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Juni 53

Kriminalroman. Ein Fall für Max Heller.
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Produktdetails

Titel: Juni 53
Autor/en: Frank Goldammer

ISBN: 342326232X
EAN: 9783423262323
Kriminalroman. Ein Fall für Max Heller.
dtv Verlagsgesellschaft

23. Dezember 2019 - kartoniert - 361 Seiten

Der fünfte Fall für Max Heller

Sommer 1953. Der Alltag in der jungen DDR ist beschwerlich, die Unzufriedenheit der Bevölkerung wächst und die Zahl derer, die das Land verlassen, steigt unaufhörlich. Mit harter Hand setzt die SED-Regierung ihre Forderungen durch. Auch Max und Karin Heller erwägen die Flucht in den Westen. Als es am 17. Juni zu großräumigen Protestbewegungen kommt, wird Heller zu einem Dresdner Isolierungsbetrieb gerufen: Der Leiter wurde brutal mit Glaswolle erstickt. Ein Opfer der Aufständischen? Heller hat einen ganz anderen Verdacht und sucht in den Wirren des Volksaufstands einen unberechenbaren Mörder. Währenddessen drängt Karin zu Hause auf eine Entscheidung: gehen oder bleiben?
Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit >Der Angstmann<, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.
"Nur zehn Tage werden in 'Juni 53' beschrieben, genügend Stoff für fesselnde Lektüre."
Michael Ernst, Dresdner Neueste Nachrichten 22.02.2020
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fesselnd bis zur letzten Seite - von Bellis-Perennis - 26.01.2020 zu Frank Goldammer „Juni 53“
Der fünfte Fall für den unbeugsamen Kriminalbeamten Max Heller führt uns in den Juni 1953. Die Polizei und die Parteifunktionäre der SED sind in höchster Alarmbereitschaft: Die Arbeiter, die auf Grund von verfehlter Politik seit Monaten unter Lohnkürzungen, aber mit Erhöhung von Arbeitsnormen leiden, streiken. Sofort wird das sozialistischen Agitatoren aus dem Westen in die Schuhe geschoben, denn die gelten in der DDR als faschistisch. Das Ministerium für Staatssicherheit kocht auch noch sein eigenes Süppchen und macht Jagd auf echte oder vermeintliche Nazis sowie auf Menschen, die einfach unbequem sind - wie z.B. Max Heller. In diesem geschichtlich dramatischen Umfeld muss Max Heller, der sich nach wie vor um keinen Preis verbiegen lassen will, den Lynchmord an Martin Baumgart, dem Leiter des "Volkseigenen Betriebs VEB Rohrisolation", der in einen Silo gestoßen und mit Glaswolle erstickt worden ist, aufklären. Obwohl, so richtig aufklären soll er den Tod ja nicht, denn die Täter stehen ja bereits fest, wenn man den Obrigkeiten Glauben schenken soll. Heller kann es einfach nicht lassen und entdeckt einen geheimen Bericht, dass in dem Betrieb zahlreiche Arbeiter an schweren Atemwegserkrankungen litten bzw. leiden. Außerdem soll es auch eine Liste mit den Namen sowjetischer Zwangsarbeitern, die unter der NS-Zeit in diesem Betrieb Schwerstarbeit leisten und Misshandlungen erdulden mussten, geben. Doch bevor sich Heller diese Liste näher ansehen kann, ist sie verschwunden. Genauso verschwunden, wie zahlreiche Bürger der jungen DDR, die die Repressalien und die Ernährungskrise nicht mehr aushalten und in den Westen fliehen. Auch Heller und seine Frau Karin denken immer häufiger daran, zu ihrem Sohn Erwin in die BRD zu gehen, selbst um den Preis, den anderen Sohn Klaus, der ein glühender Patriot der DDR ist, nie wieder zu sehen ... Meine Meinung: Wie schon in den Vorgängerbänden wird die aktuelle politische Lage hinreichend genau geschildert. Max Heller wird auch diesmal auf der "Verliererseite" stehen, wenn es um den Zugang zu einer ordentlichen Wohnung, ein Auto oder einfach eine gesicherte Versorgung mit Lebensmitteln geht. Auch eine Beförderung wird ihm das DDR-Regime genauso verweigern wie die Nazis. Warum? Weil er sich nicht verbiegen lassen will. Er will sich keinem Regime andienen und die Gesetze in deren Sinne auslegen. Doch diesmal ist es fast soweit, dass er doch der SED beitritt. Frau Marquart, in deren Haus sie seit Kriegsende leben, gleitet immer mehr in die Demenz und kann nun nicht mehr alleine gelassen werden. Karin Heller, erhält kaum Unterstützung und deshalb müssen sie sich um einen Pflegeplatz, die ohne Parteizugehörigkeit aber nicht zu bekommen ist, bemühen. Außerdem fürchten sie, ihre Unterkunft zu verlieren. Zudem ist Anna, das Adoptivkind, in der Schule, Gemeinheiten ausgesetzt. Nach und nach reift auch in Max Heller, der einerseits zwischen der Liebe zu seiner Familie, einem freien Leben und Pflichtgefühl als Polizist aufgerieben wird, der Gedanke, die DDR zu verlassen. Wie wir es von Frank Goldammer gewöhnt sind, haben seine Figuren Ecken und Kanten. Der unversöhnlich Hass von Hellers Sohn Klaus auf den Westen, lassen ihn ähnlich verblendet sein, wie seinerzeit die Nazis. Gut ist auch Karins Verzweiflung und Überlastung mit der Pflege von Frau Marquat beschrieben. Der fiese Cliffhanger am Ende des Buches lassen auf einen weitern Fall für Max Heller hoffen (und gleichzeitig um ihn bangen). Fazit: Wieder ein toller Krimi, der uns einen Blick auf die junge DDR und ihre Bewohner werfen lässt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Aufstände und ein brutaler Mord in einer Isolationsfabrik - von claudi-1963 - 04.01.2020 zu Frank Goldammer „Juni 53“
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann W. von Goethe) Juni 1953: Bei einem Protest in einer Firma für Isolationen wird der Leiter Martin Baumgart brutal mit Glaswolle erstickt. Außerdem fehlt von Gerd Kruppa einem weiteren Mitarbeiter jede Spur. Heller und Oldenbusch ermitteln und bekommen zudem den Genossen Bech von der Stasi zur Seite gestellt, der besonders ein Auge auf Max gerichtet hat. Ist Baumgart gar ein Opfer der Protestbewegung oder steckt ein anderer Täter dahinter? Und nicht nur beim Aufbau der DDR geht alles sehr mühsam und langsam voran, sondern ebenso im Haushalt der Familie Heller. Frau Marquarts Demenz verschlimmert sich zusehends, dadurch gerät nicht nur Karin an ihre Grenzen. Währenddessen spitzen sich die Unruhen im Land zu, immer öfters kommt es zu Auseinandersetzungen, weil die Menschen unzufrieden sind. Doch die SED Regierung greift hart durch und so bleibt vielen nur entweder die Flucht aus dem Land oder zu schweigen. Darum denken Karin und Max immer öfters über eine Flucht in den Westen zu Sohn Erwin nach. --- Meine Meinung: Das gelungene Cover gibt Einblick auf eine unruhige Zeit beim Aufbau der damaligen DDR. Der Schreibstil ist flüssig, informativ und unterhaltsam, jedoch diesmal empfand ich es bisschen verworren, was den Plot anbelangt. Vielleicht liegt es daran, da ich mir bis dahin wenig Gedanken zu der DDR Vergangenheit gemacht habe. Dafür machte es das Geschehen umso spannender, weil ich den Täter bis zum Schluss nicht erahnen konnte. Über den damaligen Volksaufstand von 1953, bei dem viele unzufriedene Bürger der DDR auf die Straßen gingen und es zu einer extremen Fluchtwelle kam, wusste ich bis dahin recht wenig. Die Ignoranz der damaligen DDR Führung gegenüber der Arbeiterklasse, die zusehends unter der extremen Erhöhung der Arbeitsnormen, Armut und Hunger leidet, wird immer extremer. Schuld sind sicher die hohen Ausgaben für Reparationsleistungen und dem Aufrüsten des Militärs. Die zusätzlichen Enteignungen von Höfen, Firmen, anderem Eigentum und die Erhöhung der Abgaben setzt dem Volk außerdem zu. Kein Wunder also das es innerhalb der Bevölkerung zu Protesten kommt. Dadurch kommen viele Bürger in Haft, wo man nicht gerade zimperlich mit ihnen umgeht. Die meisten müssen brutale Folter über sich ergehen lassen, bei denen einige sogar sterben. In diesem Krimi wird wieder ein bedeutender Teil der ehemaligen DDR Geschichte aufgezeigt, den man sicher nicht vergessen sollte. Dass der sonst so ehrgeizige und neutrale Heller zusehends darunter leidet, dass er nicht der Partei zugehört, spürt man hier immer stärker. Ich bin gespannt, wie lange er das noch aushalten kann, ohne das es verheerende Konsequenzen für ihn oder seine Familie geben wird. Im Ansatz spürte ich es auch hier schon, was kommen könnte. Zum Glück hält Kollege Oldenbusch weiter zu Max und sie bleiben bisher noch immer ein gutes Team. Genosse Bech hingegen passt so gar nicht in dieses Team, seine Art wie er mit Heller und den Menschen umgeht gefällt mir überhaupt nicht. Besonders, weil man bei ihm nie weiß, wo man dran ist und was er als Nächstes plant. Hier spürt man sofort die extreme Präsenz der Stasi, die anscheinend überall ihre Augen und Ohren hat. Dadurch wird die Diskrepanz zwischen Max und Klaus ebenfalls immer extremer. Klaus, der durch seine Partei eine regelrechte Gehirnwäsche erhalten hat, ist ständig davon überzeugt, dass sie das richtige tun. Durch seine unfreundliche, bestimmende Art entfremdet er sich immer weiter von seiner Familie. Auch die Demenz von Frau Marquart wird hier gut dargestellt und berührt mich sehr, besonders weil sie für mich ein Teil der Familie Heller ist. Für mich war es diesmal eine etwas verwirrende Geschichte, die mich nicht ganz so überzeugen konnte wie die Bände zuvor. Trotzdem bleibt Frank Goldammer weiter ein bemerkenswerter Autor, dem ich gerne 4 1/2 von 5 Sterne gebe.
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