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Ozelot und Friesennerz

Roman einer Sylter Kindheit.
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Produktdetails

Titel: Ozelot und Friesennerz
Autor/en: Susanne Matthiessen

ISBN: 3550200641
EAN: 9783550200649
Roman einer Sylter Kindheit.
10. Auflage.
Ullstein Verlag GmbH

15. Juni 2020 - gebunden - 256 Seiten

Eine ganz normal verrückte Kindheit auf Sylt

Sonne, Freiheit, Champagner: In den Siebzigerjahren lassen Stars, Politiker und Industriegrößen des Wirtschaftswunderlands, aber auch viele andere Inselurlauber, den Alltag am Strand hinter sich - und findige Sylter Unternehmer legen den Grundstein zu sagenhaftem Reichtum.
Für Susanne Matthiessen ist das Sylt ihrer Kindheit ein faszinierender, aber auch gefährlicher Abenteuerspielplatz, bevölkert von außergewöhnlichen Menschen, in vielem typisch für diese Zeit. Von all diesen Begegnungen, aber auch dem schmerzhaften Verlust der Heimat erzählt die Autorin mit großer Leichtigkeit, scharfem Blick und Humor.

»Ein spannendes Buch ohne die üblichen Inselklischees und eine große Liebeserklärung an Sylt.«
ZDF-Morgenmagazin
Susanne Matthiessen, Jahrgang 1963, ist gebürtige Sylterin. Als Journalistin verarbeitet sie gesellschaftspolitische Entwicklungen zu Programmideen für Radio, Fernsehen und Internet. Sie hat unter anderem als Redaktionsleiterin der TV-Magazine "Dunja Hayali" (ZDF), "Gabi Bauer" (ARD) und "Sabine Christiansen" (ARD) gearbeitet und hatte Programmverantwortung bei Inforadio Berlin, der Deutschen Presse-Agentur audio & video, Radio Schleswig-Holstein und BB Radio Brandenburg. Sie ist seit 25 Jahren Dozentin an der Akademie für Publizistik in Hamburg und war 15 Jahre lang Kolumnenschreiberin für die "Sylter Rundschau". Susanne Matthiessen lebt gern in Berlin, lebt aber nur am Meer richtig auf.
»Es ist nicht zuletzt der Tonfall der Autorin,der ihren Roman lesenswert macht, für Sylt-Freunde und -Feinde gleichermaßen. Ihr Stil ist nüchtern und präzise, schmucklos und direkt,
manchmal norddeutsch schnodderig. Wohl gerade deshalb entfaltet ihre Klage eine solche Wucht.« Weser Kurier

»Klug geschrieben, voller Leichtigkeit, mit scharfem Blick und Humor.« Inga Griese, Welt am Sonntag

»Überhaupt ist das ganze Buch angefüllt mit großen Gefühlen; (...) Matthiessens burschikoser Ton, ihre trockene Art, die Dinge zu betrachten, bilden dazu ein gutes Gegengewicht. « Claudia Voigt, Spiegel

»Ein interessantes, witziges und bemerkenswertes Buch, das einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen von Deutschlands beliebtester Ferieninsel gibt.« Sylt life

»Wie Susanne Matthiessen hier Dramatik des Geschehens und Finessen der Kürschnerei
literarisch verwebt, ist ein absoluter Höhepunkt des Buches.« Thomas Klingebiel, Neue Westfälische

»Das macht Matthiessens BUch so lesenwert: Es zeigt die Anfänge des Sylt-Luxus parallel zu seinen heutigen Exzessen - und zeigt, was für ein Bastard herauskommt, wenn Tourismus und Kapitalismus miteinander ins Bett gehen.« Wolfgang Pichler, General-Anzeiger
Kundenbewertungen zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zu pelzig - von aebbies.buechertruhe - 13.09.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Susanne Matthiessen hat mit "Ozelot und Friesennerz" einen Roman über ihre Sylter Kindheit in den 1970er Jahren verfasst. Sie schreibt über lustige, aber auch bedenkliche Geschehnisse mit ihrer besten Freundin. Man kann hier oft über die gemeinsamen Streiche lachen. In diesem Roman spiegelt sie den Wandel dieser Insel zur Ferienidylle der Superreichen. Ihre Erlebnisse mit der Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung beschreibt sie auf lockere Art. Man begegnet hier dem letzten Sohn der Familie Krupp ebenso wie Gunter Sachs. Diese prominenten Menschen werden hier auf unterhaltsame Art vorgestellt. Man lernt sie so kennen, wie sie wirklich waren - jenseits der Presse. Denn die Autorin hat sie alle persönlich kennengelernt. Ihre Erlebnisse stellen den Mensch in den Vordergrund - nicht das Presseobjekt. Susanne Matthiessen schreibt über die Prominenz mit Respekt. Bis auf eine Person: Brigitte Bardot. Diese war für ihre Familie ein Feindbild - denn sie setzte sich damals als erste Person für den Tierschutz und gegen Pelze ein. Dabei hat sie nicht ein "traditionelles Handwerk" zerstört - nein, sie hat Millionen Tieren das Leben gerettet. Dafür verdient sie Achtung. Da Familie Matthiessen Eigentümer des bekanntesten Pelzgeschäftes auf Sylt und als Kürschner ihr Geld verdienten, sahen sie es anders. Bei Susanne Matthiessen hat man hier das Gefühl, sie sieht es noch heute anders. Und dies stört mich gewaltig. Ich hatte ein Buch mit Kindheitserlebnissen erwartet. Aber über die Hälfte des Buches ist Werbung für Pelze. Diese werden als "Kunstwerke" oder "traditionelle Kleidung, da schon von Steinzeitmenschen getragen" bezeichnet. Es wird ausführlich darauf eingegangen, wie schwer es ist aus x Tieren die richtigen Felle auszusuchen, damit der Mantel von der Farbe schön gleichmäßig aussähe. Oder wie schön Ozelot zu verarbeiten ist.. Diese Glorifizierung der Kürschnerei gehört nicht in die heutige Zeit. Frau Matthiessen hätte erwähnen können, was ihre Eltern beruflich taten - aber das hätte reichen müssen. Den Platz für diese Lobhudelei hätte sie sich sparen können und diese Seiten mit mehr Erlebnissen mit Freundin, Gästen und Prominenz füllen können. Kurz gesagt: Mehr Friesennerz und weniger Ozelot wäre wünschenswert gewesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wie aus dem Leben gegriffen - von Monika Herzog - 12.08.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Inhalt: Susanne Matthiessen erzählt Geschichten aus ihrer Kindheit auf der Insel Sylt, dort ist sie aufgewachsen. Die Urlauber machen sich keinen Kopf darum, wie viel Entbehrung die Urlaubszeit für die Insulaner bedeutet. Da werden die Schlafzimmer der Kinder geräumt und die Einheimischen leben dann auf engstem Raum. Es wird alles getan, damit sich die Besucher wohl fühlen. Denn für die Urlauber leben die Sylter nun mal. Familie Matthiessen betreibt das hiesige Pelzgeschäft und die Autorin weiß davon so allerlei zu erzählen. Ihre Eltern haben auch die Kinder mit einbezogen. Ohne ein Wort zu sagen, wussten diese sofort, was zu tun ist. "Darf es noch ein Glas Champagner sein, der Herr?" Zur erlesenen Kundschaft zählten seinerzeit Arndt von Bohlen & Halbach, Ivan Rebroff und das "Who is who" aus Politik, Wirtschaft und Film und Fernsehen. Aber heute hat sich viel verändert, wer es sich leisten kann, hat auf Sylt ein Ferienhaus. Aber wo bleiben da die Einheimischen? Meine Meinung: Obwohl ich noch nie auf der Insel Sylt war, habe ich mich durch die lebhaften und authentischen Erzählungen von Susanne Matthiessen sofort heimisch gefühlt. Da ich in den sechziger Jahren aufgewachsen bin, habe ich eine lebhafte Vorstellung davon, wie die Autorin sich damals gefühlt haben muss. Sie hat so einen erfrischenden Schreibstil, der mich oft wissend schmunzeln ließ Ich liebe dieses Buch und wünsche mir mehr von der Sylterin zu lesen. Fazit: Wer Geschichten aus dem Leben mag, der sollte Ozelot und Friesennerz unbedingt lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Autorenportrait: Susanne Matthiessen, Jahrgang 1963, ist gebürtige Sylterin. Als Journalistin verarbeitet sie gesellschaftspolitische Entwicklungen zu Programmideen für Radio, Fernsehen und Internet. Sie hat unter anderem als Redaktionsleiterin der TV-Magazine Dunja Hayali (ZDF), Gabi Bauer (ARD) und Sabine Christiansen (ARD) gearbeitet. (Quelle: www.amazon.de)
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Unterhaltsame Zeitreise ins Sylt der Wilden Siebziger - von bookloving - 02.08.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
In ihrem sehr unterhaltsamen Roman "Ozelot und Friesennerz" widmet sich die deutsche Journalistin und Schriftstellerin Susanne Matthiessen den Erinnerungen an ihre bewegte Kindheit und Jugend auf Deutschlands beliebtester Ferieninsel Sylt. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht, humorvoll und lebendig, so dass man sich mühelos auf diese Zeitreise der ganz besonderen Art nach Sylt begibt. In acht Kapiteln gewährt sie uns aufschlussreiche Einblicke in nachhaltig prägende Erlebnisse und teilweise sehr witzige Anekdoten aus ihrer außergewöhnlichen Sylter Kindheit während der wilden Siebziger Jahre. Auch wenn die geschilderten Episoden für Außenstehende bisweilen alles andere als "normal" sondern eher verrückt und skurril wirken, basieren sie dennoch allesamt auf wahren Begebenheiten und waren teilweise für die damaligen Sylter Verhältnisse sehr charakteristisch. Teils humorvoll und teils sehr nachdenklich stimmend ist der facettenreiche Blick hinter die Kulissen, der auch sehr anschaulich die Schattenseiten der unter den Insulanern um sich greifenden Goldgräberstimmung und die Kehrseite des Wohlstands aufzeigt. Alljährlich im Sommer verwandelte sich die beschauliche Inselwelt unter dem gigantischen Ansturm der erholungssuchenden und vergnügungssüchtigen Touristen zum Nabel der Welt und das Leben der Sylter wurde ausnahmslos auf den Tourismus ausgerichtet. Sehr authentisch und anschaulich bringt die Autorin uns das besondere Flair dieser Insel, das Alltagsleben auf Sylt während der 1970er Jahren und die einzigartige damalige Atmosphäre näher. Gekonnt zeichnet Susanne Matthiessen das schillernde Portrait einer Insel, die für viele als der Sehnsuchtsort schlechthin galt - ein idyllisches Natur- und Ferienparadies an der Nordsee, ein angesagter Treff für die Haute-Volée, Stars und Sternchen, Politiker sowie den dekadenten Jetset aber auch florierende Hochburg für geschäftstüchtige Investoren. In den unabhängig voneinander zu lesenden Geschichten kommt auch immer wieder das renomierte elterliche Pelzgeschäft in Westerland mit ihrem Vater Peida als leidenschaftlichem Kürschner, ihrer Mutter Telse als geniales Verkaufsgenie und Oma Ally als sich in alles einmischende Seniorchefin vor, weshalb jedes Kapitel schon im Titel Bezug auf eine besondere Pelzart nimmt, um die sich die geschilderten Ereignisse ranken. In den Geschichten begegnet uns ein Panoptikum bemerkenswerter Menschen - neben vielen Prominenten lernen wir auch Sylter Unikate, zahlreiche Weggefährten der Autorin und natürlich auch ihre Familie und Verwandten kennen. So erzählt die Autorin nicht nur eine sehr persönliche Geschichte, sondern lässt uns auch teilhaben an der wundervollen Illusion von grenzenlosem Reichtum und legendärem Wirtschaftswunder, die schließlich in dem gnadenlosen Ausverkauf und den schrittweisen, sehr schmerzlichen Verlust der geliebten Heimat mündete. Ausgesprochen gut haben mir auch Prolog und Epilog gefallen, die als eine Art Rahmen fungieren, zwischen den ihre unterhaltsamen Sylter-Geschichten eingebettet sind und dem Ganzen noch eine besondere Note verleihen. Hierin wirft die Autorin einen aktuellen und sehr kritischen Blick auf die (Fehl-)Entwicklungen auf ihrer geliebten Insel, übt Kritik an der gegenwärtigen Sylter Lokalpolitik und führt uns den überaus schmerzhaften Verlust ihrer Heimat vor Augen. FAZIT Eine gelungene Zusammenstellung von höchst unterhaltsamen, aber auch sehr nachdenklich stimmenden Geschichten über eine "ganz normal verrückte" Kindheit in den Siebzigern auf der Insel Sylt! Humorvoll, kurzweilig, authentisch, mit einem faszinierend scharfsichtigen Blick hinter die Kulissen! Eine sehr lesenswerte Geschichtsstunde und aufschlussreiche Zeitreise!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Unterhaltungsliteratur mit gesellschaftspolitischem Hintergrund - von Jonas1704 Stergios Mavridis - 25.07.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Susanne Matthiessen ist mit diesem Debütroman ein wunderbares Buch gelungen, das die Zeiten deutscher Geschichte in den 50er - 70er Jahren auf Sylt beschreibt. Man merkt direkt, dass die Autorin aus ihrem Heimatort erzählt, aus ihrer Kinderzeit auf Sylt und der ganzen tragisch-komischen Situation der damaligen Jahre. Die Autorin gibt zudem tiefe Einblicke in ihr Familienleben und im Wandel der Zeit durch den großen Boom, den Sylt damals kennenlernte als der Tourismus die Insel heimsuchte und die Prominenz dort große Geldmengen ausgab. Der Wirtschaftsaufschwung in den 60er Jahren änderte auch die Familienkonstellationen, die Kinderzimmer wurden in Ferienzimmer umgewandelt und alles wurde nach den Geldeinahmen an zweiter Stelle platziert. Doch dieser ganze Boom hatte auch seine negativen Auswirkungen und in Kürze konnte sich kein Einheimischer mehr auf Sylt etwas leisten, da alles in schwindelerregende Preise anstieg. Dies alles beschreibt die Autorin sehr lebendig und humorvoll mit einer nostalgischen Ader. Lesenswerte Unterhaltungsliteratur mit gesellschaftspolitischem Hintergrund vom Feinsten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die beliebte Ferieninsel Sylt in den 70er Jahren - von Marianne - 07.07.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Susanne Matthiessen ist eine der wenigen Einheimischen der traumhaften Insel Sylt. Sie beobachtet die Veränderungen, die der Fremdenverkehr mit sich bringt, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits leben die meisten Inselbewohner von den Fremden, andererseits fühlen sie sich oft übergangen. "Wir als Bevölkerung sind für Investoren nur die üblichen ¿inseltypischen Probleme`. Können das nur noch absegnen, weil große Projekte auf dem Festland entschieden werden. Wir werden nur noch als folkloristische Kulisse gebraucht " In diesem Buch beschreibt sie ihre Kindheit in den 70er Jahren. Ihre Eltern haben ein gutgehendes Pelzgeschäft. Viele Prominente und Reiche gehen bei ihnen ein und aus. Da sind die Kinder oft sich selbst überlassen, vor allem im Hochbetrieb der Sommermonate. Im Mittelpunkt der Erzählung steht das familiengeführte Pelzgeschäft. So erfährt der Leser viel über verschiedene Pelzsorten, dem Einkauf der Pelze und der Herstellung der Kleidungsstücke. Es fallen oft bekannte Namen, denn die reichen Besucher der windigen Insel kaufen sich gern einen wärmenden Pelz. Das gehört inzwischen natürlich der Vergangenheit an, da Pelze inzwischen verpönt sind. Der Untertitel dieses Buchs ist etwas irreführend, denn diese Buch ist nicht wirklich ein Roman. Es ist eine Sammlung von verschiedenen Anekdoten rund um die Inselbewohner und ihre Gäste. Die Autorin erlebt viel Ungewöhnliches. Als Kleinkind will ein Ehepaar sie entführen, doch zum Glück kann sie gefunden werden. Als Kind begleitet sie ihren Vater zu einer toten Frau. Der teure blutgetränkte Pelz, den sie trägt, soll gerettet werden. Einmal meldet sich die bekannte Hoheit Soraya an. Sie möchte einen Pelz kaufen. Die Geschichten sind interessant und lesenswert, doch es fehlt die Spannung. Wer die Insel kennt oder sich für prominente Besucher der Insel interessiert, wird sicher von diesem Buch begeistert sein. Nachdenklich macht auf jeden Fall die Sicht dieser Bewohnerin, die um ihre geliebte Insel trauert, die mit den Fremden mehr und mehr von ihrem ursprünglichen Reiz verliert. Wer jedoch einen spannenden Roman erwartet, wird vermutlich von diesem Buch enttäuscht sein. Fazit: Ein interessanter Einblick in das Sylt der 70er Jahre. Die Autorin dieses Buchs zeigt, wie sehr sich ihre Heimat mit dem zunehmenden Fremdenverkehr gewandelt hat. Sie trauert der Welt ihrer Kindheit nach und lässt den Leser an ihren nostalgischen Erinnerungen an die vergessene Kunst des Pelzhandwerks teilhaben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Beschämend und zum Schreien komisch zugleich! - von MAD-Moiselle - 04.07.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
*Thema* Eine amüsant-kritische Rückblende auf die Sylter High Society der 1970er Jahre. *Meinung* Ich bin nur wenige Jahre jünger als die Autorin und habe Sylt noch nie besucht, trotzdem spielen die 1970er Jahre eine bedeutsame und prägende Rolle in meinem Leben, sodass mich das urige Cover, auf dem der damalige, wirklich entsetzlich schräge Zeitgeschmack zu bestaunen ist, ansprach. Der Schreibstil ist locker amüsant, die Sprache gekonnt eingesetzt. Die Figuren und die Charaktere werden lebendig, ohne dass die Autorin allzu sehr ins Detail gehen muss. Die Anekdoten sprechen für sich und verpassen den Personen einen individuellen Charakter. Intuitiv ordnet der Leser die Menschen in die passende Schublade. Er denkt sich halt seinen Teil. Zwischen Prolog und Epilog, die das damalige und heutige Leben auf Deutschlands beliebtester Insel kritisch beleuchten, entführt uns Susanne Matthiessen über acht Kapitel in ihre Kindheit auf Sylt, wo ihre Eltern eine florierende Kürschnerei betreiben. Jedes der acht Kapitel ist einem anderen Pelz gewidmet. Für mich als jüngere Schwester einer gelernten Schneiderin ist diese Thematik natürlich spannend. Obwohl es sich um relativ belanglose Anekdoten handelt, sind die Geschichten teilweise zum Schreien komisch, beschämend und peinlich zugleich - wie ein Mitleser bemerkt hat: darf man davon ausgehen, dass jede dieser Storys in irgendeiner Illustrierten bereits breit getreten worden ist und keine Fiktion darstellt. [TommyBBB] . Ein Otto Normalbürger wie Du und ich kann da nur mit dem Kopf schütteln. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen und darum belasse ich dabei. *Fazit* Bei Ozelot und Friesennerz von Susanne Matthiessen handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um Unterhaltungsliteratur. Es hat wenig Sinn, die Lektüre interpretieren zu wollen. Gerade weil ich mich so königlich über die Geschichten amüsiert habe, vergebe ich fünf Friesennerze. Die Autorin hat meinen persönlichen Geschmack getroffen, denn ihr ist es gelungen, auf freche und zugleich sympathische Art und Weise ihre Kindheitserinnerungen auf Sylt lebendig werden zu lassen. Ich bedanke mich ganz herzlich beim Ullstein-Verlag dafür, dass ich dieses Buch lesen durfte. Die 256-seitige Hardcover Ausgabe mit der ISBN 978-3-550-20064-9 kostet 20.00 € und erschien am 15. Juni 2020 im Ullstein-Verlag.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das geliebte Sylt - von esmeralda19 - 29.06.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Die Autorin Susanne Matthiessen erzählt ihre Kindheit auf Sylt in den Siebziger Jahren. Ihre Eltern hatten dort ein Pelzgeschäft. Die Autorin erzählt u.a. von Prominenten, die auf Sylt ihren Urlaub verbracht haben, wie z.B. Willy Brandt, Gunther Sachs oder Rudolf Augstein. Sie erzählt die Geschichten mit viel Humor. Im Vor- und Nachwort wird die Autorin sehr direkt: sie zählt auf, was sich alles negativ entwickelt hat, sie wirft ihren Landleuten die Ausbeutung der Insel Sylt vor. Alteingesessene Sylter werden vertrieben, weil sie sich das Leben und Wohnen dort nicht mehr leisten können. Die Sprache war sehr flüssig zu lesen. Die Autorin wählte beim Erzählen die Ich-Perspektive. Ich habe die Schilderungen von Susanne Matthiessen über ihre Kindheit auf Sylt sehr gerne gelesen. Mir hat ihre humorvolle Art des Erzählens gefallen. Ich musste häufig schmunzeln. Ausserdem finde ich toll, dass sie auch die wahre Situation auf Sylt angesprochen hat. Ein Buch für alle Sylt-Liebhaber und die mal gerne diese wunderschöne Insel besuchen möchten. Ich hoffe, von der Autorin bald ein weiteres Buch zu lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Als Sylt Kult wurde - von Leseratte - 22.06.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Die Insel Sylt in den Siebzigerjahren: Stars, Politiker, Industriebosse und andere Urlauber erobern den Sylter Stand und lassen den Alltag hinter sich. Findige Einheimische legen jetzt als Unternehmer den Grundstock zu Reichtum. Für die gebürtige Sylterin Susanne Matthiessen ist diese Kindheit faszinierend und spannend. Dieses Buch erzählt von Begegnungen mit, für diese Zeit, typischen und auch außergewöhnlichen Menschen. Es erzählt aber auch vom Beginn des großen Ausverkaufs der Insel. Sabine Matthiessen berichtet vom schmerzhaften Verlust der Heimat mit Leichtigkeit, scharfem Blick und Humor. Die Autorin hat eine wunderbare, locker geschriebene Lektüre über ihre Kindheit und ihrem Zuhause verfasst. Die damalige Zeit ist einfach herrlich bildlich beschrieben und man fühlt sich direkt zurück versetzt. Es werden aber auch die ersten Hinweise gegeben, wie es dann mit der Insel Sylt im Laufe der vergangenen Jahrzehnte weiter geht. Und letztendlich gibt uns Sabine Matthiessen auch kritische Blicke auf die jetzige Situation. Eine gelungene Unterhaltung mit Untertönen, die mir sehr gefallen hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Sylt der 70er Jahre - von Tara - 20.06.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Mit ihrem Buch "Ozelot und Friesennerz" gibt die Journalistin und Autorin Susanne Matthiessen einen interessanten Einblick in das Leben auf Sylt in den 70er Jahre. Sie selbst wurde in Sylt geboren und ist dort aufgewachsen. Sie beschreibt die Veränderungen und lässt ihre Leser in die Vergangenheit blicken. Äußerst authentisch und unterhaltsam berichtet die Autorin über ihre Kindheit, über das typische Inselleben. Mit Sylt verbindet vermutlich so ziemlich jeder Deutsche eine Urlaubsinsel, die vom Tourismus lebt und genau so beschreibt Susanne Matthiessen, das Leben der Insulaner. Auch ihre Eltern haben neben dem Berufsalltag - sie hatten ein Pelzgeschäft - in der Saison Zimmer vermietet und mit den Touristen und vom Tourismus gelebt. Der Schreibstil ist humorvoll, teilweise aber auch typisch nordisch trocken und direkt mit den ersten Seiten hat mich die Autorin mit ihrem Erzählungen direkt für sich eingenommen, da sie in leichter Sprache aus der ich-Perspektive berichtet. Amüsante Anekdoten laden zum Schmunzeln ein. Durch bildhafte Beschreibungen hat man die Insel direkt vor Augen und wenn man die Insel dann auch noch genau aus dieser Zeit kennt, über die berichtet wird, macht das Buch einfach Spaß. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und beim Lesen den Ausflug auf die Insel und in die Vergangenheit genossen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Us Sölring Lön/Unser Sylter Land - von Anonym - 20.06.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
In diesem wirklich lesenswerten Roman zeigt die Autorin auf, dass die vorgenannte Sylter Inselhymne mit dem so schön klingenden friesischen Titel schon lange nicht mehr der Wirklichkeit entspricht, da die Insel längst nicht mehr den dort geborenen Insulanern gehört, sondern den reichen Stars, Politikern, Industriellen, Investoren und Immobilienspekulanten, die jedes Haus und jeden freien Grund aufkaufen. Die Anfänge liegen eigentlich bereits in den Jahren des Wirtschaftswunders der 1960er und 1970er Jahren. Und exakt in diesem Zeitraum ist die Geschichte angesiedelt. Die 1963 geborene Autorin erzählt über ihre Kindheit auf Sylt. Die reichen und namhaften Touristen begannen auf der Insel einzufallen und der Tourismus wurde für die Insulaner zum auch sie in den Wohlstand führenden Lebensinhalt, dem sich das Familienleben unterzuordnen hatte. Typisch war, dass die Insulaner ein Unternehmen/einen Betriebe hatten (Susannes Eltern führten ein florierendes Pelzgeschäft) und nebenher noch Fremdenzimmer vermieteten, Touristen in der Hauptsaison sogar in den eigenen Ehebetten unterbrachten, und die Kinder nicht stören durften. Durchaus humorig wird uns die damalige Zeit auf Sylt geschildert und die eine oder andere Anekdote über namhafte Personen zum Besten gegeben. Die Insel als solche wird sehr bildhaft beschrieben und so mancher Einwohner wird als uriges Original dargestellt. Das Schöne ist, dass ich fast zur selben Zeit wie die Autorin geboren wurde und mir Vieles aus eigener Erinnerung bekannt ist. Sogar von dem Cover-Foto kann ich sagen - ja, exakt so waren die Menschen (und ich) damals angezogen. In Prolog und Epilog hält die Autorin nicht mit berechtigter Kritik an den Ursachen der heutigen unbefriedigenden Situation auf der Insel zurück.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Inselkinder - von Anonym - 19.06.2020 zu Susanne Matthiessen „Ozelot und Friesennerz“
Susanne Matthiessen wurde auf Sylt geboren, sie ist dort aufgewachsen in Zeiten der Wirtschaftswunderjahre. Doch Sylt war und ist noch immer anders als andere Regionen Deutschlands. Dort geht es freier zu, Türen waren nicht verschlossen, die Menschen zwar rau und scheinbar unnahbar, doch sie haben eine natürliche Herzlichkeit und Direktheit. Frauen sind dort das starke Geschlecht, seit Beginn der Seefahrerzeit, als die Männer monatelang auf See waren, waren es die Frauen, die den Laden am Laufen gehalten haben. Und es hat sich nicht geändert. Auch in der Kürschnerei der Familie Matthiessen läuft es so. Reiche und schöne Kunden, berühmte und unbekannte, Politiker und Wirtschaftsbosse, Schauspieler und Modells kaufen ihre Pelzmäntel bei ihren Eltern, und auch manche, die sich für eine berühmte Person ausgeben. Die Familiengeschichte um das untergehende Pelzgeschäft, die immer betriebsamen Eltern, die zu höherem berufene Großmutter, die Kunden und Urlauber auf Sylt werden sehr gekonnt beschrieben und vieles aus der damaligen Zeit wieder lebendig. Ein Hinweis auf den drohendenden Untergang des ehemals glamourösen Sylts und die Schwierigkeiten der Bevölkerung dürfen auch nicht fehlen.
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