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Das Verschwinden der Stephanie Mailer

Roman. Originaltitel: La Disparition de Stephanie Mailer.
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Produktdetails

Titel: Das Verschwinden der Stephanie Mailer
Autor/en: Joël Dicker

ISBN: 3492059392
EAN: 9783492059398
Roman.
Originaltitel: La Disparition de Stephanie Mailer.
Übersetzt von Amelie Thoma, Michaela Meßner
Piper Verlag GmbH

2. April 2019 - gebunden - 672 Seiten

Joël Dicker ist zurück - so intensiv, stimmungsvoll und packend wie »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert«.--- Es ist der 30. Juli 1994 in Orphea, ein warmer Sommerabend an der amerikanischen Ostküste: An diesem Tag wird der Badeort durch ein schreckliches Verbrechen erschüttert, denn in einem Mehrfachmord sterben der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Passantin. Zwei jungen Polizisten, Jesse Rosenberg und Derek Scott, werden die Ermittlungen übertragen, und sie gehen ihrer Arbeit mit größter Sorgfalt nach, bis ein Schuldiger gefunden ist. Doch zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass Rosenberg und Scott sich geirrt haben. Kurz darauf verschwindet die junge Frau ... - Die idyllischen Hamptons sind Schauplatz einer fatalen Intrige, die Joël Dicker mit einzigartigem Gespür für Tempo und erzählerische Raffinesse entfaltet. --- »Macht süchtig!« Elle



Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Seine Bücher »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« und »Die Geschichte der Baltimores« wurden weltweite Bestseller und über sechs Millionen Mal verkauft. Für »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert«, das in Frankreich zur literarischen Sensation des Jahres 2012 wurde und dessen Übersetzungsrechte mittlerweile schon in über 30 Sprachen verkauft wurden, erhielt Dicker den Grand Prix du Roman der Académie Française sowie den Prix Goncourt des Lycéens. Mit »Das Verschwinden der Stephanie Mailer« konnte er an seine Erfolge anknüpfen und schaffte es ebenfalls auf die Bestsellerlisten.
"Dicker ist ein geschickter Arrangeur, der mehrere Handlungsebenen zugleich am Laufen halten kann, der Fährten legen und verfolgen kann, die sich später als Irrwege erweisen. Seine Geschichte und deren überraschende Auflösung hat Dicker voll und ganz im Griff.", Deutschlandfunk "Büchermarkt", Christoph Schröder, 14.05.2019
Kundenbewertungen zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Enttäuschend - von Küchenqueen - 28.06.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Ein Sommerabend an der amerikanischen Ostküste. Ein Verbrechen schreckt die Stadt Orphea auf. Der Bürgermeister und seine Familie sowie eine Passantin sterben. Die jungen Polizisten Jesse Rosenberg und Derek Scott ermitteln und finden den Täter schnell.. 20 Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, daß die Polizisten einen Fehler gemacht haben. Kurz darauf ist Stephanie vetschwunden. ... Das Buch beginnt wirklich gut und spannend. Doch leider hält diese Spannung nicht bis zum Schluß durch. Ab der Mitte erlaubt die Handlung, wird streckenweise sogar albern. Die Charaktere wirken durch diese Albernheiten wenig glaubhaft. Durch die Werbung rund um dieses Buch hatte ich mir deutlich mehr versprochen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Packend und intensiv - von coala - 24.06.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Joel Dicker hat es wieder geschafft wie kein anderer die idyllischen Hamptons in einen Schauplatz fataler Intrigen zu verwandeln. Spannungsreich geht es wieder zu im neuesten Roman, dabei schafft es der Autor erneut, eine Erzählgeschwindigkeit zu finden, die einen alle Details zu vermitteln weiß, ohne jedoch zu langweilen. Die Figuren sind komplex gestaltet und dennoch für den Leser zu fassen. Die Hinter- und Abgründe der Kleinstadt werden gekonnt und mit Raffinesse aufgedeckt, ohne den Faden und die Spannung zu verlieren. Der Autor springt dabei gekonnt durch verschiedene Zeitzonen und schafft es dennoch, den Leser nicht zu verlieren, denn der Roman ist gespickt mit überraschenden Wendungen, welche den Leser an die Geschichte fesseln. Dazu der sehr angenehme Schreibstil, welcher das doch recht dicke Buch nicht so schnell aus der Hand legen lässt. Ein vielschichtiger Gesellschaftsroman und Krimi zugleich, der das Kleinstadtleben von seiner anderen düsteren Seite zeigt. Erneut ein Meisterwerk der Erzählkunst.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Intensiv, stimmungsvoll und packend. - von Inge Weis - 22.06.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Die idyllischen Hamptons sind Schauplatz einer fatalen Intrige, die der Autor Joël Dicker mit einzigartigem Gespür für Tempo und erzählerische Raffinesse entfaltet. Nur wer sich mit den Hamptons im Staat New York sehr gut auskennt, dürfte gehört haben, was am 30. Juli 1994 in Orphea geschehen ist, einem kleinen, piekfeinen Badeort am Atlantik. An jenem warmen Sommerabend an der amerikanischen Ostküste wurde das allererste Theaterfestival von Orphea eröffnet, und diese Veranstaltung hatte aus dem ganzen Land ein großes Publikum angezogen. Schon seit dem Spätnachmittag strömten Touristen und Einheimische zur Hauptstraße, um an den zahlreichen von der Stadt organisierten Festivitäten teilzunehmen. Es hatten so viele Anwohner ihre Viertel verlassen, dass diese wie ausgestorben wirkten: keine Spaziergänger mehr auf den Gehsteigen, keine Paare auf den Veranden, keine Kinder mit Rollschuhen auf der Straße, niemand in den Gärten. Alle Welt tummelte sich im Zentrum. Gegen 20 Uhr war im menschenleeren Penfield-Viertel das einzige Lebenszeichen ein Auto, das langsam durch die verlassenen Straßen fuhr. Mit einem Anflug von Panik im Blick suchte der Mann am Steuer die Gehsteige ab. Er hatte sich noch nie so allein auf der Welt gefühlt. Nirgendwo irgendwer, der ihm helfen konnte. Er wusste nicht ein noch aus: Seine Frau war vom Joggen nicht zurückgekehrt. Samuel und Meghan Padalin gehörten zu den wenigen Einwohnern von Orphea, die beschlossen hatten, an diesem ersten Festivalabend zu Hause zu bleiben. Sie hatten keine Karten mehr für die Eröffnungsveranstaltung bekommen und daher keine Lust verspürt, das Volksfest an der Hauptstraße und der Marina zu besuchen. Also war Meghan abends, wie jeden Tag, gegen 18 Uhr 30 laufen gegangen. Mit Ausnahme der Sonntage, an denen sie ihrem Körper ein wenig Ruhe gönnte, drehte sie täglich die gleiche Runde. Genau an diesem Samstagabend des 30. Juli 1994 wird der Badeort durch ein schreckliches Verbrechen erschüttert, denn bei einem Mehrfachmord sterben Joseph Gordon der Bürgermeister von Orphea, seine Frau und ihr zehnjähriger Sohn, sowie eine zufällige Passantin. Die Familie wurde im eigenen Haus erschossen. Das vierte Opfer hieß Meghan Padalin, 32 Jahre alt. Die junge Frau hatte zur Tatzeit ihre Joggingrunde gedreht und wurde vermutlich unfreiwillig zur Zeugin des Mordes. Sie wurde auf offener Straße vor dem Haus des Bürgermeisters erschossen. Zwei jungen Polizisten, Jesse Rosenberg und Derek Scott, werden die Ermittlungen übertragen, und sie gehen ihrer Arbeit mit größter Sorgfalt nach, bis ein Schuldiger gefunden ist. Doch zwanzig Jahre später behauptet Stephanie Mailer, Journalistin beim Orphea Chronicle, dass Rosenberg und Scott sich geirrt haben. Kurz darauf, nachdem sie an der Aufklärung des Mehrfachmordes zweifelt, verschwindet die junge Frau spurlos... Eine Kleinstadt voller Abgründe und einem Mörder. Diese Geschichte fordert seinen Leser und liefert sensationell gute Unterhaltung. Das Verschwinden der Stephanie Mailer ist ein hochkarätiger Gesellschafts - und perfekt ausgetüftelter Kriminalroman in einem. Ein ungewöhnlicher Fall sehr gut geschrieben, subtile vielschichtige Charaktere und ein spannender Plot. Der Autor umgarnt den Leser mit einer Geschichte, der er nicht mehr entrinnen kann. Eine Story, die einen unglaublichen Sog entwickelt. Dickers Figuren sind durchweg komplex und trotzdem eingängig, ein literarisches Ereignis. Viele überraschende Wendungen und ein toller Schreibstil unterhalten bis zur letzten Seite und machen aus dem Buch einen einzigartigen Lesegenuss. Das Ganze wird so spannend erzählt, dass dieser vielschichtige Roman wie ein Thriller wirkt. Trotz der über 670 Seiten kommt auf keiner einzigen Seite Langeweile auf! Man fliegt einfach nur so durch das Buch und egal was ich nun versuchen würde zu beschreiben, es würde dem Buch nicht ansatzweise gerecht werden! Deshalb mein Tipp: Unbedingt selber lesen! Sehr empfehlenswert!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wer steckt hinter den Morden von Orphea? - von Klaraelisa - 22.06.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Fans von Joel Dicker haben den neuen Roman "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" sicherlich schon mit Spannung erwartet. Die Handlung spielt sich im beschaulichen Ort Orphea in den Hamptons an der Ostküste ab. Am Tag der Eröffnung des ersten Theaterfestivals im Jahr 1994 werden Bürgermeister Gordon, seine Frau und sein Sohn sowie eine Joggerin ermordet. Der Fall wird von den beiden jungen Ermittlern Jesse Rosenberg und Derek Scott bearbeitet. Alle Indizien deuten auf einen Täter, der allerdings bei der Flucht vor der Polizei ums Leben kommt. Zwanzig Jahre später konfrontiert die Journalistin Stephanie Mailer Rosenberg bei seiner Verabschiedung mit ihrer Überzeugung, dass er sich mit dem Täter geirrt habe. Wenig später ist sie unauffindbar und wird nach ein paar Tagen ermordet aufgefunden. Die Akte wird wieder geöffnet und Rosenberg und Scott ermitteln erneut zusammen mit der jungen Polizistin Anna Kanner. Auf fast 670 Seiten werden immer neue, meist falsche Spuren verfolgt, und es zeigt sich, dass unter der scheinbar intakten Oberfläche alles anders ist als vermutet. Es kommen weitere Menschen ums Leben, von denen einige indirekt mit dem Fall zu tun haben. Vielleicht wussten sie etwas, und der Täter fühlte sich bedroht. Nicht nur die Zeitebene wechselt in den kurzen Kapiteln ständig, sondern auch die Erzählperspektive. Mal erfährt der Leser die Sicht verschiedener Ich-Erzähler, mal berichtet ein auktorialer Erzähler. Das macht die Lektüre etwas mühsam und mindert die Spannung. Ich finde die Geschichte einigermaßen verwirrend, um nicht zu sagen stellenweise wirr. Auf die Frage, ob er vor Beginn des Schreibens einen Plot erarbeitet, antwortete der Autor in einem Interview "Mein Plot ist nicht zu plotten." Das glaube ich ihm aufs Wort. Joel Dickers "Die Geschichte der Baltimores" hat mir noch gut gefallen. Von dem neuen Roman bin ich eher enttäuscht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ziemlich überzeugend - von büchernarr - 21.06.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Kurz zum Inhalt: es sind noch wenige Tage vor dem großen Theaterfestival der Stadt, welches das jährliche Highlight und eine nicht unwichtige Einnahmequelle der Stadt ausmacht. Das Verschwinden der Journalistin Stephanie Mailer aus New York, die in das beschauliche Örtchen Ophelia in den Hamptons gezogen ist, sowie der Mehrfachmord von vor 20 Jahren, sind die Haupthandlung des Krimis. Obwohl der Täter des damaligen Mordes erfasst würde, ist Stephanie überzeugt man habe den Falschen erwischt und will den Fall aufklären. Deshalb informiert sie die damaligen Polizeibeamten, die nach anfämglichen Zögern einwiligen der Sache auf den Grund zu gehen. Einerseits verfolgt man daher die Ermittlungen in der Gegenwart 2014 und andererseits in Rückblenden die Ermittlungen 1994. Die Charaktere der Geschichte sind authentisch und lebensnah, auch wenn sich die Handlungstränge irgendwie in manchen Stellen verwoben haben. Angenehm zu lesen aber definit nicht das beste Buch von Joël Dicker.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Verschwinden der Stephanie Mailer - von simi159 - 21.06.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Dieses Buch und die Geschichte darin ist wie eine fünfstöckige Torte mit unzähligen Füllungen und einer dicken Verzierung drumherum. Am Anfang freut man sich und fängt voller Vorfreude an zu essen, denn dies ist der dritte Roman von Joel Dicker, der ins deutsche übersetzt wurde. Doch je tiefer man in dieses Buch einsteigt um so mehr und mehr Schichten legt man unter dem Guß frei. Inhalt: Stephanie Mailer ein Journalistin aus New York, die in das beschauliche Örtchen Ophelia in den Hamptons gekommen ist, um dort einen Roman zu recherchieren und zu schreiben. Inhalt dieses Romans ist ein vierfacher Mord, der sich in Ophelia 1994 ereignete. Die örtliche Polizei glaubt den Fall aufgeklärt zu haben, der Täter wurde getötet, doch Stephanie Mailer gibt dem damals ermittelnden Beamen den Hinweiß, daß der Fall nicht geklärt und der Mörder noch frei ist. Denn ein wichtiges Detail ist 1994 übersehen worden. Doch Mailer kann ihre Erkenntnisse nicht mehr weiter erläutern, denn sie verschwindet. Und so machen sich die Beamten von Damals daran, sie zu finden und den Fall von 1994 zu klären. Fazit: Wie bei solch mächtigen Torten, sobald man die ersten Bissen gegessen hat. kommt die Frage weiter essen oder aufhören. Nach den ersten Seiten macht dieses Buch noch Spass, vor allem, weil der Autor jede Menge Wendungen und durch eine geschickte Erzählweise, sehr viel Spannung und jede Menge offene Enden produziert. Leider gibt es dazu kein passendes Tempo und die Enden werden immer mehr und mehr. Deshalb muss der Leser ab der Hälfte des Romans etwas Geduld mitbringen, picken wie bei einer Torte, sprich nur die Stellen lesen, die einem gefallen und weiterbringen, ginge zwar, doch durch die steten Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart, muss man aufpassen, daß man bei der Fülle an Informationen, Personen und Lebensgeschichten, nicht den Faden und die Lesegeduld verliert. Bis ins kleinste Detail ist der Roman und seine Figuren durchdacht. Diese sind geschickt in einem Plot miteinander verwoben und es dauert bis zum letzten Drittel bis sich Tempo und auch richtige Spannung einstellt. Die Charaktere sind dabei authentisch und lebensnah, wenn auch zum Großteil sehr amerikanisch- klischeehaft. Der Chef, der eine Affäre mit der Assistentin hat; die drogennehmende Millionärstochter; der Polizist, der seine große Liebe tragisch verloren hat. Handwerklich ist dieser Roman perfekt gemacht, doch irgendwie ist es von allem zu viel und mir hat so ein bisschen der Drive gefehlt. Etwas weniger Wendungen, Cliffhanger und Lebensgeschichten der Charaktere hätte für mich dem Buch gut getan. 3 STERNE
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Toll und zugleich anstrengend - von Jonas1704 - 19.06.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Die Geschichte beginnt im Jahre 1994 in Orphea, einer kleinen Stadt in den Hamptons. Das 1. Theater-Festival fängt blutig an, denn es geschieht ein grausamer, brutaler vierfacher Mord. Der damalige Bürgermeister, seine Frau und deren Sohn sowie eine Passantin werden plötzlich ermordet. Die damaligen Ermittler Jesse Rosenberg und Derek Scott schaffen es aber recht schnell den Täter dingfest zu machen. Somit gilt der Fall als abgeschlossen. Die zweite Zetispanne befördert den Leser 20 Jahre später, wo die junge und ehrgeizige Journalistin Stephanie Mailer Jesse Rosenberg auf seiner Verabschiedung vom Polizeidienst interviewt. Dabei behauptet sie, Jesse und Derek haben damals den falschen Täter geschnappt, was natürlich für Furore sorgt. Ihre Zweifel übertragen sich auf das Ermittler Duo und als die Journalistin plötzlich selbst verschwindet, rollen sie den Fall wieder auf. Eine sehr spannende Geschichte, die man allerdings, trotz der vielen Seiten zeitnah lesen muss, da die vielen Personen und Handlungsstränge einen sehr anstrengend können. Trotzdem ist und bleibt Dicker ein Meister seines Fachs.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mörderjagd und spannende Milieustudie einer US-amerikanischen Kleinstadt - von adel69 - 08.06.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Worum geht es in dem Buch? 1994 ist in der US-amerikanischen Kleinstadt Orphea ein Vierfachmord passiert. Bürgermeister Gordon, seine Frau und sein Sohn wurden erschossen - und Meghan Padalin, die gerade in der Nähe joggte. Der Polizist Jesse Rosenberg und sein Kollege Derek Scott ermitteln in alle Richtungen und können schließlich als Täter Ted Tennenbaum präsentieren. Der Fall scheint gelöst und symbolisiert den Beginn einer erfolgreichen Polizeikarriere der beiden Ermittler. Bis 2014 die junge Journalistin Stephanie Mailer Jesse Rosenberg damit konfrontiert, dass 1994 ein Ermittlungsfehler gemacht wurde. Jesse ist erstaunt, will er doch gerade aus dem Polizeidienst ausscheiden. Was sie gesagt hat, beunruhigt ihn. Und als sie nur wenig später spurlos verschwindet, beginnen er und Derek erneut, in diesem Vierfachmord von 1994 zu ermitteln. Sie möchten wissen, was Stephanie genau herausgefunden hat. Außerdem läuft ihnen die Zeit davon, denn Stephanie scheint in Gefahr zu sein. Zur Seite steht ihnen die junge Polizistin Anna Kanner, die neu in Orphea ist. Als wenige Zeit später Stephanie tot aufgefunden wird, wissen alle, dass der Mörder von 1994 immer noch frei herumläuft und nicht gefunden werden will. Jesse, Derek und Anna ermitteln in viele Richtungen. Sie suchen beispielsweise nach Kirk Harvey, einem ehemaligen Polizeichef, der 1994 plötzlich die Stadt verließ. Wer könnte - außer Ted Tennenbaum - noch ein Interesse daran gehabt haben, Bürgermeister Gordon und seine Familie auszulöschen? Und welche Rolle spielte das Theaterfestival, das gerade da stattfand, als die Morde passierten? Meine Meinung: Als ich die Leseprobe zu diesem Buch gelesen hatte, wollte ich es unbedingt lesen - und habe das getan. Es gibt in dem Buch sowohl Passagen, die aus der Ich-Perspektive, als auch Passagen, die in der auktorialen Erzählperspektive (kein Ich-Erzähler) geschildert werden. Es gibt Handlungsstränge, die 2014 spielen - aber auch Rückblenden, vorwiegend in das Jahr 1994. Das hat mich beim Lesen nicht gestört, da immer klar ersichtlich ist, wann was passiert oder passierte. Das Buch fängt gleich interessant an. Der Vierfachmord schockiert - und man möchte als Leser wissen, wer der Täter ist und was Stephanie Mailer über ihn wusste. Angenehm fand ich, dass der Autor keine blutigen und detaillierten Mordbeschreibungen liefert, sondern ihm eher Details und Ereignisse aus dem Leben seiner Charaktere und die Ermittlungsarbeit der Polizisten am Herzen liegen. Als Leser wird man mit vielen Personen und Problemen in Orphea konfrontiert, die es gab und die 2014 vorhanden sind. Man erfährt zum Beispiel, dass Bürgermeister Gordon korrupt war und auf diese Weise viel Geld verdienen konnte. Man liest über den Literaturkritiker Ostrowski, der von der Zeitung, bei der er arbeitet, gefeuert wird und für sich eine Chance sieht, wenn er 2014 zum Theaterfestival nach Orphea kommt. Dann gibt es Steven Bergdorf, Chefredakteur einer Zeitung, der seine Frau Tracy mit seiner Angestellten Alice betrügt und deswegen viele Schulden macht. Die Ermittler finden Kirk Harvey, der als Theaterschreiber in Kalifornien tätig ist und seine Polizeikarriere aufgegeben hat. Das sind nur einige Personen. Deswegen fand ich es sehr hilfreich, dass es hinten im Buch eine Liste mit den wichtigsten Personen und der Nennung ihres Berufs oder ihrer Funktion in der Romanhandlung gibt. Über manche Personen erfährt man ziemlich viel. Auch, was die Ermittler Jesse, Derek und Anna neben ihrer beruflichen Tätigkeit machen und was sie bewegt. Beispielsweise, dass Anna geschieden ist - und wie es zu der Scheidung kam. Das zieht die Handlung in die Länge. Andererseits fand ich viele Personen interessant und habe gerne viele Einzelheiten über sie gelesen. Die Ermittler Jesse, Derek und Anna fand ich sympathisch so wie viele andere Personen auch, der Charakter Kirk Harvey fiel mir oft auf die Nerven. Alice fand ich unerträglich, Steven mochte ich nicht. Die meisten Personen in diesem Buch warten auf das Theaterfestival 2014, in dem offensichtlich wichtige Details zum Vierfachmord 1994 enthüllt werden sollen. Das baut eine gewisse Spannung beim Lesen auf. Als Leser ist man genauso ahnungslos wie die Ermittler. Es gibt immer wieder neue Spuren und Lösungsansätze zur Aufklärung der Mordfälle. Die Lösung selbst fand ich interessant und absolut nicht vorhersehbar. "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" war das erste Buch, das ich von Joel Dicker gelesen habe. Ich habe das Buch gerne und mit Interesse gelesen. Es hat mich neugierig gemacht auf weitere Werke des Autors. Ich vergebe alle Sterne und empfehle das Buch weiter.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Aufklärung eines alten Falls - von cosmea - 30.05.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Der vierte Roman von Joel Dicker - "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" - spielt im fiktiven Orphea in den Hamptons im Staat New York. Dort war am 30. Juli 1994 - dem Tag der Eröffnung des ersten Theaterfestivals der Kleinstadt - ein Vierfachmord an Bürgermeister Gordon und seiner Familie und einer Joggerin verübt worden, den die jungen Ermittler Jesse Rosenberg und Derek Scott meinten, aufgeklärt zu haben. 20 Jahre später soll der verdiente Captain Rosenberg, den alle nur den 100-Prozentigen nennen, weil er jeden Fall löst, den er bearbeitet, in den Ruhestand verabschiedet werden. Sein damaliger Kollege hatte sich schon 1994 nach dramatischen Ereignissen an einen Schreibtischjob versetzen lassen. Bei der Verabschiedung spricht die Journalistin Stephanie Mailer Rosenberg an und nennt ihn den 99-Prozentigen, weil sie nicht glaubt, dass der damals beschuldigte Mann der Täter war. Wenig später verschwindet Mailer spurlos und wird einige Tage später in einem See ermordet aufgefunden. Sie ist der Wahrheit anscheinend zu nahe gekommen. Die beiden Polizisten rollen zusammen mit der jungen, überaus tüchtigen Polizistin Anna Kanner den alten Fall wieder auf. Es wird viel Druck von oben auf die Ermittler ausgeübt, weil das Festival für die Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Die Nachforschungen sind auch insofern brisant, als eine Neuauflage des Theaterfestivals naht, bei dem mehrere Personen zusammenkommen, die auch damals vor Ort waren. Die drei Polizisten ermitteln in alle Richtungen und entdecken dabei, dass Orphea keine idyllische friedliche Kleinstadt ist, sondern ein Ort, wo Korruption und Erpressung üblich sind, wo fast jeder Dreck am Stecken - sozusagen eine Leiche im Keller - zumindest aber alte, nie verheilte Wunden und Geheimnisse hat, von denen niemand etwas wissen darf. Es wird gelogen und betrogen, und es gibt weitere Tote, bis endlich ans Licht kommt, was damals geschah und warum. Der raffiniert konstruierte Roman wird auf zwei Zeitebenen - 1994 und 2012-2016 - mit ständig wechselnder Perspektive in vielen kurzen Kapiteln erzählt und erfordert die volle Aufmerksamkeit des Lesers und ein gewisses Durchhaltevermögen, weil das Buch mit 666 Seiten wirklich sehr umfangreich ist. Trotz dieser epischen Breite habe ich mich nicht gelangweilt und den Roman recht zügig gelesen. Irritiert hat mich wie so oft der deutsche Titel, der aber dem Originaltitel trotz des Verlusts der Zweideutigkeit von "disparition" (Verschwinden/Tod) im Deutschen entspricht. Allerdings ist die Journalistin nur eine von gefühlten 40 Figuren und ihr Verschwinden/Tod nur ein kleiner Teil der komplexen Handlung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sehr fesselnder, hochkomplexer und unterhaltsamer Roman - von bookloving - 26.05.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Mit seinem bereits dritten Roman "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" hat der Franko-Schweizer Bestsellerautor Joël Dicker einen fesselnden, hochkomplexen Kriminal- und Gesellschaftsroman mit echten Page-Turner Qualitäten verfasst, der mich allerdings nicht völlig packen und überzeugen konnte. Im Mittelpunkt des vielversprechend beginnenden Romans steht ein lang zurückliegender Kriminalfall um einen brutalen Vierfachmord, der 1994 in Orphea geschah, einem kleinen fiktiven Ostküstenort auf Long Island, und der 2014 vom Protagonisten Jesse Rosenberg wegen aufkommender, erheblicher Zweifel erneut aufgerollt wird. Ein mysteriöser Fall, bei dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint! Ähnlich wie in seinem grandiosen Erstling Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert ist die Handlung äußerst verschachtelt angelegt und besteht aus unzähligen kleinen Puzzleteilen, die sukzessive preisgegeben werden, einem ständigen Wechsel zwischen unterschiedlichen Erzählperspektiven und verschiedenen Handlungssträngen in der Vergangenheit und Gegenwart, vielen unerwarteten Wendungen und zahllosen falschen Fährten. Es bereitet großes Vergnügen in den immer rätselhafter werdenden Fall einzutauchen, die sympathischen Ermittler bei ihren Nachforschungen zu begleiten, Mitzurätseln und den Hintergründen einer weiteren Mordserie auf die Spur zu kommen. Es ist bei der Vielzahl an Figuren, ihren sorgsam gehüteten Geheimnissen und immer neuen verdächtigen Details fast unmöglich, als Leser noch den Überblick zu behalten. So manche heiße Spur erweist sich als Irrweg und offensichtlich Verdächtiges als geschickt platzierte Finte, so dass man bis kurz vor der überraschenden Auflösung des vielschichtigen Falls, der Enthüllung des wahren Täters und seiner Hintergründe im Dunkeln bleibt. Bei der Vielzahl von Charakteren ist es Dicker recht gut gelungen, seine Figuren interessant und mit einigen Ecken und Kanten auszuarbeiten. Es ist eine bunte Mischung an unterschiedlichsten Charakteren, wobei einige Nebenfiguren recht skurril gezeichnet sind. Zudem findet man im Anhang ein Personenverzeichnis zum besseren Überblick. Insbesondere seine Hauptfiguren - die Ermittler Rosenberg, Scott und die junge Kollegin Anna Karger, sind sehr vielschichtig ausgearbeitet und erhalten durch Rückblicke in ihre durch Schicksalsschläge belastete Vergangenheit an zusätzlicher Tiefe. Dennoch empfand ich im Verlauf der Handlung als recht farblos und unspektakulär und hatte Schwierigkeiten, einen Bezug zu ihnen aufzubauen. Nach und nach lässt Dicker geschickt die vielen Fäden seiner zahllosen Handlungsstränge zusammenlaufen, deckt immer neue Intrigen und persönliche Verstrickungen auf und lässt uns schließlich in erschreckende Abgründe der menschlichen Psyche blicken. Leider gestaltete sich die fesselnde Suche nach der Wahrheit für mich bei Dickers angenehmen, unverwechselbaren aber oftmals auch ausufernden Erzählstil gerade im Mittelteil recht langatmig und zäh. Vieles entwickelte sich für meinen Geschmack zu klischeehaft und übertrieben. Insbesondere seine permanente Kritik am Literatur- und Theaterbetrieb, die wenig subtil in die Handlung eingearbeitet wurde, und die absolut überzeichnete und unglaubwürdige Figur des Ex-Polizeichefs und Möchtegern-Regisseurs waren mir zu viel des Guten, Zeitweise drohte die Geschichte in meinen Augen durch die slapstickhafte Inszenierung in eine Satire abzugleiten. Dennoch ist es Dicker mit seiner komplexen Geschichte, seinem mitreißenden Erzählstil und fiesen Cliffhangern gelungen, mich zu fesseln, so dass ich den Roman trotz einiger Schwächen nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis sich schließlich alle Puzzleteile zu einem schlüssigen Bild zusammengefügt hatten. FAZIT Trotz einiger Schwächen ein sehr fesselnder und unterhaltsamer Roman mit einer hochkomplexen Handlung und echten Page Turner-Qualitäten! Aber deutlich schwächer als die beiden Vorgängerromane!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Enttäuscht! - von Igela - 21.05.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Die Journalistin Stephanie Mailer ist sich sicher, dass 20 Jahre zuvor ein Unschuldiger als Mörder von vier Menschen verurteilt wurde. 1994 wurde in Orphea, in den Hamptons, der Bürgermeister, seine Frau und sein Sohn, sowie eine Joggerin getötet. Nun scheint die Journalistin über Beweise zu verfügen, dass die damaligen Ermittler, Jesse Rosenberg und Derek Scott, den Falschen verhaftet haben. Doch dann verschwindet Stephanie Maier spurlos. Obwohl Rosenberg in 4 Tagen in Pension gehen soll, nimmt er die Ermittlungen noch mal auf und untersucht die schwarze Nacht von Orphea erneut. Wer schon mal ein Buch von Joel Dicker gelesen hat, weiss, dass es ausschweifend wird. Auch hier, hat der Autor nicht gekleckert, sondern geklotzt. In der Personenzahl in der Handlung mit den vielen Strängen in der Seitenzahl .. und im Schreibstil. Für mich war das alles zu detailliert, zu ausschweifend und sehr in die Länge gezogen. Die Geschichte dreht sich nicht nur um das Verschwinden der Journalistin, sondern auch um viele andere nebeneinander laufenden Geschichten. Diese Nebengeschichten, bei denen die Figuren und die Handlung sich entwickelt, sind sehr zahlreich. Einige, wie die familiäre Situation von Jerry Eden, dem Generaldirektor von Chanel 14, hat mich gefesselt. Denn, Eden kämpft gegen und um seine 19jährige Tochter, die Drogen und alkoholabhängig ist. Gerade diese Geschichte hat mich schlussendlich bei der Stange gehalten. Andere, wie die des untalentierten Schauspielers und Regisseurs und die langatmigen Passagen über sein Theaterstück, eher gelangweilt. Die Story ist sehr, sehr komplex. Denn eine Hauptperson gibt es nicht wirklich. Stattdessen hat Joel Dicker eine grosse Anzahl Figuren in die Geschichte eingeflochten, die ein Eigenleben entwickeln und meilenweit von der Hauptsstory abweichen. Den Ueberblick zu behalten, trotz Personenglossar, viel mir öfters schwer. Hier hätte Herr Dicker straffen dürfen. Einige der Handlungen empfand ich als abstrus. So, wie die, dass sich plötzlich etliche Figuren bei dem Theaterstück des nervigen Regisseurs versammeln. Dass, eine Jugendliche, als Strafe für ihren Drogenkonsum, von der Polizei die Teilnahme an einem Theaterstück aufgebrummt wird . na ja. Oder, dass ein Anwalt dem Vater des Mädchens rät, als Wiedergutmachung für eine Tat, ihr Ferienhaus anzubieten, ist sehr, sehr weit hergeholt. Solche Beispiele gibt es etliche, die komplett überkonstruiert und überzeichnet wurden. Die Story springt bunt durcheinander, durch Zeiten, die nicht chronologisch geordnet sind. Grundsätzlich ist die Idee gut, in diesem Durcheinander, über den Kapiteln klar zu deklarieren, wer denn nun im Mittelpunkt steht. Hier wirkt das Ganze trotzdem chaotisch, da die Perspektivwechsel so zahlreich sind. Ich habe mich zeitweise zwingen müssen, weiter zu lesen. Bei der Stange haben mich, die an und für sich interessanten Charakterisierungen der Figuren, gehalten. Es gibt Figuren, die mir ans Herz gewachsen sind. Wie der Ermittler, Jesse Rosenberg, der sehr viel Biss zeigt und vor seiner Pensionierung noch diesen einen Cold Case lösen will. Oder Dakota, die aufmüpfige und drogenabhängige Tochter von Jerry Eden. Aber auch Steven Bergdorf, der Chefredakteur der New Yorker Review, der sich in einer schier ausweglosen privaten Lage befindet. Interessanterweise haben mich diese Figuren mit ihren Geschichten weit mehr gefesselt als die Hauptstory, das Verschwinden der Journalistin.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Es kann nur eine Parodie sein ... - von anushka - 19.05.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Amerikanische Ostküste, 1994: Während eines Theaterfestivals werden der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällig vorbeikommende Joggerin brutal ermordet. Das Verbrechen erschüttert die Kleinstadt Orphea bis in ihre Grundfeste. Zwanzig Jahre später steht einer der Polizisten, die damals für den Fall zuständig waren, kurz vor seinem Abschied aus dem Polizeidienst. Jesse Rosenberg wird von allen Der Hundertprozentige genannt, weil er alle seine Fälle aufgeklärt hat. Doch dann steht plötzlich die junge Journalistin Stephanie Mailer vor ihm und weckt Zweifel an der Auflösung der Orphea-Morde. Und genau so plötzlich, wie sie aufgetaucht ist, ist sie plötzlich verschwunden ... Jesse beschließt, den Fall zusammen mit seinem damaligen Partner Derek und der Polizeichef-Anwärterin Anna wieder aufzurollen. So weit, so vielversprechend. Die ersten ca. 150 Seiten des Buches vergingen wie im Flug. Mich hatte zunächst wirklich die Lesesucht gepackt. Das Buch schien ein gutes Tempo vorzulegen und allerlei Überraschungen bereit zu halten, sodass mir der recht einfache Schreibstil zunächst noch entgegenkam. Doch zunehmend wirkte das Buch irgendwie merkwürdig, unstimmig und gar nicht so anspruchsvoll wie ich es aufgrund der Vorschusslorbeeren erwartet hatte. Die ständigen Perspektivwechsel waren zunächst noch spannend, aber ständig kamen neue Personen hinzu mit ihren ganz eigenen Lebensdramen, sodass das Buch mehr von einer Seifenoper als von einem vielschichtigen Kriminalroman bekam. Die Polizisten stellten sich leider unerwartet ... sagen wir ungeschickt und naiv an, sodass ich mich bald fragte, wie sie überhaupt irgendwelche anderen Fälle, ganz davon abgesehen alle ihre Fälle, gelöst haben. Sie nehmen die Aussagen von Zeugen und Verdächtigen für bare Münze und streichen sie mir nichts, dir nichts von der Verdächtigenliste, denn nachdem, was sie ausgesagt haben, können sie es ja nicht gewesen sein. Viele Wendungen und Überraschungen in der Handlung werden erst dadurch möglich, dass eigentlich jeder einzelne Zeuge und jede einzelne Zeugin den Polizisten bereits vor zwanzig Jahren relevante Information vorenthalten hat. Die Polizisten wirken dabei selbst mehr als hilflos. So kann jemand, der behauptet, den Täter zu kennen, sie tagelang hinhalten, um den Fakt spektakulär in einem Theaterstück preiszugeben. Und dazu kommt noch ein Polizeichef (?), der wichtige Informationen nicht weitergibt, weil er den bearbeitenden Beamten telefonisch nicht erreicht ... Das kann nur eine Parodie sein, ansonsten bedient der Autor auch jedes noch so schlechte Klischee des amerikanischen Kleinstadt-Cops. Und überhaupt. Nicht nur die Cops benehmen sich merkwürdig. Ganz Orphea scheint den Verstand zu verlieren, als der ehemalige Polizeichef - eben jener, der relevante Informationen nicht weitergab - ankündigt, beim 20-jährigen Jubiläum des Theaterfestivals ein Stück aufführen lassen zu wollen, das den wahren Täter enthüllt, das aber bislang über die ersten drei Zeilen nicht hinausgekommen ist. Da lässt sich doch glatt der aktuelle Polizeichef vorzeitig verrenten, um in diesem Stück in Unterhose über die Bühne rennen zu dürfen. In all ihren zwischenmenschlichen Dramen und in der Spleenigkeit einer ganzen Kleinstadtbevölkerung erinnerte mich dieses Buch an die Gilmore Girls oder jede andere Kleinstadtserie, die von mehr oder weniger exzentrischen Charakteren lebt. Und natürlich eskaliert die Geschichte schließlich und nimmt eine unglaubwürdige Entwicklung nach der anderen. Dass am Ende überhaupt noch jemand lebt um den Fall aufzuklären, oder sich für dessen Aufklräung zu interessieren, grenzt an ein Wunder. Ich kann dieses Buch nur als Parodie ansehen, denn ernst nehmen konnte ich es nach spätestens 200 Seiten nicht mehr. Ich habe noch die beiden ersten Bücher des Autors ungelesen im Schrank stehen und jetzt ein wenig Angst, was mich darin erwarten könnte. Mein Fazit zum Verschwinden der Stephanie Mailer : es ist ganz anders, als ich zunächst erwartet hatte und kann diese Erwartungen nicht erfüllen. Der Schreibstil erlaubt ein zügiges Lesen und die Entwicklungen sind schon rasant und mitunter interessant, sodass ich zeitweise durch das Buch geflogen bin und nicht erwogen habe, es abzubrechen. Ich kam mir aber auch immer wieder ziemlich verschaukelt vor.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die schwarze Nacht - von Heidrun - 12.05.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Da die Bücher von Joel Dicker immer hoch gelobt wurden, wollte ich auch endlich eines von ihm lesen. Der Plot verspricht einiges. In einer Kleinstadt verschwindet eine Journalistin, die über das Theaterfestival vor 20 Jahren, bei dem ein Vierfachmord geschah, ein Buch schreiben will. Auch jetzt steht wieder ein Theaterfestival an. Gibt es ein Zusammenhang zu den damaligen Ereignissen? Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen erzählt. Jedes Kapitel ist mit dem Protagonisten und der Zeit überschrieben. Dadurch kommt man nicht so schnell durcheinander. Auch ist das Personenverzeichnis hilfreich. Nach gewisser Zeit habe ich mit jeder Figur mitgefiebert und wollte wissen, was als nächstes geschah. Natürlich hat der Autor alles mögliche in das Buch rein gepackt, was nicht unbedingt für das Vorantreiben der Handlung nötig war. Mir haben aber auch diese Nebenstränge gefallen. Mit hat der Schreibstil und die Beschreibung der handelnden Personen gefallen. Die Auflösung war mir erst kurz vor Schluss klar. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll genial - von brauchnix - 06.05.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
Ich habe Joel Dicker erst relativ spät entdeckt. Damals stand die deutsche Veröffentlichung des zweiten Baltimore -Romans unmittelbar bevor und ich habe den Harry-Quebert aus einer Flohmarktkiste gezogen. Eine Sternstunde meiner Leserkarriere, denn dieser Franzose macht süchtig mit Geschichten, die so ganz anders sind, als alles, was ich bis dato kannte. Es fällt schwer, seine Bücher einem Genre zuzuordnen. Die Storys sind eine Mischung aus Spannungsromanen, Familiengeschichten, Liebesdramen. Außerdem ist es sehr ungewöhnlich, dass er als Franzose immer eine Kleinstadt in Amerika als Hauptort der Geschehnisse wählt. Und dennoch fühlt man sich beim Lesen sofort angekommen. Der Erzählton fesselt und zieht den Leser sofort hinein in die Handlung. Er spielt mit verschiedenen Zeitebenen und setzt dabei in die Vergangenheit immer sehr dramatische geheimnisvolle Vorfälle, die Auswirkungen auf die Protagonisten in der Gegenwart haben, ohne dass man am Anfang weiß, was eigentlich genau vorgefallen ist. So werden die Bücher immer zu einem Puzzle, welches nur nach und nach die Auflösung bringt und dadurch einen unstillbaren Drang des Lesers schürt, immer weiter zu lesen um endlich die ganze Wahrheit zu erfahren. Dabei gibt es immer wieder unvorhersehbare Wendungen und überraschende Volten, die zu Aha-Erlebnissen und Oha-Ausrufen führen. Genau nach diesem Schema ist auch Das Verschwinden der Stephanie Mailer aufgebaut. Ein Mehrfachmord, das Rätsel um den wahren Täter, das spurlose Verschwinden einer Journalistin, die mehr zu wissen scheint als die Polizei. Mehr auch, als ihr wohl gut tut. Ich bin begeistert, auch vom dritten Buch des Autors. Angefangen beim Cover, welches farblich ein Genuss ist und perfekt zu den Vorgängern passt, bis hin zur Geschichte, die fesselt und so trickreich erzählt wird, dass man wirklich sehr lange mit rätseln kann. Es ist ein Spannungsroman, der diesen Namen wirklich verdient. Die Krimihandlung ist eingebettet in die Gesellschaftsstudie einer amerikanischen Kleinstadt in der es nur so wimmelt vor Eigenbrödlern, Durchschnittshelden, Kleinstadtgrößen, Alltagsschönheiten. Kraftvoll, menschlich und quicklebendig ist das Ensemble und sollte es diese Kleinstadt nicht wirklich geben, dann müsste man sie so und nicht anders bauen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Hat mich positiv überrascht - von Daddy Cool - 05.05.2019 zu Joël Dicker „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“
30. Juli 1994 in Orphea an der amerikanischen Ostküste. Der Badeort wird durch den Mord an dem Bürgermeister, seiner Familie und eine Passantin. Die jungen Polizisten Jesse Rosenberg und Derek Scott werden mit den Ermittlungen beauftragt. Sie finden dem Schuldigen. 20 Jahre später. Die Journalistin Stephanie Mailer behauptet, daß damals ein Irrtum vorlag. Kurz darauf verschwindet sie spurlos. Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Bei dem Umfang hatte ich nicht damit gerechnet, daß die Spannung wirklich bis zum Ende hält. Doch ich habe mich getäuscht. Durch viele falsche Spuren wird es hier wirklich nie langweilig. Man verfolgt das Geschehen gebannt und merkt gar nicht, wieviel Seiten man liest. Die Charaktere sind vielseitig und gut dargestellt. Der Autor hat mich wirklich überzeugt!
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