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Das Volk der Bäume

3 CDs, Lesung. MP3 Format. Ungekürzte Ausgabe.
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Produktdetails

Titel: Das Volk der Bäume
Autor/en: Hanya Yanagihara

ISBN: 395713157X
EAN: 9783957131577
3 CDs, Lesung. MP3 Format. Ungekürzte Ausgabe.
Laufzeit ca. 1050 Minuten.
Übersetzt von Stephan Kleiner Vorgelesen von Matthias Bundschuh, Gunter Schoß, Thomas Hollaender
Hörbuch Hamburg

1. Februar 2019 - MP3

Ein geradezu durchtrieben gut komponierter Roman von Hanya Yanagihara

Was als packende Expedition in der Dschungelwelt Mikronesiens beginnt, wird zur Begegnung mit den Abgründen des Menschlichen. In ihrem Roman erkundet Hanya Yanagihara, wie Neugier in Gier umschlägt - nach Ruhm, nach Liebe - und wie weit wir dafür zu gehen bereit sind.

Der junge Arzt Norton Perina kehrt mit einer unfassbaren Entdeckung von der Insel Ivu'ivu zurück: Hat er wirklich ein Mittel gegen die Sterblichkeit gefunden? Eine uralte Schildkrötenart soll die Formel des ewigen Lebens bergen. So kometenhaft er damit zur Spitze der Wissenschaft aufsteigt, so rasant vollzieht sich die Kolonisierung und Zerstörung der Insel. Mit gnadenloser Verführungskraft zieht Hanya Yanagihara uns hinein in den Forscherrausch im Urwald und lässt uns auch dann nicht entkommen, als Perina dort eine weitere Entdeckung macht: seine fatale Liebe zu Kindern. Wie betrachten wir eine Lebensleistung, wenn sich das Genie als Monster entpuppt? Das ist die Frage in diesem brillant geschriebenen, gefährlichen Dschungel von einem Roman.
Hanya Yanagiharas Weltbestseller Ein wenig Leben, eines der meistdiskutierten und bestverkauften literarischen Werke der vergangenen Jahre, stand auf der Shortlist des Man Booker Prize, des National Book Award und des Baileys Prize. Yanagihara ist Chefredakteurin des T Magazine der New York Times.
Kundenbewertungen zu Hanya Yanagihara „Das Volk der Bäume“
Durchschnittliche Kundenbewertung
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wann wird ein Held zum Teufel? - von Claudia S. / Kreis HD - 10.04.2019 zu Hanya Yanagihara „Das Volk der Bäume“
Einst Nobelpreisträger, landet Dr. Norton Perina mit über 70 Jahren wegen Pädophilie im Gefängnis. Sein ihm völlig ergebener Mitarbeiter Dr. Kubodera überredet ihn, dort seine Geschichte aufzuzeichnen. So erfährt der Leser/Hörer hier also aus erster Hand - aber natürlich auch aus nur dieser Perspektive - wie Perina aus dem Labor heraus auf der Insel Ivu¿ivu landete. Dort stellt er Forschungen zu den dortigen offenbar ewig lebenden Eingeborenen an. Eine bestimmte Schildkrötenart, die nur auserwählte Menschen verzehren dürfen, scheint der Schlüssel dafür zu sein. Perina erzählt von seinen Entdeckungen - die leider in allen Belangen erschreckend sind ¿ Eigentlich wollte ich weder das Buch lesen noch das Hörbuch hören. Doch dann habe ich das Hörbuch geschenkt bekommen und wagte mich doch daran. Ich hatte mich darauf eingestellt, sehr lange dafür zu brauchen, viele Pausen einlegen zu müssen. Das Thema - oder besser: die Themen - sind nicht einfach und gehören zu den Dingen, die ich nur schwer verkrafte. Auch finde ich das Cover einfach schrecklich. Das ist allerdings tatsächlich einfach nur mein persönlicher Geschmack - ich mag keine Personen bzw. deren Gesichter auf Covern. Kaum hatte ich mit dem Hören begonnen, konnte ich kaum aufhören. Trotz aller immer mal wieder auftauchenden Schrecklichkeiten bzw. den vordergründig relativ harmlosen Szenen, die aber jede Menge Alarmglocken auslösten und so ganz von selbst Gedankengänge auslösten, die gar nicht gut waren. Perina, absolut davon überzeugt, das Richtige getan zu haben, erzählt wirklich ehrlich. Nur wird spätestens am Ende klar, wie er die Wahrheit sieht. Er spricht von Entdeckungen und den Folgen, von Versuchen und Erkenntnissen. Von Aktionen und Reaktionen, von der Insel und der Rückkehr. Nur zwischen den Zeilen wird deutlich, welch Zerstörung seine Forschungen ausgelöst haben. Umso fassungsloser steht man dann aber da. Ganz von selbst beginnt man, über Sinn und Unsinn von der Möglichkeit, durch irgendwelche Möglichkeiten (hier eben das Verzehren einer bestimmten Schildkrötenart) ewiges Leben zu erlangen, zumal die "Nebenwirkungen" auch hier nicht unerheblich sind. Welche unfassbare Zerstörung die Entdeckung nach sich zieht, erwähnt Perina nur am Rande, doch dem Leser/Hörer bleibt einfach nicht erspart, das vor dem geistigen Auge zu realisieren. Doch wird auch klar, dass wir mit unseren Maßstäben die Riten der Ureinwohner messen und über Dinge urteilen, die wir gar nicht verstehen. Jeder noch so kleine Eingriff von außen zerstört das fragile Gleichgewicht der Natur. Perina versucht einerseits, seine Schuld dadurch zu begleichen, indem er Kinder von der nun zerstörten Insel rettet, doch das Ende des Buches raubt mir den Atem und schmerzt mich umso mehr, als ich tatsächlich bereit war, Perinas Beweggründe zu verstehen, Entschuldigungen für ihn zu finden und Mitleid mit ihm zu haben. Hanya Yanagihara ist meiner Meinung nach ein großartiger Roman gelungen, der wachrüttelt und auch verängstigt. Durch die "Fußnoten" von Kubodera gelangt man zu Erkenntnissen, die ohne diese schwieriger gewesen wären. Gleichzeitig lassen sie erkennen, dass Perina niemanden aufgehalten hat. Und das offenen Auges. Besonders erwähnen möchte ich auch noch, dass es immer mal wieder Szenen gab, bei denen ich laut auflachen musste. So sehr haben Perina und Kubodera mich auf die falsche Spur geschickt - und dadurch wird klar, dass es niemals genug ist, nur eine Seite einer Geschichte zu kennen und manchmal sogar zwei zu wenig sind. Die Autorin schafft es, ein paar sehr unangenehme und unbequeme Themen ans Licht zu zerren und den Leser dazu zu zwingen, hinzusehen. Das ist ein erster Schritt, weitere und vor allem reale Verbrechen dieser Art zu verhindern. Ein Buch, das fesselt und durch das man geradezu fliegt. Wunderbare Schilderungen eines einzigartigen Naturvolkes. Ganz viel Diskussionsstoff. Noch mehr Blendwerk. Aber beeindruckend ohne Ende. Manchmal muss man eben auch etwas lesen/hören, das nicht bequem ist und aus der Komfortzone herausholt. Es lohnt sich. Absolut. Fünf Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Nicht ganz so gut, wie Ein wenig Leben - von lesebiene - 02.03.2019 zu Hanya Yanagihara „Das Volk der Bäume“
Meine Meinung zum Hörbuch :  Nachdem ich ein Ein wenig leben letztes Jahr gelesen habe und dieses seitdem als ein Lieblingsbuch bezeichne, war ich sehr gespannt den einzigartigen Stil der Autorin in ihrem neu erschienen Buch, dieses mal in Hörbuch Form wieder genießen zu können.  Und auch wenn das Volk der Bäume nicht ganz daran heran reicht, ist dieses Buch dennoch ein absolut literarisches Highlight, welches anspruchsvoll und dennoch leicht lesbar erscheint.  Mal wieder schafft es die Autorin ihre Leser auf eine höchst ungewöhnliche Art und Weise zu berühren und an eine so ungewöhnliche Geschichte zu fesseln. Genauso gelungen ist die Hörbuch Version, die das literarische perfekt zu unterstützen weiß !
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Verstörend - von Dreamer - 27.02.2019 zu Hanya Yanagihara „Das Volk der Bäume“
Ehrlich gesagt fällt mir die Beurteilung von "Das Volk der Bäume" sehr schwer. Der Klappentext kündigt ja eigentlich bereits an, dass die Reise und das Leben von Dr. Norton Perina den Leser mit Abgründen und wirklich Furchtbarem konfrontieren wird. Und was der Klappentext verspricht, das hält dieses Buch auch. Ich habe "Das Volk der Bäume" als Hörbuch gehört, das in 1075 Minuten eine gut geschriebene, aber schreckliche Geschichte vertont. Hanya Yanagihara setzt in ihrer Erzählung zunächst mit einem Vorwort von Dr. Ronald Kubodera an, der Nortons einzig verbliebener Freund zu sein scheint, nachdem er zunächst mit den Missbrauchsvorwürfen und schließlich mit einer Verurteilung wegen der ihm vorgeworfenen Verbrechen konfrontiert wird. Der zuvor in der Wissenschaftswelt für seine Entdeckung des Selene-Syndroms gefeierte Arzt entpuppt sich als Monster. Das stellt die Autorin von vorneherein klar. Grundsätzlich frage ich mich, wie sie auf die Idee gekommen ist, sich ausgerechnet einen solchen Protagonisten wie Norton für ihre Geschichte auszusuchen. In einem weiten Bogen erfährt man als Leser und Hörer zuerst viele Details über Nortons Kindheit (die Beziehung zu seinem Bruder Owen, die Beziehung zu seinem Vater und das verstörende Verhalten, dass er seiner eigenen Mutter gegenüber an den Tag legt, bevor diese, als Norton noch relativ jung ist, stirbt). Norton Perina ist von Anfang an ein Protagonist, dem gegenüber ich eine tiefe Abneigung verspürte. Hochmütig, zum Teil grausam gegenüber anderen, mit einer tiefen Abneigung gegen fast alles und jeden, wird er durch Zufall begleitender Mediziner bei einer Expedition eines Anthropologen. Auf der abgelegenen mikronesischen Insel Ivu¿ivu macht er schließlich eine Entdeckung, die ihm später den Nobelpreis einbringen wird. Dass seine Entdeckung und die Veröffentlichung seiner Forschungsergebnisse schließlich den Anstoß für die Zerstörung dieser alten, bis dahin von der modernen Welt unberührten Gesellschaft, gibt, macht ihm dabei mehr zu schaffen, als das Leid, dass er über die von ihm adoptierten Kinder gebracht hat. Die Gedankengänge, die Norton zum Teil in seinen Briefen an Ronald Kubodera geschrieben hat, der Nortons Biografie aus diesen Teilfragmenten zusammensetzt, sind teilweise sehr schwer zu ertragen. Hanya Yanagihara wirft mit diesem Roman verschiedene Fragen auf, angefangen dabei, ob die Forschung die Zerstörung einer alten Gesellschaftsform rechtfertigt, ob die Ausrottung einer Tierart gerechtfertigt ist im Namen der Forschung. Die Frage, ob wissenschaftliche Verdienste gegen Verbrechen aufgewogen werden können - diese Frage kann ich für mich absolut nur mit "Nein." Beantworten. Die Sprecher des Hörbuchs machen allesamt einen guten Job, lesen den Text deutlich und in einem angenehmen Tempo. Allerdings macht auch das die Geschichte und die Ereignisse nicht weniger grauenvoll und erschreckend. Von mir erhält "Das Volk der Bäume" daher drei Sterne. Die Autorin kann Schreiben, allerdings ist das Thema, mit dem sie sich in diesem Roman auseinandersetzt, ein sehr grausiges.
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