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Die Tote im Wannsee

Kriminalroman. 'Wolf Heller'. 3. Auflage.
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Produktdetails

Titel: Die Tote im Wannsee
Autor/en: Lutz Wilhelm Kellerhoff

ISBN: 355005064X
EAN: 9783550050640
Kriminalroman.
'Wolf Heller'.
3. Auflage.
Ullstein Verlag GmbH

10. August 2018 - kartoniert - 384 Seiten

1968 - Wolf Heller ermittelt

Eine junge Frau wird tot am Ufer des Wannsees gefunden. Nur ihre roten Schlangenlederschuhe geben einen brauchbaren Hinweis auf ihre Identität. Als Kommissar Heller ein Bild der Schuhe in einer Berliner Zeitung veröffentlichen lässt, meldet sich eine Kollegin der Toten: Heidi Gent arbeitete in Horst Mahlers Anwaltskanzlei. Heller soll den Fall schnell abschließen, alles Politische ist zu meiden. Auf der Polizei liegt noch der Schatten der Ermordung von Benno Ohnesorg, der Druck aus dem Schöneberger Rathaus ist enorm. Doch als Heller zufällig mitbekommt, dass sein Chef lautstark mit einem Unbekannten über die Tote streitet, lässt er nicht mehr locker.

Rudi Dutschke, Uschi Obermaier, Willy Brandt, Axel Springer - die Sechzigerjahre sind ihre Bühne, West-Berlin ist ihre Bühne. Es stand viel auf dem Spiel in der irrlichternden Stadt. Und Wolf Heller muss sich als junger Kommissar in diesen Zeiten beweisen.

Martin Lutz (1969) und Sven Felix Kellerhoff (1971) sind von Beruf Journalisten. Uwe Wilhelm (1957) ist Drehbuchautor und Schriftsteller.
Kriminalität, Geschichte und Geschichten sind schon seit Jahren ihre Passion. Alle drei leben in Berlin.
"Lutz Wilhelm Kellerhof haben sie krimigerecht gebändigt und um die Tote eine spannend-plausible Spionageschichte geschrieben, detailverliebt recherchiert und mit Gefühl für den Beat der Zeit aufgeschrieben. Als wären sie dabei gewesen.", Der Tagesspiegel, Werner van Bebber, 13.12.2018
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannender Krimi im Berlin des Jahres 1968 - von Harry - 17.09.2018 zu Lutz Wilhelm Kellerhoff „Die Tote im Wannsee“
West-Berlin 1968. Im Strandbad Wannsee wird die Leiche von Heidi Gent gefunden, brutal erstochen. Kommissar Wolf Heller hat die Aufgabe, diesen Fall aufklären. Doch soll er ihn tatsächlich aufklären? Mit Fortschreiten der Ermittlungen wird ihm immer wieder durch seine Vorgesetzten nahegelegt, nicht zu viel zu ermitteln und ihm wird sogar der Posten seines Chefs angeboten. Nach und nach wird ihm immer klarer, daß er mit seinen Ermittlungen in ein Wespennest sticht. Der Kriminalfall vor den Studentenunruhen im Jahr 1968 ist spannend geschrieben. Immer durchzogen von den damaligen Krawallen, der Lebensweise der 60er, die im krassen Gegensatz zu den alten Gewohnheiten steht und die Menschen, die immer noch mit der Nazivergangenheit zu kämpfen haben. Die ausufernde Gewalt sowohl auf seiten der Studenten als auch der Polizei zeigt auf, wie machtlos der Staatsapparat damals auf die ungewohnten Situationen reagierte. Der Kriminalfall nimmt sich die Zeit, die er braucht. Die heutigen Ermittlungsmethoden liegen noch in ferner Zukunft, man hat gehört, daß in Amerika probiert wird, anhand von Blutspuren den Täter zu ermitteln, aber das ist noch ferne Zukunftsmusik. Und der Kriminalkommissar Wolf Heller, der das erste Mal mit Drogen in Kontakt kommt. Man hat das damals noch nicht ernst genommen, die Probleme, die damit einhergehen. Mir hat der Krimi gut gefallen. Angesiedelt in einer schwierigen Zeit. Zwar ist die Verknüpfung nicht nur der alten Nazis, sondern auch die Ost-West-Geschichte schon fast zuviel. Nichts desto trotz, hat mich dieser Krimi gut unterhalten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Politik-Krimi - von Bambisusuu - 05.09.2018 zu Lutz Wilhelm Kellerhoff „Die Tote im Wannsee“
Der Kriminalroman Die Tote im Wannsee wurde von den drei Autoren Martin Lutz , Sven Felix Kellerhoff und Uwe Wilhelm geschrieben und ist im Ullstein Verlag erschienen. Berlin 1968: Am Wannsee wird eine junge Mutter tot aufgefunden. Der Kommissar Wolf Heller widmet sich zügig dem Fall und versucht mit wenigen Beweisen den Täter zu überführen. Nach einer Zeitungsanzeige meldet sich ihre Kollegin. Doch es steckt mehr dahinter und obwohl Heller nicht viel mit der Politik am Hut hat, befindet er sich mitten im Politikgeschehen. Es sind revolutionäre Zeiten mit Seilschaften und radikalen Demonstrationen. Ein aufregender Einstieg bringt direkt Spannung und fesselt gleich zu Beginn. Der Leser wird mit dem Tod der Frau konfrontiert. Die Ermittlungen des Kommissars Heller verfolge ich als Leser mit. Neben dem Fall ist auch die Politik ein entscheidender Fokus, die für große Aufregung sorgt. Die Ermittlungen sind tiefgründig und schnell kommen viele Täter in Frage. Auch wenn es spannend blieb, habe ich hin und wieder den Überblick verloren. Die Anzahl der Charaktere ist beträchtlich und häufen sich mit der Zeit. Innerhalb der Aufklärung des Falls wird immer wieder in den Alltag des Kommissars geblickt, was den Charakter authentisch wirken lässt. Insgesamt habe ich mir hier eher als stiller Beobachter gefühlt, da ich nicht das Gefühl vom fieberhaften Miträtseln hatte. Besonders gelungen war die Darstellung der damaligen Zeit. Die Hauptstadt Berlin ist aufgewühlt und voller Unruhen. Die Gesellschaft in sich gespalten. Dabei wird die Historie und die zeitlichen Fakten in die Geschichte eingebaut, sodass man den Eindruck hatte, man wäre mittendrin. Zur Hilfestellung werden innerhalb eines Glossars wichtige Eckdaten und Begriffe der damaligen Zeit zusammengefasst. Ein gelungener Kriminalroman mit großer Recherche und interessanten Begebenheiten. Die politischen Ereignisse reißen mit und fesseln. Der Fall konnte mich hingegen nicht komplett überzeugen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll 1968 - Wolf Heller ermittelt in politisch aufgeheizten Zeiten. - von Inge Weis - 03.09.2018 zu Lutz Wilhelm Kellerhoff „Die Tote im Wannsee“
Berlin im Herbst 1968. Während die Studenten im eingemauerten Westteil der Stadt für eine Revolution demonstrieren, geht für viele Menschen das normale Leben weiter. So auch für die Beamten der Mordkommission. Die Leiche einer jungen Frau ist aus dem Wannsee geborgen worden. Der junge Kommissar Wolf Heller soll herausfinden, wer die Frau erstochen hat. Wie ein ganz normaler Krimi beginnt Die Tote im Wannsee , aber schnell wird klar, dass deer Roman eine ganz eigene Dimension besitzt. Denn die Kriminalhandlung ist eingebettet in ein facettenreiches Portrait einer spannenden Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs. Die Tote wird identifiziert als Heidi Gent, gutbürgerliche Ehefrau, Mutter zweier kleiner Kinder und von Beruf Sekretärin bei einem Rechtsanwalt. Schon bald gerät ihr Mann in Verdacht, aber er betont seine Unschuld und scheint auch kein Motiv zu haben. Als Heller die Wohnung der Toten durchsucht, stößt er allerdings auf ein Sparbuch, auf dem die Sekretärin eine ungewöhnlich hohe Summe angesammelt hatte. Hatte sie einen geheimen Nebenverdienst, von dem niemand wusste? Und hat dieses Geld etwas mit dem Mann im teuren Sportcoupé zu tun, der sie ein paar Mal nach Hause gebracht hat? Oder spielt es eine Rolle, dass ihr Arbeitgeber niemand anders ist als Horst Mahler, einer der prominenten Strafverteidiger linksradikaler Aktivisten und aktuell selbst gerade in Haft? Durch Hellers Ermittlungen bekommen die politischen Ereignisse des Jahres 1968 eine wichtige Rolle im Roman. Denn parallel zur Krimihandlung erzählt der Roman von einer Kommune, die plant, Mahler aus dem Gefängnis zu befreien und dann einen Aufstand anzuzetteln. Heller kommt mit seinen Ermittlungen nicht voran. So sehr er sich auch bemüht, immer wieder stößt er an seltsame Grenzen, so dass er sich bald sicher ist, irgendwas an dem Fall ist faul. Aber über das irgendwas kommt er lange Zeit nicht hinaus. Der Leser ist ihm da immer einen Schritt voraus. Die Erzählung verfolgt nicht nur Heller als Hauptfigur, sondern auch die radikalisierte Studentin Louise und den DDR Agenten Harry, der mehr weiß als alle anderen handelnden Personen. Die besondere Lage West-Berlins im Kalten Krieg taucht immer wieder als prägende Rahmenbedingung des Lebens in der Stadt auf, immer präsent, aber nie als aktuelles Drama. Auch die Vergangenheit immer noch präsent. Hellers Vorgesetzter war ebenso wie sein Vater im Zweiten Weltkrieg an Gräueltaten beteiligt, und die unbewältigte Vergangenheit ist ebenso mächtig wie die kontroverse Gegenwart. Der historischen Situation angemessen endet das Drama an der Mauer. Die drei Autoren Martin Lutz, Sven Felix Kellerhoff und Uwe Wilhelm haben in Die Tote im Wannsee ein packendes Porträt einer spannenden Zeit geschaffen, in dem reale Personen wie Bürgermeister Klaus Schütz, Horst Mahler, der Chansonnier Reinhard Mey und DDR-Spionagechef Markus Wolf auftauchen. Kombiniert mit einer packenden Handlung bietet der Roman ebenso spannende wie unterhaltsame Lektüre. Neben der Krimihandlung gelingt den Autoren eine großartige Beschreibung einer spannenden Epoche. Ein komplexer Fall, zwischenmenschliche Komplikationen gepaart mit historischer Genauigkeit und Anschaulichkeit. Tauchen Sie ein in das Hauptstadtgefühl der 68er Jahre. Das Buch führt auf kluge Weise Fiktion und historische Tatsachen zusammen, ohne ständig mit dem Zeigefinger der Belesenheit zu protzen. Ein Muss für Fans und solche die es werden wollen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Guter Krimi in politischem Umfeld - von BR - 02.09.2018 zu Lutz Wilhelm Kellerhoff „Die Tote im Wannsee“
Dieser Krimi ist angesiedelt in Westberlin in politisch unruhigen Zeit mit Studentenaufständen, alten Naziseilschaften, Stasieinflüssen und vieles mehr. Ich bin ein paar Jahre zu jung, als dass mir die politischen Ereignisse in Berlin selbst in Erinnerung wären. Aber die vielen genannten Namen aus Zeitgeschehen und Kultur waren mir doch zum großen Teil vertraut. Dem Autoren-Trio ist es spannender, schlüssiger Krimi gelungen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Geschichte "sich weiter trägt". Die Figur des Kommissars Heller ist gut aufgestellt, allerdings denke ich, dass man die historische Einbindung in Berlins Geschichte nicht oft wiederholen kann. Dafür sind hier in diesem Buch schon sehr viele Namen und Ereignisse "verbraucht". Einen Stern Abzug gibts von mir, weil es mich in Krimis inzwischen nervt, wenn in den Kommissariaten sonderbare Vorgehensweisen auftauchen: Chefs bremsen diejenigen aus, die vernünftig ermitteln, es werden Beweise manipuliert, "von oben" werden Fälle geschlossen u.ä. Das kommt mir mittlerweile einfach zu häufig vor. Warum können die Zuständigen nicht einfach ihre Arbeit machen, nämlich ermitteln?
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannender Krimi verwoben mit Fakten und Fiction des Herbstes 1968 - von Silke Schroeder, hallo-buch.de - 29.08.2018 zu Lutz Wilhelm Kellerhoff „Die Tote im Wannsee“
Das Autorengespann Martin Lutz, Sven Felix Kellerhoff und Uwe Wilhelm alias Lutz Wilhelm Kellerhoff liefert hier nur vordergründig einen spannenden Krimi. Eigentlich erzählen uns die drei vor allem etwas über die Situation in West-Berlin im Herbst 1968 - dem Jahr der Studentenrevolte. Sehr geschickt verweben sie dabei Fakten mit Fiction. Bekannte Namen tauchen am Rande auf, reale Geschehnisse werden mit Fiktiven vermischt. Es geht um die Radikalisierung der Studenten und ihrer Proteste, um das Ost-West-Verhältnis speziell in der Inselstadt Berlin, um westdeutsche V-Leute, ostdeutsche Stasi-IMs, den § 175 und die Enge der Stadt seit dem Mauerbau 1961. Zugleich setzen sich mit der damals noch sehr lebendigen Nazi-Vergangenheit vieler Zeitgenossen und dem Umgang der Menschen damit auseinander. Jedes Thema, jedes Ereignis fußt dabei auf einer realen historischen Begebenheit. So ist "Die Tote im Wannsee" gerade jetzt, 50 Jahre nach 1968, nicht nur ein unterhaltsamer Krimi, sondern auch eine spannende Annäherung an Ereignisse, deren Auswirkungen unser Leben bis heute beeinflussen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannender Krimi aus dem 68erWest-Berlin - von KerstinT - 21.08.2018 zu Lutz Wilhelm Kellerhoff „Die Tote im Wannsee“
Am Ufer des Wannsee wird eine Frauenleiche gefunden. Wolf Heller beginnt zu Ermitteln. Für ihn ist der Ehemann nicht der Täter, allerdings steht er mit dieser Meinung allein da. Dennoch ermittelt Heller weiter und sticht mitten in ein Wespennest. Denn schnell handelt es sich hier nicht mehr um einen "normalen" Mord, sondern es wird recht politisch und die Spuren führen über die Grenze in den Osten. Mir hat dieser Kriminalroman sehr gut gefallen. Für mich war es mal ein neues Thema. Bisher habe ich noch keinen Kriminalfall aus dem Jahr 68, noch dazu in West-Berlin mit Bezug zum Osten, gelesen. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Vor allem, wie alles am Ende miteinander verworren ist. Die Geschichte ist zwar erfunden, wirkte aber sehr authentisch und realistisch. Zwischendurch wurden auch reale Personen mit eingebaut. Die Stimmung zu der Zeit wurde recht gut rübergebracht und es wirkte alles stimmig. Der Krimi war recht spannend. Man möchte schließlich wissen, was Heidi Gent getan hat, wieso sie sterben musste. Am Ende werden allerdings nicht alle offenen Fragen geklärt, vor allem was Wolf Heller angeht. Das lässt einen weiteren Band vermuten. An der Handlung hat mich etwas gestört, dass so viel los war. Es waren teilweise doch viele Handlungsstränge, die es vielleicht nicht gebraucht hätte. Zumindest nicht für den Fall, um die Stimmung aus dem Jahr 1968 rüberzubringen aber schon. Nicht so gut haben mir an diesem Krimi die Charaktere gefallen. Sie blieben mir fern und ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Wolf Heller ist 32 Jahre alt und arbeitet als Kommissar bei der Mordinspektion in der Keithstraße in West-Berlin. Sein Vater war ebenfalls Polizist und seine Mutter kam auf ungeklärte Weise 1948 ums Leben. Heller wirkte auf mich allerdings nicht, wie ein 32-Jähriger, sondern eher als wäre er Mitte 50. Er hat keine Frau und wohnt bei Paula, einer alleinerziehenden Mutter von zwei Kindern. Immer wieder spielen sie eine Rolle. Aber das Buch handelt vorwiegend vom Fall. Dennoch wird es immer wieder persönlich. Was mich zusätzlich an den Charakteren gestört hat ist, dass die beiden Hauptakteure ähnliche Namen haben Heller und Harry. So war ich Anfangs immer etwas verwirrt wer denn nun wer ist, vor allem weil beide Polizisten sind. Der Schreibstil er drei Autoren hat mir gut gefallen. Er ist flüssig zu lesen und die Handlung schreitet rasant voran. Die Perspektivwechsel waren für mich teilweise etwas zu schnell und nicht ersichtlich genug. Am Ende des Buches befindet sich noch ein Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe in Bezug auf die 68er-Bewegung erläutert werden. Das ist ganz praktisch, wenn man mit dieser Zeit und den Begriffen noch nicht vertraut ist. Mir hat dieser Krimi und der Ausflug ins West-Berlin der 68er sehr gut gefallen. Da der Fall spannend war, die Charaktere mir aber nicht so gefallen haben, vergebe ich vier von fünf Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll zeitgeschichtlich - von Anonym - 20.08.2018 zu Lutz Wilhelm Kellerhoff „Die Tote im Wannsee“
Im Wannsee wird die erstochene Rechtsanwaltsgehilfin Heidi Gent entdeckt. Ihr Chef verteidigte die Mitglieder der Studentenrevolten, aus der sich die RAF bildete. Hat ihr Tod damit zu tun? Der Kommissar Wolf Heller ermittelt auch gegen den Widerstand in den eigenen Reihen, sein Chef versucht ihn mit allen Mitteln vom Fall abzuziehen. Ein Hertha-Fussballer, der zur fraglichen Zeit einen Mann auf dem Wannsee rudern sah und ihn erkannt hat, will den Namen nicht preisgeben. Viele Verschleierungen, viele Anspielungen und Verstrickungen prägen diesen besonderen Kriminalroman. Die Studentenbewegung der 68er Generation ist genauso involviert wie die noch oder wieder im Amt befindlichen Nazis. Der Konflikt Ost gegen West war besonders in Berlin spürbar, die Mauer erst vor kurzem errichtet und Spione auf beiden Seiten der Mauer aktiv. Einen Schwerpunkt nimmt die Verfolgung Homosexueller ein, Schwule mussten sich verstecken um nicht im Gefängnis zu landen. Für die jüngeren Leser, die die Zeiten nicht erlebt haben, gibt es weitergehende Informationen und einige Erklärungen im Anhang des Buches. Der Krimi wurde in Zusammenarbeit dreier Autoren erstellt, jeder hat seinen eigenen Part an der Handlung die perfekt aufeinander abgestimmt wurden.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Überzeugender Krimi mit tollem Zeitkolorit - von bookloving - 19.08.2018 zu Lutz Wilhelm Kellerhoff „Die Tote im Wannsee“
Der fesselnde Kriminalroman »Die Tote im Wannsee« ist das äußerst gelungene Debüt des deutschen Autorentrios Martin Lutz, Uwe Wilhelm und Sven Felix Kellerhoff - kurz auch Lutz Wilhelm Kellerhoff. Der Krimi entführt uns ins West-Berlin der bewegten 1968er Jahre, eine geteilte Metropole quasi an vorderster Frontlinie des Kalten Krieges, in Aufruhr und voller gesellschaftlicher Kontraste. Gekonnt nimmt der Krimi uns mit auf eine kleine Zeitreise mitten hinein in Studenten-Proteste gegen Vietnamkrieg und Springerkonzern sowie zu radikalen Demonstrationen mit gewalttätigen Auseinandersetzungen während "Establishment" und normales Bürgertum fassungslos zuschaut. Geschickt verwoben mit dem komplexen Kriminalfall und portraitieren die Autoren den Alltag in der Stadt und vermitteln ein sehr stimmiges, authentisches Bild von der damaligen Zeit und dem politisch-gesellschaftlichen Spannungsfeld. So erhalten wir als Leser interessante Einblicke in die Studentenbewegung, Frauen-Emanzipation, Einstellung zur Homosexualität, Generationenkonflikte, dem Verdrängen der Nazi-Vergangenheit und verdeckten Wirken der "reingewaschenen" Altnazis in vielen Positionen sowie den undurchsichtigen Machenschaften der Stasi, um die Machtstrukturen in West-Berlin zu verändern. Aber auch etliche historische Persönlichkeiten wurden gekonnt in die Handlung eingebaut und verleihen dem Fall mehr Authentizität. Am gut getroffenen Zeitkolorit und an vielen in die Geschichte eingestreuten historischen Details spürt man, wie akribisch die Autoren die damalige Zeit in Westberlin recherchiert haben. Sehr angenehm ist auch der flotte Erzählstil mit gelungenen Dialogen und einer der recht einfachen, authentisch wirkenden Sprache. Beim Lesen merkt man nicht, dass an diesem Werk "aus einem Guß" drei verschiedene Autoren beteiligt waren. Sehr abwechslungsreich und packend haben die Autoren den komplexen Fall mit verschiedenen Handlungssträngen gestaltet. Vor allem die Perspektivwechsel, die uns auch an der Sicht des Opfers und Täters teilhaben lassen, sind sehr eindringlichen geschrieben und sorgen für enorme Spannung. Der Krimi lebt neben den lebendig geschilderten Schauplätzen und interessanten Milieustudien vor allem von seinen lebensnahen, vielschichtig angelegten Figuren. Äußerst aufschlussreich und teilweise amüsant fand ich insbesondere die Einblicke in den inneren Kreis der studentischen Rebellen, ihren Wandel zum Revolutionsrausch und ihre trotz propagierter Fortschrittlichkeit doch eher rückständigen Auffassungen zu Rollenverteilung und Gleichberechtigung der Frauen. Hervorragend gefallen hat mir der recht eigenwillige, aber sympathische Kommissar Heller als Protagonist, der sehr bodenständig und aufrichtig wirkt, manchmal aber mit den finsteren Schatten der Vergangenheit eingeholt wird und mit dem ungeklärten Tod seiner Mutter zu kämpfen hat. Sehr faszinierend ist es, den erfahrenen Kommissar bei seiner hartnäckig Ermittlungsarbeit zu dem komplizierten Mordfall, bei dem sich immer Ungereimtheiten und Hürden auftun, zu begleiten und natürlich mitzurätseln. Als seine Nachforschungen auch aus eigenen Reihen ganz offensichtlich sabotiert und selbst von seinem Vorgesetzten unterbunden werden, setzt er alles daran, den Hintergründen auf die Spur zu kommen und den Mordfall zu lösen. Die Aufklärung war insgesamt sehr glaubwürdig, schlüssig und zufriedenstellend. Ich würde mich sehr freuen, wenn es bald einen neuen Fall für den routinierten, sehr sympathischen Kommissar Heller im geteilten Berlin gäbe und ich wieder die spannend und lehrreich erzählte Zeitgeschichte abtauchen könnte. FAZIT Ein fesselnder, atmosphärisch dichter historischer Kriminalroman mit tollem Zeitkolorit und interessanten Charakteren, der uns gekonnt ins geteilte Berlin der bewegten 1968er Jahre abtauchen lässt. Sehr lesenswert!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Berlin 1968 - von Claudine Waser - 16.08.2018 zu Lutz Wilhelm Kellerhoff „Die Tote im Wannsee“
Ein spannender Krimi in den 68er Jahren in Berlin. Wolf Heller, Komissar bei der Mordinsepktion M I wird zum Ufer des Wannensee gerufen. Dort wurde die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Frau wurde brutal mit mehreren Messerstichen getötet und anschliessend in den See geworfen. Wolf Heller soll nun herausfinden, wer die unbekannte Frau ist und wer ihr Mörder war. Die Frau heisst Heidi Gent und eine Spur führt ihn zur Anwaltskanzlei des Rechtsanwaltes Hors Mahler, dort arbeitete die Ermordete als Angestellte. Als der Chef Heller auffordert den Fall schnell abzuschliessen, da der Täter schnell feststeht, wird Heller misstrauisch und sucht weiter. Er findet sich immer mehr in einem Netz aus Lügen und Politik wieder. Das Buchcover mit der Straßenszene ist schlicht, spiegelt aber die damalige Zeit wieder, daher passt es super zur Geschichte! Zu Beginn musste ich mich in die damalige Zeit und Ort (war noch nie in Berlin) hineinversetzen , aber der Autor hat die Zeit und Lebensbedingungen von 1968 in Berlin detailreich und authentisch beschrieben, daher war dies kein Problem. Die Spannung des Buches ist von Beginn an erreicht worden! Ich habe dieses Buch gerne gelesen und ist für jeden Krimifan zu empfehlen.
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