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Miss Bensons Reise

Roman - SPIEGEL-Bestseller.
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Produktdetails

Titel: Miss Bensons Reise
Autor/en: Rachel Joyce

ISBN: 3810522333
EAN: 9783810522337
Roman - SPIEGEL-Bestseller.
Originaltitel: Miss Benson's Beetle.
2. Auflage.
4 s/w-Abbildungen.
Übersetzt von Maria Andreas
FISCHER Krüger

30. Dezember 2020 - gebunden - 480 Seiten

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»Dies ist die Geschichte einer spektakulären Frauenfreundschaft, über die Wunder der Welt und die Freude am Unbekannten - und damit das perfekte Gegenmittel zu dieser seltsamen, eingeschränkten Zeit, die wir gerade durchmachen.« Der SPIEGEL-Bestseller von Rachel Joyce.
Raus aus dem grauen London der fünziger Jahre, hinein ins Abenteuer bis ans andere Ende der Welt. Margery Benson und ihre junge Assistentin Enid Pretty wagen sich auf den Weg nach Neu-Kaledonien, um ihre Lebensträume wahr zu machen. Eine hinreißende Geschichte über Freundschaft und Freiheit, voller Mut, Hoffnung und Humor.
»Es ist nie zu spät, sich selbst zu überraschen, daran wird man selten mit so viel Wärme und Witz erinnert wie in diesem Roman.« Freundin
Zwei unvergessliche Freundinnen auf der Reise ihres Lebens: der große Roman von Rachel Joyce, Autorin des Welt-Bestsellers »Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry«.





Rachel Joyce nimmt uns in ihren Romanen immer wieder mit auf besondere Lebensreisen. Mit ihren liebenswerten Figuren, ihrem Humor und ihrer feinfühligen Sprache bewegt sie Millionen Leserinnen und Leser. Für ihre Werke, darunter »Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry«, wurde sie vielfach ausgezeichnet. Rachel Joyce war Bühnenschauspielerin u.a. bei der Royal Shakespeare Company und ist Autorin zahlreicher Hörspiele für die BBC. Sie lebt mit ihrer Familie auf dem Land in Gloucestershire.

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Eine großartige Geschichte über Freundschaft und Freiheit. Das ist manchmal zum Schreien komisch und manchmal zutiefst traurig. Lesen! Der Bielefelder

eine tief berührende, groteske Geschichte von Mut, Charakterstärke und Verlässlichkeit Elisabeth Höving, WAZ

Der trockene englische Humor und kuriose Wendungen machen dieses Werk zu einem Lese-Muss. Anne Sutter, Ratgeber. Frau und Familie

Dass es nie zu spät ist [...] über sich hinauszuwachsen, daran wird man selten mit so viel Wärme und Witz erinnert wie in diesem Buch. Freundin

Eine ziemlich exotische Mutmachgeschichte, die vielleicht in schwierigen Zeiten wie diesen genau richtig kommt. Mirjam Marits, Die Presse am Sonntag

Der neue Roman von Rachel Joyce [...] ist eine herzerwärmende Geschichte über Freundschaft und Freiheit mit einer eindringlichen Botschaft. Doris Wassermann, Westfalen-Blatt

So wie unter den harten Käferflügeln die zarten stecken, die das Fliegen ermöglichen, erlebt man beim Lesen, wie die beiden sich erheben. Tough - und schön. Psychologie bringt dich weiter
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll So wunderschön - von aebbies.buechertruhe - 07.08.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Margery Benson träumt davon, den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den ihr ihr Vater einst in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Jahrelang war dieser Traum in Vergessenheit geraten - doch nun reist sie zusammen mit der jungen Enid Pretty auf einem Dampfer nach Australien. So unterschiedlich die Frauen sind, hegen beide ihr Geheimnis und stürzen sich in ein Abenteuer, das ihre Erwartungen übertrifft. "Miss Bensons Reise" von Rachel Joyce nimmt den Leser von Beginn an gefangen. Die Autorin hat eine wunderbare Art, den Leser am Geschehen teilhaben zu lassen. Ihre Beschreibungen sind so wunderbar bildhaft, daß man die Handlung wie einen Film vor Augen sieht. Man durchlebt lustige Szenen ebenso intensiv wie traurige oder spannende und durchlebt stets die Emotionen der Charaktere hautnah mit. Die Charaktere sind durch ihre unterschiedliche Art wahnsinnig interessant. Auf der einen Seite Margery, die eher "angestaubt" ist, auf der anderen Seite Enid als das krasse Gegenteil. Ich habe mich ständig gefragt, wie lange es zwischen den beiden Frauen wohl gut geht. Beide Frauen entwickeln sich weiter, was den besonderen Reiz dieser Geschichte ausmacht. Rachel Joyce schreibt sehr locker und stets leicht verständlich. Dies hätte ich gar nicht erwartet - und war positiv überrascht! Hier kann ich nur sagen: Absolute Leseempfehlung und grandiose Überraschung!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine kleine Traumreise - von buchgestapel - 01.08.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Worum gehts? Seit sie klein ist träumt Margery Benson davon, einen geheimnisvollen goldenen Käfer zu finden, den ihr Vater ihr als Kind gezeigt hat. Doch je älter sie wurde, desto weiter schien sie sich von ihrem großen Traum zu entfernen - bis sie schließlich eines Tages doch ein Dampfschiff nach Australien besteigt und dabei nicht nur sich selbst, sondern auch eine ganze Menge interessanter Leute kennen lernt. Meine Meinung: Bei diesem Buch fällt es mir wirklich unheimlich schwer, zu einer abschließenden Meinung zu finden. Sprachlich habe ich hier absolut nichts zu kritisieren, der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und die Erzählung an sich ist wirklich anschaulich gestaltet. Auch die Atmosphäre ist an sicher sehr greifbar und gibt der Handlung einen gut gelungenen Rahmen, der bei mir eigentlich hätte Begeisterung auslösen sollen. Beim Lesen hatte ich dann allerdings das Problem, dass ich irgendwie so gar nicht in die Geschichte hinein gekommen bin und selbst mit den eigentlich recht sympathisch gestalteten Charakteren kaum warm wurde. Als ich dann einige Rezensionen zum Buch gelesen habe, war ich zwischenzeitlich wirklich kurz davor, zu verzweifeln. In der Theorie konnte ich eigentlich schon verstehen, was andere Leser an der Geschichte begeistert hat, so ganz angekommen ist das bei mir während des Lesens allerdings nicht. Fazit: Auch wenn ich vermutlich einfach zu lange gebraucht habe, um in die Geschichte hinein zu finden und mit der Handlung warm zu werden, hat mir die Atmosphäre an sich hier doch ganz gut gefallen. Vollständig überzeugen konnte mich das Buch zwar nicht, ich bin mir aber sicher, dass es die vielen begeisterten Stimmen nicht zu unrecht verdient hat. Von mir gibt es dafür knappe drei Bücherstapel.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wundervoll warmherziger Roman - von bookloving - 29.03.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Mit ihrem neuesten Buch "Miss Bensons Reise" ist der englischen Bestseller-Autorin Rachel Joyce erneut ein kurzweiliger, wundervoll warmherziger und berührender Roman mit viel Tiefgang gelungen. Es ist eine ungewöhnliche, sehr einfühlsam und humorvoll erzählte Geschichte über Anderssein, Zusammenhalt, Freundschaft und Freiheit, über Wagnisse, Sehnsüchte und den Mut seine Träume zu leben. In ihrer vergnüglichen und unterhaltsamen Geschichte nimmt uns die Autorin mit auf einen abenteuerlichen Roadtrip bis ans andere Ende der Welt und auf eine äußerst ereignisreiche Expedition zur Entdeckung eines geheimnisvollen goldenen Käfers auf Neukaledonien mitten im Pazifik. Angesiedelt ist die Handlung hauptsächlich in den 1950er Jahren. Mit ihrem charakteristischen Schreibstil, der sehr stimmungsvoll und feinfühlig ist und eine herrliche Leichtigkeit vermittelt, gelingt es der Autorin hervorragend, eine unnachahmliche und für ihre Bücher so typische Atmosphäre entstehen zu lassen und uns sehr schnell in ihren Bann zu ziehen. Es bereitet sehr viel Spaß die Protagonistinnen Margery und Enid auf ihrer spannenden Reise zu begleiten und mitzuerleben, wie die Erlebnisse die beiden so unterschiedlichen Frauen zusammenschweißen, das Beste aus ihnen herausholen und aus ihrer Zweckgemeinschaft allmählich eine wundervolle Freundschaft erwächst. Beide haben sehr nachvollziehbare Gründe, ihr bisheriges Leben in England hinter sich zu lassen, um ihren großen Traum zu verwirklichen. Die Geschichte lebt vor allem von den beiden skurrilen, aber äußerst liebenswerten Protagonistinnen Margery und Enid - zwei sehr außergewöhnliche Frauenfiguren, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Die Charakterisierung ihrer vielschichtigen Persönlichkeiten mit all ihren Geheimnissen, Ecken und Kanten ist äußerst gelungen, so dass man sich im Laufe der Handlung immer besser in das Innenleben der hineinversetzen und ihr Verhalten gut nachvollziehen kann. Mit der etwas schrulligen, unscheinbaren, alleinstehenden Margery Benson lernen wir ältliche, einsame Dame kennen, die schon so einige Entbehrungen und Schicksalsschläge hinter sich hat. Sie ist eine sehr liebenswerte und empathische Frau, die man schnell in sein Herz schließt. Sehr gut getroffen und facettenreich ausgearbeitet ist auch ihre dauerquasselnde, aufgetakelte Reisebegleiterin Enid. Sie wirkt anfangs zwar unsympathisch, oberflächlich und extrem nervtötend, doch je mehr man über ihre Vorgeschichte erfährt, ihre Widersprüche versteht und ihre Stärken erkennt, desto besser hat sie mir gefallen. Auch wenn die Geschichte lange Zeit recht vorhersehbar und nicht frei von klischeehaften Entwicklungen ist, versteht es Joyce, uns mit einigen Twists zu fesseln und zum Ende hin mit einem äußerst unerwarteten Finale völlig zu überraschen. FAZIT Eine berührende, humorvoll und einfühlsam erzählte Geschichte zum Schmunzeln und Innehalten, und ein wundervoll skurriler Roadtrip ans andere Ende der Welt! Ein unterhaltsames "Wohlfühlbuch" mit sehr liebenswerten Charakteren und ein sehr vergnügliches Lesevergnügen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Nach den Sternen greifen - von Sara H. - 02.03.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Der Titel spricht von einer ¿Miss Benson¿. Dies ist Margery Benson, die Protagonistin und Lehrerin. Sie ist eine sehr schweigsame und in sich gekehrte Person. In der Regel verbringt sie ihre Zeit stets alleine. Von anderen wird sie kaum wahrgenommen. Wegen ihres Aussehens wird sie von den Schülern schikaniert. Plötzlich hegt sie den Wunsch alles hinzuwerfen und eine neue Seite an sich zu entdecken. Sie möchte nunmehr ihren größten Traum verwirklichen und zwar möchte sie den goldenen Käfer in Neukaledonien finden. Zusammen mit ihrer späteren Assistentin Enid Pretty und dem Veteran Mundic begibt sie sich auf die Reise und Suche nach dem Käfer. Die Geschichte ist voll bildhafter Sprache. Es ist keine typische Spannung zu fühlen. Dafür ist die Entwicklung der Beziehungen zwischen allen drei Charakteren schön zu verfolgen. Vor allem der Werdegang von Margery sticht bei der Lektüre heraus.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Auf nach Neukaledonien! - von Fornika - 28.02.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
1950 nimmt Miss Benson endlich das in Angriff, was sie sich seit dem Tod ihres Vaters vor vielen Jahrzehnten vorgenommen hat: eine Expedition nach Neukaledonien, um den sagenumwobenen goldenen Käfer zu finden. An ihrer Seite nicht etwa erfahrene Käfersammler, kampferprobte Soldaten oder zumindest jemand, der Französisch spricht. Nein, Enid Pretty begleitet Margery auf ihrer Reise; äußerst gesprächig, z.T. ahnungslos, aber sie hat es faustdick hinter den Ohren wie ihre Auftraggeberin bald erfahren muss. Rachel Joyce entführt den Leser in fremde Gefilde, und genau das hat mich vom Klappentext auch am meisten neugierig gemacht. Sie schafft ein lebendiges und vor allem buntes Bild der Insel, Flora und Fauna werden toll beschrieben, und so kam regelrechtes Urlaubsfeeling auf. Aber natürlich punktet der Roman nicht nur mit solchen Details, auch die Freundschaftsstory der beiden so unterschiedlichen Frauen ist gut beschrieben. Man muss erst Teile ihrer Lebensgeschichte kennen, um zu verstehen, warum sie tun, was sie tun; diese langsame Entfaltung der Charaktere und auch ihre weitere Entwicklung ist nachvollziehbar dargestellt. Joyce schreibt abwechslungsreich und sehr unterhaltsam, immer wieder kommt es zu komischen Situationen, die aber nie überdreht wirken (und das ist bei der quirligen Enid sicherlich nicht einfach). Mir gefiel der Erzählstil sehr gut. Ein wirklich schöner Roman, der mir bis auf Kleinigkeiten gut gefallen hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll muss man nicht lesen - von bblubber - 08.02.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Margery Benson möchte einmal im Leben ein richtiges Abenteuer erleben und als erste den goldenen Käfer entdecken. Deshalb begibt sie sich mit Enid Pretty in einem Dampfer auf die Reise nach Neukaledonien. Mich konnte die Story nicht überzeugen. Es war weder abenteuerlich noch spannend, was die zwei Frauen erleben. Allein schon die Hinreise zog sich gewaltig. Auch die Interaktion der Hauptdarstellerinnen miteinander waren sehr von vorhersehbaren Kabbelleien bestimmt und ich fand keine von ihnen besonders charmant. Die eine alt und verstockt, die andere jung und exaltiert. Beides aber so schräg und mit einem Humor, der für meinen Geschmack immer ein bisschen drüber war. Ich musste nicht Schmunzeln und fand die Geschichte zäh. Ich hatte mir nach der Leseprobe und dem Klappentext etwas ganz anderes erwartet. Das Cover ist farblich sehr schön und warm. Die Wärme fehlte mir im Buch allerdings etwas.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend zu lesende Abenteuer zweier Frauen - von adel69 - 03.02.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Worum geht es in dem Buch? Die britische Lehrerin Margery Benson, genannt Marge, möchte sich ihren Kindheitstraum erfüllen. Sie will den goldenen Käfer in Neukaledonien finden, den sie in einem Naturkundebuch ihres Vaters gesehen hat. So wirft sie mit 47 Jahren ihren Job hin und organisiert im Jahre 1950 alles für ihre Reise in den australischen Kontinent. Als Begleiterin und Assistentin steht Enid Pretty zur Verfügung - zwar nicht Marges erste Wahl, aber immer noch besser als der traumatisierte Mister Mundic. Enid Pretty ist fast halb so alt wie Marge und das totale Gegenteil. Circa 25 Jahre alt, kokett, reizvoll - und das totale Plappermaul. Aber sie ist spontan und einfallsreich - und rettet somit sich und Marge aus so mancher abenteuerlichen Situation. Die Gegensätze zwischen den beiden Frauen sind anfangs krass - und Marge überlegt sich einige Male, wie sie Enid kündigen kann. Je länger die beiden Frauen miteinander reisen, desto mehr entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen. Sie brauchen einander, sie lernen voneinander. Und irgendwann teilen sie sich ihre Geheimnisse mit. Denn auch Enid hat eine Vergangenheit, über die sie anfangs nicht gerne redet. Und sie hat einen Traum. Marge und Enid erreichen nach einigen Abenteuern Neukaledonien, wo sie im Dschungel eifrig nach Käfern suchen. Doch sie sind nicht legal dort. Außerdem ist ihnen Mister Mundic auf den Fersen, der der Meinung ist, er müsse mit Margery Benson den goldenen Käfer suchen. Meine Meinung zu diesem Buch: Der Roman "Miss Bensons Reise ist aus der Perspektive des auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst. Das Buch liest sich flüssig. Das liegt nicht nur an der Handlung, sondern auch an den beiden Frauen Marge und Enid. Enid war mir zuerst zu einfältig - und Marge zu unbeholfen und schwerfällig. Aber beide mit ihren Eigenheiten sorgen auch für amüsante Lesemomente. Humorvoll, ziemlich überzogen - aber auch charmant ist der Schreibstil der Autorin - und so war für mich das Lesen oft ein Genuss. Die beiden Frauen entwickeln sich. Waren sie am Anfang zu gegensätzlich, so lernt doch die eine von der anderen. Marge merkt, dass sie von Ends Spontanität und Einfallsreichtum profitieren kann. So gibt es Phasen während der Expedition, während der Enid Sachen organisieren kann, die gerade für die Expedition benötigt werden. Das ist nicht immer legal, aber nicht nur Marge, sondern auch als Leser beginnt man, Enid viel zu verzeihen. Und Enid weiß, dass Marge und ihre Expedition ihr einen willkommenen Deckmantel bietet, um ihrer Vergangenheit zu entfliehen. Als Leserin habe ich die beiden Frauen gerne auf ihrer Reise nach Neukaledonien und der Suche nach dem goldenen Käfer begleitet. Mit dem Ende des Buches habe ich etwas gehadert - und das musste ich erst einmal "sacken" lassen. Insgesamt gesehen hat mich das Buch aber sehr gut unterhalten, es hat mir Spaß gemacht, es zu lesen - und sicherlich wird es eines meiner Lesehighlights für das Jahr 2021 werden. Ich vergebe fünf Sterne und eine Leseempfehlung für "Miss Bensons Reise" von Rachel Joyce.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wunderbarer Roman - von eine Kundin - 21.01.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Dies ist eine Geschichte voller Abenteuer, bei der es darum geht Grenzen zu überwinden und sein eigenes Ich zu finden. Rachel Joyce beschreibt diese Reise von Margery und Enid nach Neukaledonien auf so eine magische und fesselnde Art, dass ich vollkommen in diese Geschichte eingetaucht bin. Die Suche nach dem goldenen Käfer ist mit soviel Liebe und Herz erzählt, dass ich mir an einigen Stellen das Lachen nicht verkneifen konnte, bietet aber auch sehr emotionale Szenen mit Tiefgang. Gerade die Mischung aus chaotischen, überspitzten aber auch sehr gefühlsbetonten Passagen und tollen Charakteren machen den Charme dieses Buches aus. Der Schreib- und Erzählstil haben ihr übriges getan, um mir sehr unterhaltsame Lesestunden zu bescheren. Mein Fazit: Wer eine anregende Geschichte über Freundschaft, Liebe, Familie und Abenteuerlust mit viel Humor, aber auch Höhen und Tiefen lesen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen. Meinen Lesegeschmack hat es jedenfalls voll getroffen. Deshalb vergebe ich auch 5 von 5 Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll sehr unterhaltsam - von wusl - 17.01.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Margery Benson beschließt ihren lang gehegten Traum zu verwirklichen und den golden Käfer zu suchen und damit zu Weltruhm zu gelangen. Dazu begibt sie sich auf eine lange Schiffsreise ans andere Ende der Welt. Zu ihrer Unterstützung engagiert sie Enid. Eigentlich sind die beiden Frauen wie Feuer und Wasser. Die eine strukturiert und eher zurückhaltend, die andere aus der Upperclass. Schrill, laut und unkonventionell. Kein Wunder, dass es zu diversen Missverständnissen und überraschenden Zwischenfällen kommt. Anfangs unterschätzt Margery ihre Reisegefährtin gehörig. Denn die hat nicht nur ihr Herz auf dem rechten Fleck sondern großen Erfindungsgeist und so eine Art, das Leben einfach in die Hand zu nehmen und nicht lange zu fackeln. Das Buch hat ein sehr schönes Cover und wer einen humorvollen Roman mit liebenswerten Heldinnen sucht, die ihn ein unglaubiches Abenteuer schliddern, der ist hier gut aufgehoben. Unterhaltsam und gute Laune machend.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Vogel Strauß und Kanarienvogel auf Käfer-Expedition - von Rudi - 14.01.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Die 1950er Jahre: Es ist Nachkriegszeit und das, was den Großteil der Frauen neben dem harten Kampf mit der Lebensmittelrationierung, dem Wiederaufbau und dem Traumata der überlebenden Männer - oder dem eigenen Traumata der verlorenen Männer, erwartet, ist trist. Ebenso ist es das Leben von Margerey Benson. Eine alleinstehende Britin am Ende ihrer Vierziger, gewöhnlich, plump mit Kartoffelnase und ohne große Perspektive, möchte man meinen. Doch Margerey hat einen Traum. Einen entomologischen Traum, um genau zu sein. Um sich diesen zu erfüllen, begibt sie sich mit Plapperschnute Enid Pretty, ein blondgefärbtes Energiebündel und Lebefrau - dem absoluten Gegenstück von Margerey, bis ans andere Ende der Welt - nach Neukaledonien. Quasi: Vogel Strauß und Kanarienvogel auf Käfer-Expedition. Schnell stell sich heraus, dass das ungleiche Paar nicht nur auf Reisen geht, um einen Käfer zu suchen, sondern auch einige Geheimnisse im Gepäck hat. "The Times" hat diesen Roman der britischen Autorin Rachel Joyce als ihren besten bezeichnet. Das will schon etwas heißen. Denn Joyce schafft es in diesem Werk mit Bravour Spannung von der ersten bis zu letzten Seite zu erzeugen und eine brennende Neugier für Neukaledonien und die Entomologie - auch als Insektenkunde bekannt - zu entfachen. Fragte man sich zuvor vielleicht noch, wo Neukaledonien liegt und was es mit der Entomologie auf sich hat, so wird der/ die LeserIn nach dieser Lektüre nur noch staunen. Das Feuer ist entfacht. Joyce erzählt so bildhaft, packend und mit Witz, dass man "Miss Bensons Reise" gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Immer wieder kommt es zu neuen Wendungen und Twists, auch wenn Joyce gezielt kleine Körnchen im Buch verstreut. Den größten Charme des Buches machen jedoch die bizarr bis schrulligen Figuren aus, die Joyce so liebevoll, aber auch ehrlich zeichnet, dass man sie einfach mögen - oder zumindest mit ihnen mitfiebern muss. Selbst der traumatisierte britische Kriegsveteran Mr. Mundic, der nur (Roman)Held zweiten Ranges ist, geht einem nicht mehr aus dem Kopf. Raffiniert verstrickt Joyce hier auch fernere Handlungsstränge, die einem das Grauen des Krieges und die Zeit der 1950er Jahre ins bildliche Gedächtnis rufen, ohne dass der Fokus darauf liegt. Der Plot ist vielmehr ein kurzweiliger. Es geht um Freundschaft, die auch zwischen zwei sehr unterschiedlich anmutenden Frauen, eine ganz große werden kann. Es geht auch darum, für seinen Traum zu brennen und leben zu wollen - mit Freude leben zu wollen! Und ein bisschen geht es auch um Frauenemanzipation. "Miss Bensons Reise" ist definitiv: Ganz großes Kino! - vielleicht auch, weil Autorin Joyce vor ihrer erfolgreichen Schriftstellertätigkeit als Schauspielerin gearbeitet und Stücke für das BBC Radio geschrieben hat. Allen, die ganz großes Kino lieben, lege ich diesen tollen Roman ans Herz!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Reise der Erkenntnis - von Schlaflosleser - 10.01.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Kurz zur Story: Die Endvierziger Margery Benson hat ihr langweiliges unzumutbares Dasein als Hauswirtschaftslehrerin satt und beschließt nach einem furchtbaren Tag in der Schule in ein Abenteuer aufzubrechen. Seit ihrer Kindheit möchte sie sich auf die Suche nach dem goldenen Käfer in Neukaledonien aufmachen. Ihre Begeisterung hat ihr Vater in ihr geweckt und als junge Erwachsene konnte sie ihr Wissen diesbezüglich noch vertiefen. So beginnt Margery mit ihrer Planung, Beschaffung der Expeditionsausrüstung und startet die Suche nach einer Assistenz für ihr Vorhaben. Und dies alles ist erst der Anfang, begibt euch auf eine sehr erlebnisreiche Reise mit Miss Bensons, die in der Nachkriegszeit 1949 noch ein wahres Abenteuer ist. Enid Pretty ihre Assistentin belebt mit ihrer extrovertierten Frohnatur unheimlich diese Geschichte und bringt auch den nötigen Humor mit. Sie überrascht einen immer wieder aufs Neue. Meine Meinung: Angetan von dem sehr ausgefallenem Cover und dem Klappentext habe ich mich für dieses Buch beworden und tatsächlich in einer Leserunde gewonnen. Zu Beginn hat mich das Buch mit seiner sehr tristen und eher melancholischen Stimmung nicht grad begeistert. Dies hat sich dann nach den ersten langatmigen Kapiteln durch die zweite Protagonist Enid Pretty verbessert. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, bildreich und stark. Ich brauchte einfach eine Weile, um mich in die Geschichte einzufinden, doch als ich diese Hürde überwunden hatte, lief es dann ganz gut. Die Geschichte ist für meinen Geschmack einfach sehr überladen gewesen und die Charakteren zu extrem. Aber trotz allem werden hier mehrere gute und starke Botschaften vermittelt, was ich gut finde.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt - von Claudia S. / Kreis HD - 10.01.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Margery Benson entscheidet sich von jetzt auf gleich, dass sie lange genug ein Leben geführt hat, das gar nicht zu ihr passt. Seit ihrer Kindheit, als ihr Vater sich das Leben nahm und ihre Brüder "im Krieg blieben", ist nichts so gelaufen, wie es sich ein Mädchen, eine junge Frau wünschen würde. Nun ist sie in ihren 40ern und wieder droht eine Katastrophe zu kommen. Kurzerhand beschließt sie, jetzt endlich auf die Suche nach dem goldenen Käfer zu gehen, den ihr Vater ihr einst zeigte. Ihre Begleiterin scheint zunächst eher Belastung denn Hilfe zu sein, doch in Enid Pretty steckt mehr, als es den Anschein hat. Eine abenteuerliche Reise beginnt, deren Verlauf nicht nur komplett unvorhergesehen ist, sondern einfach alles verändert ¿ Rachel Joyce erzählt erneut von einer Reise und wie bisher auf ihre unverwechselbare und einzigartige Weise. Oft sehr trocken, aber mit dem typischen britischen Humor, schildert sie Situationen, die mal abstrus, mal völlig unerträglich, mal herrlich witzig, mal alltäglich, mal schockierend und mal versöhnlich sind. Ihre Sprache ist bildhaft und wunderbar, aber immer mit einem bisschen Abstand zum Geschehen. Dennoch leidet der Leser tief mit, empfindet Sympathien und Freude genauso wie Ängste und Ablehnung, als sei er selbst betroffen. Die Entwicklung der Figuren ist nachvollziehbar und geschieht nicht per Zauberhand. Jeder Schritt ist hart erkämpft und gleicht einer anstrengenden Metamorphose. Die Freundschaft zwischen den beiden Protagonistinnen wächst langsam, Erkenntnisse ebenso. Die Zeit nach zwei Kriegen, das harte Leben, der Verzicht, die Einschränkungen, das Bild der Frau, die ohne Mann nichts wert ist, kommen sehr deutlich heraus. Es wird nichts romantisiert, eher knallhart vor Augen geführt. Das liest sich dann natürlich ein wenig anstrengend. So ist das Buch weniger als unterhaltende Lektüre zur Entspannung geeignet, denn es fordert den Leser schon heftig heraus. Aber es bereichert ihn dafür auch und die Idee der Autorin, am Ende ein Interview mit den beiden Damen zu führen, ist einfach zauberhaft. Ganz besonders Enid Pretty ist mir ans Herz gewachsen. Ähnlich wie Marge werde auch ich die Erinnerung an sie nie verlieren. Sie gibt mir aus dem Buch heraus Hoffnung und die Kraft und den Mut, diese niemals zu verlieren, und wenn es noch so finster ist. Rachel Joyce zeichnet hier ein wunderbares Bild von Freundschaft, Entwicklung, Liebe, dem Frauenbild (und wie es sich verändert hat), (unerfüllten) Träumen, Glaube und Kraft. Ein zauberhaftes Buch, das man genießen muss, nicht schnell weglesen. Es braucht Zeit und Raum. Ich habe ihm beides sehr gern gegeben. Und ich gebe ihm fünf Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Geschichte einer besonderen Freundschaft - von Anonym - 06.01.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Nicht auf der Suche nach der blauen Blume, sondern nach dem goldenen Käfer, dazu macht sich die Pfarrerstochter Miss Benson auf den Weg. Miss Benson Leben ist von tiefer Freudlosigkeit bestimmt, sie hat scheinbar all ihre Lebensträume begraben und wird ihr Leben als alte "Jungfer" verspottet und ohne Freude verbringen müssen. Allein ihr Kindheitstraum, die Suche nach dem goldenen Käfer, lässt sie im Alter von 47 Jahren noch einmal zu neuen Ufern aufbrechen. Ihr als Assistentin zur Seite gestellt wird in dem Roman die etwas chaotische Enid Pretty. Sie verkörpert genau das Gegenteil der etwas bieder wirkenden Miss Benson. Sie ist ein bunter schillernder Paradiesvogel voll quirliger Leichtlebigkeit und etwas planlos. So geht es im Jahr 1950 für die beiden mit dem Schiff von England nach Australien auf große Fahrt, genauer nach Neukaledonien, wo der besagte goldene Käfer zu finden sein soll. Beide tragen anscheinend - trotz aller Unterschiedlichkeit - Lebensverletzungen mit sich, die sie in der engen Schiffskajüte zueinander führen wird. Trotz der ganzen Tragik der Protagonisten schafft es die Autorin immer wieder durch überraschende Wendungen humoristische Szenen, uns auf eine herrlich verrückte Reise mitzunehmen. Es geht dabei nicht immer alles ganz realistisch zu, dafür bleibt es spannend bis zum Ende. Alles in allem die Geschichte einer besonderen Freundschaft und eine Ode an das Leben als Reise in all seinen Irrungen und Wirrungen, Suchen und Finden.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zwei Paar Flügel - von amara5 - 04.01.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Frustriert vom Hauswirtschaft-Lehrerdasein im tristen London, beschließt Margery eines Tages, ihren Lebenstraum zu erfüllen: Sie will den Goldenen Käfer in Neukaledonien finden - eine Erinnerung an ihren verstorbenen Vater, der ihr diesen Käfer in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Seit jeher ist Margery begeisterte Hobby-Koleopterologin und ihr gehen die magischen Kreaturen nicht mehr aus dem Kopf. Aber im Jahre 1950 als Frau zu einer Inselgruppe im südlichen Pazifik zur Insektenjagd zu reisen, verspricht ein sehr großes, verwegenes und wildes Abenteuer. Als aus Anzeigen auserwählte Assistentin begleitet sie die gegensätzliche und schrille Enid Pretty, die von Wissenschaft keine Ahnung hat und lieber endlich ein Baby möchte. Gemeinsam reisen sie auf der RMS Orion ihren Träumen entgegen, aber auch mit schmerzhafter Vergangenheit und dem ominösen Stalker Mr. Mundic im Gepäck. In der Wildnis Neukaledoniens treffen Margery, Enid, der goldene Käfer und Mundic zwar komödiantisch, aber auch tragisch aufeinander. Rachel Joyce hat einen sehr atmosphärischen, tief humorvollen und szenisch filmreifen Abenteuer- und Freundschaftsroman geschaffen, der sich sehr flüssig liest und zum Träumen einlädt. Wie sich zwei Frauen in einer schwierigen Nachkriegszeit anfreunden, ihren Träumen frönen und das Leben auskosten, ist berührend und lustig zugleich. Auch wie sie miteinander kämpfen und harren, sich dann wieder dem Abenteuer und sich selbst stellen, hat etwas sehr Kraft- und Hoffnungsvolles in sich. Diese unwahrscheinliche Frauen-Freundschaft, die beiden Flügel, Mut und Eigenständigkeit verleiht, aus dem grauen London in eine üppige Südsee-Landschaft auf Expedition und Pilgerreise zu segeln und sich dem Leben zu stellen. Nicht alles an bunten Szenen und überraschenden Wendungen in diesem Roman ist realistisch, aber sehr stimmig und unterhaltsam von Joyce inszeniert. "Du darfst nie wieder aufgeben. (...) Was uns zugestoßen ist, macht nicht das aus, was wir sind. Wir können sein, was wir sein möchten."
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Unsere Berufung ist der Ausdruck unserer Identität - von Klaraelisa - 03.01.2021 zu Rachel Joyce „Miss Bensons Reise“
Im Mittelpunkt von "Miss Bensons Reise" steht die anfangs, d.h. im Jahr 1914 - 10jährige Margery Benson. Durch Erzählungen und Abbildungen weckt Margerys Vater das Interesse seiner Tochter für Käfer, speziell für diesen goldenen in Neukaledonien. Im Laufe der Jahre gerät der Plan einer Reise dorthin in Vergessenheit. Sie hat einen Insektenforscher kennengelernt und viel von ihm gelernt. Ihre Liebe zu dem deutlich älteren Mann wird jedoch nicht erwidert. Er hat sie lediglich als kostenlose Arbeitskraft ausgenutzt. Margery arbeitet viele Jahre als Hauswirtschaftslehrerin, bis sie eines Tages so von ihren Schülerinnen gedemütigt wird, dass sich an ihren alten Traum erinnert und eine Expedition nach Neukaledonien vorbereitet. Alles muss sehr schnell gehen, und sie engagiert die schwatzhafte, scheinbar völlig ungeeignete Enid Pretty als ihre Assistentin. Das geschieht Anfang der 50er Jahre. Im Mittelpunkt des Romans steht die Beschreibung der ungewöhnlichen Reise mit zahllosen Komplikationen und Gefahren. Zwischen den Frauen wächst allmählich eine tiefe Freundschaft. Sie können sich aufeinander verlassen und helfen einander in der Not. Beide sind traumatisiert - Margery durch ihre freudlose Kindheit bei zwei strengen Schwestern des Vaters, der sich nach dem Tod seiner vier Söhne umgebracht hat, Enid durch eine Serie von Fehlgeburten und den bisher unerfüllten Kinderwunsch. Margery ahnt, dass Enid Geheimnisse vor ihr verbirgt, eventuell sogar eine kriminelle Vergangenheit, vor der sie auf der Flucht ist. Eine weiterer "Schatten" bedroht die Frauen in der Person des als Assistent abgelehnten Mr. Mundic. Er ist von seinem Kriegstrauma und der aus der Gefangenschaft resultierenden Krankheit schwer gezeichnet und gerät häufig völlig außer Kontrolle. Mundic folgt den Frauen ungesehen auf ihrer Expedition und wartet auf den Moment, in dem er die Führung übernehmen kann. Die Enthüllung von Geheimnissen und der ungewisse Erfolg des riskanten Unternehmens sorgt für Spannung und macht den Reiseroman in der Tradition großer Vorbilder - z.B. Jules Vernes "In 80 Tagen um die Erde" - zu einer interessanten Lektüre. Beeindruckend sind hier vor allem die Schilderungen der Natur im Südpazifik. Den Leser berührt die Freundschaft der Frauen und Margerys Entdeckung ihrer eigenen Stärke. Ein Ausblick auf die 80er Jahre zeigt, dass Margery wiederum zu einer Inspiration für eine andere Frau wird. Es geht nicht alles gut aus in dieser Geschichte, aber es gibt einen Silberstreif am Horizont. Mir hat dieses Buch gut gefallen.
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