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Wir, die wir jung sind

Roman.
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Produktdetails

Titel: Wir, die wir jung sind
Autor/en: Preti Taneja

ISBN: 3406734472
EAN: 9783406734472
Roman.
Originaltitel: We that are young.
Übersetzt von Claudia Wenner
Beck C. H.

14. Februar 2019 - gebunden - 629 Seiten

Eine dramatische Familiengeschichte, die zugleich die Geschichte eines Firmenimperiums und eines Landes, die brutale, letztlich scheiternde Machtübergabe von den Alten zu den Jungen darstellt, von den Männern zu den Frauen - das erzählt Preti Taneja in ihrem preisgekrönten, spannenden und gewaltigen Debütroman.

Der alte Devraj, ehemaliger Maharadscha und Chef eines mächtigen indischen Mischkonzerns, der nur ehrfürchtig "The Company" genannt wird, ist alt geworden und will sein Erbe verteilen. Er hat drei Töchter, Ranjit Singh, sein Berater, Teilhaber und Wegbegleiter, hat zwei Söhne, die ebenfalls mit bedacht werden sollen.Wer wird sich durchsetzen in diesem umfassenden Machtkampf, der auch ein Geschlechterkampf ist?

Mit hoher Präzision und Intensität, nah an den Figuren entlang, erzählt Preti Taneja in diesem unerschrockenen, ergreifenden, aber auch sarkastischen Familienepos, dicht angelehnt an Shakespeares "King Lear", eine brisante und düstere, universelle Geschichte von Macht, Verrat, Untergang und Überleben.
Eine dramatische Familiengeschichte, die zugleich die Geschichte eines Firmenimperiums und eines Landes, die brutale, letztlich scheiternde Machtübergabe von den Alten zu den Jungen darstellt, von den Männern zu den Frauen - das erzählt Preti Taneja in ihrem preisgekrönten, spannenden und gewaltigen Debütroman.

Der alte Devraj, ehemaliger Maharadscha und Chef eines mächtigen indischen Mischkonzerns, der nur ehrfürchtig "The Company" genannt wird, ist alt geworden und will sein Erbe verteilen. Er hat drei Töchter, Ranjit Singh, sein Berater, Teilhaber und Wegbegleiter, hat zwei Söhne, die ebenfalls mit bedacht werden sollen.Wer wird sich durchsetzen in diesem umfassenden Machtkampf, der auch ein Geschlechterkampf ist?

Mit hoher Präzision und Intensität, nah an den Figuren entlang, erzählt Preti Taneja in diesem unerschrockenen, ergreifenden, aber auch sarkastischen Familienepos, dicht angelehnt an Shakespeares "King Lear", eine brisante und düstere, universelle Geschichte von Macht, Verrat, Untergang und Preti Taneja, aus einer indischen Familie stammend und in Großbritannien geboren und aufgewachsen, hat als Menschenrechtsaktivistin und Journalistin aus Krisengebieten berichtet, unterrichtet an der Warwick University, ist Mitbegründerin von ERA Films und Herausgeberin von VISUAL VERSE. Für ihre Novelle "Kumkum Malhotra" erhielt sie den Gatehouse Press New Fictions Prize 2014, für "We that are young" den wichtigen britischen Desmond Elliot Prize für das beste Romandebüt.
"Eine Mischung aus Sittengemälde, Gesellschaftskritik, Generationenkonflikt, Geschlechterkampf und Thriller."
Heilbronner Stimme, Tanja Ochs

"Der Anspielungsreichtum dieses Romans ist gigantisch, vergnügt verlinkt er das Gestern mit dem Morgen, die Literatur mit der Wirklichkeit, die Historie mit der Gegenwartspolitik, Shakespeare mit Indien."
Tageszeitung, Shirin Sojitrawalla

"Ein prachtvolles, prallvolles, opulentes, kluges, spannendes und sehr lehrreiches Familienepos."
Bayern 2

"Fulminanter Debütroman (...) Taneja erzählt nah an ihren Figuren, ja, sie kriecht ihnen regelrecht unter die Poren."
Süddeutsche Zeitung, Christoph Bartmann

"Mit der opulenten Ausgestaltung dieser sehr unterschiedlichen Perspektiven entsteht ein kunstvolles Erzählgebäude, fast eine Art Palast von Roman."
Frankfurter Rundschau, Katharina Granzin

"(Preti Taneja) beweist (...) wie universell das Prinzip Generationenrevolte ist, egal ob im England Elisabethanischer Zeit oder im Indien des 21. Jahrhunderts (...) großer Zauber."
SPIEGEL Online, Anne Haeming

"Unwiderstehlich! Einer der besten und originellsten Romane des Jahres."
Sunday Times

"Brillant... kunstvoll konstruiert... Preti Taneja hat uns etwas besonders Seltenes gegeben, einen Pageturner, der zugleich unerschrocken politisch ist."
The Guardian

"Taneja verbindet Zorn mit Poesie... Die Wirkung hat etwas Zwingendes und Erhebendes... Ein denkwürdiges, nationales Epos."
The Times Literary Supplement

"Ein denkwürdiges Bild vom Indien der Gegenwart... Taneja, die sinnlich und anschaulich schreibt, schildert eindrucksvoll das Dilemma der Frauen - eine erschreckende Warnung."
The Irish Times

"Taneja schreibt so vielschichtig, dass sie unsere schlichte Vorstellungskraft, die wir sonst gewöhnt sind, übersteigt... ein glänzendes Werk."
White Review

"Tanejas Prosa ist intensiv, detailliert und fesselnd... Leserinnen und Leser werden ebenso genau spüren, wie sich das Daunenkissen in einem Fünf-Sterne-Hotel anfühlt, wie sie die Kanalisation in den Slums einer Industriestadt riechen können."
The Asian Review of Books

"Preti Taneja muss man im Auge behalten, kein Zweifel!"
Deborah Levy

"Absolut fesselnd, sehr intelligent, sehr bewegend, sehr subtil, wunderbar ambitioniert und höchst originell."
Andrew Motion

"Der beste Roman über Indien seit Vikram Seths 'Eine gute Partie'."
John Mitchinson

"Zeichnet ein unvergessliches Bild des gegenwärtigen Indien."
The Times of India
Kundenbewertungen zu Preti Taneja „Wir, die wir jung sind“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Familienclans - von simi159 - 12.05.2019 zu Preti Taneja „Wir, die wir jung sind“
The Company" braucht einen Nachfolger. Devraj, ein ehemaliger Maharadscha, hat ihn über Jahrzehnte aufgebaut und zu einem der größten indischen Mischkonzerne gemacht. Jetzt wird es Zeit sich zur Ruhe zu setzen und einen Nachfolger zu bestimmen. Dervraj hat drei Töchter und sein Wegbegleiter, Berater und Teilhaber Ranjit Singh bringt seine zwei Söhne noch ins Spiel. Jeder der fünf soll bedacht werden. Doch soll man traditionell an einen Mann übergeben oder mit der Zeit gehen und die eigenen Töchter das Lebenswerk weiter leiten lassen? Fazit: So bunt und farbenfroh wie das Cover ist Indien. Und es könnte kulturell nicht weiter von uns und unserem Leben entfernt sein. Dieses Unbekannte näher kennenzulernen ein bisschen tiefer in dieses Unbekannte einzutauchen hat mich gereizt und war, neben der Beschreibung des Inhalts, der Grund dieses Buch zu lesen. Sehr detailliert schildert die Autorin die Charaktere, deren ehemaliges wie heutiges Leben und langatmig nähert man sich der Frage, wer wird "The Company" übernehmen. Da braucht man als Leser, bei all der Details und Ausschweifungen Geduld. Die Charaktere sind interessant, doch die zeitlichen Sprünge, wie auch der Wechsel zwischen Langeweile und Spannung lassen einen am Ball bleiben. Denn es ist eine ganz andere, sehr unbekannte Welt. Indien ist einerseits bunt und anders und dann wieder verstörend, abschreckend und voller Elend. Das kann faszinieren muss man aber auch aushalten können. Leider hat mich das Ende enttäuscht, vielleicht hatte ich nach all den Seiten und den Ausschweifungen etwas anderes erwartet. Schade. Meine Erwartungen waren andere, vielleicht auch zu hoch. 3 STERNE.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Opulenter Familienroman aus Indien - von adel69 - 11.05.2019 zu Preti Taneja „Wir, die wir jung sind“
Worum geht es in dem Buch? Devraj ist Inder, 75 Jahre alt, und Leiter und Oberhaupt der gutgehenden Firma "Devraj Company" mit einigen tausend Mitarbeitern. Wegen seines hohen Alters will er die Nachfolge in der Firma regeln. Die Firma ist reich und wohlhabend. Man begann mit der Produktion von Schultertüchern, unterdessen hat man aber viele Hotels und entwickelt umweltfreundliche Autos - und vieles mehr. Kandidaten aus der Familie, die Aufgabenbereiche in der Firma übernehmen könnten, gibt es genug. Nicht nur die drei Töchter Gargi, Radna und Sita - sondern auch die beiden Söhne von Devrajs Vertrautem Ranjit Singh. Jivan Singh ist einer der beiden Söhne. Er ist der Halbbruder von Jeet Singh. Jivan kehrt nach 15 Jahren in den USA wieder nach Indien zurück. Er hat in Harvard studiert und könnte der Firma ein neues Image geben. Gargi Devraj Grover, eine Tochter von Devraj, ist die geschäftsführende Vorsitzende der Devraj Company ist. Sie engagiert sich sehr für die Firma, was sie in einem Interview mit der Journalistin Nina zum Ausdruck bringt. Außerdem liegen ihr diverse soziale Projekte, beispielsweise die Bildung der Frauen in Indien, sehr am Herzen. Sie ist bereit, solche Projekte mit Geld zu unterstützen. Radna und Sita sind Gargis Schwestern. Radna ist in der "Devraj Company" für die Public Relations (PR) zuständig. Während sie ein Leben im Luxus mit ihrem Mann Bubus genießt, fliegt sie beispielsweise an Orte, an denen Hotels der "DevraJ Company" eröffnet werden. Als Jivan nach 15 Jahren wieder in Indien eintrifft, wird er sofort in seine quirlige Verwandtschaft aufgenommen. Die Verlobung von Sita wird vorbereitet. Meine Meinung zu diesem Buch: Dieser aus der vorwiegend auktorialen Erzählperspektive verfasste Roman ist opulent, bildreich, gewaltig. Wenige Erzählpassagen aus der Ich-Perspektive gibt es auch. Gewaltig sind schon mal das Gewicht und die Aufmachung (Hardcover mit Schutzumschlag). Das Cover besticht durch Gelb- und Rosatöne - das Buch selbst ist zu schwer, um es auf Reisen oder Bahnfahrten mitnehmen zu können. Dabei nehme ich gerne Bücher mit, wenn ich unterwegs bin. Zu Anfang muss der Leser dieses Romans einiges aushalten. Jivan trifft wieder in Indien ein - und wird gefangengenommen von seinem quirligen Heimatland. Gerüche, Eindrücke, Lärm - und eine große Zahl an Verwandtschaft und deren Familien. An all das muss man sich als Leser gewöhnen - es ist in einem farbigen und literarisch besonderen Schreibstil verfasst. Außerdem musste ich mich erst mal zurechtfinden zwischen all den indischen Namen, indischen Wörtern und der sprunghaften Handlung. Die Gegenwart wechselt sich ab mit Erinnerungen, die die vorkommenden Personen haben. Faszinierend ist das schon - aber mir beim Lesen oft zu viel, da all diese Eindrücke und Wörter die Spannung des Romans rauben. Hat man sich aber durch den ersten Teil, in dem es vorwiegend um Jivan und seine Eindrücke in Indien geht, hindurch gewühlt, wird der Roman schon interessanter. Gargi ist ein starker, bewundernswerter Charakter, eine Geschäftsfrau durch und durch. Die Firma "Devraj Company" ist für sie nicht nur ein Job, sondern auch eine Leidenschaft. Man erfährt viel als Leser über das luxuriöse Leben der Oberklasse in Indien - Leuten, die schon von Geburt an in eine hohe "Kaste" hineingeboren wurden und viel Geld haben. Sie haben auch Diener, die eher wie Leibeigene behandelt werden und offensichtlich kaum Rechte haben. Die Szene, als Jivans Großvater Devraj auf einen Diener lange einschlägt, hat mich sehr erschreckt. Jivan in der Romanhandlung geht es ebenfalls so. Ihm wird schlecht. Gestört haben mich auch die vielen indischen Wörter. Klar kann man viele davon in einem Verzeichnis hinten am Schluss nachschlagen - wenn man das aber immer tut, so bremst das den Lesefluss doch ungemein. Vom Thema her und den vorkommenden Charakteren und dem Schauplatz Indien finde ich den Roman ganz gut. Auch auf den Schreibstil muss man sich einlassen können. Wegen einiger (bereits genannter) Aspekte, die mich gestört haben, ziehe ich einen Stern ab.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Opulenter Familienroman aus Indien - von adel69 - 09.05.2019 zu Preti Taneja „Wir, die wir jung sind“
Worum geht es in dem Buch? Devraj ist Inder, 75 Jahre alt, und Leiter und Oberhaupt der gutgehenden Firma "Devraj Company" mit circa 1.000 Mitarbeitern. Wegen seines hohen Alters will er die Nachfolge in der Firma regeln. Die Firma ist reich und wohlhabend. Man begann mit der Produktion von Schultertüchern, unterdessen hat man aber viele Hotels und entwickelt umweltfreundliche Autos - und vieles mehr. Kandidaten aus der Familie, die Aufgabenbereiche in der Firma übernehmen könnten, gibt es genug. Nicht nur die drei Töchter Gargi, Radna und Sita - sondern auch die beiden Söhne von Devrajs Vertrautem Ranjit Singh. Jivan Singh ist einer der beiden Söhne. Er ist der Halbbruder von Jeet Singh. Jivan kehrt nach 15 Jahren in den USA wieder nach Indien zurück. Er hat in Harvard studiert und könnte der Firma ein neues Image geben. Gargi Devraj Grover, eine Tochter von Devraj, ist die geschäftsführende Vorsitzende der Devraj Company ist. Sie engagiert sich sehr für die Firma, was sie in einem Interview mit der Journalistin Nina zum Ausdruck bringt. Außerdem liegen ihr diverse soziale Projekte, beispielsweise die Bildung der Frauen in Indien, sehr am Herzen. Sie ist bereit, solche Projekte mit Geld zu unterstützen. Radna und Sita sind Gargis Schwestern. Radna ist in der "Devraj Company" für die Public Relations (PR) zuständig. Während sie ein Leben im Luxus mit ihrem Mann Bubus genießt, fliegt sie beispielsweise an Orte, an denen Hotels der "DevraJ Company" eröffnet werden. Als Jivan nach 15 Jahren wieder in Indien eintrifft, wird er sofort in seine quirlige Verwandtschaft aufgenommen. Die Verlobung von Sita wird vorbereitet. Meine Meinung zu diesem Buch: Dieser aus der vorwiegend auktorialen Erzählperspektive verfasste Roman ist opulent, bildreich, gewaltig. Gewaltig sind schon mal das Gewicht und die Aufmachung (Hardcover mit Schutzumschlag). Das Cover besticht durch Gelb- und Rosatöne - das Buch selbst ist zu schwer, um es auf Reisen oder Bahnfahrten mitnehmen zu können. Dabei nehme ich gerne Bücher mit, wenn ich unterwegs bin. Die Lektüre erschlägt den Leser zu Anfang. Jivan trifft wieder in Indien ein - und wird gefangengenommen von seinem quirligen Heimatland. Gerüche, Eindrücke, Lärm - und eine große Zahl an Verwandtschaft und deren Familien. Ich musste mich erst mal zurechtfinden zwischen all den indischen Namen, indischen Wörtern und der sprunghaften Handlung. Die Gegenwart wechselt sich ab mit Erinnerungen, die die vorkommenden Personen haben. Faszinierend ist das schon - aber mir beim Lesen oft zu viel, da all diese Eindrücke und Wörter die Spannung des Romans rauben. Hat man sich aber durch den ersten Teil, in dem es vorwiegend um Jivan und seine Eindrücke in Indien geht, hindurch gewühlt, wird der Roman schon interessanter. Gargi ist ein starker, bewundernswerter Charakter, eine Geschäftsfrau durch und durch. Die Firma "Devraj Company" ist für sie nicht nur ein Job, sondern auch eine Leidenschaft. Man erfährt viel als Leser über das luxuriöse Leben der Oberklasse in Indien - Leuten, die schon von Geburt an in eine hohe "Kaste" hineingeboren wurden und viel Geld haben. Sie haben auch Diener, die eher wie Leibeigene behandelt werden und offensichtlich kaum Rechte haben. Die Szene, als Jivans Großvater Devraj auf einen Diener so lange einschlägt, bis dieser zu Tode kommt, hat mich sehr erschreckt. Auch Jivan, dem nach dieser Szene schlecht wird. Gestört haben mich auch die vielen indischen Wörter. Klar kann man viele davon in einem Verzeichnis hinten am Schluss nachschlagen - wenn man das aber immer tut, so bremst das den Lesefluss doch ungemein. Vom Thema her und den vorkommenden Charakteren und dem Schauplatz Indien finde ich den Roman ganz gut. Wegen einiger (bereits genannter) Aspekte, die mich gestört haben, ziehe ich einen Stern ab. Vom Umfang her wäre das ein guter Roman, den man im Urlaub lesen kann - vom Gewicht her ist das Buch zu schwer fürs Urlaubsgepäck.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der indische König Lear - von milkysilvermoon - 17.04.2019 zu Preti Taneja „Wir, die wir jung sind“
Devraj ist der Gründer und Chef eines mächtigen indischen Mischkonzerns, der von allen nur "The Company" genannt wird. Ebenso wie Ranjit Singh, seine rechte Hand, ist er eine bekannte Persönlichkeit im Land. Doch nun ist Devraj alt und es wird Zeit, das Erbe zu verteilen. Nur wie? Neben seinen eigenen drei Töchtern gilt es auch, die zwei Söhne von Ranjit zu bedenken. Als Sita, die jüngste Töchter, sich dem Willen ihres Vaters widersetzt, entbrennt ein Machtkampf, in den auch Ranjits unehelicher Sohn Jivan hineingezogen wird. Wer wird sich dabei durchsetzen? "Wir, die wir jung sind" ist ein Familienepos und der Debütroman von Preti Taneja. Meine Meinung: Der Roman besteht aus sechs Teilen, die wiederum in Kapitel ganz unterschiedlicher Länge untergliedert sind. Erzählt wird einerseits aus der Sicht von Devraj in der Ich-Perspektive und andererseits im Wechsel aus der Sicht unterschiedlicher Personen wie Jivan, Gargi und Jeet. Dieser Aufbau funktioniert gut. Der Schreibstil ist ungewöhnlich. Sprachbilder, Vergleiche und Beschreibungen konnten mich begeistern. Allerdings erfordert dieser Stil beim Lesen einiges an Aufmerksamkeit - zumal immer mal wieder fremde Namen und Ausdrücke auftauchen. Daher dauerte es etwas, bis ich in der Geschichte angekommen war. Die Protagonisten wirken durchweg realitätsnah und vielschichtig. Obwohl ich längst nicht für alle Charaktere Sympathie hegen kann, habe ich ihre Gedanken- und Gefühlswelt gerne verfolgt. Die Handlung ist, was bei der recht hohen Seitenzahl nicht verwundert, zum Teil leider ein wenig ereignisarm und daher stellenweise langatmig. Es sind aber auch spannende Passagen vorhanden. Was die angesprochenen Themen angeht, hat die Geschichte außerdem so einiges zu bieten: Es geht um Macht, um Verrat und den Willen zu überleben. Bei dem Roman handelt es sich um eine Adaption von William Shakespeares Tragödie "König Lear", die - bezüglich ihrer Form und Sprache - ins Indien des 21. Jahrhunderts verlegt wurde. Eine schöne Idee. Doch die Geschichte ist nicht nur angelehnt an das Stück des bekannten Briten, sondern es gibt auch weitere literarische Bezüge und Anklänge an andere Autoren wie beispielsweise Virginia Woolf. Hilfreich beim Verständnis ist ein Glossar, das viele, aber nicht alle erwähnten Hindi-Ausdrücke erklärt. Interessant ist außerdem das Nachwort der deutschen Übersetzerin. Der sehr bewusst gewählte englischsprachige Originaltitel "We that are young" wurde ins Deutsche übertragen, was ich gut finde. Das Motiv des Covers wurde dagegen nicht übernommen. Ich muss jedoch gestehen, dass mir die farbprächtige deutsche Version mehr zusagt. Mein Fazit: "Wir, die wir jung sind" von Preti Taneja ist keine einfache, aber eine besondere und lohnenswerte Lektüre. Der Roman eignet sich vor allem für diejenigen, die gerne ein Familienepos der etwas anderen Art lesen möchten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ganz gut - von Brina88 - 07.03.2019 zu Preti Taneja „Wir, die wir jung sind“
The Company ist ein indischer Mischkonzern. Devraj ist der Chef des Unternehmens. Er möchte die Firma an seine Kinder weitergeben. Er hat drei Töchter. Sein Teilhaber Ranjit Singh hat zwei Söhne. Diese sollen ebenfalls Teile des Erbes erhalten. Spannend also, wer sich durchsetzen wird. Mir hat das Buch von Preti Taneja ganz gut gefallen. Leider muss ich aber sagen, dass sich die ganze Geschichte doch sehr gezogen hat und man diese auch etwas kürzer halten gekonnt hätte. Das Thema an sich finde ich sehr spannend und interessant. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch hat sich angenehm und unkompliziert lesen lassen. Was allerdings etwas gestört hat, sind die vielen indischen Namen gewesen. Man ist dadurch oftmals beim Lesen hängen geblieben. Das Cover sieht toll aus. Sehr farbenfroh, genau eines der Dinge, die ich mit Indien verbinde. Alles in allem ein gutes Buch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll King Lear in Bollywood - von Pedi - 01.03.2019 zu Preti Taneja „Wir, die wir jung sind“
Schwierig fand ich die Lektüre von Taneja Pretis indischem Familienroman. An Shakespeares König Lear angelehnt, erzählt er ein modernes Märchen von einem mächtigen Industriemagnaten und seinen drei Töchtern im heutigen Indien. Intrigen, Ränke, Eifersüchteleien - manchmal etwas ausufernd, häufig drastisch, oft fremd, ist es doch eine interessante Geschichte, die die Autorin da ausbreitet. Was sie allerdings phasenweise unlesbar macht, sind nicht die vielen, vielen Anspielungen, literarischen Verweise und nicht erläuterten Hintergründe - das kann man überlesen oder nachschlagen. Störend empfand ich den inflationären Gebrauch von Hindi-Wörtern und kompletten Absätzen auf Hindi. Zudem ist dem Buch die Art Glossar angefügt, die mich beim Lesen wahnsinnig macht: von zehn verwendeten Wörtern findet man maximal zwei. Die Umsetzung des Shakespeare-Dramas fand ich allerdings sehr gelungen. Im Endeffekt war aber der Ärger größer als das Vergnügen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein epischer, spannender Roman - eine dramatische Familiengeschichte aus Indien. - von Inge Weis - 01.03.2019 zu Preti Taneja „Wir, die wir jung sind“
Ein Hauch von indischem Duft... Eine literarische Entdeckungsreise durch Indien, gepaart mit einer dramatischen Familiengeschichte, die zugleich die Geschichte eines Firmenimperiums und eines Landes, die brutale, letztlich scheiternde Machtübergabe von den Alten zu den Jungen darstellt, von den Männern zu den Frauen. Das erzählt Preti Taneja in ihrem preisgekrönten, spannenden und gewaltigen Debütroman. Breiter und kenntnisreicher Roman über die indische Gesellschaft. Vor dem geduldigen Leser breitet sich ein farbenprächtiges Panorama aus Schicksalen die die dunklen Seiten Indiens betreffend so lebendig werden lassen, aus. Devraj ist in Napurthala geboren, einem Königreich ganz in der Nähe. Als Sohn eines Maharajas und seiner fünfzehnjährigen Braut. Als sie fünfundzwanzig war, starb der Maharaja bei einem Jagdunfall. Devraj war zehn Jahre alt, der kleine Prinz seiner Mutter, und wuchs im Schatten zweier Imperien auf. Demjenigen der Moguln und dem der Briten. Seine verwitwete Mutter war streng. 1957 kam er zum ersten Mal nach Srinagar - als flotter junger Maharaja voller Verlangen nach dem Leben. Durch den Anschluss wurde Napurthala ihrem neuen, unabhängigen Indien geschenkt, und Devraj besaß keine Stadt und kein Land mehr. Srinagar ist es ebenso ergangen. Er war ein König ohne Königreich, gierig danach, sich einen Namen zu machen. Zu Devrajs Glück lebte hier ein reicher Mann, ein Kashmiri-Pandit der herrschenden Klasse mit besten Manieren, ein Hindu im besten Sinne. Die passende Gesellschaft für einen König. Seine Tochter war jung, und seine Geschäfte gingen schlecht, weil er es gewohnt war, sich mit seinen Shia Angestellten zu verbrüdern, als seien sie seine eigene Familie. Er hatte nicht verstanden, dass es in der modernen Welt darum ging, nur die eigenen Leute zu favorisieren. Devraj sehnte sich nach diesem Haus, nach den Geheimnissen der Schultertuchproduktion, die dort verborgen lagen. Der alte Devraj, ehemaliger Maharadscha und Chef eines mächtigen indischen Mischkonzerns, der nur ehrfürchtig The Company genannt wird, ist nun alt geworden und will sein Erbe verteilen. Er hat drei Töchter, Ranjit Singh, sein Berater, Teilhaber und Wegbegleiter, hat zwei Söhne, die ebenfalls mit bedacht werden sollen. Wer wird sich durchsetzen in diesem umfassenden Machtkampf, der auch ein Geschlechterkampf ist? Ein denkwürdiges Bild vom Indien der Gegenwart... Taneja, die sinnlich und anschaulich schreibt, schildert eindrucksvoll das Dilemma der Frauen - eine erschreckende Warnung. Die Wirkung hat etwas Zwingendes und Erhebendes... Brillant... kunstvoll konstruiert... Preti Taneja hat uns etwas besonders Seltenes gegeben, einen Pageturner, der zugleich unerschrocken politisch ist. Sie verbindet Zorn mit Poesie... Die Autorin schreibt so vielschichtig, dass sie unsere schlichte Vorstellungskraft, die wir sonst gewöhnt sind, übersteigt... ein glänzendes Werk. Ein denkwürdiges, nationales Epos. Unwiderstehlich, für mich einer der besten und originellsten Romane des Jahres werden. Absolut fesselnd, sehr intelligent, sehr bewegend, sehr subtil, wunderbar ambitioniert und höchst originell. Ein fantastisches Buch, welches Leser und Leserin in ein weit entferntes Indien entführt und nicht mehr loslässt. Hinzu kommt eine wunderbare indische Familiengeschichte, mit vielen fröhlichen Momenten, harten Schicksalsschlägen und einer großen Prise Indien. Herrlich zum Träumen, unmöglich aus der Hand zu legen dieses Buch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Intensiv, brisant, anders - von Tara - 16.02.2019 zu Preti Taneja „Wir, die wir jung sind“
"Wir, die wir jung sind" ist das Debüt der Autorin Preti Taneja. Sie beschreibt auf eine beeindruckende und fesselnde Weise Indien, wie es mir noch nie zuvor untergekommen ist. Dabei verwendet sie eine sehr bildhafte Sprache, die auf imposante Weise Bilder, Gefühle und Gerüche vermittelt, so dass ich wirklich tief in die Ereignisse der Handlung eingetaucht bin. Obwohl mir Indien und der indische Lebensstil bisher eher fremd waren, konnte ich mir alles gut vorstellen und fand ihre Beschreibungen authentisch und überzeugend. Auch ihre Charaktere wirken überzeugend und sind vielschichtig. Der Streit zwischen den Geschwistern, der Kampf um die Macht ist fesselnd, dramatisch und die Beschreibungen so intensiv, das man fast das Gefühl hat dabei zu sein. Mich hat diese Familiengeschichte total in ihren Bann gezogen. Sie ist anders, als alles, was ich bisher gelesen habe und ich habe einiges Wissenswertes über Indien und die indische Kultur erfahren. Insgesamt ist es ein farbefroher und zugleich düsterer Roman über Indien und ein Leseerlebnis, dass sich lohnt. Ich empfehle den Roman gerne an Leser, die mal etwas Anderes lesen möchten und an ungewöhnlichen Familiengeschichten interessiert sind.
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