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Wilde Freude

Roman.
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Produktdetails

Titel: Wilde Freude
Autor/en: Sorj Chalandon

ISBN: 3423282371
EAN: 9783423282376
Roman.
Originaltitel: Une joie féroce.
Übersetzt von Brigitte Große
dtv Verlagsgesellschaft

21. August 2020 - gebunden - 283 Seiten

Thelma und Louise mitten in Paris
Als die Pariser Buchhändlerin Jeanne die Diagnose Brustkrebs
bekommt, verlässt sie ihr Mann, weil er das Leid seiner Frau nicht erträgt. Den Rat ihrer Ärzte, sich Unterstützung zu suchen, setzt sie auf überraschende Weise um: Ihre engsten Verbündeten im Kampf gegen den Krebs werden Brigitte, Assia und Mélody, allesamt Frauen, denen das Schicksal nicht wohlgesinnt war. Und so zögert Jeanne nicht lang, als ihre Mithilfe gefragt ist bei einem gewagten Coup: Geplant ist ein Überfall auf den größten Juwelier der Stadt, im Herzen von Paris.
Sorj Chalandon, geboren 1952 in Tunis, gilt als einer der bedeutendsten Journalisten und Schriftsteller Frankreichs. Viele Jahre lang schrieb er für die Zeitung >Libération<, seit 2009 ist er Journalist bei der Wochenzeitung >Le Canard enchaîné<. Für seine Reportagen über Nordirland und den Prozess gegen Klaus Barbie wurde er mit dem Albert-Londres-Preis ausgezeichnet. Auch sein schriftstellerisches Schaffen wurde mit zahlreichen Literaturpreisen gewürdigt, unter anderen dem Prix Médicis und dem großen Romanpreis der Académie française.
»Sorj Chalandon schreibt einfühlsam von einer Pariser Buchhändlerin, die Gesundheit und Mann verliert, aber drei neue Freundinnen dazugewinnt (und mit ihnen einen Überfall plant).«
BARBARA November 2020
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wilde Freude - von leseratte1310 - 02.09.2020 zu Sorj Chalandon „Wilde Freude“
Als Jeanne die Diagnose "Brustkrebs" erhält, braucht sie eigentlich liebevolle Unterstützung, doch ihr Mann verlässt sie, weil er ihr Leid nicht mitansehen will. Sie hätte es wissen müssen, denn bereits beim Tod ihres Sohnes hat er sie eigentlich alleine gelassen. Bei der Chemo lernt sie andere Frauen kennen, die auch einiges hinter sich haben. Sie stehen sich bei und wollen gemeinsam ihre Krankheit bekämpfen. Doch dann planen sie einen verrückten und gewagten Coup. Sie wollen einen Juwelier mitten in Paris überfallen. Das Buch liest sich angenehm, besonders die emotionalen Parts konnten mich überzeugen. Dann allerdings gab es doch ein paar Klischees zu viel und auch ihr Plan wirkt überzogen. Die Frauen sind sehr unterschiedlich. Doch sie wollen sich nicht unterkriegen lassen und unterstützen sich. Sie freunden sich an und Brigitte, Assja und Mélody sind für Jeanne da, die sich immer wieder schuldig fühlt. Nachdem ihr Mann lange bestimmt hat, wo es lang geht, lässt sie sich aber auch jetzt von den Freundinnen vereinnahmen. Da ihr ständig eine Entschuldigung über die Lippen kommt, wird sie von den anderen Frauen "Sorry" genannt. Man kann mit diesen Frauen fühlen, die ihr Päckchen zu tragen haben. Den Männern kommt in diesem Roman die unsympathische Rolle zu. Mir hat es gefallen, dass die Frauen gemeinsam kämpfen und dabei dennoch "wilde Freude" am Leben empfinden. Ihr Plan ist natürlich verrückt. Doch wann ist die Zeit, verrückte Pläne zu schmieden - wenn nicht gerade in diesem Moment? Der Roman nimmt aber noch einmal eine andere Richtung und das Ende war mir dann etwas zu knapp. Ein unterhaltsamer Roman über starke Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen wollen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ungestüm und still zugleich - von Wusl - 30.08.2020 zu Sorj Chalandon „Wilde Freude“
Ich durfte das Buch als Rezensionexemplar lesen und hatte deshalb ein anderes Cover, welches mir besser gefiel als das nichtssagende des wirklichen Buches. Aber so etwas ist ja Geschmackssache und ändert natürlich nichts am Inhalt des Romans. Chalandon wechselt diesmal recht auffällig das Tempo und das Genre. Vom ernst-bedrückenden Szenario einer krebskranken Frau und dem Ende einer Ehe bis hin zum Gaunerstück , in dem vier Single-Frauen einen Coup gegen die Gesellschaft, die Männer schlechthin und das Schicksal einer einzelnen planen. Chalandons Stärke ist die Sprache und die Beschreibung der Emotionen seiner Heldinnen. Hier konnte er mich voll und ganz packen. Der Plot an sich ist etwas angestrengt und an einigen Stellen für meinen Geschmack zu überzogen. Dennoch vergebe ich vier Sterne, denn das Buch ret zum Nachdenken an und lässt sich sehr gut lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Nichts zu verlieren - von Buecherseele79 - 24.08.2020 zu Sorj Chalandon „Wilde Freude“
Als hätte die Buchhändlerin Jeanne nicht schon genug verloren - ihren Sohn, die Liebe zu ihrem Mann Matt, nein, nun hat sie auch die Diagnose Brustkrebs erhalten. Eine Welt bricht für sie zusammen, auch, dass ihr Mann Matt "dies nicht nochmals mitmachen kann" und sich entfernt. Bei der Chemotherapie lernt Jeanne Brigitte, Assia und Mélody kennen. Für die 4 Frauen, die alle gegen den Krebs kämpfen, beginnt eine zerbrechliche Freundschaft die damit endet dass diese 4 Frauen einen Raubüberfall planen¿denn eine von ihnen braucht dringend sehr viel Geld¿und was haben sie schon zu verlieren? "Ich fragte mich, was nach diesem Etwas käme. Etwas i meiner linken Brust. Ich dachte an den Tod. Der Satz hämmerte in meinem Kopf. Ich hörte auf zu atmen. Etwas."(Seite 13) Was für ein schönes, bewegendes, Mut machendes und starkes Buch über 4 starke Frauen. Der Schreibstil des Autors ist ein Gedicht und ich bin schlichtweg begeistert von ihm. Er ist direkt, er ist oft hart mit der nun mal vorhandenen Realität, er gibt jeder Protagonistin in diesem Buch eine eigene Tiefe, er beschreibt die Umstände so gekonnt und doch feinfühlig, er rührt zu Tränen und will doch keinerlei Mitleid, denn diese 4 Frauen wollen es ebenso wenig. Jeanne ist die Hauptperson in diesem Buch und sie ist vom Leben gezeichnet. Nicht nur dass ihr Mann Matt der Mittelpunkt ihrer Ehe ist, nein! Auch ihr Sohn Jules wurde jung krank und verstarb als er noch keine 10 Jahre alt war. Das hat die Ehe von Jeanne und Matt schon an den Rand von allem gebracht und nun hat Jeanne die Diagnose Brustkrebs erhalten. Alleine die Wandlung von Jeanne fand ich bemerkenswert und unglaublich in ihrem Gesamtbild. Sie ist eher die Zurückhaltende, sie ermöglicht ihrem Mann seinen ganzen Freiraum der auch ihren stark eingrenzt, sie ist immer höflich, verhält sich ruhig und wagt nicht auszubrechen. Und dann die Umgebung die von Jeanne ihrer Erkrankung erfährt, diese Vorsicht der Leute, aber auch dieser hohe Geltungsbedarf von diesen anderen Mitmenschen und was es in Jeanne auslöst. Und ja, ich konnte sie verstehen, denn irgendwann ist das Maß voll. Die 3 anderen Frauen, Brigitte, Assia und Mélody sind ebenso gut dargestellt, der Autor nimmt sich ihrer an und jede Frau erhält ein kleines Kapitel was ihnen im Leben widerfahren ist und man merkt wie sich gewisse Punkte stark überschneiden. Es ist nicht "nur" der Krebs der die Frauen zusammenschweisst, es ist mehr. Und das lassen sie sich nicht nehmen, sie wollen trotzdem leben, lachen, laut sein und als das anerkannt werden was sie nun mal sind, ohne Mitleid, ohne Vorzüge oder ähnlichem. Da eine Protagonistin die Hilfe der Mädels braucht wird ein Raubüberfall geplant, dieser lässt auch etwas Spannung aufkommen und mit fiebern. Ja, natürlich mag das hier und da übertrieben sein, vielleicht überspitzt, aber doch was es nun mal spannend, unterhaltsam und nachvollziehbar. Die ein oder andere Wendung kommt noch zum Ende hinzu, der Autor stülpt auch hier nochmal das Gesamtbild der Frauen, aber auch das des Lesers um und lässt einen überrascht nach Luft schnappen und die Frage bleibt - wie hätte ich gehandelt? Was wäre für mich vorrangig? Lohnt sich aufregen oder ähnliches überhaupt? Ein Buch was mich schlichtweg, in seinem Gesamtkonzept, begeistert hat! Es ist etwas anderes, es ist ja, wild Freude, für die Leser, die dies zulassen wollen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Emotional, aber schonungslos deprimierend - von hulahairbabe - 23.08.2020 zu Sorj Chalandon „Wilde Freude“
Die Pariser Buchhändlerin Jeanne erhält die Diagnose Brustkrebs. Während ihr Ehemann ihr nicht mehr in die Augen sehen kann, weil er ihre Erkrankung nicht erträgt, schlägt sich Jeanne von einer Untersuchung zur Nächsten. Im Krankenhaus lernt sie Brigitte kennen und bald darauf Mélody und Assia. Alle vier Frauen verbindet eine harte Vergangenheit und sie setzen sich das Ziel, sich gegenseitig zu unterstützen. Nach einiger Zeit weihen die Frauen Jeanne in ihren Plan ein: Einen Überfall auf den größten Juwelier der Stadt. Sorj Chalandon nimmt den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. In seinem Buch "Wilde Freude" beschreibt er schonungslos die Diagnose und Behandlung der Brustkrebserkrankung von Jeanne. Meine Mutter ist an Brustkrebs verstorben, weshalb mich die ausschweifende Beschreibung sehr mitgenommen hat. Viele Gedanken und Ängste von Jeanne hat auch damals meine Mutter mit mir geteilt. Man merkt, dass sich Sorj Chalandon mit dem Thema befasst oder selber Erfahrungen gesammelt hat. Wer ein Problem damit hat, oder selber Krebsfälle im engeren Umfeld, sollte sich gut überlegen, ob er dieses Buch lesen möchte. Wie gesagt: es ist wunderschön und realistisch beschrieben, aber auch schonungslos ehrlich. Neben der Erkrankung an sich hat Jeanne auch noch einen Ehemann, der sie so gar nicht unterstützt. Für mich war das schon fast ein bisschen viel Unglück für eine Person. Zudem habe ich nicht nachvollziehen können, warum Jeanne bei diesem Mann geblieben ist (insbesondere, weil er schon so war, als sie gesund war). Im Grunde ist sie seit Jahren mit einem Egomanen verheiratet, der sich nicht um sie kümmert - egal ob krank oder gesund. Die drei anderen Frauen haben auch interessante Hintergrundgeschichten, denen jeweils ein Kapitel gewidmet ist. Ich fand die Hintergründe ganz interessant zu lesen, so richtig gepackt haben sie mich allerdings nicht. Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass sehr viel Zeit dafür aufgewendet wurde, die Geschichten der Frauen zu erzählen, diese Geschichten haben aber wenig zum Handlungsfortschritt beigetragen. Im Grund zielt das Buch auf einen einzigen Coup ab: den Raubüberfall. Auch wenn ich dann und wann den Eindruck hatte, dass der Autor dem Leser etwas Entscheidendes mit auf den Weg geben will, habe ich für mich wenig mitgenommen. Sprachlich ist das Buch wundervoll geschrieben. Ich mag die direkte Art zu schreiben und konnte mich schnell in die Protagonisten hineinversetzen. Insbesondere schafft es der Autor Emotionen (oder auch die leere im Innern der Protagonisten) gut zu transportieren. Alles in allem hat mich das Buch ganz gut unterhalten, mehr aber auch nicht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der Mut der Frauen - von Klaraelisa - 22.08.2020 zu Sorj Chalandon „Wilde Freude“
Im Mittelpunkt von Sorj Chalendons Roman "Wilde Freude" steht die Buchhändlerin Jeanne. Sie erfährt eines Tages, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist und sich einer Chemotherapie gefolgt von Bestrahlungen unterziehen muss. Ihr Mann Matt ist ihr in dieser Situation keine Hilfe. Die Ehe ist bereits seit längerer Zeit gescheitert - seit ihr siebenjähriger Sohn Jules starb. Matt reagiert kalt und ablehnend und wird sie bald verlassen, weil er ihren Anblick nicht erträgt. Bei der Therapie lernt Jeanne in Brigitte eine Krebspatientin kennen, die sie fürsorglich und liebevoll betreut. Durch Brigitte begegnet Jeanne mit Assia und Melody zwei weiteren kranken Frauen und zieht nach einiger Zeit in ihrer WG ein. Der Autor schildert - wohl aufgrund eigener familiärer Erfahrungen - kenntnisreich und detailliert die Symptome der Krankheit und die furchtbaren Nebenwirkungen der Therapie mit allen zum Teil unappetitlichen Begleiterscheinungen. Er kann sich zum Beispiel sehr gut in die Situation von Frauen versetzen, die den Verlust ihrer Haare fürchten und sich lieber eine Glatze scheren lassen als diesen Prozess bis zum Ende mit anzusehen. Mir persönlich gefällt diese Detailfreudigkeit nicht, im Gegenteil, sie macht mir Angst. So genau möchte ich das gar nicht wissen. Positiv ist an dem Roman sicherlich das Porträt von Solidarität und Freundschaft unter den betroffenen Frauen, das zeigt, dass man auch in schier ausweglosen Situationen nicht den Mut verlieren darf, sondern den Kampf gegen den Krebs aufnehmen muss, auch wenn der Ausgang ungewiss ist. Das wird sehr deutlich in der Figur der mitfühlenden Brigitte, aber auch in der sympathischen Jeanne, die erkennt, dass sie ihr Leben lang zu nachgiebig und unterwürfig war und nun zur furchtlosen Kämpferin wird. Insgesamt überzeugt mich der Roman neben den genannten Gründen auch wegen seines nicht immer plausiblen Plots nicht. Für mich ist dies nicht sein bester Roman.
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