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Allee unserer Träume

Roman. 'Ullstein Taschenbuch'. 1. Auflage.
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Produktdetails

Titel: Allee unserer Träume
Autor/en: Ulrike Gerold, Wolfram Hänel

ISBN: 3548291422
EAN: 9783548291420
Roman.
'Ullstein Taschenbuch'.
1. Auflage.
Ullstein Taschenbuchvlg.

25. Januar 2019 - kartoniert - 554 Seiten

"Ein fantastisch gutes Buch!" Gabriele Haefs

Eine junge Architektin und ihr Traum von der größten Prachtstraße der DDR

Berlin in den Nachkriegsjahren: Die Stadt liegt in Trümmern, doch die Lebenslust der Menschen erwacht. Die junge Architektin Ilse hat eine Vision. Sie will die Stadt wieder aufbauen und Wohnungen auch für die einfachen Arbeiter schaffen. Der Wettbewerb für den Bau der Arbeiterpaläste in der Karl-Marx-Allee in Ostberlin ist ihre große Chance. Als einzige Frau will sie sich gegen ihre männlichen Kollegen durchsetzen. Und ihre Pläne werden tatsächlich ausgewählt. Aber ihr Ehemann erpresst Ilse und gibt die Entwürfe als seine eigenen aus. Ilse soll den Architekten nur zuarbeiten. Enttäuscht fasst sie einen Entschluss: Sie wird diese Ungerechtigkeit nicht hinnehmen, sondern um ein freies Leben und den richtigen Mann an ihrer Seite kämpfen.
Ulrike Gerold und Wolfram Hänel sind ein Schriftstellerehepaar, das in Hannover lebt und seit über 20 Jahren zusammen schreibt. In diesem Roman erzählen die beiden Autoren die Geschichte von Wolfram Hänels Mutter, die als junge Architektin Pläne für den Bau der Karl-Marx-Allee entwarf. In welchem Umfang diese umgesetzt wurden, ist nicht bekannt.
"Das Buch bietet Kurzweiligkeit und allerfeinste Unterhaltung auf hohem Niveau.", MagaScene, 01.03.2019
Kundenbewertungen zu Ulrike Gerold, Wolf… „Allee unserer Träume“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Nett zu lesen, aber für mich nicht immer ganz überzeugend - von anushka - 26.02.2019 zu Ulrike Gerold, Wolfram Hänel „Allee unserer Träume“
Ilse Schellhaas kann sich schon als Kind für die architektonischen Zeichnungen ihres Vaters begeistern und begleitet ihn häufig ins Büro. Jahre später, der Zweite Weltkrieg ist bereits vorbei, taucht Ilse wieder auf, nämlich bei einer Architektenrunde, die mit dem Entwurf eines Vorzeigeprojekts der DDR befasst ist. Es soll eine Prachtstraße mit Wohnungen für Arbeiter entstehen. Ganz im sozialistischen Sinne träumt Ilse davon, Wohnkomfort auch für Arbeiter erschwinglich zu machen. Doch als Frau hat sie es nicht leicht in einer Runde aus Männern mit großen Egos, die alle ihre eigenen Vorstellungen in dem Projekt unterbringen und sich somit unsterblich machen wollen. Und dann hat Ilse da auch noch ein Geheimnis, dessen Entdeckung sie ihren großen Traum kosten könnte. Denn ausgerechnet in der Architektenrunde taucht jemand aus ihrer Vergangenheit auf, der sie entlarven könnte ... Mich hat vor allem angesprochen, dass dieser Roman von einer Prachtstraße handelt, die es heute - allerdings bei weitem nicht mehr so prachtvoll - gibt. Besonders pikant: gerade diese erschwinglichen Wohnungen für Arbeiter sind derzeit prominent in der Presse vertreten, weil sie von Spekulanten aufgekauft werden sollen, die für ihre massiven Mieterhöhungen und schlechte Behandlung ihrer Mieter bekannt sind. Aber das nur am Rande; zurück zur Geschichte um Ilse und der Zeit, als diese in Berlin durchaus noch sehr bekannte Straße zur Entstehung kam. Während Ilse schon von den Bauten träumt, liegen links und rechts der Wege noch die Trümmer des Krieges, die vor allem von Frauen beseitigt werden. Hier haben wir also das erste große Thema: Trümmerfrauen. Doch die Autoren haben sich noch viel mehr große Themen vorgenommen: die Vergangenheit jedes einzelnen unter den Nazis, die Einschränkung der freien Meinungsäußerung in der DDR, die Rolle der Frau in den 1950ern, geheime Clubs und Vergnügungen, Demenz, Homosexualität als Verbrechen, soziale Unruhen, etc. Es hätte dem Buch meiner Meinung nach gut getan, sich auf weniger Themen zu beschränken und sie dafür noch weiter auszubauen und spannend zu gestalten. Denn für mich schleppte sich die Geschichte über etliche Teile einfach nur dahin, ohne dass es wirklich spannend war. Und gerade die Bedrohung, die der Klappentext andeutet, verpufft auf einmal irgendwie sang- und klanglos. Insgesamt war die Geschichte nett, aber eben nicht mehr. Und auch wenn sie (teilweise) auf wahren Begebenheiten beruht, waren mir einige Entwicklungen zu konstruiert, besonders das einschneidende Erlebnis, dass die Beziehungen der zentralen Figuren untereinander zerstört. Ilse ist mir nie wirklich nahe gekommen und ich konnte keine emotionale Bindung zu ihr aufbauen. Im Nachhinein habe ich auch noch ein Interview mit den Autoren gelesen, die von den Schwierigkeiten erzählten, diese Geschichte rund zu machen und welche harte Arbeit das mitunter war. Und leider ist das genau das, was ich beim Lesen manchmal empfunden habe. Als wäre die Geschichte mitunter harte Arbeit gewesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine Frau geht ihren Weg - von Gartenfee - 13.02.2019 zu Ulrike Gerold, Wolfram Hänel „Allee unserer Träume“
Ein sehr schön gestaltetes Cover zieht den Betrachter sofort in seinen Bann und lädt ein, in eine spannende, berührende Geschichte einzutauchen, mit zu fiebern und mit zu kämpfen. Ilse hat schon früh einen Wunsch, sie möchte Architektin werden, doch das ist in den 30iger Jahren fast schon ein aussichtloses Unterfangen. Ilse hat eine besondere Kindheit, denn sie ist ein Kind geschiedener Eltern und das ist zu dieser Zeit nichts Alltägliches. Vater und Großvater sind im Baugeschäft tätig, während ihr Großvater und Vater die Meinung vertreten, Frauen gehören in die Küche, nimmt Ilses Mutter Ilses Träume ernst und setzt sich mit aller Macht dafür ein, dass sie Ihren Traum verwirklichen kann, sie macht ihr Abitur und studiert Architektur, doch in der damaligen Männerdomäne hat sie es nicht leicht, sie beginnt für Ihren Traum, einen Teil des zerstörten Berlins zu planen und mit zu entwickeln, einen schweren und emotionalen Kampf. Die Autoren Ulrike Gerold und Wolfram Hänel schreiben leicht und flüssig und bauen einen Spannungsbogen auf, der es schafft, den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen, Teil zu werden der damaligen Zeit. Die Geschichte ist so voller Emotionen, die das Herz des Lesers für die Protagonistin Ilse erwärmen und sie mitfiebern lassen. Ein gelungener und spannender Romanüber eine Frau, die weiß, was sie will und die gegen alle Widerstände aufbegehrt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine starke und mutige Frau, die ihren Weg geht - von Marakkaram - 11.02.2019 zu Ulrike Gerold, Wolfram Hänel „Allee unserer Träume“
[[Je länger sie allerdings der aufgeregten Eitelkeit um sich herum zuhörte, umso lächerlicher kamen diese Männer ihr plötzlich vor. Als wäre keiner von ihnen in der Lage, weiter zu planen als bis zu den einzelnen Bauten, mit denen jeder sich sein persönliches Denkmal setzen wollte.[[ In Allee unserer Träume verknüpft das Autorenduo Ulrike Gerold und Wolfram Hänel geschickt historische Begebenheiten mit ihrer Handlung. Die Geschichte spielt auf zwei Ebenen, einmal der Zeitraum um 1940 und dann ab 1950 bis in die Gegenwart, wobei der erste Strang irgendwann in den zweiten übergeht. Ich fand die jeweiligen Wechsel sehr harmonisch und passend, so bekommt man immer wieder einen Einblick in Ilse`s Vorgeschichte. Ilse, die Hauptprota, die als Kind schon die Bauzeichnungen ihres Vaters vollendet hat und später mutig die Chance ergreift an der baulichen Gestaltung und Entstehung der Karl-Marx-Allee in Berlin mitzuwirken. Doch das hat seinen Preis.... Der Schreibstil der beiden Autoren ist bildhaft und sehr angenehm. Auf der anderen Seite aber auch relativ sachlich und distanziert. Man kommt an die Charaktere nur in seltenen Momenten richtig ran, die sind dann dafür aber umso eindrücklicher. Schon irgendwie passend zu der Generation um die es hier geht. Der Roman gibt einen interessanten Einblick in den Beginn der DDR, das Gefühl der Trennung vom Westen, auch ohne Mauer, die andere Denkweise. Es ist ein schönes Porträt der 50-iger Jahre und man ist quasi bei der Entstehung der Karl-Marx-Allee und vor allem der Idee, die dahinter steckte, live dabei - leider auch bei ihrem Verfall. Fazit: Allee unserer Träume ist ein spannender und interessanter historischer Roman und hat mir so manche neue Einblicke gebracht. Und obwohl der Roman schon über 500 Seiten hat, wäre ich so manches Mal gerne noch tiefer eingetaucht. ***4,5 Sterne***
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Perfektes Maß an historischen Elementen - von Lia48 - 04.02.2019 zu Ulrike Gerold, Wolfram Hänel „Allee unserer Träume“
INHALT: Mühlhausen, 1940: Deutschland befindet sich im Krieg. Ilse träumt davon, eines Tages in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten und Architektin zu werden. Noch weiß sie nicht, dass ihre Pläne sie einmal zur größten Baustelle Deutschlands führen werden... Berlin in der Nachkriegszeit, 1950: Für die neugegründete DDR wurde ein Wettbewerb unter Architekten für den Bau der schönsten Prachtstraße ausgeschrieben. Diese soll als Symbol für die gesellschaftliche Überlegenheit des Systems gegenüber dem Westen stehen. Als sich Ilse als einzige Frau unter all den Männern mit ihren Ideen tatsächlich durchsetzen kann, wird sie erpresst, und jemand anderes gibt ihre Ideen als die eigenen aus... Doch Ilse gibt nicht auf. Zu groß ist der Wunsch selbst daran beteiligt zu sein, tausenden von Arbeitern ein bezahlbares und komfortables Zuhause bieten zu können. Und für ein freies Leben und den richtigen Mann an ihrer Seite, weiß sie ebenfalls zu kämpfen... MEINUNG: Dieses Buch rund um die Entstehung der Karl-Marx-Allee, beginnt mit einem liebevoll geschilderten Prolog, in dem man einen Einblick in Ilses Kindheit bekommt. Unter den Überschriften findet man immer eine kurze Zusammenfassung des Kapitels. Dies empfand ich eher als spoilernd und würde empfehlen, diese beim Lesen zu überspringen! Der Leser begleitet die Protagonistin abwechselnd in ihrer Vergangenheit ab 1940 und in der Gegenwart ab 1950. Die jeweiligen historischen Gegebenheiten sind anschaulich und angenehm mit der Handlung verknüpft. Für mich beinhaltet die Geschichte das perfekte Maß an historischen Aspekten, ohne dabei zu sehr in die Tiefe zu gehen. Durch den zeitlichen Wechsel kommt Schwung in das Buch, wodurch für mich keinerlei Längen entstanden sind. Später werden die beiden Zeitstränge gekonnt zusammengeführt. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Manche Stellen haben mich berührt und ich hätte gerne noch ein paar Szenen mehr davon gehabt! Mit Ilse findet der Leser eine sehr taffe und starke Protagonistin vor, die sich für ihre Mitmenschen einsetzt, Veränderungen anstrebt und sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Es war sehr interessant, ihren Lebensweg als Architektin, eingebettet in die damalige Zeit, zu verfolgen! Fazit: Ein tolles Buch rund um die Entstehung der Karl-Marx-Allee! Leseempfehlung und 4/5 Sterne!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schicksalsstrasse einer mutigen Architektin - von ikatzhorse2005 - 04.02.2019 zu Ulrike Gerold, Wolfram Hänel „Allee unserer Träume“
Allee unserer Täume geschrieben von Ulrike Gerold und Wolfram Hänel erschienen im Ullstein Verlag Ilses Geschichte beginnt 1932 in Mühlhausen, Thüringen. Sie ist ein aufgewecktes Kind geschiedener Eltern. Das Mädchen wächst bei ihrer Mutter und den Großeltern des Vaters auf. Sie genießt besonders die Zeit, die sie mit ihrem Vater verbringt. Er holt sie von der Schule ab, nimmt sie mit zu Kunden ins Eichsfeld und in sein Baugeschäft Schellhaas, welches er zusammen mit Ilses Großvater leitet. Am Zeichentisch ihres Papas fühlt sie sich wohl und weiß schon früh, dass sie einmal Architektin, wie ihr Vorbild, ihr Vater werden möchte. Der kaisertreue Großvater möchte dies aber gern verhindern und sieht seine Enkelin lieber in der klassischen Frauenrolle. Auch ihr geliebter Vater, der Ilse sonst in all ihrem Tun bestärkt, beugt sich der Entscheidung des Familienoberhauptes. Dank Ilses Mutter, die sie gern unabhängig sehen möchte, legt sie die Abiturprüfung ab und besucht die Hochschule für Baukunst in Weimar. 1950 geht die junge Architektin in eine vom Krieg gezeichnete, notdürftig reparierte Stadt - Berlin. Leichte Zweifel keimen in ihr, als sie sich mit ihrer Bewerbungsmappe mit der Aufschrift Architekturbüro Schellhaas, Mühlhausen in Thür. auf dem Weg ins Zentralkomitee der SED nach Ostberlin begibt. Diese Bedenken verfliegen schlagartig, als ihre modernen Pläne auf Annerkennung und auch Neid stoßen. ... Die beiden Autoren erzählen in einer direkten, detailreichen Sprache und schaffen dadurch glaubhafte Protagonisten sowie ein reales Milieau. Ilse ist eine sympatische Hauptfigur, der es durch kluge Schachzüge gelingt, ihre Interessen durchzusetzen. Die Steine, die ihr meist von den männlichen Mitstreitern und Begleitern in den Weg gelegt werden, versucht sie selbstbewußt bei Seite zu räumen. Wenige Frauen dieser Zeit hatten Ilses Mut und erfüllten daher eher die Erwartungen, die an sie gestellt wurden. Dem typische Klischee beugten sich eine Vielzahl der weiblichen Bevölkerung unter dem eingeengten räumlichen, politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die Stimmung und die Lebensumstände werden hier intensiv und bildhaft dargestellt. So bereichern den Roman eine überschaubare Zahl an verschiedenen Protagonisten. Diese erscheinen alle glaubhaft, vom schwulen Kindheitsfreund über den aufstrebenden, aufgeblasenen Architekten bis zum kleine Parteisekretär. Ulrike Gerold und Wolfram Hänel formen die Geschichte durch Kapitel mit einer überschaubaren Länge, denen zuoberst jeweils der Handlungsort, die Zeitangabe und eine Kurzzusammenfassung dieser Zeit und der Handlung vorangestellt sind. Das funktioniert sehr gut und hilft die Zusammenhänge leicht zu verstehen. Die 555 Seiten beginnen mit einer Vorbemerkung und dem Prolog und schließen mit dem Epilog und der Danksagung. Der Zeitabriss wird durch das anziehende, passende Cover sehr gut umrahmt. Die Geschichte um Ilse und die Prachtstrasse Ostberlins hat mich sehr bewegt und ist mir nachdrücklich in Erinnerung geblieben. Gerade, weil das Erlebte auf wahren Begebenheiten beruht. Daher finde ich die Zeilen des Autorenpaares sehr couragiert und empfinde Respekt, dass sie zusammen diesen wichtigen historischen Roman realisiert und umgesetzt haben. Eine gelungene Mischung, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Aller Anfang ist schwer - von büchernarr - 04.02.2019 zu Ulrike Gerold, Wolfram Hänel „Allee unserer Träume“
50er Jahre im aufstrebenden Berlin. Ilse Schellhaas will in die Fussstapfen ihres Vaters treten und auch wie er Architektin werden. Und das schafft sie auch, mit viel Mühe und Fleiß. Als sie eine Chance bekommt inmitten renomierter Architekten für das Projekt "Stalinallee" im Ost-Berlin der Nachkriegszeit mitzuarbeiten und den Entwurf zu gestalten, sieht sie ihre Chance. Doch als Frau gewährt ihr nicht die Seriosität, die sie sich erhofft. Nur mit einem Identitätsschwindel sieht sie sich imstande ihren grössten Traum erfüllen zu können. Denn Ihr Mann gibt die Entwürfe als seine aus und will Ilse kleinhalten indem er sie erpresst. wird sie es schaffen aus diesem Schwindel heil rauszukommen und ihre wahren Talente nach aussen bringen zu können? Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und sehr authentisch. Erzählt wird d¿e Geschichte aus der Perspektive von Ilse. Obwohl mich die Handlung oftmlas sehr aufgeregt hat, wegen des unglaublichen Verhaltens ihres unsympatischen, egoistischen und egpyentrischen Mannes, hat mir der Emazipationskampf von Ilse sehr gut gefallen, auch wenn ich manchmal einige Stellen als langatmig empfand.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine Frau geht ihren Weg - von leseratte1310 - 29.01.2019 zu Ulrike Gerold, Wolfram Hänel „Allee unserer Träume“
Ilse Schellhaas ist ein Scheidungskind, dass aber viel Kontakt zum Vater hat und ihn vergöttert. Daher ist schon früh für sie klar, was sie später werden will: Architektin! In den fünfziger Jahren soll in Ost-Berlin eine Allee gebaut werden und sie bekommt die Chance, ihren Entwurf einzureichen. Das macht sie aber nicht unter ihrer eigenen Identität. Kann das mit der falschen Identität gutgehen? Ihr Mann gibt die Entwürfe als seine aus und will Ilse kleinhalten. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und sehr authentisch. Die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt und gerät zwischendurch auch mal etwas langatmig. Erzählt wird das Ganze aus der Perspektive von Ilse. In der Nachkriegszeit wurden Frauen gebraucht, um die Trümmer aufzuräumen, doch kaum geht es wieder bergauf, sind auch die alten Rollenbilder wieder da. Eine Frau als Architektin wird im Job nicht ernst genommen. Ilse versucht das mit dem Identitätswechsel zu vermeiden, hat die Sache aber nicht zu Ende gedacht. Ihr eigener Mann nutzt das aus. Aber diese Ungerechtigkeit will Ilse nicht hinnehmen. Die Charaktere sind gut und authentisch ausgearbeitet. Ich mochte Ilse, die für ihre Träume und ihre Freiheit kämpft. Die Rolle der Frau ist weitestgehend auf Küche und Kinder festgelegt und es ist schwer, sich als Frau aus dem Rollenschema zu befreien. Immer wieder trifft sie auf Schwierigkeiten, die sie einfallsreich und mutig beiseiteschafft. Sehr unsympathisch war mir ihr Mann, der egoistisch ist und Ilse ausnutzt. Auch wenn sie des Öfteren nachgibt, ihr Ziel verliert sie nicht aus den Augen. Mir hat die Geschichte gut gefallen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll etwas holprig - von wusl - 28.01.2019 zu Ulrike Gerold, Wolfram Hänel „Allee unserer Träume“
Ilse vergöttert als ihren Vater und alles was er tut. Das ist sicher einer der Gründe, warum sie auch Architektin werden will. Auch nach der Trennung der Eltern hat sie engen Kontakt zu ihm. Das Mädchen ist klug und aufgeweckt und als junge Frau beginnt sie, gegen die Konventionen und Vorurteile der Männer aufzubegehren. Sie möchte als Architektin geschätzt werden und Erfolg haben. Auch ihr überheblicher Ehemann kann sie nicht aufhalten. Eine spannende Zeit und eine mutige junge Frau - genau mein Beuteschema. Der Erzählstil ist angenehm und ich mochte Ilses rationale und energische Art. Auch ihre Entwicklung war nachvollziehbar und spiegelt sicher die Anfänge der Emanzipation wieder. Ich kann nicht genau festmachen, warum die Geschichte mich dennoch nicht ganz packte. Irgendwie war manches etwas holprig. Es fehlte die richtige Spannung und die meisten Nebendarsteller blieben blass und langweilig. Ich kann leider nur drei Sterne vergeben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der Traum einer Architektin - von nati - 27.01.2019 zu Ulrike Gerold, Wolfram Hänel „Allee unserer Träume“
In Ilse Schellhaas wurde schon früh der Wunsch nach einem Studium der Architektur geweckt. Ihr Großvater hatte ein Baugeschäft, in dem auch ihr Vater als Architekt arbeitete. Nach dem Krieg liegen viele Städte in Schutt und Asche, doch Ilse hat den Traum, die Straßen wieder aufzubauen, um dort bezahlbaren Wohnraum für einfache Arbeiter zu schaffen. Die neugegründete DDR schreibt einen Wettbewerb für den Bau der ersten sozialistischen Prachtstraße unter verschiedenen Architekturbüros aus. Ilse nimmt ihren ganzen Mut zusammen, reist nach Ostberlin, um ihre Pläne vorzustellen. Als ihre Entwürfe angenommen werden, erpresst sie ihr Ehemann und gibt die Pläne als seine eigenen Zeichnungen aus, denn er kennt Ilses Geheimnis aus der Vergangenheit. Beide schließen einen Pakt und Ilse geht darauf ein, um sich ihren Traum zu erfüllen. Der Anfang dieses Buches hat mich schon überrascht. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es eine Kurzzusammenfassung des nachfolgenden Inhalts, so dass meine Neugier geweckt wurde. Der Roman ließ sich sehr flüssig lesen, obwohl es immer wieder Zeitsprünge gab, wusste man genau wo man sich befand, da die Kapitel mit den Orten und Jahreszahlen überschrieben waren. Die Einblicke in die Vergangenheit passten zum aktuellen Handlungsverlauf. Die Geschichte wird aus Sicht von Ilse erzählt, eine für damalige Zeiten selbstbewussten Frau, die sich in einer Männerwelt behaupten muss. Aber leider bin ich mit Ilse nicht warm geworden, sie blieb mir irgendwie fremd. Obwohl das Buch sehr unterhaltsam war, konnte es mich aber nicht richtig packen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Allee unserer Träume - von Gelinde - 25.01.2019 zu Ulrike Gerold, Wolfram Hänel „Allee unserer Träume“
Allee unserer Träume, von Ulrike Gerold u. Wolfram Hänel Cover: Passt absolut gut zum Buch. Inhalt: Der Lebensweg der jungen Architektin Ilse in den Nachkriegsjahren, spiel hauptsächlich in Berlin. Für ihren Traum, des Wiederaufbaus, und speziell der Karl-Marx-Allee stellt sie alles andere hinten an. Meine Meinung: Die Geschichte hat für mich interessant angefangen, aber dann wurden es zu viele Nebensächlichkeiten und Erklärungen drum herum, viele Details die ich für die Geschichte nicht wichtig fand und die es zäh und teilweise langatmig gemacht haben. Zu wenig Emotionen, Gefühle und Gedanken des Protagonisten. Diese waren für mich auch zu flach, ihre Persönlichkeit fehlte mir. Alles dreht sich um Ilse, die mir aber trotzdem fremd bleibt. Ob erfunden oder wahr, vieles erscheint mir unglaubwürdig. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Es gab viele Zeitsprünge, die Jahreszahlen waren aber immer vorangestellt. Ich denke dies war, um die Spannung zu erhöhen und manches geheimnisvoll zu machen. Aber dadurch wirkte es für mich teilweise wieder zerstückelt. Was für mich ganz neu war: Vor jedem Kapitel war eine Zusammenfassung was mich erwartet, das hat immer wieder die Neugier geweckt. Der historische Hintergrund allgemein, Krieg, ¿Wiederaufbau, blieb mir zu sehr auf der Strecke. Autoren: Das Autorenduo lebt und arbeitet seit über 40 Jahren zusammen. In diesem Roman, erzählen die beiden Autoren die Geschichte von Wolfram Hänels Mutter (mit allen schriftstellerischen Freiheiten). Mein Fazit: Ein Buch das zwar interessant zu lesen war, das mich aber nicht faszinieren oder fesseln konnte. Von mir 3,5 Sterne die ich aber auf 3 abrunde (Bauchgefühl).
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Historischer Roman für Einsteiger - von lesebiene - 15.01.2019 zu Ulrike Gerold, Wolfram Hänel „Allee unserer Träume“
Meine Meinung : Welch ein spannendes Lesevergnügen. Ich habe dieses Buch an einem Tag förmlich verschlungen und mehr als geliebt. Tolle nahbare Charaktere, die mit viel Tiefgang gezeichnet sind, eine Story, die packend ist und Szenen die episch daherkommen. Eine absolute Leseempfehlung für Historien Liebhaber oder welche, die es werden wollen. Denn dieses Buch stellt für mich eigentlich den perfekten Einstieg in das Genre der historischen Romane dar, guter Schreibstil, der dennoch nie zu anstrengend oder langweilig gewählt ist. Dennoch ist die Sprache unglaublich detailreich, die Charaktere einfach überzeugend und realistisch gezeichnet und Story ist sowohl packend, als auch berührend. Ein wirklich gelungener historischer Roman, über eine starke Frau, die in Zeiten der DDR versucht ihren Weg im Berufsleben zu finden ! Dennoch hat dieses Buch im Mittelteil den ein oder anderen Moment, in dem die Geschichte an Fahrt verliert und etwas langatmig wird, doch diese Phase hält nicht lange an, sondern schnell, findet der Roman wieder zur alten Stärke zurück Fazit Großer Lesetipp
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Kämpfe für deine Träume - von KerstinT - 12.01.2019 zu Ulrike Gerold, Wolfram Hänel „Allee unserer Träume“
Ilse Schellhaas ist Architektin. Da wir uns allerdings in den 50er Jahren befinden, wird sie nicht sonderlich ernst genommen. Dennoch bekommt sie die Chance eine Straße in Ost-Berlin zu entwerfen. Das macht sie allerdings nicht unter ihrem Namen, sondern mit einer neuen Identität. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt und die Lüge droht ans Licht zu kommen. Dieser Roman dreht sich um Ilse Schellhaas, deren größter Traum es ist, als Architektin zu arbeiten und unvergessliche Gebäude zu bauen. So ist es natürlich unglaublich für sie, eine der prachtvollsten Straßen Ost-Berlins entwerfen zu dürfen. Doch so richtig ernst nimmt sie keiner - sie ist ja nur eine Frau. Dennoch lässt sie sich nicht unterkriegen und steht sozusagen ihren Mann. Dass Ilse mit einer falschen Identität lebt macht das Ganze spannend. Und man wartet darauf, dass es schief geht. Das war allerdings auch schon das Spannendste. Und ob man hier auf seine Kosten kommt? Das möchte ich natürlich nicht verraten. Da der Identitätsschwindel das einzig Interessante ist, war der Roman für mich vor allem in der Mitte leider etwas langatmig. Es geht immer nur um diese Straße. Ich hätte noch eine weitere Handlung erwartet. Die Charaktere sind recht verschieden, wodurch man sie gut unterscheiden kann. Ilse ist eine toughe Frau, die sich nicht den 50erJahre-Normen unterwerfen will. Auch ist sie nicht sonderlich überzeugt von der DDR-Führung. Allerdings bleibt dieser Aspekt etwas im Dunkeln. Ilse ist der einzige Charakter, über den der Leser mehr erfährt und den er am Ende auch kennt. Die anderen bleiben mit vielen Geheimnissen zurück. Das war etwas schade. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist angenehm und flüssig zu lesen. Erzählungen werden durch einige Dialoge aufgelockert. Erzählt wird allerdings alles nur aus Ilses Sicht, wodurch der Leser hier in seiner Wahrnehmung etwas eingeschränkt wird. Gefallen hat mir, dass die Geschichte nicht chronologisch erzählt wird, sondern dass es immer wieder - zur aktuellen Handlung passend - Einblick in die Vergangenheit gibt. Hierfür werden die Kapitel mit einer Jahreszahl versehen. Sehr schön fand ich auch, dass jedes Kapitel mit einer Kurzzusammenfassung des aktuellen Kapitels beginnt. Ich habe es nicht als Spoiler empfunden, sondern als Anreiz. Die Geschichte an sich war für mich etwas Neues. Da ich allerdings etwas mehr erwartet habe, als die Liebe einer Frau zu einer Straße kann ich nur drei von fünf Sternen vergeben.
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