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Nebeljagd

Kriminalroman. Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
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Taschenbuch
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Produktdetails

Titel: Nebeljagd
Autor/en: Julia Hofelich

ISBN: 3404179110
EAN: 9783404179114
Kriminalroman.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
1. Aufl. 2019.
Lübbe

20. Dezember 2019 - kartoniert - 398 Seiten

In einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb wird die betagte Ines Schneider ermordet. Hauptverdächtiger: ihr Pflegesohn Jo Haug. Jo ist vorbestraft, außerdem geistern seit Jahren Gerüchte durchs Dorf, dass Haug auch seine vor 15 Jahren verschwundene Jugendfreundin Vanessa skrupellos und qualvoll getötet haben soll. Für die Dorfgemeinschaft steht fest: Nur er kann der Täter sein. Jos Verteidigerin Linn Geller hält jedoch nichts von solchen Vorurteilen und recherchiert unabhängig von der örtlichen Polizei. Ihre Ermittlungen rütteln an gefährlichen Geheimnissen, die die eingeschworene Dorfgemeinschaft lieber auf ewig in Schweigen gehüllt hätte ...


Julia Hofelich studierte zunächst Germanistik und Komparatistik, bevor sie zu Jura wechselte. Nach ihrem Referendariat arbeitete sie als Rechtsanwältin und absolvierte ein Fernstudium zur Drehbuchautorin. Für ihre Kurzgeschichte Opfer wurde sie für den renommierten Glauser nominiert. Julia Hofelich ist verheiratet und hat zwei Kinder.


"Bestialisch gut." Katia Baierlein, Cosmopolitan "Julia Hofelich erzählt eine ungemein spannende, dramaturgisch geschickt entwickelte und vieldimensionale Geschichte." Volker Albers, Hamburger Abendblatt "Die Autorin beherrscht die Kunst, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu "fesseln". [...] Grauenvolle Morde, eine kühne Anwältin, Spannung von der ersten bis zur letzten Zeile." geek-whisper.de, 04.2020
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fesselnder Anwaltskrimi - von Minijane - 17.05.2020 zu Julia Hofelich „Nebeljagd“
m 2. Fall der sympathischen Anwältin Linn Geller , die mit ihrem Kollegen Götz Nowak eine Kanzlei in Stuttgart betreibt, geht es um einen Mordfall, beim dem nicht nur für die Staatsanwaltschaft von vorneherein kein Zweifel an der Schuld des Verdächtigen Jo Haug besteht. Mit einem mulmigen Gefühl und ihrer festen Überzeugung, dass Jeder vor dem Gesetz als unschuldig zu gelten hat, bis man ihm eine Schuld nachgewiesen hat, übernimmt Linn das Mandat. In dem kleinen Dorf Ochsenwang wurde die betagte Ines Schneider ermordet aufgefunden und ihr vorbestrafter Pflegesohn fast unmittelbar nach der Tat als Hauptverdächtiger in Untersuchungshaft genommen. Auch bei einem nie aufgeklärten Mordfall vor 20 Jahren an seiner Freundin Vanessa Beckmann ist nahezu das gesamte Dorf davon überzeugt, dass Jo für den Tod dieses Mädchens verantwortlich ist. Gewissenhaft geht die Anwältin alle vorliegenden Beweise durch und deckt auch Fehler bei der Beweisaufnahme auf, die dazu führen, dass der Angeklagte auf freien Fuß gesetzt werden muss. Jetzt schlägt ihr der Hass der Dorfgemeinschaft entgegen und Linn gerät selbst in Gefahr. Sehr schön beschreibt die Autorin immer wieder den inneren Konflikt der Anwältin, die nicht weiß, ob sie ihren Instinkten noch trauen kann, ob ihr Mandant wirklich unschuldig ist oder vielleicht doch nur ein guter Schauspieler. Der Beschuldigte Johann Haug hatte einen denkbar schlechten Start ins Leben. Aufgewachsen in sehr schwierigen Verhältnissen, kommt er in die Pflegefamilie Schneider, als sein Vater für den Mord an seiner leiblichen Mutter ins Gefängnis kommt. Schon als Kind wird er gemoppt und zum Außenseiter. Man dichtet ihm ein Mördergen an, und gegen den Hass und die Ablehnung, die ihm auch in seiner Pflegefamilie entgegenschlägt, kann er sich kaum wehren. Hat diese furchtbare Hexenjagd jetzt dazu geführt, dass er zum Mörder geworden ist, genau wie es Alle von ihm erwartet haben ? Es war ein spannendes Wechselbad der Gefühle, dass mich als Leser permanent mitzweifeln ließ. Das Ende war dann eine absolute Überraschung aber sehr logisch und es blieben keine Fragen offen. Der flüssige Schreibstil von Julia Hofelich erzeugt Spannung ganz ohne Perspektivwechsel und hat mir sehr gefallen. Auch die private Ebene zwischen den beiden Kanzleipartnern ist nicht ganz unkompliziert und kommt zur Sprache. Es ist das 1.Buch, dass ich von Julia Hofelich gelesen habe, und ich finde es sehr gelungen. Sehr gerne vergebe ich begeisterte 5 Sterne und habe mir Band 1 der Krimireihe schon bestellt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schuldig oder nicht? - von leseratte1310 - 05.04.2020 zu Julia Hofelich „Nebeljagd“
In dem kleinen Dorf Ochsenwang auf der schwäbischen Alb wird die betagte Ines Schneider ermordet. Schnell gibt es auch einen Verdächtigen. Es handelt sich um Ihren Pflegesohn Jo Haug, die beiden hatten kein gutes Verhältnis. Außerdem ist Jo vorbestraft und es geht das Gerücht um, dass er seine frühere Freundin vor Jahren grausam ermordet hat, was nie bewiesen werden konnte. Linn Geller übernimmt die Verteidigung von Jo Haug und geht unvoreingenommen an die Sache heran. Sie will herausfinden, was wirklich geschehen ist und das kommt bei der eingeschworenen Dorfgemeinschaft gar nicht gut an. Die hat ihre Meinung und will davon natürlich nicht abrücken. Dies ist der zweite Band um die Strafverteidigerin Linn Geller, den Vorgängerband "Totwasser" habe ich noch nicht gelesen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die dörfliche Atmosphäre ist dicht und gut dargestellt. Es ist ein spannender Krimi, der mich von Anfang an gepackt hat. Im Laufe der Zeit gab es so viele unterschiedliche Hinweise, dass ich bis zum Schluss nicht so recht wusste, wem ich überhaupt trauen konnte. Linn Geller ist eine sympathische Frau und eine gute Anwältin, die sich nicht voreilig eine Meinung bildet. Sie ist beharrlich versucht die Wahrheit herauszufinden. Dabei stößt sie auf viele vorgefasste Meinungen und Geheimnisse, die man lieber unter der Decke halten möchte. Unterstützt wird sie von ihrem Freund und Kollege Götz Nowak. Die Spannung steigt immer mehr und das Ende ist schlüssig. Mich hat dieser spannende Krimi gut unterhalten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend und clever durchdacht - von hundeliebhaberin - 02.01.2020 zu Julia Hofelich „Nebeljagd“
In Ochsenwang, ein Dorf auf der Schwäbischen Alb, wird die Leiche der ermordeten Ines Schneider aufgefunden. Sofort wird Jo Haug, ihr Pflegesohn, verdächtigt, zu dem die mittlerweile alte Frau kein sonderlich gutes Verhältnis hatte. Schließlich ist er vorbestraft, im Dorf nicht beliebt und hat Gerüchten zufolge als Jugendlicher seine Freundin Vanessa Beckmann auf brutale Weise ermordet. Rechtsanwältin Linn Geller nimmt den Fall an und zweifelt an Haugs Unschuld, weil alle Fakten gegen ihn sprechen. Dennoch hält sie an der Unschuldsvermutung fest, ermittelt auf eigene Faust, geht jedem Hinweis nach und entdeckt bald, dass der Fall Jo Haug viel komplexer ist, als sie zu Beginn dachte. Julia Hofelich konnte mich bereits auf den ersten Seiten mit ihrem Schreibstil für sich gewinnen. Sie hat eine ruhige Art zu schreiben, die Verhältnisse und die Atmophäre in dem Ort werden anschaulich dargestellt und sowohl Linn Geller als auch Jo Haug, Götz und Faber sind gut ausgearbeitete Figuren. Die Bezeichnung Kriminalroman ist hier sehr treffend: Durch die privaten Beziehungen, Probleme und Geschehnisse lassen sich einige Passagen wie in einem Roman lesen, andere wiederum sind spannend und lassen die Leser_innen mitfiebern. Die einzelnen Erkenntnisse, Entwicklungen und vor allem die Wendungen sind sehr gut durchdacht. Die Personen handeln realistisch und nachvollziehbar, Linn Geller wirkt sehr professionell und kommt im richtigen Tempo der Auflösung des Falls auf die Spur. Obwohl ich den ersten Band (noch) nicht gelesen habe, hatte ich keinerlei Verständnisschwierigkeiten. Nebeljagd ist ein spannender Krimi, der durch einen angenehmen Schreibstil, intelligente Wendungen und Überraschungseffekte überzeugt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Anwältin Linn Geller wieder unübertrefflich - von Katzenmicha - 28.12.2019 zu Julia Hofelich „Nebeljagd“
Die Stuttgarter Anwältin Linn Geller soll als Pflichtverteiligerin Jo Haug vertrehten.Ihm wird vorgeworfen seine ehemalige Pflegemutter mit einer Überdosis Insulin getötet zu haben.In seinem Heimatort Ochsenwang,gilt seine Familie schon immer als der Ort von Mördern.Dazu kommt das vor vielen Jahren schon einmal ein Mord geschah-der nie aufgeklärt wurde.Linns Mandant beteuerte trotz schwer wiegender Beweise- auch damals das er es nicht war.Durch Linns Rechere wird auch dieser Fall neu aufgerollt.Dabei kommen Dinge der Dorfbewohner ans Tageslicht-die Vanessas Fall in ein anderes Licht setzten.Es beginnt eine Hexenjagd auf Linn und ihren Kanzleiparner Götz-die einen erschauern ließen. Die Autorin Juia Hofelich läst den Leser immer wieder daran zweifeln ob Jo Haug unschuldig oder doch schuldig ist.Da er nie richtig zu seinen Gefühlen steht,man zweifelt an seiner Unschuld-wie an seiner Schuld.Bis zum Schluß ist man als Leser hin und her gerissen.Selbst was am Schluß rauskommt ,davon ist man überrascht! Auch dieses Buch war wieder sehr spannend -wie schon das Buch davor.Die Autorin hat einen super Schreibstil,Spannung vom Anfang bis zum Ende.Auch überzeugt sie mit ihrem sprachlichem Ausdruck und die Atmosphäre dem Leser rüberzubringen.Volle 5 Sterne bekommt der Krimi von mir und hoffendlich auf einen nächsten Band von Linn Geller und ihrem Kollegen Götz.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wieder grandios! Der zweite Teil der Reihe um die Anwältin Linn Geller - von Petra Sch. - 27.12.2019 zu Julia Hofelich „Nebeljagd“
Kurz zum Inhalt: Kurz vor Weihnachten wird Jo Johannes Haug, der erwachsene Pflegesohn von Ines Schneider beschuldigt, seine Pflegemutter getötet zu haben. Für alle aus dem kleinen Dorf in der Schwäbischen Alb ist er eindeutig der Täter, denn er trägt ein Gewalttäter-Gen in sich , und außerdem hat er angeblich vor 20 Jahren seine Jungendfreundin Vanessa grausam getötet und ausgeweidet. Nur konnte man ihm die Tat damals nicht nachweisen. Als dann auch noch plötzlich der Hammer auftaucht, mit dem Jo Vanessa vor vielen Jahren erschlagen haben soll, werden die Ermittlungen in dem alten Fall wieder aufgenommen. Jos Pflichtverteidigerin Linn Geller hält allerdings nichts von diesen Vorurteilen und geht jeden Hinweisen akribisch nach - doch das gefällt der Dorfgemeinschaft überhaupt nicht und sie kommt dabei gefährlichen Geheimnissen auf die Spur... Meine Meinung: Nebeljagd ist der zweite Teil um die Stuttgarter Rechtsanwältin Linn Geller und ihrem Kanzleipartner Götz Nowak. Der Fall ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Alle Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, mit eigenen Charakterzügen und Ecken und Kanten. Linn ist eine äußerst sympathische und authentische Frau, in die man sich hineinversetzen kann. Auch ihr innerer Zwist ist gut dargestellt - einerseits möchte sie den Wünschen ihres Mandanten nachkommen, immerhin hat juristisch jeder Mensch das Recht auf bestmögliche Verteidigung, andererseits ist sie von den Taten abgeschreckt und glaubt immer wieder aufgrund der Beweise und Haugs Verhalten, dass dieser der Täter ist. Natürlich will sie nicht dazu beitragen, dass ein Täter freikommt und möglicherweise wieder mordet. Deshalb ermittelt sie mit einer Vehemenz und verbeißt sich in den Fall. Die Geschichte hat eine tolle Dynamik; die Szenen sind spannend, man kann toll mit Linn mitermitteln (und rätseln) aufgrund der vielen vorkommenden (tatverdächtigen) Personen; und immer wieder tauchen neue Spuren auf, die Zweifel an Haugs Schuld oder Unschuld aufkommen lassen. Auch der Zusammenhalt der eingeschworenen kleinen Dorfgemeinschaft und die Hexenjagd auf einen ungeliebten Mitbewohner lassen einen den Kopf schütteln - ein ehemaliger Polizist, die Jäger aus dem Dorf... Doch so ist es wohl tatsächlich in kleinen abgelegenen Ortschaften. Somit ist die Story authentisch, realitätsnah und lebendig. Auch die (private) Entwicklung der Beziehung zwischen Linn und Götz bzw. Linns Bekanntschaft aus dem ersten Teil, Marc Harris aus England, hat mich überrascht und hat mir gefallen - ebenso wie die Auflösung um den Täter am Mord von Ines und Vanessa. Ich bin wieder (fast) genauso begeistert wie vom ersten Band Totwasser , denn Julia Hofelich schafft es wie kaum ein/e andere/r Autor/in, die Figuren lebendig werden zu lassen bzw. Figuren zu erschaffen, die polarisieren. Und was mir besonders gut gefällt und ich erst selten erlebt habe: wie lebensecht und glaubhaft nicht nur die Personen, sondern v.a. auch die Fälle sind! Direkt aus dem Leben gegriffen mit echten Gefühlen und nachvollziehbaren Taten und Handlungen (und nicht irgendein abstruses Konstrukt für die Motive des Täters...). Fazit: Gelungener und spannender zweiter Teil um die Rechtsanwältin Linn Geller. Der erste Band hat mir jedoch um einen Ticken besser gefallen, daher vergebe ich diesmal nur 4,5 Sterne ;)
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wahrheitssuche im Nebel von Hass und Vorurteilen - von Siglinde Haas - 25.12.2019 zu Julia Hofelich „Nebeljagd“
Linn Geller betreibt zusammen mit ihrem Kollegen Götz eine Rechtsanwaltskanzlei in Stuttgart. Unverhofft wird sie als Pflichtverteidigerin bestellt. Sie soll Jo Haug vertreten, dem vorgeworfen wird, seine Pflegemutter Ines Schneider in dem kleinen Dorf Ochsenwang auf der Schwäbischen Alb ermordet zu haben. Zudem wirft im die Staatsanwaltschaft den Mord an einem jungen Mädchen vor, den er vor vielen Jahren begangen haben soll. Von Anfang an stößt Linn auf eine Mauer des Hasses und der Vorurteile. Alle ,einschließlich des Staatsanwaltes, sind von Jos Schuld überzeugt. Auch Linn hat ihre Zweifel an der Unschuld ihres Mandanten, stellt diese aber hintenan, denn sie ist von dem Grundsatz überzeugt, dass jeder Anspruch auf ein ordentliches Gerichtsverfahren hat. Mit dieser Haltung zieht sie sich den Hass und die Ablehnung der Dorfgemeinschaft zu und gerät nicht nur einmal in gefährliche Situationen.. Meiner Meinung nach gehört das Buch mit dem Warnhinweis Vorsicht Suchtgefahr versehen. Linn und Götz sind beide sehr sympathisch und ergänzen sich perfekt bei der Arbeit. Die beiden sind die positiven Leuchttürme in einem Meer von Intrigen, Verdächtigungen und Halbwahrheiten. Ständig musste ich meine Einschätzungen gegenüber dem Verdächtigen und den anderen Beteiligten ändern. Vermeintliche Tatsachen neu bewerten. Selbst als der Fall geklärt ist, gibt es auf den letzten Seiten nochmals eine überraschende Wendung. Die Spannung wird dadurch ständig hochgehalten . Ein weitere, nicht unerheblicher Pluspunkt ist für mich der sprachliche Ausdruck. So gelingt es der Autorin mit wenigen Sätzen eine Atmosphäre der Angst und Bilder des Schreckens zu erschaffen. Der Krimi bekommt von mir 5 Sterne für seinen tollen Schreibstil, den hohen Spannungsfaktor und eine überzeugende Geschichte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine eingeschworene, verschwiegene Dorfgemeinschaft - von claudi-1963 - 25.12.2019 zu Julia Hofelich „Nebeljagd“
Zu frühe Urteile sind Vorurteile, aus denen der Irrtum emporsteigt wie der Nebel aus dem Meere. (Johann Heinrich Pestalozzi) In Ochsenwang einem Dorf auf der Schwäbischen Alb wird die in die Jahre gekommene Ines Schneider ermordet. Der vorbestrafte Pflegesohn Johann Haug wird vom ganzen Dorf verdächtigt, sie getötet zu haben. Den alle scheinen ihn nicht nur am Tod seiner Pflegemutter schuldig zu sehen, sondern ebenfalls für den Tod seiner vor über 20 Jahren getöteten Freundin Vanessa Beckmann. Als sie dann in seiner Wohnung Beweise für Ines Schneiders Tod finden steht, fest nur er kann es gewesen sein. Für seine Anwältin Dr. Linn Geller scheinen diese Vorteile erst einmal nicht zu gelten, doch je länger sie in dem Fall nachforscht, desto verunsicherter wird selbst sie, dass Johann schuldig sein könnte. Linn lässt jedoch nichts unversucht, um weiter in Johanns Vergangenheit zu graben und wird dadurch immer öfter zur Zielscheibe der Dorfgemeinschaft. Doch die eingeschworene Gemeinschaft bleibt weiter verschwiegen und so begibt sich Linn ein weiteres Mal in große Gefahr, um ihrem Mandanten zu helfen. --- Meine Meinung: Das Cover mit dem einsamen Haus passt sehr gut zum Inhalt dieses Buches. Bisher kannte ich die Autorin noch nicht und war durch den Klappentext schon sehr neugierig auf diesen Kriminalfall. Der Schreibstil ist flüssig, unterhaltsam, sehr spannend, wundervoll bildhaft beschrieben und in mehrere kürzere Kapitel eingeteilt. Für mich war es neu eine Anwältin als Ermittlerin zu erleben, jedoch dadurch das Julia Hofelich selbst Juristin ist, kann sie Linn Geller sehr gut darstellen. Man spürt sofort das die Autorin sich sehr gut in diesem Metier auskennt und viel juristische Grundlagen hat, ohne das sie kompliziert dargestellt werden. Da ich die Schwäbische Alb gut kenne, konnte ich mir die eingeschworene Dorfgemeinschaft sehr gut vorstellen. Wobei man sicher solche kleineren, verschworenen Dörfer überall finden kann. Im Plot geht es um einen Mord an der Pflegemutter, die ihren Sohn Johann schon als Kind gehasst und drangsaliert hat, da er aus einem schwierigen Elternhaus kam. Von daher ist man als Leser immer wieder hin- und hergerissen, ob Johann nun schuldig ist oder nicht. Zudem geht es um den Tod von Vanessa, die man vor über 20 Jahren brutal erschlagen und ausgeweidet hat. Da man zudem erdrückende Beweise in Johanns Haus gefunden hat, liegt die Schuld schwer auf ihm, obwohl er vehement beteuert unschuldig zu sein. Als Linn feststellt, dass die Staatsanwaltschaft relevanten Beweise zurückhält, kann sie erst einmal Johann aus dem Gefängnis holen. Doch immer noch scheinen alle von seiner Schuld überzeugt zu sein. Obwohl es in Ochsenwang durchaus noch andere Tatverdächtige gibt, die nicht nur für den Tod von Ines, sondern auch für Vanessa verantwortlich sein könnten. Ich muss sagen die Autorin weiß, wie man uns Leser packen kann, in dem man den Spannungsbogen kontinuierlich hochhält. Zwar gab es zwischen den einzelnen Passagen, immer wieder ruhigere Momente zum Verschnaufen, doch dann kamen wieder Überraschungsmomente, bei denen ich förmlich mit Linn mitgefiebert habe. Dass man für einen Krimi nicht unbedingt einen Ermittler der Kripo braucht, um spannend zu sein, erlebe ich hier in diesem Buch. Trotz ihres Handicaps dem kaputten Bein, scheint Linn eine ausgesprochen engagierte, sympathische Anwältin zu sein. Sie scheut sich selbst nicht davor vor Ort zu ermitteln und sogar trotz ihrer Ängste sich in Gefahr zu begeben. Mit ihrem netten Kollegen Götz betreibt sie eine Kanzlei. Leider wird ihre Freundschaft ein wenig auf die Probe gestellt, da Götz mehr für Linn empfindet, sie jedoch nicht für ihn. Linns Faible für den englischen Polizisten Harris scheint hingegen ebenfalls Risse zu bekommen. Für mich war dies jedenfalls ein wirklich gelungener Krimi, der sich zu lesen lohnt und der von mir 5 von 5 Sterne bekommt.
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