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R.I.P.

Thriller.
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Produktdetails

Titel: R.I.P.
Autor/en: Yrsa Sigurdardóttir

ISBN: 3442756650
EAN: 9783442756650
Thriller.
Originaltitel: R. I. P. / Aflausn.
Übersetzt von Anika Wolff
Btb

24. Juni 2019 - gebunden - 448 Seiten

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Er mordet kalt und brutal: Zwei Jugendliche sind seine Opfer. Über Social Media müssen Freunde deren letzte qualvolle Minuten mitansehen. Und dieser Mörder ist noch nicht fertig: Ein weiterer Junge wird vermisst. Was verbindet die Jugendlichen? Wer glaubt, sie verdienten den Tod? Und kann der Junge noch gerettet werden?Huldar und sein Team ermitteln. Auch Psychologin Freyja wird wieder in die Untersuchungen einbezogen, trotz anfänglichen Widerwillens. Gemeinsam müssen sie den gnadenlosen Mörder finden, bevor er wieder zuschlägt...


Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Thriller in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den »besten Kriminalautorinnen der Welt« (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit »Das letzte Ritual«, der Erfolgs-Serie von Thrillern um die junge Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. »R.I.P.« ist nach dem Spiegel-Bestseller »DNA« und »SOG« der dritte Teil der Thriller-Serie um Kommissar Huldar und Kinderpsychologin Freyja.
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Kundenbewertungen zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Nicht ganz so starker dritter Band, aber immer noch sehr gut - von yams - 21.09.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da mich das Thema Mobbing in Zusammenhang mit einem Thriller gereizt hat. Da es sich bei R.I.P. um den dritten Band des Ermittlerduos Freyja und Huldar handelt, stand für mich fest, dass ich lieber ganz von vorn anfange. Nötig ist das allerdings nicht. Die Fälle sind in sich abgeschlossen und man erfährt auch in Band zwei und drei jeweils ein paar der zwischenmenschlichen Ereignisse von zuvor. Also die Bände lassen sich unabhängig voneinander lesen, ohne dass es Verständnisprobleme gibt. Die Passagen mit den kurzen Zusammenfassungen früherer Geschehnisse waren für mich natürlich nicht ganz so spannend, da ich mir die Bücher gleich hintereinander weg zu Gemüte geführt habe. Aber es stört auch nicht. Persönlich bin ich froh, dass ich trotz meiner Neugier auf R.I.P. doch lieber mit dem ersten Band angefangen habe. So hatte ich nicht das Gefühl, irgendwas vorher verpasst zu haben. Und mir sind die anderen beiden Fälle, die ich persönlich noch einen Tick besser finde, nicht durch die Lappen gegangen. Das Ermittlerteam hat mir von Anfang an gut gefallen und auch deshalb finde ich es im Nachhinein gut, dass ich von vorn begonnen habe. Dadurch bekommt man als Leser dieses angenehme Gefühl, dass man die Figuren bereits kennt. Umso neugieriger ist man dann, was sich da noch ergibt. Allerdings stehen die Ermittlungen und die Morde natürlich im Vordergrund, wie es sich für einen Thriller gehört. Dennoch fügt sich das Privatleben der beiden gut mit ein. Mir persönlich machen die isländischen Namen nichts aus, im Gegenteil. Ich muss allerdings zugeben, dass ich jetzt im dritten Band dann doch auch teilweise den Überblick verloren habe, wer nun genau wer ist. Sicherlich mit ein Grund, weshalb mir die Vorgänger doch etwas besser gefallen. Bei R.I.P. hatte ich gegen Ende das Gefühl, dass irgendwie die Luft raus war. Das war bei den ersten Fällen nicht so, bei denen mich die jeweilige Auflösung völlig gefesselt hat. Beim dritten Band habe ich dann geistig irgendwann abgeschaltet und fand es auch nicht mehr so wichtig, da noch mal die Namen zu sortieren. Das Buch ist gut, konnte mich nur nicht ganz so überzeugen wie die ersten Fälle. Ich habe es absolut gern gelesen, aber ich habe mit Abschluss des Lesens nicht diese Begeisterung gehabt, eher ein "passt schon". Deshalb vergebe ich hier auch nicht die volle Punktzahl, obwohl ich klar eine Empfehlung ausspreche. Fazit: Für Leute, die die ersten beiden Bände kennen, sicherlich ein Muss. Allen anderen würde ich empfehlen, die Reihe von vorn zu starten. Nicht, weil man es fürs Verständnis muss, sondern weil die Bücher einfach toll sind.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mobbing und Social Media - von claudi-1963 - 05.09.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
Mobbing ist die permanente Injektion mit einer Überdosis von Gefühlskälte. (Franz Schmidberger) Die junge Stella wird auf brutale und grausame Weise ermordet. Über Social Media werden ihre Freunde per Snapchat mit einem grausamen Clip informiert und müssen die ganzen Details anschauen. Keiner ahnt, warum man die sympathische Stella getötet hat. Dann wird ein weiterer Jugendlicher vermisst, von dem ein Clip im Snapchat erscheint. Der Ermittler Huldar und sein Team versuchen auf Hochtouren den jungen Egill lebend zu finden, auch wenn sie nach dem Clip wenig Hoffnungen haben. Damit sie für den Snapchat Freundeskreis eine psychologische Hilfe haben, wird die Psychologin Freyja trotz Widerwillen wieder in die Untersuchungen einbezogen. Doch dann ergeben sich bei weiteren Ermittlungen, das die beiden Opfer Anführer bei Mobbingattacken gegen Mitschüler waren. Hat das ganze doch eine Gemeinsamkeit bei dem der Täter sich, an den beiden rächen wollte? Die Zeit läuft den Ermittler davon, sie müssen den Täter finden, ehe er erneut zuschlägt. --- Meine Meinung: Der dritte Band der Autorin wartet wieder mit einem geheimnisvollen Titel auf, bei dem einem nicht sofort klar ist, um was es in diesem Buch geht. Der Schreibstil ist locker und am Anfang recht spannend, sodass ich einen interessanten Fall erwartet hatte. Das Einfließen der Textpassagen über des Mobbingfalls aus der Vergangenheit hat mich sehr berührt. Leider jedoch ließ diese Spannung nach und nach immer mehr ab und die Probleme der Ermittler Hulgar, Erla und Freyja nahmen mehr und mehr Raum in dieser Geschichte ein. Gerade, das Ermittlerchefin Erla einen ihrer besten Ermittler aufs Abstellgleis stellt, nur weil sie eifersüchtig ist, geht einfach gar nicht. Oder das es bei den Ermittlern ebenfalls zu Mobbingattacken kam, fand ich dann ein bisschen zu viel des guten. Lediglich die Suche nach dem Täter blieb bis zum Schluss spannend, so das ich nie die Spur hatte, wer dieser sein könnte. Doch das Thema Mobbing, bei dem es um ein Thema geht, das momentan aktueller den je ist, hat die Autorin ins Schwarze getroffen. Das selbst die Psychologin Freyja ein Mobbingopfer an ihrer damaligen Schule war, fand ich nicht unpassend. Entsetzt hat mich, mit welcher Brutalität dieser Täter seine Rache ausübt. Selbst als sich die beiden Jugendlichen entschuldigen schlägt er brutal zu. Dass dabei die beiden auch nicht gerade Engel waren, sondern Mitschüler heftig gemobbt haben erfährt man erst nach und nach. Auch das Erstellen des Clips im Snapchat passt genau für unsere heutige Zeit, bei der man immer etwas Spektakuläres in den Social Medien veröffentlichen möchte. Ob dabei andere Menschen geschädigt werden, interessiert anscheinend sowohl beim Mobbing als auch bei diesen Clips niemanden. Schonungslos zeigt hier die Autorin auf was mit den Opfern von Mobbingattacken, aber auch mit den Mobbern selbst passiert. Lediglich an Spannung fehlt es dem ganzen Buch. Gestört hat mich am meistens die leidigen Probleme zwischen Hulgar und Freyja die irgendwie eine Beziehung nicht auf die Reihe bekommen. Auch das Auflösen des Täters am Ende kam mir mitunter etwas verwirrend vor, gerade auch wegen den vielen Wendungen in der Geschichte. Trotzdem macht dies die Autorin sehr geschickt, in dem sie den Leser öfters eine falsche Fährte stellt. Dabei war ich auch von der Geschichte aus der Vergangenheit, die mit in den Fall einfließt mehr als entsetzt. Das Mobbing so weit führen kann finde ich schon extrem heftig. Die Charaktere waren mir schon von ihren beiden Büchern SOG und DNA bekannt, doch auch die Opfer wurden sehr gut dargestellt. Ich hoffe das die nächste Folge wieder mehr Spannung enthält und weniger Problematik bei den Ermittlern. Deshalb leider trotz des tollen Themas von mir nur 3 1/2 von 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Komplexer Krimi - von Heidrun - 25.08.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
Bei dem Buch handelt es sich um den dritten Band um den Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja. Das Buch kann problemlos ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden. Das Buch beginnt mit einen brutalen Mord. Die Polizei tappt völlig im dunklen. Erst nach einiger Zeit wird klar, dass der Hintergund Mobbing ist. Auch nach einen zweiten Mord nach den gleichen Schema ist keine Lösung in Sicht. In dieser Situation ist das schlechte Verhältnis zwischen Erla, der Chefin, und Huldar und Freyja nicht gerade hilfreich. Das Buch wird aus Sicht verschiedener Personen erzählt. Durch die ungewohnten isländischen Namen ist es mir manchmal schwer gefallen, die Person sofort einzuordnen. Mit der Zeit kristallisiert sich das Motiv für die Morde heraus. Es war spannend den Ermittlungen zu folgen, zumal der Mörder scheinbar immer einen Schritt voraus war. Es wird auch auf die Vergangenheit von Freyja eingegangen, durch die ihr der Fall besonders nahe geht. Die Auflösung war überraschend und plausibel. Mir hat das Buch gefallen und ich vergebe 4 Sterne. Das Buch ist aber nicht für zartbesaitete geeignet. Es gibt schon einige sehr brutale Szenen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll streckenweise langatmig, übertrieben und leider zu inszeniert - von Diana - 13.08.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
Yrsa Sigurdardóttir - RIP Ein junges Mädchen wird aus einem Kino entführt und kurz darauf erhalten ihre Freunde Nachrichten via Snapchat, wie Stella sich verzweifelt entschuldigt. Doch der Täter ermordet das Mädchen trotzdem brutal und versendet auch diese Filme an die Kontaktliste. Huldar, der auf dem Komissariat in Ungnade gefallen ist und nun sowohl von den Kollegen als auch seiner Chefin Erla geschnitten wird, will am liebsten sofort mitermitteln, bekommt allerdings nur die Aufgaben zugeteilt, die sonst keiner machen will. Sein Partner Gudlaugur unterstützt ihn trotzdem und so werden sie eher zufällig zum Tatort eines weiteren Mordes/Vermisstenfall hinzugezogen. Die Puzzleteile müssen mühsam zusammengesucht werden und da die Opfer Kinder waren, wird auch die Kinderpsychologin Freyja mit hinzugezogen, obwohl das weder Erla passt noch Freyja selbst, die ebenfalls auf Huldar nicht gut zu sprechen ist. Alles deutet darauf hin, dass es noch ein drittes Opfer gibt... werden die Ermittler es rechtzeitig finden? "RIP" von Yrsa Sigurdardóttir ist mein drittes Buch der Autorin und auch das dritte Buch rund um Hauptkommissar Huldar und der Kinderpsychologin Freyja. Obwohl die Mobbing-Thematik sehr spannend ist, und einige eindrucksvolle wie interessante aber auch grausame Fakten mit in die Geschichte einfließen, konnte mich der Thriller nicht durchgängig fesseln, was dazu führte, dass ich längere Pausen zwischen dem Lesen gemacht habe. Abgesehen von den brutal geschilderten Morden gab es immer wieder Ausschweifungen in Huldars, Freyjas und auch Erlas Privatleben und ihre Probleme untereinander, die der Geschichte die Spannung nahm. Auch wenn Mobbing überall vertreten sein kann, kann es einfach nicht sein, dass sich eine Chefin, die eine Mordermittlung zu leiten hat, davon beeinflussen lässt und den fähigsten Männern keine Aufgaben zu weist. Das untereinander die Querelen weiter erhärtet werden, das Mobbing in jeder Hinsicht auf einem Polizeirevier geduldet wird, wo doch eigentlich die Aufklärung der Morde an Jugendlichen im Vordergrund stehen sollte, ist unfassbar. Schnell gibt es Hinweise auf gleich mehrere Täter, was am Ende nicht allzu überraschend ist. Die Tatmotive scheinen auch klar, aber dabei verstrickt sich die Autorin in arg konstruierte Situationen, dass das Finale einfach nur weit hergeholt und unglaubhaft wirkt. Hier hätte der Spruch "Weniger ist mehr" deutlich im Vordergrund stehen sollen, damit mich die Geschiche durchgängig fesselt. Zum Beispiel hätte es auch nicht gebraucht, darauf hinzuweisen das Freyja in ihrer Kindheit ebenfalls gemobbt wurde und noch heute Probleme damit hat, zu einem Stufentreffen eingeladen zu werden, oder das Huldar in seiner Kindheit von seinem Schwestern nach Strich und Faden verprügelt wurde, und sie ihre Macht über ihn ausspielten. Dazu die Ungereimtheiten im Polizeirevier, das wirkte einen Touch "zu viel" neben den Morden der Jugendlichen, die ihren Mitschülern aufs Übelste mitgespielt haben, sie bedroht oder gar Schlimmeres von ihnen verlangt haben. Ich kann nicht sagen, dass der Thriller schlecht ist, denn die Thematik war gut, nur eben in meinen Augen nicht so gut umgesetzt. Der Erzählstil ist flüssig und modern, es gab zwar etliche Wiederholungen, aber darüber konnte ich hinweg lesen. Die Figurenausarbeitung war gut, allerdings wirkten viele der Charaktere überzeichnet und verloren da an Realitätsnähe und Glaubwürdigkeit. Auch das ich Huldar und Freyja jetzt über drei Bände beobachten konnte, machte die Situation nicht besser. Irgendwie treten beide auf der Stelle, wirken so, als wenn sie sich einfach nicht weiter entwickeln können, was ich unglaublich schade finde. Eine meiner Lieblingsfiguren ist noch Gudlaugur, der jüngere Kollege mit dem "großen" Geheimnis, der wenig Wirbel um sein Privatleben macht, aber doch präsent genug ist, dass man ihn wahrnimmt. Die Schauplätze sind anschaulich beschrieben und die Stimmung des Thrillers ist durchgehend schwer, erdrückend und düster, was eigentlich typisch für Yrsa Sigurdardóttir ist. Die Auflösung des Falles lässt auf sich warten, war dann doch sehr komplex, was es unnötig kompliziert gemacht hat und durch die vielen Handlungsstränge und die Ausschweifungen in andere Richtungen hat mich der Thriller leider nicht abholen können. Ein paar Dinge fand ich gut, aber ich werde keine weiteren Bücher der Autorin mehr lesen. Wir scheinen einfach nicht zusammen zu passen. Den Thriller kann ich allen Lesern empfehlen, die bereits von den Vorgängerbänden begeistert waren, die skandinavische Thriller mögen, die viel wert auf Details legen und die es nicht stört, die eine oder andere Wiederholung der Ereignisse präsentiert zu bekommen. Das Cover ist schlicht, gefällt mir gut, hat aber im eigentlichen Sinne nichts mit der Handlung zu tun, Fazit: streckenweise langatmig, übertrieben und leider zu inszeniert trotz interessanter Thematik. 2,75 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fesselndes Buch mit einem interessanten Fall - von jiskett - 12.08.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
R.I.P. behandelt, wie die beiden vorherigen Bände, einen interessanten, oftmals packenden Fall. Wie man es aus den anderen Büchern kennt, sind die Taten recht detailliert beschrieben und schon die ersten Szenen waren in gewisser Hinsicht erschreckend, da man als Leser direkt dabei ist, als ein junges Mädchen namens Stella an seinem Arbeitsplatz überfallen wird. Die Autorin hat dies sehr eindringlich beschrieben, sodass die Angst und das Entsetzen des Opfers beinahe greifbar waren, und auch die späteren Informationen über die Tat haben zu dieser Stimmung beigetragen. Die Vorstellung, per Snapchat zusehen zu müssen, wie eine Freundin - oder auch nur eine flüchtige Bekannte - verletzt wird ist furchtbar und man macht sich unwillkürlich Gedanken, wie man selbst in dieser Situation reagieren würde. Mir hat gut gefallen, dass die technischen Möglichkeiten der Zeit hier genutzt wurden, da mir das in dieser Form noch nicht in einem Krimi oder Thriller untergekommen ist und ich es realistisch fand, dass der Täter sich unter den gegebenen Umständen dieser Methoden bediente. Der Fall ist zudem eng mit dem Thema Mobbing` verknüpft, das ja sehr aktuell ist, und die sozialen Medien spielen hier eine wichtige Rolle. Es wurde deutlich, welche Möglichkeiten sich potentiellen Tätern mit ihrer Hilfe eröffnen, und es gab hier einige erschütternde Momente. In dieser Hinsicht macht die Geschichte auf jeden Fall nachdenklich und man wünscht sich beim Lesen, dass etwas getan wird, um den Opfern zu helfen. Es war zudem interessant zu spekulieren, wie alles zusammenhängen könnte; die Auflösung an sich konnte mich auch überzeugen, aber sie hat mich zugleich überrascht, da die Autorin einige gute falsche Fährten gelegt hat. Das Buch war trotz einiger etwas zäher Passagen beinahe durchgehend spannend, auch wenn die Geschichte komplex ist und die Ermittlungen teilweise nicht vorangehen, und ich wollte es kaum aus der Hand legen. Die Ermittlungsarbeit selbst kam mir realistisch vor und ich mochte, dass auch die privaten Spannungen zwischen den Charakteren einen Einfluss auf ihre Interaktionen und damit die Aufklärung des Falls hatten. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Verhalten von Erla oftmals unprofessionell fand und es mich auch ein bisschen stört, dass Huldar und Freyja nach drei Bänden immer noch beinahe auf der Stelle zu treten oder sogar Rückschritte zu machen scheinen, wenn es um ihr Verhältnis zueinander geht. Deshalb fand ich die kleinen Momente, in denen hier etwas passierte, gut; die Konflikte zwischen den Protagonisten sind zwar an sich glaubwürdig und sie beleben die Geschichte durchaus, aber ich fände es schön, wenn es eine deutlichere Entwicklung geben würde. Positiv hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass die Figuren alle ausgeprägte Stärken und Schwächen haben und Fehler machen, was sie greifbarer und echter gemacht hat. Da R.I.P. mich gut unterhalten hat und ich die Handlung weitgehend fesselnd fand, vergebe ich 4 Sterne. Ich bin schon sehr gespannt darauf, worum es im nächsten Band gehen wird, und hoffe auf eine Entwicklung im Privatleben der Protagonisten, da dies der Aspekt ist, der mich am meisten stört.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Teil 3 um Kommissar Huldar + Freyja - Absolution - von SaintGermain - 07.08.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
Ein weiblicher Teenager wird im Kino, wo sie arbeitet, ermordet. Überwachungsvideos zeigen eine Person mit Maske. Ihre Freunde bekommen über Snap-Chat Video in denen das Opfer um Verzeihung bittet. Kommissar Huldar ist bei den Ermittlungen dabei und holt sich erneut Hilfe von der Psychologin Freyja. Das Cover des Buches ist wieder absolut genial gemacht. Zwar wirkt es im ersten Moment wie Eis, passt aber eigentlich irgendwie doch perfekt zum Buch. Dass der Titel in 3D-Optik gemacht wurde, macht das ganze zu einem echten Hingucker. R.I.P. ist der 3. Titel um Huldar und Freyja nach DNA und Sog . Scheinbar soll die Reihe in Deutsch also immer 3 Buchstaben haben. Dies sit zwar einerseits ein Wiedererkennungsmerkmal, andererseits sollte der Titel schon passen. DNA müsste ja eigentlich DNS heißen, passt aber, Sog hab ich noch nicht gelesen und kann es daher nicht beurteilen. R.I.P. (auf deutsch Ruhe in Frieden) passt aber nicht im mindesten zu diesem Buch. Scheinbar hat die Person, die den deutschen Titel erfunden hat, das Buch nicht gelesen. Im isländischen Original heißt das Buch Aflausn , was auf deutsch Absolution bzw. Freispruch bedeutet. Dieser Titel ist sehr passend. Auch der Klappentext stimmt nicht ganz. Das Buch beginnt spannend und das ganze Buch über wird die Spannung hochgehalten. Dazu hat das Buch ein wichtiges Thema: Mobbing. Dass bei der Polizei selbst sehr stark gemobbt wird (zumindest im Buch) ist auch ein großes Thema, wird aber teilweise etwas zu sehr in die Länge gezogen. Die isländischen Namen sind für einen deutschsprachigen Leser natürlich nur schwer zu lesen, aber das ist nun mal so. Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet, Orte und Charaktere werden sehr gut beschrieben. Wie für einen skandinavischen Krimi/Thriller üblich, herrscht auch hier die Dunkelheit und Düsterkeit vor, auch wenn es Tageslicht gibt. Insgesamt gefallen mir die Charaktere (v.a. Huldar, sein Partner und Freyja) sehr gut und ich hoffe, dass die Reihe fortgesetzt wird. Das Ende des Buches war wieder etwas unbefriedigend, denn auch wenn bis dahin alles logisch war, mag ich bei Thriller keine offenen Ende. Auch wenn die Ermittlungen abgeschlossen wurden, zeigt das letzte Kapitel, dass nicht alles von den Ermittlern offengelegt wurde und damit auch das Buch nicht abgeschlossen ist. Und über Huldar und Freyja wird man sicher noch im nächsten Buch weiterlesen. Insgesamt konnte mich die Auflösung des Thrillers aber doch überraschen und mich der ganze Thriller fesseln, so wie es sein muss. Fazit: Spannender Thriller, der sich ein sehr wichtiges Thema vornimmt und dabei überraschen kann. Leider wurde der deutsche Titel hier zu willkürlich gewählt. 4,5 von 5 Sternen
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll R.I.P. - von Gelinde - 03.08.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
R.I.P.: Thriller (Kommissar Huldar und Psychologin Freyja, Band 3 Von Yrsa Sigurdardóttir Cover: Das Cover weckt in mir das Gefühlt von eiskalt . Und das passt auch zum Buch. Was die drei Buchstaben bedeuten, wurde für mich bis zum Schluss nicht angesprochen. (Rest In Peace, passt meiner Meinung nach überhaupt nicht) Inhalt: Siehe Klappentext, wobei der meiner Meinung nach inhaltlich in einem Punkt nicht ganz korrekt ist. Meine Meinung: Eine Geschichte mit einem spannenden, hoch brisanten und gefährlichem sowie sehr aktuellen Thema : Mobbing! Doch die Stimmung im Buch hat mir den Lesespaß verdorben. Diese schlechte, deprimierende Stimmung, Eifersüchteleien, Zickereinen, Mobbing, Schadenfreude und was weiß ich noch nicht alles, auch ganz offen und direkt, sogar innerhalb der ermittelnden Polizei, wobei die doch lieber einen so dramatischen Fall bearbeiten sollten. Kann es sich die Chefin Erla erlauben, in der jetzigen Situation eigene "Befindlichkeiten" auszuleben und die beiden Beamten links liegen zu lassen obwohl so dringend Arbeit zu tun ist? Total unprofessionell! Oder auch allgemein kommen die Beamten finde ich schlecht weg, sie sind unmotiviert und ihre Einstellung ist ja teilweise unter aller Kanone. Der Einstig war recht brutal und es ist schon hart was da beim Mobbing so abgeht. OK, Spannung wird aufgebaut, das muss man dem Buch lasen. Für mich ist das einzig Gute an dem Buch, dass gezeigt wird: Mobbing ist ein wichtiges Thema und kann Furchtbares auslösen. Und/aber XY (um nicht zu spoilern) hat als jugendliche schwere Schuld auf sich geladen. Aber Menschen können sich ändern und ich finde sie haben "Vergebung" verdient. (Jugendliche und Gruppensog). Wenn sie es wirklich bereuen und sich ändern werden sie eh ein Leben lang unter ihren "Taten" leiden müssen. Das teilweise offene Ende ist für mich hier auch irgendwie ärgerlich. Nein also der Tenor in dem das Buch geschrieben ist, ist gar nicht so meines. Alles ist auch sehr ausholend beschrieben, viele Wiederholungen und doppelte Beschreibungen. Teilweise kommt es mir wie "Füllmaterial" vor. Ich kenne Band 1und 2 nicht. Autorin: Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den besten Kriminalautoren der Welt (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Mein Fazit: Ein Thema das wirklich für einen Thriller geeignet ist, und hier im Buch wird auch Spannung aufgebaut und es geht brutal zur Sache. Aber durch die Schreibweise und die Grundstimmung im Buch hatte ich keine Lesevergnügen. Deshalb von mir 2,5 Sterne die ich rechnerisch auf 3 aufrunde.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannender Thriller - von libro-chica - 28.07.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja ermitteln wieder zusammen. Zwei Jugendliche sind ziemlich brutal ermordet worden. Vorher lässt der Täter sie noch um Verzeihung bitten. Videos der Taten werden über Handy an deren Freunde weitergeleitet. Gibt es zwischen den Opfern ein Zusammenhang? Diese Story ist so spannend, sie fesselt den Leser von Anfang bis Ende. Es geht hier um Mobbing und Social Media. Die Videos werden per Snapchat verbreitet. Ein ganz aktuelles Thema, mit dem sich die Schüler auseinandersetzen. Während der Ermittlungen ist man auch als Leser dem Täter auf der Spur. Was sind seine Beweggründe? Was verbindet die Opfer? Das Ermittlerteam hat mir auch ganz gut gefallen. Die Auflösung fand ich verblüffend. Ein wirklich gelungener und spannender Thriller mit einem brisanten Thema.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Tod bei Mobbing - von Buecherseele79 - 23.07.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
Kommissar Huldar steht mit seinem Team vor einem neuen, grausamen Fall. Stella, ein junges Mädchen, wird nach ihrer Arbeit im Kino entführt...und der Täter sendet Bilder sowie Videos über Snapchat an alle Kontakte die Stella kennen. Für die Polizei beginnt ein Wettlauf mit der Zeit denn Stella ist schwer verletzt und keiner hat etwas gesehen oder weiß was genau passiert ist. Huldar holt die Psychologin Freya wieder mit ins Team, sehr zum Ärger seiner Chefin Erla. Dann kommt heraus dass Stella ein Mädchen in ihrer Schule gemobbt hat, und nicht nur sie alleine....dann verschwindet ein Junge und die gleiche Vorgehensweise wie bei Stella nimmt ihren Lauf.... Auf diesen Thriller war ich richtig gespannt, denn der erste Band mit dem Titel "DNA" konnte mich komplett überzeugen, während der zweite Band "Sog" mich nur genervt hatte und für mich die Spannung auf der Strecke blieb. Der Einstieg mit diesem Schreibstil in die Geschichte fällt leicht, die Autorin hat einfach ein Händchen die Leser schnell zu fesseln und sie für ihre Geschichte zu gewinnen. Im Mittelpunkt stehen natürlich wieder Erla, Freya und Huldar , diese 3 Protagonisten kennt man von Band 1 an und ich habe alle, mehr oder weniger, lieb gewonnen. Hier war ich nun gespannt wie sich die Geschichte nach Band 2 weiterentwickeln wird bzw. worauf legt die Autorin diesmal ihren Blickpunkt bei den 3? Im zweiten Band war mir das Hin und Her zwischen Erla und Huldar ziemlich auf die Nerven gegangen. In diesem Buch steht diese Geschichte noch zwischen ihnen und ich muss Huldar hier mal meinen großen Respekt zollen für seine Geduld und Verständnis, seine Feinfühligkeit, doch noch bei diesem Fall mitwirken zu dürfen. Bei Freya weckt der neue Fall alte Geister aus ihrer Schulzeit und die Autorin konnte hier sehr gut aufzeigen dass man Mobbing nicht so schnell vergisst bzw. es kaum Möglichkeiten gibt sich diesem Gefühl zu entledigen. Grosser Punkt zu diesem Thriller ist die Thematik Mobbing, was Mobbing aus Opfern und Tätern macht, auch was das Cybermobbing heute für einen hohen und vor allem leichten Stellenwert in der Gesellschaft hat, denn online und gefühlt anonym lässt es sich leichter mobben, hetzen und drohen als wenn man einer Person persönlich gegenüberstehen muss. Auch welche Gruppendynamik hinter so einer Tat steht, wie viele "Mitläufer" ihre Ansichten vertreten, es klein reden oder versuchen sich herauszuwinden wird hier erschreckend realistisch umgesetzt, erklärt und eingeflochten. Bis zum Ende war ich nie sicher wer jetzt hier welchen Part der Geschichte hat, die Auflösung war auf der einen Seite schockierend, aber auf der anderen Seite konnte ich die Gründe auch nachvollziehen denn irgendwann ist man einfach gegen viele "bösen" Geister macht- und hilflos. Mit diesem neuen Buch "R.I.P." konnte mich die Autorin wieder vollkommen packen, schockieren, aufwühlen und begeistern und ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Fälle mit Erla, Freya und Huldar. Ich empfehle diese Reihe auf jeden Fall weiter! Ich danke dem Randomhouse Verlag, dem btb Verlag und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Thriller der Erstklasse - von Jonas1704 - 16.07.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
R.I.P. ist der dritte Teil der Thrillerreihe um Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja nach SOG und DNA, die ich beide fieberhaft gelesen und aufgeregt auf die Fortsetzung gewartet habe. In diesem Buch werden Jugendliche mysteriös entführt und getötet. Werden steckt hinder den brutalen Morden und warum ausgerechnet diese jungen Leute? Das äußerst aktuelle Thema Mobing wird hier im Vordergrund gebracht. Nachdem Freyjas Beziehung zu Huldar von vorigen Band etwas unterkühlt war, ist die Stimmung anfangs immer noch nicht ausgeglichen und die gemeinsamen Ermittlungen gestalten sich als schwierig. Doch eigentlich sind die beiden mittlerweile ein gut eingespieltes Team, somit kommen sie schnell auf die Spur, dass man es hier mit Mobbing zu tun hat. Was mir an Yrsa Sigurdardottir sehr gefällt ist, dass sie ihre Themen immer mit Sorgfalt aussucht und zwar Thriller schreibt, immer aber eine Ärzte Nachricht hinter all dem hinterlässt. So war es auch hier der Fall. Kombiniert mit Spannung und ihrem eizigartigen Schreibstil schafft sie es auch diesmal einen Thriller der Erstklasse zu kreieren.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Aktuelle Thematik, packend umgesetzt - von books4ever - 11.07.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
Zwei Jugendliche werden brutal ermordet. Der Mörder filmt die Tat und verschickt die Videos per Snapchat an die Freunde und Familien der Opfer. Unter Hochdruck versucht Kommissar Huldar mit Hilfe der Psychologin Freyja den Täter zu fassen. Denn der hat es bereits auf sein nächstes Opfer abgesehen "R.I.P" ist der dritte Fall der Serie rund um Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik und die Psychologin Freyja. Alle Bände sind jedoch in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Huldar ist ein Charakter, der bei seinen Mitmenschen, insbesondere bei seinen Kollegen und seiner Chefin Erla aneckt. Er handelt oft impulsiv, ist direkt und hält mit seiner Meinung nicht immer hinter dem Berg. Trotz seiner Eigenheiten ist Huldar mir im Laufe der Reihe doch durchaus sympathisch geworden und ich habe mich gemeinsam mit ihm und seinem Kollegen Gudlaugur geärgert, wenn sie mal wieder von Erla bei den Ermittlungen links liegen gelassen wurden. Auch Freyja ist in meinen Augen ein sehr interessanter Charakter und so fand ich es schade, dass sie in diesem Band doch eher eine Nebenrolle spielt. Die Handlung selbst ist von der ersten Seite an sehr fesselnd und ich konnte das Buch stellenweise kaum aus der Hand legen. Insbesondere die Beschreibungen der Morde und der Snaps, die der Täter an die Freunde der Opfer schickt, sind schockierend und nichts für schwache Nerven. Auch der kalte und düstere isländische Winter sorgen zusätzlich für eine bedrückende Atmosphäre und einige Gänsehaut-Momente. Packend schildert Irsa Sigurdardóttir die Schattenseiten sozialer Medien und zeigt, welche grausamen Ausmaße Mobbing im digitalen Zeitalter annehmen kann. Der Autorin gelingt es, dieses leider immer wieder aktuelle Thema mit all seinen Konsequenzen schonungslos und spannend zugleich umzusetzen. Auch das Ende konnte mich teilweise überraschen und kommt noch einmal mit einem kleinen Gruselmoment daher. Schließlich muss ich noch einmal das wirklich toll gestaltete Cover mit den glitzernden Eiskristallen loben, was mich immer wieder dazu gebracht hat, das Buch gerne zur Hand zu nehmen. Mit "R.I.P" ist Irsa Sigurdardótttir erneut ein genialer Thriller gelungen, der Lust auf mehr macht. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wichtiges Thema! - von KiMi - 09.07.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
Das Buchcover ist mit dem Glanzeffekt sehr ansprechend und ausgefallen gestaltet und gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr angenehm zu lesen. Bei der Story gefällt mir sehr, dass das Motiv nicht von Anfang an eindeutig ist und man daher mal nicht nur über den Täter nachgrübelt. Ich finde bei dem Motiv handelt es sich um ein sehr wichtiges Thema dem leider immer noch viel zu wenig Beachtung geschenkt wird und die Opfer erhalten kaum Unterstützung. Bei der Story war es mir jedoch diesmal gegen Ende zuviel hin und her und ich hatte Probleme bei den ganzen Motivationen der vielen Personen (mit den für mich schwierigen Namen) den Überblick zu behalten. An einigen Stellen fand ich das Verhalten der Erwachsenen dann ich recht naiv und nicht so realistisch. Vielleicht mag ich mir aber auch für die Realität nur nicht vorstellen das manche Menschen so denken und handeln würden. Auf jeden Fall ist es ein toller Thriller mit einem viel zu selten aufgegriffenen Thema und absolut lesenswert!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Band 3 der Reihe - von buchleserin - 07.07.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
Ein Mädchen wird brutal in einem Kino ermordet. Der Täter sendet während der Tat mehrere Snapchats an ihre Freunde. Das Mädchen war bei ihren Freundinnen sehr beliebt. Was steckt dahinter? Warum wurde sie getötet? Und wo ist ihre Leiche? Kommissar Huldar ermittelt wieder und fordert die Hilfe der Psychologin Freya an. Und es geht weiter, ein Junge wird vermisst. R.I.P. ist der dritte Band der Reihe um Kommissar Huldar und Psychologin Freyja. Ich habe auch die beiden Vorgängerbände dieser Reihe gelesen, man muss sie aber nicht zwingend kennen, um diesen Thriller zu lesen. Die Handlung beginnt sehr spannend. Ein brisantes Thema. Was veranlasst den Täter zu so einem brutalen Mord an einer Jugendlichen? Dieser Thriller hat mich sofort gefesselt. Zusammen mit dem Ermittlerteam ist man am Rätseln und auf der Suche nach dem Täter und dem Motiv. Zwischen Kommissar Huldar und Psychologin Freyja gibt es Spannungen, aber auch innerhalb des Teams ist nicht alles im grünen Bereich. Irgendwann fand ich die Ermittlungen doch ziemlich zäh, es ging alles nur sehr langsam voran und ich fand die Handlung nicht mehr ganz so packend wie zu Anfang. Das Ende wurde wieder spannender und die Auflösung fand ich dann doch überraschend. Kommissar Huldar und Psychologin Freyja gefallen mir als Protagonisten sehr gut, ich mag die beiden und bin gespannt auf weitere Fälle. Hier noch die Bände in der richtigen Reihenfolge: 1. DNA 2. SOG 3. R.I.P.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mobbing tötet - von manu63 - 05.07.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
R.I.P. ist der Titel des dritten Thrillers der Autorin Yrsa Sigurdardottir rund um Kommissar Huldar und die Psychologin Freya. Dieses mal müssen sie den Mörder zweier Jugendlicher finden der brutal und kaltblütig tötet. Dabei müssen die Freunde der Opfer per Social Media dabei zusehen wie die Opfer ihre letzten Minuten verbringen. Der Thriller überzeugt mich durch Spannung und lesenswerte Schreibweise. Die unterschiedlichen Spuren werden gut gelegt und bis zum Schluss war mir nicht klar wer genau der Täter ist. Erst in den letzten Kapiteln wird das Rätsel aufgelöst und ist dabei schlüssig und überraschend aufgebaut. Das Thema Mobbing zieht sich quer durch die Geschichte und wird in vielen Facetten dargestellt. Was mich bei diesem Thriller jedoch stört ist das Verhalten der Kollegen rund um Huldar und wie alle zusammen agieren, dabei arbeitet das Team nicht miteinander sondern agiert eher gegeneinander. Eifersüchteleien und Machtansprüche behindern in Teilen eher als das sie weiter führen. Für mich in dieser Reihe eher unnötig und die Spannung wird dadurch nicht besser. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Reihe und die verschiedenen Perspektiven ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Die Bücher können auch einzeln gelesen werden, zum genauen Verständnis der Entwicklung rund um die Charaktere würde ich jedoch empfehlen die Bücher der Reihe nach zu lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Erneut ein ganz starker Thriller - zu einem schockierenden und bewegenden Thema - von smartie11 - 04.07.2019 zu Yrsa Sigurdardóttir „R.I.P.“
"Vorsicht ist geboten, wenn es um die Seele geht." (S. 60) Meine Meinung: "R.I.P" ist der dritte Fall für den isländischen Ermittler Huldar Traustason. Man kann ihn problemlos lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Allerdings wird viel Bezug genommen auf die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Protagonisten, allen voran zwischen "Mängelexemplar" Huldar und der (nicht immer ganz so) toughen Freyja sowie zu Huldars Chefin Erla, was das ganze zusätzlich interessant und die Charaktere sehr plastisch und menschlich macht. Der Fall an sich hat einen klassischen "Thrillerauftakt". Man ist als Leser hautnah dabei, wie die 16jährige Stella Hardardottir Opfer eines Verbrechens wird. Entsprechend schnellt der Spannungsbogen gleich zu Beginn in die Höhe. Wie schon in den Vorgängerbänden entwicklet Yrsa Sigurdardóttir hieraus gekonnt eine komplexe und verwirrende Story, in deren Verlauf sowohl die Ermittler als auch die Leser*innen mehr als einmal ein dickes Fragezeichen vor Augen haben - und keine Idee, wie das alles zusammenpassen könnte. Geschickt werden nach und nach Charaktere eingeführt, die sich merkwürdig verhalten oder durch andere Hinweise verdächtig erscheinen. Hinzu kommt das vertrackte Rätsel um "Opfer Nr. 1". Hier kann man also mal wieder perfekt mitraten und miträtseln. Zwischendurch habe ich tatsächlich ein paar richtige Vermutungen gehabt, ohne jedoch auch nur im Ansatz zu erahnen, wie groß und komplex die letztendliche Auflösung sein wird. Am Ende bekommen wir ein regelrechtes Gänsehaut-Finale serviert. Das ist für mich wirklich "Thriller" at its best! Zu diesem extrem spannenden und vollkommen überzeugenden Thrillerplot hat sich die Autorin einem sehr ernsten und in der breiten Öffentlichkeit leider noch oft unterschätzten Problem gewidmet: Mobbing. Das, was ihre Charaktere hier erleiden und erlitten haben, ist wirklich oft schwer zu lesen und bedrückt extrem. Es geht hier um menschliche Dramen, die keiner erleben sollte, und um die Abgründe der Seele. Denn auch wenn dies hier natürlich alles fiktiv ist, ist einem als Leser*in doch bewusst, dass sich solche Fälle tagtäglich in unseren Schulen ereignen - und das noch immer viel zu wenig dagegen unternommen wird ("Das Schulsystem hatte immer wieder versagt" - S. 69). Wenn ich nicht sowieso schon 5 Sterne vergeben würde, bekäme Yrsa Sigurdardóttir von mir noch einen Extra-Stern dafür, dass sie mit ihrem neusten Bestseller das Thema ein weiteres klitzekleines Stück in die öffentliche Wahrnehmung rückt. Danke! FAZIT: Ein fesselnder und brillant ausgearbeiteter Thriller mit einem sehr ernsten, ja erschreckenden Grundthema.
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