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Der Verein der Linkshänder

Roman. Originaltitel: De vänsterhäntas förening.
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Produktdetails

Titel: Der Verein der Linkshänder
Autor/en: Håkan Nesser

ISBN: 3442758157
EAN: 9783442758159
Roman.
Originaltitel: De vänsterhäntas förening.
Übersetzt von Paul Berf
Btb

23. September 2019 - gebunden - 608 Seiten

Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti auf der Spur eines Mörders, der alle zum Narren hält.

Kommissar Van Veeteren - mittlerweile im Ruhestand, aber so legendär wie eh undje - bereitet sich innerlich darauf vor, seinen 75. Geburtstag zu feiern, als ein früherer Kollege auftaucht, um ihn von einem alten Fall zu berichten. Damals waren in einer Pension in Oosterby vier Menschen ums Leben gekommen, die nur eines gemeinsam hatten: die Mitgliedschaft in einem "Verein der Linkshänder". Da das fünfte am Treffen teilnehmende Mitglied verschwunden war, wurde der Mann schnell als Täter identifiziert, aber niemals gefunden. Nun ist überaschend nach Jahren seine Leiche aufgetaucht, offensichtlich wurde er zur selben Zeit ermordet wie die anderen. Mit anderen Worten: Van Veeteren und seine Kollegen haben damals versagt, der Mörder ist weiter auf freiem Fuß. Bald danach wird eine weitere Männerleiche gefunden - mit den Ermittlungen hier betraut: ein gewisser Inspektor Barbarotti...


HÅKAN NESSER, geboren 1950, ist einer der beliebtesten Schriftsteller Schwedens - und verfügt mittlerweile auch in Deutschland über eine riesige Fangemeinde. Für seine Kriminalromane um Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in über zwanzig Sprachen übersetzt. Daneben schreibt er Psychothriller, die in ihrer Intensität und atmosphärischen Dichte an die besten Bücher von Georges Simenon und Patricia Highsmith erinnern. "Kim Novak badetet nie im See von Genezareth" oder "Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla" gelten inzwischen als Klassiker in Schweden und werden als Schullektüre eingesetzt. Håkan Nesser lebt abwechselnd in Stockholm und auf Gotland.
Kundenbewertungen zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll empfehlenswert - von brauchnix - 08.11.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
Zugegeben, es ist schon ein bisschen spät, um Hakan Nesser und seinen Kommissar Van Veeteren zu entdecken. Ich glaube, ich habe vor Jahren mal eines seiner Bücher angelesen aber nicht für besonders spannend gehalten. Aber man entwickelt sich ja auch als Leser weiter und deshalb gebe ich Autoren gerne eine zweite Chance. Bei Nesser war das nicht die schlechteste Entscheidung, denn "der Verein der Linkshänder" hat mir bereits in der Leseprobe gut gefallen. Und was dort von Anfang an aufblitzte, hat sich im ganzen Buch fortgesetzt. Zum einen ist das der Humor, der rabenschwarz und vor allem in den Dialogen ganz unvermittelt daherkommt. So etwas mag ich vor allem in Krimis sehr gerne. Weil es die Spannung unterbricht und weil es so unverhofft kommt. Zum anderen lässt der Autor sich Zeit mit der Geschichte und gibt seinen Charakteren jede Menge Raum, lebendig zu werden und Profil zu gewinnen. Darauf muss man sich einlassen aber es hat mir gut gefallen. Und obwohl ich kein Vorwissen hatte, bin ich gut zurechtgekommen mit der Geschichte und habe nicht zu viele Fragezeichen im Kopf gehabt, während Nesser zwischen den Zeiten und Orten hin- und herhüpft und vor allem durch diese Wechsel den nötigen Thrill aufbaut. Das Buch ist kein Pageturner. Aber diesen Anspruch stellt der Roman auch nicht. Vor allem das Schicksal der Linkshänder als Kinder hat mich berührt. Und Van Veeteren und seine Frau sind sympathisch und ihre Klugheit geht über die reinen Ermittlungen wohltuen hinaus. Ich denke, ich werde mal nach anderen Romanen von Nesser gucken. Es hat mir gut gefallen, was ich hier vorgesetzt bekommen habe.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wahrheiten verändern sich mit der Zeit - von cosmea - 03.11.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
In Der Verein der Linkshänder, Hakan Nessers neuem Roman, bereitet sich Van Veeteren mit seiner Frau Ulrike auf seinen 75. Geburtstag vor. Es ist das Jahr 2012. Er trifft seinen alten Kollegen Münster, mit dem er an einem Fall gearbeitet hat, bei dem sie vorschnell die Ermittlungen eingestellt und sich offensichtlich auf den falschen Täter geeinigt hatten. 1991 wurden in einer Pension in Oosterby in der Nähe von Maardam vier Männer beim Brand des Hauses getötet, die alle zu dem in den 60er Jahren von Schülern gegründeten Verein der Linkshänder gehörten. Das fünfte bekannte Mitglied ist seit dem Tag spurlos verschwunden und wurde deshalb für den Täter gehalten. Jetzt wurde seine in einem Wald vergrabene Leiche gefunden. Er scheint zur selben Zeit gestorben zu sein wie die anderen. Van Veeteren und seine Frau beteiligen sich an den neuen Ermittlungen, wobei Ulrike Fremdli viele gute Ansätze und Ideen beisteuert, obwohl sie nicht vom Fach ist. Dann passiert in Schweden ein weiterer Mord. Er scheint mit den Ereignissen in Holland zusammenzuhängen. Auf diese Weise ist es möglich, dass Van Veeteren dem Kommissar Barbarotti aus einer anderen Serie von Nesser begegnet und sie gemeinsam an den aktuellen und alten Fällen arbeiten. Ich habe den neuen Roman von Hakan Nesser gern gelesen und fand ihn auch überwiegend spannend, trotz der komplizierten Zeitstruktur und der wechselnden Erzählperspektiven. Allerdings habe ich den Täter sehr frühzeitig erraten, was das Lesevergnügen nicht geschmälert hat. Der Roman besticht durch seine hervorragende sprachliche Qualität und überzeugt durch viel Wortwitz, vor allem in den Dialogen zwischen Van Veeteren und seiner Frau, und den erfreulichen Verzicht auf Gewaltdarstellungen. Ein sehr empfehlenswertes Buch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Auf der Spur eines Mörders, der alle zum Narren hält. - von Inge Weis - 30.10.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
Mord verjährt nicht. Noch während Marten Winkelstrop und Rejmus Fiste in die Kleine Schule von Oosterby gehen, gründen sie den Verein der Linkshänder. Es war der fünfundzwanzigste Januar 1958. Gegen sieben Uhr abends. Das Leben hatte soeben ein neues Kapitel aufgeschlagen. Jahrzehnte später brennt eine alte Pension bis auf die Grundmauern nieder, und einige Menschen kommen dabei ums Leben. Vier sind ums Leben gekommen, die nur eines gemeinsam hatten: die Mitgliedschaft in einem Verein der Linkshänder . Da das fünfte am Treffen teilnehmende Mitglied verschwunden war, wurde der Mann schnell als Täter identifiziert, aber niemals gefunden. Das eine hängt mit dem anderen zusammen, aber es lebt keiner mehr, der erklären könnte wie. Fast keiner. Kurz vor seinem 75. Geburtstag muss sich Ex-Kommissar Van Veteren, der damalige Ermittler, mittlerweile im Ruhestand, aber so legendär wie eh und je - diesem alten Verbrechen zuwenden, als sein früherer Kollege, Münster, auftaucht um ihm von diesem alten Fall zu berichten. Hat die Polizei damals versagt? Denn nun ist überaschend nach Jahren seine Leiche aufgetaucht die eine ganz andere Geschichte erzählt, offensichtlich wurde er zur selben Zeit ermordet wie die anderen - mit den Ermittlungen hier betraut: ein gewisser Inspektor Barbarotti... Aber Barbarotti wäre nicht Barbarotti, wenn er nicht ziemlich schnell erkennen würde, daß in diesem ersten Fall äußerst schlampig ermittelt wurde. Mit anderen Worten: Van Veeteren und seine damaligen Kollegen haben damals versagt, der Mörder ist weiter auf freiem Fuß. Und Hakan Nesser wäre nicht Hakan Nesser, wenn er nicht einen ebenso einfühlsamen wie spannenden und unterhaltsamen Krimi daraus gemacht hätte. Fesselnd, stimmungsvoll, schwedisch. Ein Krimi, angesiedelt in der eindrucksvollen Natur Schwedens. Hakan Nesser hat es wieder geschafft mich mit Inspektor Barbarotti in seinen Bann zu ziehen. Klasse!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Streckenweise langatmig - von tigerbea - 29.10.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
Kommissar van Veeteren, längst im Ruhestand und kurz vor seinem 75. Geburtstag, wird bei einem alten Fall um Hilfe gebeten. Ein Mann wurde tot aufgefunden, der vor Jahren als Mörder von vier Menschen ermittelt wurde. Doch damals wurde er offenbar ebenfalls getötet. Van Veeteren und sein Team haben damals versagt, dies will er nun berichtigen. Gemeinsam mit Partnerin Ulrike und seinem früheren Kollegen Münster schließt er sich mit den Kommissaren Barbarotti und Backman zusammen, um diesen Fall nun zu lösen. Als großer van Veeteren-Fan hatte ich mich riesig auf dieses Buch gefreut. Doch es reicht leider nicht an die alten Fälle heran. Van Veeteren verrennt sich hier zu oft in seine abgehobenen Gedanken und zerstört damit leider immer wieder die Spannung. Dies war in den alten Büchern nicht so! Trotzdem war es schön zu wissen, daß es ihm in der Zwischenzeit gut ergangen ist. Barbarotti war für mich ein komplett neuer Charakter, so daß ich nicht sagen kann, ob er hier anders ist, als in den restlichen Büchern. Hier jedenfalls hat mir der Charakter gefallen. Die Idee, Kommissare aus verschiedenen Serien in einem Buch zusammen ermitteln zu lassen, ist zwar nicht neu, hat aber seinen Reiz und gefällt mir immer wieder. So auch hier. Hakan Nesser legt gekonnt Spuren, die in die Irre führen, so daß der Leser ebenso lange rätselt wie die Kommissare. Aus diesem Grund liest man trotz der immer wieder aufkommenden Längen gespannt weiter. Insgesamt betrachtet ein Buch, daß dich lohnt zu lesen - man braucht nur etwas Geduld oder überspringt manche Stellen einfach.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Niemand ist unfehlbar - von melange - 27.10.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
Zum Inhalt: Vor etwa zwanzig Jahren fand in einem Hotel ein Treffen von fünf Mitgliedern des "Vereins der Linkshänder" statt, welcher seinerseits vor weiteren zwanzig Jahren von norwegischen Teenagern gegründet wurde. Das Hotel brannte durch Brandstiftung ab, man fand vier Leichen und verdächtigte Teilnehmer Nummer Fünf, der Mörder zu sein. Doch jetzt wird eine weitere Leiche ausgegraben, die ohne Zweifel der Vermisste ist. Der pensionierte Kommissar Van Veeteren war an den Ermittlungen beteiligt und fühlt sich deshalb bemüßigt, trotz Ruhestand die Hintergründe aufzudecken und den wahren Mörder zu finden. Dabei unterstützt ihn nicht nur seine Lebensgefährtin, sondern auch der schwedische Inspektor Barbarotti, in dessen Verantwortung eine Mordermittlung fällt, die mit dem Verbrechen in Zusammenhang steht. Mein Eindruck: Dieser Roman ist ein kriminalistisches Meisterwerk, da er nicht nur zwei beliebte Protagonisten aus Nessers Kosmos zusammenbringt, sondern zusätzlich drei Zeitebenen bespielt. Neben Gegenwart und Vergangenheit des Hotelbrandes gibt es noch eine Zeit, in der die Gründung des Vereins der Linkshänder und die Vorkommnisse beschrieben werden, die letztendlich zu allen weiteren Begebenheiten geführt haben. Der Flügelschlag des Schmetterlings in einer bösen, mutwilligen Version. Seine Personen sind Getriebene, vom Leben gezeichnete Menschen. Allen ist eine Vergangenheit gemein, die - nordisch by nature - von Stolpersteinen und schlechten Voraussetzungen geprägt ist. Selbst wenn "Gott ein Fenster öffnet", muss das keine liebevolle, göttliche Fügung sein, sondern ist oft nur der Durchgang in ein weiteres Zimmer des Irrgartens, der sich Weiterleben schimpft. Die philosophischen Tendenzen der beiden (Ex-)Polizisten sind gut zu verkraften, zeigen sie doch eine gewisse Altersmilde, die wohl langsam auch den Autoren ergreift. Die für die Morde verantwortliche Person ist mit ein bisschen Spürsinn schnell identifiziert, doch der Weg, der hier das Ziel ist, zeigt sich mit vielen guten Ideen, Gesprächen und interessanten Nebenfiguren gepflastert. Und so ist der Roman trotz seiner vielen Seiten an keiner Stelle langweilig. Mein Fazit: Auch große Kommissare machen Fehler, - das beruhigt!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die perfekte Brandstiftung - von fredfred - 20.10.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
Kommissar Van Veeteren steuert auf seinen 75. Geburtstag zu. Man merkt, dass er sich in einer Phase des Umbruchs befindet, sein Leben bewertet, neue Schwerpunkte setzt. Es ist wunderschön, wie er jeden Tag aufs Neue die Beziehung zu seiner Partnerin Ulrike als kostbares Geschenk betrachtet. Gemeinsam wollen sie den Geburtstagsfestivitäten entfliehen. Da kommt es gerade recht, dass sich ein alter Fall aus den frühen 90er Jahren als ungelöst erweist. Der Kommissar und seine Lebensgefährtin verbringen ein paar Urlaubstage am Ort des Geschehens und kommen der Lösung auf die Spur. Der Leser hat einen Wissensvorsprung, denn Nesser erzählt in insgesamt zwei weiteren Zeitebenen die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven. In den Jahren 1957-1969 bilden Jugendliche eine Art Club, der zu einem entsetzlichen Verbrechen führt. Im Jahr 1991 treffen sich alle Beteiligten und kommen bei einem Brand ums Leben. Anscheinend konnte der Brandstifter entkommen. Van Veeteren geht den neuen Hinweisen nach. Der Leser hat durch die anderen Zeitebenen natürlich einen Wissensvorsprung. Schon bald lassen sich Täter und Motiv erahnen, aber die Feinheiten werden erst auf den letzten Seiten offenbar. Der Verein der Linkshänder ist ein stiller, ein feiner Krimi, der durch seine unaufgeregte Erzählweise besticht. Ich mag den Schreibstil von Hakan Nesser und auch diesmal bin ich nicht enttäuscht worden.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wer ist der Mörder? - von ingilu - 18.10.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
Der Verein der Linkshänder ist der elfte Teil der Reihe, auch ohne die anderen Teile zu kennen konnte ich problemlos in die Handlung eintauchen. Kommissar Van Veerteren ist inzwischen im Ruhestand. Doch die Arbeit holt ihn ein, denn in einem längst abgeschlossen geglaubten Fall gibt es neue Erkenntnisse. Damals hatte Van Veerteren bei dem Fall mitgearbeitet, deswegen ist für ihn klar, dass er hier gebraucht wird. Bei dem damaligen Fall kamen vier Menschen um Leben, der Fünfte der Runde blieb verschwunden und wurde als Täter ausgemacht. Doch jetzt ist seine Leiche aufgetaucht, offenbar starb er zur selben Zeit wie die anderen. Was nur eines bedeuten kann: der Mörder von damals läuft immer noch frei herum. Der Krimi verläuft eher ruhig und spielt sich in verschiedenen Zeitebenen ab. Man lernt die Protagonisten kennen und kann sich seine eigenen Gedanken machen, rätseln, wer der Täter ist. Der Schreibstil hat mir zugesagt, ich mag die philosophischen Anklänge und den trockenen Humor. Insgesamt hat mir der Krimi gut gefallen, ich denke ich werde mir weitere Bücher des Autors besorgen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Alter Fall wird erneut aufgerollt - von büchernarr P. Leissou - 10.10.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
Die Van Veeteren Reihe war mir bislang nicht bekannt aber der Erzählstil von Håkan Nesser umso mehr. Kommissar Van Veeteren steht kurz vor seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag, als ein alter Fall von ihm wieder an die Oberfläche kommt. Vier Mitglieder des "Vereins der Linkshänder" wurden angeblich vom fünften Mitglied des Vereins ermordet. Der Täter an sich blieb aber verschwunden. Nun wird seine Leiche doch noch gefunden und es sieht ganz danach aus, dass er zur selben Zeit ermordet wurde wie die anderen Mitglieder. Inspektor Barbarotti übernimmt die Ermittlungen mit Van Veeteren an seiner Seite. Mit dem anspruchsvollen Schreibstil von Håkan Nesser kann der Leser das Buch kaum aus der Hand lassen. Einzig und allein die vielen Personen machten es mir schwer der Handlung manchmal zu folgen, vor allem weil das Buch auch in verschiedenen Zeitebenen spielt. Also wenn, sollte man die Geschichte zeitnah zu Ende lesen, sonst verliert man sich. Darüber hinaus aber ein sehr schlüssiger und spannender Fall, der seine Zeit braucht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Van Veeteren ermittelt wieder - von Jonas1704 Stergios Mavridis - 08.10.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
Nesser schafft es immer weider mit seiner gewohnt brillanten Erzählweise und die dadurch erzeugte Atmosphäre den Leser in ein literarisches Vergnügen eintauchen zu lassen. So gelingte es ihm auch diesmal, wenn es auch nicht der stärkste Krimi vom ihn ist. Nun kurz zum Inhalt: Der Verein der Linkshänder wurde in den 1960er Jahren von Schülern in Oosterby gegründet. Im Jahre 1991 kamen vier seiner Mitglieder bei einem Brand mysteriös ums Leben, das fünfte Mitglied, das auch während des Unglücks present war, wurde als Täter identifiziert, jedoch damals nicht gefasst. Doch als dessen Leiche auch Jahrzehnte später auftaucht und herausgestellt wird, dass diese im selben Zeitraum etwa ermordet wurde, wird klar, dass es einen anderen Täter gegeben haben muss. Kommissar Van Veeteren, mittlerweile Ruheständler da schon Jahre alt, beginnt an seinem Geburtstag privat zu ermitteln. Die Sprünge zwischen den vielen Handlungssträngen der Vergangenheit und der Gegenwart sind ein wenig störend zu Beginn, jedoch notwendig um einen guten Einblick in die Geschichte zu bekommen. Der Krimi ist ai sich recht spannend, aber zwischendurch lässt die Spannung auch schon mal nach. Zum Glück aber gibt es bei den Ermittlungen immer wieder Wendungen, die dafür sorgen, dass man rumrätselt. Aber bei einem Nesser Krimi sind nicht nur die Ermittlungen das Bedeutenste sondern auch der literarisch anspruchsvolle Schreibstil, der auch hier alle Krimifans, die auf keine grossen Pageturner aus sind, auf ihre Kosten kommen lässt. Für alle Nesser Fans ein Muss.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein alter Fall wird aktuell - von leseratte1310 - 24.09.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
Der Ruheständler und ehemalige Kommissar Van Veeteren steht kurz vor seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag, als ihn ein Kollege besucht und von einem alten Fall berichtet. Vier Mitglieder des "Verein der Linkshänder" wurden ermordet vom fünften Mitglied des Vereins. Der Täter wurde aber nie gefunden. Doch nun ist seine Leiche aufgetaucht und offensichtlich wurde er zur gleichen Zeit ermordet wie die anderen. Da ist der Polizei und somit Van Veeteren damals ein Fehler unterlaufen. Als es ein weiterer Toter auftaucht, führt Inspektor Barbarotti die Ermittlungen. Ich habe von Håkan Nesser zuvor nur "Am Abend des Mordes" gelesen, kannte somit Van Veeteren nicht. Aber ich mag Skandinavien-Krimis und die meist etwas düstere Atmosphäre. Der anspruchsvolle Schreibstil von Håkan Nesser gefällt mir sehr gut, er weiß seine Leser zu packen. Es ist eine interessante Konstellation, dass Barbarotti und Van Veeteren hier in einem Fall ermitteln, bei dem es zu verschiedenen Zeiten Tote gibt. Die unterschiedlichen Zeitstränge wechseln sich ab und so erfährt man ausführlich, was damals geschehen ist und wieso es zu diesem Irrtum kam. Die Charaktere sind gut und authentisch gezeichnet. Van Veeteren und auch Barbarotti sind menschlich dargestellt und haben auch ihre Schwächen. Dieser Krimi ist spannend, aber zwischendurch lässt die Spannung auch schon mal nach. Es gibt einige Verdächtige. Bei den Ermittlungen gibt es immer wieder Wendungen, die dafür sorgen, dass man nicht zu schnell auf den Täter kommt. Trotzdem hatte ich recht schnell den Eindruck, als wäre ich den beiden Ermittlern einen Schritt voraus. Dennoch hat mir dieser Krimi sehr gut gefallen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Cold Case! - von Igela - 23.09.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
Was tut ein Kommissar im Ruhestand am liebsten? Er fährt ein paar Tage in Urlaub und löst einen alten Fall! Kommissar Van Veeteren wird von einem ehemaligen Kollegen informiert, dass in einem alten und eigentlich abgeschlossenen Fall ein Leichenfund die Täterfrage in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Vor mehr als 20 Jahren wurden 4 Mitglieder des Vereins der Linkshänder ermordet aufgefunden, das fünfte Mitglied verschwand spurlos. Und so wurde angenommen, dass dieser der Mörder war. Und der vermeintliche Mörder wird nun tot aufgefunden. Die Ermittlungen ergeben, dass er zur selben Zeit wie die anderen vier gestorben ist. Van Veeteren und seine Frau Ulrike fahren an den Leichenfundort und der alte Fall lässt sie nicht los. Was ist damals geschehen? In drei Erzählsträngen wird, in drei Zeitebenen, die Geschichte nach und nach vervollständigt. 1957, als der Verein der Linkshänder aus der Not heraus gegründet wurde. Kinder, die in der Schule als Linkshänder zu Rechtshändern umgepolt wurden, finden sich zusammen. Dann 1991, als diese Gruppe Linkshänder sich nach Jahren zu einem Wiedersehens - Wochenende trifft. Vier von ihnen sterben und einer verschwindet spurlos. Und schliesslich 2012, als Van Veeteren, den eigentlich gelösten Fall wieder aufnimmt. Gerade die Zeitsprünge, und zu sehen wie sich die Figuren entwickeln, haben mir sehr gefallen. Ein Cold Case, der für einmal ganz anders als üblich aufgebaut und erzählt wird. Was zu Beginn eine Herausforderung bedeuten kann, da die Figuren in verschiedenen Altersstadien zum Zuge kommen. Um mich einzulesen, musste ich sehr konzentriert und genau lesen, hatte jedoch den Bogen sehr schnell raus. Haken Nesser ist ein Spezialist dafür, unwichtige Details zu Nebenfiguren etwas ausdauernd zu erzählen. Da muss man zusätzlich aufpassen um den Faden nicht zu verlieren. Sehr gut gefallen hat mir vor allem der Erzählstrang rund um Van Veeteren, der mit seiner Frau Ulrike unterwegs ist. Die beiden haben einen trockenen und manchmal schwarzen Humor. Die Dialoge lesen sich sehr witzig und haben mich gut unterhalten. Ab und zu philosophieren sie über Gott und die Welt, was jedoch ganz und gar nicht störend oder trocken daher kam. Durch die immer wieder eingeworfenen Appetithäppchen, indem man nach und nach mehr Details rund um den in den 90er Jahren geschehenen Massenmord erfährt, wird die Story immer spannender und fesselnder. Für Abwechslung ist gesorgt, da durch die Perspektivwechsel die Geschichte sehr vielfältig ist. Dies war mein erstes Buch rund um den knurrigen Van Veeteren und seine Frau Ulrike. Wird sicher nicht mein letztes sein, denn die Figur finde ich herausragend charakterisiert.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Rentenpause - von Lesemone - 23.09.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
Mir hat der Aufbau des Buches gut gefallen. Während anfangs zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt wurde, beschränkt sich dann die Handlung auf die Gegenwart. Zu Beginn fand ich es etwas viel auf einmal, da es auch in der Vergangenheit mehrere Handlungsstränge gab und die Ermittlungen in der Gegenwart nicht nur aus einer Seite kamen. Die Charaktere sind jedoch überschaubar und ich fand es gut, ab der Gründung des Vereins der Linkshänder zu erfahren, was passiert ist. Die Spannung war für mich ein auf und ab. Anfangs war es interessant und spannend zu lesen, was sich Stück für Stück zugetragen hat. Dann jedoch flaute die Spannung etwas ab und die Ermittlungen zogen sich etwas. Der niveauvolle Schreibstil des Autors macht aber aller Längen wieder wett. Insgesamt ein runder Krimi, der sich auf die Ermittlungsarbeit beschränkt und logisch aufgebaut ist.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Solide! - von lesebiene - 22.09.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
Meine Meinung: Ich liebe die Bücher von Hakan Nesser seit so vielen Jahren und verschlinge jedes neue Buch aus seiner Feder, deshalb war ich natürlich absolut gespannt und freudig auf sein neuestes Buch. Und was soll ich sagen, Hakan Nessers Stil ist einfach einmalig und für das Genre besonders aus literarischer Sicht sehr zu empfehlen. Hinzu kommt die gewohnte brillant erzählte und aufgemachte Atmosphäre, die mich auch dieses Mal wieder vollkommen in ihren Bann ziehen konnte. Besonders das erste Drittel des Buches waren gekonnt und so versiert erzählt, mit dem Fokus auf die klar erzählt Spannung und der Frage nach dem Mörder, dass ich das Buch bis Seite 200-250 kaum mehr aus der Hand legen konnte, so spannend, war die so subtil erzählte Spannung, da sie wie von Hakan Nesser gewohnt, eher im Hintergrund spielte und gerade dadurch eine so gruselnde Grundstimmung schaffte. Doch leider nahm dieser so vielversprechende Spannungsverlauf danach stetig ab du verlor sich zum Teil fast gänzlich. Die Auflösung war zufriedenstellend, wenn sie auch zu übereilt wirkte und der Wow-Effekt ausblieb. Mein Fazit: Der neue Roman des Kultautors ist definitiv lesenswert und bietet vor allem auf den ersten 250 Seiten Spannung pur, danach tauchen ein paar kleinere Schwächen auf. Dennoch ist dieses Buch absolut lesenswert, wenn es auch nicht das beste Buch des Schriftstellers ist!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Van Veeteren kommt nicht zur Ruhe - von Tara - 22.09.2019 zu Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“
"Der Verein der Linkshänder" ist der 11. Band mit Kommissar Van Veeteren und der 6. Band mit Inspektor Barbarotti des schwedischen Autors Hakan Nesser. Kommissar Van Veeteren ist inzwischen 75 Jahre und im Ruhestand, aber als ein ehemaliger Kollege auftaucht und ihm von einem alten Fall - in dem Van Veeteren mit seinen Kollegen aus heutiger Sicht offensichtlich erfolglos ermittelt hat - berichtet, nimmt er den Fall wieder auf. Damals kamen vier Menschen aus dem Verein der Linkshänder ums Leben. Da der fünfte nicht gefunden wurde, war es scheinbar offensichtlich, dass es sich bei ihm um den Mörder handeln muss. Aber nun wurde er gefunden, tot und zur selben Zeit ermordet wie die anderen vier. Schon auf den ersten Seiten wird Spannung aufgebaut. Das Buch beginnt in der Vergangenheit um 1957 und wechselt im ersten Teil immer wieder zwischen verschiedenen Zeitebenen um 1990 und 2012. Da die Kapitelüberschriften jeweils das Jahr und den Ort der Ereignisse ankündigen, ist dies problemlos. Die kurzen Kapitel, die zeitlichen Wechsel und die verschiedenen Orte sorgen für Spannung und erzeugen schnell einen Sog, der es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Neben Van Veeteren, dessen Arbeitsweise wie gewohnt mehr durch seinen Instinkt als durch Moral geprägt ist, ermittelt auch Inspektor Barbarotti. Beide werden authentisch und mit kleinen menschlichen Schwächen dargestellt. Auch die übrigen Charaktere wirken glaubwürdig. Die Handlung ist interessant und als Leser kann man miträtseln, wer der Mörder ist. Verdächtige gibt es genug und durch zahlreiche Wendungen und Erkenntnisse wird die Spannung bis zum Ende gehalten. Der Schreibstil ist - wie von Hakan Nessar gewohnt - flüssig, ein wenig tiefgründig und fesselnd. Mir hat auch dieser Krimi des Autors wieder sehr gut gefallen und ich kann ihn - genau wie die vorherigen Romane - nur empfehlen. Die Krimis können unabhängig voneinander gelesen werden. Aber zum besseren Verständnis der Charaktere empfehle ich trotzdem bei Band 1 anzufangen.
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