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Dschungel

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Produktdetails

Titel: Dschungel
Autor/en: Friedemann Karig

ISBN: 3550200137
EAN: 9783550200137
2. Auflage.
Ullstein Verlag GmbH

2. Mai 2019 - gebunden - 380 Seiten

»PENG, PENG, PENG, UND DANN DEN KOPF IN FLUGMODUS.
Friedemann Karig hat den Reiseroman neu erfunden. Nur eigentlich ist das viel mehr, nämlich eine Hymne an das Jungsein und Wildwerden. Und das ist groß.«
MAX SCHARNIGG

Als sein bester Freund Felix auf einer Reise in Kambodscha spurlos verschwindet, folgt ihm der Held dieses rasanten Romans in den Dschungel - und zurück in die gemeinsame Kindheit. Liegt in der Erinnerung der Schlüssel? Was muss der Erzähler riskieren, um seinen Freund zu finden? Eine abenteuerliche Suche voller Farben und Gefahren, voller Fern- und Heimweh.

»Das Drama wie auch die Schönheit des Lebens bestehen wohl darin, dass wir alle, in einer verwinkelten Ecke unseres Ichs, auf eine Art für immer fünfzehn Jahre alt bleiben.«
BENJAMIN VON STUCKRAD-BARRE über DSCHUNGEL
"Der finale Reiseführer zum Ich.", BR, 18.06.2019
Kundenbewertungen zu Friedemann Karig „Dschungel“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Dschungel - von Lesetiger - 01.08.2019 zu Friedemann Karig „Dschungel“
Inhalt: Felix ist auf einer Asienreise spurlos verschwunden. Seine Mutter bedrängt seinen Freund, Felix zu finden und kauft ihm ein Ticket nach Kambodscha, denn schließlich verbindet die beiden Jungs eine tiefe Freundschaft. Meine Meinung: Das dunkelblaue Cover ist ein echter Hingucker. Der Schreibstil des Autors ist unterhaltsam, flüssig und mitunter witzig. Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Felix` Freund geschrieben. Das Buch beinhaltet zwei Erzählstränge. Da wird in der Gegenwart die Reise des Erzählers nach Kambodscha und die Suche nach Felix beschrieben. Und dann wird in Rückblicken vom Entstehen dieser Freundschaft und wie sich diese mit ihren Höhen und Tiefen weiterentwickelt hat, berichtet und das in abwechselnden Kapiteln. Dadurch wird die Spannung gehalten, da man ständig zwischen dem Hier und Jetzt springt. Und ganz nebenbei wird man bekannten Songs während der Reise begleitet. Felix ist jemand, der oft seine Grenzen austestet, ein Draufgänger, oft auch übergriffig. Der Erzähler ist eher der Typ Mitläufer, der Felix folgt und von ihm gebannt ist, aber auch in dessen Schatten er steht. Interessanterweise habe ich tatsächlich nirgends einen Namen des Erzählers gesehen. Man lernt beide Charaktere sowie ihre intensive und sehr enge Freundschaft gut kennen. Die Beziehung der beiden ist vielschichtig und sehr komplex und nicht immer konnte Felix mit Sympathie bei mir punkten. Muss aber gar nicht sein, umso glaubhafter war für mich diese manchmal schon ambivalente Freundschaft, die auch ein Stück Abhängigkeit bedeutete. Die Schilderung war für mich authentisch. Die Freundschaft mit Felix hat dem Erzähler nicht immer gut getan, er kann sich aber auch nicht davon lösen. Selbst dann nicht, wenn Felix während eines Backpackerurlaubs verloren geht. Aber je näher der Erzähler in den Dschungel eindringt, um Felix zu finden, umso mehr muss sich der Namenlose seinen eigenen Ängsten stellen. Wie weit ist man bereit für eine Freundschaft zu gehen, wenn der Freund nicht gefunden werden will? Und was ist man bereit, dafür zu opfern? Das Buch hat mich zwar gut unterhalten, aber ganz überzeugt war ich nicht. Ich kann es noch nicht mal genau benennen, aber es war unter anderem dem Verhalten des Ich-Erzählers geschuldet, dass sich während der Reise geändert hat und ich nicht wirklich einen Grund finden konnte. Die Schilderungen in der Kindheit waren für mich teilweise auch etwas in die Länge gezogen, hier wäre weniger mehr gewesen. Nebenbei taucht man in das Land Kambodscha ein. Hier hätte mich ein etwas tieferes Abtauchen noch mehr gefreut und der Autor setzt sich mit der alternativen Art des Reisens und der Sehnsüchte der Reisenden auseinander. Der Schluss war leider nicht so nach meinem Geschmack, muss er auch nicht sein, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Fazit: insgesamt ein interessantes und lesenswertes Buch über Freundschaft und Selbstfindung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Falsche Zielgruppe - von Julia Lindner - 31.07.2019 zu Friedemann Karig „Dschungel“
Als ich den Klappentext dieses hübschen Buches gelesen habe, dachte ich: Toll, ein Buch über Freundschaft! Ein ungewöhnlicher Reisebericht! Und Kambodscha hat mich ja schon seit längerem interessiert. Das muss ich lesen. Hätte ich mal weitergesucht. Friedemann Karig gibt sich große Mühe- damit, die ziemlich zerstörerische Freundschaft zweier Jungen vom Kindes- bis ins junge Erwachsenenalter darzustellen. Wie unausgewogen die Beziehung der beiden ist, erkennt man schnell daran, dass der Erzähler, der die Geschichte aus seiner Sicht schildert, namentlich überhaupt nicht erwähnt wird, während er die ganze Zeit über seinen Freund Felix erzählt. Denn Felix ist verschwunden. Seit mehreren Wochen hat niemand mehr von ihm gehört, sein letztes Lebenszeichen kam aus Kambodscha. Der Erzähler, von seinem Freund nur Herr Doktor genannt, macht sich natürlich (ohne Vorbereitung oder nähere Informationen) auf den Weg, um ihn wiederzufinden. Schon von Beginn an merkt man, das wird anders als ich es mir vorgestellt habe. Ein Buch über Freundschaft stelle ich mir irgendwie positiv vor. Die hier dargestellte Beziehung fühlt sich aber auf ganzer Linie falsch und angestrengt an; irgendwie nicht richtig. Beide Männer erscheinen mir unsympathisch, der eine durch seine ständige Unterwürfigkeit und widerstandslose Folgsamkeit; der andere durch seine Agressivität und übermäßige Dominanz. Die Geschichte an sich plätschert irgendwie eindruckslos an mir vorbei oder ich finde keinen Zugang zu ihr. Das Buch kann mich nicht packen, meine Gedanken schweifen beim Lesen ständig ab. Zum Schluss muss ich mich fast dazu zwingen, das Buch überhaupt noch in die Hand zu nehmen, bis ich es dann doch abbreche. Vielleicht hätte sich die Geschichte ja doch noch zum Positiven weiterentwickelt, ich möchte da ja nix schwarz malen. Ich war anscheinend einfach die falsche Zielgruppe für diesen Roman.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Dschungel - von Fornika - 06.07.2019 zu Friedemann Karig „Dschungel“
"Wenn ein Mensch verschwindet, hinterlässt er ein Loch. So unendlich tief und dunkel, man kann hineinfallen und nie wieder auftauchen." (S. 327) Der beste Freund unseres Erzählers ist so ein spurlos Verschwundener. Zu einem Trip durch Asien aufgebrochen, hören weder seine Mutter noch sein bester Freund wochenlang auch nur ein Sterbenswörtchen von ihm. Als die Mutter völlig zu verzweifeln scheint, macht sich sein Freund aus Kindertagen auf ihn zu suchen. Widerwillig, überhaupt nicht abenteuerlustig, und bockig, weil der verrückte Felix ihn mal wieder zu etwas zwingt. Zu einer Reise ins ferne Asien, zu einer Reise in die gemeinsame Vergangenheit. Dieser Roman kommt recht unscheinbar daher, und dann entwickelt er doch eine erzählerische Kraft und einen Sog, dem ich mich nur schwer entziehen konnte. Einerseits weil man natürlich unbedingt wissen will, wo Felix steckt. Andererseits erfährt man häppchenweise von der Kindheit und Jugend der zwei Jungs, sodass sich erst nach und nach die gesamte Geschichte entfaltet. Dem namenlosen Erzähler folgt man gerne auf seiner exotischen Odyssee, die nicht nur von der spannenden Suche, sondern eben auch von Land und Leuten lebt. Gerade die Beschreibungen der Natur fand ich sehr bildhaft, man wähnt sich sofort am heißen Sandstrand oder im schwülen Dschungel. Das Ende kommt dann nicht ganz so bildgewaltig und wuchtig daher wie der Spannungsbogen vorher vermuten ließ, trotzdem war dieser Roman für mich ein großes Vergnügen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ungewöhnlich gut! - von lesebiene - 23.06.2019 zu Friedemann Karig „Dschungel“
Meine Meinung zum Buch: Für mich war das Buch Dschungel einer der interessantesten Neuerscheinungen des diesjährigen Verlagsprogramms, die Idee hörte sich vielversprechend an und die Thematik außerordentlich ungewöhnlich. Und so war es dann, dieses Buch konnte mich in seinen Bann ziehen, wenn es mich auch nicht gänzlich von sich überzeugen konnte. Der Schreibstil des Autors ist sehr präzise, ohne dabei zu kühl, distanziert oder kurzgefasst zu sein, ganz im Gegenteil er schafft das perfekte Mittelmaß. Auch die einzelnen Charaktere sind bemerkenswert detailgetreu und authentisch gezeichnet und dabei sind sie originell und folgen keinem Schema, sondern wirken wie Charaktere die lebendig sind. Auch die subtile Spannung des Buches fesselte mich an jede Seite, wenn es auch im Mittelteil ein paar Lägen gab. Mein Fazit: Alles in allem ist dieses Buch ein durchaus faszinierender Roman, der mich überzeugen konnte
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll unbedingt lesen - von simi159 - 21.06.2019 zu Friedemann Karig „Dschungel“
Was macht bei diesem Buch/Titel ein Chamälion auf dem Cover und warum ist das Tier so blau und verschwindet fast auf dem dunkelblauen Cover? War die erste Frage, die mir beim Anblick dieses Buches durch den Kopf ging. Das das cover sehr viel mit der Geschichte darin zu tun hat, merkt man beim Lesen sehr schnell. Denn im Lesen der beiden Freunden, dem Ich-Erzähler und Felix dreht sich vieles ums perfekte Verschwinden. Seit Jugendtagen sind sie befreundet, gehen doch dick und dünn. Jetzt ist Felix in Kambodscha verschwunden. Seine Mutter bittet den Erzähler ihm nach zu reisen und ihn zu suchen, da sie keine Lebenszeichen mehr von ihm bekommt. Als Leser geht man mit auf diese Suche, die abenteuerliche Reise, die Stück für Stück Teile des Lebens und ihrer Freundschaft freilegt. Man erfährt von gemeinsamen nächtlichen Mutproben, fernen Reisen, ersten Lieben und Verlusten. Beide suchten von klein auf ihre Freiheit, auch wenn jeder seine eigenen Gründe dafür hat. Felix scheint es nun gelungen zu sein, er hat sich unsichtbar gemacht und ist wie ein Chamälion für den Rest der Welt unsichtbar geworden. im ersten Moment denkt man, oh nicht schon wieder so eine verkopfte Suche, doch it der bildgewaltigen und eingehenden Sprache von Friedmann Karig, kann man schon nach wenigen Seiten nicht mehr aufhören zu lesen. Man steckt mitten drin in dieser Suche, dem Leben und Erwachsen werden der beiden Freunde, lernt teilweise sehr spezielle wie sehr ferne Ort kennen. Die Charaktere sind sympathisch und wirken authentisch in ihrer Suche nach der eigenen Identität und dem unteilbaren Wunsch sich aufzulösen und zu verschwinden. Egal ob man selbst zu den Globetrottern, die einen besonderen Ort nach dem nächsten auf dem Globus suchen, gehört oder nicht, man kann die Faszination, die darin steckt verstehen, den Staub und das Besondere sehen und förmliche zwischen den Zeilen spüren. Und der Autor weiß zu überraschen, nicht nur was die Figuren und deren Bewegründe angeht, sondern für mich vor allem, wegen des Endes der Geschichte, das einerseits logisch wie sehr konsequent und zugleich sehr erschreckend ist. Unbedingt lesen 5 STERNE.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Dschungel - von Mybookshelfismyboyfriend - 18.06.2019 zu Friedemann Karig „Dschungel“
Friedemann Karig hat einen Roman geschrieben, der mich ganz weit weg gebracht hat. Ich bin geflogen, ich bin gefallen und am Ende wurde ich in die Arme genommen! Beschreibung: Das Leben ist ein Abenteuer. Ob du willst oder nicht. Das Drama wie auch die Schönheit des Lebens bestehen wohl darin, dass wir alle, in einer verwinkelten Ecke unseres Ichs, auf eine Art für immer fünfzehn Jahre alt bleiben. Benjamin von Stuckrad-Barre über Dschungel Er muss ihn finden. Seinen besten Freund, der schon immer auf der Jagd nach dem Extremen war - nie wird er vergessen, wie euphorisiert Felix neben ihm vor dem felsigen Abgrund stand, unter ihnen ragten die Klippen hervor wie aufgeklappte Messer. Doch selbst Felix sieht es nicht ähnlich, auf einer Reise in Asien spurlos zu verschwinden. Für den Erzähler steht fest: Nur er kann das rätselhafte Abtauchen aufklären. Dafür setzt er sogar seine große Liebe aufs Spiel. Schließlich verbindet ihn mit Felix eine besondere Freundschaft. Und ein Geheimnis, das sie ebenso eint wie trennt. Immer tiefer dringt der Erzähler auf seiner Suche in das wilde Kambodscha vor, in dieses nie genesene Land ohne Gedächtnis, immer verzweifelter durchforstet er seine Erinnerungen nach einem Hinweis, was passiert sein könnte. Bis er begreift, dass er den Freund nur retten kann, wenn er mit ihm verschwindet. Peng, peng, peng, und dann den Kopf in Flugmodus. Friedemann Karig hat den Reiseroman neu erfunden. Nur eigentlich ist das mehr als ein Roman, nämlich eine Hymne an das Jungsein und Wildwerden. Und das ist groß. Max Scharnigg Das Drama wie auch die Schönheit des Lebens bestehen wohl darin, dass wir alle, in einer verwinkelten Ecke unseres Ichs, auf eine Art für immer fünfzehn Jahre alt bleiben. Benjamin von Stuckrad-Barre über Dschungel Er muss ihn finden. Seinen besten Freund, der schon immer auf der Jagd nach dem Extremen war - nie wird er vergessen, wie euphorisiert Felix neben ihm vor dem felsigen Abgrund stand, unter ihnen ragten die Klippen hervor wie aufgeklappte Messer. Doch selbst Felix sieht es nicht ähnlich, auf einer Reise in Asien spurlos zu verschwinden. Für den Erzähler steht fest: Nur er kann das rätselhafte Abtauchen aufklären. Dafür setzt er sogar seine große Liebe aufs Spiel. Schließlich verbindet ihn mit Felix eine besondere Freundschaft. Und ein Geheimnis, das sie ebenso eint wie trennt. Immer tiefer dringt der Erzähler auf seiner Suche in das wilde Kambodscha vor, in dieses nie genesene Land ohne Gedächtnis, immer verzweifelter durchforstet er seine Erinnerungen nach einem Hinweis, was passiert sein könnte. Bis er begreift, dass er den Freund nur retten kann, wenn er mit ihm verschwindet. Peng, peng, peng, und dann den Kopf in Flugmodus. Friedemann Karig hat den Reiseroman neu erfunden. Nur eigentlich ist das mehr als ein Roman, nämlich eine Hymne an das Jungsein und Wildwerden. Und das ist groß. Max Scharnigg Meine Meinung: Ich war von der Leseprobe so begeistert, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Gepaart mit diesem wunderschönen Cover, war es für mich auf jeden Fall ein Buch das ich unbedingt lesen musste. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme reinzukommen. Friedemann Karig hat einen ganz eigenen Schreib- und Erzählstil, an den man sich erstmal gewöhnen muss aber dann geht es rasant den Berg hoch und hinab, durchs Meer, den Dschungel und noch viele andere abgelegene Plätze. In deinem Kopf, in deiner Fantasie, in Kambodscha. Mehr kann ich zu diesem Roman nicht sagen. Er ist kaum in Worte zu fassen. HIGHLIGHT!!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Auf der Suche im Dschungel des Lebens - von SaBineBe - 04.06.2019 zu Friedemann Karig „Dschungel“
In "Dschungel" lässt Friedemann Karig einen namentlich unbekannten Ich-Erzähler von seiner Suche nach dem besten Freund erzählen. Der ist allein zu einer Reise nach Kambodscha aufgebrochen, und hat sich seit einigen Wochen nicht mehr gemeldet. Während seiner Reise gewährt der Erzähler in Rückblicken immer wieder Einblicke in die Freundschaft zwischen den beiden jungen Männern; vom ersten Aufeinandertreffen über die Höhen und Tiefen, die eine Freundschaft ertragen muss. Immer wieder kommt auch die Frage auf, wie gut er seinen besten Freund eigentlich wirklich kennt. Welchen Sinn hat die Freundschaft? Ist es überhaupt eine Freundschaft oder doch eher eine Art Zweckgemeinschaft? Warum verschwindet der beste Freund einfach wort- und spurlos? Im Laufe der Geschichte beginnt man auch als Leser immer wieder über solche Fragen nachzudenken. Das macht das Buch spannend und anspruchsvoll zugleich. Leider gingen die zeitlichen Rückblicke im Laufe des Buches zeitweise so in einander über, dass ich manchmal nicht sicher war, ob es jetzt gerade noch Gegenwart oder doch ein Rückblick ist. Das bewegt mich dazu hier leider einen Punkt an der Bewertung abzuziehen. Ansonsten aber kann ich das Buch allen, die gerne anspruchsvolle Literatur lesen, nur wärmstens empfehlen
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Auf der Suche - von leseratte1310 - 13.05.2019 zu Friedemann Karig „Dschungel“
Der Erzähler lernt Felix in der Grundschule kennen. Die beiden wurden beste Freunde. Aber neben Felix kann man sich nur klein vorkommen, denn Felix ist ein Draufgänger - extrovertiert und auf der Jagd nach Abenteuer. Später macht sich Felix auf zu neuen Abenteuern, er reist nach Kambodscha, um das Land zu erkunden. Doch dann ist er verschwunden. Auf Drängen seiner Mutter macht sich der Erzähler auf, um Felix zu finden. Dafür riskiert er sogar seine große Liebe, doch er kann seinen besten Freund ja nicht im Stich lassen. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und die Geschichte interessant und spannend. Die Landschaften und der Dschungel sind sehr bildhaft beschrieben, so dass ich mich dorthin versetzt fühle. Felix ist jemand, der Extreme mit allen Sinnen auskostet. Dann fühlt er sich lebendig. Daher ist seine Reise in den Dschungel nicht verwunderlich. Aber er wäre nie einfach so verschwunden, davon sind alle überzeugt. Der Erzähler ist ganz anders, zaghafter und ängstlicher. Doch er ist Felix' bester Freund. Die beiden verbindet viel, auch ein dunkles Geheimnis. Es ist nicht einfach Felix im Dschungel zu finden. Immer wieder gibt es Rückblenden in die Kindheit der Beiden. Diese Erlebnisse sind aber nicht so interessant, auch wenn sie grundlegend für die spätere Entwicklung sind. Man begreift, was die beiden verbindet und warum der Erzähler für seinen Freund so viel riskiert. Während er auf der Suche nach Felix ist, findet er mehr und mehr sich selbst. Ein beeindruckender Roman mit einem passenden Ende.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Freundschaft: Sucht und Suche - von *RC* - 01.05.2019 zu Friedemann Karig „Dschungel“
Der Debütroman von Friedemann Karig ist ein gelungener Abenteuerroman über eine außergewöhnliche Freundschaft. Felix, aufgeschlossen und kontaktfreudig, der schon immer die Gefahr und das Extreme sucht und braucht, kommt von einer spontanen Reise nach Kambodscha nicht zurück. Weder seine Mutter noch sein bester Freund erhalten eine Nachricht. In Sorge um ihren Sohn bittet Dorothea Julius (den Erzähler), ihren Sohn zu finden, denn nur er, Felix bester Freund, wird ihn finden können, wird herausfinden, warum er Deutschland den Rücken gekehrt hat. Und so reist Julius spontan - die Reisekosten übernimmt Dorothea, seine Freundin Lea ist halbwegs einverstanden - nach Kambodscha und beginnt, mit einem Foto von Felix auf dem Smartphone, die lange Suche: Have you seen this guy? Bereits die ersten Sätze im Roman sind so packend, weil man sich gleich mitten im Geschehen einer mutigen Ferienaktion zweier 15-jährigen Jungen befindet. Sie stehen am Rand einer Klippe, einer 70 m hohen, senkrechten Felswand, einen Schritt vom Tod entfernt (S.11). Was wollen die da? Und ab hat mich das Buch nicht mehr losgelassen! Der Roman spielt im Jahr 2018 und ist in der Ich-Perspektive des Erzählers geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig, jung und packend. Es ist aber keine Geschichte, die man mal so nebenbei liest; sie erfordert aufgrund vieler philosophischer Textpassagen und zum Nachdenken anregender Äußerungen, ein gewisses Maß an Konzentration. (Der Vorteil beim Buch ist hier, dass man die Lesegeschwindigkeit anpassen kann oder den ein oder anderen Satz erneut lesen kann.) Das ist für mich auch ein großer Pluspunkt im Roman, da nicht nur allein die Handlung die Geschichte bestimmt, es sind ebenso die sprachlichen Raffinessen und die Kunst, mit Worten zu spielen, die die Geschichte lebendig machen. Mir gefällt unwahrscheinlich gut, dass der Roman mit zwei Zeitebenen aufgebaut ist. Man pendelt immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In der Vergangenheit erfahren wir, dass z.B. die besondere Freundschaft der beiden Protagonisten mit einem Faustschlag ins Gesicht beginnt, als sie sieben Jahre waren. Anschließend sieht man das Gespann in Zwei-Jahres-Zeitsprüngen die verschiedensten Dinge erleben: Mutproben, verrückte Ideen aushecken, heimliches Rauchen, Mädchengeschichten etc. In der Gegenwart begleitet man den Erzähler auf seinem durchaus nicht ungefährlichen, sonderbaren und teils extravaganten individuellen Tripp durch Kambodscha, auf dem er ungewöhnlichen Individualisten (in Hostels und einer Aussteiger-Kommune) begegnet, die ihm häppchenweise Hinweise auf das Verbleiben und Reisen von Felix servieren. Es ist beeindruckend, was der Erzähler alles in Kauf nimmt, nur um Felix auf den Fersen zu bleiben. Er will nicht einfach nur suchen . Er will Felix finden . Der Plan, der Wunsch, wird zu einer richtigen Obsession, bei der er sich selbst, aber aber auch sein Zuhause vergisst. Es ist schon der helle Wahnsinn, wie weit er geht, um quasi weiterzukommen. Begleitet und getragen wird der suchende Erzähler auch immer von verschiedensten Liedern (Popsongs, Schlager, Filmliedern), die ihm immer passend zur Situation in den Kopf und über die Lippen kommen aber auch sonst so passend zur Handlungssituation auftauchen. Und immer wieder ist und hört er Felix in seinem Kopf. Beim Lesen kommt man sich vor, als wäre man selbst in den Strudel der unermüdlichen Suche nach dem Besonderen der Freundschaft und der Rettung dieser geraten, da man sich - mit dem Wissen über die Vergangenheit der beiden - die Frage stellt: Was ist das für eine Freundschaft, wodurch wird sie geprägt? Hat sie eine Zukunft? Der Hinweis, dass es sich hier um einen neu-erfundenen Reiseroman handelt, ist eher irritierend und mag Enttäuschungen und Verwirrungen hervorrufen. Für mich ist es eher ein spezieller Roadtrip durch ein unbekanntes Land und deren Geschichte, aber ebenso eine Reise zu sich selbst und eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich der Vergangenheit und der Gegenwart. Mich hat lange nicht mehr ein Roman so packen und fesseln können wie dieser hier. Die Haupt-Protagonisten sind authentisch ausgearbeitet und die besondere Freundschaft der beiden, wie der Erzähler fühlt und denkt, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Ich gebe 5 Sterne (- da leider nicht mehr auf der Skala zur Verfügung stehen).
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Psychedelischer Dschungeltrip - von MarionHH - 30.04.2019 zu Friedemann Karig „Dschungel“
Felix ist verschwunden, verschollen im kambodschanischen Dschungel. Er meldet sich bei keinem mehr, daher macht sich der Ich-Erzähler, auch im Auftrag von Felix` Mutter, auf, um seinen besten Freund zu finden. Auf seinem Weg trifft er Hippies, Kriminelle, Rucksacktouristen und Lebenskünstler und lernt Land und Leute mehr kennen als ihm lieb ist. Am Ende hat er durchaus etwas gefunden, doch auch sehr viel verloren. Ein Roadtrip der besonderen Art, der mich als Leser etwas irritiert zurückließ. Zunächst einmal kam ich leider in die Geschichte nicht recht hinein, was auch an dem für mich holprigen, teilweise abgehackten und mir zu flapsigen Schreibstil lag. Es las sich einfach nicht flüssig. Zum anderen brachte es mir auch nicht Land, Leute und Kultur nahe. Keine Rede davon, dass meine Lust auf mehr Kambodscha oder Dschungel gestiegen wäre. Zum Dritten hatten die Figuren keine Substanz, ich kam nicht an sie heran. Felix ging mir nach kürzester Zeit auf den Wecker und der Ich-Erzähler bleibt genauso farblos wie anonym. Auch die anderen Figuren, die er im Laufe seiner Reise trifft, sind weder skurril noch liebenswert noch sonst etwas, sie hallen einfach nicht nach. In den Kapiteln wechseln sich Rückblicke auf die Erlebnisse mit Felix und die Erlebnisse der Suche nach ihm ab, und mehr und mehr wird deutlich, wie manipulativ und selbstzerstörerisch der angeblich beste Freund ist. Wenn es drauf ankommt, lässt Felix ihn fallen, und vermeintlich Gutes entpuppt sich lediglich als alberne Mutprobe und Ausloten der Grenze, wie weit sein Freund für ihn, Felix, gehen würde. Beide teilen ein schreckliches Geheimnis, was sicherlich den psychischen Knacks erklärt, den beide in ihrer Kindheit erleiden. Der Ich-Erzähler selbst jedoch, so scheint es, hat ein stabiles Elternhaus und führt als Erwachsener ein halbwegs normales Leben mit Job und Freundin, die ihn liebt, doch er setzt alles aufs Spiel. Wofür? Im Laufe der Geschichte war mir so, als hätte er gar nichts verarbeitet, nichts begriffen und sich auch in keinster Weise weiterentwickelt. Der Trip durch den Dschungel ist haarsträubend, einige Szenen sind zwar durchaus spannend und entbehren auch nicht einer guten Brise Situationskomik, doch alles in allem erschien mir alles zu weit hergeholt und unglaubwürdig. Am Ende fragte ich mich, was eigentlich wirklich passiert oder nur in der Vorstellung des Ich-Erzählers (er fragt sich das übrigens auch selbst) stattfindet. Und so ist es für mich kein Selbstfindungstrip, sondern der Versuch, durch Vergessen und Verdrängung ein Trauma zu verarbeiten, was zum Scheitern verurteilt ist. Fazit: Leider nicht meins. Für Leute, die psychedelische Trips jenseits der Bewusstseinsebene mögen und sich gut in den gewöhnungsbedürftigen Stil hineinlesen, wahrscheinlich das Richtige. Ich habe es nicht verstanden.
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