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Das kann uns keiner nehmen

Roman.
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Produktdetails

Titel: Das kann uns keiner nehmen
Autor/en: Matthias Politycki

ISBN: 3455009247
EAN: 9783455009248
Roman.
Hoffmann und Campe Verlag

4. März 2020 - gebunden - 304 Seiten

Am Gipfel des Kilimandscharo: Hans, ein so zurückhaltender wie welto ener Hamburger, ist endlich da, wo er schon ein halbes Leben lang hinwollte. Hier, auf dem Dach von Afrika, will er endlich mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Doch am Grunde des Kraters steht bereits ein Zelt, und in diesem Zelt hockt der Tscharli, ein Ur-Bayer - respektlos, ohne Benimm und mit unerträglichen Ansichten.

In der Nacht bricht ein Schneesturm herein und schweißt die beiden wider Willen zusammen. Es beginnt eine gemeinsame Reise, unglaublich rasant und authentisch erzählt, wie das nur Politycki kann, gespickt mit absurden und aberwitzigen Abenteuern. Als sich die beiden schließlich die Geschichte ihrer großen Liebe anvertrauen, erkennen sie, dass sie mit dem Leben noch eine Rechnung o en haben. Doch der Tod fährt in Afrika immer mit, und nur einer der beiden wird die Heimreise antreten.
Matthias Politycki schreibt, seitdem er 16 ist und wurde schon mit seinem opulenten Romandebüt als "Formfex im Sprachfels" (Die Welt) gefeiert. Sein Werk besteht heute aus über 30 Büchern, darunter mehrere Romane, Erzähl- und Gedichtbände sowie vielbeachtete Sachbücher und Reisereportagen. Er gilt als großer Stilist und ist einer der vielseitigsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Weiberroman, eine Hommage an die siebziger und achtziger Jahre, ist eines der zentralen Werke der literarischen Postmoderne; als "einer der schönsten Schelmenromane unserer Zeit" (Radio Bremen) wurde seine Kreuzfahrtsatire In 180 Tagen um die Welt zum Bestseller. Sieben Jahre nach seinem als "wahrer Monolith" (Stern) gerühmten Roman Samarkand Samarkand erscheint 2020 ein neuer großer Roman, für den er um ein Haar in Afrika gestorben wäre. Gerettet hat ihn die Liebe einer Frau.
"Für diese gewaltige Vielfalt an Themen, Eindrücken, an Landschaftsbeschreibungen braucht Politycki keine 300 Seiten. Dazu erzählt er in einem schnurrigen, klaren und hervorragend lesbaren Stil, der einen von Beginn an packt." Carsten Heidböhmer stern.de, 19.03.2020
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das große Abenteuer am Gipfel des Kilimandscharo. - von Inge Weis - 14.05.2020 zu Matthias Politycki „Das kann uns keiner nehmen“
Das ist Afrika! Ein afrikanischer Roadtrip. Am Gipfel des Kilimandscharo: Hans, ein liberaler Hamburger, ist endlich da, wo er ein Leben lang hinwollte. Hier, auf dem Dach von Afrika hofft er, endlich mit der Vergangenheit ins Reine zu kommen. Sieben Tage lang hatte Hans den Moment ersehnt, da er endlich allein sein würde mit diesem Berg. Sieben Tage, während es auf den Wanderwegen immer voller geworden war, je höher sie kamen. Nach zwanzig Minuten gingen sie auf dem Kraterrand weiter, und als sie die Stelle erreicht hatten, wo der Pfad abzweigt, hinab zum Crater Camp, sahen sie ihn. Auf dem Grund des Kraters steht bereits ein Zelt, bewohnt von dem Ur-Bayer Tscharlie mit unerträglich rechten Ansichten. Sie sahen ihn schon vom Kraterrand aus, ein leuchtend roter Punkt zwischen den Zelten, genau dort, wo ihr Pfad am Kraterboden enden würde. Auf diesem Berg sei man nur Gast; wer mehr von ihm wolle als den Gipfel, der müsse auch mehr geben, nicht wenige das Leben. Nur der Einbruch der Kälte hatte kurz für Ruhe gesorgt. Von einer Sekunde zur andern war¿s so still im ganzen Camp, daß sie ihren Puls pochen hörten und den Schmerz im Kopf wieder wahrnahmen, ein leichtes Ziehen unter der Schädeldecke. In der Nacht bricht ein Schneesturm herein und schweißt die beiden wider Willen zusammen. Es beginnt eine Reise kreuz und quer durch Afrika. Als sich die beiden schließlich die Geschichte ihrer großen Liebe anvertrauen, erkennen sie, dass sie mit dem Leben noch eine Rechnung offen haben. Doch in Afrika fährt der Tod immer mit, und nur einer der beiden wird die Heimreise antreten. Matthias Politycki zeigt durch seine Novelle, wie wichtig es ist, neue Lösungen zu finden, um nicht an Unerträglichkeiten zu zerbrechen. Das kann uns keiner nehmen ist ein wirklich ganz großartiger Roman, der auf humorvolle Weise den Sinn des Lebens hinterfragt. Show-down am Gipfel des Kilimandscharo - zeigt mal wieder wie klein die Welt-, und wichtig gegenseitiger Respekt ist. Egal wie der andere tickt. Man selbst ist ja auch nicht perfekt. Besonders die Einstiegsszene war sehr malerisch beschrieben, und es wurden genau die richtigen Umschreibungen gewählt, um die ideale Stimmung auszulösen. Eine Geschichte aus dem Leben gegriffen und einer Charakterfigur mit der man sich identifizieren kann - das ergibt eine einfühlsame Kombi. Dieses Buch ist sehr vielschichtig und bietet, neben der aberwitzigen Story, viele Einblicke in die afrikanische Kultur. Direkt und warm - eine Geschichte, die mich umgehauen hat. Sie begeistert mit ihrer Komik und Tragik und ist ein echtes Lesevergnügen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Leider abgebrochen... - von Principessa1909 - 19.04.2020 zu Matthias Politycki „Das kann uns keiner nehmen“
Irgendwie ist dieses Buch seltsam: Es ist mir noch nie passiert, dass ich ein Buch abbreche und ich habe es jetzt auch zwei Monate versucht, nicht zu tun, aber ich komme und komme mit diesem hier einfach nicht voran. Normalerweise lese ich einen solchen Roman in wenigen Tagen aus, aber in diesen kann und kann ich mich einfach nicht einfinden. Dabei ist es wirklich nicht unspannend und auch das Thema finde ich interessant. Selbst mit dem Schreibstil komme ich klar (wobei ich mich an das daß z.B. doch erst wieder gewöhnen musste ;-).), und dennoch kann es mich leider absolut nicht fesseln. Es fällt mir wahnsinnig schwer, aber leider wird dies das erste Buch überhaupt sein, welches ich abbrechen werde. Vielleicht erhält es zu einem anderen Zeitpunkt noch eine weitere Chance, aktuell aber leider, leider nicht. Dennoch 4 Sterne, da es ja wirklich nicht am Buch liegt, mir Handlung und Stil bis zum Abbruch gut gefallen haben und ich den Grund nicht festmachen kann.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ungewöhnliche Freundschaft die mich leider nicht fesseln konnte - von Alexander Bittner - 12.04.2020 zu Matthias Politycki „Das kann uns keiner nehmen“
Hans steht nach 25 Jahren wieder vor dem Kilimandscharo um endlich mit seiner Vergangenheit anzuschliessen. Doch diesmal verläuft nicht alles nach seinen Wünschen. Denn unten im Krater trifft er auf den Ur-Bayern Tscharli, der ein merkwürdiger Kautz zu sein scheint und mit dem er sich erstmal abgeben muss. Und als ob das nicht schon reichen würde zieht ausserdem noch ein Schneesturm auf. Die beiden müssen sich wider Willen zusammentun um die Schwierigkeiten zu überstehen. Daraufhin entwickelt sich eine besondere Freundschaft und ihre Reise verläuft weiterhin im Herzen Afrikas. Die beiden Charaktere sind mit vielen Eigenheiten ausgestattet, was den Roman schon an sich gewöhnungsbedürftig macht. Am Ende sind einem die beiden symphatischer als am Anfang, jedoch habe ich vom Roman vielleicht etwas anderes erwartet, ich konnte nämlich mit der Handlung nicht so warm werden. Ausserdem hatte ich den Anschein, der Roman konnte etwas kürzer von der Seitenzahl hei sein, weil sich auch vieles unnötig wiederholte. Mich konnte die Geschichte nicht so ganz in ihren Bann ziehen
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Perfektes Road-Movie - von melange - 04.04.2020 zu Matthias Politycki „Das kann uns keiner nehmen“
Zum Inhalt: Der Norddeutsche Hansi trifft am Krater des Kilimandscharos nicht etwa auf die erwartete (und erhoffte) Ruhe und Stille, sondern auf das genaue Gegenteil: Tscharli, seines Zeichens Bayer, und zwar einer der despektierlichen, lauten, politisch inkorrekten und damit absolut untragbaren Sorte. Aber manchmal geht das Schicksal seltsame Wege und was als Schock beginnt entpuppt sich schnell als ein Abenteuer von der Sorte, die man nie wieder vergisst. Mein Eindruck: In seinem Vorwort thematisiert Politycki, dass er von selbst Erlebtem inspiriert wurde, im Nachwort, dass ihm bekannte Personen nur ihre Namen gaben, die Begebenheiten mit ihnen jedoch frei erfunden sind. Daraus fabuliert der Autor eine Geschichte, die höchstwahrscheinlich auf eigenem Glück (oder Unglück - je nach Sichtweise) fußt und damit genau das kleine Quäntchen Wahrheit beinhaltet, die eine wirklich gute Geschichte braucht. Dazu ist Politycki ein brillanter Erzähler. Afrika in all seiner Schönheit erscheint so deutlich, dass man am liebsten direkt dorthin reisen möchte, bevor all seine Grausamkeit die Leser genauso schnell wieder auf den Boden der Tatsachen (und bekanntes Terrain) zurückholt. Kein Kontinent für Weicheier, es wird Stärke benötigt. Und was macht - wie schon Chuck Norris immer wieder beweist - besonders stark? Humor! Neben Afrika ist das zweite große Pfund des Romans sein Humor, der immer wieder aufblitzt, wenn der Tscharli sich wieder einmal daneben benimmt und trotzdem weiser ist als so mancher braver Bürger, der nur nicht anecken will. Dieser Humor ist ansteckend, - nicht nur für den Ich-Erzähler Hans, sondern auch für alle anderen Charaktere und letztendlich für die Genießer des Buchs. Doch bei allem Humor, der sich in absurden Abenteuern und Dialogen entspinnt, besitzt "Das kann uns keiner nehmen" eine sehr ernste Seite, die Krankheit, Tod und zerbrochene Beziehungen beinhaltet. Und so hat man permanent Tränen in den Augen, - manchmal vom Weinen, manchmal vom Lachen und zum Schluss bei aller Trauer ein gutes Gefühl. Mein Fazit: Ganz großes Kino
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wakala und Saubazi - von amara5 - 31.03.2020 zu Matthias Politycki „Das kann uns keiner nehmen“
Hans, ein eher verschlossener Hanseat, und der derb-aggressive Saubazi Tscharli treffen bei ihrer Kilimandscharo-Besteigung aufeinander. Hier, am höchsten Bergmassiv Afrikas, zwischen Himmel, Wolken und Erde entsteht aus anfänglicher Unsympathie und Falschbeurteilen eine Freundschaft. Denn Tscharli hat zwar einen sehr harten und teils obszönen Kern, verbirgt aber so manches weiches Geheimnis. Stück für Stück lässt der Beißer Hans hinter seine Fassade blicken. Als klar wird, dass Tscharli schwer krank ist, begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise durch Afrika - von Tansania bis nach Sansibar (eine schöne Landkarte hierzu ziert den inneren Buchumschlag). Hier ist vor allem die Darstellung von Land und Leute sehr detailreich und anschaulich. Eher beschwerlich und manchmal sehr nah an der Schmerzgrenze sind die vielen vorlauten Bemerkungen und Kommentare von Tscharli in seinem anstrengenden Fantasie-Suhali-Bairisch-Englisch - nicht selten musste ich ein Wörterbuch online zurate ziehen und eher schaudern als schmunzeln. Matthias Politycki verarbeitet neben den bunten Roadtrip-Eindrücken auch eine autobiografisch geprägte Krankheitsgeschichte in Afrika - diese kommt auf den letzten Seiten sehr detailreich geschildert zur Geltung und verlangt wegen den vielen Durchfall- und Eiterschilderungen eine Menge vom Leser ab. Mich konnte der rasante Roman leider nicht ganz fesseln - vieles erschien mir zu gewollt und etwas zu plakativ. Trotzdem hat er auch viele nennenswerte und schöne Momente, die vom Leben, Scheitern, Tod und das Revidieren von Urteilen handeln - und von einer ganz besonderen, wenn auch nicht von Anfang an gewollten Männer-Freundschaft. Letztere hat beiden geholfen, wichtige Lebensabschnitte zu verarbeiten und die Schwelle zum Horizont zu betreten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine ungewöhnliche Freundschaft - von Jonas1704 Stergios Mavridis - 25.03.2020 zu Matthias Politycki „Das kann uns keiner nehmen“
Der 61-jährige Hans reist nach Afrika um mit seiner Vergangenheit und diesem Land seinen eigenen Frieden schließen zu können. Er will den Kilimandscharo besteigen, da er einen alten Versuch hatte abbrechen müssen. Doch unten am Krater trifft er auf den Ur-Bayern Tscharli mit seinen bajuwarische Stammtischweisheiten und als ob dieser unfreundliche, nervtörende Typ nicht schon reichen würde, zieht sogar noch ein Schneesturm auf. Was kurzerhand heisst, dass die beiden sich zusammentun müssen um die Schwierigkeit zu bestehen. Und irgendwie so beginnt der Anfang einer neuen Freundschaft, und beide merken dass sie nicht so ganz verschieden sind wei sie eins dachten. Der Roman basiert auf eine Männerfreundschaft, was ich anfangs recht interessant fand, doch letztendlich tat ich mich schwer, mich mit dem Roman anzufreunden. Irgendwie war mir die Handlung nicht schlüssig genug und die Charaktere etwas zu kalt. Das Thema faszinierte mich aber die Umsetzung war nicht so mein Geschmack.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wie auf den zweiten Blick aus ungleichen Männern Freunde werden - von Anonym - 04.03.2020 zu Matthias Politycki „Das kann uns keiner nehmen“
Ein solch tolles Buch mit seiner gelungenen Mischung aus zwei Lebensgeschichten und Reisebericht lese ich nicht alle Tage. Bei der Besteigung des Kilimandscharo-Gipfels treffen sich unfreiwillig der reservierte Schriftsteller Hans aus Hamburg und der grantige, urige, etwas "großkotzige" Bayer Tscharli, die es dorthin aus unterschiedlichen Motiven verschlagen hat. Zu Hause in Deutschland hätten sie einander gemieden. In Afrika aber bleiben sie auf Wunsch des gesundheitlich angeschlagenen Tscharli für eine ganze Woche zusammen und begeben sich auf eine gemeinsame Reise nach Daressalam und Sansibar. Beide erkennen allmählich, über den jeweils anderen falsch geurteilt zu haben. Sie werden zu Freunden und erzählen sich ihre Lebensgeschichten, in denen zwei Frauen und Afrika ihre tiefen Abdrücke hinterlassen haben. Schon die Beschreibungen über Leben und Menschen in Afrika, hier vor allem in Tansania und Sansibar, sind sehr beeindruckend und widerlegen viele der Vorbehalte und Vorurteile, die wir gegenüber dem uns fremden Kontinent und seinen Bewohnern leicht zu hegen geneigt sind. Auf jeden Fall stimmen sie nachdenklich. Die Touren der beiden Protagonisten auf den Kibo, nach Daressalam und ihre Rollerfahrten auf Sansibar lassen sich anhand der Karten in den inneren Bucheinbänden schön nachvollziehen. Vielleicht wird beim einen oder anderen Leser die Lust zu einer Afrika-Reise geweckt; vielleicht begräbt er aber einen bereits vorhandenen Wunsch auch schnell wieder angesichts diverser geschilderter Gefahren, denen sich Tscharli und Hans, dieser auch schon auf einer ein Vierteljahrhundert zurückliegenden ersten Reise auf den Schwarzen Kontinent, ausgesetzt sehen. Richtig lebendig wird die Geschichte durch den Protagonisten Tscharli. Mit einer Mischung aus bayrisch, erfundenem Suaheli und ein wenig englisch haut er, den man sich als Ur-Bayer vorstellen muss, durchweg in jeder Situation tolle Sprüche heraus, die sich Hans sogar notiert. Darunter befinden sich schöne Lebensweisheiten, die es wert sind, zitiert zu werden. Wie er als Mensch ist, lässt sich nur schwer einschätzen. Auch Hans hat immer mal wieder Anlass, an der Richtigkeit dessen zu zweifeln, was ihm erzählt wird. Doch egal, welche Verfehlungen sich Tscharli in der Vergangenheit hat zuschulden kommen lassen und wie man selbst dazu steht - als Mensch gewinnt man ihn im Laufe der Geschichte einfach nur lieb. Welche Frauengeschichten beide Männer verfolgen, will man natürlich erfahren und wird so geschickt an der Stange gehalten. Die tragischen Auflösungen erfolgen spannungserhöhend erst relativ spät. Der Autor hat in dieses Buch Autobiografisches eingearbeitet, der während einer Afrika-Reise im Jahr 1993 lebensbedrohlich erkrankte (eine Parallele zu Hans). Ein Buch, das ich uneingeschränkt mit fünf Sternen bewerte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das kann uns keiner nehmen - konnte mich nicht bis zum Schluss fesseln - von Gelinde - 04.03.2020 zu Matthias Politycki „Das kann uns keiner nehmen“
Das kann uns keiner nehmen, von Matthias Politycki Cover: Der Berg auf dem Foto wirkt sehr majestätisch. Und die goldene Farbe wirkt sehr edel. Inhalt: Hans, 61, reist nach Afrika um endlich mit seiner Vergangenheit abschließen und mit diesem Land "Frieden" schließen zu können. Doch dann kommt ihm der "Tscharlie" in die Quere und irgendwie verläuft alles ganz anders wie geplant. Und obwohl Hans sich wirklich dagegen wehrt, entsteht eine ungewöhnliche Männerfreundschaft. Meine Meinung: Der Einstig hat mir ganz gut gefallen, wir erfahren dass Hans auf einer "Mission" ist. Aber hier ist auch schon meine erster Einwand, dies wird immer wieder betont, und die "Mara-Geschichte" wird immer wieder in den Ring geworfen, aber die Auflösung wird unangenehm hinausgezögert. Der Schreibstil ist eine Mischung aus sehr menschlich und emotionalen Gedanken und Gesprächen (sowie Handlungen), genau beobachtet und beschrieben; auf der anderen Seite sehr viele kleine Details von der Umgebung, die auf einen sehr aufmerksamen Beobachter schließend lassen. Es gibt auch immer wieder Stichworte und Seitenhiebe auf die Gesellschaft und die Politik in Afrika (Flüchtlinge, Entwicklungshilfe etc.) Aber irgendwann fängt für mich die Geschichte an sich zu oft zu wederholen, immer wieder dieselben Sätze (Augenhöhlen werden massiert, jetzt endlich angekommen, jetzt der endgültige Abschied, jetzt mit Afrika versöhnt - immer und immer wieder). Und so war meine Konzentration und mein Interesse am Schluss bei der "Mara Geschichte" recht in sich zusammengeschrumpft. Autor: Matthias Politycki, 1955 geboren, lebt in Hamburg und München, die Hälfte des Jahres ist er auf Reisen Mein Fazit: Dieses Buch lässt mich sehr zwiegespalten zurück. Der Schreibstil ist auf eine gewisse Art etwas besonderes, die Reisegeschichte auch, wir lernen viel über Afrika - und doch konnte mich das Buch nicht packen und überzeugen. Für mich fehlt das "Gewisse Etwas" und es hat sich einfach zu sehr gezogen, deshalb kann ich nur 3 Sterne vergeben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein verrücktes Paar in Afrika - von yellowdog - 03.03.2020 zu Matthias Politycki „Das kann uns keiner nehmen“
Matthias Politycki ist ein ein wirklich guter Autor, da er ernsthaftes Themen mit einer Leichtigkeit und mit Wortwitz verbinden kann. Hans und Tscharlie treffen sich zufällig in einem Krater auf dem Kilimandscharo. Sie sind sehr ungleich. Hans ein Hamburger Schriftsteller, Tscharlie ein Bayer. Da treffen Welten aufeinander. Hans hält Tscharlie für einen Proleten. Für Tscharlie ist Hans ein Windlhans und ein Hornbrillenwürschtl, preußisches. Obwohl es viele Vorurteile auf beiden Seiten gibt, setzen sie ihre Reise durch Afrika gemeinsam fort und verstehen sich mit der Zeit immer besser. Ich mag den Icherzähler wegen seinem Einfühlungsvermögen, das auch ermöglicht hinter Tscharlies Fassade seine Herzlichkeit zu erkennen. Polityckie hat mit den beiden ein originelles Paar erschaffen. Dann versteckt er auch noch geschickt zwei Liebesgeschichten im Roman. Jeder der Protagonisten hat eine Beziehung mit Verlusten erlebt. Nicht zuletzt sind Abschnitte dabei, die eine kleine Hommage an Ernest Hemingways Schnee auf dem Kilimandscharo.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein verrücktes Paar in Afrika - von yellowdog - 03.03.2020 zu Matthias Politycki „Das kann uns keiner nehmen“
Matthias Politycki ist ein ein wirklich guter Autor, da er ernsthaftes Themen mit einer Leichtigkeit und mit Wortwitz verbinden kann. Hans und Tscharlie treffen sich zufällig in einem Krater auf dem Kilimandscharo. Sie sind sehr ungleich. Hans ein Hamburger Schriftsteller, Tscharlie ein Bayer. Da treffen Welten aufeinander. Hans hält Tscharlie für einen Proleten. Für Tscharlie ist Hans ein Windlhans und ein Hornbrillenwürschtl, preußisches. Obwohl es viele Vorurteile auf beiden Seiten gibt, setzen sie ihre Reise durch Afrika gemeinsam fort und verstehen sich mit der Zeit immer besser. Ich mag den Icherzähler wegen seinem Einfühlungsvermögen, das auch ermöglicht hinter Tscharlies Fassade seine Herzlichkeit zu erkennen. Polityckie hat mit den beiden ein originelles Paar erschaffen. Dann versteckt er auch noch geschickt zwei Liebesgeschichten im Roman. Jeder der Protagonisten hat eine Beziehung mit Verlusten erlebt. Nicht zuletzt sind Abschnitte dabei, die eine kleine Hommage an Ernest Hemingways Schnee auf dem Kilimandscharo.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Unterschiedliche Freunde - von leseratte1310 - 02.03.2020 zu Matthias Politycki „Das kann uns keiner nehmen“
Es hat lange gedauert, aber nun - nach fünfundzwanzig Jahren - ist Hans am Kilimandscharo. Hier will er mit Dingen aus der Vergangenheit abschließen. Aber dann begegnet er Tscharli, einem Bayer mit schlechtem Benehmen, derben Sprüchen und speziellen Ansichten. Tscharli ist schon eine ganze Zeit in Afrika und nun ist er auf Tour, um Abschied zu nehmen. Die unerbittliche Natur zwingt die beiden sehr unterschiedlichen Menschen zusammen. Es beginnt eine gemeinsame Reise, die zwar nicht so geplant war, aber nun stattfindet. Dabei kommen Hans und Tscharli ins Gespräch und die Meinung von Hans über seinen Mitreisenden ändert sich. Eine Freundschaft entsteht, aber nur einer der beiden wird die Heimreise antreten. Der Schreibstil ist gut zu lesen, auch wenn es für Nichtbayern manchmal nicht einfach ist. Die Ausdrucksweise von Tscharli war derb und direkt, so dass ich doch hin und wieder schlucken musste. Hans hat sich schnell eine Meinung über Tscharli gebildet, was ich sogar fast verstehen konnte. Aber im Laufe der Gespräche muss er seine Einstellung doch überdenken. Aber auch Tscharli verändert sich. Man muss einen anderen Menschen erst einmal kennenlernen, bevor man sich ein Urteil erlauben kann. Langsam setzt sich der Gedanke bei den beiden durch und es entsteht eine Freundschaft. Die Reise der beiden vermittelt einen sehr atmosphärischen Einblick in Afrika. Nicht alles kann man immer nur schwarz und weiß betrachten. Es ist eine Geschichte, die nachdenklich stimmt. Sie ist emotional, ein wenig tragisch und voller (speziellem) Humor. Dem Autor gelingt es, bis zum Schluss die Spannung aufrecht zu erhalten. Eine interessante Reise durch Afrika. Mir hat sie gefallen.
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