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Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten

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Produktdetails

Titel: Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten
Autor/en: Sarah Rees Brennan

ISBN: 3473401749
EAN: 9783473401741
Originaltitel: Clarion Books/Jenny Meyer Lit.
Empfohlen ab 14 Jahre.
1. Aufl.
Übersetzt von Sylke Hachmeister
Ravensburger Verlag

1. April 2019 - gebunden - 407 Seiten

Die junge Lichtmagierin Lucie weiß wie man überlebt: mit der perfekten Maske. Seit sie aus der armen Dunkelstadt Brooklyn in die reiche Lichtstadt Manhattan geflohen ist, spielt sie das brave, dankbare Mädchen an der Seite des Politikersohns Ethan Stryker. Doch dann taucht der geheimnisvolle Carwyn auf. Er kommt aus der Dunkelstadt, in der sich eine Revolution zusammenbraut. Lucie spürt sofort die Gefahr, die von ihm ausgeht ...
Kundenbewertungen zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Hätte besser sein können - von Anonym - 01.07.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Das Buch ist ganz offensichtlich eine Fantasy-Jugendbuch-Neuerzählung von Eine Geschichte aus zwei Städten von Charles Dickens. Das geht von Namen über größere Handlungspunkte, sodass man sich schon fragt, was gleich sein wird und was die Autorin hier ändert und was man genau so erwarten kann. Ich fand es so schon interessant und auch spannend, aber ich denke, wenn man die andere Geschichte nicht kennt, dann kann man hier mehr Spaß dran haben. Lucie erinnert auch ein wenig an Katniss Everdeen, denn sie versucht eigentlich nur, sich mit allen verfügbaren Mitteln selbst zu helfen, aber wird dann ganz ungewollt zu einem Symbol für etwas Größeres. Ihr neues Leben führt sie mit Ethan an ihrer Seite, denn auch wenn sie vieles an der Herrschaft der Lichtmagier nicht mag, liegt ihr Ethan sehr am Herzen und sie ist bereit, sein Leben zu verteidigen, als er in Schwierigkeiten gerät. Carwyn ist gar nicht zu durchschauen, manchmal reißt er Witze, gibt manchmal an, gar keine Gefühle zu haben, und man weiß eigentlich nie wirklich, was er als nächstes tun wird. So ganz warm wurde ich mit den Charakteren leider nicht, ich konnte ihre Handlungen einfach kaum nachvollziehen und Lucie hat mich auch in einem eher gemäßigtem Tempo durch das Buch begleitet. Das fantastische New York fand ich ganz interessant, aber es schien mir nicht gut genug durchdacht. Es blieb sehr lokal und mir fehlten einfach die Details, die diese Welt abgerundet hätten. Es ging vor allem um Lucies persönliches Abenteuer und eine Rebellion, die man mit ihr in Verbindung bringt. Die dunklen Magier werden stark diskriminiert und ausgesperrt und man merkt schon, wie ungerecht diese Gesellschaft ist, aber ich konnte trotzdem nicht zu viel Mitgefühl entwickeln. Ich hätte mehr Zeit oder ein anderes Tempo gebraucht, um die Missstände besser nachzuempfinden. Fazit Golden Darkness - Stadt aus Licht und Schatten war ganz interessant und auch spannend, aber mich konnte es leider aus verschiedenen Gründen nicht wirklich überzeugen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Verschenktes Potential - von Julia Lindner - 30.06.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Wie man die Leser trotz interessantem Plot noch bodenlos enttäuschen kann, das zeigt Sarah Rees Brennan mit ihrem Buch wirklich eindrucksvoll. Das Konzept eines durch Licht- und Dunkelmagie zweigeteilten New York, in dem sich die junge Lucie mit Wurzeln auf beiden Seiten versucht durchzuschlagen, ist vielversprechend. In der Dunkelstadt aufgewachsen, konnte sie mit ihrem Vater in die Lichtstadt fliehen, wo sie sich dank ihrer Beziehung zum reichen Ethan in Sicherheit fühlt. Doch die Unruhen nehmen immer weiter zu und auf einer Reise begegnet sie plötzlich Carwyn, der ihre ganze Welt einzustürzen droht.. Mit einer irgendwie gearteteten Dreiecksbeziehung und den zusätzlichen politischen Umwälzungen dieser dystopischen Welt hat das Buch doch wirklich gute Voraussetzungen für eine Menge Spannung. Aber schon allein die weibliche Hauptfigur verschenkt einen Großteil dieses Potentials. Sie wirkt auf mich vollkommen widersprüchlich: obwohl sie sich selbst als mutig und stark sehen möchte, wirkt sie auf mich doch immer ziemlich eingeschüchtert und -Entschuldigung, dumm mit jeder Entscheidung, die sie trifft. Auch ihre permanenten gewollt klugen Überlegungen und Ankündigungen bahnbrechender Erkenntnisse haben mich irgendwann nur noch genervt. Auch die beiden jungen Männer (ebenso wie alle anderen Randfiguren) bleiben traurigerweise blass und besitzen kaum Wiedererkennungswert. So kann auch die eingefügte Liebesgeschichte kaum überzeugen, da für mich die Gefühle nicht spürbar waren. Die Hintergrundgeschichte konnte mich zwar mit ihren Wendungen gut unterhalten und auch ab und zu überraschen, hinterlässt aber dank der hinten angefügten Anmerkung der Autorin, das Buch wäre nach dem Vorbild von Charles Dickens Eine Geschichte aus zwei Städten entstanden, einen etwas schalen Nachgeschmack. Insgesamt hat mich das hübsche Äußere einfach zu vollkommen übermäßigen Erwartungen verleitet, die das Innere einfach nicht erfüllen konnte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zu eindimensional - von Dreamer - 17.06.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Kennt ihr das, wenn man sich wirklich auf etwas gefreut hat - und dann leider total enttäuscht wird? So ging es mir mit Golden Darkness von Sarah Rees Brennan. Auf diese Dunkel- und Lichtstadtgeschichte war ich dermaßen neugierig, dass ich es kaum erwarten konnte, das Buch in Händen zu halten. Und auch beim Auspacken war noch alles in bester Ordnung - schließlich ist das Cover wirklich wunderschön. Allerdings waren die in der Leseprobe enthaltenen Kapitel meiner Meinung nach bereits die besten aus dem ganzen Buch. Die Liebesgeschichte war mir zu kitschig, die Charaktere zu eindimensional. Lucie und Ethan waren beide ohne wirkliche Ecken und Kanten, dafür aber umso nerviger. Die Image-Kampagne, die Lucie abzieht, war für mich viel zu plump - kein Vergleich z.B. zu dem Versuch von Katniss und Peeta aus Die Tribute von Panem , auf ihrer Siegertour alle von der Geschichte vom glücklichen Paar zu überzeugen. Von mir erhält Golden Darkness daher leider nur zwei Sterne, weil das Grundkonzept der Geschichte mir trotz allem gefallen hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll War okay - von himmelskeks - 03.06.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Im geteilten New York der Zukunft steht die Lichtmagierin Lucie zwischen zwei Männern: Ethan aus der Lichtstadt Manhattan und Carwyn aus der Dunkelstadt Brooklyn. Als eine Revolution ausbricht, muss Lucie eine herzzerreißende Entscheidung fällen.. So lautet der Klappentext des Buches, was ich lesen und rezensieren durfte. Ich muss gestehen, dass mir das Buch nicht so 100%ig gut gefallen hat, wie es nach der Leseprobe zunächst den Anschein hatte. Der Schreibstil gefiel mir zwar gut, aber irgendwie kam ich nach der LP nicht mehr ins Geschehen rein. Die Erzählung hatte mich abgehängt, nachdem man zu Beginn schon mit so vielen Fakten und nicht erläuterten Dingen konfrontiert wurde. Meine Hoffnung war ja, dass das Verständnis später einsetzen würde, aber trotz des angenehmen Stils war ich irgendwie raus. Ich werde in ein paar Wochen mal einen zweiten Versuch wagen, in der Hoffnung, dann objektiv und ganz neu an die Geschichte rangehen zu können. Nicht falsch verstehen, ich mochte das Buch. Nur eben nicht so sehr, wie erwartet, leider. :(
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zu viel Potential verschenkt - von Glücksklee - 18.05.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Zum Inhalt Sarah Rees Brennan erzählt in "Golden Darkness" die Geschichte einer geteilten Stadt - New York in der Zukunft, aufgeteilt in die Licht- und Dunkelstadt. In der Dunkelstadt herrscht ein Mangel an Nahrung, gesundheitlicher Versorgung eigentlich an allem. In der Lichtstadt lebt es sich bequem und teilweise in extremen Luxus. Dunkle Magier oder Menschen, die mit solchen verwandt sind, leben in der Dunkelstadt, während die Lichtmagier und ihre Angehörigen in der Lichtstadt leben. Lucie und ihr Vater haben ihr Leben in der Dunkelstadt hinter sich gelassen, aber auch dort ist die Sicherheit vielleicht fragiler, als es bisher den Anschein hatte. Meine Meinung Die Geschichte hatte unglaublich viel Potential, nur leider wurde meiner Meinung nach viel zu viel davon verschenkt bzw. nicht genutzt. Nachdem mich der Klappentext einfach sehr, sehr neugierig auf die Geschichte einer derart geteilten Stadt gemacht hatte, war ich leider umso enttäuschter von der Umsetzung durch Sarah Rees Brennan. Da sind zum einen die Charaktere, die zum Teil viel zu oberflächlich behandelt werden und daher für mich nicht wirklich greifbar wurden. Ethan zum Beispiel wird zwar als eine Art Sinnbild des Guten dargestellt, aber eigentlich erfährt man nicht viel mehr über ihn, als dass er sich Lucie gegenüber immer anständig verhalten hat und sie liebt. In einem angestrengt wirkenden Versuch offenbart die Autorin ab und an ein durch ihn gehütetes Geheimnis, um einen Spannungsbogen zu erzeugen, aber das hat für mich nur bedingt funktioniert. Und Lucie selbst ging mir ab dem ersten Viertel des Buches eigentlich nur noch auf die Nerven. Ständig stellt sie sich selbst in Frage, die Autorin lässt die Leser lang und breit an den Überlegungen, Vorwürfen und Schlüssen teilhaben, die Lucie selbst über ihr Verhalten hin und her wälzt. Das ist zum einen ermüdend, zum anderen konnte ich die wirren Gedankengänge von Lucie auch nicht immer nachvollziehen. In den Anmerkungen der Autorin führt sie aus, dass sie Lucie als starken Charaktere darstellen wollte - was für mich definitiv danebengegangen ist. Nur weil ein Charakter in der Lage ist, mit einem Schwert umzugehen, ist er noch lange nicht stark. Anstatt dem Leser durch Verhalten und Szenen zu zeigen, was in den Charakteren vor sich geht, erzählt sie uns indirekt durch Lucie immer haarklein, verpackt in Selbstvorwürfe und Rechtfertigungen, was los ist. Der Charakter, der noch am interessantesten gewesen wäre und wirklich Potential gehabt hätte - nämlich Carwyn, der Doppelgänger von Ethan - wird kaum beleuchtet. Bis zu einem gewissen Punkt ist er ein kompletter Stereotyp von "dem Bösen dunklen Magier". Es wäre durchaus möglich gewesen, mit dieser Charakterkonstellation in Grauzonen und Überraschungen zu arbeiten, aber die "überraschende" Auflösung am Ende war für mich dann doch viel zu vorhersehbar und in gleichem Maße irgendwie unpassend. Es war, als würde die Autorin die Geschichte schnell zu Ende bringen wollen, nachdem ein zu großer Anteil des Buches für die Gedanken von Lucie draufgegangen sind. Im Nachgang an die Lektüre kann ich sagen, dass das, was mir am besten an diesem Roman gefallen hat, das wirklich schöne Cover ist, das auch unter dem Schutzumschlag nochmals auf dem Hardcovereinband des Buches abgebildet ist. Auch die Grundidee hat mir gut gefallen und generell verfügt die Autorin über einen angenehmen und flüssig zu lesenden Schreibstil. Von mir erhält "Golden Darkness" aufgrund meiner Kritikpunkte leider nur zwei von fünf Sternen - eine Leseempfehlung kann ich auch nicht wirklich aussprechen, dafür hat sich die Lektüre für mich zu sehr gezogen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll So unberechenbar sind Handlung und Charaktere selten, braucht eine Fortsetzung. - von Stinsome - 15.05.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Worum geht es? Ein New York in der Zukunft, geteilt in Licht und Dunkelheit. Dunkle Magier gefürchtet und geächtet, Lichtmagier privilegiert, angesehen und an der Macht. In ihrer Mitte ein Mädchen, das zwischen beiden Städten hin und her gerissen ist: Als Lichtmagierin in der Dunkelstadt geboren fühlt sich Lucie beiden Städten nicht wirklich zugehörig. In der Dunkelstadt wurde ihr ihre Mutter genommen und ihr Vater gefoltert, den sie nur durch Maskerade und List aus den Fängen der Lichtmagier retten konnte. Nun in der Lichtstadt, durch ihren Namen privilegiert, muss sie an der Seite ihres Liebsten, Ethan Stryker, dem Sprössling einer angesehenen, aber auch gefürchteten Ratsfamilie, ihre Maskerade weiter spielen, um die Menschen zu beschützen, die sie liebt. Auf der Rückkehr eines Wochenendtrips mit Ethan wird dieser auf einmal des Verrats beschuldigt und fast am Bahnsteig hingerichtet, wäre da nicht Carwyn, Ethans Doppelgänger, seine exakte Replik, der ihn durch sein Auftauchen vor dem Tod bewahrt. Aber damit fangen die Probleme eigentlich erst an Meine Meinung Das wunderschöne Cover hat zuerst meine Aufmerksamkeit geweckt. Der Kontrast zwischen Licht und Dunkelheit fängt die Thematik und die Magie der Geschichte perfekt ein, in ihrer Mitte unsere Protagonistin, die weder zu der einen noch zu der anderen Stadt wirklich dazugehört. Das Cover ist ein wahrer Blickfang und gehört vielleicht sogar zu meiner absoluten Top 10. Wirklich lesen wollte ich das Buch aber wegen der Autorin. Ich kannte sie bisher nur als Schreibpartnerin von Cassandra Clare (eine meiner zwei Lieblingsautorinnen!), war mir dadurch aber absolut sicher, dass das Buch nur klasse sein konnte. Als dann aber die ersten negativen Rezensionen eintrudelten, schraubte ich meine Erwartungen etwas herunter und Bin nun etwas zwiegespalten. Ich verstehe die Kritik einerseits, weil ich nachvollziehen kann, was den ein oder anderen in diesem Buch missfallen könnte. Andererseits halte ich das Buch für absolut unterbewertet. Bei einer 3,7 Sterne-Bewertung frage ich mich doch, ob wir wirklich alle das gleiche Buch gelesen haben. An solchen Büchern zeigt sich, wie weit Geschmäcker auseinandergehen können. Als ich des Buches gelesen hatte, war ich wirklich positiv überrascht. Nicht nur hat mich der bildhafte Schreibstil fasziniert, der ungewöhnliche Vergleiche anbringt und sowohl die Licht- als auch die Dunkelmagie sehr anschaulich beschreibt, als würde man sich als Leser gerade mitten vor Ort befinden, auch das Worldbuilding ist originell und interessant. Aber nicht das war es, was mich völlig vom Hocker gehauen hat. Anfangs dachte ich noch, ich wüsste, wohin die Reise geht, aber Sarah Rees Brennan hat mich schnell eines Besseren belehrt. Sie spielt und bricht mit unseren Erwartungen, wo sie nur kann - sei es in Bezug auf die Handlung oder die Charaktere, die auf den ersten Blick stereotyp wirken mögen, es aber ganz bestimmt nicht sind. Angefangen bei der Protagonistin: In vielen Rezensionen wird Lucies Feigheit kritisiert. Gut, das kann ich einerseits durchaus verstehen, denn auch ich lese lieber aus der Sicht einer toughen Protagonistin, die sich für die Gerechtigkeit stark macht. Aber Lucie ist nun mal keine Katniss Everdeen und das ist auch gut so. Warum? Es ist mal etwas Anderes, nicht aus der Sicht eines Helden, sondern eines echten Menschen zu lesen. Wer hier das Wort "Feigheit" liest und das Buch noch nicht gelesen hat, der malt sich wahrscheinlich die schlimmsten Schauergeschichten dazu aus, aber so ist es auch nicht. Lucie versteckt sich nicht feige im Schrank und hofft, dass andere sie beschützen. Sie kann sich durchaus verteidigen, sie kann kämpfen und läuft nicht ängstlich vor der Gefahr davon. Aber sie macht einen Unterschied darin, für wen sie kämpft. Nicht etwa für eine Veränderung und eine Rebellion (noch nicht) - lieber fügt sie sich nach außen hin, während sie insgeheim weiß, was richtig und was falsch ist -, sondern für die Menschen, die sie liebt, und für ihr eigenes Leben. Und das finde ich menschlich und realistisch, so würden sich die meisten von uns verhalten. Deshalb war sie als Protagonistin eine angenehme Überraschung, mit der ich mich oft identifizieren konnte. Die beiden männlichen Protagonisten - Lucies Freund Ethan und dessen Doppelgänger Carwyn - fand ich beide auf ihre Weise sehr interessant. Für viele ist Ethan der Langweilige von den beiden, aber eigentlich ist er mindestens genauso tiefschichtig wie Carwyn. Beide waren in ihrem Verhalten schwer einzuschätzen und wussten mich zu überraschen. Ethan, der wohlbehütet aufgewachsen, lieb, gut und vielleicht sogar naiv ist. Und Carwyn, der sich durch seine spöttische, herablassende Art sofort als typischen männlichen Protagonisten zu erkennen gab. Letzterer war trotz seiner (auf den ersten Blick) klischeehaften Charaktergestaltung sehr amüsant und hatte Unterhaltungscharakter, weshalb ich den Szenen mit ihm immer wieder entgegengefiebert habe. Einen kleinen Aussetzer gegen Ende hatte er, der für mich nicht zu ihm gepasst hat, aber das konnte er ganz am Ende wiedergutmachen. Wie die Charaktere vollzieht sich auch die Handlung nicht so, wie man es erwartet, und hält einige Überraschungen bereit. Nicht alles ist schwarz oder weiß, nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Diese Unberechenbarkeit der Story und ihrer Charaktere hat mich unglaublich fasziniert und in ihren Bann gezogen, sodass ich mich von den Seiten gar nicht mehr losreißen konnte. Es war wirklich spannend, weil alles passieren konnte. Kritik habe ich nur für das letzte Viertel der Handlung übrig, weil ich den Eindruck hatte, dass hier manches zu einfach (oder sagen wir: zu unspektakulär) gelöst wurde. Das ist ein bisschen ironisch, weil das Ende alles andere als ein Happy End ist. Bis zu diesem Punkt der Rezension dachte ich noch, dass es einen Folgeband geben würde (und hätte 4,5 Sterne gegeben!) - jetzt wurde ich gerade eines Besseren belehrt und bin etwas erschüttert, dass es sich um einen Einzelband handelt. Das ändert deshalb so vieles, weil Lucie gerade erst begonnen hat, ihren Charakter zu entwickeln, und ich gespannt war, was das nun im zweiten Band alles hervorbringt, aber so ... bin ich doch etwas enttäuscht. Ich hoffe wirklich, dass da noch etwas kommt. Fazit Für mich wäre es ein fast perfekter, undurchsichtiger und spannender Auftakt, wenn das letzte Viertel meine Euphorie nicht etwas gedämpft hätte - und es ein Auftakt und kein Einzelband wäre. Ich liebe das Worldbuilding, ich liebe die Unberechenbarkeit der Handlung, ich liebe die Twists. Und hoffe so sehr auf eine Fortsetzung, weil es die meiner Meinung nach braucht. Als Auftakt vergebe ich 4,5 Sterne, als Einzelband sinkt es leider auf 4 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Bücherwurm - 05.05.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Klappentext: Die junge Lichtmagierin Lucie weiß, wie man überlebt: mit der perfekten Maske. Seit sie aus der armen Dunkelstadt Brooklyn in die reiche Lichtstadt Manhattan geflohen ist, spielt sie das brave, dankbare Mädchen an der Seite des Politikersohns Ethan Stryker. Doch dann taucht der geheimnisvolle Carwyn auf. Er kommt aus der Dunkelstadt, in der sich eine Revolution zusammenbraut. Lucie spürt sofort die Gefahr, die von ihm ausgeht Meinung: Angezogen von dem wunderschon und kreativen Cover wollte ich unbedingt erfahren, welche Geschichte dahintersteckt. Lucie, eine junge Lichtmagierin, hat ihren Vater aus den Käfigen gerettet und ist in die Lichtstadt geflohen. An der Seite von Ethan versucht sie zu überleben. Trotz das beide aus unterschiedlichen Welten stammen, Ethan aus gutem Hause in der Lichtstadt und Lucie aus armen Verhältnissen in der Dunkelstadt, kämpfen sie doch auf derselben Seite um eine gerechtere Welt. Die Handlung wird aus der Sicht von Lucie erzählt. Lucie ist ein Mädchen, dass sich gut verstellen kann und das sichert ihr überleben. Im Laufe der Geschichte erfährt man mehr und mehr von Lucie Leben und die Entstehung der beiden Städte. Die Lichtmagier haben die Herrschaft übernommen und unterdrücken die Menschen in der Dunkelstadt. Dies zieht eine sehr brutale Revolution nach sich. Obwohl das Ende doch sehr traurig und überraschend war, hat mir die Geschichte sehr gefallen. Die Handlung war spannend erzählt und die Protagonisten waren mir alle sehr sympathisch, selbst Carwyn als Doppelgänger ist mir sehr ans Herz gewachsen. Der Schreibstil war angenehm flüssig und die Handlung sehr bildhaft erzählt. Für die tolle Unterhaltung vergebe ich 4/5 Sternen und eine Leseempfehlung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fantasy im New York der Zukunft - von spozal89 - 20.04.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Die junge Lichtmagierin Lucie weiß, wie man überlebt: mit der perfekten Maskerade. Seit sie aus der verarmten Dunkelstadt Brooklyn in die reiche Lichtstadt Manhattan geflohen ist, spielt sie das brave, dankbare Mädchen an der Seite des wohlhabenden Ethan. Doch Lucies scheinbar heile Welt gerät aus den Fugen, als ein geheimnisvoller Fremder auftaucht: Carwyn, ein Magier aus der Dunkelstadt mit einer spöttischen Zunge, einem gefährlichen Lächeln - und Ethans Gesicht. Eine Geschichte aus zwei Städten von Charles Dickens galt aus Vorlage für das Buch. Leider kenne ich die Geschichte nicht - daher kann ich auch keine Vergleiche daraus ziehen. Auf Golden Darkness - Stadt aus Licht und Schatten bin ich aufmerksam geworden, weil ich das Cover mega toll finde. Zudem liebe ich New York und Bücher die in der Zukunft spielen. Gepaart mit einem Haus Magie also das ideale Buch für mich - dachte ich. Doch leider war es nicht so toll wie erhofft. Es fing schon damit an, dass ich überhaupt gar nicht richtig in die Geschichte hineinkam. Das Buch beginnt eigentlich recht astionreich aber irgendwie so mitten drin im Geschehen. Warum, wieso und warum die Welt so ist wie man ist erfährt man erst relativ weit später - wenn überhaupt - und sowas ist leider nicht mein Fall. Ich lese mich gern in eine Story hinein, vorallem bei Fantasy, um besser mit dem Geschehen klar zu kommen. Auch zu Lucie fand ich nicht so recht Zugang und sie ließ mich schwer an sich ran. Das Ende war dann auch noch total unbefriedigend für mich. Für mich zählt dieses Buch zu den Flops von 2019. Die Charaktere und der Weltenbau waren für mich nicht greifbar. Einzig wegen der guten Idee und des absolut tollen Covers vergebe ich zwei Sterne - wobei es eher 1,5 sind. Sollte doch noch jemals eine Fortsetzung kommen (welche nicht geplant ist) werde ich sie definitiv nicht lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Licht gegen Dunkel - von Castilleja - 18.04.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
In einem New York, das zwischen Licht und Dunkel aufgeteilt ist, die Dunkelstadt ist durch Mauern abgetrennt, in ihnen leben die Begrabenen . Lucie ist dort aufgewachsen, ihre Mutter ist vor einiger Zeit umgebracht worden, ihr Vater ist seitdem ein gebrochener Mann und fast nichts erinnert mehr an den begnadeten Lichtmagier. Lucie ist die Freundin von Ethan Stryker, der mächtigstens Lichtmagierfamilie. Basierend auf einer Idee von Eine Geschichte aus zwei Städten von Charles Dickens baut die Autorin Sarah Rees Brennan ihren Jugendroman auf. Licht und Dunkel, Reichtum und Armut, eine drohende Revolution und unterschiedliche Arten von Magie, die einander brauchen, weswegen die Städte so nah beieinander sind. Eine gute Idee, die für mich aber leider nicht konsequent genug ausgeführt wurde und mir zu oberflächlich blieb. Zu viele Stränge verliefen mir einfach ins Nichts.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Licht gegen Schatten - für mich siegt der Schatten. Enttäuschend! - von Blubb0butterfly - 13.04.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Es waren die besten Zeiten, bis es die schlimmsten Zeiten wurden. Noch nie hatten wir allein übers Wochenende verreisen dürfen. Deshalb war unser Trip nach Marthas Vineyard etwas ganz Besonderes, so schön, wie nur das sein kann, was selten und nicht von Dauer ist. Es waren zwei lange Tage, sonnig und warm. Wenn ich jetzt daran zurückdenke, erinnere ich mich an den blassen, bernsteinfarbenen Abendhimmel, wie lichtdurchschienener Honig. Es war das letzte Mal, dass ich unbeschwertes Glück empfand, so wie früher, als ich noch ein Kind war und meine Mutter noch lebte. Glück ist Selbstsabotage, ein gemeiner Trick des Gehirns. Es macht uns sorglos, lässt uns den Bezug zur Wirklichkeit verlieren und wenn man den verloren hat, verliert man alles. Und dann ist man mit Sicherheit nicht mehr glücklich. Eckdaten Ravensburger Verlag 19,60 € ISBN: 978-3-473-40174-1 Übersetzung: Sylke Hachmeister 2019 402 Seiten + 3 Seiten Anmerkung der Autorin + 2 Seiten Danksagung + 1 Seite Buchvorstellung + 7 Seiten Leseprobe "Heartless - Der Kuss der Diebin" (Band 1) von Sara Wolf Hardcoverbuch Cover Es ist einfach wunderschön und gibt den Titel wunderbar wieder! Mich hat es auf jeden Fall neugierig gemacht. ^^ Inhalt Die junge Lichtmagierin Lucie weiß, wie man überlebt: mit der perfekten Maskerade. Seit sie aus der verarmten Dunkelstadt Brooklyn in die reiche Lichtstadt Manhattan geflohen ist, spielt sie das brave, dankbare Mädchen an der Seite des wohlhabenden Ethan. Doch Lucies scheinbar heile Welt gerät aus den Fugen, als ein geheimnisvoller Fremder auftaucht: Carwyn, ein Magier aus der Dunkelstadt mit einer spöttischen Zunge, einem gefährlichen Lächeln - und Ethans Gesicht. Autorin Sarah Rees Brennan stammt ursprünglich aus Irland, hat aber schon an vielen Orten der Welt gelebt - unter anderem in New York, wo sie mit Bestseller-Autorin Cassandra Clare die Shadowhunter-Saga weiterentwickelte. Die Idee zu Golden Darkness kam ihr, nachdem sie Eine Geschichte aus zwei Städten von Charles Dickens gelesen hatte. Mit ihren Romantic-Fantasy-Büchern hat sich Sarah Rees Brennan weltweit in unzählige Leserherzen geschrieben. Sie lebt inzwischen wieder in Irland. Meinung Als ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte! Es klang so fesselnd und einzigartig, dass ich es kaum erwarten konnte, es zu lesen. XD Ich habe es daher sofort auf Vorablesen als Wunschbuch eingetauscht! Ich hoffe nur, dass ich es später nicht bereuen werde Die Geschichte wird aus der Perspektive der jungen Lichtmagierin Lucie erzählt, die bereits in ihrem jungen Leben einiges durchstehen musste. Ihr Leben war von Anfang nicht leicht, doch hat sie sich stets durchbeißen können. Die Welt teilt sich in eine Dunkel- und eine Lichtstadt. Und genau, wie man sich das anhand der Namen vorstellen würde, leben die Menschen in der Lichtstadt in Reichtum und Genuss. Die Lichtmagier werden als die Guten angesehen, während die Dunkelmagier bekämpft und als Bedrohung der Menschheit angesehen werden. In der Dunkelstadt leben die Menschen in Armut und Finsternis. Doch es scheint sich eine Rebellion zu formen, mit Lucie unfreiwillig an der Spitze. Wie weit wird sich die ihr bekannte Welt verändern? Auf ihrer Reise trifft sie auf den jungen Ethan, der aus einer einflussreichen und wohlhabenden Familie aus der Lichtstadt stammt. Beide verlieben sich ineinander, doch können sie trotz ihrer Gefühle nicht alle Geheimnisse miteinander teilen. Wird die junge Liebe daran zerbrechen? Gegen Ende spitzt sich die Lage dramatisch zu und der Ausgang ist ungewiss Ich muss gestehen, dass mich der Anfang und der Mittelteil noch fesseln konnte, aber dann ließ es nach. Sehr bedauerlich. Es fing so gut an und dann konnte es nicht mehr mit dem Niveau mithalten. Die beschriebene Welt ist sehr interessant und wie die Autorin anmerkt, hat sie sich dabei von Charles Dickens inspirieren lassen. Ich persönlich kenne den Roman nicht und kann daher keine Gemeinsamkeiten oder Unterschiede erkennen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Interessante Welt, nur leider sehr schwache Charaktere Ich bin durch das Cover a - von Anke80 - 04.04.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Interessante Welt, nur leider sehr schwache Charaktere Ich bin durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Es ist wunderschön und leuchtet teilweise golden. Cover und Titel passen perfekt zum Buch und der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Die Geschichte spielt in einem New York der Zukunft. Die Stadt ist unterteilt in Licht und Dunkelheit. Während in der Lichtstadt Manhattan Lichtmagier und viele Reiche Menschen leben, sind die dunklen Magier und eher arme Menschen in der Dunkelstadt Brooklyn gefangen. Lucie ist eine Lichtmagierin, die in der Dunkelstadt geboren wurde und von dort mit ihrem Vater fliehen konnte. In der Lichtstadt ist sie mit Ethan, dem Sohn des Machthabers zusammen und auch zufrieden, bis sie eines Tages auf Carwyn trifft, der wie Ethan aussieht. Diese Entdeckung deckt einige Geheimnisse von Lucie aber auch von Ethan auf und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Meine Meinung Man ist sofort mitten in der Handlung drin. Ich hatte etwas Schwierigkeiten mich am Anfang in der Welt von Lucie zurechtzufinden. Spannend war der Einstieg aber schon und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Später gibt es auch einige Erklärungen, wie die Welt funktioniert, aber man wird so mit Fakten bombardiert, dass es schon wieder zu viel war. Der Schreibstil ist zwar sehr einfach, aber es lässt sich sehr flüssig lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Leider bin ich mit den Charakteren überhaupt nicht warm geworden. Lucie war für mich sehr widersprüchlich, einerseits kämpft sie für die Menschen, die sie liebt, aber nur wenn deren Leben direkt bedroht ist. Sonst ist sie eher abwartend und zurückhalten. Mit Ethan konnte ich überhaupt nichts anfangen und auch seine Motive nicht nachvollziehen. Vielleicht lag es daran, dass nur aus Lucies Sicht erzählt wurde und Dialoge mit Ethan sehr rar waren. Manchmal habe ich mich schon gefragt, warum die beiden nicht einfach mal richtig miteinander reden. Sie sind schließlich schon seit einiger Zeit zusammen und da könnte man sich doch die Geheimnisse anvertrauen. Der einzig tolle Charakter war für mich Carwyn. Sein Auftreten sehr düster, geheimnisvoll und auch unberechenbar. Die Wortgefechte mit Lucie haben mir sehr gefallen und ich habe mit ihm wirklich mitgefühlt. Der Verlauf des Buches war zwar nicht unbedingt für mich vorhersehbar und ich habe es auch schnell gelesen, aber es hat mich nicht überzeugt. Fazit: Eine spannende Welt, eine tolle Idee mit Potential, dass leider nicht ausgeschöpft wurde.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Düster und verwirrend! - von Anonym - 03.04.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
"Golden Darkness" ist ein Jugendbuch der Autorin Sarah Rees Brennan. Sie zeichnet eine düstere Dystopie eines zweigeteilten New Yorks der Zukunft: die Bewohner teilen sich in Lichtmagier der Lichtstadt Manhattan und Dunkelmagier der Dunkelstadt Brooklyn. Protagonistin Lucie ist gleichsam ein Kind beider Welten, eine geborene Lichtmagierin, die jedoch in der Dunkelstadt aufgewachsen ist und ihr nach einem persönlichen Schicksalsschlag entfliehen konnte, so dass sie nun in der Lichtstadt ein privilegiertes Leben führen darf. Das tolle Cover und der Klappentext hatten mich angesprochen und das Buch startet dann auch gleich spannend mit einem beinahe tödlichen Zwischenfall, in den Lucie und ihr Freund Ethan, Sohn eines hochrangigen Politikers, verwickelt werden. Doch leider ließ meine Begeisterung ziemlich rasch nach. Einerseits fand ich den Erzählstil sehr ermüdend: Lucie, aus deren Sicht die Geschichte durchgängig geschildert ist, weist ständig darauf hin, dass sie einen Fehler nach dem anderen macht, wodurch das Unheil ins Rollen kommt. Das kommt einmal ja vielleicht ganz gut an und wirkt spannungssteigernd, aber auf gefühlt jeder zweiten Seite nervt es nur noch. Dazu tiefsinnige Gedanken der Protagonistin, ob sie nun eher gut oder schlecht ist Da gerät die eigentliche Handlung leider ziemlich in den Hintergrund! Auf der anderen Seite wurde ich inhaltlich erschlagen von der komplexen dystopischen Welt, die die Autorin entwirft, ohne diese jedoch abschließend und nachvollziehbar zu gestalten. Bis zuletzt blieb für mich einiges unklar und unschlüssig. Die Nebenfiguren bleiben ziemlich farblos und agieren nicht immer nachvollziehbar. So hat mich diese Geschichte leider nicht wirklich überzeugt; schade, da wäre mehr möglich gewesen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll erst spannend, dann zäh und enttäuschend - von Anja - 02.04.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Vor zwei Jahren hat Lucie nach einem schweren Schicksalsschlag den Sprung von der armen Dunkelstadt in die reiche Lichtstadt geschafft. Dorf führt sie nun ein privilegiertes Leben, nicht zuletzt auch durch ihre Beziehung zu Ethan, dem Sohn eines hochrangigen Politikers. Ihr ruhiges Leben gerät ins Wanken, als der geheimnisvolle Carwyn auftaucht und es in der Dunkelstadt zu brodeln beginnt - wegen Lucie Der Einstieg des Buches hat mir gut gefallen. Verdächtigungen, ein unbekannter Doppelgänger, eine Beinahe-Hinrichtung - es geht spannend los. Doch leider verflog die Lesefreude dann nach und nach. Ich hatte große Probleme mit dem ganzen Weltenentwurf. Man wird erst mal völlig ahnungslos in das ganze System hineingeworfen. Im Verlauf werden dann zwar ein paar Hintergründe erläutert, irgendwie war es mir insgesamt aber zu wenig. Bis zum Schluss hatte ich das Gefühl, noch nicht alle Zusammenhänge der geteilten Stadt und Magie verstanden zu haben. Hinzu kam, dass ich auch mit Lucie meine Schwierigkeiten hatte. Anfangs fand ich sie noch toll. Sie setzt sich mutig für ihren Freund ein und behandelt sogar den Doppelgänger, der in der Gesellschaft verachtet wird - was sie wütend macht-, ohne Vorurteile. Im Verlauf der Handlung bleibt von dieser Stärke aber dann recht wenig übrig. Es gibt immer wieder Situationen, in denen sie sich feige verhält. Sie tut etwas Verbotenes, verschleiert es aber aus Angst. In der Lichtstadt brodelt es wegen ihr, doch Lucie schaut nur zu oder läuft weg und versteckt sich. Richtig schlimm fand ich dann das Ende. Zwar hat Lucie bis dahin mal zwei, drei starke Momente, in denen sie versucht zu handeln, letztlich reichte mir das aber nicht, sodass ich das Buch mit dem Gedanken "so viele total unnötige Opfer" frustriert beendet habt. Ich hatte gelesen, dass es sich um einen Einzelband handeln soll - wenn das so ist, ist das Ende umso unbefriedigender, weil so Vieles offen bleibt. Mein Interesse weiterzulesen ist nach den letzten Ereignissen allerdings auch gering. Lucie ist die Ich-Erzählerin der Geschichte. Der Teenager teilt seine Gedanken und Gefühle mit den Lesern - und das ziemlich ausführlich. Sie kommt immer wieder ins Schwafeln. Sie hält ewig lange innere Monologe, in denen sie über ihre Möglichkeiten nachdenkt - aber dann ja nicht viel tut. Dadurch fand ich das Buch nach dem starken Beginn leider sehr zäh. Sympathisch war mir Carwyn, dessen Beweggründe nicht immer ersichtlich sind. Seine Absichten verschleiert er hinter überzogenen Handlungen und ironischen Kommentaren. Allerdings kam er insgesamt etwas kurz. Und auch Ethan bleibt sehr blass, sodass ich mir kaum ein richtiges Bild von ihm machen konnte. Fazit Ein blutiges, grausames Gemetzel für nichts und wieder nichts Nach einem spannenden Beginn konnte mich die Geschichte leider nicht überzeugen. Viel zu lange innere Monologe in Verbindung mit einer Protagonistin, die nur zuschaut und wenig handelt, machen die Handlung zäh. Hinzu kommt, dass mich das Ende wütend gemacht hat - und damit meine ich nicht, dass es so offen ist
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Stadt aus Licht und Schatten - von Lese-katze92 - 31.03.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Die junge Lichtmagierin Lucie ist die perfekte Überlebenskünstlerin. Sie hat in ihrem Leben schon viel erleben müssen, seit ihr jedoch die Flucht aus Dunkelstadt lebt sie an der Seite des jungen und reichen Politikersohns Ethan. Mit ihm scheint sich Lucies Leben zu verbessern, denn er verdrängt die Dunkelheit, die sie immer wieder zu verschlingen droht. Alles könnte perfekt sein, hätte Ethan nicht folgenschwere Geheimnisse vor ihr. Bald schon muss Küche erkennen, dass ihr Leben nie mehr so sein wird, wie es einmal war, denn wo Licht ist, da ist auch Schatten... Ich durfte "Golden Darkness" von Sarah Rees Brennan vorablesen und bin sehr begeistert vom Inhalt des Buches. Es bietet alles, was ein gutes Jugendbuch beinhalten sollte, weshalb ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. Durch die authentischen Beschreibungen der einzelnen Protagonisten bekommt der Leser ein gutes Gespür für deren Handlungsweisen und Emotionen, weshalb ich stellenweise regelrecht mitgefiebert habe. Auch die faszinierende Kulisse des geteilten New York der Zukunft konnte mich direkt in ihren Bann ziehen. Noch immer bin ich positiv überrascht und begeistert von dem Ideenreichtum, mit welcher die Autorin ihren Protagonisten und deren Welt Leben eingehaucht hat. Auch die detaillierte und flüssige Schreibweise konnte mich für sich gewinnen, weshalb ich zudem sehr bedauert habe, dass das Buch so schnell vorbei war. Die äußere Gestaltung wirkt sehr edel und zugleich sehr ansprechend. Die Metalliceffekte, welche farblich mit der restlichen Buchgestaltung harmonisieren, bilden zudem einen tollen Blickfang, weshalb dieses Buch ein toller Hingucker in jedem Bücherregal ist. Insgesamt ist "Golden Darkness" eine tolle Geschichte, welche auch für erwachsene Leser tolle Unterhaltung bietet.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Archer - 31.03.2019 zu Sarah Rees Brennan „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“
Wenn man bedenkt, dass ich eigentlich nach dem sechsten Kapitel gar keine Lust mehr hatte, dieses Buch zu lesen und dann meine Bewertung betrachtet, könnte man schon ins Grübeln kommen. Ich hielt es nämlich bis dahin für eine relativ originelle Idee, aber trotzdem für die ausgelutschte Dystopieumsetzung mit dem typischen Dreiecksverhältnis. Tatsächlich konnte mich die Autorin ab dann ernsthaft überraschen, wofür sie allein schon Bonuspunkte verdient hat. Nicht nur, dass sich nichts mehr so entwickelte wie erwartet, zeigt sie etwas auf, das sich die wenigsten Autoren überhaupt trauen. Dass nämlich nicht unbedingt immer diejenigen, die unterdrückt wurden und sich dann erheben, als die besseren Menschen erweisen. Sie geht knallhart über Leichen, nimmt keine Rücksicht auf die möglicherweise zarten Gemüter ihrer LeserInnen und denkt auch nicht daran, Antworten zu geben. Denn Tatsache ist: Es gibt keine wirklichen Antworten auf Dystopien und Happy Ends gehören normalerweise in Märchen. Da kann ich auch ganz gut drüber hinwegsehen, dass einige Protagonisten recht blass blieben; das Ende hat mich fast erschüttert. Lucy jedenfalls ist - mit all ihren Lügen, ihrem Lächeln und ihrer scheinbaren Stille - eine starke Persönlichkeit, die mich beeindruckt hat. Es gäbe Raum für einen zweiten Teil, aber mir wäre es wirklich lieber, wenn das so stehenbliebe, denn so scheint mir der knallharte Abschluss mehr Wucht zu haben. Nicht für Prinzessinnen geeignet, die Keira Cass für die Hardcore-Königin der Dystopien halten. 4,5/5 Punkten.
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