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Der Mann, der Sherlock Holmes tötete

Roman. Originaltitel: The Sherlockian. Empfohlen von 16…
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Produktdetails

Titel: Der Mann, der Sherlock Holmes tötete
Autor/en: Graham Moore

ISBN: 3847900382
EAN: 9783847900382
Roman.
Originaltitel: The Sherlockian.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
2. Aufl. 2019.
Übersetzt von Kirsten Riesselmann
Eichborn Verlag

1. März 2019 - gebunden - 480 Seiten

Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen. Zwei Morde, zwei Amateurdetektive, zwei Welten - und ein großer Lesespaß!

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Graham Moore, Jahrgang 1981, arbeitet als Drehbuchautor und Schriftsteller. 2015 gewann er den Oscar für das beste Drehbuch; The Imitation Game wurde mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley verfilmt und von der internationalen Kritik gefeiert. Nach Die letzten Tage der Nacht ist Der Mann, der Sherlock Holmes tötete sein zweites Buch, das auf Deutsch erscheint. Moore lebt in Los Angeles.


Kundenbewertungen zu Graham Moore „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Faszinierend, spannend und ein Touch Retrolook - Geniale Ermittlungsarbeit - von Sabrina M. - 19.05.2019 zu Graham Moore „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“
Inhalt: Da Scotland Yard keinerlei Indizien sieht einer vermeintlichen Prostituiertenleiche und dessen Ermordung nachzugehen, beschließt Arthur Conan Doyle der Sache selbst nachzugehen. Kurzer Hand tritt er in die Fußstapfen seiner berühmtesten Buchfigur "Sherlock Holmes" und macht sich als Ermittler auf den Weg den Mörder selbst dingfest zu machen. Hundert Jahre nach dem sich Arthur Conan Doyle seiner eigenen Ermittlungsarbeit gestellt hat, wird Harold selbst in einem Mordfall verstrickt. Der junge Sherlock Holmes - Fan verstrickt sich in eine Hetzjagd voller Emotionen und Geheimnissen, in denen ausgerechnet einige der berühmtesten Fälle seines großen Idols eine wichtige Rolle einnehmen. Meinung: Sherlock Holmes ist eine Koryphäe in der Detektiv-Arbeit und das ausgerechnet Graham Moore sich auf die Jagdgründe dieses berühmten Ermittlers begibt - Lockte mich natürlich total an. Kindheitserinnerungen lebten neu auf und meine alte Leidenschaft bekam einen neuen Glanz verliehen. Zwei Welten, zwei Amateurdetektive und zwei komplett unterschiedliche Mordfälle, und dennoch verbindet sie ein wichtiger Faktor "Detektiv Sherlock Holmes". Spitzenmäßig setzt Autor Graham Moore diese zwei Welten ins Rampenlicht. Jeder bekommt auf seine Art ein besonderes und knisterndes Flair verliehen, lockt den Privatermittler in einem selbst und vermittelt dem Leser zudem ein atemberaubendes, geheimnisvolles und abenteuerliches Lesevergnügen. Besonders ansprechend fand ich die Idee der zwei Zeitepochen in denen dieser Roman spielt und so Vergangenheit und Gegenwart gekonnt vermischt. Interessant definitiv die Idee alte berühmte Zitate als "Kapitelstart" aus den berühmtesten Werken aufzugreifen. Ich persönlich fand sie sehr passend gewählt für den eigentlichen Inhalt der Kapitel. Hin und hergerissen flog ich durch die Seiten. Erst sehr unentschlossen, welcher Fall mich wirklich am meisten packt oder mitreisst. Am Ende kann ich sagen, dass ich den Fall aus dem Jahre 1890 packender, lebendiger und abenteuerlicher empfand. Er hatte etwas altbackenes an sich, was dem Stil von Sherlock Holmes am nächsten kam und für mich somit mehr an Reiz gewann. Aber auch den Fall aus der Gegenwart sollte man nicht außer acht lassen, denn auch wenn er mir etwas weniger an Spannung und Überraschungsmomenten enthielt, so konnte er mich dennoch sehr gut unterhalten. Auch Arthur Conan Doyle war mir einen kleinen ticken sympathischer und lebendiger beschrieben als Harold. Er hatte etwas unnahbares an sich und war mir persönlich in seinen Ermittlungen zu durchschaubar, weil er in vielen Dingen sein Idol kopierte anstatt seinen eigenen Weg einzuschlagen. Der Schreib - und Erzählstil ist absolut bildgewaltig, lebendig und authentisch gehalten. Mit seinem flüssigen Auftritt schreitet man schnell in der Handlung voran und wird in dem Sog der Ermittlungen mitgerissen. Fazit: Faszinierend, spannend und ein Touch Retrolook - Geniale Ermittlungsarbeit rund um einen großes Idol der Detektiv-Szene. Abwechslungsreich und sehr lesenswert!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Arthur Conan Doyle - von Meggie - 01.05.2019 zu Graham Moore „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“
Bei einem Treffen der Sherlockianer wird Harold als jüngstes Mitglied in den Club aufgenommen. Kurz darauf wird Harold in einen Mordfall verwickelt. Alex Cale, ein weiteres Mitglied des Clubs, will das verloren geglaubte Tagebuch des Arthur Conan Doyle gefunden haben. Harold glaubt, dass er deswegen ermordet wurde. Nur von wem? Zusammen mit der Journalisten Sara versucht er, den Mord ganz Sherlock-Holmes-like aufzuklären. In der Vergangenheit hat Arthur Conan Doyle gerade Sherlock Holmes sterben lassen und jagt nun - ganz wie sein Alter Ego - einen Serienmörder, der es auf junge Frauen abgesehen hat. Zusammen mit Bram Stoker sucht er nach Hinweisen und stößt dabei auf immer mehr Ungereimtheiten, die mit ihm selbst zu tun haben. Ein ungewöhnliches Buch - dies muss ich von vornherein erwähnen. Denn es ist eine Mischung aus Biographie, Krimi und historischen Begebenheiten. Und genau das hat das Buch zu etwas Besonderem gemacht. Doyle, der als Schriftsteller in London sehr bekannt ist, macht den Fehler , sein Alter Ego Sherlock Holmes den Reichenbachfall herunterstürzen zu lassen und wird dafür von den Londoner Bürgern mit Beleidigungen bestraft. Arthur kann dies gar nicht verstehen, wollte er sich doch nur von der verhassten Figur Holmes befreien und endlich andere Geschichten schreiben. Als er in einen Mordfall reingezogen wird, macht er sich mit Freude an die Aufklärung. Dabei bekommt er tatkräftige Unterstützung von seinem Freund Bram Stoker. Bram war nicht der einzige bekannte Autor, den Doyle zu dieser Zeit kann. Auch Oscar Wilde gehörte zum engeren Bekanntenkreis. Aber auch Houdini war ein Freund des Schriftstellers. In einem anderen Strang lernen wir Harold kennen. Er ist jung, ein großer Sherlock Holmes bzw. Arthur Conan Doyle-Fan und gerade als jüngstes Mitglied bei den Sherlockianern aufgenommen worden. Am nächsten Morgen ist er schon einen Mordfall verwickelt. Und macht sich an die Aufklärung, wobei er zeitweise fast schon besessen davon ist, genau wie Sherlock Holmes an die Angelegenheit herangehen zu müssen. Harold bekommt Unterstützung von der Journalistin Sara, seine persönliche Dr. Watson. Und so erleben wir in zwei Zeitsträngen die Suche nach verschiedenen Mördern. Dabei können wir allerlei Parallelen ziehen, den Doyle und Harold sind gar nicht so verschieden. Der Witz - gerade im Strang von Doyle - kommt dabei nicht zu kurz. Doyle und Stoker sind sehr gute Freunde und genauso verhalten sie sich auch. Kabbeleien, Unterstützung, Sarkasmus und eine gesunde Portion Realität. Aber auch Harold hat gerade sich gegenüber eine sarkastische Ader. Dies ist genau mein Humor. Ich hatte unheimlich viel Spaß beim Lesen, was auch daran lag, dass ich Arthur Conan Doyle so sympathisch fand und auch Harold die groben Züge des Sherloch Holmes-Erfinders in sich trug. So kam kein Moment der Langeweile auf. Im Gegenteil, ich hätte noch gerne viel mehr über die beiden gelesen. Das Ende war sehr gut gelöst und es fanden sich noch rührende Worte für den Mann, der Sherlock Holmes tötete. Meggies Fussnote: Zwei Mordfälle, zwei Ermittler - ein Herz.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Doyles Tagebuch - von leseratte1310 - 23.03.2019 zu Graham Moore „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“
Arthur Conan Doyle konnte an nichts anderes denken als an Mord, denn alles dreht sich nur um seinen Romanhelden Sherlock Holmes. Ihn beachtet man kaum und so schreibt er ein letztes Mal über Sherlock und lässt ihn sterben. Seinem Tagebuch vertraut er an: Holmes umgebracht. Nach einiger Zeit wird Doyle in einen Mordfall hineingezogen. Scotland Yard kümmert sich nicht besonders um Mord an leichten Mädchen, und so macht sich Doyle mit seine Freund Bram Stoker nach Sherlock-Manier an die Ermittlung. Auch 100 Jahre später gibt es noch viele Sherlock-Fans. Einer von ihnen ist der junge Harold White, der endlich in den Club der "Baker Street Irregulars" aufgenommen wurde. Er erhofft sich neue Informationen aus dem lange verschollenen Tagebuch Doyles. Alex Cale hatte die Sherlockianer informiert, dass er dieses Tagebuch gefunden hat. Doch etwas später ist Alex tot und Harold macht sich ebenfalls auf Sherlock-Art daran, die Sache zu klären. Als Fan von Sherlock Holmes war dieses Buch natürlich ein Muss für mich. Außerdem mag ich den anspruchsvollen Schreibstil des Autors Graham Moore. Leider waren die Fälle dann nicht so spannend, wie ich es erhofft hatte. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Dabei hat mir der Teil, in dem Doyle ermittelte, besser gefallen. Die Atmosphäre des damaligen London war gut und authentisch dargestellt. Die Charaktere waren ebenfalls gut ausgearbeitet. Auch wenn ich Sherlock Holmes gut finde, kommt mir dieses Getue bei den Baker Street Irregulars und ähnlichen Gruppierungen doch etwas exzentrisch vor. Die beiden Handlungsstränge sind gut miteinander verflochten. Die Auflösung der Fälle war schlüssig. Mir hat dieser unterhaltsame Krimi gut gefallen. Empfehlenswert nicht nur für Sherlock-Fans.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Arthur Conan Doyle auf Verbrecherjagd - von Momo - 03.03.2019 zu Graham Moore „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“
1900: Arthur Conan Doyle hat die Schnauze voll davon, ständig nur über seine Figur Sherlock Holmes bewertet zu werden. Kurzerhand beschließt er, ihn zu töten. Doch kurz darauf bekommt er eine Briefbombe geschickt - ein wütender Fan, der sich für die Ermordung an Sherlock Holmes rächen will? Doch wieso findet sich in der Briefbombe eine Verbindunug zur Ermordung eines jungen Mädchens? 2010: Bei einem Treffen der Irregulars, einer Vereinigung begeisterter und exzentrischer Sherlockianer, wird ein Mann ermordet, der behauptet, das sagenumwobene, verschollene Tagebuch Arthur Conan Doyles gefunden zu haben. Harrold ist sich sicher, dass er herausfinden kann, wer den Mord begangen hat... Verwoben durch diese beiden Erzählstränge zieht sich nun die Geschichte fort. Einerseits lernen wir den exzentrischen Wissenschaftler Harrold kennen, der von einer abenteuerlichen Situation in die nächste rutscht und dabei versucht herauszufinden, wie es zu dem Mord kam. Gleichzeitig folgen wir der Reise Arthur Conan Doyles durch das London des späten 18. Jahrhunderts. Vor allem dieser letzte Teil ist dabei sehr fesselnd. Der Leser wird hineingeworfen in eine völlig andere Zeit und durch geschicktes Name-Dropping stolpert er immer wieder über bekannte Akteure der Zeit. Vor allem Bram Stroker lernt der Leser hier kennen und lieben, ein überaus symaptischer und liebenswerter Charakter. Gemeinsam mit Arthur Conan Doyle führt er den Leser durch London und gibt dem Leser Einblicke in historisch sehr spannende Themen wie beispielsweise die Anfänge der Kämpfe für das Frauenwahlrecht. Tatsächlich erscheint die Geschichter um Harold, die in der Gegenwart spielt, dagegen sehr platt und teilweise sehr naiv und widersprüchlich. Harold stolpert in diese Ermittlung völlig ahnungslos hinein und wird von der Journalistin Sara begleitet. Beide können jedoch nicht so ganz als Charaktere überzeugen. Harold ist ganz nett mit seiner Deerstalk-Mütze und seiner verschrobenen Art, doch im Vergleich zu Bram Stroker und Arthur Conan Doyle kann er im Ansehen der Zuschauer nur verlieren. So ist der Erzählstrang aus der Gegenwart ein nettes Gimmick, kann aber einfach nicht so überzeugen, wie es der Erzählstrang aus der Vergangenheit tut. Trotzdem muss man sagen, dass auch die Geschichte um Harold ihre guten Momente hat, so ist beispielsweise die Geschichte um das ominöse Tagebuch ein durchaus interessanter Strang, der hier auch in eine nette Jagd a la Dan Brown ausartet. Überhaupt muss man sagen, dass in diesem Buch eine Menge an deailreich und interessant verpackten Tatsachen steckt, sowohl in der einen als auch in der anderen Zeitebene. Vor allem für Fans von Sherlock Holmes ist dieser historische Krimi deshalb ein absolutes Must-Read und mich als Holmes-Neuling der ultimative Trigger, die Geschichten auch mal zu lesen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Harold und Holmes - von Fornika - 02.03.2019 zu Graham Moore „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“
Harold hat es geschafft: als begeisterter Fan, Leser und Verfasser mehrerer Artikel über Sherlock Holmes, als glühender Anhänger von Sir Arthur Conan Doyle ist er endlich, endlich Mitglied des weltweit elitärsten - naja - Fanclubs selbigen geworden. Die Sherlockianer heißen ihn in ihrer Mitte willkommen, sogar deren führendes Mitglied Alex Cale lernt Harold persönlich kennen. Kurz bevor der das lange verschollene Tagebuch von Conan Doyle enthüllen will; und noch kürzer bevor er ermordet in seinem Hotelzimmer aufgefunden wird. Ein Jahrhundert zuvor hat Conan Doyle seinen berühmten Detektiv gerade den Reichenbachfall hinuntergeschickt, endlich hat er sich dieser ihm so ungeliebten Figur entledigt. Doch die Menschheit kann anscheinend nicht ohne, und so wird er immer wieder auf ihn angesprochen. Statt Holmes wieder auf Spurensuche zu schicken, findet sich Conan Doyle plötzlich selbst als Detektiv wieder, auf der Suche nach dem Mörder einer jungen Braut. Graham Moore hat mich mit "Die letzten Tage der Nacht" mehr als überzeugt, und so war ich sehr auf seinen neuen (weil jetzt erst übersetzten) - alten (weil vor den letzten Tagen der Nacht geschriebenen) Roman gespannt. Sherlock Holmes und das viktorianische London finde ich als literarische Aufhänger auch immer sehr spannend, es durfte bei der Lektüre eigentlich nichts schief gehen; ein bisschen tat es das dann aber doch, und das lag ausnahmslos am Harold-Erzählstrang. Dieser konnte mich einfach nicht recht überzeugen. Harold als Hauptfigur wirkt etwas verschroben, er geht völlig in seiner Leidenschaft für Holmes auf. So weit so gut, doch er macht im Laufe der Handlung eine Entwicklung durch, die einfach sehr unrealistisch anmutete. Die ganze Suche nach Cales Mörder gerät immer mehr zur Schnitzeljagd auf einem Kindergeburtstag, war zwar amüsant zu lesen, aber nicht wirklich ein fesselnder Krimi. Der Erzählstrang rund um Doyle und Stoker hat mir dagegen unglaublich gut gefallen: die Atmosphäre stimmte, der Zeitgeist auch; kleine Querverweise zum aktuellen Geschehen wie dem Leben von Oscar Wilde, der Suffragettenbewegung u.ä. sorgen dafür, dass der Leser so richtig in den 1890ern ankommt. Die kriminalistischen Versuche der beiden waren glaubwürdig, spannend und stimmig. Dieser Teil hätte etwas ausgeschmückt einen 5-Sterne-Krimi abgegeben, in Kombination mit der Jetzt-Zeit fehlte mir dann doch etwas.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Archer - 27.02.2019 zu Graham Moore „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“
Zwei Zeitebenen, zwei Detektivpaare, zwei Fälle. Die Verbindung? Sherlock Holmes und dessen Schöpfer, Arthur Conan Doyle. 1900: Seitdem Arthur Conan Doyle Sherlock Holmes getötet hat, gerät er immer wieder mitten in London in kritische Situationen. Alte Damen würden ihn gern verprügeln, ältere Herren machen Vorschläge, wie er ihn wieder auferstehen lassen kann. Und dann wird auch noch ein Anschlag auf sein Arbeitszimmer unternommen. Scotland Yard erweist sich als genauso unfähig, wie er es in seinen Geschichten beschrieben hat, und was hat es mit den Morden an jungen Suffragetten zu tun? Conan Doyle beschließt, in die Fußstapfen seiner Schöpfung zu treten und als Watson begleitet ihn sein treuer Freund Bram Stoker. 2010: Der junge Harold White hat es geschafft: Endlich ist er in die Gemeinschaft der Sherlockianer aufgenommen worden, eine Vereinigung nahezu fanatischer Holmes-Fans. Einer von ihnen hat verkündet, das verschwundene Tagebuch Doyles gefunden zu haben und endlich, nach mehr als hundert Jahren, werden sie also erfahren, was in den drei Herbstmonaten des Jahres 1900 wirklich passiert ist. Doch Alex, der Finder, wird ermordet und plötzlich ist es an Harold, ganz im Stile von Holmes, den Fall zu klären. Nun, um ehrlich zu sein, hatte ich ein wenig mehr erwartet. Oder wie es jemand in der Leserunde ausdrückte: Als historischer Roman hätte es gut funktioniert, als Krimi eher weniger. Eindeutig waren die Abschnitte, die um 1900 spielten auch atmosphärischer, dichter, spannender. Die Suche Harolds erwies sich trotz Verfolgungsjagden und Gangstern als nicht ganz so fesselnd. Vielleicht, weil allein das verschwundene Tagebuch als Bindeglied zwischen den beiden Fällen nicht wirklich passte? Alles in allem war das Buch gute Unterhaltung, hat auch Spaß gemacht zu lesen, aber es hat mich nicht so sehr umgehauen, wie ich es gehofft hatte. 3,5/5 Punkten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll unterhaltsam - von bblubber - 26.02.2019 zu Graham Moore „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“
Arthur Conan Doyle hat eigentlich seinen bekanntesten Helden getötet, damit er endlich frei von seinem Alter Ego leben kann. Aber die Leute lieben Sherlock Holmes und sind ihm deshalb Gram. Als der Autor nach einiger Zeit in einen Mordfall verwickelt wird und mit Hilfe seines Freundes Bram Stoker eigene Ermittlungen beginnt, stellt er fest, dass es ihm durchaus hilft, der Erfinder des berühmtesten Detektives der Welt zu sein. Und er verfällt auf die Idee, sich wie sein erfundener Held durch Analyse der Fakten der Auflösung des Falles zu nähern. Aber da gibt es auch noch die Geschichte des Sherlock-Fans Harold, der gut 100 Jahre später auf die Veröffentlichung des letzten, lange verschollenen, Tagebuches von Arthur Conan Doyle hofft. Ein mysteriöser Todesfall scheint dies zu verhindern und er macht sich mit einer jungen Journalistin ganz im Stile seines Idols Sherlock Holmes ebenfalls auf die Suche nach der Wahrheit. Graham Moore erzählt zwei Geschichten in diesem Buch, die nur marginal miteinander zu tun haben aber im Kosmos des großen Sherlock Holmes spielen. Der Esprit und die Energie des großen Detektives durchdringen die zwei Handlungsstränge und sowohl Doyle als auch Harold versuchen ihm nachzueifern und mit ähnlichen Mitteln des Geistes die Täter zu schnappen. Ich schätze Moore seit seinem Drehbuch zu "Imitation Game" und dem Roman "Die letzten Tage der Nacht". Der vorliegende Roman "Der Mann, der Sherlock Holmes tötete" ist wohl ein Frühwerk des Autors. Moore hat einen anspruchsvollen aber dennoch gut zu lesenden Erzählstil und die Idee, reale und erfundene Personen in eine Detektivgeschichte zu verstricken, finde ich einfach schön. Man erfährt auch so einiges über den Autor Arthur Conan Doyle, das damalige London und den Sherlock-Kult, der Weltweit noch immer in diversen Clubs sehr intensiv betrieben wird. Ich gebe zu, ich bin kein ausgesprochener Sherlock-Fan sondern mehr ein Moore-Fan. Wenn ich das Buch als Krimi sehe, dann fand ich ihn nur mäßig spannend und nicht besonders trickreich. Es gab eine zufriedenstellende Auflösung beider Plots aber ich denke mal, das Krimigenre ist nicht die literarische Heimat des Autors. Die Teile, die allerdings von Doyle als Menschen mit all seinen Facetten und Fehlern handelten, die waren der wirkliche Genuss für mich. Hier fühlte ich mich an den Edison aus "Letzte Tage" erinnert. Hier sollte Graham Moore in kommenden Romanen den Schwerpunkt setzen. Denn tatsächlich ist das reale Leben solcher Personen in einer Art biografischem Roman genau das, was Moore glänzend beherrscht. Hier freue ich mich auf weitere Werke. Fazit: Solider unterhaltsamer Roman mit Luft nach oben.
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