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10 Stunden tot

Thriller. Originaltitel: Motiv X. 1. Auflage.
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Produktdetails

Titel: 10 Stunden tot
Autor/en: Stefan Ahnhem

ISBN: 3550200056
EAN: 9783550200052
Thriller.
Originaltitel: Motiv X.
1. Auflage.
Übersetzt von Katrin Frey
Ullstein Verlag GmbH

2. Mai 2019 - kartoniert - 495 Seiten

Eine grausame Mordserie. Ein unlösbares Rätsel. Fabian Risks härtester Fall.

Ein Mörder wählt seine Opfer scheinbar zufällig aus. So hinterlässt er keine Spuren. Kommissar Fabian Risk und das Helsingborger Kommissariat stehen vor einem Rätsel.

Helsingborg ist nicht mehr der idyllischen Ort an der schwedischen Küste, der er mal war. Während eine Reihe von Morden die Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Familie droht an seiner Arbeit als Mordermittler zu zerbrechen. Aber sein Job ist sein Leben. Er kann nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an, doch er findet keine Spur. Risk und seine Kollegen ahnen nicht, dass der Täter seine Opfer durch ein Würfelspiel rein zufällig auswählt, genau wie die Mordwaffe und den Tatort. So lassen sich keinerlei Verbindungen zu ihm herstellen. Wird dieser Fall ungelöst bleiben?

Wie es weitergeht, erfahren Sie im fünften Fall für Fabian Risk - dem spannungsgeladenen Finale des Würfelmörders. Ab Mai 2020 im Handel erhältlich.
Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. Bevor Ahnhem begann, selbst Krimis zu schreiben, verfasste er Drehbücher unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Kopenhagen.

"... beste Unterhaltung samt Gesellschaftskritik in der richtigen Dosierung...", Freie Presse Chmnitz, Sabine Wechelt, 07.06.2019
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wenn die Würfel fallen - von claudi-1963 - 07.07.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
Der Würfel nimmt eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Menschheit ein. Er war sozusagen der erste Zufallsgenerator, den der Mensch erfand. (Welt der Würfel.de) Seine Opfer wählt er nicht unscheinbar aus, der neuste Serientäter der den Ermittlern des Helsingborger Kommissariat das Leben schwer macht. Sondern er hat sein ganz eigenes Prinzip, wie er seine Opfer auswählt. Mit ausgeklügelten Würfeln erwählt er sich seine Opfer, den Tatort, die Mordwaffe und vieles andere mehr. Den dieser bizarre Mörder überlässt nichts dem Zufall. So ist Helsingborg auch nicht mehr die idyllische Küstenstadt Schwedens, die sie mal war, sondern die Menschen haben plötzlich Angst der nächste zu sein. Fabian Risk derweil muss sich mit ganz anderen Kämpfen abplagen. Froh ist er, das endlich seine Tochter Matilda aus dem Koma erwacht ist, doch in der Familie liegt nach diesem Zwischenfall vieles in Scherben. Trotzdem er eigentlich um diese kämpfen wollte, widmet sich Fabian um den Selbstmord eines Kollegen, der ihm Rätsel aufgibt. Doch auch Matilda hat sich seit dem Vorfall verändert, Fabian kommt einfach nicht mehr an sie heran. Werden sie den Täter finden, bevor er sein nächstes Opfer erwürfelt hat? Und wird Fabian seine Familie retten können? --- Meine Meinung: Ein düsteres Bild überstrahlte das Cover zum vierten Fabian Risk Fall. Nachdem ich Minus 18 gelesen hatte, musste ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Der Schreibstil war unterhaltsam, spannend und sehr interessant, auch wenn es zwischendrin ein paar Szenen gab, die etwas ausladend waren. Doch der Plot konnte mich mehr als überzeugen. Einen Täter der seine Opfer auswürfelt und dazu noch alles drumherum, fand ich schon sehr skurril und wahnsinnig interessant. Ich hatte förmlich Gänsehaut allein von der Vorstellung, dass es bei dem Täter jeden treffen könnte, ob Kind, Frau oder Mann und dies zu jeder Zeit und an jedem Ort. Besonders der kleine Flüchtlingsjunge der zum Opfer wurde, musste ich schon schwer schlucken. Ich fragte mich, wie soll man da als Ermittler ein Profil erstellen, wenn man erst einmal den Zusammenhang suchen muss, wieso die Menschen getötet wurden? Leider dauerte es immer recht lange, bis der Täter erneut zuschlug. Den es wurde immer wieder unterbrochen durch den zweiten Handlungsstrang bei dem es um Fabian Risk und seine Familie ging. Natürlich beschäftigte sich Fabian auch dieses Mal mit einem Fall, den ganz ohne Arbeit kann dieser Mann einfach nicht. Jedoch gerade hier empfand ich einige Passagen schon recht langatmig, sodass deshalb bei mir öfters die Spannung wieder abflachte. Hier kam für mich wieder der das typische bei skandinavischen Krimis zum Tragen, die oft recht detailliert und ausschweifend beschreiben. Dennoch war es gut mitzuerleben, wie es mit Matilda und Familie Risk weiterging. Doch ein bisschen war ich verwirrt über ihre Reaktion gegenüber ihrer Familie und im Speziellen ihrem Vater Fabian gegenüber. Sie wirkte da auf mich manchmal ein bisschen schon zu erwachsen. Besonders wurde mir hier wieder einmal bewusst, wie schwierig es für Ermittler ist Beruf und Privates unter einen Hut zu bekommen, ohne das eines auf der Strecke blieb. Ich muss ehrlich sagen dies beschrieb der Autor hier sehr gut. Die Charaktere, die ich schon vom Vorband kannte, konnten mich auch hier erneut überzeugen. Insbesondere Fabian Risk der seinen eigenen inneren Kampf ausfocht, konnte ich mitunter gut verstehen. Ebenso gefiel mir die sehr engagierte Irene Lilja sehr gut. Trotz den unnötigen Längen konnte mich das Buch größtenteils wieder überzeugen. Lediglich das abrupte und offene Ende hat mich mal wieder fragend zurückgelassen. So warte ich nun auf den nächsten Band, um hoffentlich Klarheit zu bekommen und gebe diesem Buch wegen der famosen Idee des Täters 4 von 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend - von Bücherwurm78 - 24.06.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
Ich habe schon die Vorgängerbücher um Fabian Risk gelesen, so dass ich mich schon sehr auf das neue Buch gefreut habe. Und auch dieser Thriller hat mir sehr gut gefallen. Wie gewohnt, ab der ersten Seite bis zur letzten Seite spannend. Die Schreibweise hat mir auch wieder sehr gut gefallen, flüssig geschrieben und es gibt präzise Orts- und Personenbeschreibungen, ohne dass diese zu sehr ins Detail gehen würden. Auch die persönlichen Probleme u.a. von Fabian Risk und seinen Kollegen werden gut beschrieben und kommen auch wieder nicht zu kurz. Der einzige Kritikpunkt für mich war, dass es in diesem Thriller irgendwie zu viele Baustellen gibt, das heißt es gab für mich zu viele verschiedene Vorgänge, die behandelt und aufgeklärt werden mussten. Aber der Thriller hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Entäuschend - von Jonas1704 - 19.06.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
Merwürdige Morde erschüttern den idyllischen kleinen Ort Helsingborg an der schwedischen Küste. Ein Flüchtlingskind wird in der Waschküche tot aufgefunden, ein junges Mädchen stirbt einen qualvollen Tod. Insgesamt vier Fälle, vier Handlungsstränge. Da wenn das keinen Seiten Krimi macht. Dass der Mörder seine Opfer nach dem Zufallsprinzip auswählt, kommt am Ende sehr gelegen, denn ansonsten liessen sich all diese verschiedene Mordfällen anders nicht miteinander verknüpfen. Die Ermittler kommen an Anfang nicht recht voran. Und Kommissar Fabian Risk ist noch nicht wieder mit ihnen an Bord da er noch beurlaubt ist. Seine Familie droht weiterhin an seiner Arbeit zu zerbrechen und sein Sohn wird sogar verdächtigt. Mag sein,dass der erste und sogar zweite Fabian Risk Thriller spannend und interessant waren, jedoch handelt es sich hier eher um einen überforderten Familienvater mit Eheproblemen und vier Morde mit denen man einfach die Seite vollstopfen wollte, als um einen soliden miteinandr verpnkupften Handlungstrang, der am Ende zu einem erwarteten Cliffhanger endet. Entäuschend auch die Tatsache, dass alle aufkommenden Fragen am Ende gar nicht aufgeklärt werden. Für mich war es ein Fabian Risk Thriller zu viel.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fortsetzung folgt... - von KiMi - 17.06.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
Ich habe bisher alle Bücher der Fabian Risk Reihe gelesen und das sollte man auch gemacht haben bevor man an dieses Buch geht, da die Zusammenhänge sonst glaube ich manchmal schwer zu verstehen sind. Ich bin immer sehr begeistert von der packenden Schreibweise und den toll ausgearbeiteten Charakteren die sich von Buch zu Buch weiter entwickeln und entfalten. Die Story ist wieder toll geschrieben und der Spannungsbogen fällt zu keiner Zeit nennenswert ab. Diesmal gibt es jedoch für mich leider einen Grund einen Stern abzuziehen, den ich ziemlich schade finde. Es ist bei einer solchen Reihe ja schon üblich, dass manche Handlungsstränge offen bleiben und erst im folgenden Band geklärt werden. Diesmal hatte ich jedoch bereits nach dreiviertel des Buches das Gefühl, das diese komplexen Fälle doch nicht einfach so schnell aufgeklärt sein können ohne zu Hetzen. Aber das sich dies in der unangenehmen Form aufklärt, dass eigentlich gar kein Fall so richtig abgeschlossen wird und alles offen bleibt hat meine schlimmsten Erwartungen übertroffen. Jetzt bekommt der letzte Satz der Buchvorstellung Wird dieser Fall ungelöst bleiben? leider eine ganz andere Bedeutung und Gewichtigkeit :-) Das Buch ist nach wie vor toll aber ich kann jetzt nur abwarten und auf eine ganz schnelle Fortsetzung hoffen damit meine Wissbegierde endlich befriedigt wird!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Weniger ist oft mehr - von Nijura - 12.06.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
Kommissar Fabian Risk bekommt es diesmal mit einem unberechenbaren Mörder zu tun, denn dieser würfelt seine Opfer aus und da es keine Verbindung zwischen den Morden zu geben scheint, wird es sehr schwer den Täter zu fassen. Zudem droht seine Familie auseinander zu brechen, er findet zu seinen Kindern keinen rechten Zugang und er weiß auch nicht, wo seine Frau gerade steht. Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut und ja, ich habe tatsächlich alle drei vorherigen Teile mit 5 Sterne benotet, weil ich sie richtig klasse fand. Diesmal kann ich das leider absolut nicht. Das Buch hat mindestens 6 Handlungsstränge und da ich das Buch zeittechnisch auch nicht durchgehend lesen konnte (mitunter habe ich mal zwei Tage aussetzen müssen), tat ich mir sehr schwer, der Handlung zu folgen. Die Kriminalinspektorin Irene Lilja ermittelt im Rahmen eines Mordes im rechten Milieu, dort wird sie mehrfach von den Rechten angegriffen, sie bringt sich laufend wieder in Gefahr, aber sie kommt immer wieder mit einem "blauen Auge" davon, das war für mich nicht nachvollziehbar. Daneben geht es um einen Mörder mit Würfeln, Fabian verdächtigt seinen Vorgesetzten des Mordes, außerdem ist er einem Mörder auf der Spur, der pornosüchtig ist, ein Kinderschänder treibt sein Unwesen, Kim Sleizner sucht nach einer untergetauchten Kollegin, die er zur Strecke bringen will. Trotz des eingängigen Schreibstils, blieb die Spannung teilweise auf der Strecke, und die Handlung blieb verworren, weil viel zu viel passierte und ich manchmal gar nicht mehr wusste, wie was miteinander zusammen hängt. Der Autor hätte locker mehrere Bücher aus diesem Buch machen können und dafür nicht so viele offene Enden hinterlassen müssen, das wäre sicher besser gewesen und würde seine Leserschaft nicht so sehr vergrätzen. Ich weiß ja nicht wie es den anderen geht, aber bis zum nächsten Fortsetzungsroman, ich nehme jetzt mal an, der erscheint erst nächstes Jahr - merke ich mir die vielen losen Enden nicht und es wird dann schwer für mich in das nächste Buch rein zu finden. Fazit: Zu viele Handlungsstränge und am Schluss zu viele offene Enden.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Typischer Schwedenthriller - von Manfred Fuerst - 10.06.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
Schwedische Thriller sind aktuell "eigen". Stefan Ahnhem folgt der Tradition seiner skandinavischen Autorenkollegen und wählt als einen seiner Aufhänger - zwar nicht das zentrale Thema - den neonationalistischen Rechtsradikalismus und die Pädophilie. In Schonen, Schauplatz des Thrillers, der südlichsten Provinz Schwedens ist für "Schwedendemokraten" (SD) das Sammelbecken von Rechtradikalen und Neonazis. Die SD hat in Schonen gesamtschwedisch den höchsten Stimmenanteil an dritter Stelle aller Parteien. In plakativer Überzeichnung stellt Ahnhem die Gesinnung der schwedischen Neonazis dar, fehlt nur noch das eine Argument der Fremdenfeindlichkeit, dass demnächst die Scharia über Schweden (und dann natürlich über ganz Europa) hereinbricht. Davon, dass "10 Stunden tot" der 4. Band in der "Fabian-Risk-Reihe" ist (und mir die ersten 3 Bände unbekannt sind) habe ich diesen Band "unbeeinflusst" gelesen. Der 4. Band der "Fabian-Risk-Reihe" deutet direkt auf den Hauptprotagonisten Fabian Risk (Polizei Göteborg) hin, dessen dienstlichen und außerdienstlichen Ermittlungen, welche bei weitem spannender sind, hin. Diese Ermittlungen zum Tod von Inga Dahlberg (zweifelsfrei ist Molander der Mörder) und von Einar Stenson (Schwiegervater von Molander) gegen seinen Kollegen Molander bilden den roten Faden des Thrillers. Es obliegt dem einzelnen Leser zu bemängeln, dass diese Mordfälle unaufgeklärt bleiben und zu vermuten, die Fortschreibung der Ermittlungen im Band 5 sei eine Marketingmaßnahme. Molander ist ein ebenso technisch versierter und brillanter Tatortermittler wie ein gefährlicher, gewalttätiger und skrupelloser Gegner für Risk. Dieser ist ihm hartnäckig auf der Spur, hoffentlich ist er clever genug, Molander zur Strecke zu bringen. Fabians Familie mit Sonja und den Kindern Matilda und Theodor ist familiären Spannungen und Zerreißproben ausgesetzt: Matilda, die traumatisierte Tochter "spielt" mit Freundin Esmeralda OUIJA (Brett mit Alphabet und Ziffern, um mit Geistern Kontakt aufzunehmen) und ruft Geist GRETA an. Theodor ist Neonazimitläufer. Der Buchtitel "10 Stunden tot" bezieht sich auf die 10 Stunden, die Gertrud in Paris "abgehen", die Zeit, die Molander für sein Alibi bräuchte. Ikosaeder, ein Polyeder mit 20 gleichseitigen Dreiecken, ist das totbringende "Lieblingsspielzeug" des Würfelmörders. Ein Psychopath, der ebenfalls im nächsten Band auf seine "Erlösung" wartet. "MOTIV X", der schwedische Originaltitel bezieht sich auf die nicht abgebildete 10 auf dem Ikosaeder, an dessen Stelle ist dort ein X abgebildet. Es ist Sache des Lesers wegen dieser zwei ungelösten Stränge "Gram" auf Ahnhem zu haben, weil man gezwungen sein könnte den 5. Band zu kaufen. Mich hat das Lesen und die vielen Stränge herausgefordert, einige Fälle wurden gelöst, die besagten zwei nicht. Ahnhem gibt es selbst zu, dass er manchmal die vielen Stränge entwirren musste. Ich fühle mich weder "bedrängt", noch "gezwungen" den 5. Band zu kaufen. Ich gestehe dem Autor zu, den Plot in seinem Sinne zu gestalten und maße mir nicht an, die Darstellung der Ermittlungsmethoden der schwedischen Polizei zu kritisieren oder schlauer zu sein als diese. Das nenne ich literarische Freiheit des Autors. Der Plot ist "vielgleisig" wie auf dem Cover dargestellt, einige Gleise führen ans Ziel, bei den anderen muss man weiterfahren. Der Schreibstil ist in Ordnung, gut zu lesen, spannend, der Schluss überraschend versöhnlich was Familie Risk betrifft. Kompliment an Lilja, sie fackelt die Neonazischeune ab und rächt sich damit für den Überfall. Die Fangemeinde von Stefan Ahnhem wird jubeln und gespannt auf Band 5 der "Fabian-Risk-Reihe" warten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der Würfler würfelt - von tweed - 06.06.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
10 Stunden tot ist der vierte Teil der Fabian-Risk-Reihe, ein fesselnder und dichter Thriller, der es in sich hat. Man sollte auf jeden Fall die vorigen Teile gelesen haben, Quereinsteigern könnte es schwer fallen, den Einstieg zu finden, da Handlungen aus den vorigen Teilen fortgeführt werden. Zudem gibt es eine Menge an Protagonisten und viele verschiedene Stränge. Aber wer diese Herausforderung liebt, ist hier genau richtig. Fabian Risk ist noch von den Ereignissen aus Teil 3 erschüttert, seine Familie zerrüttet, er hat sich eine Auszeit genommen. Doch viel zu schnell ist er wieder im Dienst, denn die Kollegen sind mit den aktuellen Fällen überfordert und brauchen seine Hilfe. Ein Junge wird brutal ermordet, ein Flüchtlingsheim brennt und dann gibt es noch Morde, die das Team in Atem halten. Parallel dazu ermittelt Fabian Risk im Alleingang gegen einen Kollegen, er hat einen Verdacht, von dem niemand außer ihm weiß. Eine Vielzahl an Strängen erfordert die Aufmerksamkeit des Lesers, es ist definitiv kein Thriller, den man mal so nebenbei lesen kann. Belohnt wird man mit einem sehr dichten Plot, bei dem man eigene Überlegungen anstellen kann, wie alles zusammenhängt, wie die losen Fäden verknüpft werden. Das Ermittlerteam wirkt zuweilen überfordert und etwas planlos, am meisten konnte ich mit Risk mitfiebern. Kollegin Lilja wird dazu noch persönlich angegangen, doch anstatt sich ihren Kollegen anzuvertrauen, versucht sie dieses Problem alleine zu lösen. Irgendwie wird nicht zusammen ermittelt, sondern jeder ermittelt mehr oder weniger im Alleingang. Am faszinierendsten waren für mich die Einblicke in die Psyche des Würflers, alleine das Ausdenken seines komplizierten Würfelkonzepts ist grandios. Aber auch Risks Nachforschungen gegen einen Kollegen sind super spannend, der Cliffhanger am Ende macht neugierig auf den nächsten Teil. Fazit: Alles in allem ein wahrer Pageturner, fesselnd, den Leser fordernd und atmosphärisch dicht. Einen Stern Abzug gibt es für den Schluss, bei dem einiges offen bleibt und wohl im nächsten Teil fortgeführt wird. Für Fans der Reihe jedenfalls ein Must-Read.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Überzeugt, bis auf das offene Ende - von books4ever - 02.06.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
"10 Stunden tot" ist der vierte Fall für den Helsingborger Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen. Die Stadt wird von einer Reihe rätselhafter Morde erschüttert: Ein Flüchtlingsjunge wurde grausam getötet, eine junge Frau in ihrer Wohnung vergiftet und ein Angestellter in einem Supermarkt vor den Augen der Kunden erstochen. Fabian Risk kehrt nach einer Auszeit zu seinen Kollegen zurück, um unter Hochdruck an der Aufklärung der Morde zu arbeiten, doch diesmal scheinen alle Spuren ins Leere zu laufen ¿ Dies war mein erster Thriller von Stefan Ahnhem und dennoch habe ich mich relativ schnell in die Handlung eingefunden. Zwar fehlten an der ein oder anderen Stelle hilfreiche Hintergründe zu Fabian Risk und seinem Team, dennoch hat dies den Lesefluss nicht zu sehr gestört und mich eher dazu animiert, nun auch noch die anderen Bände der Reihe zu lesen. Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ereignissen aus den vorherigen Bänden zu Beginn des Buches hätte jedoch nicht geschadet. Die verschiedenen Fälle, an denen das Team rund um Fabian Risk arbeitet, waren sehr spannend geschildert und man konnte als Leser die einzelnen Ermittlungsschritte der Polizei, ihre Erfolge und Misserfolge, hautnah mitverfolgen. Zwischendurch hat der Autor immer wieder Szenen aus dem Privatleben von Fabian Risk, dessen Familie nach seinem letzten Fall zu zerbrechen dort, in die Handlung eingewoben. Dies hat dazu geführt, dass ich ein besseres Verständnis für Fabian entwickeln konnte, der mir trotz all seiner Problem und mit seinem Drang, unbedingt die mysteriösen Todesumstände seines Kollegen Elvin aufzuklären, mit der Zeit doch recht sympathisch wurde. Und auch in seine Kollegin Irene Lilja, welche mitunter zu gefährlichen Alleingängen neigt, konnte ich mich durch die detaillierten Schilderungen ihrer Gedanken und ihres persönlichen Umfelds besser hineinversetzen. Der einzige Kritikpunkt ist für mich, dass die Auflösungen der unterschiedlichen Handlungsstränge am Ende doch sehr offen gestaltet waren. Zwar gelingt es der Polizei, einige lose Fäden der Ermittlungen zusammenzuführen, doch nicht alle Fälle können schlussendlich zu einem befriedigenden Abschluss gebracht werden. Und für den Leser stellt sich die Frage, ob die Polizei tatsächlich die wahren Schuldigen stellen konnte. Auch Fabian Risks private Ermittlungen zum Tod seines Kollegen Elvin werden wohl erst im nächsten Band zu Ende geführt werden. Es bleibt in jedem Fall spannend und ich werde definitiv noch die Vorgänger- bzw. dann auch den Nachfolgerband lesen! Von mir gibt es (aber nur aufgrund des doch sehr offenen Endes) 4 von 5 Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Viele Handlungsstränge - spannend aber anspruchsvoll - von Büchermaulwurf - 30.05.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
"10 Stunden tot" ist bereits der 4. Band einer schwedischen Reihe um Kommissar Fabian Risk. Das düstere Titelbild fand ich ganz gut, ich konnte es aber nicht mit der Handlung verbinden, ebensowenig wie den deutschen Titel "10 Stunden tot". Der schwedische Titel "Motiv X" wäre meiner Meinung nach passender gewesen. Ich kannte die ersten drei Bände noch nicht, konnte mich aber trotzdem gut in die Handlung und die Charaktere der Ermittler einfinden. Stefan Ahnhem hat mich mit einer sehr komplexen Handlung und einem außergewöhnlich guten Schreibstil positiv überrascht. Es gibt mehrere Handlungsstränge und mit jedem Kapitel wechselt die Erzählperspektive, was das Erzähltempo und die Spannung stetig steigert. Ahnhem hat in seinem Krimi gleich mehrere gesellschaftskritische Themen wie Ausländerhass, Rechtsradikalismus, Pädophilie, Pornosucht und Stalking aufgegriffen und glaubwürdig in die Handlung integriert. Der ständige Wechsel der Erzählperspektive und die vielen Handlungsstränge erfordern allerdings auch eine gehörige Portion Aufmerksamkeit, um nichts zu verpassen. Der rote Faden war für mich aber immer vorhanden. Die handelnden Charaktere fand ich durchweg glaubwürdig, hatten sie doch (wie in skandinavischen Krimis üblich) alle ihr Päckchen zu tragen. Fabian Risk kämpft gegen das Auseinanderbrechen seiner Familie, nachdem seine Tochter im Koma lag und der Sohn vermutlich in ein Verbrechen verwickelt ist. Außerdem ermittelt er heimlich gegen einen Kollegen aus der Kriminaltechnik, der vermutlich für mehrere Morde verantwortlich ist. Seine Chefin kämpft gegen ihre Alkoholsucht und die Kollegin Irene Lilja gerät ins Visier von rechtsradikalen Rockern. Als Leser wurde ich diesmal wirklich gefordert: gleich mehrere grausame Verbrechen, mehrere Täter, ein Mörder in den eigenen Reihen und dazu ein Serienmörder, der seine Opfer mit Hilfe eines Spezialwürfels auswählt (ebenso wie den Tatort und die Waffe). Dazu noch die privaten Probleme der Ermittler, die zusätzlich für Spannung sorgten. Ich konnte das Buch jedenfalls kaum aus der Hand legen und werde die ersten drei Bände demnächst nachholen um meine Lücken aufzufüllen. Einziger Wermutstropfen: es werden nicht alle Verbrechen aufgeklärt. So wird der Würfelmörder nicht gefasst und der mordverdächtige Kollege Molander konnte auch noch nicht überführt werden. Ich fand das nicht so schlimm, weckt es doch meine Vorfreude auf den nächsten Band, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der Würfel ergibt die Todesart. - von Eva Fl. - 28.05.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
Einige komische Morde erschüttern den sonst so idyllischen Ort Helsingborg an der schwedischen Küste. Die Morde sind so verschieden und brutal, dass man beim Ermitteln nicht recht vorankommt. Kommissar Fabian Risk jedoch ist noch nicht wieder mit am Ermitteln, da er noch unter der persönlichen Tragödie in der Familie leidet. So droht die Familie an seiner Arbeit zu zerbrechen. Als er nun wieder im Dienst ist, kommen er und seine Kollegen dem Mörder nicht auf die Spur. Wer kann schon ahnen, dass jemand würfelt, um solche Taten zu planen? Thriller finde ich immer wieder mal spannend, von daher war ich auf diesen auch wirklich gespannt. Es sollte für mich dann wohl auch der erste Schweden-Krimi sein, bislang habe ich bewusst keinen gelesen - falls doch, dann ist das wohl eher unterbewusst geschehen und ich habe nicht auf den Autoren geachtet. Die Geschichte klang wirklich unterhaltsam, von daher war ich auf die Taten und darauffolgenden Ermittlungen gespannt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch lässt sich gut lesen, es ist verständlich und unterhaltsam geschrieben. Keine schweren Wörter, Fremdwörter oder Fachbegriffe. Was ich verwirrend fand, war die Art und Weise wie von den Ermittlern geschrieben wird. Da wird Lilja mal persönlich angesprochen und ist dann "Irene", ansonsten ist nur vom Nachnamen die Rede. Das habe ich als verwirrend empfunden. Hier wäre dann eine Übersicht über die Personen im Buch echt toll gewesen. Das Buch ist der vierte Band einer Reihe - und wenn man die vorherigen Bände nicht kennt, dann bleibt man wohl im Dunkeln, was die Geschichte um Fabian Risk und seine Familie angeht. Er schildert zwar immer wieder etwas davon, aber zu bruchstückhaft, als dass man es als gesamtes verstehen könnte. Außerdem macht er sich hier meiner Ansicht nach keine wirklichen Gedanken um seine Familie - oder eben abstruse. Auch die anderen Ermittler sind privat nicht weniger betroffen oder gar blockiert, war so mein Gefühl. Was auffällt, ist die Tatsache, dass vornehmlich die Frauen irgendwelche Probleme haben (Alkohol, Depression, ständiges Unterordnen). Die Morde, die im Buch geschildert werden, waren schon sehr heftiger Natur. Durch andere Bücher habe ich schon viel über Rechtsmedizin, Pathologie und Co. gelesen, mir ist also nicht viel fremd. Wie in diesem Buch aber Dinge beschrieben werden, war echt an der Grenze für mich. Ich war sogar noch kurz vor Schluss davor, dass ich das Buch fast abgebrochen hätte. Bei manchen Schilderungen frage ich mich dann schon, wie krank man im Kopf sein kann oder vielleicht auch muss, um sowas auf Papier zu bringen? Leider hatte dieser Thriller viel zu viele Handlungsstränge und so war auch das Ergebnis der Emittler für mich unzufriedenstellend. Hätte man hier einfach mal ein bisschen weniger dick aufgetragen, hätte man vielleicht einen richtig guten Thriller gehabt. So bin ich einfach enttäuscht davon. Vor allem war es für mich auch kein richtig spannendes Buch, sondern mehr so ein Weiterlesen um des Lesens willen, damit man erfährt, was wie geschah. Grundsätzlich waren hier interessante Ansätze am Werk, aber die Umsetzung hat mich nicht überzeugt. Das Buch ist gut verständlich geschrieben, ist zwar in gewisser Weise unterhaltsam, aber nicht spannend auf die Art und Weise, wie ich es bei einem Thriller erwarten würde. (Für mich gibt es Unterschiede, was Spannung betrifft). Von mir gibt es hier leider keine Empfehlung und nur 2 von 5 Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannung? Fehlanzeige! - von AmaraSummer - 27.05.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
Meine Meinung 10 Stunden tot ist für mich das erste Buch von Stefan Ahnhem (die Vorgänger Bände der Fabian Risk Reihe habe ich nicht gelesen). Was für mich, wie ich im Laufe des Buches lernen musste, ein erheblicher Nachteil war. Okay, weder der Autor noch der Verlag können was dafür, dass ich die Vorgängerbände nicht gelesen habe, aber der eine oder andere Hinweis zu bisher Geschehenem wäre manchmal ganz angebracht gewesen. Denn eiskalt vorauszusetzen, dass jeder die Vorgängerbände gelesen hat, ist meiner Meinung nach mehr als dreist. Ich kann nur begrenzt beurteilen ob es wirklich so ist. Aber auf mich wirkte das Buch als hätte es weder einen richtigen Anfang noch etwas, das ich als Ende bezeichnen würde. Das Gefühl, das ist nichts Halbes und nichts Ganzes, wurde mit jedem weiteren Kapitel bei mir immer stärker. Da es sich bei 10 Stunden tot laut Buchumschlag um Thriller handelt, war das "fertige Buch" für mich gelinde gesagt eine herbe Enttäuschung, denn es ist nicht wirklich fertig. Was mich zunehmend gestört hat, war die utopische Anzahl von Fällen. Mir kam das ganze so vor, als hätte der Autor versucht all seine Ideen der letzten Jahre zwischen zwei Buchdeckel zu quetschen. Das damit angerichtete heillose Wirrwarr hatte weder Hand noch Fuß. Sicherlich! Bücher aus diesem Gerne haben meistens mehrere Handlungsstränge, die am Ende zusammenlaufen. Auch zwei bis drei Fälle gleichzeitig sind mittlerweile keine Seltenheit mehr, aber die meisten Autoren solcher Bücher achten darauf, dass die einzelnen Elemente am Ende der Geschichte zu einem Ganzen verschmelzen. Bei Stefan Ahnhem ist dies aber leider überhaupt nicht der Fall. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Klappentext, denn der hat nahezu gar nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun. Ich kann nicht beurteilen, ob das ein Übersetzungsfehler ist (ich spreche kein schwedisch), oder ob das gewollt war. Das Zweite wäre allerdings das Resultat eines grauenhaften Marketings. Denn der Fall, der im Klappentext beschrieben wird, spielt nur eine kleine Nebenrolle in der Geschichte. Und was der Titel mit dem Buch zu tun hat, hat sich mir ebenfalls nicht erschlossen. Das einzig Positive war für mich die Länge der einzelnen Kapitel, denn die waren maximal 9-10 Seite lang. Die Perspektivwechsel fand ich einerseits gut, anderseits waren es für meinen Geschmack zu viele. Der Schreibstil der deutschen Übersetzung ist halbwegs solide, lädt aber nicht zu einem flüssigen und entspannten Lesegenuss ein. Zu den Charakteren selber möchte ich mich nicht äußeren, denn dank dem fehlenden Wissen aus den Vorgängerbänden kann ich sie nur sehr schwer einschätzen. Fazit Würde ich das Buch weiterempfehlen? NEIN! Auf gar keinen Fall. Denn dieses Werk sollte sich meiner Meinung nach nicht als Thriller bezeichnen dürfen. Die Spannung habe ich regelrecht suchen müssen und der Nervenkitzel war schlichtweg nicht vorhanden. Beides ist aber für einen guten bis hervorragenden Thriller unverzichtbar.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend wie immer - von eleisou - 20.05.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
Fabian Risk ermittelt hier in seinem vierten Fall. Die Fälle sind in sich abgeschlossen aber man kann natürlich alles besser nachvollziehen, wenn man die Vorgänger gelesen hat. Obwohl sich Fabian dringend eine Auszeit nehmen wollte wird er vom Helsingborger Kommissariat zur Hilfe gerufen. Ein syrischer Junge ist nämlich in einer Waschmaschine totgeschleudert aufgefunden geworden, ein Asylbewerberheim brennt ab und ein Täter wählt seine Opfer durch einen Würfel aus. Ausserdem blickt man zurück in die Vergangenheit und beobachtet, dass Inga Dahlberg von ihrem Geliebten ermordet wird. Doch das ist noch nicht alles was auf das Team zukommt, denn es gilt verschiedene Handlungsstränge zu verfolgen, die zunächst nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können. Das erzeugt Spannung und man möchte immer weiterlesen. Da die Handlung aber recht kompliziert ist, sollte man das Buch zeitnah lesen, sonst verwirren einen die vielen Namen und Geschehnisse. Kurze Kapitel und rasante Szenenwechsel sorgen aber dafür, dass man recht früh in den Sog der Ereignisse gerät und das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Ich vergebe gerne vier von fünf Sternen, einen Stern ziehe ich aber ab, weil das Ende umvollkommen ist und es wieder so lange dauern wird bis das nächste Buch veröffentlicht wird.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fabian Risk - von Castilleja - 20.05.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
Dies ist bereits der vierte Band um den Ermittler Fabian Risk. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn ich fand die Vorgänger immer sehr spannend - und typisch skandinavisch, im positiven Sinne. Allerdings ist mir hier - mehr noch in den anderen Bänden - aufgefallen, dass Leser, die die Vorgänger nicht kennen, vermutlich nicht so sehr dieses Buch verschlingen werden und alles nachvollziehen können, da es sehr viele Verbindungen zu den anderen Büchern gibt und Fälle weiter bearbeitet werden, die noch nicht gelöst werden und auch das Beziehungsgeflecht der Personen für einen Neueinsteiger sicherlich nicht immer gut nachvollziehbar ist.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mehr erwartet - von flieder - 19.05.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
Fabian Risk ist, nach dem schrecklichen Überfall den seine Familie vor einigen Wochen erleiden musste, immer noch beurlaubt. Die Tochter Matilda ist endlich aus dem Krankenhaus entlassen und Fabian will die Zeit ganz für seine Familie nutzen. Die Ehe steht auf der Kippe und die Kinder geben ihm noch immer die Schuld an den damaligen Vorkommnissen. Allerdings lässt eine grausame Mordserie seinen Kollegen, die zudem noch an Personalmangel leiden, kaum noch Luft zum Atmen. Ein syrischer Junge wird in einer Waschmaschine grausam ermordet, ein kleines Mädchen wird aus dem Park entführt und es gibt noch einige andere unerklärliche Morde, die sich in der Todesart stark unterscheiden. Dazu kommen noch einige fremdenfeindliche Angriffe, die selbst vor der Ermittlerin Lilja nicht halt machen. Es wird ganz bestimmt kein leichter Weg hier Licht ins Dunkel zu bringen. Aber Fabian Risk hat noch ein ganz anderes Problem, er glaubt den Täter eines weit zurückliegendem Mordes zu kennen und seine Beweise könnten ihn durchaus in akute Lebensgefahr bringen. Eigentlich bin ich ein Fan von der Krimireihe rund um Fabian Risk, allerdings hat mich dieses Buch, dass mittlerweile schon Band 4 ist, sehr enttäuscht. Irgendwie konnte der Autor nicht die sonst übliche Spannung aufbauen. Der Prolog beginnt noch richtig vielversprechend, weshalb ich mich auch für das Buch entschlossen habe. Leider wird es dann immer schwerer einen roten Faden zu erkennen. Es folgt ein ständiger Handlungswechsel, der es schwer macht bei der Sache zu bleiben. Dazu kommen noch die vielen privaten Probleme der Ermittler, die man so geballt nicht wirklich braucht. Erst etwa ab der Mitte des Buches konnte ich wieder so etwas wie fesselnde Spannung spüren. Schade, leider kann ich diesem Buch nur 3 Sterne geben. Fazit: Kann man lesen muss man aber nicht
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ikosaeder - von *RC* - 19.05.2019 zu Stefan Ahnhem „10 Stunden tot“
[*] Die Würfel fallen! Und der der Zufall bestimmt, wer, wann, wo und wie dem Mörder zum Opfer fällt. Es könnte jeden treffen! [*] Ein Ikosaeder ist ein vielflächiger Körper (Polyeder). Er hat zwanzig Flächen (Seiten), die aus gleichseitigen Dreiecken gebildet werden. Mich hat es in diesem Buch beeindruckt, dass ein Täter - neben normalen sechsseitigen Würfeln - einen solchen platonischen Körper als Hilfsmittel nimmt, um seine perfiden Mordgelüste auszuleben. Aber dieses abartige Würfelspiel ist nur ein kleiner Aspekt in diesem vom schwedischen Autor Stefan Ahnhem geschriebenen Thriller "10 Stunden tot" aus der Thriller-Reihe um den Ermittler Fabian Risk. Und genau diese Würfelidee, auf die im Klappentext hingewiesen wird, hat mich bei diesem Thriller besonders neugierig gemacht und zum Lesen animiert. Ebenso hat mich das düstere Cover mit der etwas mit Gras zugewachsenen Eisenbahnschienen-Weichen gefangen genommen. Helsingborg, ein kleiner schwedischer Küstenort wird in kurzer Zeit von einer Reihe von Morden, Verbrechen und Anschlägen überschattet, die teils von hoher Grausamkeit zeugen. Doch wer steckt dahinter? Bald stellen Fabian Risk und sein Team fest, dass sie nach mehreren Tätern suchen müssen. Eine aufreibende Ermittlungsarbeit hält das Team nahezu Tag und Nacht Trab. Dies geht auch an die Belastungsgrenze im privaten Bereich - vor allem bei Fabian Risk, dessen Familie auseinanderzubrechen droht. Während Fabian Risk mit diversen Fällen mit seinem gesamten Team beschäftigt ist, zweifelt er am Selbstmord seines Kollegen Hugo Elvin und vermutet, dass einer seiner Kollegen, Ingvar Molander, Elvin auf dem Gewissen haben könnte, da Elvin - nicht unbegründet - Molander beschattet hatte. Im Buch werden viele aktuelle und brisante Themen wie Fremdenhass, Rechtsradikalität, Pädophilie, Stalken mit krankhafter Sexbesessenheit aufgegriffen und gekonnt in den Kriminalfällen zu Schwerpunkten verarbeitet, die packend und aufreibend erzählt werden. Und wie muss es sein, wenn man feststellt, dass sein eigener Partner eine politische Gesinnung hat, die man selber nicht gutheißt. Diesem Konflikt muss sich beispielsweise die Polizistin Irene Lilja stellen und lösen. Der Thriller ist aufgrund der vielen Fälle durch eine hohe Komplexität gekennzeichnet, was auch eine gewisse Aufmerksamkeit erfordert, wodurch aber auch eine hohe Fesselung an die Story erreicht wird. Aber wenn man einmal den Einstieg gefunden hat, dann bleibt man in und von der Geschichte gefangen. Ahnhem schafft es durch kurze Kapitel, kombiniert mit einem ständigen Perspektivenwechsel, eine konstante Spannung aufrecht zu erhalten, was zudem Speed und Dynamik in die Handlung bringt. Besonders gut gelungen ist, dass, bei einzelnen Kapiteln, je nachdem, welchen Protagonisten er ins Zentrum eines Kapitels stellt, dass er den Sprachstil und Satzbau dem Charakter anpasst, sei es beispielsweise kindlich-subtil oder auch hasserfüllt und vergrämt. Diese Authentizität bringt einen diese Personen besonders nahe und man kann sie sich extrem gut vorstellen. Etwas enttäuschend fand ich, dass das "Würfelthema" nicht so viel Raum im Thriller eingenommen hat, wie ich es mir gewünscht habe. Aber so eine perfide - wenn nicht so grausam, würde ich schon sagen: geniale und ausgeklügelte- Idee, ist mir noch nie in einem Krimi/Thriller untergekommen. Das Ende ist offen, und man schließt den Thriller mit einem Fragezeichen. Auf der einen Seite ist es unbefriedigend, die Geschichte nicht mit einem zufriedenen Gefühl der Fallaufklärung schließen zu können, auf der anderen Seite hat es aber auch den Vorteil, da der Leser dazu möglicherweise motiviert werden soll, sich "sein" Ende zu erdenken. Also, es liegt an Dir! Ich habe lange keinen Thriller mehr gelesen, aber diese kurzweilige Story konnte mich überzeugen und hat auch des öfteren meinen Atem stocken lassen, da die Schilderungen der Straftaten teilweise sehr schockierend und auch barbarisch waren. Leider kam die "Würfel-Geschichte" etwas zu kurz und die Fälle sind nicht richtig abgeschlossen. Außerdem konnte ich keinen Bezug vom Titel "10 Stunden tot" zum Inhalt feststellen. Er ist zwar spannend aber irgendwie isoliert. Auch wenn ich zwischen 3 und 4 Sternen schwanke, gebe ich 4 Sterne, da mich die Vielseitigkeit und Verstrickung der einzelnen Plots der Geschichte fasziniert haben.
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