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Der Spielmann

Die Geschichte des Johann Georg Faustus. 'Faustus-Serie'.…
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Produktdetails

Titel: Der Spielmann
Autor/en: Oliver Pötzsch

ISBN: 3471351590
EAN: 9783471351598
Die Geschichte des Johann Georg Faustus.
'Faustus-Serie'.
1. Auflage.
List Paul Verlag

21. September 2018 - gebunden - 784 Seiten

Das älteste Spiel der Welt ist das Spiel um deine Seele ...

1486: Knittlingen ist ein ruhiger Ort im Kraichgau. Bis zu dem Tag, als die Gaukler in die Stadt kommen - und plötzlich Kinder verschwinden. Johann Georg, genannt "Faustus", der Glückliche, kümmert das nicht. Ihn interessiert nur der Spielmann und Magier Tonio del Moravia: Von dem blassen Mann mit den stechend schwarzen Augen, der Johann eine große Zukunft als Gelehrter voraussagt, geht eine seltsame Faszination aus. Johann schließt sich ihm an, gemeinsam ziehen sie durch die deutschen Lande. Der junge Mann saugt alles auf, was Tonio ihm beibringt. Doch von Tonios Lehren geht eine ungeahnte Gefahr aus, und schon bald beschleicht Johann das Gefühl, dass sein Meister mit dunklen Mächten im Bunde steht. Mächte, die Johanns ganzes weiteres Leben bestimmen werden ...

Ein farbenprächtiges Abenteuer-Epos von Bestsellerautor Oliver Pötzsch
Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der "Henkerstochter"-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.
""Der Spielmann" von Oliver Pötzsch, die Geschichte des Johann Georg Faustus, bietet Lesefutter genug für lange Winterabende.", BR 5 "Neues vom Buchmarkt", Sabine Zaplin, 05.12.2018
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Faust einmal anders - von büchernarr - 19.12.2018 zu Oliver Pötzsch „Der Spielmann“
Johann wächst mit drei weiteren Brüdern im Kraichgau auf. Seine Mutter nennt ihn liebevoll Faustus, der Glückliche, weil bei seiner Geburt die Sterne günstig standen und ihm eine bl[hende Yukunft vorausgesehne wird. Johann ist tatsächlich sehr wissbegierig ,intelligent und lernt schnell, hat aber mit seiner Familie keinen guten Kontakt, ausser mit seiner Mutter, die ihn verehrt. Als diese aber stirbt und sein Vater ihn vor die Türe stellt, ist es als Sechszehnjähriger auf sich gestellt und zieht mit dem Alchimisten und Magier Tonio del Moravia durch das Land. Die nächsten Jahre wird er dessen gelehriger Schüler aber bald beschleicht Johann das Gefühl, dass sein Meister mit dunklen Mächten im Bunde steht. Bis etwas Schreckliches geschieht.... Ein farbenprächtiger historischer Abenteuer-Roman vom Bestsellerautor Oliver Pötzsch, mit sehr bildlich dargestellten Charakteren. Hier ist dem Autor eine tolle historische Geschichte gelungen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Toller Historienschmöker - von Fornika - 13.11.2018 zu Oliver Pötzsch „Der Spielmann“
Der junge Johann versteht die Welt nicht mehr, denn nach dem plötzlichen Tod der Mutter setzt ihn der Vater einfach vor die Tür. Doch Johann würde nicht Der Glückliche genannt werden, würde er seinen Weg nicht finden. Dieser führt ihn in die Arme des Magiers Tonio del Moravia, der ihn bald als Lehrling mit den verschiedensten Künsten vertraut macht. Auch mit den dunklen. Der sagenumwobene Dr. Johannes Faust hat nicht nur Goethe und Marlowe inspiriert, sondern auch Oliver Pötzsch. Er hat dieser vielumschriebenen Persönlichkeit mit seinem historischen Roman noch einmal ganz neues Leben eingehaucht. Sein Faustus ist ein wissbegieriger, kluger Kopf, der jedoch auch vor den dunklen Künsten nicht zurückschreckt. Trotz dieser dunklen Seite war er mir schnell sympathisch, und man kann sein Denken und Handeln immer gut nachvollziehen. Dieses Hin und Her zwischen Gut und Böse macht einen großen Reiz der Geschichte aus, man drückt Faustus immer die Daumen, dass er letztendlich auf der richtigen Seite landen möge. Seine wissenschaftlichen Ausflüge fand ich ebenfalls sehr spannend, er bewegt sich zeitweilig unter den klügsten Köpfen seiner Zeit und so gibt es einiges zu lernen. Natürlich kenne ich Goethes Faust, und so war es immer wieder schön an ganz unverhofften Stellen Zitate daraus zu finden. Mir hat der Erzählstil unglaublich gut gefallen, der Autor beschreibt die Geschichte von Faustus in buntesten Farben, egal ob es sich dabei um die farbenfrohe Gauklertruppe oder die düstere Magie von Moravia handelt. Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich, ich habe mit Johann gebangt und gehofft, gelacht und gelernt. Ein toller Historienschmöker, der altbekanntem Stoff neues Leben einhaucht. Band Zwei wird schon jetzt sehnlichst erwartet.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der Pakt mit dem Teufel - von leseratte1310 - 29.10.2018 zu Oliver Pötzsch „Der Spielmann“
Eines Tages kommen die Gaukler in den kleinen Ort Knittlingen. Der achtjährige Johann Faustus ist von ihren Darbietungen begeistert. Ganz besonders aber ist er von dem Magier und Astrologen Tonio del Moravia fasziniert. Während die Gaukler die Leute unterhalten, verschwinden Kinder aus der Stadt. Jahre später ist Johanns geliebte Mutter verstorben und seine Freundin Margarethe muss einen anderen heiraten, da begegnet er Tonio del Moravia wieder und schließt sich ihm an. Einerseits nimmt Johann alles in sich auf, was er erlebt und erfährt, andererseits ist ihm Tonio zunehmend unheimlich. Was für ein Geheimnis umgibt diesen geheimnisvollen Menschen? Der Autor hat einen schönen bildhaften Schreibstil, so dass man alles gleich gut vor Augen hat. Die Charaktere sind alle sehr gut und lebendig beschrieben. Die Mutter sagte Johann Georg Faustus ein glückliches Leben voraus. Ansonsten hat er es als dritter Sohn der Familie nicht so leicht. Aber er ist von sich überzeugt und hat etwas Arrogantes an sich, das ihn mir nicht sympathisch machte. Doch er hat etwas, das die Menschen für ihn einnimmt. Oliver Pötzsch erzählt in diesem Roman die Geschichte des Faust neu. Johann Faust strebt nach Wissen und muss mit dunklen Mächten fertig werden. Am Ende erkennt er, dass man dem Teufel nicht entkommen kann. Der Leser begleitet Faust durch die damalige Zeit und durch eine Reihe von Ländern. Die Lebensumstände werden anschaulich dargestellt. Die Macht der Kirche ist groß und in allen Lebensbereichen spürbar. Auch wenn die Geschichte von Anfang an spannend ist, so gab es durch die ausführlichen Beschreibungen auch schon mal Längen. Trotzdem hat mir dieser Roman gut gefallen. Ein unterhaltsamer und spannender historischer Roman.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Historisch toll - von Daddy Cool - 13.10.2018 zu Oliver Pötzsch „Der Spielmann“
Wir begleiten den jungen Faustus durch seine Kindheit. Er ist begeistert von Gauklern und Spielleuten, liest gerne und ist neugierig. Als seine Mutter stirbt zieht er mit einem Mann durchs Land, der ihn unter seine Fittiche nimmt. Kurz darauf schließt sich Faustus einer Gauklertruppe an.  Oliver Pötzsch hat es wieder geschafft. Er hat einen historischen Roman von bedeutendem Umfang geschrieben, der ein historisches Thema behandelt, was mich gefesselt hat. Die Geschichte beginnt etwas schleppend, nimmt jedoch schnell Fahrt auf und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Da spielt die Seitenzahl schon keine Rolle mehr, man fliegt durch die Seiten. Auch der Schreibstil macht ein flüssiges und interessiertes Lesen möglich. Die Handlung ist gespickt mit Charakteren, über die man schon einmal etwas gehört hat, hier aber noch einiges lernen kann.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Konnte mich voll und ganz überzeugen - von jiskett - 11.10.2018 zu Oliver Pötzsch „Der Spielmann“
Der Spielmann war mein erstes Buch von Oliver Pötzsch, aber bestimmt nicht das letzte. Die Geschichte konnte mich von der ersten Seite an fesseln, sie war sowohl spannend als auch interessant und die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Der Protagonist ist Johann Georg Gerlach, Faustus genannt, dessen Leben als Vorlage für die bekannte Erzählung um Doktor Faust und seinen Pakt mit dem Teufel angesehen wird. Der Autor hat einige Parallelen eingebaut und sogar mehrere Zitate aus Goethes Werk verwendet, was sehr interessant war, obwohl mir vermutlich einiges entgangen ist, da ich Faust zuletzt vor einigen Jahren gelesen habe. Trotz der Länge von knapp 800 Seiten fand ich das Buch durchgehend packend. Der Werdegang von Johann verläuft alles andere als geradlinig und durch seine Reisen an unterschiedliche Orte ist es Pötzsch möglich, vielfältige Einblicke in das Leben in der damaligen Zeit zu gewähren und die Darstellungen kamen mir dabei authentisch vor. Besonders gefallen hat mir, dass die ganzen Einzelheiten zu großen Teilen beiläufig in die Handlung einflossen, da der Fokus auf Johann, seinen Erlebnissen und auch seinen Studien lag. Das Wissen, das er sich angeeignet hat, wurde ebenfalls gut vermittelt; wenn im Detail auf etwas eingegangen wurde, fand ich die Erklärungen leicht verständlich und nicht zu kompliziert, während zugleich deutlich wurde, dass der Protagonist sich mit Dingen befasst, die die Kenntnisse vieler Menschen - und vor allem seiner Zeitgenossen - übersteigen. Sein großer Wissensdurst spielte für die Geschichte eine entscheidende Rolle und ich mochte, wie sein Verhalten davon beeinflusst wurde, doch obwohl er wirklich bedeutsam ist, macht er nur eine Facette seines Charakters aus. Johann hat gute, aber auch einige negative Eigenschaften und seine Ecken und Kanten wurden ausgiebig beleuchtet; zudem ist deutlich, dass er sich im Lauf der Handlung weiter entwickelt und von seinen Erfahrungen stark geprägt wird, was ich gut und mehr als glaubwürdig fand. Die Nebenfiguren wurden ebenfalls gut ausgearbeitet. Tonio, der Johann in jungen Jahren bei sich aufnimmt und ihm einiges beibringt, war ein sehr interessanter Charakter, dessen Präsenz beinahe durchgehend zu spüren war. Man erfährt nur wenig über seine Vergangenheit und auch seine vollständige Motivation wird erst spät enthüllt, doch dadurch ist er sehr geheimnisvoll und die Bedrohung, die von ihm ausgeht, wurde beinahe greifbar dargestellt. Es gibt einige unheimliche, übernatürlich anmutende Szenen und es war zwar beklemmend, aber faszinierend zu spekulieren, was hinter seinem Verhalten stecken könnte und worauf die Geschichte hinauslaufen würde. Die Spannung wird über das ganze Buch aufrecht erhalten, obwohl es durchaus Abschnitte gibt, in denen die düsteren Elemente in den Hintergrund treten; die Balance war meiner Meinung nach sehr gelungen. Am Ende überschlagen sich dann die Ereignisse geradezu und es war sehr leicht, mit den Figuren mitzufiebern und auf einen guten Ausgang zu hoffen. Einige der Entwicklungen haben mich überrascht, doch der Abschluss der Erzählung hat mir gut gefallen und er macht neugierig auf den zweiten Band, der nächstes Jahr erscheinen soll. Das Nachwort, in dem der Autor auf die Entstehungsgeschichte des Buches eingeht und erklärt, was sich historisch belegen lässt, war ebenfalls lesenswert. FAZIT: Der Spielmann konnte mich voll und ganz überzeugen; Pötzsch schreibt atmosphärisch dicht, die Handlung war fesselnd, es gab sowohl emotionale als auch angemessen unheimliche Momente und der Protagonist war ein faszinierender, vielschichtiger Charakter, dessen Werdegang sehr interessant geschildert wurde.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fesselnd - von Catelyn - 09.10.2018 zu Oliver Pötzsch „Der Spielmann“
Auf diesen ersten Band der Faust-Saga war ich gespannt. Ich mag die Henkers-Reihe von Oliver Pötzsch und auch in diesem Buch hat mich der Autor wieder auf einige spannende Geschichtsreihe mitgenommen. Wort- und bildgewaltig lässt mich der Autor in die Welt der Gaukler, Spielleute und Mystiker eintauchen. Johann ist anders als seine Geschwister und etwas ganz besonderes. Man lebt und leidet mit ihm. Es war eigentlich nicht seine Zeit in die er hinein geboren wurde. Er schließt sich daher Tonio an, der ihn seit ihrem ersten Treffen fasziniert. Wieder ist es ein Buch welches schonungslos das Leben im 15. Jahrhundert beschreibt und dies sehr detailliert. Ich freu mich bereits auf den nächsten Teil.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Faust mal anders - von flieder - 27.09.2018 zu Oliver Pötzsch „Der Spielmann“
1486 Knittlingen im Kraichgau. Die Sterne scheinen es gut zu meinen mit Johann Georg. Seine Mutter erzählte ihm, dass die Sternenkonstellation bei seiner Geburt etwas ganz besonders gewesen sei und sie nannte ihn deshalb Faustus der Glückliche. Das sein Leben nicht immer so glücklich sein wird musste er schmerzhaft erfahren als seine Mutter ihrer Krankheit erliegt. Seine großen Brüder übernehmen den Hof und für ihn und seinen kleinen Bruder Martin scheint kein Platz mehr zu sein. Die schützende Hand der Mutter fehlt überall. Als dann auch noch der kleine Martin, wie schon viele andere Kinder vor ihm, im Wald spurlos verschwindet jagt der Vater Johann vom Hof. Er schließt sich einem geheimnisvollen Magier an und zieht mit ihm durch die Lande. Tonio del Moravia bringt ihm vieles bei was er wie einen Schwamm in sich aufzieht. Doch die Lehren scheinen nicht immer harmlos zu sein denn der Meister scheint mit dunklen Mächten im Bunde zu stehen. Sein letzter Ausweg scheint die Flucht zu sein die ihn nach Italien führt. Auch hier erweitert er sein Wissen, dass ihm scheinbar unschlagbare Macht gibt. Längst fühlt er sich unangreifbar, doch sein alter Lehrmeister hat ihn noch nicht vergessen, zig Jahre später schließt sich der Kreis und Faustus muss wieder gegen dunkle Mächte kämpfen. Jetzt geht es um Leben und Tod. Bücher von Oliver Pötzsch sind immer wieder ein Garant für atemlose Spannung. Dieses Mal hat er es geschafft den alten Klassiker von Goethe in ein empfehlenswertes Buch zu verpacken. Jeder kennt die Geschichte rund um den Alchemisten Faust. Doch irgendwie fühlt man sich ihm in Der Spielmann viel näher. Tolle Beschreibungen der verschiedenen Wirkungsstätten, liebenswert ausgearbeitete Protagonisten und die immer wieder sehr hoch gehaltene Spannung machen dieses Buch zu einem besonderen Highlight. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung, die im Herbst 2019 erscheinen soll und kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fesselnd, faszinierend, fiktiv - aber mit realen Grundlagen und ein überaus atmo - von smartie11 - 27.09.2018 zu Oliver Pötzsch „Der Spielmann“
"Dann verließ er für immer sein Zuhause und machte sich auf den Weg. Noch wusste Johann nicht, dass ihn dieser Weg in die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen führen würde. In die ganze Welt und darüber hinaus." (S. 121) Meine Meinung: Historische Romane sind normalerweise nicht unbedingt mein Lieblingsgenre, aber die Geschichte um eine der wohl geheimnisvollsten Personen der deutschen Geschichte hat mich von Anfang an gereizt. Berühmt wurde "Faust" durch Goethe, aber gegeben hat es Doktor Johann Faust(us) wirklich (geboren vermutlich 1478). Über diese historische Persönlichkeit ist nicht Vieles bekannt oder gar belegt, so dass sich in seinem Leben breiter Raum für Spekulationen und Fantasie ergibt, den Oliver Pötzsch in diesem Buch ganz hervorragend ausgenutzt hat! Zu Beginn lernen wir als Leser den noch jungen "Johann Georg Faustus" kennen, der fasziniert ist von Gauklern, Zauberern und Spielleuten. Während einer schweren Kindheit und Jugend muss er gleich mehrere Schicksalsschläge hinnehmen und mit 16 beginnt für ihn eine Leben, das man heute wohl als "Road Trip" bezeichnen würde. Auf der ständigen Flucht vor seiner eigenen Vergangenheit und seinen ureigenen Dämonen verschlägt es Johann quer durch das damalige "Heilige Römische Reich Deutscher Nation". Im stetigen Begehren, sein Wissen zu vermehren, entwickelt er sich dabei zu einem Universalgelehrten und ihm eilt dabei ein Ruf voraus, der zwischen bewundert und gefürchtet sein changiert. Medicus, Zauberer oder Nekromant sind nur einige der Bezeichnungen, die das Volk für Dr. Faustus kennt. Unglaublich geschickt spielt Autor Oliver Pötzsch dabei immer wieder mit Mystery-Elementen, doch ohne wirklich Mystery zu verwenden. Das hat mir extrem gut gefallen! Was ist Schein, was Wirklichkeit - eine Frage, die sich nicht nur Johann stellt, sondern ich mir als Leser ebenso. Genau so müssen auch den Menschen im ausgehenden Spätmittelalter die neuesten Erkenntnisse und Erfindungen vorgekommen sein, die Wissenschaftler aus Angst vor Verfolgung zunächst oft erst im Geheimen machen konnten. Es ist eine Zeit des Umbruchs kurz vor dem Beginn der Neuzeit. Der Buchdruck verbreitet sich langsam - und damit auch das Wissen - und neue Theorien verbreiten sich trotz des immer schwärenden Vorwurfs der Ketzerei unaufhaltsam weiter, wie etwa, dass die Erde eine Kugel ist ("Es ist ein schmaler Grat zwischen dem, was die Kirche glaubt und was sie als Ketzerei verdammt" - S. 54). So begegnen uns in diesem Buch auch viele Namen bekannter und berühmter Zeitgenossen, wie Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer, Amerigo Vespucci oder auch Conrad Celtis und Henricus Cornelius Agrippa von Nettesheim ("Occulta Philosophia"). Untrennbar mit seinem Protagonisten Johann Faustus hat Oliver Pötzsch aber noch eine weitere, historisch belegte Figur von sehr zweifelhaftem Ruf in seinem Roman eingebaut, die ich hier der Spannung halber noch nicht verraten möchte. Deren Zusammenhang mit dem Antagonisten dieser Geschichte bleibt bis zum Ende im Reich der Vermutungen. Insbesondere das Zusammenspiel dieser Charaktere - so gleich, und doch so verschieden! - macht dieses Buch absolut lesenswert und stellenweise wirklich extrem spannend! Neben dieser unglaublich bewegenden und fesselnden Lebensgeschichte besticht dieses Buch aber auch durch seine liebevolle Gestaltung mit Lesebändchen und farbigen Karten auf den Umschlaginnenseiten sowie insbesondere durch den wunderbaren Schreibstil des Autors, der es immer wieder schafft, die Atmosphäre mit treffenden Worten zu transportieren und Bilder im Kopf entstehen zu lassen ("Ein Summen und Klagen, das von irgendwo aus den Tiefen der Gänge zu ihm herüberwehte, ein an- und abschwellendes Quaken, wie aus den Mündern großer blinder Frösche, die in tiefen unterirdischen Seen schwammen." - S. 681). FAZIT: Eine faszinierende Geschichte mit Tragik, Dramatik, Spannung und auch einigen Mystery-Elementen. Fantastisch!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Klare Leseempfehlung ! - von lesebiene - 23.09.2018 zu Oliver Pötzsch „Der Spielmann“
Meine Meinung :  Dies ist mein erstes Buch des Erfolgsautors Oliver Pötzsch und es ist sogleich das erste wahre Highlight im Genre der historischen Romane dieses Jahr.  Pötzsch baut in seinem Plot die wahre Geschichte des Faustus rundum fiktive Szenen zu einem abenteuerlichen und stets spannenden Gerüst zusammen.  Ganz nebenbei gelingt ihm eine fast schon magisch anmutende Atmosphäre, die den Leser in eine andere Zeit entführt und dies gelingt dem Autor spielerisch. Gerade in der Charakter- und Zeit gestaltenden Ausarbeitung liegt die Stärke des Buches, man vergisst als Leser die Gegenwart und versinkt in eine Geschichte, die spannender und interessanter kaum hätte erzählt werden können!  Fazit :  Für mich ein absolutes, welches wahre Historie spannend und interessant umsetzt!  Ein absoluter Lesetipp!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schöner historischer Roman - von buchleserin - 20.09.2018 zu Oliver Pötzsch „Der Spielmann“
"Der Spielmann" ist die Geschichte des Johann Georg Faustus von Autor Oliver Pötzsch. Gaukler kommen in die Stadt Knittlingen. Der kleine Johann, von seiner Mutter Faustus, der Glückliche, genannt, steht an der Straße und staunt. Er ist von den Darbietungen der Künstler völlig fasziniert. Zum Herbstmarkt strömen die Menschen von überall herbei. So lernt der kleine Faustus den Magier Tonio del Moravia kennen, einen unheimlichen Mann mit stechend schwarzen Augen. Von Oliver Pötzschs Henkerstochter-Reihe bin ich absolut begeistert. Die spannende Handlung, Kuisls Kommentare und seinen Spürsinn. Daher war ich natürlich jetzt auch ziemlich neugierig auf das neue Werk von ihm, die Geschichte des Johann Georg Faustus. Oliver Pötzsch hat einen so wunderbaren Erzählstil, bildhaft, detailliert und dabei ist die Handlung auch noch fesselnd und spannend. Man ist gleich mittendrin im Geschehen, als würde man Johann auf den Markt begleiten und den Gauklern zusehen. Johann lernt Zaubertricks und führt sie seiner Freundin Margarethe vor, in die er unsterblich verliebt ist. Auch die weitere Handlung bleibt durchgehend spannend. Johann trifft Jahre später wieder auf Tonio del Moravia und wird sein Gehilfe, da er Knittlingen verlassen muss. Zusammen ziehen sie als Gaukler und Magier umher. Faustus, der Glückliche, der eigentlich gar nicht glücklich ist, vermutet, dass Tonio sich mit schwarzer Magie beschäftigt. Wo auch die Gaukler hinkommen, verschwinden plötzlich kleine Kinder. Es geht nicht mit rechten Dingen zu. Mir hat die Handlung richtig gut gefallen, ein wunderbarer historischer Roman. Die Geschichte vom jungen Faustus bis zum bekannten Magier Doktor Johann Georg Faust. Auch die verschiedenen Charaktere haben mir sehr gefallen. Außer natürlich Faustus, hat mir auch Karl Wagner richtig gut gefallen. Die beiden sind ein tolles Team. Im Nachwort erzählt Oliver Pötzsch noch, wie er zu der Idee kam, diesen historischen Roman zu schreiben und er gibt auch noch Wandertipps zu den verschiedenen Handlungsorten. Anschließend sind die Zitate aufgeführt, die der Autor verwendet hat aus Goethes Drama "Faust, Der Tragödie erster Teil. "Der Spielmann" ist ein wirklich gelungener Auftakt der Faustus-Reihe und ich bin schon sehr gespannt auf den Folgeband.
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