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Die Öffnung der welt

Eine Globalgeschichte des Hellenismus.
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Produktdetails

Titel: Die Öffnung der welt
Autor/en: Angelos Chaniotis

ISBN: 3806239932
EAN: 9783806239935
Eine Globalgeschichte des Hellenismus.
Originaltitel: Age of Conquests.
38 schwarz-weiße Abbildungen.
Übersetzt von Martin Hallmannsecker
wbg Theiss

1. September 2019 - gebunden - 544 Seiten

Wie die Kultur der Griechen zuerst das Römische Reich und dann Europa prägte

Es war Alexander der Große, der die Grenzen nach Osten, bis ans Ende der Welt, bis nach Indien öffnete. Mit ihm begannen nicht nur das lange Zeitalter des Hellenismus, sondern auch die Vernetzung großer Teile Europas, Asiens und Nordafrikas und damit die Globalisierung. Doch wie ging es weiter?

Der Historiker Angelos Chaniotis erzählt in seinem Buch die Geschichte zweier Epochen, die sonst meist getrennt voneinander behandelt werden: das hellenistische Zeitalter und die frühe römische Kaiserzeit. So zeigt er, wie sehr die Kultur der Griechen die darauf folgenden Epochen weit über die Zeit der altrömischen Kaiser hinaus prägte:

die spannende Geschichte eines kosmopolitischen Zeitalters: von Alexander dem Großen (334 v. Chr.) bis zu dem römischen Kaiser Hadrian (138 n. Chr.)
Chaniotis bricht in seinem Referenzwerk mit der traditionellen Epochengliederung der Alten Geschichte
kenntnisreicher Überblick über Kaiser und Provinzen, Könige und Stadtstaaten, Bürger und Religionen
brillante Darstellung einer folgenreichen Epoche der europäischen Geschichte
Globalisierung, Metropolen, Innovationen - ein neues Bild der griechischen Antike

Mit seinen Eroberungen schuf Alexander zwar kein Weltreich von Dauer, dafür aber die Voraussetzungen für die Entstehung eines politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Netzwerks, das buchstäblich die gesamte damals bekannte Welt umfasste. Die Entstehung von Metropolen, Weltbürgertum und Lokalpatriotismus, technologische Innovationen und neue Religionen wie das Christentum, aber auch soziale Konflikte und Kriege gehören zu den Kennzeichen dieser Welt.

Globalisierung, Mobilität und Multikulturalität - die Fragen, die die alten Griechen beschäftigten sind auch heute noch von großer Bedeutung. Wer das Wesen der Globalisierung mit all seinen positiven und negativen Folgen verstehen will, der sollte mit diesem ausgezeichneten Sachbuch sein erstes Auftreten in der Alten Geschichte erkunden!
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
1 Wie alles begann: von Makedonien zur Oikoumene
(356-323 v. Chr.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
2 Die Diadochen: Abenteurer und Architekten von Konigreichen
(323-275 v. Chr.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
3 Das "alte" Griechenland im kurzen 3. Jahrhundert: ein Kampf
um Uberleben, Freiheit und Vorherrschaft (279-217 v. Chr.) . . . . . . 71
4 Griechen auf dem Pharaonenthron: das goldene Zeitalter der
Ptolemaer (283-217 v. Chr.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
5 Die Welt der Monarchie: Konige und Konigreiche . . . . . . . . . . . 103
6 Die Welt der Bürger: Stadtstaaten in einer Welt der Stadtebunde
und Konigreiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
7 Verflechtung: Rom betritt die Buhne (221-188 v. Chr.) . . . . . . . . 175
8 Jetzt auch der Osten: Die griechischen Staaten werden romische
Provinzen (188-129 v. Chr.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205
9 Niedergang: das Ende der hellenistischen Konigreiche in Asien
und Agypten (188-80 v. Chr.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
10 Ehrgeiz und Gier: der Osten, ein Schlachtfeld auswartiger
Ambitionen (88-30 v. Chr.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241
11 Der römische Osten: Regionalgeschichte(n) und ihr globaler
Kontext (30 v. Chr. - 138 n. Chr.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269
12 Kaiser, Städte und Provinzen: von Augustus bis Hadrian
(30 v. Chr. - 138 n. Chr.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301
13 Sozioökonomische Gegebenheiten: von griechischen Stadten
zu einem "okumenischen" Netzwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335
14 Gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen: Wohltater,
Vereinsgenossen, Epheben, Athleten, Frauen und Sklaven . . . . . . 365
15 Von städtischen Kulten zu Megatheismus: Religionen in einer
kosmopolitischen Welt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 395
16 Zwischen Identitätsbewahrung und Anpassung: die Griechen
und die Oikoumene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 443
Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 461
Zeittafel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 463
Karten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 473
Weiterfuhrende Literatur und Quellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 490
Bibliographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 512
Abbildungsnachweis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 522
Register . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 524
Nach Stationen an der New York University, der Universität Heidelberg und der Universität Oxford hat der Althistoriker Angelos Chaniotis seit 2010 eine Professur am Institute for Advanced Study in Princeton inne. Chaniotis gilt international als einer der Vordenker zur Alten Geschichte. Der Grieche hat sich insbesondere auf die hellenistische Geschichte und die griechische Epigraphik spezialisiert. Chaniotis wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Phönix-Orden der griechischen Republik, dem Forschungspreis des Landes Baden-Württemberg und dem mit 250.000 Euro dotierten Anneliese-Maier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt Stiftung. Zahlreiche Publikationen.
"Er (Angelos Chaniotis) erzählt die spannende Geschichte der Griechen in einem bereits kosmopolitischen Zeitalter vor 2000 Jahren." Rhein-Neckar-Zeitung
"Ein großer Wurf, der auf lange Zeit ein Referenzwerk bleiben wird. Kurzum: ein Meisterwerk!" Hans-Joachim Gehrke, Althistoriker an der Uni Freiburg und ehem. Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts

"Eine umfassende und lebhafte Geschichte des griechischen Ostens, eine selten gelungene Verbindung von Gelehrsamkeit und Zugänglichkeit." Andrew Erskine, University of Edinburgh

"Angelos Chaniotis vermittelt den ganzen Reichtum und die ganze Spannung einer außergewöhnlichen Epoche. In der griechischen Geschichte ist das Zeitalter nach dem Tod Alexanders die Geschichte des Aufstiegs und Niedergangs von Königreichen, einer neuen globalen griechischen Welt, die sich von der Kyrenaika bis nach Afghanistan erstreckte, sowie des Kampfs der 'alten' Griechenstädte um ihre Machtstellung. Es ist aber auch das Zeitalter einer intensiven kulturellen und wissenschaftlichen Kreativität, in dem Herrscher vielerorts als Götter verehrt wurden und unsere Quellen zum ersten Mal Details über das Alltagsleben von Griechen und Fremden preisgeben. Es gibt niemanden, der die Quellenzeugnisse für das lange hellenistische Zeitalter besser kennt als Angelos Chaniotis - in diesem Buch lässt er sie lebendig werden." Tom Harrison, University of St Andrews

"Als Oikoumene bezeichneten die alten Griechen das, was sie als die bewohnte Welt betrachteten. Angelos Chaniotis erzählt die Geschichte der hellenistischen Oikoumene - sowohl ihrer atemberaubenden kulturellen Vielfalt als auch der Menschen, Ideen und Ereignisse, die sie jahrhundertelang vereinten. Mutig bricht Chaniotis mit der traditionellen Epochengliederung der Alten Geschichte und schreibt vom langen hellenistischen Zeitalter, von der Herrschaft Alexanders bis zu der Hadrians. Das ehrgeizige Buch eines führenden Historikers ist eine Bereicherung für alle, die sich für die kulturellen Errungenschaften der alten Griechen interessieren." Alain Bresson, Autor von The Making of the Ancient Greek Economy: Institutions, Markets, and Growth in the City-States
"Das Zeitalter, das mit den Eroberungen Alexanders des Großen beginnt und mit der Herrschaft des römischen Kaisers Hadrian endet, ist eines der bedeutendsten und turbulentesten der Weltgeschichte. Jesus, Kleopatra, Caesar und Nero sind nur einige der Persönlichkeiten, die in dieser Zeit lebten. Griechen und Griechischsprachige spielten eine zentrale Rolle und stehen für eine Reihe von erstaunlichen Phänomenen - die Entstehung des Christentums, die Konsolidierung des Römischen Reichs, die Gründung der Bibliothek von Alexandria sowie nachhaltige Ideen und Entwicklungen in Philosophie, Literatur, Politik und Technologie. Angelos Chaniotis erweckt das hellenistische Zeitalter mit bemerkenswerter Gelehrsamkeit, Quellenexpertise und Einfühlungsvermögen zum Leben. Sein Buch ist eine brillante Darstellung der kosmopolitischen griechischen Welt und macht deutlich, warum sie auch heute noch von Bedeutung ist." Phiroze Vasunia, Autor von "The Gift of the Nile: Hellenizing Egypt from Aeschylus" to Alexander
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