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Der falsche Preuße

Kriminalroman.
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Titel: Der falsche Preuße
Autor/en: Uta Seeburg

ISBN: 3959675372
EAN: 9783959675376
Kriminalroman.
Auflage.
Hardcover.
HarperCollins

25. August 2020 - gebunden - 352 Seiten

»Im Bier wie im Tod sind in Bayern alle gleich.«

München zur Jahrhundertwende. Es ist die Zeit der pferdegezogenen Trambahnen, der riesigen Bierpaläste und der gebratenen Kapaune. Und es ist der Beginn einer jungen Wissenschaft namens Kriminalistik. Wilhelm Freiherr von Gryszinski zieht von Preußen nach Bayern, um als Sonderermittler für die Königlich Bayerische Polizeidirektion tätig zu werden und den Beamten Errungenschaften wie den Fingerabdruck und die Spurensicherung am Tatort näherzubringen. Sein erster Fall: Ein stadtbekannter Bierbeschauer wird tot an der Isar gefunden - eingehüllt in einen kostbaren Federumhang, daneben der Abdruck eines Elefantenfußes. Gryszinski kommt bald einer Verschwörung nationalen Ausmaßes auf die Spur, die ihn vor eine unsägliche Wahl stellt: Ist er eher bereit, seine Ehre als bayerischer Beamter zu verletzen oder als preußischer Offizier?

»Mit fundierten historischen Details, viel Witz und Lust am Erzählen entwirft Uta Seeburg ein wunderbar pittoreskes Bild der bayrischen Hauptstadt und ihrer Bürger im auslaufenden 19. Jahrhundert. (...) Ein wunderbar gelungener Auftakt zu einer neuen Serie, auf deren Folgebände man sich jetzt schon freuen darf.« Buchkultur
Uta Seeburg ist Berlinerin und lebt in München, wo sie als Redakteurin bei einer Zeitschrift arbeitet. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin wohnt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in Haidhausen. »Der falsche Preuße« ist ihr erster Roman und Auftakt einer Krimireihe. Weitere Informationen finden Sie unter www.utaseeburg.de.
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Anfänge der Kriminalistik - von aebbies.buechertruhe - 14.10.2020 zu Uta Seeburg „Der falsche Preuße“
Wilhelm Freiherr von Gryszinski zieht von Preußen nach München, um dort als Sonderermittler für die Königlich Bayerische Polizeidirektion zu ermitteln. Er bringt neue Methoden wie Spurensicherung und Fingerabdruck mit, die er gleich bei seinem ersten Fall einsetzen kann: Ein stadtbekannter Bierbeschauer wird tot an der Isar aufgefunden. Er trägt einen Federumhang, daneben der Abdruck eines Elefantenfußes. Die Spuren deuten auf eine Verschwörung nationalen Ausmaßes hin. Gryszinski muß sich entscheiden - ist er mehr bayerischer Beamter oder preußischer Offizier? Uta Seeburg entführt mit ihrem Buch "Der falsche Preuße" in das München der Jahrhundertwende. Man taucht ein in die Anfänge der Kriminaltechnik, erfährt, wie schwer es damals war einen Mord aufzuklären und merkt deutlich wie sehr sich die Arbeit verändert hat. Dies hat die Autorin sehr gut recherchiert und es gelingt ihr gut, dies dem Leser nahe zu bringen. Dies gelingt ihr übrigens auch mit den Charakteren. Gryszinski und seine Familie werden sehr authentisch dargestellt. Aber auch die übrigen Charaktere werden lebendig und glaubhaft dargestellt und passen in die Zeit. Die Handlung ist wirklich spannend. Dies bezieht sich nicht nur auf den Fall, auch Gryszinskis Problematik sich zwischen Bayer und Preuße zu entscheiden, sorgt hier für Spannung. Was mir auch gut gefiel war die kleine Prise Humor, die hier immer wieder durchkommt. Dies wirkt auflockernd und sorgt für Spaß beim Lesen! Anschaulich und wunderschön sind die alten Karten von München, die das Buch zu Beginn und Ende zieren. Dadurch erhält man einen guten Überblick über die Örtlichkeiten und hat ein besseres Vorstellungsvermögen! Dieser historische Krimi macht einfach Spaß und ist auch für Leser geeignet, die sonst keine historischen Romane lesen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Auftreten der Geheimdienste tötet den reichlich vorhandenen Charme - von wampy - 12.10.2020 zu Uta Seeburg „Der falsche Preuße“
Buchmeinung zu Uta Seeburg - Der falsche Preuße "Der falsche Preuße" ist ein Kriminalroman von Uta Seeburg, der 2020 bei Harper Collins erschienen ist. Zum Autor: Uta Seeburg ist Berlinerin und lebt in München, wo sie als Redakteurin bei einer Zeitschrift arbeitet. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin wohnt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in Haidhausen. »Der falsche Preuße« ist ihr erster Roman und Auftakt einer Krimireihe. Klappentext: München zur Jahrhundertwende. Es ist die Zeit der pferdegezogenen Trambahnen, der riesigen Bierpaläste und der gebratenen Kapaune. Und es ist der Beginn einer jungen Wissenschaft namens Kriminalistik. Wilhelm Freiherr von Gryszinski zieht von Preußen nach Bayern, um als Sonderermittler für die Königlich Bayerische Polizeidirektion tätig zu werden und den Beamten Errungenschaften wie den Fingerabdruck und die Spurensicherung am Tatort näherzubringen. Sein erster Fall: Ein stadtbekannter Bierbeschauer wird tot an der Isar gefunden - eingehüllt in einen kostbaren Federumhang, daneben der Abdruck eines Elefantenfußes. Gryszinski kommt bald einer Verschwörung nationalen Ausmaßes auf die Spur, die ihn vor eine unsägliche Wahl stellt: Ist er eher bereit, seine Ehre als bayerischer Beamter zu verletzen oder als preußischer Offizier? Meine Meinung: Zu Beginn hat mir das Buch gut gefallen mit seiner altertümlichen Sprach-und Schriftweise. Die Hauptfigur Wilhelm Freiherr von Gryszinski wirkt sympathisch und man glaubt ihm seine Rolle als Erneuerer der Polizeiarbeit. Dabei wirkt die Figur überaus glaubwürdig und kompetent. Es wird ein atmosphärisch dichtes Bild des Münchens jener Zeit geschaffen. Dann jedoch kommt die Komponente Geheimdienst ins Spiel und mein Lesevergnügen nahm rapide ab. Der Charakter der Geschichte ändert sich abrupt und Phantasie ersetzt bodenständige Polizeiarbeit. Vor allem verliert der Roman viel von seiner Glaubwürdigkeit und nicht nur die Hauptfigur verliert den Boden unter seinen Füßen. Fazit: Nach überzeugendem Beginn ändert sich die Geschichte mit der Komponente Geheimdienst grundlegend und verliert ihren Charme fast vollständig. Deshalb vergebe ich nur zwei von fünf Sternen (50 von 100 Punkten).
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Historische Ermittlungsarbeit - von meggie3 - 04.10.2020 zu Uta Seeburg „Der falsche Preuße“
In München wird ein Toter in einem Federmantel gefunden, der offensichtlich ermordet wurde. Der preußische Reserveoffizier Gryszinski, der seit einigen Monaten als kriminalistischer Ermittler in München ist, beginnt zu ermitteln. Schon die Identifizierung des Opfers stellt ihn und seine Kollegen vor Herausforderungen. Neben den Ermittlungen ist der Freiherr von Gryszinski noch dabei, sich mit seiner belesenen Frau und dem kleinen Sohn in München einzugewöhnen. "Der falsche Preuße" ist ein eher gemächlicher Krimi, der klassische Ermittlerarbeit beschreibt. Die Besonderheit ist, dass der Roman Ende des 19. Jahrhunderts spielt und die Ermittlungsarbeit entsprechend anders verläuft als in Krimis, die in der heutigen Zeit zu verorten sind. Besonders interessant sind die Gedanken des Protagonisten bezüglich des voranschreitenden technischen Fortschritts. Die Kriminalistik steckt noch in den Kinderschuhen, Gryszinski selbst hat von dem Pionier der Kriminalistik beziehungsweise Forensik gelernt. Es wurde auch der Konflikt zwischen Fortschritt und Gewohntem deutlich. Bestimmte Methoden der Ermittlungsarbeit haben mich überrascht, zum Beispiel die Vermessung von Ohren und Fingern bevor es den Abgleich von Fingerabdrücken gab. Die Charaktere sind mehrdimensional und authentisch beschrieben. Besonders anschaulich sind die Beschreibungen der bayerischen Speisen und auch von den Gepflogenheiten zu jener Zeit in der Region lässt sich ein Eindruck gewinnen. Spannend war für mich auch das Spannungsfeld zwischen Preußen und Bayern und das politische und strategische Handeln und Denken der Protagonisten, das doch immer wieder auch im Alltag eine nicht zu unterschätzende Rolle eingenommen hat. "Der falsche Preuße" ist ein eher ruhiger Roman, der bei mir nicht die ganz große Spannung erzeugt, mich aber dennoch durch die Charaktere und historischen Beschreibungen überzeugt hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Preußen oder Bayern ? - von Siglinde Haas - 26.09.2020 zu Uta Seeburg „Der falsche Preuße“
Hauptmann Wilhelm Freiherr von Gryszinski, Preuße von Geburt, arbeitet als Ermittler bei der bayrischen Polizei in München. Er ist in der modernen Kriminalistik ausgebildet und fiebert seinem ersten Mordfall entgegen, um sein Können zu beweisen. Tatsächlich wird er zu einem bizarr anmutenden Tatort gerufen : ein Toter ohne Gesicht auf einem Umhang aus Vogelfedern. Spuren führen sowohl in die Welt der Bierbrauereien als auch in die der Schickeria. Einer der Hauptverdächtigen ist Eduard Lemke, ebenfalls Preuße. Die Ermittlungen treten auf der Stelle, als sich der preußische Gesandte an Gryszinski wendet und an seinen preußischen Nationalstolz appelliert, um die Aufklärung des Falles zu beeinflussen. Wem fühlt sich Gryszinski verpflichtet ? Seinem bayrischen Arbeitgeber oder seiner preußischen Geburt ? Ich konnte den Krimi nach den ersten Seiten kaum aus der Hand legen. Zuerst haben mich die bildhafte Sprache und die anschaulichen Schilderungen München für sich eingenommen. Restlos begeistert war ich dann, als ich Gryszinski näher kennengelernt hatte. Nicht zu vergessen seine sympathische Frau, die man fast nur mit einem Buch antrifft. Obwohl er Preuße ist, kommt er mit der bayrischen Lebensart gut zurecht und widmet sich der Aufklärung des Falles voller Eifer. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin an passender Stelle die damaligen Ermittlungsmethoden etwas breiter schildert. Manches war erstaunlich modern, anderes brachte mich wegen der aus heutiger Sicht absurden Weise zum Lachen. Beim Hauptverdächtigen Lemke schwankte ich zwischen Abneigung und gelegentlichem Mitleid . Der Fall selbst ist sehr undurchsichtig und bietet einige überraschende Wendungen. Verschiedene Verdächtige und Motive erschienen plausibel. Die Auflösung hat mir gut gefallen, vielleicht auch, weil sie eher tragisch ist und nicht eindeutig schwarz oder weiß. Sprachlich hat mich der Krimi ebenfalls vollkommen überzeugt. Die Figuren waren lebensnah dargestellt und immer wieder blitzte Humor auf. Ich kann das Buch aus meiner Sicht mit gutem Gewissen empfehlen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein gelungener Reihen-Auftakt - von Bellis-Perennis - 15.09.2020 zu Uta Seeburg „Der falsche Preuße“
Dieser historische Krimi ist der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe. Zentrale Figur ist der Ermittler und Offizier Wilhelm Freiherr von Gryszinski. Wie leicht aus dem Namen zu erkennen, kein waschechter Bayer, sondern ein Preuße. Als Sonderermittler soll er die königlich bayerische Polizei ein wenig modernisieren. Weg vom Herausprügeln eines Geständnisses, sondern hin zu ZDF (Zahlen, Daten und Fakten) wie er es bei seinem Lehrmeister Hans Groß in Graz gelernt hat. Der Fall an sich beginnt recht normal: Man findet die Leiche eines stadtbekannten Bierbeschauers am Ufer der Isar. Ungewöhnlich ist allerdings der kostbare Umhang aus Federn, in den die Leiche gehüllt ist und der Abdruck eines einzelnen Fußabdrucks eines Elefanten. Wilhelm Freiherr von Gryszinski kommt auf der Suche nach dem Täter einer Verschwörung biblischen Ausmaßes auf die Spur und steht vor der Entscheidung, seine Ehre als bayerischer Beamter oder als preußischer Offizier aufgeben zu müssen. Wie wird er sich entscheiden? Meine Meinung: Autorin Uta Seeberg ist in ihrem Krimi gelungen, das ewige Spannungsfeld Bayern versus Preußen gut darzustellen. Auch dem heute altmodisch anmutenden Begriff von "Ehre", sei es als Beamter oder sei es als Offizier schenkt sie gebührende Aufmerksamkeit. Sehr gut ist das München um 1900 beschrieben. Da fährt Gryszinski mit der Pferdetramway zu den Ermittlungen. Er sammelt Informationen und benützt das bei Hans Groß gelernte Wissen, um auf wissenschaftliche Weise seinen Fall zu lösen. Die Autorin hat hier penibel recherchiert und stellt jedem Kapitel ein Zitat aus Hans Groß` Lehrbuch der Kriminalistik voran. Dass Gryszinski dabei dem einen oder anderen gut vernetzten Bürger auf die Zehen tritt, versteht sich von selbst. Das führt dazu, dass sich der Ermittler, der ein Mann der Wissenschaft ist, gleich einmal duellieren muss, obwohl dies eigentlich verboten ist. Dennoch drückt die Obrigkeit hier gerne zwei bis drei Augen zu, wenn es um den Ehrbegriff geht. Gut gefällt mir, dass wir einen Polizisten vor uns haben, der ein intaktes Familienleben besitzt. Er ist kein vom Leben zerstörter Mensch wie so manch anderer Ermittler. Mit dem Charakter des Wilhelm Freiherr von Gryszinski ist der Autorin ein sympathischer Protagonist gelungen. Doch auch alle anderen für die Geschichte relevanten Figuren wirken auf den Leser authentisch. Sie sind mit viel Liebe ins Detail von Uta Seeburg ausgearbeitet worden. Durch einige unerwartete Wendungen bleibt der Krimi bis zum Ende spannend. Gut gelungen ist auch der Epilog, in dem die Autorin den interessierten Leser aufklärt, was Fakt und/oder Fiktion ist. Der Stadtplan von München auf den Vorsatzblättern erleichtert allen jenen, das historische München nicht so gut, auf den Wegen von Wilhelm Freiherr von Gryszinski zu wandeln. Fazit: Ein tolles Krimi-Debüt, das sich 4 Sterne und eine Leseempfehlung verdient hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Große Spannung in München - von biancaneve - 14.09.2020 zu Uta Seeburg „Der falsche Preuße“
Die moderne Zeit erobert Ende des 19. Jahrhunderts auch die Großstadt München. Straßenbahnen werden elektrifiziert, Baustellen für neue Mietwohnungen entstehen und die Anzahl der Automobile steigt - genauso, wie auch die Kriminalität steigt. Und zur Bekämpfung derselben kommt der Protagonist des Romans ins Spiel: der junge, ambitionierte Jurist Hauptmann Wilhelm Freiherr von Gryszinski, der als Preuße das Königlich Bayerische Gendarmeriekorps vertritt. Zuständig für Mordfälle gibt es für dieses Korps aber noch wenig zu tun. Bis eines Tages die Leiche eines Mannes in einem Münchner Park gefunden wird. Das schlichte, goldfarbene Cover zeigt den Scherenschnitt eines männlichen Brustbildes mit Hut, die Kleidung zeigt einen belebten Platz in Münchens Innenstadt. Sehr praktisch ist der Stadtplan im Buchdeckel, so kann sich der Leser recht gut in den verschiedenen Stadtteilen zurechtfinden. Jedes Kapitel wird durch ein passendes Zitat aus einem kriminalistischen Handbuch eingeleitet, und macht dadurch neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Informationen über den damaligen Stand der Kriminalistik und Psychologie fließen ebenso ein wie Einblicke in die literarischen und kulinarischen Höhepunkte jener Zeit. Sehr geschickt gibt Seeburg gerade so viel preis, wie der Leser wissen sollte und dieser kann so wunderbar in der Geschichte versinken. Der Sprachstil versetzt einen in die damalige Zeit, dennoch ist hier nichts gekünstelt, nichts übertrüben. Der Autorin gelingt hier ein wirklich authentisches und unbedingt lesenswerter Roman. Der Roman zeigt nicht einfach nur die Aufklärung eines Verbrechens auf. Die Autorin legt sehr viel Wert auf die genaue Beschreibung der Charaktere und deren soziale- wie auch geografische - Herkunft. Gryszinski ist nicht der einzige Preuße in dieser Geschichte. Bleibt die Frage: wer ist nun der falsche Preuße ?
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Herausragender Ermittler, aber ein zu offensichtlicher Fall - von hazlewood95 - 12.09.2020 zu Uta Seeburg „Der falsche Preuße“
Meinung: Ich muss gestehen, dass mir der Anfang des Buches nicht unbedingt leicht gefallen ist, da für mich der Lesefluss nicht von Anfang am gegeben war. Dies lag in meinen Augen daran, dass die Erzählweise zu Beginn noch eher emotionslos und wenig ausgeschmückt wurde, ebenso, wie die Charktere die etwas blass wirkten. Ab Seite 80 allerdings empfand ich eine große Steigerung und ich wurde warm mit dem eigensinnigen Ermittler Gryszinski und besonders seine belesene Frau und seine eigensinnige Haushälterin empfand ich dabei als äußerst erfrischende und humorvolle Charaktere, die mir unglaublich viel Spaß machten. Auch der Fall ist ebenso skurril, wie interessant und bietet auf jeden Fall einiges an außergewöhnlichen Szenen und einen gelungenen Einblick in die Anfänge der Kriminalistik. Leider muss ich allerdings sagen, dass ich bereits fast zu Anfang wusste, wer hier der Täter oder Täterin ist, weshalb für mich die Auflösung zu vorhersehbar und offensichtlich war. Dennoch hat für mich diese Reihe sehr viel Potential, da sowohl der Ermittler, als auch dessen Umfeld sehr spannend und einzigartig ausgearbeitet wurden, sodass man gerne weiterverfolgen möchte wohin deren Reise in den Folgebänden noch geht. Wenn dann zu der wirklich schönen historischen Atmosphäre noch mehr Spannung und eine bessere Auflösung hinzukommen würde, wäre sicherlich ein Highlight möglich. So sind es in meinen Augen solide 3-3,5 Sterne
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend und informativ ! - von lesebiene - 06.09.2020 zu Uta Seeburg „Der falsche Preuße“
Meine Meinung: Dieser historische Kriminalroman ist für mich ein absolutes Highlight und ein wunderbares Debüt einer sehr talentierten deutschen Autorin. Dies Atmosphäre und Grundstimmung des Buches sind häufig sehr düster, spannend und von einem gewissen Charme den nur Bücher des Genres haben können. Ganz nebenbei ist die Spannung stets auf einem sehr hohen Niveau und kann dieses auch bis zur letzten Seite halten und steigern, sodass man förmlich an den Seiten kleben bleibt, bis man die letzte Seite gelesen hat. Die Recherchearbeit der Autorin in Sachen Kriminalistik sind sehr hoch anzurechnen und diesen Teil der Historie zu begleiten, ist besonders für Liebhaber des Spannungsgenres sehr interessant und ebenso spannend, wie der Fall an sich. Der Schreibstil ist an die Zeit angepasst, bleibt dennoch wunderbar verständlich und nie übertrieben, wodurch das Lesevergnügen von einer flüssigen Sprache unterstrichen wird. Mein Fazit: Absolut empfehlenswert, ich werde mich auf weitere Fällt der Reihe freuen
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Preußische Korrektheit vs. bayrische Gemütlichkeit - von eine Kundin - 05.09.2020 zu Uta Seeburg „Der falsche Preuße“
In diesem historischen Kriminalroman wird der preußische Reserveoffizier Freiherr Wilhelm von Gryszinski nach München geschickt um hier bei der Aufklärung eines Mordfalls mitzuarbeiten, da er über Erfahrungen bei der modernen Beweissicherung verfügt. Wer jetzt glaubt hier einen schneidigen Preußen geliefert zu bekommen der hat falsch gedacht. Die Autorin charakterisiert ihren Hauptprotagonisten eher als einen gemächlichen aber akkurat agierenden Charakter, der sich aber auch an den schönen Dingen gütlich tun kann. Dies schildert die Autorin z. B. darin, indem sie Gryszinski durch die Stadt schlendern lässt und uns Leser auf diese Weise viel Lokalkolorit vermittelt. Innerhalb der Krimihandlung werden dem Leser neben der Tätersuche auch Einblicke in die Anfänge der Kriminaltechnik gewährt, die für mich sehr interessant waren. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin sind eingängig und flott zu lesen. Alles in allem ist der im München des Jahres 1894 spielende Histo-Krimi ein guter Einsteiger für eine Serie, der die zwei Lebensphilosophien - preußische Korrektheit vs. bayrische Gemütlichkeit - humorvoll aufeinander treffen lässt. Die Spannung wird zwar nicht durchgängig gehalten, aber die Beschreibungen der wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Orte und Charaktere helfen jedoch darüber hinweg. Mir hat dieser historische Krimi gut gefallen und ich empfehle ihn gern weiter.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Preuße in München - von mars - 02.09.2020 zu Uta Seeburg „Der falsche Preuße“
Mal etwas anderes. Zum einen spielt der Krimi weder in der Weimarer Republik, noch in der Zeit des Nationalsozialismus noch in der Nachkriegszeit - das sind zurzeit sicherlich die Epochen, die am liebsten für historische Krimis gewählt werden, die in Deutschland spielen. Und dann ein Preuße, der in München ermittelt. Doch bisher hat Wilhelm Freiherr von Gryszinski es mehr mit Bagatellen zu tun gehabt und keine Ermittlung. Das ändert sich jedoch und er bekommt es mit einem toten Bierbeschauer zu tun. Neben dessen Leiche findet sich ein mysteriöser Fußabdruck - da wird sein Ermittlerinstinkt natürlich geweckt. Spätestens als sich der preußische Botschafter bei Gryzinski meldet, steht dieser zwischen den Stühlen. Uta Seeburg hat sich mit ihrem Schreibstil gut dem der anstehenden Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert angepasst und führt ihre Leser anschaulich durch das München dieser Zeit. Der Ermittler ist manchmal ein wenig dröge und manches Mal kam mir zu wenig Spannung auf. Insgesamt jedoch ein solider historischer Krimi.
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