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Wir von der anderen Seite

Roman. 4. Auflage.
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Produktdetails

Titel: Wir von der anderen Seite
Autor/en: Anika Decker

ISBN: 3550200374
EAN: 9783550200373
Roman.
4. Auflage.
Ullstein Verlag GmbH

26. Juli 2019 - gebunden - 384 Seiten

»Anika Decker hat den Durchblick! Beinhart komisch, liebevoll bissig, zum Heulen melancholisch erzählt sie mit großer Liebe über dieses merkwürdige und unberechenbare Wesen: den Menschen.« Iris Berben







»Zum ersten Mal sehe ich mich im komplett im Spiegel. Ich bin dünn und bucklig, meine Muskeln sind verschwunden, meine Haut ist gelb von der angeschlagenen Leber. Irgendjemandem sehe ich ähnlich. Wem denn nur? Dann fällt es mir ein: Ich sehe aus wie Mr. Burns von den Simpsons! Immerhin noch Körbchengröße C. Ihr seid die echten Survivor!« 



Als Rahel Wald aus einem heftigen Fiebertraum erwacht, versteht sie erst mal gar nichts. Wo ist sie, warum ist es so laut hier, was sind das für Schläuche überall. Nach und nach beginnt sie zu verstehen: Sie ist im Krankenhaus, sie lag im Koma. Doch richtig krank sein, hatte sie sich irgendwie anders vorgestellt: feierlicher, ja, heiliger. Als Komödienautorin kennt sich Rahel durchaus mit schrägen Figuren und absurden Situationen aus, aber so eine Reise von der anderen Seite zurück ins Leben ist dann doch noch mal eine eigene Nummer. Vor allem, wenn der Medikamentenentzug Albträume und winkende Eichhörnchen hervorruft. Zum Glück kann sie sich auf die bedingungslose Unterstützung ihrer verrückten Familie verlassen, die immer für sie da ist. Und noch etwas wird Rahel immer klarer: Ihr Leben ist viel zu kostbar, um es nach fremden Erwartungen auszurichten. Von jetzt an nimmt sie es selbst in die Hand.



»Wäre ich ein Mensch, hätte ich beim Lesen mehrfach geweint. Ein großartiges Buch. Berührend und lustig, albern und unendlich traurig.« Sibylle Berg





»Was war das für eine Freude, Dein Buch zu lesen - ich habe laut gelacht und ins Papier geweint.« Katja Riemann 



»Das ist die Chronologie von zwei Kämpfen. Der Kampf um das Überleben und der Kampf um die eigene Unabhängigkeit. Hart und mutig und traurig und schön.« Helene Hegemann 



»Voller Kraft und Klarheit, voller Emotionalität und mit ihrem unvergleichlichen Humor nimmt uns Anika Decker mit auf eine sehr berührende Reise.« Alexandra Maria Lara 



»Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen Anika Decker hat ihr Leben lang die blumige, verschnörkelte, schonungslos entlarvende orientalische Literatur studiert, so sehr geht Rahels Geschichte unter meine Haut. Ich wollte mal drüberfliegen und gucken, was Anika so geschrieben hat, und stelle nach einer Stunde fest, dass mein Flat White längst kalt ist. So fesselnd, berührend und witzig, den Flat White schuldest du mir trotzdem.« Numan Acar





»Anika Decker und mich verbindet die Liebe zum Erzählen von Geschichten. Ihr erster Roman ist berührend, unterhaltsam und klug. Lacht laut und heult leise!« Bora Dagtekin 





»Puh. Und wow. Und puh. Und hahahaha. Und autsch. Und oh Mann, oh Mann, oh Mann. Wie sehr hast Du mich gerade mit deinem Wahnsinns-Buch im schweigenden Zug zum Lachen gebracht. Könntest Du nicht so gut schreiben, hätte ich die ganze Zeit durchgeheult! Danke!« Palina Rojinski 


Anika Decker, geboren 1975 in Marburg, lebt und arbeitet als Drehbuchautorin und Regisseurin in Berlin. 2007 gelang ihr mit ihrem Drehbuchdebüt Keinohrhasen der Durchbruch, der Film zählt zu den 15 erfolgreichsten deutschen Filmen aller Zeiten. Danach folgte das Drehbuch zu RubbeldieKatz, was auch ein großer Publikumserfolg war. 2015 debütierte Anika Decker als Regisseurin, der Film Traumfrauen nach eigener Vorlage war eine der erfolgreichsten Kinoproduktionen des Jahres. Darauf folgte ihre zweite Regiearbeit High Society, die auf Anhieb auf Platz eins der Kinocharts landete. Wir von der anderen Seite ist Anika Deckers erster Roman.
"Zwischen den Pointen hat Anika Decker einiges an Schmerz und Reflexionen versteckt.", DER SPIEGEL, Claudia Voigt, 20.07.2019
Kundenbewertungen zu Anika Decker „Wir von der anderen Seite“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Winkende und tanzende Eichhörnchen - von milkysilvermoon - 07.10.2019 zu Anika Decker „Wir von der anderen Seite“
Als Rahel Wald in einem Krankenhaus wach wird, versteht sie erst mal gar nichts: Wo ist sie? Warum ist es so laut? Und was sollen die Schläuche? Sie ist fiebrig, wirr im Kopf, kann nicht normal essen und reden - und sie hat Schmerzen. Erst nach und nach begreift die junge Drehbuchautorin: Sie lag nach einer schweren Blutvergiftung im Koma. Unter dem Einfluss von Medikamenten hat sie Albträume und Halluzinationen. Sie glaubt unter anderem, winkende und tanzende Eichhörnchen zu sehen. Schafft sie es von der anderen Seite zurück ins Leben? Unterstützung bekommt sie von ihrer etwas verrückten Familie. Rahel wird immer klarer: Ihr Leben ist viel zu kostbar, um es nach fremden Erwartungen auszurichten. Sie will es von jetzt an selbst in die Hand nehmen. "Wir von der anderen Seite" ist der Debütroman von Anika Decker. Meine Meinung: Der Roman besteht aus 19 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Die Geschichte wird im Präsens und in chronologischer Reihenfolge erzählt - und zwar in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Rahel. Zwischendurch gibt es kurze Rückblenden. Dieser Aufbau funktioniert gut. Der Schreibstil ist locker und anschaulich. Trotz der ernsten Thematik trifft die Autorin einen humorvollen und selbstironischen, aber nicht zu übertrieben flapsigen Ton. Obwohl der Leser sehr unmittelbar in die Geschichte geworfen wird, fällt der Einstieg nicht schwer. Mit Rahel steht eine sympathische und selbstbewusste Protagonistin im Vordergrund, deren Gedanken- und Gefühlswelt ich gut nachvollziehen kann. Auch die übrigen Charaktere wirken authentisch. Angesprochen hat mich der Roman vor allem wegen seiner Thematik. Die Frage, wie es einem Menschen ergeht, der einen solchen Schicksalsschlag erleidet und sich wieder zurückkämpfen muss, stellt sich vielen von uns an dem einen oder anderen Punkt im Leben. Dass die Autorin selbst bereits ähnliche Erfahrungen machen musste und autobiografische Elemente eingearbeitet hat, wird an einigen Stellen deutlich, denn die Schilderungen kommen sehr realitätsnah rüber. Das hat dazu beigetragen, dass mich das Buch immer wieder nachdenklich gemacht hat. Doch zugleich ist das Buch mehr als nur eine Krankheitsgeschichte, denn es erzählt von der Entwicklung einer jungen Frau, die durch ihr Schicksal lernt, ihren eigenen Weg zu gehen. Eine Stärke des Romans ist es, dass er auf mehrfache Weise berühren und unterhalten kann. Traurige, betroffen machende Passagen wechseln sich ab mit witzigen Momenten. Das verhindert, dass die Stimmung zu düster wird, und lässt die Geschichte trotz der fast 400 Seiten nicht langatmig werden. Das Cover der gebundenen Ausgabe gefällt mir sehr. Darüber hinaus passt das winkende Eichhörnchen gut zum Inhalt. Der Titel macht neugierig und ist ebenfalls treffend gewählt. Mein Fazit: "Wir von der anderen Seite" von Anika Decker ist ein außergewöhnlicher Roman, der mich sowohl gut unterhalten als auch emotional berühren konnte. Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich nicht nur mit seichten Wohlfühlgeschichten beschäftigen wollen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Klare Leseempfehlung - von Anonym - 20.09.2019 zu Anika Decker „Wir von der anderen Seite“
Das Cover  Dieses Cover ist einfach genial. Ich finde es nicht nur total süß, sondern es weckt auch sofort die Neugier. Dazu kommt noch, dass das Eichhörnchen in dem Buch eine bedeutende Rolle trägt. Einfach toll!  Der Schreibstil  Die Autorin weiß absolut wie sie mit Worten umgehen muss. Mit sehr viel Witz trägt sie den Leser ganz einfach durch die Geschichte. Der schwere Schicksalsschlag wird nicht beschönigend dargestellt, aber es liegt auch nicht dauerhaft eine betrübte Stimmung vor, das finde ich besonders toll. Es hat mit jeder weiteren Seite einfach Spaß gemacht, obwohl mit dem Thema absolut nicht zu spaßen ist.  Die Handlung  Der Leser begleitet Rahel nach einer Sepsis mit Organversagen und einem Koma wieder zurück ins Leben. Klar, dass da nicht so viel passiert und man hier keine großen Aktionen erwarten darf, dennoch hat mich die Handlung total abgeholt. Ich finde, dass es richtig interessant war das Leben aus Sicht eines Komapatienten zu sehen und zu erleben. Egal bei welchen alltäglichen Bewältigungen der Leser die Protagonistin begleitet, es war nicht langweilig. Es war so realitätsnah und ungespielt oder unaufgezwungen, sodass ich mir vorstellen könnte, dass das alles wirklich passiert ist.  Die Charaktere  Die Charaktere habe ich alle in mein Herz geschlossen. Sie sind so schön ausgearbeitet, jeder hat seine eigene Art, die er beibehält und sich danach verhält. Besonders die Protagonistin habe ich ins Herz geschlossen, ich finde sie so liebenswert! Egal wie schwierig die aktuelle Situation war, sie hatte immer einen Witz auf den Lippen. So auch ihre Familie. Jeder ist auf seine eigene Art mit der Situation umgegangen, was sie für mich realistischer gemacht hat.  Auch die "bösen" Charaktere im Leben von Rahel Wald sind mir irgendwie ins Herz gekrochen. Jeder war auf seine eigene Art besonders und hat das Lesen bereichert.  Fazit  Tolles Buch, das ich sehr gerne gelesen habe! Es war mal etwas Neues und eher Ungewöhnliches, aber nicht komisch anders. Es hat Spaß gemacht die Protagonistin zurück ins Leben zu begleiten und über ihre Witze zu lachen.  Klare Leseempfehlung von mir für jeden, der keine großartigen Handlungen, sondern "das wahre Leben" erwartet.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Beinhart komisch, liebevoll bissig, zum Heulen melancholisch. - von Inge Weis - 25.08.2019 zu Anika Decker „Wir von der anderen Seite“
Die Welt ist zweigeteilt: Auf der einen Seite leben die Gesunden und Sorglosen, auf der anderen die Kranken und Versehrten. Wie wenig beide Welten miteinander verbindet, merkt man erst, wenn man gezwungenermaßen die Seite wechseln muss. So ergeht es der Drehbuchautorin Rahel Wald. Nach einer schweren Blutvergiftung wird sie brutal aus dem Alltag gerissen und findet sich unvermittelt auf der anderen Seite wieder, in der Welt der Krankenhäuser, Intensivstationen und Rehas. Es ist für sie eine bittere Erkenntnis: Wir müssen all akzeptieren, dass wir jetzt auf der anderen Seite leben, wo wir auf uns aufpassen müssen, wo der Herzschlag gemessen wird und wo wit mit der Angst leben, dass wir es nicht schaffen. Auf dieser Seite stehen wir, die Versehrten, und schauen sehnsüchtig auf die andere Seite, die der Sorglosen. Nur wenige kommen von dort rüber, um uns zu besuchen, neidisch gucken wir auf alle, die nach Hause gehen dürfen. So ähnlich hat es die Autorin selbst erlebt. Sie erkrankte schwer. Ein Leben zwischen Beatmungsschläuchen und Betablockern - so authentisch kann darüber nur schreiben, wer all dies selbst durchlitten hat. Die Krankheit wird zur Zäsur. Zurückgeworfen auf die eigene Unzulänglichkeit, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit, steht plötzlich alles zur Disposition. Die dauerkriselnde Beziehung, das precäre Leben als Drehbuchautorin all dies erscheint der Patientin Rahel Wald nun in einem neuen Licht und muss dringend einer Revision unterzogen werden. Ihre Leidensgeschichte beginnt eines Tages mit starken Nierenschmerzen. Doch in der Notaufnahme wird sie von einem verständnislosen Arzt als Hysterikerin und Simulantin abgetan. Diese Ignoranz kostet sie fast das Leben. Es folgt eine schwere Blutvergiftung mit anschließendem Koma und Herzschwäche. Für Monate ist die junge Frau außer Gefecht gesetzt, ist vollkommen auf ihren kranken und schwachen Körper zurückgeworfen. Der zermürbende Klinikalltag zwischen Pinkelpannen und Panik-Alpträumen wird haarklein beschrieben, die Autorin erspart dem Leser nichts. Das klingt zunächst wenig erbaulich. Und doch wird das Ganze überraschend unterhaltsam durch ein Feuerwerk witziger, knochentrockener und selbstironischer Kommentare und Reflexionen, bei denen immer wieder Deckers komödiantisches Talent durchblitzt. Hier merkt man die geübte Autorin, die um keine Pointe verlegen ist. So etwa als sie in einer Szene beschreibt, wie die Patientin, die sich in der Zwischenzeit einige Kilos angefuttert hat, erstmals wieder ihr altes, sexy Lieblingskleid aus schwarzer Seide überstreift. Wir von der anderen Seite ist eine Mutmachergeschichte. Wir erleben nicht nur die langsame Wiederauferstehung der Protagonistin von den Toten, sondern auch ihre Emanzipation vom nichtswürdigen Partner und vom fiesen Filmboss. Eine Mischung die gut ankommen dürfte. Zumal das Ganze einen kleinen Glamourfaktor hat. Auf einer Filmparty erscheinen echte Promis wie Iris Berben und Helene Hegemann. Fiktion und Wirklichkeit vermischen sich hier. Ein bewegender und zugleich humorvoller Roman, der zum Nachdenken anregt. Der Autorin ist eine gute Mischung aus Unterhaltung und dennoch auch nachdenklichen Momenten gelungen. Sommerlektüre mit Tiefgang. Wieder einmal ein tolles Buch für den Nachmittag draußen. Lesefutter!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Rahel und das Eichhörnchen - von Fornika - 04.08.2019 zu Anika Decker „Wir von der anderen Seite“
Gerade noch steckte Rahel in den Weihnachtsvorbereitungen, da findet sie sich plötzlich im Krankenhaus wieder. Tagelang hat sie im Koma gelegen, ihr Leben steht immer noch auf Messers Schneide. Wirre Fieberträume, medikamenteninduzierte Halluzinationen von freundlich winkenden Eichhörnchen bestimmen ihre kurzen Wachphasen genauso wie die Besuche ihrer Familie. Ich bin absolut kein Fan der geradezu inflationär auf den Buchmarkt geworfenen Ich-bin-ach-so-krank-Stories, aber Anika Deckers Roman ist einfach anders. Schonungslos ehrlich erzählt Rahel von ihren Ängsten, aber auch ganz pragmatisch von ihren Tagen im Krankenhaus. Man fühlt jederzeit mit, freut sich über den ersten gegessenen Löffel Joghurt, leidet mit beim Warten auf Ergebnisse, schämt sich bei den doch entwürdigenden Details wie Bettpfanne & Co. Die Autorin beschreibt all das sehr detailliert, gleichzeitig aber auf eine sehr flappsige, frische und humorvolle Art und Weise. Aber auch melancholische Töne kommen zum Tragen, je mehr Rahel ihre Situation versteht, desto mehr setzt sie sich auch mit ihrem alten Leben auseinander. Der Leser tut das natürlich auch, und fragt sich immer mehr, auf was es im Leben denn wirklich ankommt. Stoff zum Nachdenken, zum Lachen und Daumen drücken. Ein Roman, der wirklich mal anders ist. Ich mochte ihn sehr.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Absolut nicht mein Geschmack - von AmaraSummer - 01.08.2019 zu Anika Decker „Wir von der anderen Seite“
Meine Meinung Wir von der anderen Seite ist das Autorendebüt von Anika Decker, die bisher als Drehbuchautorin gearbeitet hat und aus deren Feder Filme wie Keinohrhasen oder Traumfrauen stammen. Bevor ich hier mit der eigentlichen Rezension beginne möchte ich erwähnen, dass ich bisher drei Filme gesehen habe, zu denen Frau Decker das Drehbuch geschrieben hat und das keiner davon auch nur im Ansatz meinen Geschmack treffen konnte. Anika Decker und ich schein also nicht dieselbe Art von Humor zu teilen. Das erste Mal bin ich diesem Buch auf der Webseite des Ullstein Buchverlages begegnet und was mich auf Anhieb angesprochen hat, war das wunderschöne Cover (Eichhörnchen gehören zu meinen absoluten Lieblingstieren). Als ich dann bei Vorablesen erneut darüber gestolpert bin, habe ich mir die Leseprobe runtergeladen und war halbwegs positiv überrascht. Literatur zählt nämlich absolut nicht zu meinen Lieblingsgenres. Vielmehr gehe ich ihr aus dem Weg, weil sie mich in den meisten Fällen zu Tode langweilt. Ich hatte bei diesem Buch also die Hoffnung, dass es diesmal anders ist und ich möglicherweise ein Exemplar gefunden habe, dass mich tatsächlich unterhalten kann. Dies war aber leider nicht der Fall. Ganz zu meinem Missfallen stellte sich diese Erkenntnis bereits nach den ersten 30 - 40 Seiten ein. Die restlichen 240 Seiten sind dann mehr oder weniger an mir vorbei geplätschert. Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass dieses Buch mitten aus dem Leben gegriffen ist und somit schonungslos der Realität entspricht. Wenn ich lese, dann tue ich dies, um der Realität zu entfliehen. Ein Buch, dass mich mit der Realität regelrecht überrollt, gehört also definitiv nicht zu der Sorte Bücher, die ich gerne lese. Vielmehr versuche ich solche Bücher zu vermeiden. Eins muss ich der Autorin allerdings lassen. Beschreiben! Kann sie. Nur leider auf eine Art und Weise, die mich mehr abgestoßen als angezogen hat. Das Buch schwankt nämlich ununterbrochen zwischen Textpassagen hin und her, die bei den meisten Menschen wohl Emotionen wie lachen oder weinen hervorgerufen haben. Leider Gottes gehöre ich aber nicht zu den meisten Menschen . Die Male, bei denen ich tatsächlich lachen konnte, kann ich an einer Hand abzählen, denn sie existieren nicht. Wie bereits oben erwähnt teilen Anika Decker und ich nicht dieselbe Art von Humor und Wir von der anderen Seite hat diese Erkenntnis für mich nur weiter bestätigt. Was Frau Decker scheinbar urkomisch findet ruft bei mir allerhöchstens ein Gähnen hervor. Damit aber leider nicht genug, denn wenn die Autorin mal nicht gerade versucht lustig zu sein, dann gingen ihre Beschreibungen so sehr ins Detail, dass ich mich Stellenweise richtig geekelt habe oder vor Fremdscham gerne im Boden versunken wäre. Ich bin mir aber sehr sicher, dass Anika Decker dies nicht mit ihrem Buch erreichen wollte. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass ich nicht zu der Zielgruppe gehöre, für die dieses Buch geschrieben wurde. Der Schreibstil war für meinen Geschmack sehr gewöhnungsbedürftig und führte bei mir in regelmäßigen Abständen zum pausieren des Buches. Ein weiterer Grund für mein häufigen Leseunterbrechungen war das ständige Abschweifen der Protagonistin, die etlichen sehr merkwürdigen Nebencharaktere und die Länge der Kapitel, die teilweise wirklich Überlänge hatten. So zog sich das gesamte Buch unnötig in die Länge und ich musste mich irgendwann regelrecht dazu zwingen weiter zu lesen. Hinzu kommt, dass das Buch ausschließlich aus der Sicht von Rahel Wald erzählt wird. Was einerseits gut ist, denn es wird ausschließlich ihre Geschichte erzählt anderseits gab es für mich aber tatsächlich Textabschnitte, bei denen mich die Gedankengänge der anderen Person durchaus interessiert hätten. Würde ich dieses Buch weiterempfehlen? Eigentlich nicht! Ich weiß aber, dass es eine Menge Menschen gibt, die gerne Literatur lesen und denen würde ich dieses Buch bedingt empfehlen. Denn meiner Meinung nach ist die Geschichte von Rahel Wald nur was für Menschen die kerngesund sind und die mit einer Sicherheit von 100% wissen, dass sie in nächster Zeit nicht ins Krankenhaus müssen. Allen anderen rate ich von diesem Buch ab. Fazit Ich kann nicht gerade sagen, dass mich dieses Buch gefesselt hat. Vielmehr konnte mich das Buch zu keinem Zeitpunkt richtig abholen und war für mich so nur eine weitere Bestätigung, warum ich kein Fan von Literatur bin. Allerdings hat mich dieses Werk um eine Erkenntnis reicher gemacht. Ich will niemals so krank werden, dass ich gezwungen bin mich längere Zeit in einem Krankenhaus aufzuhalten, denn die Eindrücke, die ich durch das Lesen dieses Buches gewinnen konnte, habe mich vor Entsetzen sprachlos gemacht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sicherlich eine gute Geschichte - hat mich leider nicht abgeholt - von siraelia - 28.07.2019 zu Anika Decker „Wir von der anderen Seite“
"Wir von der anderen Seite" von Anika Decker, die ansonsten für ihre Drehbücher bekannt ist, ist ihr erster Roman. Schon allein das Cover lässt einen zum Buch greifen, denn dieses wundervoll schräge Origami Eichhörnchen ist einfach sehenswert. Allerdings konnte mich dann der Plot leider nicht überzeugen. So sehr mir die Botschaft des Buches, gemäß Schopenhauer "Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts" gefällt und ich auch die Wortwahl und Darstellung der Szenen als gelungen empfunden habe. Warum der Funke nicht übersprang ist mir einfach nicht klar. Auf jeden Fall habe ich mir den Verlauf der Geschichte sehr gut als ruhigen, aussagestarken Film vor meinem inneren Auge ablaufen lassen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich nicht mit der Protagonistin identifizieren wollte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wunderbare Unterhaltung - von Anonym - 27.07.2019 zu Anika Decker „Wir von der anderen Seite“
Auch wenn ich ein Mann bin, hatte mich das Buch schon bei der Leseprobe angesprochen und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht.Vorab es war eine wunderbare Unterhaltung mit einem wirklich sinnvollen Hintergrund aber zunächst einmal . Geschichte : Rahel erwacht im Krankenhaus und weiß zunächst einmal gar nicht was passiert ist. Sie weiß nur, dass sie zu ihren Eltern an Weihnachten gefahren ist und mehr nicht. Die Phasen in denen sie wach ist, sind nur kurz und Ihre Besucher tauchen in kurzen Dialogen auf, wie Ihre Eltern, Ihr Freund, Ihr Bruder die lachen, weinen und sich große Sorgen machen. Doch Rahel bekommt langsam immer mehr mit und stellt fest, dass Ihr Dr. Held das Leben gerettet hat, sie aber immer noch nicht über den Berg ist. Mit dem eigenen Humor, als Drehbuchautorin und einer wirklich starken Familie versucht sie aus dem absoluten Tiefpunkt Ihres Lebens herauszukommen und entdeckt erst einmal, wie wertvoll die kleinen Dinge des Lebens sind... Personen: Wunderschön bis ins Detail gezeichnete Personen, wie Ihr Bruder, Ihre Eltern, Schwester Meral und alle die sie auf ihrem Leidensweg kennen und lieben lernt. Olli Ihr Freund mit dem Sie zusammen lebt, alles ist super dargestellt und sind klasse gezeichnet. Meinung: Dieses Buch ist wirklich absolut superleicht geschrieben obwohl das Thema kein leichtes ist und wie ich finde auch der gesamte Weg perfekt mit allen Tiefschlägen und Höhen , wie als auch kleinen Erfolgen dargestellt ist. Die Situationskomik ist nicht überzogen und es ist kein Buch, bei dem von vorne herein um Mitleid geheischt wird. Es ist wirklich total witzig, aber selbst als Mann kann ich mit Rahel leiden und mich über die Dinge mit ärgern, die ihr die Schamesröte ins Gesicht treibt. Ohne diese perfekte Familie, vor allem die Mutter, sehe das ganze natürlich nicht so toll aus, aber alle zusammen kämpfen, helfen sich und versprühen so viel positive Energie, dass es eine Freude ist, das Buch zu lesen. Alleine schon das Eichörnchen, dass Ihr in ihrem Drogenvernebelten Kopf zuwinkt und mit dem das Buch auch endet... einfach Klasse und stark zubereitet. Da ich Kitsch nicht ausstehen kann und überzogenen Geschichten schon gar nicht, kann ich garantieren, dass dieses Buch auch ohne überzeugen kann. Fazit: Ich war überrascht, dass es mich gepackt hat und ich liebe diese Geschichte, die mir einerseits etwas zum nachdenken gibt ( aber nicht mit erhobenen Zeigefinger, was gut ist) auf der anderen Seite aber auch unendlich viel positive Energie vermittelt. Zielgruppe sind eigentlich alle, die Gefühle zulassen können und eine unverkitschte Geschichte zu einem aktuellen Thema, mit viel Humor geschrieben, mögen. Absolute Empfehlung!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Mutmach-Buch - von Anonym - 26.07.2019 zu Anika Decker „Wir von der anderen Seite“
Das in schwarz gehaltene, düster wirkende Cover mit dem stilisierten grün-blauen Eichhörnchen sollte auf gar keinen Fall vom Lesen des Buches abhalten, wozu ich fast schon versucht war. Es würde einem nämlich ein ganz, ganz wunderbarer Roman entgehen. In ihn fließt ein Stück eigene Lebensgeschichte der als Drehbuchautorin ("Keinohrhasen", "Zweiohrküken") bekannten Autorin Anika Decker. Ähnlich wie es ihr selbst ergangen ist, lässt sie ihre fiktive Berufskollegin, die 35jährige Rahel, ein Nierensteinproblem haben, das in der Folge zu einer Sepsis, multiplem Organversagen und künstlichem Koma führt. Rahel kämpft sich in einem langen Genesungsprozess zurück ins Leben. Als sei das noch nicht genug, sind krankheitsbedingt ihre gerade begonnene Karriere und ihre langjährige Beziehung zu ihrem Freund in Gefahr, dem das Zusammenhalten in den schlechten Tagen neben den guten schwer fällt. Hundertprozentige Unterstützung erhält sie auf ihrem schweren Weg stets von ihren Eltern und ihrem Bruder. Dieses sehr berührende Thema um Krankheit und Tod ist mit sehr viel Humor und Situationskomik dargestellt, ohne dass jedoch auf Teufel komm raus Lacher erzeugt werden. Daher zieht es einen beim Lesen auch überhaupt nicht runter, mit derartigen Tabuthemen konfrontiert zu werden. Die etwas schräge Protagonistin muss man einfach ins Herz schließen, und so fiebert man mit jeder anstehenden weiteren Untersuchung und Behandlung mit und wünscht ihr positive Befunde. Ein interessanter Schachzug ist auch, dass Rahels Erinnerungsvermögen an die ihrer akuten Erkrankung vorausgehende Zeit und die damit verbundenen Umstände lange Zeit nicht vorhanden ist und ihre Familie sich darüber ausschweigt. Was für ein Geheimnis hier verborgen liegt, kommt erst allmählich zutage. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass auch dem Eichhörnchen vom Buchcover in der Geschichte eine bestimmte, passende Bedeutung zukommen wird. Das Buch ist für mich ein absolutes Lese-Highlight.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wenn dir Eichhörnchen zuwinken - von S. L. - 21.07.2019 zu Anika Decker „Wir von der anderen Seite“
Du wachst auf. Siehst ein Gespenst. Und stellst fest, dass dieses Gespenst du selbst bist. Gespickt mit Schläuchen, klapperdürr, schwach. So ergeht es Rahel. Ein überlasteter Arzt hatte nicht erkannt, dass ein Nierenstein lebenswichtige Prozesse unterbrach, multiples Organversagen folgte. Rahel wurde ins Koma, aus dem sie fast nicht mehr erwachte, gelegt. Es folgt: eine langwierige Behandlung, in deren Verlauf das Essen eines Joghurts einen Riesenerfolg darstellt und höchsten Genuss bringt. Zäh, selbstironisch und mit klaren Worten beschreibt Anika Decker, wie mühsam der Weg von "der anderen Seite" zur Gesundung ist. Ärzte, die sich als Götter wähnen, Patienten unnötig Angst einjagen, sind nicht hilfreich. Aber es gibt sie auch, die kompetenten und einfühlsamen Ärzte sowie Krankenpfleger. Eine starke Stütze sind Bruder Juri, die extravagante Mutter und der besonnene Vater. Wunderbar, wie die Buchheldin den Anspruch vertritt, dass einmal nicht die Befindlichkeiten von Freunden, Vorgesetzten oder beliebigen anderen Menschen im Vordergrund stehen. Das braucht Kraft! Dieses Buch ist teilweise nur schwer zu ertragen, macht aber Mut und lässt eigene Verhaltensweisen überdenken.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll voller Humor und Energie - von moehawk - 14.07.2019 zu Anika Decker „Wir von der anderen Seite“
Rahel Wald erwacht im Krankenhaus. Sie denkt, sie hätte nur eine kleine unbedeutende Operation gehabt und erst nach und nach erfährt sie, dass sie zwei Monate im Koma liegt. Und sie muss erst begreifen, dass sie lange brauchen wird, um wieder vollständig ins normale Leben zurückzufinden. Dass es ein harter Kampf wird, bis sie sagen kann, ich bin wieder gesund und ich lebe das Leben, das ich mir wünsche. Obwohl es ja eigentlich eine eher traurige Situation ist, in die die Autorin den Leser mit der Heldin des Buches schmeißt, so merkt man von der ersten Seite an, dass der Humor und der Sarkasmus nicht zu kurz kommen. Selbst die schmerzlichsten und schwierigsten Erlebnisse von Rahel werden mit einem Augenzwinkern und manchmal mit trotzig-rotzigen Ton erzählt. Das macht die Besonderheit dieses Buches aus und es ist keineswegs so dramatisch und traurig, wie mancher befürchten möchte. Das Cover ist sehr ungewöhnlich - auch ein kleiner Hinweis für den Inhalt zwischen den Buchdeckeln. Ich könnte mir die Geschichte gut verfilmt vorstellen und habe Rahel bewundert für ihre Kraft und Lebensfreude, die immer präsent ist, auch in rabenschwarzen Stunden.
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