr neues Wissen erst einmal verarbeiten. Sie erinnert sich daran, kürzlich einen Artikel über Verdingkinder gelesen zu haben. Daher macht sie sich an die Recherche, um herauszufinden, wer ihre Mutter ist und wer sie selbst ist. Neben diesem Handlungsstrang erfahren wir die Geschichte von Lena und ihrer zwei Jahre älteren Schwester Marie, die in der Vergangenheit (1969) spielt. Da die Mutter der Schwestern nach dem Tod des Vaters depressiv wird und sich nicht richtig um die Mädchen kümmern kann, steckt die Fürsorge die beiden zunächst ins Heim und etwas später als Verdingkinder getrennt in Pflegefamilien. Die Autorin hat einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil. Während mich der Handlungsstrang um Lena und Marie vollkommen in den Bann gezogen hat, konnte mich der Teil um Anna nicht so packen. Einerseits konnte ich die Enttäuschung von Anna nachvollziehen, als sie erfährt, dass sie adoptiert ist. Doch mir war Anna nicht besonders sympathisch, da sie mit anderen nicht so besonders freundlich umging. Auch ihre Handlungen fand ich teilweise überzogen. Mit Lena und Marie konnte ich jedoch wirklich mitfühlen, denn ihr Schicksal ist wirklich tragisch. Dabei hat Lena den schlimmeren Part gehabt. Sie musste hart arbeiten und wurde misshandelt. Marie ging es in ihrer Pflegefamilie wesentlich besser. Doch dann wird sie schwanger. Es ist erschreckend, wie die Kinder, die von der Schweizer Fürsorge als Verdingkinder in die Familien gegeben wurden, ausgenutzt, misshandelt und missbraucht wurden. Diese Fremdunterbringung begann 1800 und wurde bis in die 1980er Jahre so gehandhabt. Ähnliches gab es aber auch in Deutschland und Schweden. Besonders betroffen gemacht hat mich, dass diese schrecklichen Dinge noch so lange möglich waren. Es ist ein sehr emotionaler Roman, der noch lange nachhallt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lesehighlicht am Ende des Jahres - von Lesemone - 16.11.2018 zu Linda Winterberg „Die verlorene Schwester“
Bis zu diesem Buch habe ich noch nie etwas über die Verdingkinder aus der Schweiz gehört. Was ich in diesem Buch darüber gelesen habe, lässt mich echt fassungslos zurück. Wie kann es sein, dass es bis 1980 eine solch grausame, gemeine und abstoßende Praxis in der Schweiz gab und niemand diese Misstände anprangerte? Auch wenn die Geschichte von Lena und Marie in diesem Buch fiktiv ist, so erzählt die Autorin am Ende des Buches, dass sie stellvertretend für viele einzelne Schicksale steht und diese schlimmen Geschehnisse ganz vielen Kindern wirklich passiert sind. Wie können Menschen nur so grausam sein? Obwohl das Thema des Buches sehr erschütternd ist, schafft es die Autorin eine unterhaltsame und leicht zu lesende Geschichte daraus zu machen. Was Marie und Lena erdulden mussten und wie sie in diese Situation hineingeraten sind, war unglaublich. Ständig dachte ich, dass kann doch nicht sein, das können die doch nicht einfach so machen. Doch, sie konnten und keiner hat sich dagegen gestellt! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil es so interessant und emotionsgeladen geschrieben ist und ich so gefesselt davon war, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte. Ein absolutes Lesehighlight am Ende des Jahres und ich finde es klasse, dass die Autorin den Mut hatte, über so ein schweres Thema zu schreiben, von dem die wenigsten Leser überhaupt etwas wissen bwz. anscheinend sehr viele Menschen die Augen davor verschlossen haben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das traurige Schicksal der Schweizer Verdingkinder - von Nijura - 09.11.2018 zu Linda Winterberg „Die verlorene Schwester“
Schweiz 1969: Die Geschwister Marie und Lena werden nach dem Tod des Vaters der kranken Mutter entrissen, da diese sich nicht mehr um sie kümmern kann. Die beiden werden der Fürsorge übergeben und werden getrennt voneinander an Pflegefamilien verdingt. Die jüngere der Schwestern, Lena, trifft es sehr hart, sie muss auf einem Bauernhof schuften. Ihre Schwester Marie hat es scheinbar besser getroffen, so darf sie bei einer Pflegefamilie im Blumenladen eine Ausbildung als Floristin beginnen, doch bald schlägt auch hier das Schicksal grausam zu. Zürich 2008: Die Investmentbankerin Anna erfährt durch Zufall, dass sie adoptiert wurde und ist schockiert. Bei ihren Recherchen stößt sie auf die Verdingkinder, war ihre Mutter darunter? Meine Meinung: Um 1800 herum begann die Schweiz Kinder zu "verdingen", also Kinder an Pflegeeltern abzugeben, je weniger Kostgeld die Pflegeeltern wollten, desto eher bekamen sie Kinder zugeteilt. Die Pflegekinder mussten bei den Pflegeeltern arbeiten und wenn sie Pech hatten (was viele hatten), mussten sie auf Bauernhöfen etc. harte Arbeit verrichten und wurden zum Dank noch geschlagen und missbraucht. Betroffen davon waren hauptsächlich Waisen- und Scheidungskinder. Die Verdingkinder wurden geächtet und als Abschaum der Gesellschaft angesehen. Schockiert hat mich, dass es in der Schweiz tatsächlich bis 1980 solche Zustände gab. Ich musste mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass der Roman nicht im finstersten Mittelalter spielt, sondern in unserem Zeitalter. Der Roman ist sehr spannend geschrieben, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Ich wusste zwar von Anfang an, dass eine der beiden Schwestern ein Kind zur Adoption freigeben musste, aber die Autorin hat mich als Leserin geschickt im Unklaren gelassen, was die Spannung noch anhob. Selten habe ich eine Geschichte gelesen, die mir so zu Herzen ging, wie diese hier. Das Schicksal der beiden Mädchen war so ergreifend geschildert, dass mir oftmals die Tränen in die Augen schossen. Fazit: Berührender und spannender Roman mit wahrem Hintergrund, absolute Leseempfehlung!
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